5 ways to overcome a writer’s block

Wenn es ums Schreiben und die Fotografie geht, ist Kreativität der Schlüssel zum Ergebnis. Kreativität ist ein wichtiger Teil meines Jobs und diese aufrecht zu erhalten, ist schwer. Umso schlimmer, wenn die Kreativität nicht regelmäßig ausgelebt werden kann. Das führt dazu, dass wir plötzlich keine spontanen Ideen mehr haben und mündet schlimmstenfalls in eine Schreibblockade.

 

5 Ways to overcome a writer’s block

Während meiner Lernphase für die Diplomprüfung, aber auch inmitten meiner Diplomarbeitsphase musste ich meine kreative Ader für eine lange Zeit zurückhalten. Dafür freute ich mich umso mehr auf den Moment, sie endlich wieder ausleben zu können. Doch die Wahrheit ist: Nach einer so langen Zeit des wissenschaftlichen Arbeitens ist es nicht einfach, den Weg zurück zu finden.

Ganz aufgegeben habe ich mich nicht. Zu allererst recherchierte ich, welche Faktoren für die Beeinträchtigung der eigenen Kreativität und Schreibfähigkeit eine maßgebliche Rolle spielen. Dabei habe ich einen entscheidenden Fehler gefunden, den ich „Back To The Business“ gemacht habe. Ich habe krampfhaft nach Antworten und Ergebnissen gesucht, wie ich meinem Blog nun wieder neues Leben einhauchen kann. Von dem wissenschaftlichen Arbeiten war ich es gewohnt, Ergebnisse, Resultate, Lösungen und Antworten zu bekommen. Somit versuchte ich diesen Weg auch krampfhaft beim Bloggen. Inspiration Step by Step wäre natürlich besser gewesen. Wäre hier nicht die liebe Ungeduld, eine meiner größten Schwächen. Sie ist an meiner Misere sicher nicht ganz unschuldig.

Kerstin hat erst vor wenigen Monaten einen tollen Beitrag geschrieben, mit welchen Möglichkeiten man seine eigene Kreativität boosten kann. Soweit bin ich noch nicht. Ich musste erst einen Weg finden, um meine Schreibblockade zu lösen. Mangelnde Kreativität ist dabei wohl nicht das Hauptproblem, sondern der Stress der letzten Wochen, den ich wohl immer noch in mir drin habe. Inzwischen habe ich jedoch einen Weg gefunden, die Blockade nachhaltig zu lösen.

 

5 ways to overcome a writer's block

 

Reflektiere: Woher kommt deine Schreibblockade

Eine Schreibblockade kommt meistens nicht einfach so. Manchmal steckt etwas dahinter, warum man gerade gehemmt ist, etwas zu schreiben. Was könnte der Grund für eure Schreibblockade sein? Druck? Stress? Andere Verpflichtungen? Wenn ihr wisst, woher das Problem kommt, könnt ihr gezielter etwas dagegen unternehmen.

 

Finde einfache Wege, deine Kreativität auszuleben

Normalerweise lebe ich meine Kreativität beim Schreiben und Fotografieren aus. Augenscheinlich mögen diese beiden Dinge keine Hindernisse sein, um kreativ zu sein. Aber jeder, der viel mit Worten zu tun hat, wird merken, dass man manchmal doch gehemmt sein kann. Da ich selbst schlechte Laune bekomme, wenn ich nicht kreativ sein kann, aber zwischenzeitlich mit einer Schreibblockade zu kämpfen hatte, musste ich einen anderen Weg finden, um meine Kreativität auszuleben. Und zwar in einer Form, in welcher ich meinen Kopf komplett ausschalten kann. Darum habe ich mir ein Mandalabuch gekauft.

Mandalas sind nicht nur eine reine Beschäftigungstherapie für den Religionsunterricht, sondern erzielen auf unsere Psyche wertvolle Effekte. Dadurch bauen wir Stress ab, entspannen und wir beruhigen unseren Gedankenfluss. Mandalas auszumalen hilft mir, die Uni langsam aus meinem Kopf gleiten zu lassen, um wieder zu meiner alten Form zurückzukehren. Und das Beste: Man kann seinen Kopf dabei ausschalten und muss nicht nachdenken, wie beim Schreiben. Wobei das nicht heißt, dass mich das Schreiben nicht entspannt, aber es war vorerst nicht der richtige Weg, um meine Kreativität wieder anzukurbeln.

