Lookbook #19: Summer Vibes

Es gibt Dinge, bei denen würde ich mir wünschen, ich könnte sie besser. Zahlreiche Sportarten gehören dazu, wie beispielsweise Volleyball. Jeden Sommer kann ich dabei nur zusehen, denn die Wahrheit ist: Volleyball ist eine Sportart, die mir überhaupt NICHT liegt. Egal, wie oft ich geübt habe -und das habe ich- ich bin zu unfähig dafür. Schon als 11-Jährige stand ich oft mit meiner Schwester in der Einfahrt, um meine Fähigkeiten zu verbessern. Ich wollte Volleyball unbedingt können, aber im Endeffekt landete der Ball doch lieber in meinem Gesicht, als übers Netz. Also habe ich es aufgegeben. Normalerweise bin ich kein Mensch, der so leicht aufgibt, nur bei Volleyball war es irgendwann an der Zeit, den Ball an den Nagel zu hängen. Trotzdem bin ich neuen Sportarten und Freizeitaktivitäten gegenüber immer sehr offen. Neuerdings hatte ich die Ehre, mit einem Longboard zu shooten. Tja, probiert habe ich es, allerdings mit einer gewissen Skepsis. Momentan kann ich nur sagen: Ich kann’s nicht und werde es wahrscheinlich auch nie ohne fremde Hilfe können. Sogar wenn jemand meine Hände dabei hält, wackeln meine Beine ordentlich. Darum bleibt das Longboard wohl für immer nur ein nettes Requisit für Fotos. Zumindest sieht es cool aus und die Fotos erwecken nun wirklich nicht den Eindruck, als würde ich es nicht können, oder?

Die Fotos hat diesmal ein Bekannter von mir gemacht, der sich vor einiger Zeit als Fotograf selbstständig gemacht hat. So bin ich auch zum Longboard gestoßen. Außerdem -wie ihr seht- ist nicht nur das Longboard als Requisit dabei, sondern auch mein iPhone. Mein Fotograf war der Meinung, dass sich das langsam zu meinem Markenzeichen etabliert hat. Na ja, wo er Recht hat, hat er Recht. Beim Durchklicken von älteren Fotos fiel mir auf, dass ich doch ganz gerne die Ohrstöpsel drin habe. Das liegt womöglich daran, dass ich den halben Tag mit Musik hören verbringe und allen Anschein nach nicht einmal beim Fotografieren darauf verzichten möchte. In diesem Sinne: Vielen Dank an meinen Fotografen Matthias. -HIER- gelangt ihr zu seiner Facebookseite, wo ihr noch mehr Bilder finden könnt. 

 

 Heute zeige ich euch eines meiner liebsten Outfits für den Sommer. In die Shorts habe ich mich sofort verknallt. Vielleicht gerade deswegen, weil sich hier meine drei Lieblingsfarben dunkelblau, gold und weiß treffen. Aber ich finde auch das orientalische Muster sehr schön. Neben Shorts liebe ich für den Sommer auch noch eine ganz andere Sache: Lange Haare! Ich weiß, bei den unerträglich hohen Tropentemperaturen, die momentan vorherrschen, haben „normale“ Leute lieber die Haare aus dem Gesicht und Nackenbereich, aber vor allem zu schönen Sommerkleidern, welche ich hier offensichtlich nicht trage, finde ich lange Haare wunderschön. Da meine eigenen Haare über Nacht leider nicht so lang geworden sind, musste ich nachhelfen. Naheliegend waren hierfür die Haare von „Ursis Haare“, da es in Graz einen Store gibt und ich bis dato gute Erfahrungen damit gemacht habe. Die Betonung liegt auf bis dato, denn das muss ich jetzt leider revidieren. 

Entweder hat die Qualität drastisch abgenommen oder ich bin in den letzten Jahren nur anspruchsvoller geworden. Auf jeden Fall blieben die Haare bei mir nur einige Tage lang schön. Insgesamt habe ich sie dreimal getragen, bis es zu einem erheblichen Qualitätsverlust durchs, ich vermute, Schwitzen gekommen ist. Die Haare wurden plötzlich ganz strohig und struppig. Außerdem halten die Clips nicht sehr gut in meinen eigenen Haaren und werden schnell locker. Leider verlieren die Clips auch sehr viele Haare. Ich habe schon diverse Garnfäden und knubbelige schwarze „Haare“ in den Längen gefunden. Mir ist klar, dass ich bei einem Preis von 105 Euro (Preissteigerung um rund 20 Euro in den letzten Jahren – früher haben sie um die 80 Euro gekostet) keine Great Lenghts Qualität erwarten kann, aber für den stolzen Preis für Clip-Ins hätte ich doch lieber länger etwas davon gehabt. Auf meine Beschwerde, die ich, zugegeben, nicht mit Zuckerworten bestückt habe, bekam ich zumindest eine Antwort. Diese empfand ich allerdings als dezent unhöflich und patzig, was mich sehr traurig gemacht hat. Ich bin der Meinung, dass man so nicht mit Kunden umgehen sollte, aber das ist mein persönliches Empfinden. Mir ist bewusst, dass ich nicht übertrieben freundlich geschrieben habe, allerdings kann ich mir selbst nicht vorwerfen, mich im Ton vergriffen zu haben.

