Tag : Essen

Full Weekend of Eating

Disclaimer: Der Beitrag „Full Weekend of Eating“ ist KEIN gesponserter Beitrag. Dennoch werden in diesem Beitrag sichtbare Markenplatzierung sein. Diese sind jedoch unbezahlt. Darum: Werbung.


Auf Instagram erfreut sich der Grocery Monday großer Beliebtheit. Natürlich ist es auch für mich schön zu sehen, wenn dieses Format bei euch gut ankommt. Im Zuge des Grocery Mondays scheinen euch viele Dinge aus meinem persönlichen Lebensmittelhaushalt zu interessieren. Das motiviert mich umso mehr, dem Blog foodrelevante und themenbezogene Beiträge zu widmen.

Eine Frage, die oft aufkam: Was koche/esse ich mit einem Lebensmittelbudget zwischen 30-35 Euro in der Woche. Für viele scheint es immer noch unvorstellbar zu sein, täglich drei Mahlzeiten mit diesem Budget zu essen. Natürlich ist das möglich und glaubt mir, ich hätte euch wirklich gerne einen Einblick in eine Woche essen mit 30-35 Euro gegeben. Allerdings lässt es mein Alltag nicht zu, tagtäglich meine drei Mahlzeiten über eine Woche hinweg aufzuzeichnen.

Wesentlich einfacher wird die ganze Sache dann aber am Wochenende. Darum habe ich mir gedacht, ich zeige euch, was ich dieses Wochenende auf meinem Mealplan stand.

Meine Vorräte im Mealplan

Vorweg möchte ich noch sagen, dass ich mich auch immer wieder an meinen Vorräten bediene und ich auch deswegen nie Unsummen für meine Lebensmitteleinkäufe verbrauche. Ich habe mir gedacht, bevor ich euch alles zeige, was ich verwertet habe, liste ich hier noch ganz kurz die verwendeten Vorräte auf, die dann quasi nicht in den Betrag meines Wocheneinkaufes hineinfallen:


Freitag

Frühstück: Quinoa mit Avocado-Vanille-Creme (vegan)

Seitdem ich Quinoa für mich entdeckt habe, ist er nicht nur mehr fester Bestandteil für meine herzhaften Gerichte, sondern wird auch zum Frühstück eingesetzt.

Mittagessen: Ofenlachs und roher Brokkolisalat mit Cashewcreme

Beim Mittagessen achte ich darauf, viel Gemüse zu mir zu nehmen. Neben Proteine gibts dann auch noch eine riesengroße Portion Gemüse.

Abendessen: Tomate-Mozzarella (vegetarisch)

Quasi eines meiner Lieblingsessen, wenn es draußen wärmer wird. Geht immer und vor allem schnell.


Samstag

Frühstück: Smoothiebowl (vegan)

Manchmal brauche ich morgens einfach den Frischekick und da ist eine Smoothiebowl mehr als perfekt.

Mittagessen: Marokkanische Kichererbsen-, Quinoa und Süßkartoffel Buddha Bowl (vegan)

Auch Bowls sind etwas, das ich für mich entdeckt habe. Sie sind nicht nur vielseitig, sondern beinhalten alle Makronährstoffe, die wir brauchen.

Abendessen: Thunfischsalat mit Avocado, Tomaten, schwarzen Oliven und Kichererbsen

Abends gibt es bei mir meistens Salat. Vor allem muss es abends bei mir einfach immer nur schnell gehen.


Sonntag

Frühstück: Sweet Sweet Potato mit Topfencreme und Erdbeeren


Wenn’s mal ausgefallen sein darf, dann darf es auch einmal ausgefallen sein. Normalerweise esse ich Süßkartoffeln immer nur pikant, aber sie schmecken mir inzwischen auch süß supergut.

Mittagessen: Bunte Bowl mit Vollkornnudeln, Tahini und Gemüse (vegan)


In meinen Stories habe ich euch meine Liebe zu Mie-Nudeln gestanden, die ich normalerweise immer in einer Vollkornvariante kaufe. Meine sind inzwischen aufgebraucht und leider habe ich sie nicht mehr im Supermarkt gefunden. Dann darf es auch mal wieder die klassische Vollkornnudel sein.

Abendessen: Eierspeis/Rührei mit Hummustoast (vegetarisch)

Full weekend of eating
Full Weekend of Eating: Scrambled eggs

Wenn ich keine große Lust zu kochen habe, ist Eierspeis sowieso mein Favorit (nach Tomate-Mozzarella). In meine Eierspeis (ja, ohne e, weil hey, ich komme aus Österreich) esse ich am liebsten mit frischen Gartengemüse, wie beispielsweise mit Zuckerschoten, Karotten, Paprika und Tomaten. Dazu noch Basilikum, ein leckerer Vollkorn-Chia-Toast mit Hummus und ich bin mehr als zufrieden.

Full weekend of eating goes visual

Als zusätzliches Augenschmankerl habe ich euch mein ganzes Wochenend-Food-Diary gefilmt. Viel Spaß beim Anschauen. Pst… weiter unten findet ihr dann ein paar Rezepte.

[kindred-recipe id=“10555″ title=“Quinoa mit Avocado-Vanille-Creme“]

[kindred-recipe id=“10556″ title=“Sweet Sweet Potato“]

[kindred-recipe id=“10557″ title=“Buddha Bowl“]

[kindred-recipe id=“10558″ title=“Ofenlachs mit Brokkolisalat“]

Hier findest du meinen Beitrag, wie ich mit ca. 30 Euro pro Woche für Lebensmittel auskomme.

Besuche mich gerne auf Instagram.

My Morning Food Routine (Breakfast)

Throwback: Meine Morning Food Routine in Zeiten von Hungerphasen ist nicht besonders nennenswert, aber nahm rückblickend doch mehr Zeit in Anspruch, als sie es jetzt tut. Schon in der Früh hatte ich einen halben Liter Milch und einen halben Liter Sojamilch intus. Das ging fast über eine ganze Stunde so, bis ich aufgebläht und mir schlecht war. Keine schöne Angewohnheit. Zugegebenermaßen war es gar nicht leicht, mir diese schreckliche Angewohnheit wieder abzugewöhnen. Seit meiner Ernährungsumstellung bemühe ich mich nun auch, meine Frühstücksgewohnheiten zu verändern. So hat sich meine Morning Food Routine endlich zum Besseren gewandelt.

Ich frühstücke wieder täglich. Inzwischen merke ich deutliche Verbesserungen. Die größte Veränderung davon: Ich konnte mich endlich von meinem Food Baby verabschieden.

 

Morning Food Routine

 

My Daily Morning Food Routine

Meine Morning Food Routine beginnt bereits am Abend davor. Wenn ich im Bett liege, überlege ich mir, was ich am nächsten Tag Frühstücken möchte und notiere es in meiner App. Ich bin noch nicht soweit, dass ich mir spontan irgendetwas richte, was ich gerne hätte. Um ehrlich zu sein: es würde mich maßlos überfordern, aber das ist für mich vollkommen okay. Spontane Entscheidungen beim Essen liegen mir einfach nicht. Mir fällt gerade auf: Seit Anbeginn meiner Essstörung habe ich mich immer ein bisschen schwer getan, was spontane Ess-Entscheidungen betrifft.

Nun achte ich darauf, morgens genügend Kalorien und Nährstoffe zu mir zu nehmen. Meine App berechnet automatisch, wie viele Kalorien ich am Morgen in etwa brauche. Auch, wenn ich das Ziel nie ganz schaffe, komme ich doch immer sehr nah dran.

 

Morning Food Routine

 

Meine Erkenntnisse bei der Frühstücksplanung

Als ich mit dem Tracken begann und folglich auch mein Frühstück aufzeichnete, erschrak ich nahezu, wie gering der Anteil meiner aufgenommenen Kalorien aus der festen Nahrung war und wie hoch der Kalorienanteil der Liquids, sprich Milch, war. Weil ich zumindest den Hunger stillen wollte (ich hasse ein zu deutlich spürbares Sättigungsgefühl) wusste ich, dass ich meine bereits morgendliche Aufnahme von Milchkaffee drastisch reduzieren und durch feste Nahrungsmittel ersetzen muss. Ich wollte nicht nur späteren Cravings umgehen, sondern auch genügend Energie für den Tag gewinnen.

