Tag : Almenland

5 Gründe, Zuhause zu bleiben

Zuhause ist es immer noch am schönsten. Von meiner grenzenlose Liebe zu meiner Heimat Österreich und insbesondere der schönen grünen Steiermark, habe ich euch bereits zu Genüge vorgeschwärmt. Urlaub in unseren Breiten lohnt sich definitiv, so haben wir vor der eigenen Haustüre doch etliche Schönheiten, die es zu entdecken oder wiederentdeckten gibt. Ich bin immer wieder erstaunt, wie bezaubernd meine Heimat sein kann. Der Geruch von frisch gemähten Wiesen, der Blick vom Gipfel eines Berges und die idyllische Ruhe am See sind unbezahlbar. Obwohl ich in diesem Sommer noch nach Kroatien reise, gibt es für mich genügend Gründe, auch die Schönheiten Österreichs voll und ganz auszukosten. Darum verrate ich euch fünf Gründe, die für mich ausreichen, um Urlaub Zuhause voll und ganz in die Wege zu leiten.

 

Warum wir auch einmal Zuhause Urlaub machen sollten

 

Es gibt viel, viel mehr zu entdecken

Zuhause ist es einfach nur öde. Ich kenne doch schon alles.“ Auch ich habe das oft behauptet. Als Teenager war es kein Vergnügen am Land aufzuwachsen, denn Action und Fun gab es für mich überall, nur nicht in Österreich. Diese Einstellung habe ich inzwischen verändert. Besonders durch mein Geographiestudium wurde mir bewusst, wie viel ich von Zuhause noch nicht kenne. Dabei spreche ich nicht von einem anderen Bundesland. Nein, sogar vor meiner Haustüre habe ich vieles noch nicht gekannt. Vor meinem Studium habe ich noch nie unseren Grazer Hausberg, den Schöckl bestiegen. Das Almenland fand ich langweilig, bevor ich es einmal bewusst bewandert habe und vom Grünen See habe ich bis vor einigen Jahren noch nichts gewusst. Bewusstsein schärfen ist wichtig, um die Schönheiten Daheim zu erkennen. Man ist erstaunt, was es noch zu entdecken gibt.

 

Es schont die Umwelt

Was meine Reisemittel angeht, bin ich nicht das beste Beispiel. Auch ich nutze den Flugverkehr, da ich noch viele ferne (oder auch nähere) Destinationen erkunden möchte, aber ich bin keine Vielfliegerin. Und man benötigt nicht immer das Flugzeug, um tolle Reiseziele zu entdecken. Um die umweltschädliche Wirkung von Flugzeugen zu veranschaulichen, hier ein paar Zahlen. Das Flugzeug erzielt pro km einen Emissionswert von 380 g CO2 Äquivalente. Das ist wesentlich mehr als die Hälfte, die ein PKW verursacht. Die Bahn stößt pro km rund 40 g CO2 Äquivalente aus.

Destinationen im eigenen Staat lassen sich bequem mit den öffentlichen Verkehrsmittel erreichen. Vom östlichsten zum westlichsten Punkt Österreichs benötigt man mit der Bahn ca. 8 Stunden. Eine Zeit, die meines Erachtens zumutbar ist. Mit ca. 732 km stößt man dabei 29.280 g CO2 Emissionen aus (vgl. Flugzeug für die gleiche Strecke: 278.150 g). Auf den Flugverkehr möchte ich zwar weiterhin nicht verzichten, aber das ist für mich absolut ein Grund, auch einmal den Heimaturlaub zu bevorzugen. Auch wenn man den PKW nutzt, ist diese Reise wesentlich klimafreundlicher.

