Lucky Cakepops {Silvesterreihe}

So gerne ich auch backe, doch an Cakepops habe ich mich noch nicht herangewagt, da ich bereits im Vorhinein wusste: Das wird nichts!

Lange habe ich mir Gedanken um die Glücksbringer gemacht, die ich heuer verschenken möchte. Ich bin so ein Typ, der sich nicht gerne Glücksbringer kauft, sondern ich liebe es, sie selbst zu machen. Gekaufte Glücksbringer enden doch sowieso nur in einer Schublade, wo sie ein ganzes Jahr darauf warten, von einem neuen Staubfänger Gesellschaft zu bekommen. Was für ein elendiges Dasein. Ich möchte kein Glücksbringer sein.

Bis gestern war ich noch der Meinung, Glückspralinen zu machen. Im Supermarkt trug ich lange die Silikonförmchen mit mir herum. Sie schafften es sogar fast bis zur Kasse, bis ich mich dann doch dagegen entschied. Heute Morgen bereute ich es schnell und wollte zum nahegelegenen Baumarkt, um mir dort Silikonförmchen für Pralinen zu kaufen, damit ich doch noch meine Glücksbringer machen konnte. Davor spielte ich mit dem Gedanken, heuer Glückskekse zu verschenken, aber nein, aus, basta! Die Entscheidung war gefallen: Glückspralinen. 
Dummerweise machte mir die Haushaltsabteilung im Baumarkt einen ziemlichen Strich durch die Rechnung. Weit und breit war keine einzige Form für Pralinen zu finden. Aber ich entdecke etwas anderes: Ein Backblech für Cakepops. Sollte ich es wirklich wagen? Ja, ich sollte! Und so entstanden meine Lucky Cakepops. 
Zugegeben: Mit der Cakepops-Form habe ich es mir schon ziemlich einfach gemacht und da ich mir sicher bin, dass nicht viele von euch so eine Form haben, erspar ich euch ein Cakepops-Rezept. Dieser Post soll euch lediglich als Inspiration dienen, falls ihr selbst auch Glücksbringer machen wollt. Vielleicht seid ihr ja nicht so abgeschreckt und wagt euch an Cakepops ran. Sprich: Kuchen backen und selbst formen. Passend zu Silvester habe ich euch ein Champagnercakepopsrezept rausgesucht, das ihr hier findet!
Wer jetzt auch Lust bekommen hat, sich eine Cakepopsform zu kaufen und es mit dieser zu probieren: Ich hab es mit einem Rührteig nach diesem Rezept gemacht. Allerdings beträgt die Backzeit hierbei nicht 50 Minuten, sondern lediglich 10 Minuten bei 200°C Ober- und Unterhitze. Auch die Menge könnt ihr hier ruhig halbieren, wenn ihr keine Unmassen an Cakepops haben wollt. Ich habe mit diesem Rezept 48 Stück herausbekommen, allerdings habe ich aus dem restlichen Teig einen Kuchenboden gebacken und diesen dann eingefroren, da ich sonst bestimmt noch einmal so viel rausbekommen hätte.
Die erste Ladung habe ich mit dem normalen Rührteig gebacken. Beim zweiten Blech habe ich einen Teil des Teigs mit Kakaopulver vermengt und marmorierte Cakepops daraus gezaubert.
Kleiner Tipp: Wenn die Cakepops fertiggebacken sind, sofort den Lollystiel in den Kuchen stecken, da der Stiel so einfach besser hält. Ich habe den Fehler gemacht und den Kuchen auskühlen lassen, weswegen ich den Stiel zuerst immer in Schokolade tauchen musste, da der Stiel ansonsten nicht fest im Kuchen gesteckt hätte.
Beim Verzieren könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Eigentlich war ich auf der Suche nach Kleeblattstreußel, da ich solche schon mal in irgendeinem Supermarkt bei uns entdeckt hatte. Ich glaube, sie waren damals auch von Lillyfee, allerdings wurde ich nicht fündig. Dafür verliebte ich mich in diese süßen Streußel von Lillyfee. Weitere Tipps wären Krokant, Schokoladenstreußel, gemahlene Haselnüsse, Walnüsse und/oder Mandeln, Kokosraspeln, Müsli, Hagelzucker usw. Die Grundbasis sollte auf jeden Fall etwas Klebendes, wie Schokolade, sein. Einfach im Wasserbad schmelzen und eure Cakepops darin eintauchen. Welche Schokolade ihr verwendet, hängt natürlich von eurem persönlichen Geschmack ab. Ihr könnt auch mischen. Ich habe Zartbitter verwendet, obwohl ich selbst auch lieber Vollmilch- oder weiße Schokolade mag. Zartbitter war aber nach der ganzen Keksbackerei noch in Massen vorhanden. Ihr könnt aber auch Zuckerguss verwenden, sowie die Kuchenbälle mit Marzipan oder Fondant überziehen.

 

Um wirklich einen Glücksbringer daraus zu machen, müsst ihr sie natürlich auch noch verpacken. Zwar waren in der Packung mit der Backform Tüten dabei, aber ich fand die so furchtbar, dass ich einfach noch übrig gebliebenes Cellophan und Geschenkbänder verwendet habe. Zum Schluss habe ich noch eine Wäscheklammer mit Glückssymbolen an die Bänder bzw. die Stiele gepinnt und fertig waren meine individuellen Glücksbringer. Ihr könnt aber auch an jedem Kuchenlolly ein kleines Kärtchen anbinden und typische Neujahrssprüche drauf schreiben.

Published by

Prev Glamourize {Silvesterreihe}
Next Lookbook #9: A Silent New Years Eve

12 Comments

  1. An Cakepops bin ich verzweifelt… ich habs mit ner Backmischung probiert ausm Lidl, das hat mir nicht geschmeckt. Dann ohne Backen mit Frischkäsemischung, das war nix. Dann habe ich mir Silikonförmchen für Cakepops bei Amazon bestellt und die wurden gar nicht richtig rund und das war irgendwie auch nix so richtig. Jetzt habe ich kapituliert!
    Dafür habe ich zu Weihnachten einen Cupcake-Maker geschenkt bekommen und jetzt versuche ich eben Cupcakes – vllt habe ich da mehr Glück ^^
    Also meine Videos habe ich bisher immer vorm Fenster gemacht, nur für das letzte habe ich eine Videoleuchte benutzt. Die habe ich ganz günstig neu bestellt! Studioleuchten hätte ich aber echt gerne…

  2. Wow, die Cakepops sehen verführerisch aus! ♥
    Eine wundervolle Idee für den Silvesterabend. Das mit dem Verpacken in durchsichtiger Folie ist auch eine super schöne Idee – die muss ich mir auf jeden Fall merken!
    XOXO

  3. Ich muß die unbedingt auch einmal ausprobieren – vielleicht, wenn meine Enkeltochter das nächste Mal bei mir ist… Die Zuckerperlen sind toll, mal gucken, ob ich die hier bei uns auch finde
    LG und einen Guten Start ins Jahr 2014

Leave a comment

Ich akzeptiere