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2010

Embrace the 2010’s – die besten Songs des Jahrzehnts

Embrace the 2010's

Die besten Songs eines ganzen Jahrzehnts

10 Jahre sind eine lange Zeit. Genug Zeit, um auch musikalische Erinnerungen zu schaffen. Heute erfährt ihr, welche Songs mich in dieser Zeit begleitet haben und welche Hits in den Charts ganz oben waren. Zum Schluss gibt es meine "Embrace the 2010's" Playlist auf Spotify. 

10 Jahre voller Hits

Vorweg – NEIN, ich höre nicht nur (Deep) House und Ed Sheeran. Im Grunde genommen ist mein Musikgeschmack breitgefächert. Das zeigen auch meine diversen Playlists auf Spotify – auch wenn meine „Perlen der Housemusic“ und „Ed Sheeran Love List“ – Playlists jene sind, die mit den meisten Songs gefüllt wurden. Doch auch ich mag die Abwechslung – manchmal. In 10 Jahren haben sich etliche Songs angehäuft. Songs, mit denen ich wundervolle Momente verbinde – oder auch traurige. Wie Liebeskummer zum Beispiel. Selbst da heilt Musik besser die Wunden, als Zeit. 

Weil mein Tag quasi aus durchschnittlich 10 Stunden Musik besteht, möchte ich heute meine liebsten Scheiben aus einem ganzen Jahrzehnt teilen. Keine Sorge, die Playlist besteht nicht aus House. Ich habe mich bewusst dazu entschieden, diese Songs nicht in die Playlist zu geben, schließlich gibt es dafür auch noch meine Houseplaylist, die ihr -HIER- findet. Bei den Ed Sheeran Songs konnte ich jedoch nicht widerstehen. Weil mich damit so viele Erinnerungen verbinden, möchte ich diese Songs in der Playlist nicht missen. 

Zusätzlich gibt es zu ausgewählten Songs ein kleines Throwback an Erinnerungen und Assoziationen, die sich bei mir auftun, wenn ich diese Lieder höre. Weil ich die Jahrescharts manchmal verfolge, durfte auch die nicht fehlen (gemessen anhand der Top 10 Auswertungen). Ich muss an dieser Stelle aber erwähnen, dass die Jahrescharts nicht immer das Erscheinungsdatum berücksichtigt. So kann es auch sein, dass ein Song aus 2013 in den Jahrescharts von 2014 ist. So und nun begeben wir uns auf eine Reise zurück in die Vergangenheit. Beginnen werden wir bei 2010. 

Das war 2010

'Cause You're Amazing Just The Way You Are!

Barbra Streisand – woo woohoohoohoo. Wer kann sich noch an diesen Ohrwurm erinnern? Ja, er wurde schnell nervig, aber mich erinnert er an meinen Maturaball. An seinem eigenen Maturaball hat man ja quasi alle Rechte, wenn man mit dem weißen Kleid ans DJ Pult tritt. Ich glaube, der DJ musste noch nie so oft einen Song in Dauerschleife spielen, wie bei uns. Scheint aber keinen gestört zu haben, denn der Song war ein Stimmungsmacher. Im Erscheinungsjahr 2010 schaffte er sogar auf Platz 18 der österreichischen Jahrescharts.

Weiter hinten, aber bestimmt ein Song, der nicht so schnell nervig wurde, landete „Just the way you are“ von Bruno Mars. Auch der Song erinnert mich an meinen Maturaball. Ich hatte einige Tage davor nämlich ein bisschen Liebeskummer. Beim Ballaufbau hatte ich ständig diesen Song im Ohr und musste mir einige Tränchen verkneifen. Aber hey, mein Maturaball war trotzdem super!

Super fand ich auch die Fußball WM in Südafrika. Ich weiß noch ganz genau, dass meine Schwester ihre Matura hatte, als meine Lieblingsmannschaft Portugal gegen Nordkorea haushoch gewonnen hat. Was richtig cool ist: auch heuer ist wieder ein Fußballspektakel. Und egal wer spielt, ich wäre ja so.gerne beim Spiel in Rom dabei (was wohl nicht passieren wird). Um jetzt beim Thema zu bleiben: den Song zur Fußball-WM 2010 mochte ich jedoch überhaupt nicht, landete aber auf Platz 3 der Jahrescharts (was nicht verwunderlich ist, denn WM und EM Songs landen immer ganz oben).   

