Federleicht – Living with Anorexia

Hallo ihr Lieben!

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich diesen Post überhaupt online stellen soll oder nicht, denn dieses Thema, worüber ich heute schreibe, ist hochsensibel, besonders für mich. Schlussendlich habe ich mich dann doch dazu entschieden. Der Grund, warum ich das mache, ist nicht, dass ich Aufmerksamkeit möchte oder ich auf irgendeiner Weise stolz drauf bin. Ich will den Menschen zeigen, wie es ist, Magersucht zu haben und über meine Erfahrungen sprechen. Eigentlich hätte ich diesen Post nie online gestellt, doch heute habe ich ein Mädchen in der Stadt gesehen, das mich doch sehr erschrocken hat und ich finde es so unfassbar traurig, wie viele Menschen heutzutage bereits unter einer Essstörung leiden. Ich will den Leuten, vor allem den leicht beeinflussbaren Mädchen, die Augen öffnen und Menschen, die nicht nachvollziehen können, wie es ist, Magersucht zu haben, zeigen, wie wir uns fühlen. Abgesehen davon ist diese Krankheit ein Teil von mir und alle, die mich länger kennen, sei es gut oder schlecht, wissen von meinem Problem. Kein Wunder! Es ist nicht zu übersehen, wenn man von 67 kg auf 47 abmagert.

Begonnen hat bei mir alles mit 17 Jahren, allerdings habe ich mich dann wieder gefangen und konnte mein Gewicht zwei Jahre lang stabil halten. Doch mit 19 begann dann die richtige Krankheit. Innerhalb von drei Monaten nahm ich gute 20 kg ab und je weniger ich wurde, umso dicker fühlte ich mich.

Angefangen habe ich so, indem ich immer weniger und extrem gesund und kalorienarm gegessen habe und viel Sport machte. Am Ende bin ich dann nur noch bei einem fettarmen Naturjoghurt und einer Scheibe Ananas am Tag angekommen. Schön fühlte ich mich dann nicht mehr, aber dennoch dick. Der Grund, warum ich das getan habe, war einfach der, dass ich mich zu dick fühlte, doch mit der Zeit merkte ich, dass Magersucht einfach mehr ist, als nur der pure Drang, dünn zu sein.

Die körperlichen Nebenwirkungen ließen auch nicht lange auf sich warten. Mir war ständig schwindlig. Immer wenn ich aufstand, wurde mir schwarz vor Augen, ich war stets mies gelaunt, blass, bekam seltsame Lanugobehaarung, meine Fingernägel waren blau, mein Blutdruck dramatisch niedrig, meine Beine und Hände schliefen ständig ein und ich fror selbst im Sommer. Mein Schlafoutfit bestand aus einem normalen Tanktop, einem dünnen Longshirt, einem dicken Pulli, einem Poncho, einer dünnen Strumpfhose, einer dicken Strumpfhose, einer Jogginghose und dicken Wollsocken. Ich konnte nicht einmal mehr vernünftig die Treppen steigen und auch meine Katze konnte ich nicht mehr tragen. Wenn sie auf mir lag, tat es sogar höllisch weh, wenn sie sich an meinen Hüftknochen abstieß, dabei habe ich immer so gerne mit meinem Kater gekuschelt. Beim Schlafen musste ich auch immer drauf achten, dass kein Körperteil auf einem anderen lag, denn es war schier unangenehm, wenn sich meine Knochen berührten. Ihr könnt euch vorstellen, dass das nicht gerade einen erholsamen Schlaf mit sich bringt. Ständig träumte ich von irgendwelchen Nahrungsmittel, der Waage, abgemagerten und ausgemergelten Körpern usw. Irgendwann kamen dann auch schreckliche Albträume hinzu und ich spürte ständig mein Herz schlagen, egal wie niedrig mein Puls war.

Meine Konzentration war total im Arsch, dennoch funktionierte ich wunderbar und entwickelte einen Hang für den Perfektionismus. So habe ich auch meine Matura mit gutem Erfolg abgeschlossen, obwohl ich sonst eher eine durchschnittliche Schülerin war und den Unterricht während der Essstörung eher damit verbracht habe, meine Mahlzeiten zu planen. In meinem Kalender standen keine Schularbeiten- und Testtermine, sondern wie viel ich gegessen habe, wie viel Kalorien alles hat und wie viel ich verbraucht habe. In Mathe war ich nie gut, aber hierfür entwickelte ich ein perfektes System, das ich bis heute immernoch perfekt beherrsche. So kenne ich die Kalorienzahl von unglaublich vielen Lebensmittel in- und auswendig.

