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My Year in a personal Review 2014

Ich weiß nicht, wie lange es schon her ist, als ich das letzte Mal im Esszimmer gesessen bin und dort einen Blogpost verfasst habe. Eigentlich ist es ein Raum, in dem man sich vorkommt, wie ein Persönlichkeit aus dem Adel. Wie eine Prinzessin fühle ich mich, wenn ich auf einen der sechs Stilmöbelsesseln aus Kirschholz sitze, während ich auf meinem Macbook tippe, der auf dem ovalen Tisch steht. Mein Blick ist zwischen dem Getippe mahnend an die große, geöffnete Terrassentür gerichtet. Der kalte Wind, der den Raum durchzieht und meine Finger mittlerweile in Eiszapfen verwandelt hat, lässt mich zittern. Bei jeder Windböe, die mir ins Gesicht peitscht, fluche ich in Lexis Richtung, die vor der geöffneten Tür steht, wartet und mich mit ihren großen Kulleraugen mitleidig ansieht. Ich zittere, als ich die mahnenden Wörter über meine Lippen presse, dass sie endlich reinkommen soll, damit ich die Tür schließen kann. Sie verhält sich wirklich wie eine Prinzessin. Eine kleine Diva, die ich aus ihr gemacht habe. Und trotzdem fühle ich mich in diesem kalten Raum gerade am Wohlsten.

Ich schreibe meine Blogpostings immer in Räumen, in denen ich mich wohl fühle. Nicht nur erst seit 2014, schon immer. Und dieser Raum bietet mir hoffentlich die richtige Atmosphäre, denn der Jahresrückblick ging mir nirgends von der Hand. Überall habe ich es versucht, in nahezu allen 13 Zimmern, die unser Haus zu bieten hat, aber es fällt mir schwer, mein Jahr zusammenzufassen. Vielleicht will ich es nicht loslassen, dieses 2014, obgleich mir klar ist, dass der 1. Januar 2015 kein anderer Tag sein wird, als der 31.12.2014. 2014 war anders! Besser! Ja, viel besser als 2013. Aber 2013 hat die Messlatte nicht sonderlich hoch gelegt. Es konnte nur besser werden. 

Jetzt sitze ich also in diesem Zimmer. Ich starre auf die Decke und frage mich gerade, warum ich so gemeckert habe, als sich meine Mama vor zehn Jahren mit Stilmöbel eingerichtet hat. Sieht doch ganz edel aus. Ich denke wirklich an alles, aber nicht an den Jahresrückblick. Nur – als Blogger macht man das halt. Nahezu jeder schreibt einen Jahresrückblick. Möglicherweise erwartet das ein Leser von der Bloggerin. Vielleicht, ja, vielleicht ist das so. Vergessen wir diese Annahme schnell wieder. Ich will den schwarzen Peter nicht den anderen zuschieben, die im Grunde genommen wahrscheinlich gar nichts von mir erwarten. Mir wird klar. Ich erwarte es von mir selbst. Jedoch – sollte ich nicht jetzt -just zu diesem Zeitpunkt- die Musterstudentin mimen, die an ihrer Arbeit über die Entwicklung Wiener Neustadts nach dem zweiten Weltkrieg schreibt? Über Demographie, Verkehrsgeographie und Historie? Ja, die sollte ich sein, aber ich will mich auch blogtechnisch würdig von 2014 verabschieden. Au Revior, Cherié, Merci beaucoup! Adieu! Du warst ein tolles Jahr!

Das sollte jetzt aber nicht der Abschied von 2014 sein. Ich habe mir ein kleines System zusammengestellt, denn ohne System funktioniert in meinem Leben nichts mehr. Nicht, seitdem ich „erwachsen“ bin. Bevor ich das Jahr bis aufs kleinste Detail durchkaue, beschränke ich mich lieber auf das Gröbste. Bingo! Der Vogel ist gelandet! Ich weiß jetzt, wie ich meinen Jahresrückblick gestalte. Aufs Gröbste beschränken. Und doch ist das Gröbste das Wunderbarste, was ich mir nur vorstellen könnte. Denn das waren sie. Die Zaubermomente. Nicht wirklich etwas blogtechnisches, aber Bereicherungen in meinem Leben. Warum alles durchkauen und den Post in eine Endloswelle verwandeln, wenn nicht alles erwähnenswert ist? Zumindest nicht so, wie der wichtigste Zaubermoment. Also, raus mit den unwichtigen Dingen und vielleicht auch mit den wichtigen, die aber für mein Leben nur nebensächlich relevant sind. Nichts mit Uni, oder generell Irrelevanz. Weg damit!

Im Jahr 2014 ist etwas Wunderbares passiert. Nur ein kleiner Moment, ein winziger Moment, ein einziger Tag, der mein Leben verändert hat. Die Geburt meines Neffen. Ich brauche nicht mehr zu schreiben, denn daneben wirkt alles andere irgendwie mickrig. Die 1 in Physiogeographie II, meine ersten Praktika in meinen Schulfächern und die Anschaffung meiner ersten Michael Kors Tasche. Natürlich hat mich all das im Jahr 2014 auch glücklich gemacht, aber es ist nichts gegen das Gefühl, das erste Mal Tante zu werden. Eine Sache, die nicht mein Verursachen war, für die ich nicht meine Finger im Spiel hatte, sondern ein Geschenk, das mir vom Schicksal (und von meiner Schwester) gemacht wurde. Genauso wie die Tatsache, meine wahren Freunde um mich zu haben. Die seltenen, aber schönen Augenblicke mit meiner besten Freundin, die durchgelachten Mädelsrunden und unsere Whatsapp Konversionen, die binnen weniger Sekunden aufgrund dämlicher Memes, Videos oder anderen Bildern immer sinnfreier wurden. Dinge, für die ich dankbar bin, dass sie so waren und sind, wie sie nun mal waren und sind. Bei denen ich hoffe, dass es 2015 genauso weitergeht. Ich brauche keine großen Reisen, keine teuren Designertaschen und keine Strebernoten (gleichwohl sie mich stolz machen), wenn ich meine Familie und meine Freunde um mich habe, wenn mich mein Neffe anlächelt, wenn er meinen Blick einfängt. Wenn wir gemeinsam Zeit verbringen, neue Orte erkunden oder all diese besuchen, die wir schon immer sehen wollten. Egal, ob sie praktisch vor der Haustüre liegen oder nicht. Momente, die mich aufatmen lassen, wie damals am Grünen See. Die alles Schlechte vergessen lassen. All das ist Leben. All das hat 2014 für mich lebenswert und zu dem schönsten Jahr seit langem gemacht. Durch all diese Dinge bin ich nach schweren Schicksalsschlägen in der Vergangenheit wieder in dieser Welt angekommen, wurde geerdet und mir wurde der Weg geebnet, glücklich zu sein. Zu leben, wie ich leben sollte!

Danke! Thank You! Merci Beaucoup! Obrigado! どうもありがとうございます (Domo Arigato Gozaimasu – hoffentlich mit den richtigen Hiragana :D, es ist nur als „Romaji“ in meinem Wortschatz verankert :D)! Gracias! All diese „Danke“ stehen stellvertretend für ein „Danke“ in all den anderen Sprachen, die es noch auf der Welt gibt!

Damit ihr aber doch noch einen ordentlichen Rückblick bekommt, habe ich ein Video für euch gemacht. Ein bisschen viel bla bla, aber wenn Madame Lait loslegt, dann quasselt sie sich in Grund und Boden. Ziemlich dialektlos, aber seitdem ich an der Schule unterrichtet und sehr viele Präsentationen an der Uni habe, ist das „Schönreden“ schon ziemlich normal für mich geworden, darum fühl ich mich auch überhaupt nicht „künstlich“. Wenn ihr das Video sehen wollt, einfach auf das Bild klicken.

Coat: Only via Zalando (-Same here-)
 
Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr! 
 

Merry Christmas Give Away

Am 14. Dezember, dem Tag, als ich beim Blogger Adventskalender an der Reihe war, musstet ihr geschenketechnisch leider leer ausgehen und euch mit einem weihnachtlichen Tourismusguide zufrieden geben. Aber ihr müsst weder traurig noch enttäuscht von mir sein, DENN ich habe euch selbstverständlich nicht vergessen. Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es die Bescherung bei mir immer erst an Heiligabend! Darum, meine Lieben, habe ich ein kleines Weihnachtspaket zusammengestellt, das ich heute unter euch verlosen möchte. Ich hoffe, es gefällt euch.