Mittlerweile kann ich sagen, dass es sich definitiv etwas gebracht hat, auch wenn es immer noch schwer ist. Ich trinke nur noch einen Milchkaffee am Morgen. Mal mit Sojamilch, mal mit Halbfettmilch. Dadurch hat sich nicht nur meine Haut verbessert, sondern auch mein gesamtes Wohlbefinden. Plus: Ich habe auch Energie für den Morgensport. Ein weiterer Benefit, der mir den Weg in einen besseren, gesünderen Lebensstil ebnen soll.

 

Morning Food Routine

 

Das mache ich direkt nach dem Aufstehen

Während früher meine Augen erst auf Halbmast waren, hörte man schon den unverkennbaren Ton der Kaffeemaschine. Der vertraute Duft gerösteter Kaffeebohnen stieg sofort in die Nase. Heute trinke ich nach dem Aufstehen zuerst ein Glas Wasser. Das ist für mich mein Wachmacher, sodass ich auf meinen Kaffee direkt nach dem Aufstehen nicht mehr angewiesen bin.

Als nächstes öffne ich meine App und lese mir noch einmal durch, was ich für mein Frühstück eingeplant habe. Zwar wiege ich meine Lebensmittel, aber ein Ziel für die Zukunft ist es, ein Händchen für Portionsgrößen zu bekommen und später ohne die Küchenwaage auszukommen. Übrigens: Das Wiegen ist nicht dazu da, weil ich Angst habe, zu viel zu nehmen. Es unterstützt mich eher dabei, nicht zu wenig zu nehmen, weil meine Vorstellung von Portionsgrößen und Kalorienanteile stark verzerrt ist.

Erst nachdem ich mein Frühstück fertig vorbereitet habe, schalte ich die Kaffeemaschine ein und genehmige mir meinen ersten Kaffee am Tag. Wahlweise mit aufgeschäumter Sojamilch, laktosefreier Milch oder Halbfettmilch.

 

Morning Food Routine

 

Das Frühstücke ich

Zwar neige ich dazu, ein Gewohnheitstyp zu sein, doch gerade jetzt, wo ich mir selbst die Freiheit zu essen zurückgegeben habe, möchte ich so vielseitig wie möglich essen. Jeder Tag soll anders beginnen. Natürlich kommt es vor, dass ich an zwei oder drei Tagen mal das gleiche esse, aber ansonsten bin ich bemüht, meine Ernährung so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.

Meistens ist mein Frühstück vegan, aber nicht nur. Durch meine drastische Reduktion von Milch habe ich Probleme damit, genügend Eiweiß zu mir zu nehmen, obwohl ich dem Muskelaufbau zuliebe eigentlich auf eine High Protein Ernährung setze. Darum gibt es auch oft Topfen oder Skyr Joghurt. Selbst Kohlehydrate (meine Feinde in der Essstörung) finden ihren Platz in Form von Porridge, Grießbrei oder süßen Polenta.

Ich frühstücke im Grunde genommen das, worauf ich Lust habe – meistens süß, da ich nicht wirklich eine herzhafte Frühstückerin bin (außer es hat mit Avocado oder Lachs zu tun). Dabei dürfen auch frisches Obst oder gerne auch mal Trockenobst (vorzugsweise Gojibeeren, Cranberries und Datteln) nicht fehlen. Besonders gerne verwende ich Nüsse, wie Cashews oder Mandelblätter – allerdings nicht täglich und eher dann, wenn ich auf mehr Proteine anstatt Kohlehydrate setze.

 

Morning Food Routine

 

Meine Frühstücks-Favoriten

Ich merke langsam, wie meine Experimentierfreude zurückkehrt. Nie im Leben hätte ich mir gedacht, dass es so viele gesunde Abwechslungen für das Frühstück gibt und es macht mir Spaß, mir immer wieder neue Dinge auszudenken. Obwohl ich kein Bananenfan bin, habe ich mir letztens sogar Bananen-Pancakes gemacht. Das war nicht nur einer meiner größten Fooderfolge in den letzten Monaten, sondern hat erstaunlicherweise sogar ziemlich gut geschmeckt. Selbst die „Ich-Nehme-Es-Mir-Schon-So-Lange-Vor“- Smoothiebowl wurde neulich ausprobiert. Die wird es im Sommer dann öfters geben. Ansonsten liebe ich folgende Kombinationen:

  • Grießbrei aus Weichweizengrieß mit Mandelmilch, veganen Mandeljoghurt und halbgefrorenen Himbeerrmus (ich liebe die sorbetähnliche Konsistenz)
  • Porridge mit Sojamilch, Sojajoghurt, Gojibeeren und halbgefrorenen Erdbeermus
  • Süße Polenta mit Cashewmilch, veganem Kokosjoghurt, halbgefrorenen Blaubeermus und Physalis
  • Magertopfen mit halbgefrorenen Himbeermus, Mandelblätter und Cashews

 

Morning Food Routine

 

Das wichtigste zum Schluss

…ich nehme mir Zeit

Mein neu angeeigneter Rhythmus, der mich automatisch um kurz vor sechs Uhr morgens aufwachen lässt, ermöglicht es mir, für das Frühstück genügend Zeit zu haben. Das ist insofern wichtig, weil ich keine Ausreden mehr habe, das Frühstück ausfallen zu lassen. Nicht nur bei der Zubereitung lasse ich mir Zeit, sondern insbesondere beim Frühstück. Ich möchte es erreichen, dass mein Frühstück wieder zelebriert wird, da es auch die Mahlzeit ist, die mir von allen dreien am leichtesten fällt.

Nach dem Frühstück gibt es erneut ein Glas Wasser mit Zitronensaft.


 

Falls ihr Tipps und gesunde Frühstücksrezepte habt, immer nur her damit.

Hättet ihr auch gerne eine Lunch Food Routine und eine Dinner Food Routine?

 

 

Regelmäßige Mahlzeiten trotz Semesterstress

*Werbung/Sponsored Post: Der Beitrag „Regelmäßige Mahlzeiten trotz Semesterstress“ entstand in Zusammenarbeit mit mjam.at. Darüber hinaus wurden alle Spesen von meinem Kooperationspartner übernommen.*


 

Anfang Juli hieß es für mich: „Bye Bye Studentenleben und HALLO große weite Welt.“ Doch anstatt gleich ins Berufsleben einer Lehrerin zu starten, habe ich mich aufgrund besserer Jobchancen dazu entschlossen, ein Masterstudium dranzuhängen und mir vorgenommen, es auch innerhalb eines Jahres zu beenden, bevor ich nächstes Jahr zum Schrecken aller Schüler werde. Keine Sorge, ich habe nicht vor, zum Schuldrachen zu mutieren. Nichtsdestotrotz bedeutet das für mich: „Hello again Studentslife.“ Das heißt, es liegt noch ein Jahr als Studentin vor mir und genau das führt zu folgendem Problem: kein geregelter Alltag, denn das Leben als Studentin ist oftmals sehr unregelmäßig. Es gibt keine geregelten Aufstehzeiten und auch keine geregelten Mittagszeiten. Aber was ist an einem Studentenleben schon geregelt? 

Das größte Problem, mit welchem ich innerhalb meines Studentenlebens zu  kämpfen habe, ist meine Ernährung. Schon während meines Lehramtsstudiums war es für mich schwierig, mit den Unregelmäßigkeiten eines Studiums zurechtzukommen. Das ist nicht nur auf die Essstörung zurückzuführen, sondern eben auch auf die Tatsache, dass die Tage in der Woche oftmals von Grund auf verschieden waren. Montag war anders, wie Dienstag. Dienstag anders wie Mittwoch und das zog sich bis Freitag, teilweise sogar bis Samstag und Sonntag durch. Zu meiner Schande muss ich auch gestehen, dass ich oftmals ganze Mahlzeiten ausgelassen habe. Damit man im Studium klarkommt, muss man seine Tagesabläufe gut strukturieren und dabei habe ich die Ernährung oftmals außen vor gelassen. In meinem letzten Studienjahr möchte ich diesen Fehler kein weiteres Mal begehen. Nicht zuletzt, weil ich mich gerade pudelwohl in meinem Körper fühle und meine regelmäßigen Essgewohnheiten aufrechterhalten möchte.

 

Regelmäßige Mahlzeiten

 

Durch regelmäßige Mahlzeiten gesund durchs Semester

So passe ich meine Ernährungsweise an meinem Studentenalltag an

Wenn ihr Lust habt, gemeinsam mit mir das kommende Semester gesund zu meistern, habe ich euch ein paar Tipps zusammengestellt, die euch helfen sollen, eure Ernährungsweise eurem Studienalltag anzupassen.