Also gut, meine Matura hatte ich in der Tasche, aber meine Maturareise konnte ich trotzdem nicht genießen. Ich habe sogar die Waage zu dieser Reise mitgenommen und wäre fast durchgedreht, als ich gemerkt habe, das sie bei der Hinreise zu Bruch ging, aber sie funktionierte trotzdem irgendwie. Zu diesem Zeitpunkt wog ich 47 kg und wollte immer noch abnehmen, auch wenn man schon jeden einzelnen Knochen sah. Komischerweise sah ich sie nicht. Ich hätte mir nie gedacht, dass sich die Selbstwahrnehmung so verzerren kann, aber ich wurde eines besseren belehrt.

Zunehmend isolierte ich mich, versuchte aber trotzdem, weiter auszugehen, doch Spaß hatte ich keinen mehr. Es war auch nicht so schön, wenn man ständig, auch bei sengender Hitze, gefroren hat. Jeder, der mich berührt hat, war erschrocken, wie kalt ich war. Meine restliche Freizeit verbrachte ich im Supermarkt oder Internet, indem ich mir Nahrungsmittel ansah und mir die Kalorienangaben einprägte. Ich frage mich und euch: IST DAS LEBEN? Ständig wurde ich angesprochen. Ich hingegen sah mein Problem immer noch nicht ein. Bis zu dem Tag, an dem ich einen epileptischen Anfall erlitt und ins Krankenhaus kam. Von da an begann ich meine Therapie und konnte sie mit einem Gewicht von 54 kg verlassen, was bei meiner Größe von 1.73 m zwar immer noch wenig ist, aber nicht mehr im lebensbedrohlichen Bereich liegt. Ich selbst fühl mich gar nicht wohl und bin irgendwie todunglücklich, für mich ist das immernoch zu viel, doch im Grunde weiß ich, dass 54 kg besser sind, als 47. Wie soll ich sonst die Uni schaffen?

Nun bin ich seit 2 Wochen wieder zu Hause. In der Klinik habe ich insgesamt 4 Monate verbracht. Ganz übern Berg bin ich sicher noch nicht, aber es hat sich einiges wesentlich verbessert. Die Liste meiner verbotenen Nahrungsmittel ist geschrumpft, ich esse auch wieder Brot oder mal ein Kipferl zum Frühstück, beim Kochen kann ich wieder Öl verwenden, wenn auch nur wenig und ich habe meine alten Freunde, die ich durch die Krankheit verloren habe, wiederbekommen. Natürlich ist es noch schwierig. Jeder Tag ist ein Kampf und es vergeht keiner, ohne dass ich mir nicht über meinen Körper oder dem Gewicht Gedanken mache, aber ich habe gelernt, damit umzugehen und dass das Leben nicht nur aus diesen Komponenten besteht.

Ich habe wieder Freude am Leben. Am Ende war jedes Lachen oder glückliche Gesicht ohnehin nur aufgesetzt. Man entwickelt so eine Art Fassade, die einem vor der Wahrheit schützt. Heute gehe ich wieder gerne raus und unternehme verschiedene Aktivitäten. Ich habe so viele Dinge gelernt und ich konnte endlich mein Buch schreiben. Außerdem habe ich viele Fähigkeiten und Talente an mir entdeckt. Ich habe gelernt, dass ich mehr bin, als nur eine äußere Hülle.

Ich bereue keine Sekunde, die ich in der Klinik verbracht habe und rate jedem Mädchen mit einer Essstörung, sich helfen zu lassen. Klar, das ist leichter gesagt, als getan, aber Magersucht macht NICHT glücklich. Sie gaukelt uns eine Illusion vor. In Wahrheit ist man nur Gefangener ist einem Knochengerüst, das man als ekelhafte Hülle mit widerlichen Fettpolstern ansieht. Ganz ehrlich, will man so leben? Na ja, von Leben kann man da auch gar nicht mehr sprechen. Man existiert, sonst nichts.