Letztendlich wurde mir angeboten, die Haare nach Wien schicken zu lassen, wo sie „untersucht“ werden sollten. Wäre meine Beschwerde berechtigt gewesen, hätte ich einen Ersatz bekommen. Ehrlich gesagt war mir das ein bisschen zu blöd, darum habe ich selbst versucht, das zu retten, was zu retten war. Ich griff zu richtigen Silikonbomben, die ich mir NIE in mein eigenes Haar schmieren würde und kürzte ein bisschen die Längen. Siehe da, die Haare wurden wieder wesentlich schöner und tragbar. Ich kann mir das nur so erklären, dass die Haare zuvor von einem Silikonlayer umgeben waren, der das Haar beim Kauf optisch schön und weich machte. Hätte das Haar noch seine natürliche Schuppenschicht, dürften sie mit silikonfreien Shampoo oder Kokosöl nicht noch struppiger werden. Allerdings möchte ich betonen, dass dies nur eine Vermutung meinerseits ist und keinesfalls eine Behauptung. Trotzdem bin ich schwer enttäuscht. Von „Ursis Haare“ werde ich mir nichts mehr kaufen und ich kann es auch absolut nicht empfehlen. Allerdings müsst ihr, sofern ihr euch Clip-Ins zulegen wollt, selbst entscheiden, welches Produkt für euch infrage kommt. Kennt ihr vielleicht ein Unternehmen, welches gute Clip-Ins vertreibt? 

Trotzdem lasse ich mir von dieser Enttäuschung nicht den Sommer vermiesen. Lange Haare werde ich dank der fetten Silikonbombe nun doch noch ein paar Mal im Sommer tragen können. Nichtsdestotrotz habe ich mich nun auch dazu entschieden, längerfristig auf das Glätteisen zu verzichten und bin gerade fleißig am Üben, wie man schöne, lässig-legere Hochsteck- und Flechtfrisuren macht. Dadurch, dass meine eigenen Haare nun wesentlich dunkler geworden sind (momentan sogar noch dunkler, als auf den Fotos – ich trage jetzt „bronde“) und somit die zu starke Blondierung wegfällt, haben sie die realistische Chance, endlich länger zu werden. Darum heißt es für mich jetzt nur noch: Pflegen! Pflegen! Pflegen! und das Glätteisen nur noch in Ausnahmefällen einzusetzen.

Bevor ich mich nun hinter meine Lernunterlagen setze und für meine letzte Prüfung (ENDLICH) lerne, die ich heute Abend schreibe, möchte ich mich bei euch für über eine halbe Mio. Klicks bedanken. Auf Facebook habe ich es bereits angekündigt: im August wird es ein Gewinnspiel geben. Da das doch relativ plötzlich kam, habe ich mir noch keine großartigen Gedanken darüber gemacht. Das hole ich selbstverständlich nach und sobald ich meinen Kopf von all dem Wirtschaftszeugs frei habe, werde ich mir etwas einfallen lassen.

 
Top: Zalando {Same HERE}
Crochet Cardigan: Review {Similar HERE – SALE}
Shoes: Fila {Similar HERE}
Bag: Michael Kors {Same HERE}
Necklace: Primark

 

Location: Railway Station Weiz

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5 Comments

  1. Huhu meine Liebe,

    das Outfit steht dir echt super! Die Hose mag ich auch total, hatte vor kurzem so eine ähnlich bei TKMaxx in der Hand, die dann aber letztlich an meinen ungebräunten Beinen doch nicht so schön aussah, wie gedacht! 😀

    Bei mir läuft aktuell ein Gewinnspiel, bei dem du ein Kosmetikprodukt von dem neuem Catricesortiment gewinnen kannst. Ich würde mich freuen, wenn du mal vorbeischaust und vielleicht hast du auch Lust mit zu machen! 🙂

    http://funkemariechens.blogspot.de/2015/07/giveaway-prime-and-fine-dark-circle.html

    Ganz liebe Grüße,
    Lisa ♥

  2. Hallo 🙂

    Also ich hab meine Ursis seit über 5 Jahren – damals hatte ich nämlich noch kurz Haare & wollte kurzfristig Lange >_< Und sie sind heute noch tragbar. Auch wenn ich schon mal die Spitzen nachschneiden musste x) Daher finde ich es schade, dass deine so schnell schiach geworden sind 🙁

    Die Fotos von Dir sind total hübsch geworden :D!

    Liebe Grüße, Denise <3

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