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Der Blog und ich: über Entwicklung, Ideen und Ziele

Der Blog und ich

Über Entwicklung, Ideen und Ziele

Der Blog. Meine Leidenschaft. Eine Anekdote, wie ich wieder zu dieser Liebe zurückgefunden habe. 

24 Beiträge habe ich im Jahr 2020 auf diesem Blog bereits verfasst. Dieser hier ist der 25. Das sind gefühlt mehr Blogbeiträge, als ich 2019 veröffentlicht habe. Ich kann nicht in Worten beschreiben, was für ein Gefühl es ist, endlich wieder zu meiner größten Liebe zurückgefunden zu haben: dem Schreiben. Bald feiert My Café Au Lait seinen 8(!) Geburtstag. Ich muss ein bisschen schmunzeln, wenn ich mir die alten Beiträge durchlese. Aber auch wenn manche Beitragsthemen oder die Umsetzung ein bisschen fragwürdig sind: ich war immer mit Herz bei der Sache.
 
Zwischenzeitlich ist das ganze Blogthema etwas abgeflaut. Nicht, dass ich nicht gerne geschrieben oder den Blog mit Beiträgen versorgt hätte. Nein, ganz im Gegenteil, aber mir fehlte einfach die Zeit oder besser gesagt: ich habe meine Prioriäten anders gesetzt. Instagram stand im Fokus. Natürlich: ging der Trend doch zum schnellen Konsum von Medien. Nach wie vor finde ich das schade, da ein Blog für mich wesentlich nachhaltiger ist und mehr Haltbarkeit besitzt. Irgendwie schwimmt man dann doch immer mit dem Strom. Ich werde natürlich weiterhin ein starkes Augenmerk auf Instagram und den hiesigen Wachstum legen, aber mich freut es besonders, dass der Blog wieder eine so große Rolle in meinem Leben spielt. Und mir wird immer wieder bewiesen, dass es auch noch genügend Blogleser gibt.
Blog
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Warum ich wieder mehr blogge

Ganz einfach: weil es mir Spaß macht. Der Blog hat mir immer Spaß gemacht. Ich finde es schade, dass ich den Blog vernachlässigt habe, aber ich hatte oft das Gefühl, dass ich nicht das heraushole, was man herausholen kann. Wenn wir Fotos machten, dann geschah dies oft ausschließlich für Instagram. Ich fand es langweilig, den Blog mit Fotos zu bespicken, auf denen nur ich pose. Mit meiner neuen Kamera kam jedoch die Inspiration und Muse, wieder mehr aus der Fotografie herauszuholen. Nicht nur mich als Person zu fotografieren, sondern auch die Details.

Blog
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Entwicklung über Entwicklung

Welche Ziele und Ideen strebe ich an

Ich hoffe, ich verschreie es mit diesem Beitrag nicht und plötzlich kommt gar nichts mehr auf dem Blog. Wobei – ich bin wieder fixierter auf mein Ziel. Früher habe ich mir auch immer wieder vorgenommen, mehr zu bloggen. Letztendlich wurde nichts daraus. Deswegen führe ich wieder einen Redaktionsplan. Ich kann euch schon jetzt verraten: für Mai und Juni sind richtig coole Dinge geplant. Ansonsten möchte ich meine Bildsprache in Richtung Editorial entwickeln. Wieder den Fokus auf Details legen. Zu meinen Freundinnen habe ich bereits gesagt: „Wir sollten bei Fotoshootings unser Augenmerk auf den Blog legen und nicht auf Instagram. Das perfekte Instagramfoto wird darunter schon dabei sein.“ Und hey, das hat mir letztendlich auch wieder die Freude an der Fotografie zurückgegeben. Aber ich habe gemerkt: daran muss ich auch noch arbeiten. Ja, das muss ich, denn bisher habe ich es noch nicht wirklich geschafft. Aber vielleicht hilft und motiviert es, wenn ich es einmal in aller Öffentlichkeit aufschreibe. Es gibt nämlich so viel mehr zu entdecken, wenn man über den Tellerrand blickt und seinen Blickwinkel auf die Details richtet. Zum Glück sind meine Freundinnen, die selbst bloggen, ebenfalls angetan von dieser Idee, sodass wir gemeinsam daran arbeiten können.