 

1.) Stelle dir einen Ernährungsplan zusammen

Das große Problem während meines Lehramtsstudiums war, dass ich zu essstörungsfreien Zeiten wahllos im Supermarkt am Campus ungesunde Snacks eingekauft oder schnell eine Pizza in der Posaune heruntergeschlungen habe. Und dann gab es wieder Tage, wo ich einfach vergessen habe, zu essen. Mahlzeiten zu planen hilft im stressigen Alltag. Das ist nichts neues mehr. Normalerweise bin ich kein Fan von Ernährungs- und Mahlzeitenpläne, aber gerade im Studentenalltag können sie sehr effektiv sein. Vor allem, wenn man wie ich dazu tendiert, entweder komplette Mahlzeiten auszulassen oder sich mit ungesunden Snacks, sprich leeren Kalorien zu versorgen. Beides ist nicht gerade gesundheitsfördernd. Darum strukturiert eure Mahlzeiten und passt sie an eurem Semesterstundenplan an. Auch an Tagen, wo der Stundenplan zig Vorlesungen und Seminare beinhaltet, gibt es Zeitfenster für eine schnelle, gesunde Mahlzeit.

 

2.) Integriere die wichtigsten Nährstoffe in deinen Ernährungsplan

Für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung benötigen wir unsere Hauptnährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Das sind unserer drei Grundbausteine, die wir jedoch nicht wahllos zu uns nehmen sollten. Damit die Ernährung wirklich gesund ist, benötigen wir diese drei Hauptnährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Die Relation für den Gesamtenergiebedarf eines Erwachsenen pro Tag sieht folgendermaßen aus: 55% Kohlenhydrate, maximal 30% gesunde (ungesättigte) Fette und 15% Eiweiß. Es ist sinnvoll, den Gesamtenergiebedarf bei der Erstellung eines Ernährungsplanes zu berücksichtigen. Wenn ihr pro Tag 2.000 kcal benötigt, könnt ihr mit dieser Relation selbst berechnen, wie viele g Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette ihr über den Tag verteilt braucht.

 

3.) Vorbereiten, vorbereiten, vorbereiten

Wenn die Motivation und die Zeit da ist, ist es einfach sinnvoll, vorzubereiten. Ich gebe es zu: Ich hätte oft Zeit dafür gehabt, mir meine Mahlzeiten vorzubereiten, aber ich war einfach zu faul dafür. Vor allem, weil die Lust nach langen Lernsessions nicht mehr gegeben war. Das möchte ich in meinem zweiten Studium verändern. Trotz Lernerei und Prüfungsstress möchte ich nun so gut es geht, meine Mahlzeiten vorbereiten.

 

4.) Lerne das Angebot an deinem Campus kennen

Graz ist eine Studienstadt durch und durch. Unser Campus lockt mit vielen Restaurants und Lokalen. Am Angebot mangelt es somit nicht. Doch das Problem: In den meisten Lokalen findet man nur ungesunde Speisen wie Pizza, Nudeln und Co. Unser Campus hat durchaus auch gesunde Lokale und sogar vielfältige vegane Angebote. Doch gerade Pizza, Nudeln und Co. passen besser ins Studentenbörserl. Zumindest bleibt man dann bei diesen Lokalen, wenn man einmal eine gute Pizza zu einem unschlagbaren Preis verschlungen hat. Jene Lokale mit gesünderen Alternativen sind leider etwas teurer, aber wer sich Zeit nimmt, das Gastronomieangebot an seinem Campus kennenzulernen und sich auch mal nicht scheut, etwas neues auszuprobieren, kann wahre Foodtempel zu tollen Preisen finden.

 

5.) Weitere Option: Lieferservice

Wenn euch das Angebot am Campus nicht vielfältig genug ist oder ihr einfach einmal etwas neues ausprobieren möchtet, dann kann man heutzutage auf tolle Lieferservice-Apps zurückgreifen. Eine davon ist Mjam und auch dort findet man tolle und gesunde Gerichte, die sich wunderbar in den Speiseplan integrieren lassen. So kann man schon morgens im Bus zur Uni planen, was man gerne in seiner Pause essen und wo man bestellen möchte. Bei zahlreichen mjam.at Partnerrestaurants kann man auch vorbestellen und so die Lieferung ideal an seine Mittagspause anpassen. Es ist problemlos möglich, sich die Speisen an den Campus liefern zu lassen.

Besonders fein ist die Option mit dem Lieferservice an wärmen Tagen, wenn man gemütlich in der Wiese am Campusgelände sitzen möchte. Damit man auch auf den Mindestbestellwert kommt, ist es sinnvoll, sich mit anderen Studenten abzusprechen, um gemeinsam zu bestellen. Das lohnt sich allemal und essen macht in Gesellschaft sowieso am meisten Spaß.

 

Regelmäßige Mahlzeiten

 

Eat healthy and fresh

Mein Test als Teil der mjam Jury

Da ich ein Teil der Mjam Jury bin, durfte ich eines der Top 8 Mjam Lokale in Graz testen. Sofort habe ich mich für ein Lokal entschieden, welches mit ihrem Angebot an frischen und gesunden Speisen lockt: Dean & David. Ich habe darauf geachtet, dass ich mir Gerichte bestelle, die ich auch an einem normalen Unialltag essen würde und da Salat bei mir immer geht, ließ ich mir einen selbst zusammengestellten Salatmix kommen. Als Dessert gab es Kokosmilchreis mit Mango und einen gesunden grünen Smoothie. Fazit: Das Lokal eignet sich super, um sich eine gesunde Mahlzeit für die Pause kommen zu lassen. Die Lieferung an die Uni war absolut kein Problem. Am Tag meines Testes dauerte die Lieferung etwas länger als eine halbe Stunde, was ich vollkommen in Ordnung finde. Wunschlieferzeiten sind jederzeit möglich, sodass ihr auch schon wesentlich früher bestellen und eure Wunschzeit eintragen könnt. Für die Mittagspause an der Uni ist es definitiv ratsam, schon morgens zu bestellen und dann einfach seine Wunschlieferzeit anzugeben (z.B. 12 Uhr Mittag).

Als Teil der Mjam.at Jury habe ich auch die Aufgabe, die Speisen mithilfe eines Schulnotensystems zu bewerten.

 

Das Rating bezieht sich ausschließlich auf den Testtag

Regelmäßige Mahlzeiten Regelmäßige Mahlzeiten Regelmäßige Mahlzeiten

 


*Die Tatsache, dass es sich hierbei um einen gesponserten Beitrag handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung. Vielen Dank an Mjam. 

 

Fotocredits: Miss Getaway


 

Informationsquellen

DEBInet. Deutsches Ernährungsberatungs- und Informationsnetz (2017): Ernährungsinformationen – Nährstoffverteilung-/ -relation. -HIER- online (zuletzt aufgerufen: 11.08.2017)

 

Restaurant „Speisesaal“ im Hotel Wiesler

DISCLAIMER: Einladung des Grazer Grand Hotels Wiesler. Kerstin von Miss Getaway und ich wurden dazu eingeladen, das Hotel, sowie das hoteleigene Restaurant „Speisesaal“ kennenzulernen. Alle Spesen wurden von dem Hotel übernommen. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Einladung handelt, ändert jedoch nichts an unserer persönlichen Meinung und Betrachtung.


 

Das Schöne an der Grazer Gastronomieszene ist die Vielfältigkeit und die Tatsache, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Von dem einfachen Studentenlokal, bis hin zur dekadenten Kunst der gehobenen Küche. In Sachen Genuss wird man in Graz schnell fündig, somit muss kein Freund der guten Küche auf der Strecke bleiben. Besonders dieses High Class Feeling wollte ich unbedingt selbst einmal erleben und so landete ich an einem scheinbar ganz normalen Samstag gemeinsam mit Kerstin von Miss Getaway im Restaurant „Speisesaal“ des Grand Hotels Wiesler, eines der Grazer Top Hotels in zentrumsnaher Lage. Ausgiebig kosteten wir uns im modernen Ambiente durch die Speisekarte. Dabei erlebte vor allem Kerstin ihr persönliches Food Highlight. Sie fand sich plötzlich in einem Schlaraffenland von lang gehegten Schokoladenträumen wieder und auch für mich als Beobachterin war es ein kleines, aber dennoch spannendes Spektakel. Neugierig, wovon ich spreche? Dann solltest du jetzt unbedingt dranbleiben und weiterlesen.