 

Es ist günstiger

Ein negativer Beigeschmack für Reisen in die Ferne sind oftmals die hohen Kosten. Zwar kosten Urlaube in Österreich manchmal gar nicht so wenig, vor allem wenn man Wert auf hochklassige Hotels legt, aber alleine der Transport ist wesentlich günstiger. In Österreich gibt es beispielsweise jährlich das Sommerticket, welches man von Juni bis September österreichweit nutzen kann, um von A nach B zu gelangen. Das Ticket ist auch sinnvoll, wenn man nicht für längere Zeit in Hotels nächtigt, sondern ganz Zuhause bleibt und es nur für Ausflüge nutzen möchte. Von Graz aus zahlt sich auch nur ein einziger Tag in Wien oder am Wörthersee in Kärnten bereits aus, weil man nur ca. 2 Stunden Fahrtzeit vor sich hat.

Somit ist das perfekt, wenn die Urlaubskasse einmal knapper ausfällt oder man gelegentlich einen Low Budget Urlaub machen möchte.

 

 

Man unterstützt sein eigenes Land

Beim Urlaub möchte man zwar nicht wirklich an wirtschaftliche Themen denken, aber wenn wir unsere eigene Wirtschaft unterstützen und diese ankurbeln, profitiert auch die Bevölkerung. Dank dem Klimawandel leidet der Wintertourismus in Österreich aufgrund der veränderten Schneesicherheit. Der Sommertourismus kann nie an dessen Wertschöpfung rankommen, auch nicht bei gleicher Auslastung. Verbringt man seinen (Sommer)-Urlaub Zuhause, unterstützt man auch die Arbeitsplätze im Tourismus des eigenen Landes. Insbesondere im ländlichen Raum drohen enorme Abwanderungen, weil andere Branchen den Verlust der Arbeitsplätze in der Tourismusbranche nicht auffangen können. Das führt zu enormen regionalwirtschaftlichen Problemen, denen wir am besten den Kampf ansagen, indem wir auch mal Reiseziele im eigenen Land bevorzugen und beispielsweise einen Almurlaub machen.

Darüber hinaus ist der nachhaltige Tourismus in Österreich am Wachsen, was auch wieder die Umwelt schont. Es gibt etliche Pioniersprojekte, die zeigen, dass Urlaub auch CO2-arm möglich is.

 

More People, more Fun

Ich liebe es, Urlaub und Ausflüge mit Freunden zu machen. Bei Urlauben in der Ferne gibt es jedoch oftmals Probleme, die ganze Crew zusammenzutrommeln. Wir bekommen nicht alle zur gleichen Zeit Urlaub, die einen fahren nicht gerne ans Meer, die anderen sparen lieber für andere Dinge, als für teure Urlaube oder haben komplett andere Vorstellungen von Urlaubsaktivitäten. Ich gebe auch zu: mit mir ist es nicht einfach zu verreisen, weil ich nicht der Typ „1-Woche-nur-faul-am-Strand-braten“ bin, sondern gerne auf Entdeckungsreise gehe.

Es gibt so viele Gründe, aber das größte Problem ist und bleibt der Zeit- und Kostenfaktor. Möchte man aber ein Erlebnis mit einer Ganzen Truppe an Freunden haben, ist ein Ein-/Zwei-Tages-Ausflug mit Freunden im eigenen Land wesentlich einfacher umzusetzen. Und so ein Almhüttenwochenende mit Freunden kann ich definitiv empfehlen, denn es gibt nichts, was lustiger ist.

 

Zuhause

 

Weitere Berichte über meine Heimat

My Home: Plankogel im Almenland

Wandern und Einkehren in der Steiermark

Entspannen in der Therme Loipersdorf

A beautiful piece of nature (Grüner See)

On Tour with Opel Adam Rocks (Wörthersee in Kärnten)

 


Quellen

AUSTRIAN PANEL ON CLIMATE CHANGE (APCC) (2014): Zusammenfassung für Entscheidungstragende. -In: Österreichischer Sachstandsbericht Klimawandel 2014. Austrian Assessment Report (AAR 2014). S. 25-45. Online Version hier.

