Casa Lillywood: Das Wohnzimmer

Casa Lillywood

Das Wohnzimmer

Das Herzstück meiner Wohnung in Casa Lillywood ist definitiv mein Wohnzimmer. Darum war mir der Wohlfühlcharakter in diesem Raum besonders wichtig. 

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Monate in Casa Lillywood

Erneut darf ich die Pforten zu Casa Lillywood öffnen. Es hat lange gedauert, ich weiß. Ich dachte mir, dass die Wohnung innerhalb von ein bis maximal zwei Monaten fertig sein würde. Dass eine Wohnung mehr Arbeit bedeutet, vor allem, bis man sich wohnlich und zuhause fühlt, hätte ich mir nie gedacht. Letztendlich hat es nun mehrere Monate gedauert, bis ihr erste Einblicke in Casa Lillywood bekommen habt. Den Beginn machte mein Schlafzimmer. Nach 13 Monaten ist auch mein Wohnzimmer fertig. 

Für mich persönlich ist das Wohnzimmer der wichtigste Raum in einer Wohnung. Im Wohnzimmer kommen die Leute zusammen. Im Wohnzimmer erholt man sich auch von einem anstrengenden Arbeitstag. Kurzum: Ein Wohnzimmer muss eine kleine Wohlfühloase für jedermann sein.

Lisa Wohnzimmer Einrichtung

Das Wohnzimmer in Casa Lillywood

Farbschema: Schwarz/Anthrazit, Holz, Rosé(gold) und Blush

Ich weiß gar nicht, ob ich es letztens erwähnt habe, dass jeder Raum in meiner Wohnung ein bestimmtes Farbschema hat. Wenn nein, dann erfährt ihr es jetzt. Im Wohnzimmer dominieren auf jeden Fall die Farben schwarz, rosé bzw. gold und blush. Aber auch weiß findet man dezent in diesem Raum. Holz kommt bei meinem Herzstück zur Geltung: der Geographentisch. Mein wohl berühmtestes Möbelstück und auf Instagram ein magischer Anziehungspunkt bei meinen Followern. 

Auf Instagram erlangte er schon den Berühmtheitsstatus, sodass ich öfters gefragt wurde, wo ich das gute Stück gekauft habe. Um es noch einmal geduldig zu sagen: Bei XXXLutz. Engagierte Follower machten mich jedoch darauf aufmerksam, dass man ihn auch bei Mömax bekommt. Dekoriert habe ich das gute Stück mit einem rosafarbenen Dekoteller (Depot), Kerzen (H&M Home) und einer rosafarbenen Vase (XXXLutz). 

Chillin' me softly

Die Couch nach Wunsch

Besonders wichtig war mir eine Couch in einer dezenten Farbe. Zwar war das Angebot an knalligen Sofas verlockend, doch eine dezente Farbe erlaubt viel mehr Spielraum und Dekorationsmöglichkeiten. Somit ließ ich mir meine Couch gegen einen kleinen Aufpreis in einer anderen Farbe beziehen (anthrazit) und suchte mir passend dazu puderfarbige Kissen aus.

Nach einem Jahr bin ich wirklich froh, dass ich mich für eine Couch in anthrazit entschieden habe. Ursprünglich war das Sofa hellgrau. Auch eine dezente Farbe, an der ich mich bestimmt noch nicht satt gesehen hätte. Mir gefallen farbige Sofas wirklich gut, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich heute keinen Bock mehr auf eine farbige Couch hätte, hätte ich sie mir nun ein Jahr lang täglich ansehen müssen. Es war somit die richtige Investition. 

Teppiche sind überflüssig...

...oder etwa doch nicht?

Über Teppiche machte ich mir nie wirklich Gedanken. Zugegeben: Ich verstand nie wirklich den Sinn dahinter, dass ein Teppich dafür verantwortlich sein soll, einem Zuhause den gewissen wohnlichen Charakter zu verleihen. Und dann kam der Zeitpunkt, als ich es mit eigenen Augen sah. Als die Couch aufgebaut war und der Geographentisch davor gestellt wurde, war ich einerseits glücklich, dass die Möbelstücke an ihrem rechtmäßigen Platz standen. Auf der anderen Seite jedoch wurde ich mit dem Anblick nicht warm. Etwas fehlte. Etwas ganz entscheidendes, denn der Raum wirkte so leer, obwohl zwei wichtige Essentials endlich eingezogen waren.

