Mamas Geburtstag: Rose Cake

Happy Birthday, Mum! Der 30. Geburtstag meiner Mama feiert am 3. März sein 24. Jubiläum. Ich glaube, ihr könnt euch ausrechnen, wie alt sie wirklich wird. Und weil ich es einfach liebe, meinen Liebsten kulinarisch eine ganz besondere Freude zu machen, habe ich für meine Mama etwas ganz Besonderes gebacken und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie glücklich ich bin, dass der Kuchen tatsächlich so geworden ist, wie ich es wollte.

Anfangs wollte ich wie bei meiner Kokosnuss Panna Cotta ein eigenes Rezept kreieren. Doch irgendwie fehlte mir dazu die richtige Idee und so nahm ich ursprünglich ein Rezept aus der Billa Zeitschrift, die ich jedes Monat gratis bekomme und so ganz neben dem Backen wurde es dann doch mein eigenes Rezept. Ursprünglich ging es aus einem Missgeschick hervor, das am Ende gar kein wirkliches Missgeschick war.

Das hat den Grund, dass wir seit Jahren nicht mehr mit einer Springform, sondern mit einem Tortenring backen, was eigentlich praktischer, doch auch oft mit vielen Gefahren verbunden ist. Gefahren, die man vorher auch schon etwas abschätzen kann. In letzter Zeit ist es mir aber immer ohne diese Gefahr gelungen. Denn wenn man mit einem Tortenring backt, kann es ganz leicht passieren, dass etwas Kuchenteig ausläuft. So ist es mir auch diesmal passiert. Es sah so aus, als würde der Tortenboden ganz flach werden, was mir ganz und gar nicht gefiel, doch am Ende ging der Tortenboden doch noch schön auf, sodass ich ihn in der Mitte durchschneiden konnte. Damit hätte ich allerdings gar nicht gerechnet, weswegen ich während der Backzeit bereits einen zweiten Teig gemacht habe und genau so entstand mein individuelles Rezept. Die passende Creme dazu habe ich aber so oder so selbst kreiert. Dieses Rezept möchte ich nun mit euch teilen.

Übrigens: Eigentlich hätte es ein Red Velvet Cake werden sollen, aber leider wurde der Red Velvet Teig nicht so red wie ich wollte. Ich schätze, das liegt an der Lebensmittelfarbe, die ich verwendet habe. Weil es viel besser zur Dekoration passte, habe ich mich dann entschieden, das Frosting doch blau anstatt rot/rosa zu machen. Richtig schlumpfblau ist es geworden.

 

Rose Cake

Teig 1
220 g weiche Butter + 2 EL Butter zum Einfetten
300 g Staubzucker
Mark einer Vanilleschote
6 EL rote Lebensmittelfarbe
300 g Mehl, glatt
2 TL Backpulver
1 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
180 ml Buttermilch

 

Teig 2
4 Eier
175 g Staubzucker
175 g Mehl, glatt
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker

 

Füllung
250 ml Schlagobers
300 g Brunch Zuckerbrot
1 Päckchen Vanillezucker
Ein paar Himbeeren

 

Für die Rosen 
375 g Butter
2 EL Puderzucker (man kann auch mehr nehmen, je nachdem, wie süß man es mag. Bei Originalfrostingrezept waren es sogar 150 g Puderzucker)
450 g Brunch Zuckerbrot
Lebensmittelfarbe (Menge ist abhängig von eurer gewünschten Farbintensität) 

 

Sonstiges
Tortendekor (z.B. Schokoladenschmetterlinge, ich habe außerdem auch noch Tortenglitzer verwendet)

Und wie?