Austrian Annual Charts 2010

Top 3

Top 1
Ke$ha - Tik Tok
Top 2
Ke$ha - Tik Tok

Das war 2011

Brazil, Morocco, London to Ibiza, Straight to L.A., NY, Vegas to Africa

Zugegeben: ich habe es 2011 in keines der Länder geschafft, aber zumindest in die Türkei. Die große Maturareise stand an. Es ging nach Siede. Der Top Song 2011 hat mich jedoch dorthin begleitet. „On the floor“ von Jennifer Lopez – es war auch gleichzeitig der Song, den wir bei der Busfahrt zurück ins Hotel nach einer Bootstour gehört haben. Und ich gebe wieder zu: ich war zu sehr mit meinem Aufriss beschäftigt, als mich von der Partymeute anstecken zu lassen. Stimmung hat der Song auf jeden Fall gemacht. 

Ein weiterer Partysong aus dieser Zeit ist „Yeah 3 Times“, Platz 2 in den Jahrescharts 2011. Es war der letzte Sommer vor dem Studium und genau dieser Sommer war magisch. Noch nicht ganz genau zu wissen, was jetzt auf einem zukommt, entspannt zum ersten Mal drei Monate Sommerferien genießen und doch ein bisschen Aufregung, weil ich mich für die FH beworben habe. Geklappt hat es nach dem bestandenen schriftlichen Aufnahmetest zwar nicht, aber ich fand im Lehramt eine neue Option. Dass Lehrerin doch nicht mein Beruf werden würde, ahnte ich damals schon. Ich habe die Kreativität vermisst, das Schreiben und die Fotografie. Den Blog habe ich in diesem Jahr allerdings noch nicht gestartet. 

Und dann ging alles ganz schnell. Erstes Semester. Ich spüre immer noch ein bisschen diese Aufregung. Und Unsicherheit. Wie ich unsicher durch den Campus streifte, meinen Hörsaal nicht fand und zu spät zur „Humangeographie I“-Vorlesung kam – meiner ersten Vorlesung. Ich sehe immer noch die Studentin vor mir. Die Erstsemestrige, die sich damals noch nicht vorstellen konnte, das Studium irgendwann zu Ende zu machen. 

Der präsenteste Song war damals für mich jedoch „Titanium“ von David Guetta und Sia. Ich muss gestehen: ich war damals eine ziemliche Partymaus und habe wenig anbrennen lassen. Der Song war mein Club Smasher, wo ich eigentlich immer auf der Tanzfläche war. In den Jahrescharts landete er auf Platz 14.

 

Austrian Annual Charts 2011

Top 3

Top 1
Jennifer Lopez - On the Floor
Top 2
Alexandra Stan - Mr. Saxobeat

Das war 2012

Who Do You Think You Are?

2012 war musikalisch gesehen irgendwie mein unbedeutendstes Jahr. Ich kann mich an wenige Songs wirklich erinnern, die ich damals gehört habe. Wahrscheinlich, weil es auch die Zeit war, in der ich sehr intensiv mit mir beschäftigt war. Das Jahr war irrsinnig turbulent. Ich kam mit meinem damaligen Exfreund zusammen. Die Beziehung ging noch nicht lange und ich kam in die Klinik. Dort verbrachte ich auch 6 Monate. In dieser Zeit kam es leider auch zur Trennung. 

Prinzipiell war dieses Jahr ereignisreich, ist mir ansonsten aber nicht so ereignisreich vorgekommen. Ich denke jedoch, dass so ein Klinikaufenthalt Aufregung genug ist. Eine Trennung und ein weiterer Verlust genauso. 

Das Jahr war jedoch nicht nur trist. Den Top Hit aus dem Jahr 2012 habe ich noch gut in Erinnerung. „Gangam Style“ – für mich jedoch eher nervig. Außerdem standen bei mir sowieso eher ruhige Töne im Fokus, wie zum Beispiel „Jar of Hearts“ von Christina Perri. Einen Partysong habe ich jedoch trotzdem öfters gehört:  „Scream & Shout.“ Ganz genau – Britney erlebte 2013 quasi wieder ein Revival. Viel lustiger fand ich jedoch die Parodie von YTitty. Der Song kam ein Jahr später dann auch in die Jahrescharts.        