 

 

Dekadent(e) speisen im Speisesaal

Sweet Soul. Smart Dish. Gemäß dieses Mottos kann man sich morgens, mittags, nachmittags und abends im „Speisesaal“ kulinarisch verwöhnen lassen und neue Geschmäcker, aber auch altbewährtes und geliebtes (wieder)entdecken. All das kann man im stimmungsvollen Ambiente, eine Mischung aus edel, modern und einem Hauch von rauem Industrial genießen. Der lichtdurchflutete Raum lädt zum Verweilen ein, die stilvollen Lederbänke in Jagdgrün zur Erholung. Auf der hohen Wand prangt ein geschmackvolles, künstlerisch gestaltetes Graffiti im jungendlichen Stil. Der Hauch Industrial kommt von dem (gewollt) abgebröckelten Putz, welcher die Sicht auf Ziegelsteine frei gibt. Zusätzlich versprüht eine wunderschöne Holzverkleidung an den Wänden einen rauen, aber durchaus stylischen Charme. Das Restaurant ist hell, aber strahlt statt einer cleanen Steifheit eine angenehme, lockere Leichtigkeit mit Charme und Esprit aus. Ein Wohlfühlplatz für Jung und Junggebliebene, die auch gerne dazu bereit sind, mehr in einen schönen Abend zu investieren.

 

 

Dinieren im Speisesaal

All die edlen Eindrücke musste ich erst einmal verarbeiten. Aber wenn du einen Blick auf die Fotos wirfst, dann kannst du meine Begeisterung bestimmt verstehen. Doch was wäre ein Restaurant ohne kulinarische Köstlichkeiten? Darum begebe ich mich heute erstmalig -und diese Premiere hätte bestimmt keiner erwartet- in die Fußstapfen einer Restaurantkritikerin und versuche euch Gang für Gang näher zu bringen.

Kerstin und ich genossen ein köstliches 3-Gänge-Menü in Begleitung von leckerer Bio-Limonade und ließen Gang für Gang auf der Zunge zergehen. Besser kann man einen Mädelsabend wohl nicht verbringen. Wenn dann beide Mädels auch noch Bloggerinnen sind, ist die Euphorie besonders groß, denn bei keinem isst das Auge so sehr mit, wie bei Bloggerinnen, nicht wahr?

 

 

Die Vorspeise

Keine Restaurantkritik ohne Vorspeise! Darum habe ich mir standesgemäß eine vegetarische Vorspeise aus der Karte ausgewählt, um mich auf zwei weitere Gänge gebührend einzustimmen. Der Ziegenkäse war mild und leicht, außen knusprig, innen weich und saftig. Besonders gut hat mir die Kombination aus dem milden Ziegenkäse mit den bitteren Salaten geschmeckt, die sehr gut mit der leichten Säure der Vinaigrette harmonierten. Bei Dressings bin ich haglich, wie wir in Österreich so schön sagen, aber dieser Salat war super abgeschmeckt. Für eine Vorspeise war die Portion perfekt.

 

 

Der Hauptgang

Ich muss sagen, ein bisschen neidisch war ich schon auf Kerstins Burger. Noch mehr auf die Süßkartoffelpommes. Da ich aber nur mit dem Auge mitessen konnte, musste ich mich an dieser Stelle auf die kulinarische Meinung meiner Bloggerkollegin verlassen. Kerstin hat mir verraten, dass ihr der Hauptgang super geschmeckt hat. Die Falafel im Burger war gut gewürzt, knusprig und innen saftig. Gut fand sie auch die Kombination bestehend aus knusprigen und perfekt gesalzenen Süßkartoffelpommes mit der milden Guacamole. Der Neidpegel meinerseits stieg. Fast. Denn auch mein Hauptgang war super.

 

 

Wer mich kennt, der weiß, dass ich meistens Fisch bestelle, wenn ich auswärts essen gehe. Auch diesmal, denn von meinem alten Muster kann ich mich sehr schlecht trennen und wenn Oktopus auf der Karte steht, muss ich das Gericht einfach probieren. Fazit: Die Kombination aus Oktopus, der nebenbei erwähnt alles andere, als zäh war mit dem würzigem Avjar (auch als Gemüsekaviar bezeichnet) und dem frischen Ofengemüse hat ausgezeichnet geschmeckt. Die Portion hat absolut gepasst, denn ich war danach pappsatt, doch als Dessertmensch hat ein Dessert immer Platz bei mir.

 

 

Das Dessert

Eine unscheinbare Kugel aus weißer Schokolade, die sich nach einem Überguss aus warmer, flüssiger Zartbitterschokolade zu einem wahren Kunstwerk entfaltete. Miss Getaway wurde höchstpersönlich in den Schokoladenhimmel chauffiert. Man hat Kerstin angemerkt, dass sie sich schon das ganze Dinner über auf den krönenden Abschluss gefreut hat und krönend war dieser definitiv.

Serviert wird der Magic Chocolate Ball als Kugel, ohne zu wissen, was sich darunter verbirgt. Unser Kellner lüftete dabei schnell das Geheimnis, als er den weißen Schokoladenball mit dunkler Zartbitterschokoloade übergoss. Darunter versteckte sich Kuchen und Eis und diese Kombination hat Kerstin definitiv glücklich gestimmt.

 

 

Weniger schokoladig, dafür ebenso ein Träumchen war mein Dessert. Knusprig gebackener Apfelring mit Zimtzucker. Mehr braucht es nicht, um mich zufrieden zu stimmen. Das Rhabarberkompott war leicht säuerlich, harmonierte aber gut zum süßen Vanilletoffeeeis. Die perfekte Alternative für all jene, die Schokolade, genauso wie ich, eher weniger mögen und gerne zum fruchtigen Dessert greifen.

Aber auch ein altbewährter Klassiker findet sich auf der Dessertkarte: Tiramisu. Passend dazu kann man sein Dessert mit einem Gelben Muskatteller Eiswein begleiten lassen, aber als brave Autofahrerin trinke ich nichts, wenn ich vor dem Steuer sitze, obwohl es mich und das gebe ich offen und ehrlich zu, schon gereizt hat.

 

SpeisesaalSpeisesaal

 

Mein Fazit

Atemberaubendes Ambiente, freundliche Kellner, die bei Unentschlossenheit bezüglich der Speisewahl sofort beraten und absolut gelungenes Essen. Kerstin und ich hatten einen wunderschönen Aufenthalt im Speisesaal und darum kann ich euch das Restaurant aus vollstem Herzen weiterempfehlen. Ich weiß zumindest schon, wo ich meine Familie nach meiner Sponsionsfeier (Finger Crossed) zum Essen ausführen möchte. Ich plane eben gerne im Voraus und bin froh, dass ich ein weiteres, tolles Lokal in Graz kennenlernen durfte und aus meinem Studentenalltag, was die Kulinarik betrifft, für einen Tag ausbrechen konnte.

 


 

Restaurant Speisesaal

Grieskai 4-8
8020 Graz

Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag: 06:30 – 01:00 Uhr

Reservierungen unter
+43 316 70660

E-Mail
info@hotelwiesler.com

Homepage Speisesaal

Homepage Grand Hotel Wiesler

 

 

Wer mehr über das Hotel Wiesler wissen möchte, insbesondere über die Zimmer und das Frühstücksangebot, der sollte nicht zögern und meiner lieben Kerstin einen Besuch abstatten. Auf Miss Getaway gibt es eine ausführliche Review zum Hotel mit wunderschönen Bildern.

 


 

Ein großes Dankeschön geht an das Grand Hotel Wiesler! Herzlichen Dank für die Einladung an Kerstin und mich, sowie für die schönen Stunden, die wir im Hotel verbringen durften.

 

Sauerrahm-Kekse mit Hagelzucker

 

Weiter geht’s mit einer neuen Runde von Gastbloggerbeiträgen. Diesmal heißt die Rettung Claudia von what bakes me smile. Sie unterstützt mich bei meinen Beiträgen und hilft mir, die Beitragslücken wegen meiner Diplomarbeit (ja, ich weiß, wir können es alle bald nicht mehr hören) zu überbrücken. Vielen, vielen lieben Dank liebe Claudia, dass du dir die Zeit genommen hast, ein so ein tolles Rezept auf meinem Blog zu teilen und ich gebe ihr natürlich vollkommen Recht, was den Gusto auf Süßes bei Stress betrifft. Zumindest ist es bei mir gerade so. Ganz neu für mich, da ich sonst bei Stress eher den Appetit verliere. Kurze Info: Die Kekse hätte ich dann gerne bei meinem nächsten Diplomarbeitsnervenzusammenbruch. In diesem Sinne:

 

Viel Spaß!

