My Home: Plankogel im Almenland

Die Arme weit ausstrecken! Die Augen schließen! Durchatmen! Einfach frei sein. Jeden Luftzug bewusst erleben. Die frische Brise ums Haar wehen lassen. Die Augen öffnen und den Blick über die Berge schweifen lassen. Das ist Heimat. 

Ich möchte euch viel, viel mehr von meinem Heimatland zeigen. Es gibt wirklich zauberhafte Ecken und zahlreiche Geheimtipps. Beginnen möchte ich mit einem schönen Gebiet, welches quasi vor meiner Haustür liegt. Okay, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, schließlich muss ich doch noch fast eine halbe Stunde mit dem Auto dorthin fahren.

Letzten Sonntag verschlug es meine Schwester, meinen Schwager, meinen Neffen und mich ins Almenland, einem Gebiet, welches sich auf 34.217 ha erstreckt. Es befindet sich nordwestlich des Grazer Berglandes rund um die Teich- und Sommeralm und liegt auf einer Seehöhe von 464-1720 m. Die Gesteinsformationen sind unterschiedlich. Man findet in dem Gebiet sowohl Schiefer, als auch Kalkgestein. Außerdem ist das Almenland einer von sieben Naturparks in der Steiermark.

Berühmt sind auch die zahlreichen Almenlandspezialitäten. Bei uns sind sie praktisch der Klassiker in jedem Geschenkkorb und auch ich verschenke gerne Kulinarisches von der Alm. Ganz besonders gerne mag ich die „Moarhofhechtl“-Nudeln. Diese gibt es in unterschiedlichen Varianten, wie beispielsweise als Spiralen, Bandnudeln und Suppennudeln. Es gibt sogar einen eigenen Onlineshop. Diesen findet ihr -HIER-.

Bevor ich mich in meiner Schwärmerei über die Geographie und die Spezialitäten des Gebietes verliere, möchte ich euch noch ein bisschen etwas über unsere schöne Wanderung erzählen. Ich gehe wirklich wahnsinnig gerne wandern, obwohl ich es aus Zeitgründen viel zu selten mache. Zum Glück schreibe ich im nächsten Semester eine Seminararbeit über einen weiteren Berg ganz bei uns in der Nähe und das heißt natürlich: „Forschen“ im Gelände.

Meine Schwester ist mit ihrem Freund und dem Kind öfters wandern, darum habe ich sie spontan gefragt, ob wir nicht einmal zusammen eine Wanderung unternehmen könnten. Gesagt getan. Bereits am Sonntag fand ich mich am Gipfelkreuz des Plankogels wieder. Das Wetter hat optimal gepasst. Es war nicht wirklich warm, aber auch nicht zu kalt. Genau richtig, sodass der Aufstieg schön angenehm war.

Solche Wanderungen nutzen wir auch gerne zum Geocachen. Mittlerweile gibt es überall auf der Welt verstreute Caches. Wenn ihr das selbst einmal ausprobieren wollt: Einfach googlen. Ihr findet zuversichtlich einige Caches auch in eurer Nähe.

Eingekehrt sind wir in der „Holdahüttn“ auf der Sommeralm. Ja, es klingt wirklich sehr steirisch und genau das macht es aus, damit ich mich so richtig heimisch fühle. Dort gab es erstmals eine kleine Stärkung, obwohl das mit einem zehn Monate alten Kind nicht wirklich einfach ist. S. ist momentan sehr neugierig und erkundet gerne seine Umgebung. Da muss man wirklich aufpassen, dass alles auf dem Tisch stehen bleibt, was dort steht. Nach einer kleinen Stärkung wollten wir wieder zurückwandern. Leider hat uns der Regen überrascht, weswegen wir lieber auf das Auto zurückgegriffen haben. Schade, ich wäre gerne noch ein Stückchen gegangen, aber zum Glück ist die Alm nicht weit von mir entfernt.

 
 

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7 Comments

  1. oh mein gott! wie schön doch diese aufnahmen sind!
    ich vermisse die berge sehr ! in meiner kindheit sind meine eltern und ich jedes jahr in die berge gefahren ♥
    liebste grüße, laura :*
    fxxnstxxb.blogspot.com

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