Austrian Annual Charts 2012

Top 3

Top 1
Michel Teló - Ai Se Eu Te Pego
Top 2
Psy - Gangnam Style

Das war 2013

Kennst du noch den Ort, wo ich auf dich gewartet habe?

Der Sprung von 2010-2013 war rasant. Damals habe ich begonnen, neben dem Studium in einem Café zu jobben. Gastronomie war noch nie meins, aber ich brauchte das Geld. Im Sommer stand der Song „Blurred Lines“ ganz hoch im Kurs – mit dem ich auch meine Gäste dauerbeschallt habe. Es war ein ruhiger Nachmittag im Café und ich alleine. Wer mir die Überhand über Spotify gibt, hat oft nichts zu lachen und muss den einen oder anderen Song vielleicht mehrmals ertragen. Übrigens: das dazugehörige Musikvideo reflektiere ich heute natürlich viel kritischer, als damals. Taryn Southern hat dazu jedoch eine spitzen Parodie geliefert und den Männern mal gezeigt, wie es anders geht. 

Ansonsten habe ich auch viel Klingande gehört. Damals hätte ich nicht einmal im Traum daran gedacht, dass ich Klingande einmal live sehen werde, um zu den Beats zu tanzen. 2013 beschränkten sich die Tänzchen zu „Jubel“ nämlich noch auf die Schichten im Café, welches abends übrigens zur Bar umfunktioniert wurde. 

Aber nicht nur Happy Peppy Songs waren meine Begleiter in diesem Jahr. Es war kein einfaches Jahr, weil es auch das Jahr war, in welchem ich meinen Vater verloren habe. Und Liebeskummer hatte ich auch. Darum hörte ich „Einer dieser Steine“ in Dauerschleife. 

Austrian Annual Charts 2013

Top 3

Top 1
Avicii - Wake me Up
Top 2
Psy - Gangnam Style

Das war 2014

A Year full of Drum & Bass

2014 erlebte mein Musikgeschmack ein kleines Revival. Ich entdeckte meine Liebe zu Drum & Bass, die auch heute noch präsent ist. Ab und zu höre ich diese Songs immer noch sehr gerne. Damals bin ich ein bisschen spät auf den Zug aufgehopst. Meine Drum & Bass Lieblingssongs wurden nämlich schon alle weitaus vor 2014 aufgenommen, wie beispielsweise „Ghost Assassin“ von Maduk ft. Veela. 

2014 war auch das Jahr, in dem ich Alex das erste Mal begegnet bin. Ihn konnte ich wenig von Drum & Bass begeistern, dafür mochten wir beide „Blank Space“ von Taylor Swift, welcher im Jahr 2014 rauskam, jedoch leider keine Jahreschartsplatzierung erzielen konnte. Dennoch haben wir beide festgestellt, dass Taylor „superfesch“ ist.  

Ein anderer Song, welcher in den Jahrescharts auf Platz 24 landete und den wir beide auch gerne mochten, war „Chandelier“ von Sia. Ich kann mich noch an ein paar private Tänzchen im Badezimmer erinnern. Okay, es war abgehen auf höchstem Niveau :D. 

2014 war wirklich ein wunderbares Jahr. Endlich habe ich Anschluss an der Uni gefunden. Früher bin ich eher alleine über den Campus gestreift, doch in diesem Jahr fand ich meine ersten wirklichen Freunde an der Uni. Viele davon sind bis heute geblieben, wofür ich wirklich mehr als dankbar bin. Ich schaffte mir endlich mein eigenes Netzwerk an der Uni und es dauerte gar nicht so lange, bis mich irgendwie jeder am Institut kannte. Sogar einige Professoren. Irgendwie war die alte Lisa zurück. Als ich mit der Uni begonnen habe, war ich gerade inmitten meiner Krankheit. Das hat mich verändert, dabei fiel es mir früher nie schwer, gleich Anschluss zu finden. Plötzlich war ich an der Uni präsent. Ich war quasi das Omen der Mitschriften und wenn es irgendwie Fragen bezüglich Prüfungen, Anmeldungen, Anrechnungen etc. gab, eine Ansprechpartnerin für meine Kommilitoninnen. Ich habe meinen Platz gefunden und der Song von Sia erinnert mich ein bisschen daran.     