Bevor es aber um die Wurst geht (oder ums Liebeskind), möchte ich noch ein paar Worte an euch richten. Ich hoffe, ich falle dabei nicht zunehmend in einen See voller Sentimentalitäten, aber ihr kennt mich. Ich bin ein gefühlsbetonter Mensch, manchmal zu gefühlsbetont, aber dafür denke und fühle ich mit dem Herzen, darum verzeiht mir bitte schon jetzt, wenn die liebe Lisa in eine kitschige Stimmung verfällt und ordentlich Schmalz verteilt.
Café Au Lait gibt es nun schon eine ganze Zeit lang. 2 Jahre und fast 9 Monate, um genau zu sein. In dieser Zeit habe ich so viel erlebt, so viel durchgemacht, erreicht, geheult, gelacht, mich gefreut, wurde enttäuscht, aber immer wieder von lieben Menschen an den Händen genommen, die mir stets aufs Neue die Sonnenseiten gezeigt haben. Hier seid ihr nicht ganz unbeteiligt, denn auch ihr zählt zu den Menschen, die mir so oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. So oft, dass ich gar nicht mehr mitzählen konnte. Vielleicht ist euch das gar nicht bewusst und ich bin mir sicher, das ist es ganz bestimmt nicht, denn hinter Café Au Lait stehe ich immer noch als eine Person, die keiner von euch persönlich kennt (mit Ausnahme von ein paar Freunden und Bekannten, die hier ab und zu mal reinschauen). Trotzdem – der Blog ist ein Teil meines Lebens und mit ganz großer Sicherheit auch ein Teil von mir. Hier ist Raum für persönliche Gedanken und für die schönen Dinge des Lebens, die ich gerne habe. Ich kann auch einmal ernste Posts schreiben und mal ehrlich, ich weiß, dass ich ab und an schon sehr viel preisgebe, aber das ist bewusst. Es gibt mit Sicherheit vieles, das ich hier nicht schreibe, das ich mir noch privat halte, denn das sind Dinge, die hier nicht hergehören. Nichtsdestotrotz wisst ihr durch Café Au Lait doch sehr von mir. Ich habe meine Krankheit öffentlich gemacht, genauso wie den Tod meines Vaters. Das sind sehr einschneidende Erlebnisse, für die ich keinen Orden will, weil ich sie so „souverän“ gemeistert habe (es gibt Menschen, die meistern solche Dinge viel besser als ich). Es sind keine Dinge, für die ich Aufmerksamkeit benötige, denn die bekomme ich von meiner Familie und Freunden zu genüge. Es sind Erlebnisse, die ich deswegen teile, weil ich ein gewisses Bild vermitteln möchte, dass niemand mit solchen Dingen alleine ist, dass es auch anderen so geht und es sind Erlebnisse, die auf diese Art und Weise Trost spenden sollen. Ob mir das gelungen ist, stelle ich nicht infrage, ich weiß es nämlich nicht, aber ich habe es zumindest versucht und man sollte jeden Versuch von sich selbst wertschätzen. Jeder geht anders mit solchen Sachen um, das ist mein Weg und dadurch mache ich mich verletzbar und angreifbar. Dennoch habe ich mit ein paar Ausnahmen nie beleidigende Kommentare bekommen. Im Gegenteil: ich bekam viel guten Zuspruch, Mut und Mails von Menschen, denen es genauso erging. Ich und es wurden respektiert, was mich in einem Zeitalter, indem Cybermobbing keine Seltenheit mehr darstellt, noch immer sehr verblüfft, aber ich bin dankbar dafür. Dankbar für einen treuen, toleranten Leserstamm, die den respektvollen Umgang mit anderen beherrschen.

 

Ihr macht mich glücklich, wenn ihr mir mit euren Kommentaren, nein, alleine schon mit den Klicks zeigt, dass ich eure Interessen angesprochen habe. Ihr schreibt auch konstruktive Kritik und versucht mir wertvoller Tipps zu geben, wenn ich für gewisse Dinge mal wieder zu blöd bin. Es gibt so viele Aspekte, die mich zum Lächeln bringen, die die Freude in mir hochpumpen und jede Menge Endorphine ausschütten, die sich wie tanzende Moleküle über jede Zelle meines Körpers verteilen und mich in einen unglaublichen Glücksrausch versetzen. Kein materielles Gut auf der Welt könnte mich je so glücklich machen, wie andere Menschen. Blogflauten werden akzeptiert und Gefühle, sowie Gedanken geteilt. Das sind Dinge, die in den Jahren mit Café Au Lait sehr essentiell für mich geworden sind und darum möchte ich heute am Heiligen Abend DANKE sagen. In typischer Bloggermanier mache ich das selbstverständlich mit einem Give Away. Ich wollte etwas besonderes dabei haben, darum habe ich ein wunderschönes Schmuckstück von einem sehr beliebten Label ausgesucht. Liebeskind. Wahrscheinlich auch wegen dem Labelnamen. Liebeskind, da steckt eben die Liebe mit drin und die möchte ich heute verteilen. Es ist ja Weihnachten und mittlerweile bin auch ich in Weihnachtsstimmung, sodass ich sogar schon den Ikeajungen in der Werbung ertrage und das Geplärre sogar irgendwie niedlich finde. Ich bin ja kein Grinch.

Des Weiteren hab ich euch noch die NYX Palette „Love in Florence“ und ein bisschen Pflege-Krims-Krams in das Paket gepackt, damit ihr euch auch im Neuen Jahr wohl und schön fühlt. Da mir klar ist, dass heute viele von euch nicht viel oder gar keine Zeit haben, ins Internet zu schauen, ist das Gewinnspiel bis zu Neujahr geöffnet. Wenn die Uhr als Mitternacht schlägt und ein neues Jahr einläutet, endet das Gewinnspiel.

In diesem Sinne wünsche ich euch Frohe, besinnliche Weihnachten. Esst, bis die Hosennähte platzen, genießt die Zeit mit der Familie, gönnt euch Schoki und Kekse, haltet einfach mal kurz inne, um nur diesen herrlichen Tannenbaumduft einzusagen, sagt eurer Familie und euren Freunden, wie lieb ihr sie habt, auch wenn sie das schon wissen, aber solche Dinge kann man nicht oft genug sagen und singt Weihnachtslieder. Meinetwegen auch so laut und falsch, wie der Junge in der Ikeawerbung. Auch ich werde heute nicht nur ein Lippenbekenntnis bei „Stille Nacht, heilige Nacht“ ablegen, sondern mitsingen. Wir lesen uns nach den Feiertagen wieder. Habt eine tolle Zeit.

Das Give-Away zum Fest
  • Lederarmband von Liebeskind
  • „Love in Florence“ Palette von NYX
  • Badesalz „Zarte Verführung“ Orchidee & Paranuss (LE) von Body&Soul
  • Badesalz „Kuschelzeit“ Vanille & Mandel von Body and Soul
  • Maske „Perlenzauber“ für Normale Haut (LE) von Balea
  • „Peel-Off“-Maske für Mischhaut von Balea
  • Lippenpflege „Golden Lips“ (LE) von Balea

a Rafflecopter giveaway
So geht’s: Loggt euch mit eurer E-Mail Adresse in den Rafflecopter und sammelt fleißig Lose. Je mehr Lose, umso größer sind eure Chancen, zu gewinnen. Nur der erste Punkt (Follow me via GFC, Bloglovin‘ oder BC) sind verpflichtend, die Verfolgungsart ist optional. Die anderen Punkte sind freiwillig. Ein eigener Blog ist nicht zwingend, um an dem Gewinnspiel teilzunehmen. Verfolgen ist auch „bloglos“ möglich. Via GFC durch ein Gmail-Konto und via Bloglovin könnt ihr euch mit Facebook einloggen. Ansonsten erklären euch die Anweisungen bei Rafflecopter das Restliche.

Weitere Teilnahmebedingungen

  • Du hast einen Wohnsitz in Österreich, Deutschland oder der Schweiz
  • Teilnahme erst ab 18, ansonsten benötige ich die Einverständniserklärung deiner Eltern, die ich im Falle eines Gewinns schriftlich einfordere
  • Die Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Keine Mehrfachteilnahmen
  • Ich übernehme keine Haftung für Versandschäden
  • Der Gewinn wird ohne dem Weihnachtsbäumchen zugesendet, aber ich glaube, den braucht ihr nach der Auslosung dann eh nicht mehr 😉
  • Angaben ohne Gewähr

Und nun zu meinem Video, das ich für euch vorbereitet habe. Es zeigt mich bei den typischen Weihnachtsvorbereitungen. Vom Styling, bis hin zum Baum schmücken und Geschenke einpacken. Außerdem unterstützt mich ein kleiner Stargast in diesem Video :). Ich hoffe, es gefällt euch!

