Mama’s Legendärer Apfelschlankel

Die schöne Steiermark. Bekannt für Kürbiskernöl und Schilcherwein. Aber nicht nur das grüne Gold und der Wein aus der Blauen Wildbacher Rebsorte sind wahre Schätze unseres grünen Herzens Österreich, sondern auch der Apfel.
Der Herbst nähert sich und somit auch die bevorstehende Ernte. Die beliebten Köstlichkeiten, die unter dem Slogan „Frisch, Saftig, Steirisch“ (was wohl auch auf die Steirermädels, wie mich, zutrifft ;)) vertrieben werden, füllen unsere Obstkörbchen und lassen offen für neue Ideen. So finden sich nicht nur Süße Sünden in unseren Rezeptbüchern, sondern auch Pikantes. Der Apfel ist eben ein Alleskönner. Und weil Apfelgerichte in Kombination mit viel Zucker wohl doch noch am besten schmeckt, habe ich ein leckeres Rezept für euch.
Der Apfel macht sich nicht nur gut in Apfelstrudel. Meine Mama macht da wohl noch etwas viel leckeres. Es gibt wirklich nichts schöneres, als am Morgen von dem Duft eines frischen Apfelschlankels geweckt zu werden. Da die Apfelbäume unseres Obstgartens auch schon Früchte tragen, konnten wir sogar eigene Äpfel verwenden. Nicht gespritzt, keine Pestizide. Das ist Natur pur! Und so soll es auch sein.

Mama’s Legendärer Apfelschlankel
 Der Beste auf der Welt!
Teigzutaten: 500 g Mehl | 1/4 Butter | 300 g Staubzucker | Backpulver | 2 Eier
Füllung: mind. 10 Äpfel (oder mehr, je nach Größe) | 3 Tl Zimt | Staubzucker | Zitronensaft einer Zitrone | Sahne |Eigelb
Das Backrohr auf 180° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Alle Teigzutaten rasch zu einem glatten Mürbteil kneten. Die Menge halbieren, einfolieren und eine Hälfte kaltstellen.
Die andere Hälfte aus einem mit Backpapier belegten Backblech ausrollen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Im vorgeheizten Rohr ca. 15 Minuten backen, bis der Mürbteigboden goldgelb, aber nicht ganz durchgebacken ist. Den Teig aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen.
Inzwischen Äpfel schälen und grob in eine Schüssel reiben. Mit Zimt und Zitronensaft mischen. Stauberzucker hinzufügen. Die Menge hängt von eurem persönlichen Geschmack ab. Wir nehmen nicht allzuviel.
Den Boden mit der Fülle belegen und glattstreichen. Danach die zweite Teighälfte ausrollen, auf den Kuchen legen und wieder einstechen. Das Eigelb mit einem Schuss Sahne verquirlen und den Kuchen damit bestreichen.
Im Rohr bei 45°C zuende backen. Aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen. Am besten schmeckt er am nächsten Tag, aber man kann ihn natürlich auch gleich essen. Einfach mit Puderzucker bestreuen und servieren.
Übrigens, in Deutschland kennt ihr den Apfelschlankel bestimmt unter Gedeckten Apfelkuchen 🙂

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18 Comments

  1. OH MEIN GOTT,
    der sieht hammer lecker aus!
    Ich habe gerade eben erst Mittag gegessen und ich habe bereits wieder Lust bekommen irgendwas zu essen! XD

    Wir haben in unserem Garten auch Äpfel hihi

    Ich habe aber noch nie was von "Apfelschlankel" gehört. JETZT weiß ich ja was es ist 🙂

  2. (*o*)…also ich muss zugeben, dass mir selbst die Bezeichnung 'gedeckter Apfelkuchen' völlig unbekannt ist o.O! Aber rein optisch erinnert es mich so ein bisschen an Lasagne – quasi Apfel-Lasagne 😀 Und diese würde mir auch um längen besser schmecken als besagte salzige Variante.

    Liebe Grüße
    Vernissage ♥ Cream

  3. Das sieht soo lecker aus! Danke für deine lieben Kommentare. Ich mag deinen Blog auch sehr und folge dir gleich mal. Du hast das echt schön gemacht mit den Fotos vom Essen, sieht so richtig ansprechend aus.
    Alles was wir geben mussten wäre sicher auch mal was für mich zum lesen, ich hoffe es ist etwas anders als der Film. Den fand ich nicht so toll.

    Liebste Grüße

    Andrea

    http://andysparkles.blogspot.de/
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  4. Ich hab noch einige Gutscheine 🙂 Hab noch nicht alle eingelöst aber ewig wollte ich jetzt auch nicht warten. Hab mir noch etwas aus einem anderen Shop bestellt, was ich bald zeige und hab noch knapp über 50 Euro bei Mango. Werde mir etwas was zum Herbst passt kaufen.

    Bin schon auf dein Geschenk gespannt.

  5. haha, zum Glück hast du am Ende aufgeklärt, was ein Apfel-"Schlankel" ist, denn der Begriff war mir wirklich so gar nicht geläufig! Aber ja, Äpfel sind zum Backen einfach super!

    Deine Fotos sind wirklich schön anzuschauen! Richtig toll!
    Auch farblich gefallen sie mir super 🙂

    Alles Liebe,
    Marlene

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