 

Wandern und Einkehren in der Steiermark

 

Solltet ihr euch einmal entscheiden, der Steiermark einen Besuch abzustatten (weise Entscheidung), ist wandern eine der besten Beschäftigungen, um das Bundesland und seine naturräumlichen Schönheiten besser kennenzulernen. Um euch ein kleines Feeling zu vermitteln, möchte ich euch ein paar Wandertipps geben, wie ihr euren Steiermarkurlaub gestalten könnt. Da die Verpflegung nicht außen vor bleiben darf, gebe ich euch ebenso Tipps zur Einkehr bzw. wie ihr eure Reise kulinarisch genießen könnt.

 

Wandern und Einkehren

mit ausgewählten Wandergebieten in der Steiermark

 

Schöckl Gipfelkreuz

Schöckl

Die Steiermark zeichnet sich durch wunderschöne Wanderwege und -gebiete aus. Zum oststeirischen Klassiker zählt mit Sicherheit der Schöckl, auch bekannt als Grazer Hausberg.  Mit einer Höhe von 1445 m liegt er am südlichen Alpenrand und zählt zum Grazer Bergland. Seine trapezförmige Gestalt ist außergewöhnlich und auch für nicht konditionierte Wanderer ist der Aufstieg schaffbar. Wer ganz faul ist, kann bequem mittels der Seilbahn „auffigondeln und obischweben“. Am Gipfelplateau findet man zahlreiche Dolinen, sowie sichtbare Karren. Der höchste Punkt befindet sich beim Sendemast, wofür das Gipfelkreuz extra versetzt wurde.

 

Schöckl SteiermarkStern SchöcklParagleiten

 

Beliebt ist der Schöckl vor allem bei Paragleitern und Mountainbikern. Damit sich Wanderer und Mountainbiker nicht in die Quere kommen, wurden sogar Downhillstrecken errichtet. Für diejenigen, die nicht ganz so extrem drauf sind, tut es auch die Sommerrodelbahn.

 

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Stärken kann man sich im Stubenberghaus, eine Gaststätte mit langer Tradition. Auf der Terrasse könnt ihr bei einem herrlichen Ausblick zahlreiche kulinarische Schmankerln genießen. Das Stubenberghaus passiert man sogar noch während dem Aufstieg zum Sendemast bzw. Gipfelkreuz. Als Wanderweg empfehle ich Weg Nr. 21 (Ausgangspunkt St. Radegund).

 

Desirequelle

 

Tipp: Wenn man sich schon auf der St. Radegunder Seite aufhält, unbedingt die Quellenwege besuchen. Die sind äußerst sehenswert und wunderschön.

 

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Almenland

Das ist mein „Place to be“, denn das Almenland befindet sich für mich in unmittelbarer Nähe und ist mit dem Auto bequem zu erreichen. Das Almenland ist einer von sieben Naturparks in der Steiermark und erstreckt sich über eine Fläche von 34.217 ha. Ab 2007 durfte sich das Almenland dank einem ganz bestimmten Erzeugnis zu einer GenussRegion zählen. Das Almenland Almochs ist jedoch heute keine GenussRegion mehr. Weitere Informationen zu den GenussRegionen in der Steiermark, findest du -HIER-.

Trotzdem findet man im Almenland zahlreiche schöne Plätze und Wanderwege. Insgesamt ist das Gebiet in Besitz von 125 Almen. Darum zählt es zum größten bewirtschafteten Niedrig-Alm-Gebiet in Europa. Auch hier muss man kein ambitionierter Wanderer sein, denn im Almenland findet jede Könnerstufe seinen optimalen Wanderweg.

Für Familien und Spaziergänger wäre der Moorlehrpfad sehr empfehlenswert. Bei 2 km dauert der Spaziergang in etwa eine halbe Stunde. Die Wanderung beginnt auf der Teichalm hinter der Latschenhütte. Der Weg befindet sich unmittelbar neben dem Teichalmsee und wurde mit schwimmenden Holzstegen im Latschenhochmoor begehbar gemacht. Die Stege erstrecken sich auf etwa 1 km. Von dort aus hat man einem Blick auf das Hochmoor, welches 0,2 Hektar groß ist und unter Naturschutz steht. Insgesamt kommt man auf diesem Weg an zwei Haltepunkten mit Informationen vorbei. Am Ende des Stegs führt eine Brücke über den Mixnitzbach. Danach gibt es weitere Informationstafeln an sechs Stationen.
(Quelle und weitere Informationen)

