5 Gründe, wieso Joggen im Winter cool ist

Joggen zählte lange zu meiner absoluten Hasssportart. Seitdem ich 2018 nach sechs Jahren wieder mit dem Laufsport angefangen habe, habe ich die Sportart lieben gelernt. Ich war schon immer mehr der Typ „Cardio“ und konnte mich für sämtliche Cardio Sportarten begeistern. Entgegen vieler Fitnessblogger bin ich nämlich der Meinung, dass Cardiosport ganz und gar nicht langweilig ist. Nun zählt Laufen dazu, doch ein Problem stand auch bei mir lange Zeit ganz oben: die kalte Jahreszeit.

Ich bin eine Frostbeule durch und durch. Doch letztes Jahr habe ich ausgerechnet in einem kalten Kalendermonat mit dem Laufsport begonnen: Februar. Zugegeben: anfangs war es alles andere als einfach. Doch schon beim ersten Lauf merkte ich, dass mich eigentlich nur der Beginn Überwindung kostete. Sobald man mittendrin ist, läuft es sich im Winter prima. Auch unter dem Gefrierpunkt. Voraussetzung: die richtige Kleidung.

Kleidungsbasics: das solltest du im Winter tragen

Bequeme Kleidung ist beim Sport das A und O. Da erzähle ich euch nichts Neues mehr. Beim Laufen braucht man eigentlich auch nicht mehr, als gute Kleidung. Besonders in den kalten Jahreszeiten empfehlen sich Thermojogginghosen. Psst… ich verrate euch etwas: meine Sportleggings ist eigentlich keine Thermohose, darum trage ich an kalten Jahreszeiten unter meiner Sportleggings eine weitere, hauchdünne Yogahose. Bis jetzt ist mir noch nicht kalt geworden. Ansonsten trage ich noch ein atmungsaktives Tanktop, Sporthoodie und eine wasserabweisende Jacke sowie Laufschuhe, die sich auch im Winter eignen. Was sonst nicht fehlen darf: Handschuhe und Stirnband. Mit dieser Ausrüstung ist mir auch im Winter noch nie kalt geworden.

5 Gründe, warum Joggen im Winter cool ist

Grund 1: Klare, frische Luft

Sport in der Natur ist für mich zu jeder Zeit reizvoller, als mich im Fitnessstudio abzurackern. Auch im Winter. Besonders im Winter genieße ich die kühle, frische Luft. Das fühlt sich jedes Mal wie eine Reinigung meiner Lungen an, klärt meinen Kopf und bringt mich sogleich zu Grund Nummer 2:

Grund 2: Du hältst länger durch

Ich halte meine Läufe länger durch, wenn es draußen unter 15 Grad Celsius hat. Das liegt mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auch an der frischen Luft.

Grund 3: Du kannst laufen, wann du möchtest und Zeit hast

Im Sommer kann man entweder nur früh Morgens oder spät abends laufen. Meine bevorzugten Laufzeiten sind 10-11 Uhr am Vormittag oder um 16 Uhr. Im Sommer undenkbar und extra früh fürs Laufen aufstehen? Meh – soweit bin ich noch nicht.

Grund 4: Du hast deine Ruhe

Im Winter sind tendenziell weniger Menschen unterwegs. Im Park bist du da schon mal für dich ganz alleine und ja, das ist ziemlich geil. Vor allem, wenn man gerade wieder mit dem Training beginnt und noch nicht so lange durchhält.

Grund 5: Du belastest deinen Körper weniger und stärkst dein Immunsystem

Laufen in der Kälte ist gesünder als Laufen in der Hitze. Das schont den Kreislauf. Außerdem ist es eine Stärkung für das Immunsystem. Mit gestärkten Abwehrkräften beugen wir Erkältungen vor. Zudem hilft es gegen Winterdepressionen, die auch mich gerne mal belasten. Mit den vielen Endorphinen, die beim Laufen ausgeschüttet werden, kann man auch dieser den Kampf ansagen.

Joggen im Winter

Ab in die Laufschuhe, fertig, los!

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Post einige motivieren, wieder die Laufschuhe anzuziehen. Auch wenn man das nicht so ganz glauben mag (und ja, mir fällt es genauso schwer), aber: Kälte ist dein Freund und nicht dein Feind.

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