Ein weiteres Ziel ist die Mischung von Mehrwert und Persönlichkeit. Ich gebe gerne Tipps und schreibe auch gerne Nützliches, bringe aber genauso gerne Persönlichkeit in meinen Blog. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich My Café Au Lait im Jahr 2020 entwickeln wird. Das letzte Wort ist definitiv noch lange nicht geschrieben.

Let a new decade begin: Chapter January

Chapter January

Let a new decade begin

First things first: ich wünsche euch ein frohes und glückliches neues Jahr. Einen wunderschönen Start into a new decade. Möge das neue Jahrzehnt viele glückliche Momente für euch bereithalten. Möge es viele Erinnerungen schaffen, unvergessliche Zeiten und möge euer Lebensbuch mit vielen abenteuerreichen Seiten gefüllt werden. 

Welcome into a new decade

New beginnings

Ich muss ehrlich sagen, dass dieser Beitrag gerade spontan entsteht. Spontan, weil es mir in den Fingern kitzelt. Weil ich einfach schreiben möchte. Weil ich mit euch kommunizieren möchte und vielleicht auch ein bisschen, weil ich euch heute ein Teil von meinem Leben sein lassen möchte. Wie eigentlich immer – nur heute eben wieder auf dem Blog. Ich weiß gar nicht so recht, was ich schreiben soll, darum lasse ich einfach meine Finger über die Tastatur tanzen. Sauge mir die Wörter irgendwie aus meinem Herzen, auch wenn das gerade kitschig klang, sodass es fast schon wehtut. Lasse meine Ohren von sanften Klängen umspielen, während ich einfach das tue, was ich liebe. Schreiben. Schreiben und meine Fotografien zeigen. 

Gestern hat eine neue Dekade begonnen. A new decade – Zeit für ein Neubeginn? Oder vielleicht auch, um sich wieder darauf zu besinnen, dass das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen schon davor wunderbar war und ist und weitermachen. Das bleibt letztendlich euch überlassen. Ich hoffe jedoch, dass ihr einen wundervollen Start in diese neue Dekade hattet. Ein ganzes Jahrzehnt. Wow! Zehn Jahre bis zum nächsten. Und das ist eine verdammt lange Zeit. Das sind über 3.000 Tage. Genug Zeit und Platz für neue Abenteuer, Lebenserfahrungen, Momente und Erinnerungen. 

Decade
New Decade
New Decade
New Decade

My start into a new decade

Freunde und Gemütlichkeit

Gestern war es also soweit. Ein Jahreswechsel. Ein ganz besonderer Jahreswechsel. Der Wechsel in ein neues Jahrzehnt. Eigentlich der perfekte Anlass, um es einmal pompöser krachen zu lassen, oder? Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht genau das tun, wonach einem ist. Und mir war nicht danach, groß zu feiern. Mir war nicht danach, mich in ein Menschengetümmel zu stürzen und jedem zu zeigen, wie fancy mein Leben ist. Denn das ist es eigentlich nicht und dann auch irgendwie schon. In dem letzten Jahrzehnt habe ich den Begriff „fancy“ für mich nämlich neu definiert. 

Fancy bedeutet schick oder ausgefallen. Ein Wort, das Reichtum und Luxus suggeriert. Reichtum und Luxus hat für mich jedoch nichts mehr mit „viel haben“, Materialismus und Geld zu tun. Vielmehr ist Reichtum für mich ein stabiles Umfeld zu haben. Eine glückliche Familie und wunderbare Freunde, auf die ich zählen kann. Dass ich ein Dach über den Kopf habe, keinen Hunger leiden muss und dass ich gesund bin. Ich bin dazu in der Lage, für mich selbst zu sorgen. Auch das ist keine Selbstverständlichkeit.

Und Luxus ist Zeit. Zeit, die ich mit den Menschen verbringen kann, die mir wichtig sind. Darum haben wir das alte Jahr und Jahrzehnt gestern auch fancy ausklingen lassen. Nicht mit viel Chic, nicht mit viel Tamtam, sondern im Kreise von wunderbaren Menschen. Menschen, die sich gegenseitig schon über so viele Jahre begleiten. Wo Vertrauen und Wertschätzung da ist. Egal, wie man in der Gesellschaft gestellt ist. Egal, ob das Konto gut gefüllt ist oder nicht. Menschen, die sich gegenseitig wieder hochziehen, wenn man droht, abzurutschen. Darum kann ich sagen: ja, ich habe das Jahrzehnt fancy beendet. Und weils so schön war, gibt es auch Einblicke in unsere kleine Silvesterfeier. 