Angehörige von Betroffenen rate ich, dass man mal in Ruhe das Gespräch sucht. Das Thema ist wirklich hochsensibel und es bringt sich nichts, wenn man eine/m Betroffene/n zu einer Therapie oder noch schlimmer, zum Essen zwingt. Man muss mit dieser Thematik einfühlsam umgehen. Auch verletzende Kommentare á la „Sieh dich mal an, wie dünn du bist. Das ist hässlich.“ sollte man unterlassen. Ist man Angehöriger, finde ich es ratsam, wenn man sich von Beratungsstellen informieren lässt. Die können einem oft weiterhelfen.

Und was für magersüchtige Personen ganz schlimm ist und ich auch in der Klinik oft erlebt habe, ist, wenn man Kommentare ablässt, wie: „Du schaust eh nicht mehr magersüchtig aus, passt eh.“ Das ruft ein Unwohlsein hervor. Am Besten ist es, die betroffene Person überhaupt nicht auf den Körper ansprechen, sondern einfach sachlich über dieses Thema sprechen.

Ich weiß, dass dieser Post sehr viel Kritik hervorrufen kann, aber es ist mir wichtig, dass dieses Thema nicht mehr totgeschwiegen wird. Heutzutage ist diese Krankheit ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Natürlich sind die ganzen Medien nicht ganz unschuldig, wenn sie ständig perfekte Frauenkörpern auf Reklametafeln zeigen, aber wie ich schon erwähnt habe: Magersucht ist viel mehr, als der Wunsch, schlank und schön zu sein. Irgendwann ist man so tief drin, dass man eigentlich nur mehr den Wunsch hat, zu verschwinden.

Published by

Prev Polenta Pumpkin Patties & Garlic Dip
Next Machs gut, liebes Wochenende

38 Comments

  1. Hey 🙂
    Na ja, ich würde noch nicht sagen, dass ich es schon ganz geschafft habe, aber es ist eine wesentliche Verbesserung zu damals. Man kanns eigentlich gar nicht vergleichen und ich bin stolz auf mich, dass ich die Therapie so lange durchgezogen habe und wenigstens wieder ein Gewicht habe, das mich stabil hält =)
    xoxo

  2. Ich bin leider auch essgestört und gerade mal 15.
    Es ist erschrocken zu sehen was noch alles kommen wird wenn ich mir nicht helfen lasse.
    Dein Text hat mir etwas Kraft gegeben gegen die Magersucht anzukämpfen. Danke dafür. 🙂

  3. Wenn es auch nur einem Mädchen etwas geholfen hat, dann war es die richtige Entscheidung, diesen Post online zu stellen. Ich weiß, das Thema ist hochsensibel und mir tut das richtig weh, zu lesen, zumal du ja erst 15 Jahre alt bist. Aber es ist gut, dass du dein Problem einsiehst, denn nur so kannst du dir helfen lassen und ich hoffe, du gelangst mal zu diesem Entschluss, zumal du ja vor der schönsten Zeit deiner Jugend stehst und es wäre schade, wenn du sie nicht erlebst, sondern nur mit deiner ES haderst. Ich habe drei Jahre meines Lebens verloren, ich habe drei Jahre lang nicht gelebt, nur existiert. Das wünsche ich keinen. Wenn du irgendwie Fragen hast, warte nicht darauf, mir zu schreiben. Meine Mail Adresse ist schließlich auf meinem Blog publik und wenn du magst, dann schreib mir =)

    xoxo

  4. Wow, dieser Text ging mir echt unter die Haut. Man hört ja oft von so was, aber so wie du es schreibst, geht es mir viel näher als wenn ich etwas darüber im TV sehe…
    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute auf deinem weiteren Weg und bewundere dich wirklich für deinen Mut, darüber zu berichten. 🙂

  5. Hey! Ich finde es echt mutig von dir, dass du das online gestellt hast, denn ich weiß, dass viele ein Problem damit haben, so offen mit ihrer Esstörung umzugehen, auch wenn es ihnen wieder besser geht. Ich hatte auch mal ne ziemlich krasse Phase, da hab ich wegen Schuldgefühlen viel zu viel in extrem wenig Zeit abgenommen… zum glpck wars nur ne Phase. Ich wünsche dir alles gute!