 

Almenland Friday

 

Auch Panoramawege sind für wenig konditionierte Wanderer und Familien geeignet, wie beispielsweise der Vogelbeerweg. Weitere Informationen -HIER-

Zählst du zu den sportlichen, ausdauernden Wanderern und möchtest du den höchsten Punkt im Almenland erreichen, dann ist die Hochlantschrunde genau das Richtige für dich. Der Hochlantsch ist mit 1720 m der höchste Berg der Region. Der Höhenunterschied zwischen dem Ausgangspunkt (Teichalmsee) und dem Ziel beträgt 1290 m. Heißt: Es geht ganz schön bergauf, besonders wenn der Gipfel unmittelbar naht. Darum dauert der Auf- und Abstieg insgesamt 6 Stunden bei einem Weg von 17 km.
(Quelle und weitere Informationen)

 

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Weitere Wanderempfehlungen in der Steiermark

Plankogel im Almenland

Grüner See in Tragöß

Dachstein Gletscherwelt

 

Wein

Einkehr

Im Almenland empfehle ich als Einkehr die Latschenhütte (LaHü), die sich dienstags abends übrigens von einem Tageslokal zu einem Almpartydomizil entwickelt (und da geht es wirklich sehr lustig zu). Zudem gibt es eine weitere Möglichkeit, eine typisch steirische Jause zu genießen: Buschenschänke. Diese werde ich euch auch näher vorstellen.

 

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Latschenhütte (LaHü)

Bleiben wir doch gleich im Almenland. Die LaHü, beliebt bei Jung und Alt, liegt direkt neben dem Teichalmsee auf der Teichalm. Sie ist nicht nur perfekt für eine kulinarischen Rast, sondern bietet gleichzeitig Übernachtungsmöglichkeiten, falls man sich entschließt, dem Gebiet etwas länger beizuwohnen.

Auf der Speisekarte ist definitiv für jeden etwas dabei. Empfehlenswert sind die Tagescremesuppen, sowie die Salate. Mein Favorit ist jedoch das gegrillte Forellenfilet. Die Forelle stammt selbstverständlich aus der Weizklamm und zeichnet sich dadurch in bester Qualität aus. (Ehrlich, es gibt keinen besseren, regionalen Fisch)

 

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Die Hütte versprüht insofern ein besonderes Flair, weil sie urig eingerichtet und gestaltet ist. Typisch für Almhütten. Im Winter ist die LaHü insofern deswegen ein tolles Domizil, weil es einen wunderschönen Christkindlmarkt gibt. Weitere Eventtermine findest du -HIER-

Wer abends die Sau rauslassen möchte, vorzugsweise dienstags, der ist auf der Almparty genau richtig. Keine Angst: Man kann mit normalen Klamotten auftauchen und muss sich nicht zwingend das Dirndl oder die Lederhose „auffireißen“, wie man es im Volksmund so schön zu sagen pflegt.

 

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Buschenschank

Buschenschänke sind tolle Möglichkeiten, um die Steiermark voll und ganz kulinarisch auszukosten. Buschenschänke konzipieren sich nicht ausschließlich in der Steiermark, aber bei uns gibt es definitiv eine riesengroße Auswahl an hervorragenden Buschenschänken. Bei einem Buschenschank handelt es sich um einem Betrieb, in welchem Landwirte ihre eigenen Produkte servieren bzw. ausschenken. Die Speisen und Getränke müssen darüber hinaus ausschließlich kalt sein; Mehlspeisen hausgemacht. Nicht jeder Wirt darf einen Buschenschank betreiben. Dies ist ausschließlich Besitzern oder Pächtern von Wein- und Obstgärten vorbehalten.