 

Anekdoten aus dem Leben einer Studentin

Unglaublich, aber wahr: Heute schreibe ich meine letzten Anekdoten. Aber natürlich nur für das Jahr 2014. Häufig bekomme ich bei meinen Anekdoten immer ganz besondere Kommentare. Deswegen möchte ich mich zu Beginn für alle Kommentare bedanken. Nicht nur für die bei den Anekdoten, sondern generell. Jedoch lese ich die Kommentare bei den Anekdoten ganz besonders gerne, denn ich liebe es, wenn ihr euch über das, was ich schreibe, auch Gedanken macht oder ob ihr euch mit meiner Meinung oder Situation identifizieren könnt. Darum möchte ich die Anekdoten so lange weiter schreiben, bis ich mein Diplom in den Händen halte und ich mich Frau Mag.rer.nat. Lisa Reiter nennen darf. Mittlerweile haben sich die Anekdoten auch zu einem monatlichen Feature entwickelt, somit hoffe ich, dass ihr euch im Jahr 2015 auf 12 (hoffentlich) spannendes Gedankenwirrwarr freut. 

Natürlich wollte ich die letzten Anekdoten für dieses Jahr ganz besonders gestalten. Ich lag die letzten Tage lange wach, habe meine Gedanken kreisen lassen und war wie besessen darauf bedacht, dass es eine weihnachtliche Anekdote werden sollte. Nur frage ich mich jetzt, warum ich mich unbedingt dazu zwingen wollte? Schnell habe ich diesen intrinsischen Zwang in mir verworfen und ja, ich wollte mit diesem Satz gerade die philosophische Seite in mir zum Ausdruck bringen. Erstaunlicherweise kommt es immer zu einem Phänomen, ein Effekt, wenn man den Zwang in sich abschüttelt und nicht mehr zu sehr darüber nachdenkt. Ganz genau, plötzlich sprudelt man nur so vor Ideen. Möchte dieses und jenes mitteilen und muss im Endeffekt dann sogar aufpassen, die Anekdoten nicht mit Buchstabenkombinationen zu überfluten, wo man vorher gar nichts auf virtuelles Papier bringen konnte.

Weihnachten! Die stillste Zeit des Jahres. Stille Nacht, heilige Nacht. Jedes Jahr, wirklich jedes Jahr wird das bei uns gesungen. Außer vielleicht letztes Jahr, aber warum wir da keine sonderlich große Lust hatten, Weihnachten zu feiern, dürfte einigen von euch klar sein. Heuer wird es bestimmt wieder anders, denn wir haben ein neues Familienmitglied. Käfer feiert schließlich zum ersten Mal Weihnachten, wenn auch noch nicht so bewusst. Ich „freue“ mich schon wieder wie wahnsinnig darauf, meinen Ohren von Mamas schiefer Stimme malträtieren zu lassen, während ich daneben stehe und das Lied nur halbherzig zum Besten gebe. Wenn überhaupt ein Ton über meine Stimmbändchen erschallt, denn meistens ringe ich mich nur dazu durch, meine Lippen zu bewegen. Und das eben halbherzig. Ich mag das Lied nicht singen! Warum? Gibt es einen Grund dafür, oder kann ich es nach 23 Jahren meines irdischen Lebens einfach nicht mehr hören? Oder ist ein Widerspruch? Weihnachten hat doch im Grunde genommen gar nichts mehr mit der stillsten Zeit des Jahres zu tun, oder? ODER? Ich persönlich finde die Interpretation von der Ikea Werbung bezüglich der stillsten Zeit des Jahres unglaublich treffend. Ihr kennt sie. Vor einem reichlich geschmückten Baum im gedämpften Licht steht ein kleiner Junge und gröllt sich fast die Lunge aus dem Körper, indem er mit einer Inbrunst „Oh Tannenbaum“ aus seinen Stimmbändern quetscht. Und das in einer Lautstärke, sodass ich zu meiner Mama immer sage, dass ich seit dieser Werbung keine Kinder mehr haben möchte bzw. war der genaue Wortlaut: „Wenn i so an Frotz daham hätt, tarat i mi daschiaßn.“ Wenn wir uns schon mit Details aufhalten, wollte ich zumindest auch noch meinen steirischen Dialekt ein bisschen in diese Anekdoten schmuggeln. Falls irgendwer unter euch keine Ahnung hat, was dieser Satz bedeutet, der möge sich doch bitte an mich wenden und ich werde brav übersetzen.  

Süß ist der Kleine ja, wie er so mit leuchtenden Augen und festlich herausgeputzt sein Bestes gibt, aber bei mir endet das immer in einer schier unerträglichen Odyssee von Kopfschmerzen. Würde ein Rasenmäher meine Hirnwindungen malträtieren, hätte das ungefähr den gleichen Effekt. Nicht nur, dass ich eh schon von einem Tinitus geplagt bin, aber wenn dieses Kind singt, dann kommt es mir so vor, als hätte ich einen tollwütigen Clown im Kopf, der gegen meine Synapsen boxt. Darum bete ich inständig zu Gott, egal ob dessen Existenz gegeben ist, oder nicht, bitte bitte, lass meinen Käfer nicht so werden. In diesem Jahr kann er zum Glück seine Sangeskunst noch nicht unter Beweis stellen. Aber sollte er nächstes Jahr seine Sangeskunst zum Debüt geben und das noch in einem Duett mit meiner Mutter, dann werde ich mich wohl dazu gezwungen sehen, zu einer Religion zu konvertieren, in der kein Weihnachten gefeiert wird. 

 
In musikalischer Hinsicht wäre es nun schon einmal geklärt, warum Weihnachten im Endeffekt NICHT die stillste Zeit des Jahres ist. Ich selbst möchte mich mit dem Kapitel „Stille Nacht, heilige Nacht“ auf musischer Basis nun nicht mehr beschäftigen. Stattdessen höre ich lieber meine Drum and Bass Mixe oder diesen ziemlich fragwürdigen Mashup von Justin Bieber und Slipknot. Das Zweite passt so gar nicht zu mir, weil überhaupt nicht mein Musikstil. Beides nicht! Das sonst so unerträgliche Geplärre dieser gruseligen Metalband mit der geschmacklosen Maskierung übertönt das noch unerträglichere Bieber-Baby-Gejaule. Aber es hört sich zumindest besser an, als sämtliche totgespielten Interpretationen von „Stille Nacht, heilige Nacht.“ Okay, ich begebe mich wieder zurück ins Musikterrain, ich geb’s ja zu, ich geb’s ja zu.

 

Jedoch – nicht nur unerträgliches Geplärre macht die Weihnachtszeit laut. Es gibt viele Aspekte, die in einer eindringlichen Wirkung auf mich niederprasseln. Der höchste Weihnachtskiller ist wohl der Stressfaktor. Damit meine ich jetzt nicht den Lernstress, den ich noch vor Weihnachten hatte und der es mir nicht erlaubte in die richtige Stimmung zu kommen, sondern dieser Geschenkestress. Ich gebe es zu, ich bin bestimmt nicht die pünktlichste Biene unter den fleißigen Geschenkesammerln, sondern meistens sogar richtig spät dran. Den Stress mache ich mir womöglich selber, aber vorher geht nicht, weil Prüfung a, b und c sind immer noch wichtiger. Klar, meine Familie und meine Freunde stehen IMMER an erster Stelle, aber ich kann ihnen meine Liebe zu ihnen auch anders zeigen und muss das nicht mithilfe von Geschenken tun. Geschenke sind etwas Materielles, eine stoffliche Materie, eine Substanz, um nun in Richtung Aristoteles zu gehen *hust*. Übrigens – merkt man, dass ich gestern eine Philosophieprüfung geschrieben habe? Mir kommt so vor, als wäre der Post ein bisschen davon inspiriert. Darum machen wir doch gleich weiter mit den Philosophenanekdoten (an dieser Stelle würde ich euch bitten, dass ihr euch mich mit erhobenen Zeigefinger vorstellt, damit die belehrende Wirkung besser rüberkommt). Liebe ist etwas, das in unserem Wahrnehmungsbewusstsein existiert. Vielleicht nicht für die großen Philosophen der Geschichte, aber für mich! Liebe ist spürbar und wenn sie ehrlich, wahrhaftig und bedingungslos ist, wenn sie allgegenwärtig sein sollte, dann kann man das bestimmt besser zum Ausdruck bringen, als mit einer Materie aus sämtlichen Stoffen. Trotzdem kaufe ich Geschenke. Aber nicht, weil ich meinen Freunden und meiner Familie damit zeigen möchte, wie gern ich sie habe (okay, das auch), sondern einfach, weil ich es gerne sehe, wenn sich Menschen, die mir etwas bedeuten, über etwas freuen. Jubelnd darf ich nun auch verkündigen, dass die „Ich-Muss-Noch-Dringend-Geschenke-Kaufen-Prozedur“ am Dienstag sein jähes Ende gefunden hat. Keine Sorge – ich hab auch an euch gedacht, denn ich sehe (oder in diesem Fall besser gesagt erlebe) es gerne, wenn sich auch meine Leser freuen. Ein bisschen müsst ihr euch noch gedulden, denn wie ich bereits erwähnt habe, gibt’s bei mir erst am Heilgen Abend die Bescherung! (Der Zeigefinger, der belehrende Zeigefinger). Das Christkind muss das Give-Away ja noch schön einpacken! 