Seitdem der Teppich ausgerollt ist, ist Casa Lillywood um einiges wohnlicher. Es wirkt einladender. Der Teppich alleine konnte das Problem nicht lösen, dass meine Wohnung nicht wohnlich genug war. Es fehlte eine zweite entscheidende Sache: Vorhänge. Ich habe große Fensterfronten – davon insgesamt drei Stück. So schön sie auch sind, aber sie machen den Raum auch kahl. Ein weiteres großes Problem: Ich wohne im ersten Stock – somit kann mir schnell wer reingucken. Um das zu verhindern, brauchte ich Vorhänge. Es war ein Kampf, aber endlich sind sie montiert. 

Champagne sil vous plait

Mehr Holz im Wohnzimmer Lillywood

Es gab noch eine leere Ecke in meiner Wohnung, die einfach ein Möbelstück brauchte. Zuerst spielte ich mit dem Gedanken, der leeren Ecke mit einem kleinen Schreibtisch Leben einzuhauchen. Letztendlich wurde es etwas ganz anderes: eine kleine Minibar. Ich wollte schon immer eine Bar haben. Gut, so eine richtige Bar sieht anders aus, aber ich finde, dieses hübsche Regal von Depot ist ein guter Kompromiss zwischen einer Bar und einem Servierwagen (und einem Weinkühlschrank 😀 ).

Dekoriert habe ich meine Bar mit meinen Spirituosen, Moscow Mule Becher, Cocktailutensilien (Depot), Coffee-Table-Bücher und Gläser. Oberhalb hängt ein Bild mit dem Schriftzug: Champagne sie vous plait. 

Kuschelige Stunden

Mein Kaminsims

Ein Wandteil trennt mein Wohnzimmer von meiner Küche und meinem Essbereich. Eigentlich war sie für einen Fernseher gedacht. Da ich aber keinen Fernseher habe, musste etwas anderes her. Vor allem brauchte ich etwas, um meinen hässlichen Wifi-Router zu verstecken. Bei Depot habe ich einen Kaminsims gefunden, der auch Stauraum bietet. Den habe ich mit gold-weißen Knäufen (Zara-Home) aufgehübscht. Da man den Router trotzdem sehen konnte, weil ein Hohlraum zwischen den beiden Kästen war, habe ich auf die Rückseite eine Sperrholzplatte angenagelt. Da Sperrholz bekanntlich nicht sehr hochwertig aussieht, wurde die Platte zuvor mit Tapetenfolie in Steinoptik beklebt. Für das perfekte Kaminfeeling habe ich Brennholz darunter gelegt und Lichterketten umgebunden. Den Sims selbst habe ich mit Kerzen (Depot, H&M Home), einer Vase (Lieb Markt) und Dekoelementen dekoriert. Außerdem wurde die Wand in einem deckenden altrosa gestrichen. Bei den Wänden war Farbe kein Problem, weil man das leicht ändern kann. Last but not least habe ich noch drei Geweihe aufhängt. Ursprünglich wollte ich sie mit rosegoldenem Lack besprühen. Das hat mir ganz und gar nicht gefallen. Darum habe ich den noch nassen Lack schnell abgewischt. In der Struktur ist der Lack jedoch haften geblieben. Das hingegen fand ich echt schön. 

Detail Wohnzimmer
Lisa Wohnzimmer Einrichtung
Kaminsims Wohnzimmer
Hirschen Wohnzimmer Interior

Der letzte Schliff im Herzstück

Bilder, die Geschichten erzählen

Ich liebe Bilder. Sie beleben den Raum. So auch mein Wohnzimmer. Meine Bilderwand kennt ihr bereits. Fast alle Prints sind von Desenio. Auch hier habe ich versucht, eine klare Linie zu finden. Umrahmt wurden die Bilder in schwarz und in roségold. Mein liebstes Print ist definitiv der Stadtplan von Rom. Seitdem ich das erste Mal in Rom war, verbindet mich mit dieser Stadt eine ganz große Liebe (ernsthaft, wenn es so einfach wäre, würde ich dort einfach hinziehen). Das Print erinnert mich an diese große Liebe. Ansonsten gibt es noch dezente Schriftzüge, meine Liebe zu Kaffee ist portraitiert, genauso wie meine Bindung zur Geographie und zum Reisen. 

Ein weiteres Bild befindet sich auf meiner Bildleiste. Das erinnert mich ganz besonders an die Wüste in Marrakech (neben Rom eine zweite große Liebe). Die Leiste habe ich noch mit einigen Bits und Bobs dekoriert, wie zum Beispiel mit einer Globus-Spardose (Nanu Nana). 

 

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