Entspannen in der Therme Loipersdorf

 

DISCLAIMER: PR-Event der Therme Loipersdorf. Hierbei handelt es sich um ein Presseevent, zu welchem ich eingeladen wurde. Alle Spesen wurden vom Veranstalter übernommen. Die Tatsache, dass ich zu diesem Event eingeladen wurde, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung. Das Urheberrecht der Fotos obliegt Denise von Neumodisch. 

 


 

Südlich des oststeirischen Riedellandes hat sich ein bedeutender Kulturtourismus entwickelt. Aufgrund der naturräumlichen Lage und den natürlichen Ressourcen kann man dieses Gebiet definitiv als eine Hochburg der Thermenkultur Österreichs betrachten. Man braucht nur einen Blick auf die Tourismuskarte Österreichs zu werfen und schon sieht man, dass diese Region mit einem Reichtum an Thermalquellen beschenkt wurde. Kein Wunder also, dass diese Region längst als Thermenland tituliert wird. Thermalquellen sind zwar über ganz Österreich verstreut, aber wenn ich das Wort Therme höre, denke ich trotzdem automatisch an die Steiermark und das Burgenland, sowie an die naturräumlichen Gegebenheiten, die dieses Gebiet zu bieten hat. Inmitten des steirischen Thermenlandes befindet sich auch meine Lieblingstherme seit Kindesbeinen an: Die Therme Loipersdorf, in welcher ich gemeinsam mit meinem Grazer Blogger Team und vielen weiteren BloggerInnen, sowie JournalistInnen gastieren durfte.

 

 

Loslassen. Erleben. Stärken.

Eine Auszeit in der Therme Loipersdorf

Die Therme Loipersdorf erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von insgesamt 36.000 m2. Vielfältigkeit wird im Thermalbad groß geschrieben und zählt zur Philosophie des Hauses, darum werden die Flächen der Therme in dem Sinne genutzt, das Angebot für Jung und Alt so attraktiv wie möglich zu gestalten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich die Therme Loipersdorf in verschiedene Bereiche gliedert, wovon das Gelände des Freibereiches mit insgesamt 23.000 mflächenmäßig den größten Platz einnimmt. Die Besonderheit der Therme erstreckt sich allerdings auf  8.500 m2 – das sogenannte Schaffelbad, ein Wellnessbereich ab 16 Jahren, der zum ultimativen Entspannen mit 14 Saunen und 14 Entspannungsbecken einlädt. Nicht zuletzt deswegen zählt die Therme Loipersdorf zur vielfältigsten Therme Europas.

Den größten Bereich, nämlich den Freibereich, kann man zwischen April und September nutzen. Dort gibt es nicht nur Schwimmbecken (darunter übrigens ein Wellenbad), sondern auch Sportanlagen zum Auspowern. Das Angebot konnten wir jetzt leider noch nicht nutzen, aber da es nicht mein erster Besuch war, kann ich euch mit ruhigem Gewissen sagen, dass der Freibereich richtig toll ist. Vor allem das Wellenbad bringt viel Fun.

Indirekt habe ich den Slogan „Loslassen. Erleben. Stärken.“ bereits beschrieben. Dieser Slogan ist eine Zusammenführung von 3 Säulen, durch welche die Therme Loipersdorf zu einem unvergesslichen Erlebnis werden soll. Dabei steht „Loslassen“ für die mentale Stärke, „Erleben“ deckt den Funfaktor, sowie die sportlichen Aktivitäten ab und „Stärken“ umfasst den kulinarischen Aspekt, der besonders im Marktrestaurant der Therme geboten wird.

 

 

Was macht Thermalwasser so besonders?