 


 

Hallo ihr Lieben! Ich freue mich, euch heute ein tolles Rezept hier auf Lisas Blog präsentieren zu dürfen und ihr damit ein wenig auszuhelfen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie stressig es jetzt für sie ist, an der Diplomarbeit zu arbeiten. Aber eins weiß ich: Bei Stress bekomme ich sofort noch stärkeren Guster auf Süßes. Kennt ihr das? Man hat das Gefühl, das braucht man jetzt und man hat es sich auch ordentlich verdient. Daher hab ich euch diese leckeren Sauerrahm-Kekse mit Hagelzucker mitgebracht. Ich hab sie zuletzt für ein Treffen unserer Grazer Blogger Gruppe gemacht und musste aufpassen, dass noch genug dafür übrig blieben, da die Kollegen vorher auch schon alle kosten wollten. Aber die werden ja so auch schon genug von mir verwöhnt. Schließlich kann ich meine Backwerke nicht immer alleine aufessen.
Ich würd mich freuen, wenn ihr mal auf meinem Blog what bakes me smile vorbeischaut 🙂 Dort gibt es köstliche süße aber auch pikante Backwerke, Snacks, Desserts, Eis und auch Hauptspeisen sind vertreten. Eben all die Leckereien, die mich zum Lächeln bringen.

Aber hier erst mal das Rezept für die Sauerrahm-Kekse mit Hagelzucker:

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Sauerrahm-Kekse mit Hagelzucker

Sauerrahm-Kekse-mit-Hagelzucker

 

 

Life Update #4: Ein kleiner Lichtblick

 

Oh Boy! In meinem Leben geht es momentan so etwas von drunter und drüber, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Es prasseln so viele Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse über mich herein, sodass ich gar nicht weiß, wie ich das alles in meinen Gedanken fein säuberlich strukturieren und ordnen soll. Aber alles von Anfang (und auch hier gut strukturiert).

 

Life Update #4

Uni

Gefühlt jedes Life Update beginnt mit dem großen Thema: Uni! Inzwischen bin ich nicht mehr so pessimistisch, wie noch am Anfang des Jahres. Klar, die englischsprachige Primärliteratur ist da und ja, die muss ich so weit auseinander nehmen, bis ich sie verstehe. Aber mittlerweile erkenne und ziehe ich auch die Vorteile daraus. Ich habe gelernt: Man versteht die Texte trotzdem besser, weil man sie intensiver durchliest und man bekommt doch so langsam eine Ahnung von der Materie. Juhu, ein kleiner Lichtblick.

Letztendlich war auch meine „Forschungswoche“ in meinem Untersuchungsgebiet eine wichtige Erfahrung, die ich machen musste, um endlich aus meinem „Diplomarbeitstief“ herauszukommen. Im Zuge dessen habe ich nicht nur fast meine ganzen letzten Daten mitgenommen, sondern auch die Unterstützung gemerkt und es ist toll, dass ich mit dieser Arbeit nicht ganz alleine gelassen wurde. Man sieht also: Der Abschluss ist doch nicht so gefährdet, wie ich anfangs geglaubt habe. Hashtag #graduationindanger werde ich auf Twitter somit hoffentlich nicht mehr wirklich brauchen.

Bedauerlicherweise bin ich mit den Interviews doch nicht ganz fertig geworden. Terminabänderungen kommen immer vor. Gerechnet habe ich damit nicht, aber das heißt für mich, dass ich noch einmal ran muss. Zuerst werden jedoch die bereits bestehenden Interviews transkribiert und das bedarf sowieso unzählige Stunden. Hätte ich mir nicht gedacht.

 

Blog

Der kommt momentan zu kurz. Die Gründe brauche ich nicht erläutern, denn die kennen wir alle. Doch an dieser Stelle DANKE für eure Unterstützung. Ihr macht mir immer wieder so viel Mut und schreibt mich trotz Zeitmangels nicht ab. Das große Verständnis lindert mein schlechtes Gewissen euch gegenüber erheblich. Zwar möchte ich den Blog endlich auf das nächste Level bringen, aber manchmal muss man seine Prioritäten anders setzen.

Trotzdem -und das kann ich schon einmal verraten- meine Grazer Blogger Mädels und ich sind gerade hochmotiviert dabei, unsere gemeinsamen Kooperationen zu planen. Es wird eine langfristige Geschichte sein, also seid gespannt. Wir hatten sogar schon unser erstes Fotoshooting als Grazer Blogger Team und es fühlt sich fast wie ein gemeinsames kleines Unternehmen an.

Außerdem ist es schön, dass ich mich auch auf die Unterstützung der Mädels verlassen kann, vor allem, weil ich mir als Diplomandin gerade ein paar Sonderrechte heraushole, aber auch in dieser Abschlussphase versuche ich, mich in unsere Zusammenarbeit so gut, wie es geht, zu integrieren.

Schaut doch gerne bei unserer Facebookseite vorbei. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

 

Fotografie

Natürlich habe ich immer noch nicht genug davon, Menschen zu fotografieren. Ich habe mich in der Hinsicht wieder ein bisschen „weitergebildet“. Als die Bilder für meinen letzten Post gemacht wurden, habe ich selbstverständlich die Chance ergriffen, um auch Fotos von meiner Fotografin zu machen. Eine Hand wäscht die andere, würde ich sagen. Ob ich die Fotos online stelle, weiß ich noch nicht, weil ich sie mir erst ansehen muss, ob ich mit meinem eigenen Werk überhaupt zufrieden bin, aber ich bin glücklich, dass ich wieder ein bisschen mehr Zeit mit der Fotografie verbringen konnte. Die Liebe zur Fotografie wächst einfach von Mal zu Mal. Das habe ich ganz vergessen. Unglaublich, aber wahr.

Nichtsdestotrotz bin ich jetzt an einem Punkt angelangt, an dem ich merke, dass es einfach Dinge gibt, die ich mir nicht selbst beibringen kann. Darum möchte ich nach meinem Abschluss an der Uni unbedingt einen Fotografieworkshop besuchen.

 

Ernährung

Ich weiß, dass ihr immer großes Interesse am Thema Ernährung habt. Ich muss sagen, so ganz gut läuft es immer noch nicht. Jedenfalls nicht so, wie ich es mir wünsche, darum muss ich offen und ehrlich gestehen, dass ich momentan ein paar Schwierigkeiten habe und dass mir oft der Appetit fehlt. Wenn ich trotz Hunger in den Supermarkt gehe, bin ich oft überfordert und weiß gar nicht, was ich überhaupt essen mag. Irgendwie habe ich auf gar nichts Lust und dann doch wieder auf alles. Das wird sicher wieder besser. Ich bin zuversichtlich, dass auch der Appetit wiederkommt und denke, das ist einfach nur stressbedingt und der geht auch einmal vorbei.

 

Februargoals

Einfach überleben. Das wird sich so schnell nicht ändern. Ich bin es gar nicht gewohnt, mich so intensiv mit einem einzigen Thema zu beschäftigen. Nach wie vor ist es interessant, aber ein paar Hürden gibt es immer noch zu meistern. Ansonsten möchte ich es trotzdem schaffen, ein paar gut recherchierte Blogposts für euch rauszuhauen, denn auch wenn es gerade drunter und drüber geht: Seine Leidenschaft darf man einfach nicht auf Eis legen. Das heißt: Ich muss an meinem Zeitmanagement arbeiten. 

Auch mit meinen Freunden möchte ich wieder mehr machen, darum freue ich mich riesig darauf, wenn wir uns im Kino den zweiten Teil von Shades of Grey ansehen. Wer sieht sich den Film noch an?

 

Auf einen Brunch mit den Grazer Bloggerladies

 

Noch vor einem Jahr dachte ich, es wäre unmöglich mit Bloggern in meiner Nähe einen engeren Kontakt zu pflegen. Ich wusste zwar, dass es genügend Blogger und Bloggerinnen in meinem Umfeld gibt, doch irgendwie war das Netzwerk nie gegeben. Bis es irgendwann doch so gekommen ist, wie es kommen sollte. Das erste Grazer Bloggertreffen, das noch nicht einmal ein Jahr zurückliegt. Seitdem hat sich viel getan: Wir haben uns untereinander besser kennengelernt und wachsen mittlerweile immer mehr zu einer kleinen Einheit (ich nenne es gerne Elite) zusammen. Erst da wurde mir so richtig vor Augen geführt, welche lieben Persönlichkeiten es in der Bloggerszene gibt. Und vor allem die Grazer Bloggerszene ist mir mittlerweile sehr wichtig geworden – nicht nur wegen der räumlichen Nähe und den Face-to-Face Kontakt, sondern auch wegen den zahlreichen Freundschaften, die bereits geschlossen wurden und sich schließen.