Austrian Annual Charts 2014

Top 3

Top 1
Helene Fischer - Atemlos durch die nacht
Top 2
Pharell Williams - Happy

Das war 2015

Next to your heartbeat where I should be

Das Jahr, in welchem ich meine Liebe für Ed Sheeran entdeckte. Begonnen hat alles mit Bloostream & Photograph. Songs, die 2015 veröffentlicht wurden. Fortan füllte sich meine Ed Sheeran Love List mit unzähligen seiner Songs. Photograph erinnert mich an so viele Momente, die mich nostalgisch werden lassen. In diesem Jahr habe ich unglaublich viel erlebt. Ich war viel in Österreich unterwegs, habe meine Liebe für die Natur neuentdeckt und dieses Jahr so, so, so sehr genossen. Dabei habe ich auch oft „Five more hours“ von Chris Brown gehört – quasi mein Dauerbrenner bei Autofahrten. Ich durfte auch endlich auf Uni Exkursion fahren. Es ging nach Prag. Auch diese Erinnerung möchte ich nicht mehr missen – und da rufen viele Ed Sheeran Songs Erinnerungen hervor. 

2015 war somit ein Ed Sheeran-lastiges Jahr. Ich habe all seine Hits in Dauerschleife und quasi das ganze Jahr über gehört. Ein Song, den ich jedoch noch super gerne mochte war „I don’t like it, I love it“ von Robin Thicke und Flo Rider. Der erinnert mich an meine Hardcore Prüfungszeit und wie ich danach den Uniabschluss bei einer Bowle am Karmeliterplatz gefeiert habe. Mein Motto damals: SOMMERFERIEN? I don’t like it, I love it, love it, love it, uh oh!   

Austrian Annual Charts 2015

Top 3

Top 1
Sido ft. Andreas Bourani - Astronaut
Top 2
Omi - Cheerleader

Das war 2016

Baby, pull me closer in the backseat of your Rover

2016 begann meine Chainsmoker-Liebe. Closer war mein absoluter Sommersong, den ich bis zum Ende des Jahres praktisch mindestens einmal am Tag gehört habe. Das Coole war auch, dass 2016 wieder ein richtig cooler Justin Timberlake Song rauskam. Ich weiß noch ganz genau, dass Alex und ich damals den ESC angeschaut haben, als Justin „Can’t stop the feeling“ live performte. Der wurde dann an lauen Sommerabend beim Grillen oft gespielt. Generell war 2016 voll mit gute Laune Songs – vielleicht wollte ich mich damals einfach von meinem Unistress ablenken. Und den Ängsten vor meinem Abschluss. Ich begann nämlich damit, meine Diplomarbeit zu schreiben und da bedurfte es Stunden an Stimmungsmachersongs. 

Austrian Annual Charts 2016

Top 3

Top 1
Alan Walker - Faded
Top 2
Rag'N'Bone Man - Human

Das war 2017

But it's hard when you're young

Wohl mein prägendstes Jahr, was meinen Musikgeschmack betrifft. Geschmack ist ein gutes Stichwort. 2017 bin ich nämlich auf den Housemusic Geschmack gekommen. „Cola“ von CamelPhat und Elderbrook ist bis heute mein absoluter Lieblingssong. Dieser Song war auch dafür verantwortlich, dass meine Playlist immer länger wird. 

Generell war 2017 ein Jahr, das durch viele Songs assoziiert wird und sich wie eine rote Schleife durchs ganze Jahr zieht. Ich verbinde so viele Songs mit meiner Diplomarbeitszeit, aber auch mit meinem Uniabschluss. „Chained To The Rhythm“ von Katy Perry war der erste Song der lief, als ich meinen Magister gefeiert habe. Ich muss zugeben, ich habe den Song davor schon sehr oft gehört und mir vorgestellt, wie ich nach meinem Abschluss dazu abtanze. Man muss sich die Ziele ja immer irgendwie vor Augen führen, nicht wahr 😉

Als ich dann wieder mehr Zeit für andere Dinge als Uni hatte, begann eine aufregende Zeit in meinem Leben. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt und so viel erlebt. Ich erinnere mich wirklich gerne daran zurück, obwohl manch Schönes nur von kurzer Dauer war. Ein Song, bei dem ich das Bauchkribbeln von damals immer noch spüre, ist „Young“ von den Chainsmokers. Ich spüre immer noch, wie meine Haare im Wind wehen, der Song im Ohr, das kroatische Meer vor mir, die Wärme des Sonnenaufgangs, ich ganz alleine und grübelnd – über eine ganz bestimmte Sache. Die Entscheidung, die ich damals getroffen habe, war zwar die Falsche, aber hat mich gelehrt, dass ich bei gewissen Dingen NIE NIE NIE mehr auf meinen Kopf, sondern auf mein Bauchgefühl hören sollte. 