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr noch ein paar schöne, stressfreie und vor allem ikeawerbunglose Stunden in der Adventszeit genießen könnt. Denkt an eure Lieben, genießt die Zeit mit ihnen, SCHENKT ihnen Zeit und auch wenn Weihnachten heutzutage ziemlich hektisch ist, macht sie euch SELBST besinnlich! Das schafft nur die Zeit! Zeit, die ihr mit euren Lieben verbringt. Ein Lächeln einer geliebten Person ist mehr wert, als alles andere und wenn ich es so betrachte, darf mir mein kleiner Neffe nächstes Jahr sogar die Ohren volljaulen, wenn er will, ohne dass ich zu einer Stammesreligion konvertiere, denn solange er sich darüber freut, freut sich auch die Tante – selbst wenn diese danach taub ist! Nur auf „Stille Nacht, heilige Nacht“ sollte er trotzdem verzichten. Wie wäre es stattdessen mit „Kling Glöckchen Klingelingeling“?

Kerzen von Glade by Brise
Orange: Winterlicher Gewürzzauber (LE)
Cremé: Vanille (Standardsortiment)
Mint: Gemütliche Winternacht (LE)

 

Außerdem bedanke ich mich bei Kristina von KD-Secret für die hübsche Statementkette, die ich bei einem Give-Away von ihr gewonnen habe. Schaut doch mal bei ihr vorbei. Sie ist gerade von Blogspot nach WordPress umgezogen und zeigt stilvolle Outfitposts. Vielen Dank, liebe Kristina! 
 

Anekdoten aus dem Leben einer Studentin

Auch wenn die Bilder meiner heutigen Anekdoten weihnachtliche Gedanken andeuten, geht es nicht direkt um Weihnachten. Ich zeige sie euch nur, weil ich wahnsinnig glücklich über meine neuen weihnachtlichen Errungenschaften bin!

Eigentlich wollte ich auch gar nicht über das schreiben, worüber sich dieser Post heute drehen wird. Geplant waren Worte zu meiner Alterung, der liebevollen Bezeichnung, die ich meinem Geburtstag gegeben habe. Am 11. November wurde ich 23 Jahre jung (oder alt). Ein Tag, voll gepackt mit Gedanken, die ich wirklich gerne mit euch teilen wollte und der Post zu diesen Anekdoten war auch schon fertig geschrieben, jedoch habe ich mich spontan umentschieden. Warum? Nun ja, einfach aus dem Grund, weil mich das Thema viel, viel mehr beschäftigt, als eine Zahl, die sich verändert hat und es ist mir ehrlich gesagt auch wesentlich wichtiger. Ich hadere noch mit mir selbst, finde keinen richtigen Einstieg und somit fällt es erstmal flach, dass ich euch am Anfang dieses Beitrags einen kurzen Überblick gebe. Hoffentlich macht euch das nur neugieriger, denn es sind Aspekte, die durchaus zum Nachdenken anregen. Es geht um den alltäglich Familienwahnsinn. Sagen wir es mal so. So ganz zufrieden bin ich mit dieser schlichten Beschreibung noch nicht, aber lest einfach selbst. Ich schätze, ein direkter Einstieg ist einfach das Beste, was ich bei dieser Anekdote machen kann.

Kürzlich gab es in meiner Familie einen erheblichen Diskussionsbedarf. Ich mag nicht Streitigkeiten schreiben, denn Streitigkeiten wirken noch negativer als das Wort „Diskussionsbedarf“, aber es gab durchaus etliche Meinungsverschiedenheiten, die das Zusammenleben schwierig gestalteten. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Mama und auch zu meiner Schwester. Nichts und niemand ist mir wichtiger, als die beiden (den Käfer mal ausgeschlossen) und es ist nicht schön, wenn einmal nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, aber ich schätze, das kommt in den besten Familien vor.

Welche Gründe eine wesentliche Rolle spielten, die zu diesen Konflikten führten, möchte ich euch nicht erzählen, aber sehr wohl meinen Umgang damit. Wenn ich rückblickend darüber nachdenke, könnte ich mir selbst eine reinhauen, warum ich so mit der ganzen Geschichte umgegangen bin. Dabei muss ich mir sogar selbst auf den Kopf greifen, ja, sogar über mich schmunzeln. Ich mache mir Sorgen um die 30, auf die ich zugehe, wenn auch mit kleinen Schritten und im Endeffekt bin ich im Umgang mit Konflikten noch nicht immer auf dem Niveau eines Erwachsenen. Ich gebe es nicht gerne zu, aber ich kann immer noch ganz schön trotzig werden. Wenn es zu Meinungsverschiedenheiten, Kompromisse und kritische Diskussionen mit meinen Studienkollegen kommt, weiß ich, dass ich kompetent und erwachsen die Probleme klären kann, kompromissbereit und einfach auf gute Zusammenarbeit aus bin, aber bei familiären Angelegenheiten spielt zu sehr die emotionale Ebene eine Rolle und vielleicht sind das Hauptgründe, warum ich auch einmal richtig stur werden kann. Womöglich ist es sogar meine Position als Nesthäkchen. Ich bin es von klein auf gewohnt, dass ich die „Kleine“ bin. Eine Sonderstellung hatte ich zwar nie, aber meine Eltern waren bei mir wesentlich lockerer, als bei meiner Schwester und in manchen Dingen hatte ich es sicher einfacher, als meine Schwester. Wusstet ihr eigentlich, dass die Geschwisterposition einen Einfluss auf unsere Persönlichkeit hat? Wenn nicht, dann wisst ihr es jetzt!

Wenn ich sauer bin, rede ich, bezogen auf meine Familie, mit keinem mehr oder zumindest mit keinem gerne. Ich will einfach nur mehr meine Ruhe habe, ignoriere es, wenn ich angesprochen werde und würdige niemanden eines Blickes. Jetzt, wo ich darüber schreibe, denke ich mir nur, wie kindisch ich mich manchmal verhalte, denn um ehrlich zu sein, klingt das stark nach einer mangelhaften Sozialkompetenz. An der mangelt es bei mir hoffentlich nicht, auch wenn ich einen richtigen Dickschädel habe, aber ich will in solchen emotionalen Zuständen nicht und mache die Tür zu! Egal, wie stumpfsinnig die Gründe für die Konflikte sind und egal, ob man diese lächerlichen Lappalien mit ein, zwei Worten gleich gelöst hätte. Ich bin stur, leider einer der negativen Eigenschaften, die ich von der mütterlichen Seite meiner Familie geerbt habe.

Der letzte Konflikt war wieder einmal einer dieser typischen und vor allem lächerlichen Lappalien. Eigentlich ist das rückblickend so amüsant, dass ich es euch sogar erzählen muss. Zu meinem Geburtstag bekam ich von Douglas einen 10 Euro Gutschein, den ich auf unserer Kommode im Esszimmer abgelegt hatte. Am Samstag Morgen war er plötzlich weg. Mama hat ihn weggeschmissen! Ihr glaubt gar nicht, wie meine Alarmglocken geschrillt haben. Als mich meine Mama zum Bus gebracht hat, war das werte Töchterchen selbstverständlich übelster Laune und stinksauer. Ich habe Mama vorgeworfen, sie würde nicht respektvoll mit meinem Eigentum umgehen, sie hat umgekehrt mir unterstellt, ich müsste endlich lernen, mein Zeug wegzuräumen. Bei zwei Starrköpfen beharrt jeder auf seinem Standpunkt! Das Recht steht jeweils dem anderen zu und keiner hat auf keinerlei Weise irgendetwas falsch gemacht! Das Ende der Geschichte war, dass ich wortlos aus dem Auto ausgestiegen bin und noch beleidigter war, als zu Beginn.