Am Sonntag haben wir uns zu einem ausgiebigen Brunch wiedergetroffen. Im Vordergrund stand dabei selbstverständlich unser persönliches Miteinander. Aber wir sind Bloggerinnen – somit sind im Rahmen dieses Vor- und Nachmittages wieder zahlreiche Beiträge und Ideen entstanden. Davon profitiert vor allem ihr, denn euch erwarten wunderbare Blogposts.

 

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Brunchen mit uns!

Geschichten aus der Grazer Bloggerszene

Getroffen haben wir uns im Aiola Upstairs, einem Toplokal am Grazer Schloßberg. Da ich bis jetzt nur Gutes davon gehört habe, wollte ich dem Aiola unbedingt einen Besuch abstatten, um mich selbst von der hervorragenden Qualität der Küche zu überzeugen. Da in unserer kreativen Bloggerrunde auch eine Expertin für gute Küche und Restaurants dabei ist, konnte ich mir meinen Wunsch gemeinsam mit den Ladies endlich erfüllen. Somit begleiteten wir die liebe Manu von Testesser zu einem gemütlichen Testessen in angenehmer, inspirierender Atmosphäre. Das Lokal ist für Blogger übrigens THE place-to-be: lichtdurchflutet, geschmackvoll eingerichtet und instagramtaugliches Essen, das im Übrigen unglaublich lecker schmeckt. Absolute Empfehlung von meiner Seite. Aber seht selbst:

 

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Was die Grazer Bloggerszene so fantastisch macht? In erster Linie besteht unsere Runde aus Menschen, die sich gegenseitig verstehen und inspirieren. Wir wissen, was das Bloggen für die andere bedeutet und können viele Dinge, die wir in unserem Bloggeralltag erleben, gegenseitig nachvollziehen. Und ich merke auch, dass bei uns so etwas wie Stutenbissigkeit nicht existiert. Wir helfen und motivieren uns gegenseitig, haben füreinander immer ein offenes Ohr und stehen bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Wir sind der anderen nichts neidig und wir versuchen uns gegenseitig weiterzubringen. Warum? Weil wir wollen, dass sich die Grazer Bloggerszene etabliert. Und das wird sie auch. Wir sind ein bunter Haufen kreativer, ehrgeiziger Leute und wir wissen, dass Graz das Potential hat, eine Bloggerstadt zu werden. Eine Stadt, in der die Arbeit von und mit Bloggern unverzichtbar wird. Gemeinsam  können wir es schaffen.

Zusätzlich muss ich auch erwähnen, dass unser bunt gemischtes Potpourri die verschiedensten Interessen abdeckt: ob Fashion, Beauty, Food, Personal oder Lifestyle. Bei uns ist für jeden was dabei – sogar für das internationale Publikum.

 

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Was euch nun erwartet…

Ich habe bereits angesprochen, dass aus diesem Vor- und Nachmittag wunderbare Beiträge hervorgegangen sind. Bei mir erwartet euch in den kommenden Tagen ein neuer Fotografiebeitrag. Yay! Weil mein kleines Projekt „Lisa fotografiert ab jetzt mehr Menschen“ so wunderbar bei euch ankommt, wird es selbstverständlich fortgeführt. Aufgrund meines Bad Hair Days (wie man am Beitragsbild unschwer erkennt) habe ich mich aus dem Vordergrund der Linse lieber zurückgezogen und als Fotografin agiert. Herausgekommen sind so dermaßen wunderschöne Bilder, sodass ich sie euch nicht vorenthalten möchte. An dieser Stelle muss ich mich bei den Mädels bedanken, dass ich die Bilder verwenden darf, um diesem kleinen Projekt auf meinem Blog einen weiteren Rahmen zu geben. Da wirklich viele Bilder entstanden sind, möchte ich meine kleine Fotografieserie sogar aufsplitten. Das heißt: NOCH MEHR FOTOS! Genial, oder? Und ich verrate euch, wer uns kleidungstechnisch ausgestattet hat.

 

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Die Beiträge der Grazer Bloggerladies

Einen kleinen Vorgeschmack auf meine Bilder von den Mädels, sowie wunderbare Beiträge, gibt es auch bei den Grazer Bloggerladies zu sehen. Vorbeischauen lohnt sich:

Vintage Blogger Brunch  von Stefanie

Aiola Upstairs  von Manu

Brunchen im Aiola Upstairs | Graz von Christina

Blogger Brunch feat. Dogdays of Summer  von Nicole

Vintagemode und Bloggerbrunch – der etwas andere Fashionbeitrag von Denise

 

 

Ernährungsumstellung Update #2

 

Endlich! Ein längst überfälliger Post geht online. Mein Update zur Ernährungsumstellung. Natürlich möchte ich es beibehalten, euch über meine Schritte auf dem Laufenden zu halten. Mögen sie auch noch so klein sein. Mittlerweile sind fast zweieinhalb Monate seit meiner Umstellung vergangen. Im ersten Update konnte ich euch einen überwiegend positiven Bericht erstatten. Ob ich das auch beim zweiten Update kann? Lest selbst.

 

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Wie lief der zweite Monat meiner Umstellung?

Ich muss sagen: Der zweite Monat war ein Auf und Ab. Darum ist es sinnvoll, den Monat September zu halbieren. Das liegt vor allem daran, weil ich in der zweiten Hälfte mehr an meine Grenzen gestoßen bin. In der ersten Hälfte ging es nahtlos gut weiter. Eben so, wie es auch im August der Fall war. Ob mich das entmutigt hat? Das verrate ich euch ganz zum Schluss.

 

So liefen die ersten beiden Septemberwochen

Nach wie vor ging ich oft selbst einkaufen. Ich hatte mir eine kleine Routine angeeignet und sie funktionierte. Das machte mich so unendlich glücklich, quasi nach dem Motto, dass ich nun endlich den Dreh raushatte. Es gelang mir, wie auch schon im August, weiterhin drei Mahlzeiten am Tag zu essen. Dabei orientierte ich mich stets an meinem eigenen Hungergefühl. Etwas zu essen, wenn ich keinen Hunger verspürte, betrachtete ich als sinnlos. Intuitives Essen nennt man das und ich finde, es ist eine gute Sache, wenn man auf seinen Körper hört. Besonders in der Ernährung sehe ich das als wichtig an.

So kochte ich weiterhin munter mein Mittagessen, wenn der Magen zu grummeln begann und richtete mir nach dem Aufstehen mein Frühstück her. Denn der Hunger am frühen Morgen war meistens da. Wenn nicht, dann gab es eben nur den klassischen Café Latte mit viel Milchschaum. Von den Zutaten her war es immer sehr gesund. Ich achtete auf eine ausgewogene Balance zwischen Gemüse, aber auch Kohlehydrate und genügend Eiweiß. Genascht wurde in diesen zwei Septemberwochen fast gar nicht. Außerdem aß ich viel vegan. Ein bisschen mehr Bewegung kam auch in meinen Alltag und so tastete ich mich wieder langsam an Sport heran.

 

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So liefen die letzten beiden Septemberwochen

Am Tag der Fashion Week in Wien fing es an. An diesem Tag hatte ich ohnehin nicht viel Zeit zum Essen und ich habe es einfach „vergessen“. Nach meiner Ankunft in Wien habe ich mir erstmals einen großen Matcha Frappuccino gegönnt. Dann gab es lange Zeit gar nichts. Das Sushi am Abend bei meiner besten Freundin war zudem das letzte, was ich an diesem Tag gegessen habe. Das geschah allerdings nicht bewusst, sondern unbewusst. Von der Menge her war es natürlich viel zu wenig. Schon klar.

Als ich wieder zu Hause war und allmählich der Alltag einkehrte, verschlimmerte sich das Ganze etwas. Ich musste viel lernen, war nervös vor meinen beiden Prüfungen und irgendwie genehmigte ich mir zu wenig Pausen zwischen dem Lernen. Zudem musste eine Seminarpräsentation vorbereitet werden und so nahm alles seinen Lauf. Mahlzeiten wurden achtlos gecancelt und dann gab es wieder so eine Zeit, wo ich statt einer vernünftigen Mahlzeit ein paar Kinderriegel von meinem Neffen gemopst habe. Zudem feierte der kleine Zwerg seinen zweiten Geburtstag und die Jause, sowie die mächtige Olaf-Torte findet man eher auf der Spitze der Ernährungspyramide. Heißt: Man sollte es in Maßen essen. Das habe ich natürlich getan, allerdings war es so wenig in der Gesamtmenge, sodass mir ein paar Vitamine gut getan hätten.