  6. Ich finde es so toll, dass du mutig bist und darüber schreibst. Während der ganzen Zeit (ich kenne es ja nur aus deinen Berichten), hast du echt viel geschafft und ich bin mir sicher, dass du auf dem Weg der Gesundheit weitergehen kannst. 🙂

  7. Ich habe auch lange darüber nachgedacht, aber das Thema wird einfach totgeschwiegen. Es hat mich auch schockiert, wie wenig Einrichtungen es in Österreich gibt, die sich auf soetwas spezialisieren. Es ist schwer, Hilfe zu bekommen, aber ich bin froh, dass ich sie gefunden habe und das ich auch jetzt noch weiter zur Therapie dorthin gehen darf. Wie gesagt, ganz gesund bin ich bestimmt nicht, aber ich habe einen Weg gefunden, dass es mir besser geht, ich kann auf meinen Körper hören und habe gelernt, wie er funktioniert. Ich habe ja auch schon mal blöd geschaut, wie viel man essen muss, um nur seinen Grundbedarf an Kohlehydrate zu decken. So viel hab ich nicht mal an einem Tag gegessen und ich merke eine wesentliche Besserung. Fürs erste reicht mir das vollkommen, weil es für mich ein Erfolg ist. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Post zu kommentieren und ich freue mich für dich, dass du das auch wieder ganz gut hingebogen hast =)

    Dir auch Alles Gute.

    xoxo Lisa

  8. ich finde es so mutig von dir, über dieses thema zu schreiben und es war absolut die richtige entscheidung, diesen post zu veröffentlichen, denn sicher stärkst du viele mädchen da draußen, zu einer therapie zu gehen und sich helfen zu lassen.
    du hast genau die richtigen worte gefunden und vieles kann ich echt sehr gut nachvollziehen… hut ab!
    werde mich durch deinen blog mal durchklicken 🙂

    und danke für deinen lieben kommentar <3
    die kreuzbrosche habe ich wirklich von C&A gratis bekommen :))

    allerliebst
    http://everythingblurry.blogspot.de

  9. Ich kann mich ein bisschen mit dieser Geschichte identifizieren, auch wenn ich mich noch einigermaßen berappelt habe bzw. von meiner Familie gerade noch rechtzeitig den nötigen Halt bekommen habe. Aber vor allem, dass es mehr ist als der Wunsch schlank zu sein, hast du gut ausgedrückt. Auch bei mir ist es noch ein hartes Stück Arbeit in eine halbwegs gute psychische Verfassung wie vor der Es zu kommen, aber dein Text macht mir auch ein bisschen Mut.
    Ich wünsche dir jedenfalls ganz, ganz viel Kraft. Du bist auf einem guten weg und ich wünsche dir wirklich, dass du auch nicht zu sehr davon abweichst.

  10. Schön, dass es dir besser geht und deine Familie hinter dir steht. Das ist sooo wichtig 🙂

    Das freut mich, dass ich dir Mut machen konnte.

    Ich wünsche dir auch viel Kraft und alles Liebe

    herzlichst Lisa <3

  11. Ich wünsche dir alles gute auf deinem weiteren Weg und lass dich wegen kleiner Rückschläge ja nicht unterkriegen 🙂
    Ich bin selbst auf dem gleichen Weg wie du und merke jeden Tag von neuem, auch wenn es schwer, dass es sich lohnt zu kämpfen 🙂
    alles Liebe <3

  12. Woow, dass ist echt krass. Aber ich finde es toll das du so einen Post gemacht hast.
    Ich kenne solche Probleme selber aus der Tanzwelt. Ist schon eine schwierige Sache. Lass dich bloß nicht unterkriegen. 🙂

  13. Schön, dass du auf dem Weg der Besserung bist und es hoffentlich bald geschafft hast!
    Ich finde es sehr mutig von dir, dass du das Thema angesprochen hast!
    Viel Erfolg auf deinem weiteren Weg und lass dich nicht davon abbringen. Außerdem wünsche ich dir eine glückliche und zufriedene Zukunft! 🙂

  14. Hey (:
    Bin ca. genau in derselben situation (studiere sogar auch in graz).
    hab gestern den bericht in der zeitung gelesen.. Hut ab für so viel mut!
    Wollte dir eig. eine mail schreiben, konnte aber keine mail-adresse finden.