Die Wut hielt nicht lange an. Als ich im Bus saß, wurde mir bewusst, dass alles so gelaufen war, wie es nicht laufen dürfte. Ich habe sicherlich Sätze ausgesprochen, mit denen ich meine Mama verletzt habe und umgekehrt war es genauso. Einlenken, dass alles nur meine Schuld war, will ich zwar immer noch nicht, aber ein Unschuldslamm war ich auch nicht. Jeder von uns hatte seinen Teil dazu beigetragen, dass dieser Streit so geendet hat, wie er nun einmal geendet hat. Mir wurde klar, es ist nicht schön, im Streit auseinanderzugehen. Ich bin kein Pessimist, aber man kann nie wissen, was das Schicksal für einen vorhergesehen hat. Den Teufel wollte ich selbstverständlich nicht an die Wand malen, aber trotzdem spielte ich mit vielen Gedanken. Mit „Was wäre, wenn…“ -Gedanken. Was wäre, wenn es während der Busfahrt zu einem Unfall käme? Was wäre, wenn ich nach Hause komme und Mama ist nicht mehr da? Dann würde immer etwas Unausgesprochenes im Raum stehen. Dinge, die man auf dem Herzen hat und nicht mehr aussprechen kann. Zu sagen, dass es einem Leid tut, dass man alles nicht so gemeint hat, aber auch seine eigenen Gefühle aussprechen. Wie man sich gefühlt hat. Denkt einmal darüber nach, ist ein lächerlicher 10 Euro Douglas Gutschein das wert, dass man im Streit auseinandergeht und eventuell nicht mehr die Möglichkeit hat, sich auszusöhnen?

Das schlechte Gewissen in mir bahnte sich seinen Weg, nagte an meinen Gedanken und füllte mich mit vollkommener Ungeduld aus. Es war schwierig, den Tag an der Uni zu überstehen. Viel lieber wäre ich gleich nach Hause gefahren, um mit meiner Mama zu reden. Ihr zu sagen, dass es mir Leid tut, aber ihr dennoch nicht das Gefühl geben, dass nur ich die Böse war. Auch sie sollte ihre Fehler einsehen, denn okay war das mit Sicherheit nicht, wie sie mit meinen Sachen umgesprungen ist. Trotzdem hätte ich aus einer Mücke keinen Elefanten machen brauchen. Das sehe ich jetzt auch ein. 

Irgendwie wollte ich auch nicht ohne etwas dar stehen, wenn ich mit meiner Mama Frieden schließe. Als symbolisches Zeichen für ein Friedensangebot habe ich kurzerhand eine Duftkerze ausgewählt, da ich weiß, wie sehr sie Duftkerzen liebt. Außerdem strahlen gerade Kerzen Ruhe und etwas Friedvolles aus. Das Resultat am Ende des Tages war schlussendlich, dass wir uns wieder vertragen haben und nun herrscht wirklich wieder Friede, Freude, Eierkuchen im Hause Lait.

In diesem Post soll nicht ein Streit im Vordergrund stehen, oder dass ich ein trotziger, sturer Dickschädel sein kann, sondern er hat eine ganz spezielle Botschaft, die ich euch gerne ans Herz legen möchte. Geht nie mit jemanden, den ihr gerne habt, im Streit auseinander. Es kann immer etwas urplötzlich, wie aus dem Nichts und völlig unerwartet passieren. Zeitpunkte, an denen es schon zu spät sein kann, um „Es tut mir Leid“ zu sagen. Manchmal ist es schwer, in seiner Wut und dem Ärger, sofort darüber zu reden oder Kompromisse zu schließen, aber es ist doch etwas ganz Essentielles, wenn man bedenkt, dass wir nie wissen können, was in der nächsten Sekunde passiert. Man kann so vieles bereuen. Dinge, die man rückwirkend nicht mehr aussprechen kann. Das ist eine Last, die man sein ganzes Leben mit sich rumträgt. Von den Gewissensbissen ganz zu schweigen. Gerade Weihnachten ist so eine Zeit, in der wir uns auf das Wesentlichste besinnen sollten. Es ist immer schöner, friedlich miteinander zu leben, als zu streiten. Ein Streit führt zu nichts. Im Gegenteil, es tut nur weh und keiner hat etwas davon.

Zum Glück musste ich die Erfahrung noch nie in meinem ganzen Leben machen. Auch ich habe schon wichtige Menschen in meinem Leben verloren, aber ich kann voller Glück darauf zurückblicken, dass immer Frieden und Harmonie zwischen den Personen und mir gestanden haben. Alles, was jemals einen Klärungsbedarf hatte, war geklärt und ich wüsste nicht, wie ich damit umgehen würde, wenn es anders wäre. Natürlich fehlen mir diese Menschen und gerade an Weihnachten wird einem immer wieder aufs Neue schmerzlich bewusst, dass sie nicht da sind, aber dafür habe ich das Glück -und das sollte man nie als selbstverständlich nehmen- dass alle Differenzen, Konflikte und Probleme aus der Welt geschaffen wurden. Wer weiß, ob das immer so bleiben wird und da muss ich mir klar machen, dass ich nicht mehr mit meinen Lieben im Streit auseinandergehen darf. Das oberste Gebot lautet deswegen: bevor ich aus der Tür unseres Hauses trete, wird alles geklärt!

Ich hoffe, dass euch meine Worte zum Nachdenken gebracht haben. Mit diesem Denkanstoß wünsche ich euch ein zauberhaftes Restwochenende. Genießt es mit euren Lieben! 

Anekdoten aus dem Leben einer Studentin

Der kalendarische Herbstanfang liegt noch nicht einmal eine Woche zurück und doch stellt sich die Frage, ob man überhaupt von einem Jahreszeitenwechsel sprechen kann? Klar, die Natur geht immer ihren Vorgängen nach. Die Neigung der Erdachse verursacht die Jahreszeiten, aber ich frage mich eher, ob wir heuer überhaupt einen vernünftigen Sommer hatten, oder ob es einfach nur eine langgezogene Übergangszeit war. So quasi vom Frühling sprunghaft in den Herbst. 

Ich muss zugeben: ich mag den Herbst nicht! Ich friere ständig, überall hängen fette Kreuzspinnen, die sich an Hässlichkeit stets gegenseitig übertreffen und es wird viel zu früh dunkel. Generell mag ich keine kalten Jahreszeiten! Ich weiß, dass viele anderer Meinung sind, aber der Herbst zählt eindeutig zu den kalten Jahreszeiten. Und doch hat der Herbst immer eine ganz besondere Bedeutung, denn mit jedem Herbstanbruch beginnt gewissermaßen wieder etwas Neues. Ich würde nicht zwangsläufig sagen, dass es immer ein neuer Lebensabschnitt ist, denn dazu gehört viel mehr als nur ein Jahreszeitenwechsel, aber gerade im Herbst ändern sich immer die meisten Dinge. Ein neues Semester beginnt, ich werde wieder ein Jahr älter und man geht nun schon mit größeren Schritten auf ein neues Jahr zu.
Dennoch ist in diesem Herbst 2014 das „viel mehr“ gegeben, sodass ich davon sprechen kann, dass wirklich ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Natürlich habe ich mein Studium noch nicht abgeschlossen, denn das dauert noch ein bisschen, aber als ich zu studieren begonnen habe, war ich immer der festen Überzeugung, dass erst mit meiner Graduierung ein neuer Abschnitt beginnen wird. Das dem nicht so ist, wurde mir schon im letzten Sommer gezeigt. Umso weniger hätte ich es mir erwartet, dass nur ein Jahr später im Herbst der nächste Lebensabschnitt beginnt.
Dieses Jahr komme ich in ein neues Semester und das Studium zeigt nun bereits komplett andere, neue Facetten. Ich lerne erstmals kennen, wie mein zukünftiger Beruf aussehen wird. Momentan mach ich mein Praktikum an zwei Schulen. Jeweils für Psychologie und Philosophie und für Geographie und Wirtschaftskunde. Angst habe ich eigentlich nicht davor und auch keine Zweifel, dass ich doch nicht als Lehrerin geeignet bin. Das ist total untypisch für mich, denn ich zweifle wirklich oft, ob ich überhaupt den richtigen Weg gehe. Augenscheinlich mag das positiv klingen, aber ich selbst weiß gar nicht, ob ich das so positiv sehen soll. Natürlich ist es gut, dass ich nicht an mir zweifle, trotzdem bleibt immer die Ungewissheit, ob ich nicht kurz vor einer bösen Überraschung stehe. Davon gehe ich nicht aus. Ich werde mit einer gesunden Mischung aus Optimismus und Realismus meine ersten vier Unterrichtsstunden halten und zur Not kann ich immer noch auf Geographie Bachelor wechseln ;). Da zeigt sich wieder einmal die typische Lisa. Immer einen Plan B im Hinterkopf!

