#LiebeStattVorurteile: Danke Mama!

Disclaimer: Beinhaltet bezahlte Werbung. Der Beitrag „#LiebeStattVorurteile: Danke Mama!“ entstand in Zusammenarbeit mit P&G*.


 

Wohl behütet bin ich in einer Kleinstadt ca. 30 km nordöstlich von unserer steirischen Landeshauptstadt Graz aufgewachsen. Ich hatte eine schöne Kindheit. Eine angenehme Kindheit. Eine Kindheit, an welche ich immer gerne zurückdenke. Der Grund hierfür ist einerseits mein Vater, aber andererseits auch eine wichtige Frau, die mein Leben wohl stark geprägt hat und immer noch prägt: Meine Mama. Als wichtiger Teil in unserem Leben hat sie meine Schwester und mich erzogen, geformt und zu Menschen entwickelt, die wir heute sind. Sie spielte eine essentielle Rolle für unsere Charakterbildung, für unser Denken und für unsere Haltung in der Gesellschaft.

Mütter prägen uns. Ihre Erziehung und Vorbildfunktion sind entscheidend, wie wir in unserem sozialen System auftreten und auch, wie wir anderen Menschen gegenübertreten. Aber nicht nur das. Schon seit Urzeiten sind wir in unserer Gesellschaft mit Vorurteilen und Stereotype konfrontiert. Begegnen uns Menschen mit Vorurteilen, so kann dies ein maßgeblicher Einschnitt in unsere Charakterbildung sein. Es kann sogar so weit kommen, dass wir unsere persönlichen Ziele und Träume aufgeben. Warum? Weil wir den Mut und den Glauben an uns selbst verlieren. Doch gerade eine Mutter kann uns dabei helfen, an unsere Träume, Ziele und Wünsche zu glauben. Sie kann uns dabei helfen, dass wir immer wieder erneut den Mut fassen, unsere Träume zu verwirklichen. Egal, wie sehr die Gesellschaft uns mit ihren Vorurteilen entmutigt.

 


 

Danke Mama

Ohne dich hätte ich vieles nicht erreicht…

2017 war ein Jahr für mich, welches ich positiv abschließen kann. Voller Vorfreude blicke ich dem Jahreswechsel entgegen. Ich habe Mut gefasst. Mut, auch 2018 positiv und gut werden zu lassen. 2017 war ein Jahr, welches ich gebraucht habe. Es hat mich gepusht und mir endlich vor Augen geführt, was ich alles erreichen kann, denn ich habe in diesem Jahr viel erreicht. Die wohl wichtigste Ziellinie, welche ich überquert habe, war mein Uniabschluss im Juli. Dass ich ins Finish gekommen bin, verdanke ich allen voran einer Frau: Meiner Mutter.

Schon zu Schulzeiten habe ich es erlebt, dass viele Menschen nicht an mich und meine Fähigkeiten geglaubt haben. In manchen Fächern war ich einfach nicht gut und genau diese Lehrer haben mir immer wieder deutlich zu spüren gegeben, dass ich es nie zu etwas bringen werde. Einige hinterfragten sogar meine Pläne, nach der Schule zu studieren. Ich fühlte mich zurückversetzt und in eine dunkle Ecke gedrängt.

Ein anderer Meilenstein in meinem Leben war meine erfolgreich abgeschlossene Therapie gegen Magersucht im Oktober 2012. Meine Therapeutin ließ mich oft spüren, dass sie an meine Heilung nicht glaubt. Zwar hatte ich Rückfälle, das stimmt, aber ich habe mich immer wieder aus diesen Rückfällen herausgezogen oder es zumindest geschafft, ein halbwegs normales Leben mit der Krankheit zu führen. Während meiner Therapie konnte ich mir oft anhören, dass der Zug für mich schon abgefahren sei. Meine Therapeutin glaubte nicht wirklich daran, dass ich jemals wieder uneingeschränkt in der „freien Gesellschaft“ leben kann. Das tat weh und hat mich entmutigt.

Doch ich habe beide Hürden geschafft. Die Uni und auch, ein halbwegs normales Leben zu führen – mit einer Krankheit, die immer da sein wird, aber nicht immer ausgebrochen sein muss. Jedoch – alleine hätte ich es nie geschafft. Es war der Rückhalt meiner Mutter, der dazu geführt hat, die Zielgerade zu überschreiten. Sie hat mir dabei geholfen, diesen Vorurteilen mit Stärke gegenüberzutreten, um doch noch erfolgreich zu sein. Wo andere mich längst aufgegeben haben, war sie für mich da und hat mit mir gekämpft. Deswegen ist es nun an der Zeit, zwei Wörter auszusprechen: Danke Mama. 

 

 

Studien zeigen: Der Rückhalt der Mutter ist wichtig

Dass Mütter eine entscheidende Rolle in der Verwirklichung unserer Träume spielen und wie wir Vorurteilen gegenübertreten, zeigen auch Studien. Eine dieser Studien darf ich euch heute in Zusammenarbeit mit P&G vorstellen. Gemeinsam mit dem IOC (International Olympic Comittee) hat P&G eine Studie unter Athleten durchgeführt. Das Hauptergebnis dieser Studie zeigt, dass gesellschaftliche Vorurteile Olympia Athleten, egal welche Herkunft sie auch haben, auf ihren Weg zur Teilnahme an den Olympischen Spielen behindert haben. Mehr als die Hälfte, nämlich 55% der Befragten, waren in ihrer Kindheit oder Jugend mit Vorurteilen konfrontiert, davon konnten 53% diese Vorurteile mit der Unterstützung ihrer Mutter überwinden, was deutlich zeigt, dass Mütter eine wesentliche Rolle im Umgang mit Vorurteilen und Stereotype spielen.