  15. Oh, dein Feedback ist total lieb. Ich freue mich wirklich, dass so viele Menschen Verständnis dafür haben und mich mit ihren Kommentaren bestärken. Vielen Dank dafür.

    xoxo Lisa

  16. Danke für deine lieben Worte. Ja, in der Tanzwelt ist Anorexie leider stark vertreten 🙁

    Keine Angst, ich werde mich nie, nie mehr unterkriegen lassen 🙂

    xoxo Lisa

  17. Danke für deine lieben Worte. Es berührt mich total, wie viele Menschen mir den Rücken stärken. Ihr seid echt alle miteinander wunderbare Leser und tolle Menschen <3

  18. hey lisa!
    toller bericht und ich wünsche dir viel kraft die ES hintr dir zu lassen.

    da ich selbst anorektisch bin möchte ich nur noch sagen, liebe mädels und liebe frauen, begebt euch in behandlung – meist ist ambulant zu wenig – da man zu schnell ein muster inne hat, das man nicht mehr ablegen kann und somit sein schönes leben vergeudet und der ES widmet.

    Ich will sie hinter mir lassen, mit meinem nächsten stationären aufenthalt. bis dahin bin ich zu kraftlos.

  19. Damit hast du vollkommen Recht und ich finde es so super, dass du auch in stationäre Behandlung gehen möchtest. Dafür wünsche ich dir von Herzen alles, alles Gute und Liebe, ganz viel Kraft, Mut und Durchhaltevermögen. Ich drücke dir die Daumen.

    xoxo Lisa

  20. Toller text,liebe Lisa!
    Aber du schreibst ja ,dass dein tiefstgewicht 47 kg waren…
    Doch das Bild mit der Waage zeigt 39,9 ?! :/
    wenn du wirklich so wenig gewogen hast,kannst du das schon hinschreiben,das hat ja nichts mit triggern zu tun,da man durch das bild da sowieso drauf kommt ._.
    liebe grüßßeee

  21. Hallo!
    Erstmals danke und nein,eine Sorge, ich hatte NIE 39,9 kg, als ich das Foto gemacht habe, hatte ich schon fast das Gewicht, als ich die Klinik verließ. Ich habe nur die Waage so präpariert, dass es weniger angezeigt hat, um die Anorexie noch viel deutlicher darzustellen.
    Lg Lisa

  22. Ich bild mir ein dich letztens mal in der Uni Mensa gesehn zu haben.. ich hab mir schon Sorgen gemacht, dass so ein sympathisch wirkendes überschlankes Mädl nurn halben Teller Salat verputzt. Sonst wars wohl eine Leidensgenossin…naja auf jeden Fall hab ich weil ich mich dran erinnert hab deine Geschichte in der Zeitung aufmerksam gelesen, Freundinnen hatten das Problem auch schon und ich wusste damals nicht wie man damit umgehen soll.

    Wünsch dir das Beste für die Zukunft,
    Lg Alex

  23. Hallo Alex!

    Ich glaube, das war eher eine Leidensgenossin oder ein schlankes Mädchen, das einfach nur nicht viel Hunger hatte ;), weil ich bin nie in der Uni Mensa. Ich bin eher so eine, die ständig mit nem Beanery Kaffeebecher in der Hand rumläuft.

    Ja, es ist immer schwierig, mit so einem Problem umzugehen :S, vor allem, wenn man nur hilflos mitansehen muss, wie es einem Menschen immer schlimmer geht und man nix dagegen tun kann 🙁

    Dankeschön.
    Lg Lisa

  24. Ich bild mir ein dich letztens mal in der Uni Mensa gesehen zu haben und hab mir schon Sorgen gemacht, dass so ein sympathisch wirkendes überschlankes Mädl nurn halben Teller Salat verputzt. Sonst wars wohl eine Leidensgenossin..naja auf jeden Fall hab ich mich daran erinnert und deswegen deinen Zeitungsartikel aufmerksam verfolgt, auch weil Freundinnen schon solche Probleme hatten und ich damals nicht wusste wie man damit umgehen soll.

    Ich wünsch dir für die Zukunft das Beste und schau auf dich!

  25. Dieser Post hat mich echt berührt!
    Meine beste Freundin stand auch kurz vor der Magersucht. Sie hatte in kurzer zeit extrem schnell abgenommen. Als ich mich dann an unsere Lehrer wandte nahmen sie Kontakt zu therapeuten auf. Jetzt geht es ihr auf jedefall besser. Auch dir wünsche ich weiterhin viel Kraft, ich glaube fest daran dass du das ganze meistern wirst!!

    Ps: bin jetzt leserin von dir 🙂

    Liebste Grüsse
    Shannon :-*

Leave a comment