Zugegebenermaßen hatte ich keinen Plan B im Hinterkopf, als ich vor kurzem meinen Nebenjob gekündigt habe. Ich habe beschlossen, dass ich mich fortan nur mehr um mein Studium kümmern werde und nur mehr in den Ferien arbeiten möchte. Es war nicht einfach, mir selbst einzugestehen, dass Studium und Arbeit auf einmal viel zu viel für mich wurde, denn ich vertrat immer eine kritische Meinung gegenüber Studenten, die „nur“ studieren. Mit der Zeit und fortschreitenden Semestern merkt man allerdings, dass man Prioritäten setzen muss und diese Priorität habe ich mir nun gesetzt. Mir ist wichtig, dass ich aus meiner Zukunft etwas mache. Manchmal zählt einfach nicht das Hier und Jetzt, auch wenn man jeden Moment in der Gegenwart leben sollte. Nur weil ich mich jetzt ausschließlich um mein Studium, also meine Zukunft kümmere, heißt das noch lange nicht, dass ich ausnahmslos zukunftsorientiert bin. Ich werde mein Leben jetzt immer noch in der Gegenwart leben.

Die Kündigung ist mir nicht leicht gefallen, da ich mich mit dem gesamten Team gut verstanden habe, aber jetzt fühle ich mich befreit, denn ich weiß, dass ich jetzt an der Uni nicht mehr die Arbeit im Kopf haben werde und umgekehrt ist es genauso. Ich kann mich auf eine Sache voll und ganz konzentrieren. Manchmal ist man eben selbst als Frau nicht multitaskingfähig. Mittlerweile habe ich kein Problem mehr damit, das zuzugeben, egal wie schwer es mir am Anfang gefallen ist.

Aber der schönste Beginn eines neuen Abschnitts wird bestimmt der Moment sein, an dem ich Tante werde. Diese Woche darf ich mich nun schon zur zweiten Generation zählen, aber das ist noch lange kein Grund, dass ich mich jetzt als „alt“ betrachte. Komisch ist es trotzdem irgendwie, dass meine Schwester nun ihre eigene kleine Familie haben wird. Ich freue mich wirklich wahnsinnig auf das kleine Würmchen. Selbst wenn ich nur die Tante bin, habe ich dieses Kind von Anfang an in mein Herz geschlossen, aber ich frage mich, welche Auswirkungen das auf die Geschwisterbeziehung zwischen mir und S. haben wird. Werden wir keine Zeit mehr füreinander haben, die ja ohnehin schon etwas spärlich ist, wird sich vieles ändern oder bringt uns das noch näher zusammen? Ich hoffe, dass letzteres der Fall sein wird, denn auch wenn wir es uns nicht oft zeigen und uns manchmal immer noch anzicken, aber so weiß ich doch, dass uns zwei ein starkes Band verbindet und wir uns wahnsinnig gerne haben.

Ich kann es kaum erwarten, das Kleine endlich in den Armen zu halten und doch wird ein glücklicher Moment mit ein klein bisschen Wehmut verbunden sein, weil ein so toller Mensch diesen Moment nicht mehr mit uns teilen kann. Aber wenn jemand tief im Herzen verankert ist, so ist dieser liebe Mensch immer da. Das sollte man nie vergessen!

Anekdoten aus dem Leben einer Studentin

Küss die Hand! Ich habe wieder einmal Lust, einfach so aufzuschreiben, was mir gerade so in den Sinn kommt. Ist manchmal ja ganz amüsant und hin und wieder gibt es auch einiges zu erzählen. Darum habe ich wieder einmal meine Hildegard II ausgepackt und typische, klischeehafte Blumenfotos gemacht. Ich glaube, das wird so allmählich auch das Markenzeichen der Anekdoten. Who knows!

Zu allererst! Seit heute bin ich felsenfeste Gegnerin der Technik! Warum? Weil sie einfach nicht immer so funktioniert, wie sie funktionieren sollte und sie mich oft in brenzlige Situationen bringt. Eigentlich war mein Semester quasi, praktisch und so gut wie abgeschlossen, wenn man über die zwei Arbeiten hinwegsieht, die ich noch schreiben sollte und müsste, was eigentlich schon dringend notwendig wäre. Aber irgendwie blieb eine Note, die ich schon längst bekommen hätte sollen, verborgen. Warum? Weil die Technik gesponnen hat. Die notwendige Aufgabe war in der Versenkung verschwunden, ich musste sie neu schreiben, inklusive peinlich berührter Gefühle gegenüber meines Professors. Klingt ja auch irgendwie wie eine ziemlich miese Notlüge, wenn man sagt, dass man die Aufgabe gemacht und abgeschickt hat, aber es technische Probleme gegeben und man rein zufällig die Aufgabe auf dem alten PC hatte. Ich würde es mir nicht glauben. Naaaaaaaa jaaaaa, ich hoffe, das wird mir verziehen und ich bekomme meine Note doch noch. Die Prüfung habe ich ja eigentlich geschafft!

Wenn ich so daran denke, dass ich ab heute die Technik hasse, fällt mir eine Frage meiner ziemlich männerfeindlichen Lehrerin aus der Schulzeit ein. „Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es DER Computer heißt.“ Männer können manchmal ja auch ziemliche Probleme machen und hey, ich bin nicht männerfeindlich, aber ich glaube, so langsam verstehe ich diese Frage.

Nun denn, wollen wir uns nicht aufregen, denn offiziell sind jetzt ja Ferien! Und was macht so eine kleine Studentin (wobei, klein ist eher der falsche Ausdruck für mich), wenn sie nicht auf die Uni muss oder besser gesagt, sollte und man vom stressigen Arbeitsalltag hinwegsieht, damit so eine Studentin wie ich sich ihren Lifestyle aufrecht erhalten kann?!?! Genau! NICHTS! Ich spüre noch die Nachwehen meines Semesters und habe absolut keinen Bock, irgendetwas zu machen! Ja, ich bin sehr, sehr, seeeeeeeeeeehr faul! Am liebsten hänge ich vor dem Laptop (natürlich draußen, wenn es mal nicht gewittert) und schaue Sailor Moon! Nein, mit 22 Jahren ist man definitiv noch nicht zu alt für Sailor Moon! Und vielleicht bin ich so beeinflusst davon, aber ich habe neue Pläne geschmiedet. Ich will eine neue Sprache lernen und ratet mal, welche? Wenn ihr wisst, aus welchem Land Sailor Moon kommt, dann wisst ihrs. Aber auch nicht nur deswegen! Irgendwie liebe ich die Herausforderung und ich will mich ein bisschen von der Masse abheben. Ich meine, hey, Englisch kann heutzutage ja schon fast jeder, aber eine asiatische Sprache, das ist doch mal eine wirklich coole Herausforderung.  Und ich mag das Land! Es fasziniert mich irgendwie, genauso wie andere asiatische Staaten, wie Thailand, Südkorea und China. An der Uni werden sogar Sprachkurse angeboten und wenn eine Gruppe zustande kommt (und es nicht zu teuer ist), will ich die Sprache wirklich unbedingt erlernen. Jedenfalls so, dass ich mich in Japan zurechtfinden könnte. Wird schwierig, denn je älter man wird, umso weniger leistungsstark ist das Gehirn, was Sprachen betrifft, aber never give up!

