Beautywunder: Kokosnussöl

In letzter Zeit gewinnt ein Öl mit fester Konsistenz immer mehr an Bedeutung. Die Rede ist von Kokosnussöl. Neuerdings kommt das aromatische Öl nicht mehr ausschließlich in der Küche zum Einsatz, sondern hat sich mittlerweile auch als beliebte Beautywunderwaffe etabliert. In einem richtigen Beautyjunkiehaushalt darf es nicht mehr fehlen, denn das Öl gilt als vielfältiges Körperpflegemittel. Selbst Topmodel Miranda Kerr ist seit Jahren bekennender Kokosnussölfan und soll sogar 4 Teelöffel am Tag davon verwenden. Aber was kann Kokosnussöl wirklich?

Zunächst wollen wir das feste, weißliche Öl einmal genauer unter die Lupe nehmen. Was steckt überhaupt drin? Obwohl das Öl über 90 % aus den ungesunden gesättigten Fettsäuren besteht, zählt es trotzdem zu einem gesunden Öl. Klingt ziemlich irreführend, aber das liegt daran, dass der Großteil aus mittelkettigen Fettsäuren (MCTs) besteht (über 60%). Davon ist besonders die MCT Laurinsäure stark vertreten. Der Vorteil von MCTs besteht darin, dass sie leicht verdaulich sind und sofort verstoffwechselt werden. Sprich Kokosnussöl wird sofort zur Energieproduktion genutzt und nicht als ungeliebtes Depotfett an Hüften und Bauch gespeichert. Wegen des hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren sollte man das Öl trotzdem lieber dosiert verwenden, sofern man es in seine Ernährung miteinbauen möchte. Aber man kann das Öl auch anders verwenden, nämlich – wie bereits oben angesprochen – als Körperpflege. Hierbei müsst ihr die Dosis natürlich nicht auf wenige Teelöffel am Tag beschränken.

Seinen Einsatz findet das Öl besonders in der Haarpflege. Als natürliche Haarkur macht es trockene Haare babyweich. Eine Freundin von mir schwört auf Kokosnussöl und ich kann euch versichern, sie hat traumhaft lange und vor allem gesunde Haare. Das war auch für mich der Grund, warum ich das Öl nun verwende. Nach all den Jahren des Färbens und Glättens wurden meine Haare ganz schön in Mitleidenschaft gezogen. Natürlich ist mir bewusst, dass das Öl meine Haare nicht von heute auf morgen gesund machen wird, allerdings half mir bereits die erste Anwendung. Optisch sah das Haar gesünder aus und es fühlte sich auch besser an. Eine kaputte Haarstruktur kann zwar leider nicht mehr repariert werden, aber wenn mein Haar am Mittwoch wieder ein bisschen dunkler wird und die kaputten Spitzen abkommen, hoffe ich, dass das Kokosnussöl einen wertvollen Beitrag zu meiner Haarpflege liefern wird. Laut den positiven Aussagen einer Freundin sollte es aber funktionieren.

So wende ich das Kokosnussöl in der Haarpflege an: Ich verreibe mir abends zwei walnussgroße Portionen in den Händen, sodass das Öl ein bisschen wärmer und flüssiger wird. Danach knete ich es mir kopfüber in mein trockenes Haar. Das Öl kommt bei mir nur in die Längen und die Spitzen, den Ansatz lasse ich aus. Über Nacht bleibt es drin, bis es am nächsten Tag ausgewaschen wird. Dabei verwende ich nur mehr ein mildes Shampoo, denn alles, was zu reichhaltig ist, würde mein Haar nur beschweren.

Auch für meine Hautpflege verwende ich das Öl mit Vorlieben. Besonders trockene Stellen verschwinden in Nullkommanichts und dadurch, dass ich es nun öfters in den Händen habe, habe ich auch nicht mehr mit trockenen Händen zu kämpfen. Die sind nun permanent seidig weich. Am Liebsten verwende ich es allerdings nach dem Beine rasieren. Ich habe festgestellt, das Kokosnussöl ein gutes Mittel ist, um meine Haut nach einer Rasur zu beruhigen.

Neuerdings habe ich auch immer einen kleinen Tiegel (gut verschlossen) in der Handtasche. Herkömmliche Lippenpflegestifte haben leider immer die Eigenschaft, die Lippen auszutrocknen. Mit trockenen Lippen habe ich zwar sehr selten zu kämpfen, aber trotzdem möchte ich Kokosnussöl als natürlichen Lipbalm nicht mehr missen. Mit wenigen Zutaten kann man in Kombination mit Kokosnussöl auch tolle Peelings herstellen. Nächste Woche möchte ich euch ein Rezept dazu vorstellen.

Fazit: Ich selbst bin begeistert. Beanspruchtes, trockenes Haar schenkt es sofort nährende Pflege und lässt es zumindest optisch gut aussehen. Außerdem riecht es himmlisch. Wer Kokos mag, sollte es also unbedingt probieren. In der Küche habe ich Kokosnussöl bisher noch nicht verwendet, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich das bald ändern wird. Falls ja, gibt es natürlich ein Rezept. Vielleicht kann ich ja irgendetwas Kreatives zaubern.

Verwendet ihr auch Kokosnussöl?
Wie ist eure Meinung dazu.

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8 Comments

  1. Hallo Lisa,

    ich freue mich einfach immer so sehr über deine Kommentare, du gibst dir aber auch echt Mühe beim Antworten. Danke dir ♥

    Lässt du denn am Mittwoch etwas besonderes schneiden, oder einfach Spitzen & Co? Egal was du machen lässt, ich will es sehen, ja? 🙂 Meine Haare sind derzeit sogar wirklich relativ gesund, dann glätte ich sie wieder oft und dann muss Alles wieder weg, total dämlich. Aber ich kann irgendwie nicht ohne mein Glätteisen 😀 Wenn du mal bei The Body Shop bist, dann schnupper auf jeden Fall mal am Bananenshampoo! 🙂

    Ach und wegen der Mail, mach dir da keinen Stress. Wie du weißt bin ich die letzte, die da drängt oder so. Ich hab da wirklich Zeit, antworte einfach, wann es diram Besten passt und wann dir danach ist!

    Übrigens danke ich dir, dass du intensiver über Kokosöl berichtet hast. Eigentlich besitze ich nämlich auch ein Exemplar, nur ist es etwas aus meiner Bildfläche verschwunden, leider. Jetzt bin ich wenigstens inspiriert dazu, mich wieder mehr damit zu befassen 🙂

    Wünsche dir einen guten Start in die Woche und hoffe, dass du gut aus dem Bett gekommen bist!

    Liebe Grüße,
    Julia

  2. Schöner Bericht!
    Ich habe Koksöl bis jetzt noch nicht ausprobiert. Ich stelle mir die ganze Sache immer sehr schmierig vor, aber vielleicht sollte ich es mal ausprobieren. Die Erfahrungsberichte hören sich ja super an 🙂

    Liebst, Anne

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