 

Österkronbrot Getränk

 

Der Buschenschank-Klassiker ist unzweifelhaft die „Brettljause“, bestehend aus Aufschnitt und Aufstrichen, welche mit Kren und Schwarzbrot auf einem Brettl aus Holz serviert wird. Obwohl viele Speisen fleischlastig sind, werden auch Vegetarier fündig. Mein Favorit: Käsebrot und Käferbohnensalat. Klassische Buschenschankgetränke sind: Wein, Schnäpse & Liköre (selbstgebrannt), Most, Traubensaft oder Nektare (falls die Möglichkeit besteht – unbedingt Birnennektar probieren). Wenn es dann noch etwas Süßes sein darf, ist eine traditionelle Straube die richtige Wahl.

Buschenschänke eignen sich besonders zur Einkehr nach einer langen Wanderung, aber genauso für Feiern oder für ein gemütliches Beisammensein mit Freunden. Meistens hat man auch das Glück, eine tolle Aussicht (z.B. über die Weinberge) genießen zu dürfen.

 

Schafskäse Käferbohnensalat

Buschenschankempfehlungen

Weinhof Seyfried in Nitscha 

Weinhof Schantl in Gleisdorf

Weingut Maurer am Hohenberg

 

Schaut doch mal bei Viktoria von My Mirror World vorbei. Sie hat auf ihrem Blog bereits zwei Buschenschänke vorgestellt. Auf ihrem Blog stellt sie darüber hinaus öfters die Schönheit der Südsteiermark vor. Darum habe ich dieses Gebiet außen vor gelassen und überlasse dies den wahren Experten.

 

Weitere Blogs mit tollen Tipps rund um die Steiermark

Ausflugtipp: Grüner See in der Steiermark von Hannah (provinzkindchen)

Dancing on Clouds 

Wer den Besuch in der Steiermark zum Schwammerlsuchen nutzen möchte, sollte sich unbedingt -DIESEN- Beitrag von Steirerblut und Himbeersaft durchlesen.

Fossiliensuche in Retznei 

Ausflugtipp: Wipfelwanderweg Rachau von Hannah (provinzkindchen) 

 

No. 15: Advent im Almenland

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 15: Advent im Almenland

Ich möchte euch auf eine kleine Reise mitnehmen. Auf eine wundervolle Reise durch meine Heimat. Heute gehen wir auf einen Adventsmarkt. Aber nicht in Graz, auch nicht auf den Adventsmarkt in meiner Heimatstadt. Wir fahren in die Berge. Dort, wo Nostalgie und alte Werte herrschen. Wir fahren ins Almenland, einer Region, nur wenige Autominuten von meiner Haustür entfernt.

 

Almenland

 

So wie es früher war

Der süße Duft von frischen Mäusen, einer Germmehlspeise, wie ich sie aus meiner Kindheit kenne, strömt mir in die Nase. Unweigerlich erinnere ich mich an meine Oma. Sie machte die besten Mäuse, verfeinerte sie mit Zimt und Puderzucker und schaffte es auf diesem Wege immer, mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Oft wünsche ich mir, dass ich diese Art von Weihnachten noch einmal erleben kann. Eine Zeit, wo noch alle um den Tisch versammelt waren. Wo wir Heiße Schokolade mit Schlagobers tranken, lachten, Weihnachtslieder trällerten und es uns kulinarisch gut gehen ließen. Auch heute ist das Weihnachten mit meiner Familie immer noch sehr schön. Mit den Jahren habe ich gelernt, dass genau diese Momente wertvoll und wichtig sind. Trotzdem ist es schade, dass nicht mehr alle, die ich so geliebt habe und immer noch liebe, nicht mehr da sind. Doch dieser Besuch auf dem Adventsmarkt ruft alle Erinnerungen in mir wach. Auch wenn diese geliebten Menschen in weiter Ferne sind, so sind sie immer noch da, denn sie verweilen in meinem Herzen. Auf ewig.