Und höchstwahrscheinlich (also wenn mein Plan aufgeht), werde ich nach dem Studium auch ein halbes Gap Year zur Verfügung haben, da ich höchstwahrscheinlich im Wintersemester (nicht in diesem) fertig werde, was als Lehrer jetzt nicht wirklich so von Vorteil ist. Da wäre ein Auslandshalbjahr irgendwie wirklich cool. Leisten werde ich es mir wahrscheinlich nie können, weil ich schon Broschüren angefordert habe und Tokio extrem teuer ist, aber man darf ja noch träumen. Das Sparen klappt nach wie vor beachtlich gut für meine Verhältnisse und vielleicht schaffe ich es ja doch noch, die notwendigen Kröten zusammenzukratzen. Cool wäre es auf jeden Fall (und ich träume von den vielen Lesestoff, mit dem ich meinen Blog füllen könnte). Habt ihr eigentlich schon mal ein Auslandssemester in einem etwas exotischerem Land gemacht (damit meine ich jetzt nicht die USA oder UK, aber wenn, würde es mich natürlich auch brennend interessieren)??? Dann könnt ihr mir ja gerne eure Erfahrungen schreiben.

Übrigens. Nochmals zurück zu Sailor Moon! Vielleicht tummeln sich auch einige Fans unter meinen Lesern. Ihr habt sicher schon mitbekommen, dass es neue Folgen gibt, die man sich auf der japanischen Plattform Nico Nico Douga anschauen kann (ist legal und es gibt deutsche Untertitel). Ich bin auf jeden Fall superhappy darüber.

Lookbook #9: A Silent New Years Eve

Entgegen meiner Pläne, Silvester mit meinen Freunden in Graz zu feiern, habe ich mich auf den letzten Drücker doch gegen eine große Sause und eher für eine etwas gemütlichere und ruhigere Feier mit Freunden und meiner Familie entschieden. Irgendwie ist mir nicht so nach Kälte und großen Menschenmassen. Das hat mir die letzten fünf Jahre vielleicht Spaß gemacht, aber ich finde, zur Abwechslung kann es auch mal ruhig ein atmosphärisches Beisammensein mit einer handvoll Menschen, die einem viel bedeuten, sein. Zwar muss ich dieses Mal auf meine besten Mädels verzichten, aber da ich nicht wirklich motiviert bin, was Großes anzugehen, möchte ich ihnen ihr Silvester nicht versauen, wenn ich miesmuffelig bin.

Deswegen wurde das schicke Cocktailkleid wieder in den Schrank zurückgelegt, die neue stylische Strumpfhose in der Verpackung und der funkelnde Schmuck in der Schmuckschatulle gelassen. Mein heuriges Silvesteroutfit ist also gemütlich. Bestimmt ist es vielen zu wenig festlich. Ja, es fehlt an Glanz und Glamour, aber es kommt auch nicht zur großen Feierei.

Den Pulli habe ich beim After Christmas Shopping im Sale ergattert und ich liebe ihn. Allerdings gefällt er mir nur in Oversize und so habe ich ihn mir ganze vier Nummern größer gekauft. Er trägt zwar irgendwie extrem auf, gleich wie die Leggins, die ich hier trage, aber trotzdem mag ich das Outfit. Ich bin nur mit dem, was ich drunter trage, momentan also noch das weiße Tanktop, nicht ganz zufrieden, allerdings ist mir das erst so richtig auf den Fotos aufgefallen. Ich glaube, ich werde mir dafür noch ein dünnes Longshirt in weiß oder beige kaufen.  

 Durch den schimmernden Stoff passt der Pulli zum Glück doch ein bisschen zum Anlass. Ansonsten  sind das einzig Glamouröse, das ich trage, meine Ohrringe. Dazu aber morgen mehr.

Meine Haare habe ich zu einem Fischgrätenzopf geflochten. Der geht einfach immer und da ich momentan sowieso ziemliche Probleme mit meinen Haaren habe, möchte ich sie nicht weiter strapazieren und mit Hitze behandeln.

Die Leggins hab ich nun schon etwas länger. Sie hat mir auf Anhieb gut gefallen. Ich war mir nur ein bisschen unsicher, ob meine Beine dafür gemacht sind, weil das Muster die Beine doch ein wenig voller macht. Aber was solls? Ich mag sie und darum trage ich sie auch. Ich würde mir selbst untreu werden, wenn ich es nicht tun würde, denn schließlich behaupte ich ja auch immer von mir selbst, dass ich alles trage, was mir gefällt, unabhängig davon, ob es im Trend ist oder anderen Leuten gefällt.

Die Schuhe mochte ich am Anfang eigentlich ganz und gar nicht. Ich habe sie von meiner Mama bekommen. Sie hat sie gekauft und zu Hause hat sie gemerkt, dass ihr die Schuhe mit dicken Socken zu klein sind und ihr der Absatz doch zu hoch ist, darum bekam ich sie. Aber jetzt mag ich sie total gerne. Sie sind superwarm und richtig bequem. Ich selbst merke gar nicht, dass sie überhaupt einen Absatz haben. Da merkt man wieder, was gute Schuhe von den billigen unterscheidet. Ich kaufe zwar auch manchmal Schuhe bei Deichmann, aber mit denen hätte ich diesen Winter kaum überlebt, jedenfalls meine Füße nicht.

Ich bin wirklich gespannt, wie mein Silvester heuer wird, aber ich denke, es wird mir gefallen. Es ist einfach irgendwie persönlicher, mit Familie und Freunde zu Hause zu feiern, als sich in ein vollgestopftes Lokal zu pressen. Ich freue mich drauf und für diesen Anlass hab ich auch extra eine Flasche Moet Champagner gekauft, immerhin spar ich mir ja jede Menge Kohle, weil ich weder mal eine Runde schmeißen, noch meine eigenen Getränke kaufen muss.

Top: H&M | Pullover: Mango | Leggins: H&M | Shoes: Ara

24 Days Until Christmas: Türchen 23

Wir schreiben den 23. Dezember 2013 und wer darf heute das Türchen meiner Bloggerparade „24 Days Until Christmas“ öffnen? Ganz genau! It’s my turn! Darum geht es heute um das Thema „Fashion“. 

Homestyle vs. Glamstyle. Wie sieht euer Look zu Weihnachten aus? Ganz genau mit diesem Thema habe ich mich heute ein bisschen auseinandergesetzt. Es geht schlicht und einfach darum: Was trag ich unterm Tannenbaum?

Die meisten, die ich kenne, machen sich nicht so viele Gedanken um das weihnachtliche Outfit und bevorzugen die gemütlichere Variante. Warum sollte man sich schließlich auch für die Familie und für zu Hause umziehen, wenn mich sowieso niemand sieht? Andere wiederum nutzen die Feiertage, um sich styletechnisch richtig auszuleben und sehen in Weihnachten einen wunderbaren Anlass, sich richtig aufzubrezeln.
Bei mir lief es mal so, mal so ab. Voriges Jahr beispielsweise habe ich mich schon ein wenig schicker angezogen, obwohl ich nur mit meinen Eltern und meiner Schwester zu Hause gefeiert habe, wir weder irgendwelche Verwandte und Freunde besucht haben. Heuer frage ich mich: Warum?
Schicke Outfits würde ich persönlich jetzt nur noch anziehen, wenn ich jemanden besuchen würde oder ich zum Essen eingeladen wäre, ansonsten wird man mich, wie heuer wahrscheinlich auch, leger bei der Bescherung sehen. Der edlere Style wird ganz dezent auf Silvester verschoben, wo ich ohnehin ausgehen werde.
Und trotzdem habe ich mich für mein heutiges Türchen für ein etwas schickeres Outfit entschieden, das aber trotzdem schlicht und nicht ZU overdressed ist. Es ist mädchenhaft und ziemlich brav. Meiner Meinung genau so ein Outfit, das für einen Besuch bei Omi wunderbar passt.
Das Blusenkleid wollte ich euch eigentlich schon im Herbst zeigen, als burgunder inoffiziell in der Bloggerwelt zur Herbstfarbe des Jahres gekürt wurde, wobei ich finde, dass burgundy auch wunderbar in die Weihnachtszeit passt. Grün, rot, gold und silber. Für mich sind das nämlich genau die Farben, die ich mit Weihnachten assoziiere. Schade, dass wir dieses Jahr auch keine Weißen Weihnachten haben werden. Ich hätte mir wirklich Fotos mit Schnee im Hintergrund gewünscht.
Das Blusenkleid von Mint & Berry, übrigens mein erstes Stück von diesem Label, habe ich damals bei Zalando bestellt, dass immer noch erhältlich ist. Ihr findet es hier! Leider trägt das Kleid etwas auf, weil es luftig und locker sitzt, aber durch ein Taillenband, das ihr optional verwenden könnt, könnt ihr das Kleid in Form bringen. Was ich aber super finde: Es zaubert optisch mehr Brust. Genau das Richtige für Mädels, wie mich, die über eine etwas kleinere Oberweite klagen.
Dress: Mint & Berry
Shoes: Monzero
Was werdet ihr an Heilig Abend tragen?