 

Nur du und dein Textbuch

Ich besitze unzählige Textbücher. Doch ich habe lange nichts mehr hineingeschrieben. Kerstin hat auf ihrem Blog bereits die beiden Tipps gegeben, seine Umgebung zu ändern und die Zeit draußen zu verbringen. Und genau das ist auch wichtig, um seine Schreibblockade zu lösen. Schnappe dir dein Textbuch (oder einen Notizblock) und versuche einen Ort in der freien Natur zu finden, in welchem du nur oder überwiegend für dich bist. Eine Alm, eine Klamm, der Wald oder ein einsamer See. Sofern es möglich ist, suche diese Orte auf. Genieße die Ruhe und dann: Schreib einfach drauf los. 

Ich weiß, das ist einfacher gesagt, als getan. Aber unsere Emotionen sind für uns 24/7 spürbar. Auch wenn wir gerade Leere fühlen. Sollten wir tatsächlich nur Leere empfinden, ist es immer noch möglich, diese Leere zu beschreiben. Was macht sie mit dir? Was würdest du am Liebsten mit ihr machen. Stell dir vor, sie ist ein Mensch, der dich gerade verletzt hat. Sei wütend auf sie. Lass einfach alles raus. Man muss sich darauf einlassen und in sich gehen, denn mit seinen eigenen Emotionen und Gefühlen kann man immer noch am Besten arbeiten.

 

Arbeite mit anderen

So wichtig die Einsamkeit beim Schreiben manchmal auch ist. Hin und wieder hilft es, wenn man mit anderen gemeinsame Projekte und Ideen verwirklicht. Mein Problem war oftmals, dass ich tolle Ideen hatte, diese alleine aber nicht umsetzen konnte. Es ist nicht nur der Mangel an Ideen, der zur Schreibblockade führt. Manchmal ist es auch ein Mangel an Realisierungsmöglichkeiten.

Natürlich ist es schwierig, andere an Projekten beteiligen zu lassen, die man alleine stemmen muss. Beispielsweise wenn man ein eigenes Buch schreiben möchte, doch auch der Austausch kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, wieder neue Kraft zu schöpfen und weiterzuschreiten.

 

Last but not least, der wichtigste Tipp:

Kreatives Schreiben ist etwas, das uns befreien und nicht einengen soll. Vermeide jeglichen Zwang, etwas kreatives produzieren zu müssen. Wenn es nötig wird, warte, bis du wieder soweit bist. Jeder Schreiberling hat einmal eine Schreibblockade und diese kann man am Besten damit lockern, wenn man nicht krampfhaft versucht, sie zu lösen!

 

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6 Comments

  1. Mir hilft es sehr, rauszugehen und einfach etwas Abstand vom Bloggen und der digitalen Welt zu gewinnen. Mich mit Freunde zu unterhalten, das Leben draußen zu beobachten kann sehr inspirierend sein. Meist fallen mir danach wieder sehr viele Themen ein über die ich schreiben kann und Outfitzusammenstellungen, die ich ausprobieren möchte.
    Liebe Grüße ♡Kristina
    TheKontemporary

  2. Liebe Lisa,

    ein gelungener Artikel! Ich kenne das leider auch mit der Schreibblockade. Auf anderen Blogs habe ich auch schon gelesen, dass man trotzdem weiter schreiben soll. Aber manchmal ist eine Pause auch nicht verkehrt. Mit den Mandalas ist das sicherlich eine gute Beschäftigung um der kreativen Ader den freien Lauf zu lassen. Ich versuche mich dann auch anderweitig kreativ beschäftigen. Vllt sagt dir ja auch Kalligraphie etwas zu? Da benötigt man auch etwas Konzentration für, aber so kann man auch nicht an anderes wie den Sorgen denken oder so. 😉

    Liebe Grüße

    • Dankeschön 🙂
      Ja, ich glaube auch, dass man einfach weitermachen soll. Irgendwann kommt die Inspiration wieder zurück 🙂

      Kalligraphie wollte ich schon lange einmal ausprobieren. Ich glaube, das werde ich definitiv mal austesten 🙂

  3. Ein wirklich schöner Beitrag der mir wirklich die Angst vor einer Blockade etwas nimmt.
    Vielen Dank für Deine hilfreichen Tipps.
    Das wieder ganz groß in Mode gekommene Mandala malen finde ich übrigens auch sehr entspannend.
    Liebe Grüße
    Sassi

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