 

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Ein Moment voller Nostalgie

Ich bin froh, dass ich mir dieses Jahr die Zeit genommen habe, andere Adventsmärkte zu besuchen. Normalerweise findet man mich nur am Christkindlmarkt in Graz, doch dieses Jahr habe ich mir meinen Partner in Crime geschnappt und bin mit ihm in die Höhe gefahren. Nicht nur, um gute Bergluft zu schnuppern oder um mit ihm Landschaftsfotos für seinen Instagramfeed zu schießen, sondern auch, um ein bisschen die Weihnachtsstimmung aufflackern zu lassen. Durch den ganzen Stress an der Uni ist sie irgendwie flöten gegangen, aber die Stimmung im Almenland hat sie mir zurückgebracht. Wenigstens ein bisschen.

 

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Wenn man einfach glücklich ist…

In solchen Momenten wird mir immer wieder klar, wie dankbar ich für mein Leben sein kann bzw. wie dankbar ich für die Menschen sein kann, die ein wichtiger Bestandteil meines Lebens sind. Ich empfinde Dankbarkeit, dass ich noch Erinnerungen an Menschen habe, die einst in meinem Leben waren und immer auf eine Art und Weise in meinem Leben sein werden. Dass ich nicht alleine bin und solche Augenblicke teilen kann. Und diese Augenblicke teile ich nicht nur meinem Partner in Crime, auch nicht nur mit den Menschen, die ich in meinem Herzen trage und die dort weiterleben, sondern auch mit euch. Darum möchte ich euch etwas ganz Wichtiges sagen: Genießt die Adventszeit mit all euren Lieben. Ruft die Erinnerungen an die Menschen wach, die nicht mehr unter euch sind und erfreut euch an den schönen Seiten der Vorweihnachtszeit. 

 

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Snapshot Sunday #7: First Uni Week

Snapshot Sunday #7

First Uni Week

Nach einem kleinen, aber feinen Snapshot Sunday #6, gibt es heute auch einen kleinen, aber hoffentlich feinen Snapshot Sunday #7. Die erste Uniwoche ist vorbei, die Kamera war immer mit dabei, aber zum Fotografieren boten sich (wohl auch wettertechnisch bedingt) wenige Gelegenheiten.

Das Konzept hinter dem Snapshot Sunday steht für weniger Text und mehr Bilder. Auf diesem Wege versuche ich, meine Woche Revue passieren zu lassen und gesammelte Eindrücke/Momente mit euch zu teilen.

Der Snapshot Sunday erscheint jeden Sonntag um 18 Uhr hier auf „Café Au Lait“. Nun wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Snapshot Sunday #7: First Uni Week. 

 


Monday / Bus / Home – Graz

Busshot

Es geht wieder los. Ab jetzt wird wieder täglich gependelt. Im Bus beschäftige ich mich meistens mit meinem iPhone (man hat ja nichts besseres zu tun, ne?)

 

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Tuesday / KF-University Graz

Unizeit – Wartezeit

So viele lange Pausen wie in diesem Semester hatte ich noch nie. Wirklich heftig, aber dafür bleibt auch dazwischen Zeit zum Fotografieren.

 

Uni Week

 

Friday / Teichalm (Almenland)

Hiking Xtreme

Ich war wieder einmal im schönen Almenland unterwegs und habe mich gleich inspirieren lassen. Ein Extrapost zum Almenland ist geplant (bzw. mehrere Postings – ich freue mich schon so auf die Adventszeit dort)

 

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Friday / Latschenhütte / Almenland

Essen fassen

Wir leben so g’sund, das ist ein Wahnsinn. Meins ist übrigens die Karottencremesuppe (yummy)

 

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Sunday / Home

Treats

cause rainy sundays deserve some extra treat. Ein bisschen die Bergwelten erforschen und dabei BOAH naschen. UND dabei meinen heißbeliebten und allerliebsten Lieblingspyjama von Bambi tragen *.*

 

Sonntag Sundaaaay

Habt noch einen schönen Sonntag, ihr Lieben!

Wir sehen uns dann beim nächsten Snapshot Sunday wieder (natürlich auch schon vorher – eh klar). Ich bin gespannt, was die neue Woche so bringt und womit ich diese Rubrik dann füllen kann. Auf der To Do Liste steht einiges.