New decade
New Decade

Meine My Café Au Lait Pläne

Last but not least ein paar Worte und Gedanken darüber, wie es mit mir als „Onlinepräsenz“ weitergehen soll. Präsenz ist ein gutes Stichwort. Ich möchte präsent sein, euch weiterhin mit meinen Fotos und Texten eine Freude bereiten. Über mich hinauswachsen. Meiner Kreativität freien Lauf lassen. Zugegeben: es ist das erste Mal, dass ich mir keine allzu konkreten Pläne geschmiedet habe, obwohl ich Ziele habe. Ich bin ein bisschen im Familiengetümmel versunken und habe es so genossen, sodass ich meinen Ehrgeiz außen vor gelassen habe. Ich möchte jedoch nicht stehen bleiben, sondern weiter wachsen. Weiter an meiner Selbstständigkeit arbeiten und etwas erreichen. Es liegen 366 weiße Blatt Papier vor uns. Ich sehe dem ganzen entspannt entgegen. Wenn ich heute damit anfange, meine Pläne konkreter auszutüfteln, dann ist noch genug Zeit da. Die Entschleunigung war wichtig, sonst wäre ich wahnsinnig geworden. Ich hatte so viel Aufregung in den letzten Monaten, da taten ruhige Stunden ganz gut. Trotzdem bin ich gespannt, wie der Weg mich leiten wird, welche Fotoideen mir kommen, mit welchen Firmen ich zusammenarbeiten werde und welche Texte ich mir aus den Fingern sauge. 

Bis dahin: enjoy the new decade, kommt gut an und lasst die 20s wieder hochleben. 

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Ready for a new decade! 💫 Heute lohnt es sich nicht nur, das Jahr Revue passieren zu lassen, sondern ein ganzes Jahrzehnt. Vor allem weil ich mich zwischen 2010 bis heute unfassbar gewandelt habe. Immer wieder. Ich habe das Jahrzehnt gesund begonnen, dachte ich hätte die Essstörung als Phase in den 2000ern gelassen. Es war nicht so. Ich habe dieses Jahrzehnt allen voran damit verbracht, zu kämpfen, aber gleichzeitig daran zu wachsen. Ich habe dafür gekämpft, gesund zu werden, glücklich zu werden und auch wenn es fast ein Jahrzehnt gedauert hat - am Ende wars erfolgreich. Ich habe Liter an Tränen vergossen - vor Schmerzen, vor Hunger, vor Angst, vor Trauer, weil ich meinen Vater verloren habe, unzählige wegen Liebeskummer, aber auch vor Freude, weil ich meine Matura gemacht habe, meinen Uniabschluss geschafft habe, ich Tante wurde und letztendlich auch wegen den Menschen, die in meinem Leben waren. Nicht weil ich froh bin, dass sie gegangen sind, sondern weil ich dankbar bin, dass sie da waren. Ich habe Freundschaften geschlossen, ein bisschen was von der Welt gesehen: Türkei, Slowenien, Deutschland, die Slowakei, Tschechien, Ungarn, Spanien, Marokko, Italien, Kroatien - all diese Länder durfte ich ein oder mehrmals bereisen und gleichzeitig habe ich die Schönheit meines Heimatlandes Österreich besser kennen- und schätzen gelernt. Ich habe den Blog gegründet, bin nach Graz gezogen, habe zwei Jobs, entdeckte jeden Tag aufs Neue die Liebe und Leidenschaft zum Schreiben und zur Fotografie. Danke an dieses Jahrzehnt und DANKE an ausnahmslos ALLE Menschen, die ein Teil davon waren - über kurz oder lang- oder es immer noch sind. Dazu zählt auch ihr ♥️ #newyearseve #goodbye2019 #anewdecadestartsnow . . Foto: @thestylepolaroid . . #innerpeace #carmushka #silvester #anajohnson #torismicommunity #graz #grazliebe #grazerblogger #inhaleexhale #newstart #newbeginnings #allthatglitters #allthatglittersisgold #sparkling #sparklydress #sparkledress #daysofgratitude #sparkleandshine #sparklesparkle #bloggerstribe #shinyhappybloggers #finalcountdown