 

Für Teig 1

Backrohr auf 160 °C Heißluft vorheizen. Butter, Zucker und Vanillemark mit dem Mixer 5-6 Minuten schaumig schlagen. Eier nacheinander unterrühren. Lebensmittelfarbe unterrühren, dann Mehl und Backpulver zugeben. Kakao in die Masse sieben, Salz zugeben und gut verrühren. Buttermilch zugeben und rühren, bis ein weicher Teig entsteht. Den Teig in eine gebutterte Springform oder in einen gebutterten Tortenring (16 cm Durchmesser) geben und auf mittlerer Schiene 60-90 Minuten (abhängig vom Backrohr) backen, bis der Kuchen aufgegangen ist. Der Kuchen ist fertig, wenn er zurückfedert, wenn man ihn leicht mit dem Finger andrückt. Ansonsten Stäbchenprobe machen (ist idiotensicher). Herausnehmen und 30 Minuten abkühlen lassen. Aus der Form lösen und 2 Stunden auskühlen lassen.

 

Für den Teig 2

Eier trennen. Die Dotter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen, bis die Masse sehr, sehr hellgelb ist. Schnee schlagen. Mehl und Backpulver in den Teig rühren, danach Schnee unterheben. In eine gebutterte Form mit 16 cm Durchmesser geben und 25 Minuten bei 160°C Heißluft backen. Stäbchenprobe machen. Kuchen herausnehmen und auskühlen lassen.

 

Für die Füllung

Schlagobers aufschlagen. Geschlagenen Obers mit dem Brunch Aufstrich Zuckerbrot und dem Vanillezucker vermischen.

 

Nächster Schritt

Die beiden Tortenboden in der Mitte auseinanderschneiden. Mit dem dunklen Teig beginnen. Creme auf den ersten Tortenboden hinaufstreichen. Himbeeren hineindrücken und einen hellen Tortenboden drauflegen. Auf den hellen Tortenboden das gleiche wiederholen und einen dunklen Tortenboden hinauflegen. Ich habe den letzten hellen Tortenboden nicht mehr draufgesetzt, weil die Torte ansonsten zu hoch geworden wäre. Das ist nun optional. Die Torte mit der restlichen Füllung bestreichen.

 

Für die Rosen

Weiche Butter locker schlagen. Staubzucker in Anteilen dazugeben und gut mit dem Mixer mischen. Brunch Zuckerbrot in Anteilen zum Butter-Gemisch geben und per Hand mit einem Holzlöffel zu einer homogenen Masse rühren. Nur so lange rühren, wie notwendig. Wichtig: Die Buttermischung und der Frischkäse müssen die gleiche Temperatur haben, ansonsten kann die Creme gerinnen.

Zum Schluss die Rosen auf die Torte spritzen. Das ist ganz einfach. -HIER wird euch gezeigt, wie es funktioniert.

Seitdem ich Brunch Zuckerbrot im Supermarktregal entdeckt habe, wollte ich unbedingt etwas damit machen. Als Brotaufstrich schmeckt mir dieser Frischkäse sehr gut, allerdings bevorzuge ich dann doch einen leichten Frischkäse als Alternative, aber ab und zu darf man sich auch etwas gönnen. Als Backzutat ist er mir aber lieber. Der Aufstrich besteht aus Frischkäse und weißer Schokolade, allerdings finde ich gar nicht, dass der Aufstrich schokoladig schmeckt. Er erinnert eher an eine Vanillecreme mit einer Frischkäsenote. Schade nur, dass er limitiert ist, denn er ist eine ideale Backzutat.