Eine nicht ganz so literarische Meisterleistung war „Swalla“ von Jason Derulo und Nicky Minaj – und ja, den Text kann man echt kritisch betrachten, wenn man dahinter gekommen ist, worum es in den Song wirklich geht. ABER – mich erinnert der Song an Ibiza oder besser gesagt an die Zeit davor. Ich war im Mai 2017 ja auf den Balearen. Einen Tag vor Abflug und kurz bevor ich den Weg zum Flughafen angetreten bin, war ich noch bei Freunden, wo wir den Song in Dauerschleife gehört haben. 

Ohne Zweifel jedoch war 2017 das Despacito Jahr. Kein Wunder, dass der Song in den Jahrescharts auf Platz 1 war. Mich erinnert er auf jeden Fall an eine Cabriofahrt quer durch Klagenfurt. Irgendwie erinnern mich so viele 2017er Songs an Autofahrten. Wie beispielsweise „Thunder“ von Imagine Dragons, als ich spontan nach Bratislava übers Wochenende düste oder „Hot2Touch“ von Felix Jaehn um 2 Uhr morgens auf den Weg nach Kroatien. 

Ganz hoch im Kurs standen jedoch zwei bestimmte Songs: „Friends“ von Justin Bieber und „Look what you made me do“ von Taylor Swift, mit welchen ich viele Menschen in meinem Leben dauerbeschallt habe – neben meiner Ed Sheeran Playlist. 

Austrian Annual Charts 2017

Top 3

Top 1
Luis Fonsi - Despacito
Top 2
Ed Sheeran - Shape of you

Das war 2018

Ring Ring, are you there?

Jahr der großen Steps und Neubeginne. 2018. Meine letzten langen Sommerferien, neuer Job, neue Wohnung: HALLO NEUES LEBEN! Viele musikalische Hits haben mich begleitet. Auch das Jahr, in dem ich über Chartsongs nicht mehr viel Überblick hatte. In meinem neuen Zuhause gab es nämlich kein Ö3 oder Kronehit mehr. Dafür meine Spotify Playlist, die zugegebenermaßen wieder fast ausschließlich House, den ich schon ewig kannte, wiedergab. Ein paar Songs aus 2018 gibt mein Brain jedoch trotzdem wieder und verbindet es mit Erinnerungen. Wie zum Beispiel „Solo“ von Demi Lovato. Irgendwie mein Umzugssong – wurde zumindest auf tausenden Autofahrten von Weiz nach Graz und retour gehört – oder etliche Songs von Ariana Grande, wie „Thank you next“ und „God is a woman“. 

Weil ich im Sommer 2018 zum Ed Sheeran Konzert ging, habe ich jedoch auch wieder vermehrt damit angefangen, Ed Sheeran Songs zu hören. Die meistens Songs wurden ja bereits 2017 oder weitaus davor veröffentlicht, aber „Happier“ kam 2018 raus und den habe ich geliebt. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als er beim Konzert gespielt wurde. Was für eine Atmosphäre – wow! 

Ansonsten blieb ich wirklich ausschließlich bei meiner „Perlen der Housemusic“ Playlist hängen – und ich hatte auch einen Favoriten, der 2018 rauskam: „Ring Ring“ von Jax Jones, Rich the Kid und Mabel. Seitdem LIEBE ich Mabel.  