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Fehler die ich als Bloggerin gemacht habe

10 Fehler, die ich als Bloggerin gemacht habe

Blogger Stories

10 Fehler, die ich als Bloggerin gemacht habe

Seit über 7 Jahren bin ich Bloggerin. Ein langer Zeitraum, der vor allem Platz für Entwicklung lässt. Besonders am Anfang habe ich genügend Fehler gemacht. Allen voran als die ersten Kooperationsanfragen eintrudelten. Heute möchte ich euch von meinen 10 Fehlern als Bloggerin berichten - mit der kurzen Sidenote, dass ich auch jetzt bestimmt noch den einen oder anderen Fehler mache. Letztendlich bin ich ja auch nur ein Mensch.

Quantität vor Qualität

Gerade zu Bloggerbeginn ist die Euphorie groß. Man möchte posten was das Zeug hält. Ich habe im Grunde genommen über jeden Mist einen Beitrag gemacht. Über diverse Lebensmittelneuheiten, Hauls bis hin zu seltsamen Kauderwelsch. Hauptsache präsent sein.

Heute: Ich mache mir Gedanken, ob der Blogbeitrag auch einen Mehrwert für euch hat. Zwar gibt es auch mal persönliche Gedanken, die vielleicht keinen Informationscharakter haben, aber ich überlege mir ganz genau, was ich poste. Die Frequenz meiner Beiträge hat abgenommen. Aus zwei Gründe: eben dieser Mehrwertaspekt und auf der anderen Seite sind Blogs seit der Instagramrevolution nicht mehr so populär, was ich schade finde.

Kooperationen über Kooperationen

Die ersten Kooperationsanfragen trieben mich in einen wahren Euphorierausch. Zwar hatte ich mit Westwing einen starken Partner bei meiner ersten Kooperation, aber ansonsten habe ich auch mit anderen Firmen kooperiert, die überhaupt nicht zu mir gepasst haben. Ich fands halt einfach „cool“, Kooperationen zu haben.

Heute: Ich nehme nicht mehr alles an, sondern nur Partner, die zu mir passen und hinter denen ich zu 100% stehe.

Fehler Anfängerfehler Blogposts Herbstkorb

Ich habe mich unter meinem Wert verkauft

Ein Problem, welches auch heute in der Bloggerwelt weiterhin präsent ist: sich unter dem Wert zu verkaufen. Dienstleistungen sind teuer und sollten auch dementsprechend vergütet werden. Früher habe ich auch Kooperationen gemacht, die nicht angemessen bezahlt oder nur mit Produkten vergütet wurden. Ich kann nur jedem raten, sich nie unter dem Wert zu verkaufen. Reichweite ist ein wichtiger Indikator zur Preisermittlung. Logischer Schluss: je höher die Reichweite, desto mehr kann man verlangen. Stimmt! ABER: neben all der Statistik sollte man nie vergessen, dass hinter einem Posting auch viel Arbeit steckt. Und Arbeit kostet (genauso wie Spesen).

Heute: Weiß ich ganz genau, was meine Leistung wert ist. Bei jeder Kooperationsverhandlung gehe ich offen damit um, woraus sich mein Preis zusammensetzt. Ich argumentiere, liste genau auf, welche Leistungen dafür erbracht werden und arbeite generell professioneller. Nur so hilft man diesem Business, zu wachsen.

Ich habe zu wenig interagiert

Communitybuilding ist wichtig. Anfangs habe ich allen voran auf Instagram zu wenig mit anderen interagiert. Natürlich hat es unter diesen Umständen lange gedauert, einen Wachstum verbuchen zu können.

Heute: Mir ist die Interaktion mit meinen Followern immens wichtig. Wegen meines Vollzeitjobs zwar nicht immer so einfach zu handhaben (ich möchte mich noch mehr bemühen), aber wenn man sich die Zeit nimmt, findet man sie auch.

Fehler 5

Ich habe mich ausnutzen lassen

Durch das Bloggen habe ich tolle Freunde gefunden, aber leider trifft man auch auf Menschen, die dich nur als Mittel zum Zweck sehen. Man muss höllisch aufpassen, wen man vertraut und ganz wichtig: nicht ausnutzen lassen.