Und wie man sieht, gab es oft Sushi. Das ist natürlich nichts Schlechtes, allerdings driftet es langsam in eine Richtung einseitige Ernährung ab und das ist ebenfalls nicht so gut und schon gar nicht in meinem Sinne.

 

Stress + Gesunde Ernährung

Funktioniert das?

Ich bin der Meinung, dass es durchaus funktioniert. Und das tut es mit Sicherheit. Warum gelingt es sonst so vielen, sich auch in Stresssituationen ausgewogen und gesund zu ernähren? Allerdings ist das eine Sache, die man sich dann doch aneignen muss. Stattdessen habe ich meinen Neigungen nachgegeben. Es war eine große Sorge von mir, dass ich diese beiden Dinge nicht koordinieren kann und letztendlich ist das eingetroffen, was ich befürchtet habe. Trotzdem will ich nicht, dass es so weitergeht. Ich will mir wieder mehr Zeit lassen, was das Kochen betrifft. Es ist mir wichtig, dass ich weiß, was in meinen Mahlzeiten drin ist und darum versuche ich auch, mir keine fertigen Produkte mehr zu kaufen, wie beispielsweise die fertig gefüllten Wraps von Spar.

In jederlei Hinsicht muss ich mir noch einen Masterplan überlegen, wie ich meine Ernährung auch innerhalb des Semesters gesund und ausgewogen halten kann. Das ist wirklich alles andere als einfach, aber aufgeben werde ich nicht. Somit hat sich auch diese Frage beantwortet. Weiterkämpfen lautet die Devise.

 

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Und was ist mit der Waage?

Wiegen will ich mich nach wie vor nicht. Ich kann es einfach nicht. Sollte ich abgenommen haben, dann nicht viel. Ich habe nicht gemerkt, dass meine Klamotten wieder um ein gutes Stück weiter geworden sind und hey, das ist auch okay. Ich will auch nicht radikal abnehmen, sondern meine gesunde Körperbalance finden. Das ist zwar nicht möglich, wenn ich so weitermache, wie in der zweiten Hälfte des Septembers, aber möglich, wenn ich nicht aufgebe und mich wieder bemühe.

 

Mein Weg zu einem gesunden Lifestyle

 

Ich bin nicht gerade ein Vorzeigemodell, wenn es ums Essen geht. Es ist allgemein bekannt, dass ich damit meine Probleme habe. Und ich weiß, dass ich selbst noch viel lernen muss. Vor allem, was mein eigenes Verhalten betrifft. Theoretisch habe ich viel über Ernährung in der Schule gelernt. Praktisch kann ich dieses Wissen jedoch nicht wirklich umsetzen. Noch nicht. Denn jetzt ist der Knopf aufgegangen und ich möchte daran arbeiten. Schon zu oft habe ich davon geredet. Leere Worte, wie sich bis jetzt herausgestellt hat. Doch in der letzten Woche habe ich mich intensiv damit auseinandergesetzt, bin selbst für mich einkaufen gegangen und habe wieder begonnen, für mich selbst gesunde Gerichte zu kochen.

 

Mein Weg zu einem gesunden Lebensstil

Mein Weg zu einem gesunden Lifestyle

Warum ich meine Gesundheit fortan selbst in die Hand nehmen möchte

Die Anorexie hat meine Beziehung zum Essen verändert. Negativ verändert. Ich weiß, wie es ist, zu hungern. Auf der anderen Seite weiß ich auch, wie es ist, etwas mehr auf den Rippen zu haben. Ich bin bodypositiv gesinnt, aber meine Einstellung mir gegenüber ist nicht positiv. Das habe ich in den letzten Wochen mehr als deutlich gemerkt. Ich habe zwar wieder gelernt, das Essen genießen zu können, nur hat es mich leider auch in eine Richtung geführt, in die ich nicht gehen wollte. Dadurch, dass ich mir nichts mehr verbietet habe, habe ich zu wenig auf meine Ernährung geachtet.

Verbieten möchte ich mir weiterhin nichts, denn es ist schön, all die „verbotenen“ Lebensmittel wieder genießen zu dürfen. Nur möchte ich nicht mehr so nach- und fahrlässig gegenüber meinen eigenen Körper handeln. Mein Körper braucht gesunde Ernährung und Sport. Nur so kann ich eine innere Balance aufbauen und in Einklang mit mir selbst kommen.

 

Gesunden Lebensstil

 

Schritt für Schritt in ein gesünderes Leben

Seitdem ich nun wieder für mich selbst koche, fühle ich mich irgendwie befreit. Ich habe wieder einen Zugang zu dem vielseitigen Angebot an gesunden Lebensmittel gefunden. Als ich eine Zeit lang sehr gesund gelebt habe, hatte ich jeden Tag neue Ideen, um abwechslungsreich zu kochen. Jedoch kam dann irgendwann die Nachlässigkeit und danach wieder lange Hungerperioden. All das hat dieses Wissen, dass ich mir in einem sehr langen Zeitraum angeeignet hatte, zunichte gemacht.

Was noch besser ist: Ich baue mir langsam wieder eine Routine bezüglich des Essens auf. Ich lasse keine Mahlzeiten mehr aus, hungere nicht den ganzen Tag, um am Abend dann doch wieder viel zu viel Ungesundes zu essen. Dass das Auswirkungen auf meinen Körper hatte, sieht man. Und es macht mich nicht glücklich. Doch jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich. Ich bin dafür verantwortlich, dass ich mit mir selbst zufrieden bin. Darum nehme ich mir wieder Zeit für das Essen. Dinner Canceling gibts nicht mehr, genauso wenig wie eine „ach, jetzt ist es doch auch schon egal“-Einstellung.

 

Tomaten Mozzarella für einen gesunden Lebensstil

 

Meine Regeln für diesen Weg

Wenn es ums Essen geht, finde ich Regeln zwar nach wie vor blöd, aber ein kleiner Richtwert kann nicht schaden. Ich habe mir selbst ein paar solcher, nennen wir es Richtwerte, aufgestellt:

 

1. Drei Mahlzeiten täglich, einmal davon warm

Mir ist es wichtig, dass meine Mahlzeiten eingehalten werden. Einmal am Tag warm essen, muss drin sein. Wenn ich mir Zeit beim Kochen lasse, lerne ich einen besseren Umgang mit Nahrungsmittel.

 

2. Kalorien- und Nährstoffzählen ist erlaubt

Mit Kalorienzählen verbinde ich viel Leid, Zwänge und ein schlechtes Gewissen. Doch ich versuche nun, das Kalorienzählen in einer anderen Perspektive zu betrachten. Das Motto lautet nun nicht mehr: „Je weniger Kalorien, desto besser.“ Ich habe mir ein neues Motto konzipiert: „Gib deinem Körper genügend Nährstoffe und Kalorien. So viel, wie er braucht.“ Darum versuche ich sie nicht mehr als meine Feinde zu sehen, sondern als einen Richtwert, an dem ich mich orientieren kann, damit ich Gewissheit habe, dass mein Körper optimal versorgt ist.

 

3. Die Zahl auf der Waage ist irrelevant

Momentan wiege ich mich nicht. Ich habe einfach zu viel Angst davor und will mich nicht mit dieser Zahl konfrontieren. Sie würde mich jetzt verrückt machen. Ich sehe im Spiegel, dass ich etwas GESUND ändern möchte. Wozu sollte ich mich dann zusätzlich mit einer Zahl ärgern? Wiegen ist erst dann erlaubt, wenn ich mich im Spiegel ansehen kann und ich mich gerne darin betrachten. Denn dann ist die Zahl wirklich nur mehr eine Zahl.

 

4. Aufs Bauchgefühl hören

Ich höre nun auf mein Bauchgefühl, damit ich erahnen kann, welche Mengen mein Körper braucht. Da ist es irrelevant, ob es mal größere oder kleinere Portionen sind. Es ist wichtig, auf die Signale des Körpers zu achten. Man spürt, wenn man angenehm gesättigt ist.