 

1. Dezember 2013 Andy Sparkles von Andy Sparkles
2. Dezember 2013 Valentine von Valentine
3. Dezember 2013 Ann-Marie von Rebellion der Stille
4. Dezember 2013 Alena von rosawunder.
5. Dezember 2013 Patricia von Just Babycake
6. Dezember 2013 Tabea von Auf Wolke 3
7. Dezember 2013 Annika von The Journalite
8. Dezember 2013 Christin Christin Garcia
9. Dezember 2013 Carina von Elephantasticblue
10. Dezember 2013 Alice von Glam & Dirt 
11. Dezember 2013 Luca von Heavenly
12. Dezember 2013 Anita von Look incredible
13. Dezember 2013 Lea von A Journey to her dreams
14. Dezember 2013 Jenny von Beautywunder
15. Dezember 2013 Liz von Lizblick
16. Dezember 2013 Bea von Between fantasy and reality  
17. Dezember 2013 Farina von Born to be alive
18. Dezember 2013 Ine von Life is Sassy
19. Dezember 2013 Laura von Me – in between
20. Dezember 2013 Just a dream von Men are like nailpolishes
21. Dezember 2013 Karti von The sweet things of life
22. Dezember 2013 Chris von Over The Top
23. Dezember 2013 Lisa von Café Au Lait
24. Dezember 2013 Vivien von Sophiestique

Lookbook #5: Neon Coral Look

Okay, ich bin wieder um einige Erkenntnisse reicher! Das nächste Mal eine Freundin anrufen, wenn ich wieder ein Fashionpost machen möchte. Die Geschichte mit dem Selbstauslöser funktioniert bei mir nicht so wie erhofft und ich muss noch einiges lernen, was die Belichtung meiner Fotografien betrifft.

Für letzteres konnte ich leider nicht viel, immerhin ist es ziemlich schwierig, wenn man alles selbst macht. Da noch das mit dem Licht hinkriegen, scheint für mich schier unmöglich. Hut ab an alle Fashionbloggerinnen, die das selbst machen und perfekt hinbekommen. Ich glaube nicht, dass es an der Kamera, sondern eher an mir liegt. Ich schätze, es wäre einmal eine Überlegung wert, einen Fotografiekurs zu belegen, schließlich ist es mir ein Anliegen, dass ich meine Outfits gut präsentieren kann. Trotzdem möchte ich euch ein weiteres Lookbook nicht vorenthalten, schließlich macht es mir auch langsam Spaß, obwohl ich, das muss ich zugeben, anfangs Bedenken wegen mir und meiner Figur hatte. Egal, Nobody’s Perfect! Und auch wenn ich keinen Modelkörper habe, so kann ich doch wenigstens die Durchschnittsfrau repräsentieren.

Heute zeige ich euch meine weitere Ausbeute meines Shoppingtrips nach Gerasdorf. Ich bin in der Hinsicht zwar immer noch nicht am Ende angelangt, aber mit diesem Outfit habe ich euch so gut wie alles gezeigt. Es kommt noch etwas und ich hoffe, dass ich auch die restlichen Dinge bald posten kann.Ich bin ein totaler Befürworter was die Farbe coral angeht. Diesen Sommer hat sie mein Herz im Sturm erobert. Ich folge nicht jedem Trend, aber ich bin froh, dass sich diese Farbe zu einem absoluten Must Have dieser Saison etabliert hat. So wimmelt es in den Läden förmlich von coral. Egal, ob nur als Akzent oder in einem kompletten Kleidungsstück, coral ist wie mint sehr weit vorne bei den Sommerfarben.

Im Kult, einem Store im G3, habe ich mich sofort in ein Oberteil in neon coral verliebt. Ich war schon lange auf der Suche nach einem fließendem und lockerem One Shoulder Oberteil. Jetzt darf ich mich zu den stolzen Besitzerinnen zählen.

Ja, das Oberteil trägt ein bisschen auf. Leider. Doch ich habe es zu einer Skinny Jeans kombiniert, sodass man sieht, dass ich nicht dick bin. Ich mag es trotzdem und ziehe es gerne an. Vor allem, weil es locker sitzt und sehr luftig ist. Perfekt für heiße Temperaturen, die jetzt so langsam am Thermometer wieder nach oben klettert.

Dazu habe ich hohe Schuhe, eine Kreuzkette und Ohrstecker gewählt. Ein kleines Element, dass die Farbe etwas blockt, ist mein Gürtel in Emeraldgrün. Ich finde aber, dass es gut zusammenpasst.

Frisurentechnisch entschied ich mich für einen Dutt, der dank einem Haarkissen ultimatives Volumen erlangt. Das Amu habe ich mit Brauntönen eher etwas schlicht gehalten.

Ich hoffe, dass es noch einige Tage lang warm ist, damit ich das Outfit auch noch öftes zeigen kann. Bis jetzt blieb es nämlich leider im Schrank hängen, weil ich erst die Fotos für das Look Book haben wollte, bevor es dann zum Einsatz kommt.
One Shoulder: Kult
Jeans: Mister*Lady
Belt: Mister*Lady
Shoes: Deichmann
Bag: Primark
Earrings: Primark
Necklace: Primark
Wie steht ihr zu der Farbe (Neon) Coral?
Würdet ihr dazu auch etwas in Emeraldgrün kombinieren oder ist das eher ein No Go für euch?

Lexi – Our New Family Member

Ich habe euch noch gar nicht unser neuesten Familienmitglied vorgestellt und das, obwohl sie schon über einen Monat bei uns lebt. Sie kam durch puren Zufall zu uns und darf seitdem in unserem Haus wohnen. Lexi, meine süße, kleine Katze.

Eigentlich haben wir ja schon einen Kater und eigentlich wollten wir gar keine Katze mehr, schon gar nicht ein kleines Kätzchen. Immerhin sind die ja ganz besonders anstrengend. Wenn man nicht aufpasst, zerkratzen sie einem die gesamte Einrichtung und nun ja, stubenrein sind sie am Anfang auch nicht gerade, wie ich nun dank Lexi wieder feststellen musste. Abgesehen davon mag Maxi, mein Kater, keine anderen Katzen. Darum wollten wir einen neuen Besitzer für die Kleine suchen. Ich habe mich sofort in sie verliebt, doch meine Mama wollte einfach keine weitere Katze, darum musste ich wohl oder übel akzeptieren, dass ich sie weggeben musste. Doch wer konnte das schon bei diesem süßen Gesicht?
Ich habe Freunde gefragt, bei Facebook einen Status eingeschaltet und meine Mama hat im Katzenhaus angerufen. Doch bevor die Katze überhaupt zu einer neuen Familie kommen konnte, entschied sich meine Mama doch dazu, die Katze zu behalten. Ja, ihr Gesicht ist einfach zu süß.

Nun stand das nächste Problem im Raum. Wie nennen wir die Kleine? Ich habe ihr ganz am Anfang ja den Namen London gegeben und ich bestand lange felsenfest auf diesen Namen, doch meine Mama konnte sich so gar nicht mit diesem Namen anfreunden. Außerdem ist sie ständig der Meinung, dass ein Katzennamen mit „i“ aufhören musste. Zoey und Daisy standen zur Auswahl. Ich wollte beide Namen nicht haben. Zoey gefiel mir einfach nicht und Daisy hieß schon mal eine Katze von mir.

Ich ließ meine grauen Zellen ein bisschen rauchen und irgendwann kam mir der Name Lexi in den Sinn, mit dem sich dann auch alle anfreunden konnten. Somit wurde aus London Lexi und sie lebt glücklich und zufrieden in unserem Haus.
Ich liebe meine Kleine. Sie liegt gerade auf meinem Bauch, während ich auf meinem Laptop tippe und eine Tasse (übersüßten) Orangentee, der wirklich grauenhaft und untrinkbar ist, trinke. Ja, heute ist so ein richtiger gammliger Samstag. Die Uni war diese Woche auch zu anstrengend. Heute komme ich echt kaum auf.