Heute: Inzwischen habe ich ein Gespür dafür, wer sich auch für mich als Mensch interessiert und wer mich eigentlich nur für „Eigenzwecke braucht“. So mache ich zum Beispiel keine kostenlose Fotos von Bloggern mehr, welche die Bilder für Kooperationen nutzen (natürlich gibt es Ausnahmen wie Kerstin, Luisa und Simone). Auch meine PR-Kontakte gebe ich nur denjenigen weiter, bei denen ich mir sicher bin, dass ihnen gegenseitige Unterstützung genauso wichtig ist, wie mir. Nur weil ich jetzt vorsichtiger bin, heißt das nicht, dass ich niemanden mehr unterstützen möchte. Ganz im Gegenteil. Ich helfe, wo ich kann. Nur wenn von mir Arbeitsleistung verlangt wird, dann möchte ich das neben Vollzeitjob, Selbstständigkeit und wenig Freizeit nicht for free tun. Vor allem, wenn andere dafür bezahlt werden. Finde ich legitim (ich würde auch bezahlen).

Meine Bildsprache war nicht gut

Kein Kommentar, was meine Bilder von damals betrifft. Meine Fotos waren wirklich nicht gut, hatten keine tolle Bildsprache und ich hatte auch nicht das beste Equipment – wobei das Equipment nur einen kleinen Teil guter Fotos ausmacht. Meine nicht so tollen Bilder würde ich allerdings nicht als Fehler per se betrachten, denn Fotografieskills müssen sich erst entwickeln. Aber bei ein paar Fotos hätte ich mir vielleicht zweimal überlegen sollen, ob ich sie poste.

Heute: Meine Bildsprache hat sich enorm verbessert. Natürlich geht da noch mehr. Ich habe inzwischen auch schon eine bessere Kamera, überlege aber gerade, mir eine Vollformatkamera zu kaufen, um noch mehr Professionalität in meine Bilder zu bringen.

Keine Überschriften

Früher waren meine Blogposts wirklich unübersichtlich. Ich habe mir keine Gedanken um Überschriften oder Zwischenüberschriften gemacht. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich sie verwendet habe.

Heute: Jeder Blogpost ist inzwischen gegliedert. Ich überlege mir aussagekräftige Überschriften und versuche „alles in einer Wurscht“ zu vermeiden.

Fehler Anfängerfehler Blogposts

Ich habe Instagram & Facebook nicht ernst genommen

Für mich war Instagram früher die App zum Schnappschüsse teilen. Während auf meinem Blog Ästhetik oberste Priorität hatte, freute ich mich, auf Instagram echte Einblicke zu zeigen. Gepostet habe ich allerdings nicht häufig. Auch Facebook behandelte ich stiefmütterlich. Facebook hat heute zwar keine so große Relevanz mehr, wie Instagram. Aber ich finde die Plattform immer noch wichtig.

Heute: Der oberste Fokus liegt leider nicht mehr auf dem Blog, was schade ist. Aber durch den immer stärker werdenden Instagramtrend, habe ich erkannt, wie wichtig Social Media ist und investiere wesentlich mehr Zeit in Content, Kommunikation und Qualität.

Mein Design war grässlich

Ihr könnt ja gerne einmal die Wayback Machine verwenden, um meinen Blog in jungen Tagen zu sehen. Lohnt sich, wenn ihr etwas zu lachen haben wollt. Mein Design war unästhetisch, farblich eine Katastrophe und alles andere als professionell.

Heute: Seitdem ich meinen Blog auf WordPress selbst hoste, kaufe ich meine Designs. GUTE ENTSCHEIDUNG.

Fehler 10

Ich habe nicht investiert

Was ist ein wesentlicher Bestandteil, um ein Business zu starten? Ganz genau: Kapital und Investition. Zwar hatte ich eine gute Kamera, aber sie war definitiv nicht die Beste. Außerdem bezieht sich Investition nicht nur auf Materielles, sondern auch auf Zeit. An der mangelte es eigentlich selten (außer ich befand mich damals inmitten der Prüfungszeit – meinen Blog habe ich nämlich während dem Studium gestartet). Aber ich finde, wenn man das Bloggerbusiness beruflich betreiben möchte, muss man auch bereit dazu sein, (finanziell) zu investieren: in gutes Equipment, Bearbeitungsprogramme, Weiterbildungen etc.