 

5. Keine Verbote

Verbote frustrieren nur! Aus diesem Grund ist das einzige Verbot, dass Verbote verboten sind. Mir ist klar, dass ich bei ungesundem Essen aufpassen muss und keine rauen Mengen davon verschlingen sollte, aber wenn ich abends mal Lust auf ein Salzstangerl mit Camembert habe, dann esse ich das auch, wie man im Video sieht. Zuvor habe ich eine ganze Woche lang wirklich auf alles Ungesunde verzichtet. Streng genommen kann man gar nicht von einem Verzicht sprechen. Ich hatte einfach keinen Gusto danach. Ich schätze, das verdanke ich meiner inneren Einstellung: Es gibt keine Verbote, als denke ich auch nicht ständig an Dinge, die ich nicht essen darf. Diese Einstellung hilft wirklich sehr, keine Heißhungerattacken zu bekommen.

Hingegen halte ich Cheat Days immer noch für doof. Essen sollte als Genuss angesehen werden und nicht als Mittel zum Schummeln. Ich verstehe einfach nicht, wie man das Essen noch genießen kann, wenn man sich einen Tag in der Woche eingesteht, indem man sich hemmungslos vollstopft.

 

Melonensalat

 

Motivation

Der Hauptmotivationsgrund ist an und für sich der, dass ich mir selbst etwas Gutes tun möchte. Jedoch darf man sich auch ein paar Belohnungen festsetzen, die aber nicht der Hauptgrund sein sollten, warum man das macht. Jedoch motiviert es schon ein bisschen. Ich für meinen Teil hätte beispielsweise gerne noch eine Systemkamera für Vlogs, das 50 mm Objektiv und ein Zahnbleaching. Diese Dinge möchte ich mir unbedingt gönnen, sobald ich das Ziel, nämlich eine Ernährungsroutine zu finden, erreicht habe.

Außerdem möchte ich mich wohl in meiner Haut fühlen. Nächstes Jahr, sofern es meine Intelligenz will, habe ich meinen Uniabschluss in der Tasche. Natürlich gehört zu einem richtigen Abschluss auch eine Sponsionsreise dazu. Und da möchte ich keinen einzigen Gedanken an meinen Körper oder meine eigene Unzufriedenheit verschwenden.

 

Ausstrahlung

Nur wenn man mit sich selbst im Einklang ist, hat man eine positive Ausstrahlung. Auch das sehe ich als Motivationsgrund an. Wenn ich einmal mit mir selbst klarkomme, fällt es mir leichter, andere Menschen an mich ranzulassen. Außerdem glaube ich, dass es Einfluss auf meinen späteren Beruf haben wird. Ich will positiv und selbstbewusst im Klassenzimmer auftreten, weil ich denke, dass meine Schüler davon profitieren. Als Lehrerin, wie auch als Bloggerin, hat man eine Vorbildfunktion, die ich nutzen will, um anderen etwas weiterzugeben.

 

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Warum kommt dieser Sinneswandel gerade jetzt?

Ehrlich gesagt: Ich weiß es selbst nicht genau. Meine eigene Nachlässigkeit wurde mit der Zeit einfach belastend. Unlängst habe ich noch gesagt, dass ich mich darum kümmern werde, sobald ich ausziehe und selbst für meinen Kühlschrank verantwortlich bin. Faule Ausreden! Warum morgen, wenn es auch schon heute geht? Ich war schlicht und ergreifend zu bequem, um selbst einkaufen zu gehen, um mir die Produkte zu kaufen, die ich brauche. Ich war zu lethargisch, um selbst zu kochen. Damit soll nun Schluss sein! Ich darf nicht noch ein Jahr warten, ich muss es jetzt in Angriff nehmen!

Mir ist klar, dass es sich gerade auch um eine Phase handeln könnte und dass ich all die Pläne in Windeseile wieder verwerfe. Doch da es in der letzten Woche so prima funktioniert hat, wollte ich in aller Öffentlichkeit darüber reden, um vielleicht auch anderen Mut zu machen.

 

Grießbrei

 

Woran noch gearbeitet werden muss

Eigentlich an allem. An meinen Mengen muss ich noch arbeiten, da ich mir noch nicht so ganz sicher bin, ob es zu viel oder zu wenig ist. Gerade der Gemüseanteil ist bei meinem Essen immer sehr hoch, warum die Portionen mal größer aussehen, aber im Endeffekt nicht als solche betrachtet werden können. Darüber hinaus ist Sport sehr wichtig. Den habe ich in der letzten Woche eher sporadisch betrieben. Anfangs war ich noch etwas träge und hatte nicht die Energie dafür. Nun merke ich bereits, welche positiven Auswirkungen dieser Sinneswandel hat. Die Lust auf Sport steigt, sodass ich in dieser Woche damit angefangen habe. Keine Angst: Ich verfalle in keinen übertriebenen Fitnesswahn! Generell ist mir nur die Bewegung wichtig. Wenn ich keine Lust auf anstrengende Joggingrunde haben, tut es ausnahmsweise auch mal ein ausgedehnter Spaziergang.

Ansonsten möchte ich bezüglich des Kochens noch kreativer und vielseitiger werden. Einen Ordner habe ich mir bereits angelegt. Nun sammle ich fleißig gesunde Rezepte.

 

Tomate

 

Weekend Food Diary

Am Wochenende habe ich mir die Zeit genommen, ein Food Diary für euch zu filmen. Es ist zwar nicht so abwechslungsreich, aber ich war vor dem Wochenende nicht mehr einkaufen. Zumindest konnte ich so alle frischen Lebensmittel sofort verwerten.

 

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Meine Linie Story Teller + Rahmgurkenrezept

*Sponsored Post (Werbung) – Dieser Bericht beinhaltet Werbung in Form von Sponsoring. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung. Für jeden Klick auf das Video bekomme ich eine kleine Provision. Für euch entstehen keine Kosten. 


 

Die 24-Jährige Wienerin Sophie bloggt auf www.sophiehearts.com und verbindet auf ihrem Blog die Themengebiete Lifestyle, Fashion und Food zu einer ansprechenden Mischung. Wie sieht Sophies Leben hinter den Kulissen aus? Wie entsteht ein köstliches Rezept? Das verrät Sophie in dem Meine Linie Story Teller Spot.

Lebensqualität und Inspiration

Sophie ist, wie ich, verliebt in ihre Heimatstadt aufgrund der hohen Lebensqualität. Auf ihrem Blog findet man einige kulinarische Inspirationen der österreichischen Hauptstadt. Sie verrät, wo man in Wien gut essen kann. Schaut unbedingt vorbei, denn bei ihr findet ihr tolle Lokale, bei denen man gut frühstücken und essen kann. Was man bei Sophie noch findet: Tolle Rezepte. Unter anderem verrät sie in dem Video ein ansprechendes Rezept für einen Vegetarischen Flammkuchen. 

Und mit wem isst man so einen leckeren Flammkuchen? Selbstverständlich mit lieben Menschen, denn in Gesellschaft zu essen bringt weiterhin ein Stückchen Lebensqualität. Wie wichtig gemeinsame Mahlzeiten werden, merkt man spätestens dann, wenn man nicht mehr so viel Zeit hat, gemeinsam zu essen. Darum freue ich mich immer wieder, wenn sich die Zeit finden lässt und meine Familie und ich abends am Tisch zusammenkommen. Das ist übrigens der Grund, warum ich mir nach meinem Studium auch nicht vorstellen könnte, alleine zu wohnen, denn wie Sophie richtig erkannt hat, ist es ziemlich traurig, ständig alleine essen zu müssen.

 

Meine Linie Gurken Salat Story Teller

 

Rezept

Da euch Sophie bereits ein leckeres Flammkuchenrezept verraten hat, möchte ich euch eines meiner liebsten Sommerrezepte vorstellen, das wunderbar leicht ist und sich auch hervorragend als Beilage für den Flammkuchen eignet: Das Rezept habe ich von meinem Opa, der das im Sommer immer für uns zubereitet hat: Rahmgurkensalat. Es ist zwar nur ein Salat, aber immer wenn es diesen Salat bei uns gibt, kann man sich sicher sein, dass die ganze Familie am Tisch versammelt ist. Es geht einfach nichts über einen Teller Gurkensalat.

 

[kindred-recipe id=“6020″ title=“Rahmgurken“]

Körnerbrot Gurke Teller

 

Viel Spaß beim Ausprobieren. Solltet ihr das Rezept nachmachen, freue ich mich, wenn ihr es auf Instagram unter den Hashtag #misslaitskitchen setzen würdet.

 

*Sponsored/dieser Post ist in einer Zusammenarbeit entstanden