Heute waren wir mit meiner Mama bereits (reichhaltig) Frühstücken. Ich liebe es, in einem Restaurant oder Café Frühstücken zu gehen. Das mag ich manchmal sogar lieber, als abends zum Dinner Essen zu gehen. Allerdings habe ich schon gemerkt, dass es doch besser (und figurförderlicher) ist, wenn man ein fixes Frühstück bestellen kann, anstatt sich beim Buffet zu bedienen. Die Gefahr, alles probieren zu wollen, ist einfach zu groß.
Für den Nachmittag habe ich den Tisch schön gedeckt. Alles in hellblau. Ich finde es immer wunderschön, wenn farblich alles abgestimmt ist, obwohl dieser Tisch ein wenig an eine Tauffeier eines Jungen erinnert.
Mein Fazit zu der Torte. Sie hat echt lecker geschmeckt. Dadurch dass ich sie nicht mit der Buttercreme gefüllt habe, war sie gar nicht so „gallig“ wie vorerst angenommen. Und sie war auch nicht so klebrig süß, wie sie aussieht. Man ist mit einem Stück zwar gut bedient, aber es wird einem nicht schlecht davon (und mir wird leicht schlecht von Torten).
Ein kleines Geschenk gab es auch noch, aber das ist noch nicht alles. Das Richtige bekommt sie erst morgen, da es von meiner Schwester und mir zusammen ist, aber für den gemütlichen Geburtstagnachmittag habe ich ihr eine Schachtel Bonboniere gekauft (obwohl eh schon jeder einen Zuckerschock von der Torte hat). Die Lindt Diva Edition. Die hat einfach Stil. Alleine schon die Verpackung ist sehr edel und der Inhalt verspricht auch luxuriöse Schokoladenkreationen. 
Dekoliste
Ostereier: Libro
Schmetterling: Libro
Vögelchen: Libro
Tortenplatte: Vintage
Kaffeeservice und Geschirr: Vintage
Servietten: BUTLERS 

PS: Könnt ihr euch noch an mein Give Away erinnern? Ich habe nicht darauf vergessen. Endlich habe ich es geschafft, die Gewinnerin auszulosen. Gewonnen hat Kommentar Nr. 2, also die liebe Alicia. Ich habe dir bereits eine Mail geschrieben und würde dich bitten, mir innerhalb einer Woche zu antworten, ansonsten wird das Give Away neu ausgelost. Herzlichen Glückwunsch. 

 

An alle anderen: Nicht traurig sein. Mein nächstes Give Away, das bereits fleißig geplant wird, wird sogar noch besser.

Published by

Prev Anekdoten aus dem Leben einer Studentin
Next Zu leicht für diese Welt von Emma Woolf

15 Comments

  1. der kuchen sieht total schön aus! aber irgendwie auch giftig, also ich weiß nicht, ob ich ihn essen würde 😀
    außerdem wäre er mir viel zu schön zum aufessen 😀
    <3

  2. So eine Torte habe ich schon öfters auf Blogs gesehen und bin immer fasziniert davon! Aber die ist sicherlich nicht einfach, oder? Ich bin ja generell keine Torten-Bäckerin, deswegen werde ich wohl weiterhin nur Torten bewundern statt sie zu backen ;D

  3. Hallo meine Liebe, nach meinem letzten Experiment überlasse ich das Tortenbacken lieber den Profis!!! Also z.B. Dir! 🙂 Die sieht wirklich toll aus.. nur schlumpfblau?? Ich hätte Angst, dass ich dieses doofe Schlumpflied anfange zu singen, sobald ich ein Stück in den Mund stopfen würde :-)))

    LG Tina

  4. Oh mein Gott!! Ich brauche auch so Freunde, die mir zum Geburtstag mal so eine Torte backen *.* Die sieht wunderschön aus. Eigentlich viel zu Schade zum Essen, aber so lecker wie sie aussieht, hat sie bestimmt auch geschmeckt.
    Liebst Irina

  5. OH MEIN GOTT!
    da fasse ich gerade den Entschluss…auf Diät zu sein und da sehe ich den leckersten und farblich shcönsten Kuchen überhaupt! und jetzt dürfen alle raten wer Morgen fleißig ind er Küche rum tüfteln wird?!
    Klasse Fotos, tolles Rezept ich werde es demnächst ausprobieren sieht nämlich unglaublich lecker aus!
    und vor allem finde ich euer Geschirr so süß und du hast echt eine tolle art zu schreiben 😉
    das "Ratespiel" wegen dem Alter deiner Mom war doch recht amüsant 🙂

    Wunderschöner Blog, mach weiter so.
    Musste dir auch direkt mal folgen…du hast einen neuen Fan <3
    Hoffe du schaust bei mir auch mal vorbei
    Deine Amely Rose von:
    http://thebizarrebirdcage.blogspot.de/

Leave a comment