Jedoch hätte ich jetzt fast einen Song vergessen. „In my mind“ von Gigi D’Agostino – auch die Platz 1 der Jahrescharts. Das war mein Fortgehlied und immer wenn ich früher nach Hause bin, habe ich Sprachnachrichten bekommen, als der Song lief und ich nicht mehr da war 😀 – an dieser Stelle DANKE an meine Freunde 😀  

Austrian Annual Charts 2018

Top 3

Top 1
Dynoro & GIgi D'Agostino - in my mind
Top 2
Rudimental - these days

Das war 2019

God is a dancer

Ein weiteres Jahr ohne Radiosender. Dafür mit Spotify. Aber Spotify hilft einem ja auch nicht wirklich dabei, auf den neuesten Stand zu bleiben. Einer der Top 3 Jahreshits 2019 war jedoch mein Favorit, auch wenn er bei vielen meinen Freunden wenig auf Begeisterung stieß. Aber ich LIEBTE „Dance Monkey“ – und tue es immer noch. Dance Monkey war auch der letzte Song, den ich im alten Jahr gehört habe. Wir haben kurz vor Mitternacht das Radio angemacht und als meistgewünschter Ö3-Hit des Jahres, wurde er eben auch noch in den letzten Minuten kurz vor Mitternacht gespielt.  

Plus: ich wurde ein großer Fan von Billie Eilish und habe ihre Songs stundenlang gehört. Ob beim Spazierengehen, beim Duschen, Zähne putzen oder generell schon in der Früh und manchmal auch in der Cool Down Phase beim Sport. Mein absoluter Favorit ist „Bad Guy“ – und der ist es eigentlich immer noch. Und ich habe wieder viel von Mabel gehört. Mein Lieblingssong aus 2019 von ihr ist „God is a Dancer.“

Austrian Annual Charts 2019

Top 3

Top 1
Lil Nas X - Old Town Road
Top 2
Billie Eilish - Bad Guy

Spotify Playlist

Nachdem der Beitrag doch länger wurde, als gedacht, gibt es jetzt endlich die Spotfiyplaylist. Mir ist übrigens aufgefallen, dass ich viel mehr Verbindungen und Assoziationen zu Songs aus früheren Jahren herstellen konnte. Das liegt vielleicht wirklich daran, dass ich viel weniger Radio und dementsprechend Chartsongs höre – und ich gehe auch weniger fort. Ich hoffe, euch hat die kleine Reise in die Vergangenheit gefallen und euch gefällt die Playlist. 

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Autumn Sounds: Die besten Housesongs

Seitdem ich im Sommer durch reinen Zufall bei Apple Music Beats1 Radio gelandet bin und mir das Housework Radio von Jax Jones angehört habe, habe ich meine Liebe zur Housemusic (wieder)entdeckt. Nicht nur mein Musikgeschmack hat sich geändert, es wurden auch sämtliche Rekorde bisheriger Playlists geknackt. Sage und schreibe 500 Songs habe ich auf meiner House-Playlist. Beim Durchhören des Houswork Radios (läuft alle zwei Wochen jeweils Samstag auf Apple Music Radio Beats1) kommen stets neue Housesongs dazu. Es werden somit immer mehr.

Normalerweise ist mein Musikgeschmack immer temporär. Das heißt, im Sommer höre ich meistens ein anderes Genre als im Winter oder Herbst. Je nach Stimmung ändern sich meine Präferenzen sozusagen saisonal. Normalerweise beginnt im Herbst meine Drum & Bass Zeit, bis diese zu sanfteren Klängen über die Winterzeit übergeht. Doch ich hänge immer noch bei meinen Housesongs fest. Ich höre quasi nichts anderes und kann nicht genug von den Good Vibes bekommen.

Warum ich Housemusic mag? Nun ja, erstens kann man bei Deep House super entspannen oder arbeiten. Es sind keine Einschlafsongs, aber durchaus gute Songs, um produktiv zu sein. Normale Housemusic ist perfekt für den Sport oder als Partyeinstimmung.

Viele Housesongs haben einen kontinuierlichen Sound. Oftmals fehlen auch Vocals und wie ich so oft zu sagen pflege: „Hier und da passiert halt nichts spannendes.“ – Aber das ist egal. Kaum ein Genre ist so unabhängig von den Vocals oder sinnvollen Lyrics, wie House. Wichtig ist die Baseline. Auf die kommt es an und wenn die gut ist, hat der ganze Song gewonnen. Mein Tipp: Um die Baseline gut hören zu können, hört die Musik am besten mit Kopfhörer oder vernünftigen Boxen. 