Im Wasser schwimmen ist nicht gleich im Wasser schwimmen. Ein Schwimmbad mit chlorangereichertem Wasser unterscheidet sich deutlich von natürlichen Badequellen wie hydrothermale Quellen, Seen oder dem Meer. Wir alle wissen, welche gesundheitsfördernden Wirkungen Meerwasser auf uns hat und es ist uns bekannt, dass auch Thermalquellen ein absolutes Treatment für Haut und Seele sind. Aber was macht hydrothermales Wasser so besonders? In erster Linie ist Thermalwasser natürlich wärmer, als normales Grundwasser. Die Temperatur ist auch ein wichtiges Kriterium, um Wasser als Thermalwasser zu klassifizieren. Es wird aus den Tiefen unserer Erde befördert und muss dabei mindestens 20°C warm sein, um als Thermalwasser durchzugehen. Die Hauptbestandteile des Wassers setzen sich aus Calcium, Magnesium, Natrium und Hydrogencarbonat zusammen. Weiters besteht hydrothermales Wasser unter anderem aus Schwefel oder Kohlensäure. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Thermalwasser eine heilende Wirkung hat und den Cortisolspiegel senkt, was einen Stressabbau bewirkt.

Damit der Mensch von der gesundheitsfördernden Wirkung des Wassers profitieren kann, muss die Nutzung des Thermalwassers jedoch länger dauern. Das ist auch der Grund, warum ein Kuraufenthalt mehrere Wochen dauert. Trotz der Klassifizierung als Heilwasser ist Thermalwasser nicht für jeden geeignet. Besonders vorsichtig muss man sein, wenn man Probleme mit Krampfadern oder dem Kreislauf hat. Nicht umsonst hängen in Thermen Schilder, welche eine Maximalbadedauer im Wasser empfehlen.

 

Therme Loipersdorf

 

Watsu

Entspannen im Wasser

Hydrothermales Wasser wirkt etlichen Beschwerden entgegen. Nicht nur Rheuma- oder Durchblutungsbeschwerden können dadurch gelindert werden, sondern auch vegetative Erschöpfungszustände. Für mich war es daher perfekt, dass meine Entspannungsbehandlung direkt im Wasser stattgefunden hat. Ich durfte die hydrotherapeutische Anwendung Watsu genießen, eine Shiatsutechnik im Wasser. Dieser Methode wird eine stressabbauende Wirkung nachgesagt. Perfekt für jemanden wie mich, der nach den Strapazen der letzten Wochen nicht wirklich zur Ruhe gekommen ist.

Vor der Behandlung wurde ich von Barbara, welche die Behandlung mit mir durchführte, nach meinem aktuellen Wohlbefinden und eventuellen Beschwerden befragt. Sie hatte sofort eine vertraute Umgebung geschaffen, sodass ich mich rundum wohlfühlen konnte und ihr natürlich von meiner momentanen Stressituation, den Nackenbeschwerden durch das lange Sitzen vor dem Laptop und meinen unerträglichen Kopfschmerzen erzählte. Nach unserem Gespräch erklärte sie mir, dass solche Behandlungen sehr emotional werden können und ich alle Emotionen rauslassen soll, wenn ich das Bedürfnis danach hätte. Ich konnte mir diesen emotionalen Aspekt vor der Behandlung nicht wirklich vorstellen, aber da wusste ich noch nicht, welchen Verlauf die Behandlung nehmen würde.

Die Behandlung selbst fand im 36 °C warmen Wasser statt. Dabei liegt man schwebend auf dem Wasser, welches in seiner Textur sehr weich ist und dem Fruchtwasser ähnelt. Lediglich das Gesicht ist an der Wasseroberfläche, während der Kopf bis zu den Ohren mit Wasser bedeckt wird. Unter Wasser hört man dabei entspannende Musik. Weiters ist das Therapiebecken in einer Glaskuppel, sodass man während der Behandlung bei Strahlewetter von der Sonne gekitzelt wird, was zusätzlich angenehm ist. Insgesamt lässt man sich dabei eine Stunde im Wasser treiben, während alle Spannungen gelockert werden.