Das beeindruckendste Ergebnis dieser Studie ist jedoch, dass fast alle Befragten der festen Überzeugung sind, dass sie es einzig und alleine zu den Olympischen Spielen geschafft haben, weil ihre Mütter nie den Glauben in sie und ihre Fähigkeiten verloren haben. Insgesamt sind 99% aller Befragten dieser Überzeugung. Ich habe in meinem Leben schon zahlreiche Studien durchgeführt und weiß, dass es schwierig ist, eine nahezu vollständige Zustimmung zu erreichen, darum ist das Ergebnis beachtlich.

Diese Studie war eine Herzensangelegenheit von P&G:

 

„P&G setzt sich für eine bessere Welt für alle ein, für eine Welt frei von Vorurteilen, in der alle gleichberechtigt vertreten sind, das gleiche Mitspracherecht und die gleichen Chancen haben.“

Marc Pritchard, P&G Global Brand Officer

 

Das Engagement von P&G soll vor allem im Video am Ende dieses Beitrages visualisiert werden, welches für die Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang gedreht wurde. Dieser Kurzfilm stellt die neue Kampagne „Danke Mama“ vor. Er zeigt einfühlsam, wie wichtig es ist, gesellschaftlichen Stereotypen den Kampf anzusagen, um Vorurteile zu überwinden. Die maßgebliche Rolle der Mutter wird hierbei besonders gut sichtbar. Insgesamt wird die Geschichte von 6 heranwachsenden Athleten gezeigt. Folgende Stereotype und gesellschaftliche Vorurteile werden dabei dargestellt:

  • ein Mädchen aus einem Kulturkreis, in dem Weiblichkeit und Wettkampf nicht miteinander vereinbar sind
  • ein Jungen, der von einer Sportkarriere träumt, obwohl seiner Familie das Geld für die richtige Förderung fehlt
  • Kinder verschiedener Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung, die erkennen müssen, dass sie in ihrer Sportart Außenseiter sind

Die Message hinter diesem Video: Die Mutter ist die entscheidende Schlüsselfigur, wenn es darum geht, Träume zu verwirklichen. Und ich selbst kann das nur bestätigen, denn ohne Mama würde ich jetzt nicht an dem Punkt stehen, wo ich mich gerade befinde. #dankemama

 


 


Quelle Bild 1, 2 und 3: P&G aus dem Video „#LiebeStattVorurteile“


*Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Kooperation handelt, ändert selbstverständlich nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung, die zu 100% meine eigene ist.  

 

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18 Comments

  1. Hallo,
    ein wirklich schöner Artikel! Gerade für mich als Mama zweier noch recht kleiner Kinder war er sehr interessant zu lesen! Es macht einem bewusst, welchen Einfluss es haben kann, wenn andere an einen glauben und einem vertrauen…
    War sehr schön zu lesen 🙂

    Liebe Grüße, Lisa

  2. Hallo liebe Lisa,
    ich finde, das ist ein wirklich rührender Post! Man sollte der eigenen Mama viel öfter danken! Mit deinem Beitrag hast du mich dazu motiviert, dies zu tun.
    Danke dafür.
    Liebe Grüße
    Ronja

    • Hallo, liebe Katharina!

      Vielen lieben Dank für dein liebes Kommentar. Es freut mich, dass du dich so gut mit deinen Eltern verstehst und eine großartige Kindheit hattest 🙂 Das ist so viel wert 🙂

      Liebste Grüße
      Lisa

  3. Ich finde es toll, dass du deine Magersucht in den Griff bekommen hast und natürlich, dass du deinen Uni-Abschluss geschafft hast. Es sind toll, so eine Mutter zu haben, die immer zu dir hält und dir den Rücken stärkt.
    Ich hoffe meine Kinder werden so liebe Worte, wie du sie über deine Mutter gesagt hast, auch einmal über mich sagen können.

    Alles Liebe
    Freya

    • Hallo Freya,

      vielen lieben Dank für deine lieben Worte. Es freut mich immer wieder sehr, so liebe Zeilen zu lesen.
      Da hast du Recht 🙂 Ich bin mir ganz sicher, dass deine Kinder das auch einmal über dich sagen können 🙂

      Liebste Grüße
      Lisa

  4. Wow! Das muss ganz schön hart sein, wenn die eigene Therapeutin nicht an einen glaubt. Das hat mich jetzt wirklich ein bisschen sprachlos gemacht. Auf der anderen Seite wundert es mich aber auch nicht, da ich schon einige unvorstellbare Geschichten gehört haben über Therapeuten, Ärzte, Krankenpfleger etc.
    Umso schöner finde ich, dass du nicht aufgegeben hast und auch mit der Unterstützung deiner Mama deine Ziele erreicht hast.
    Eine solche Unterstützung ist wichtig. Meine Mama hat auch immer und glaubt immer an mich!
    Alles Liebe

    Jules von http://www.travelandliveabroad.com

    • Hallo Jules,

      ja, das war wirklich hart, aber hat mich irgendwie auch mehr motiviert, weiterzukämpfen und am Ball zu bleiben.

      Dankeschön, liebe Jules. Meine Mama war wirklich eine große Stütze 🙂 und ich freue mich, dass du auch so eine tolle Mutter hast, die an dich glaubt 🙂

      Liebste Grüße
      Lisa

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