 

 

Autumn Sounds & Fall Vibes

Die besten Housesongs für den Herbst

Da ich oft nach meiner Houseplaylist gefragt werde, habe ich mir gedacht, ich teile eine Playlist für euch. Weil die „große“ Houseplaylist viel zu lange ist, habe ich die Songs selektiert ausgewählt und die genommen, die meiner Meinung nach perfekt in die Herbstzeit passen. Jedoch konnte ich nicht ganz wiederstehen. Ein paar Favoriten mit hineinzupacken, die meine Playlist im Sommer dominiert haben, wie „Cola“ von CamelPhat, „Missing You“ von Boston Bun und „Halleys“ von Ammo Avenue.

Und eines muss ich an dieser Stelle noch einmal loswerden. Ich bin kein großer David Guetta Fan und mag die meisten Chartsongs mit Ausnahme von seinem aktuellen Song „Drive“ überhaupt nicht, weil sie null Wiedererkennungswert haben. Aber sein Underground Label „Jack Black“ ist sensationell. Darum ist „Overtone“ der erste Song auf meiner Playlist.

 

Die besten Housesongs für den Herbst

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Songs With a Special Meaning

Musik besitzt seit jeher einen hohen Stellenwert für mich. Mein Vater war unglaublich musikalisch. Zwar in gesanglicher Hinsicht eine komplette Null, gab er stets am Tanzparkett seine Fähigkeit zum Besten und kannte dabei jeden Song auswendig. Ich bin das komplette Gegenteil. Tanzen liegt mir überhaupt nicht. Es gibt keinen einzigen Standardtanz, den ich beherrsche, obwohl ich mich beim Fortgehen sehr oft an einem Discofox versucht habe. Keinen Discofox tanzen zu können, stellt in der Steiermark übrigens eine kleine Schande dar, darum überspringen wir das lieber ganz schnell. Dafür habe ich meine Leidenschaft für Musik beim Singen zum Ausdruck gebracht. Ich war seit Kindesbeinen an im Chor und nahm auch an Gesangswettbewerben teil. Zwar bin ich keine Whitney Houston und das Singen habe ich bereits aufgegeben, dennoch hat diese Zeit mein musikalisches Naturell stark geprägt.

Seit ich denken kann verbinde ich Musik mit vielen Dingen in meinem Leben. Es gibt zahlreiche Momente, die durch einzelne Songs geprägt wurden und mich immer wieder daran erinnern lassen, wenn ich diese dafür bestimmten Songs höre. Jeder Mensch, der in mein Leben getreten ist und längerfristig ein Teil davon war oder immer noch ist, hat einen oder mehrere Songs, mit denen ich diese Person assoziiere. Meistens entsteht das durch gemeinsame Momente und Erlebnisse, unabhängig davon, ob diese besonders schön oder nicht so schön waren. Oder es ist der Lieblingssong dieser Person. Auf jeden Fall steckt dahinter stets ein prägender Moment. Übrigens: Ich höre immer auf die Lyrics von Songs. IMMER! Oft wurde ein Song genau aus diesen Gründen zu meinem Lieblingssong auserkoren.

Weil Musik ein wichtiger Teil in meinem Leben ist, habe ich beschlossen, euch fünf Songs „vorzustellen“ und euch in kurzen Worten die Geschichte zu erzählen, die jeden einzelnen Song so besonders für mich macht.


 

 

Songs, die mir viel bedeuten…

River Flows in You

Yiruma

Einige von euch wissen, dass ich am Fuß ein Tattoo mit Noten und Notenschlüssel trage. Die Noten stammen aus diesem Song. Ich selbst bin zwar unfähig, was das Noten lesen angeht, aber meine Musiktherapeutin hat mir aus einem Notenblatt die richtigen Noten herausgesucht, die ich auf meinem Tattoo haben wollte. Darum verbinde ich diesen Song vor allem mit VERTRAUEN. Ich musste ihr vertrauen, dass sie mir die richtige Stelle raussucht, doch meine Musiktherapeutin war in der Klinik die Person, welche ich blind vertraute. Noch nie in meinem Leben habe ich eine derart emphatische und liebenswürdige Person kennengelernt. Außerdem ist das der Song, der mich über meine ganze Essstörung hinweg begleitet und mir die Kraft sowie das notwendige Durchhaltevermögen geschenkt hat.