Nach der Behandlung wurde ich von Barbara wieder nach meinem Wohlbefinden gefragt. Sie erzählte mir auch, dass man meine Anspannung deutlich gespürt hat, ich während der Behandlung allerdings wesentlich lockerer wurde. Das Gespräch war sehr tiefgründig und ich glaube, sie hat gemerkt, dass trotz allem meine ganze Anspannung noch nicht ganz losgelassen hat. Darum lenkte sie das Gespräch behutsam in eine Richtung, in der es dann doch richtig emotional wurde und ich meine ganzen Belastungen letztendlich von mir abschütteln konnte. So wusste ich auch endlich, was sie damit gemeint hatte, als sie mir erzählte, es könnte emotional werden, darum kann ich Watsu wirklich jedem ans Herz legen, der momentan schwere Lasten zu tragen hat und im Dauerstress ist. Mir hat es wirklich gutgetan.

 

Wer noch dabei war:

Gemeinsam mit diesen tollen Bloggerinnen durfte ich dieses Wochenende verbringen:

Alina von Black Beach Chair

Christina von Christina Waitforit

Clarissa und Diana von Dogdays of Summer

Claudia von What bakes me smile

Denise von Neumodisch

Mirela von Coral and Mauve

Yvonne von No Envy 


 

Ein großes Dankeschön geht an die Therme Loipersdorf für die liebe Einladung zu diesem spannenden Presseevent. Darüber hinaus möchte ich mich von ganzem Herzen für die tolle Organisation und die herzliche, sowie zuvorkommende Gastfreundschaft bedanken.
Ein großes Dankeschön geht auch an Denise von Neumodisch für die tollen Bilder, die allesamt von ihr stammen.

 


Quellen

Therme Loipersdorf (2017) (Stand: 27.03.2017)

Thermenland Steiermark (2017): Thermenlexikon Thermalwasser (Stand: 27.03.2017)

Thermenland Steiermark (2017): Thermalwasser und Gesundheit in der Therme Loipersdor (Stand: 27.03.2017)

Foto: Neumodisch

Bearbeitung: My Café Au Lait

 

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16 Comments

    • Danke, liebe Kerstin, aber du hast natürlich gefehlt. Aber ich bin mir sicher, es wird sich bestimmt wieder mal ergeben. Ich würde mich zumindest sehr freuen 🙂
      <3

  1. Ich war bisher noch nie in einer richtigen Therme. Oberlaa schon, aber Oberlaa zählt für mich irgendwie zu einem Freizeit-Schwimmbad. Meine Mama war, als sie noch hier gelebt hat, mindestens 1-2 mal im Jahr in der Therme Asia Linsberg, davon hat sie immer geschwärmt.
    Ich wusste nie, dass Thermalwasser wirklich so eine große Wirkung besitzt, mein Freund und ich haben schon vor Monaten darüber gesprochen, einen Ausflug in eine Therme zu machen, ich werd ihm deinen Artikel auf jeden Fall zeigen und mal schauen was er davon hält und ob er dann auch Lust hat 🙂

    Außerdem hoffe ich, dass du ein bisschen Stress abbauen konntest. Es ist nie schön, ständig angespannt zu sein. Bei mir führt das ganze noch dazu dass ich mega gereizt bin, deswegen versuche ich wirklich wöchentlich mir Zeit einfach für mich zu nehmen, über alles nachzudenken und mir den Stress selbst zu nehmen.

    Liebe Grüße,
    Tamara

    • Oh, na dann drücke ich dir die Daumen, dass du mit meinem Beitrag deinen Freund dazu überreden kannst, mal in die Therme zu fahren 🙂

      Da hast du Recht. Ja, konnte ich 🙂 Vielen lieben Dank :-*

      Liebste Grüße
      Lisa

  2. […] Vor Ibiza durfte ich ein erholsames Getaway in meiner Lieblingstherme Loipersdorf verbringen. Diese Therme kenne ich seit meiner Kindheit, dennoch war es ein ganz anderes Erlebnis, ein paar Tage vor Ort zu sein und in einem Thermalhotel zu nächtigen. Im November führte mich mein Weg wieder in die Therme Loipersdorf. Es war nicht nur eine Kooperation, in der ich wie eine Königin behandelt wurde, sondern auch ein aufregender Start in meinen Geburtstag. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Christine, die mir diese beiden Erlebnisse ermöglichte und sich mit Herzblut um mein Wohlergehen kümmerte. […]

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