Ich wünsche euch einen ganz, ganz tollen und angenehmen Start in die neue Woche!

My Home: Plankogel im Almenland

Die Arme weit ausstrecken! Die Augen schließen! Durchatmen! Einfach frei sein. Jeden Luftzug bewusst erleben. Die frische Brise ums Haar wehen lassen. Die Augen öffnen und den Blick über die Berge schweifen lassen. Das ist Heimat. 

Ich möchte euch viel, viel mehr von meinem Heimatland zeigen. Es gibt wirklich zauberhafte Ecken und zahlreiche Geheimtipps. Beginnen möchte ich mit einem schönen Gebiet, welches quasi vor meiner Haustür liegt. Okay, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, schließlich muss ich doch noch fast eine halbe Stunde mit dem Auto dorthin fahren.

Letzten Sonntag verschlug es meine Schwester, meinen Schwager, meinen Neffen und mich ins Almenland, einem Gebiet, welches sich auf 34.217 ha erstreckt. Es befindet sich nordwestlich des Grazer Berglandes rund um die Teich- und Sommeralm und liegt auf einer Seehöhe von 464-1720 m. Die Gesteinsformationen sind unterschiedlich. Man findet in dem Gebiet sowohl Schiefer, als auch Kalkgestein. Außerdem ist das Almenland einer von sieben Naturparks in der Steiermark.

Berühmt sind auch die zahlreichen Almenlandspezialitäten. Bei uns sind sie praktisch der Klassiker in jedem Geschenkkorb und auch ich verschenke gerne Kulinarisches von der Alm. Ganz besonders gerne mag ich die „Moarhofhechtl“-Nudeln. Diese gibt es in unterschiedlichen Varianten, wie beispielsweise als Spiralen, Bandnudeln und Suppennudeln. Es gibt sogar einen eigenen Onlineshop. Diesen findet ihr -HIER-.

Bevor ich mich in meiner Schwärmerei über die Geographie und die Spezialitäten des Gebietes verliere, möchte ich euch noch ein bisschen etwas über unsere schöne Wanderung erzählen. Ich gehe wirklich wahnsinnig gerne wandern, obwohl ich es aus Zeitgründen viel zu selten mache. Zum Glück schreibe ich im nächsten Semester eine Seminararbeit über einen weiteren Berg ganz bei uns in der Nähe und das heißt natürlich: „Forschen“ im Gelände.

Meine Schwester ist mit ihrem Freund und dem Kind öfters wandern, darum habe ich sie spontan gefragt, ob wir nicht einmal zusammen eine Wanderung unternehmen könnten. Gesagt getan. Bereits am Sonntag fand ich mich am Gipfelkreuz des Plankogels wieder. Das Wetter hat optimal gepasst. Es war nicht wirklich warm, aber auch nicht zu kalt. Genau richtig, sodass der Aufstieg schön angenehm war.

Solche Wanderungen nutzen wir auch gerne zum Geocachen. Mittlerweile gibt es überall auf der Welt verstreute Caches. Wenn ihr das selbst einmal ausprobieren wollt: Einfach googlen. Ihr findet zuversichtlich einige Caches auch in eurer Nähe.

Eingekehrt sind wir in der „Holdahüttn“ auf der Sommeralm. Ja, es klingt wirklich sehr steirisch und genau das macht es aus, damit ich mich so richtig heimisch fühle. Dort gab es erstmals eine kleine Stärkung, obwohl das mit einem zehn Monate alten Kind nicht wirklich einfach ist. S. ist momentan sehr neugierig und erkundet gerne seine Umgebung. Da muss man wirklich aufpassen, dass alles auf dem Tisch stehen bleibt, was dort steht. Nach einer kleinen Stärkung wollten wir wieder zurückwandern. Leider hat uns der Regen überrascht, weswegen wir lieber auf das Auto zurückgegriffen haben. Schade, ich wäre gerne noch ein Stückchen gegangen, aber zum Glück ist die Alm nicht weit von mir entfernt.