Viele finden es sinnlos, dass ich mir die Noten stechen lassen habe, obwohl ich sie nicht lesen kann, aber das stört mich nicht. Alles was für mich zählt, ist die Bedeutung dahinter. Darum hat der Song einen wichtigen Stellenwert in meinem Leben eingenommen, was immer so bleiben wird. Er war mein Kraftspender, darum will ich auch stets, dass dieser Song zu jedem wichtigen Lebensmoment gespielt wird.

 

 

Chasing Cars

Snow Patrol

Chasing Cars ist ein Song, den ich mit einem Menschen assoziiere, der nicht lange in meinem Leben war, mit welchem ich aber eine sehr intensive Zeit verbracht habe. Wir sind oft stundenlang einfach nur Kopf an Kopf dagelegen -wortlos- und haben diesen Song in Dauerschleife gehört. Chasing Cars erinnert mich an diese Momente und auch an die Tatsache, wie wichtig mir dieser Mensch war. Selbst wenn die Dinge nicht schön geendet haben, bin ich dankbar für diese Zeit. Dankbar, dass uns ein gemeinsamer Song bleibt, der positive Erinnerungen weckt. Durch Chasing Cars kann ich die unschönen Dinge zwar nicht vergessen, aber es lässt mich daran erinnern, dass ich diese Zeit nicht bereue.

 

 

Wonderwall

Oasis

Wonderwall erinnert mich an die schönsten Lagerfeuermomente mit Freunden beim Camping. Solche Momente sind zwar schon lange her und haben sich seit etlichen Zeiten nicht mehr wiederholt, nichtsdestotrotz ist es eine der schönsten Erinnerungen aus meinen Jugendtagen. Wir brauchten nur eine Gitarre, ein paar Getränke, Stockbrot und Freunde, die zum Singen motiviert sind. Dazu noch eine warme Decke, falls die laue Sommernacht mal doch etwas kälter ausfiel und alles war perfekt. Wie ihr seht, bin ich nicht (immer) Team Luxus und brauche ein komfortables Hotel.

 

 

Time

Hans Zimmer

Inception ist neben Black Swan mein Lieblingsfilm. Ich liebe die ausdrucksstarke Instrumentalmusik von Hans Zimmer, weil sie mir insbesondere an Momenten, die ich zum Nachdenken brauche, stets zur Seite steht. Gänsehaut Feeling pur. Time höre ich meistens, wenn ich vor schwierigen Entscheidungen stehe, weil mich die Musik beruhigt und mich ein paar Gänge runterschalten lässt.

 

 

Freedom

Akon

Zu jedem Lebensmoment möchte ich nicht nur Yiruma hören, sondern auch einen neuen Song hinzufügen. Freedom ist mein Graduation Song. Genau vor einem Jahr zu dieser Zeit fühlte ich mich im letzten Schritt meines Studiums gefangen. Ich hatte etliche Verpflichtungen. Musste die Diplomarbeit zu einer bestimmten Zeit fertig schreiben und für meine Diplomprüfung lernen. Vom sozialen Leben habe ich während der Lernphase nicht viel mitbekommen. Ich war in der Tat in meinem Zimmer gefangen. Lernte von morgens bis abends und hatte kaum Me-Time. Nachdem ich erfahren habe, dass ich mein Studium geschafft habe, war das wie eine Befreiung. Es fühlte sich wie Freiheit an.

 


 

Because Music is the Key

Natürlich war das nur eine kleine Auswahl. Es gibt dutzende Songs, die mich an wunderschöne Zeiten in meinem Leben erinnern. Songs, die mich an Menschen denken lassen und verschiedenste Gefühle und Emotionen hervorrufen. Da ich jedoch nicht den Rahmen sprengen wollte, habe ich mich auf diese fünf Songs beschränkt. Übrigens: Wer jetzt einen Ed Sheeran Song erwartet hat, den muss ich leider enttäuschen. Er ist nach wie vor mein Lieblingssänger. Genau deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Ich hätte mich einfach nicht entscheiden können, welcher Song mir am Meisten bedeutet. -HIER- gibt es jedoch eine Ed Sheeran Playlist von mir. 

 

Habt auch ihr einen Song in eurem Leben, der euer Leben maßgeblich geprägt hat? Erzählt es mir doch gerne in den Kommentaren.

 

Schaut auch gerne bei meinen Snapshot Sundays vorbei. Dort gibt es auch immer einen Song of the Month. -HIER- kommt ihr zu meinem letzten Snapshot Sunday.