Heute: Mittlerweile investiere ich recht viel in meinen zweiten Job (sprich Blog & Instagram). Bildbearbeitungsprogramme, Werbung, Visitenkarte, Weiterbildung (Fotografie, Bildbearbeitung, Grafik), Give Aways (nicht alle meine Give-Aways sind gesponsert, ich bezahle sie manchmal auch selbst) und Fotoausstattung. Besonders letzteres ist wichtig. Das bezieht sich nicht nur auf die Requisiten, sondern vor allem auf die Kamera. Inzwischen habe ich meine dritte DSLR. Ich möchte nun endlich auf eine Vollformatkamera umsteigen. Das wird mich viel kosten, darum habe ich mich noch nicht entschieden, welche Kamera es werden soll.

Keiner ist perfekt

Wir alle machen Fehler

Manchmal frage ich mich, wo ich heute stehen würde, wenn ich es damals schon besser gewusst hätte. Auf der anderen Seite gab es das Bloggerbusiness zu meinen Anfangszeiten noch gar nicht so wirklich. Das hat sich alles entwickelt und wir mussten alle reinwachsen. Darüber hinaus ist es doch schön, an einer Sache zu wachsen, die man gerne macht. Darum sind solche Fehler auch vollkommen okay bzw. sogar gut. Es ist spannend, dass man sich die Jahre hinweg entwickelt. Ich hoffe, dass ich mich immer weiterentwickeln werde. Ich muss zugeben, momentan bin ich wieder an einer Übergangsschwelle, an der ich unbedingt besser werden möchte. Darum stecke ich momentan trotz Vollzeitjob viel Zeit ins Planen und Tüftel. Erstelle Konzepte über Konzepte usw. Apropos Konzept – mir fällt gerade ein, dass auch das noch ein Fehler von damals war: ich habe keine Konzepte erstellt. Wie ihr ein Konzept für Kooperationen erstellt, erkläre ich euch in einen meiner nächsten Blogposts.

Mehr über mich und mein Bloggerleben findest du hier

IG Promotion – Zahlen um gesehen zu werden

 
 
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My Café Au Lait auf Instagram

 

 

7 Years of My Café Au Lait

7 Jahre. Wieder ist ein ganzes Bloggerjahr vergangen. Wie bei uns Menschen wird auch mein Blog „My Cafè Au Lait“ nicht jünger. Inzwischen steckt mein kleines Baby nicht mehr in den Babyschühchen, denn sieben Jahre sind eine lange Zeit, die hinter mir liegt. Für mich sind die Anfänge meines Bloggerlebens irgendwie schon in weiter Ferne. Es ist unglaublich, was sich in der Zwischenzeit alles entwickelt hat und wie fortschrittlicher unsere Welt in dieser Zeit geworden ist. Rückblickend kommt mir 2012 so vor, als wäre es ein ganz anderes Zeitalter gewesen. Es fühlt sich so an, dass ich mein Leben bewusster lebe, seitdem ich Bloggerin bin. Oder es liegt daran, weil ich selbst auch älter und dementsprechend reifer werde.

Anfangs war der Blog eine Art Kompensation. Ich befand mich gerade am Anfang meines zweiten Semesters und versuchte meine Enttäuschung über das gescheiterte Bewerbungsgespräch für das Journalismusstudium zu kompensieren. Außerdem vermisste ich in meinem Studium meine größte Leidenschaft: das Schreiben. Inzwischen hat sich meine größte Leidenschaft ganz schön erweitert. Fotografiert habe ich schon immer gerne, aber erst mit dem Blog wurde die Fotografie eine noch größere Leidenschaft für mich, als das Schreiben. Endlich hatte ich einen Weg gefunden, wie ich meine Kreativität trotz wissenschaftlich gehaltenem Studium wieder ausleben konnte.

Wahnsinn, wie sich das alles entwickelt hat. Damals war es nur ein Hobby einer zweitsemestrigen Lehramtsstudentin. Heute ist es ein kleiner Nebenerwerb geworden. Hauptberuflich arbeite ich inzwischen als Lehrerin. Krass, wenn man bedenkt, dass ich mir im zweiten Semester nicht einmal ansatzweise vorstellen konnte, mit der Uni irgendwann fertig zu werden. Genauso wenig konnte ich mir damals auch vorstellen, dass ich dank dem Blog mit tollen Firmen kooperieren werde oder auch mal die eine oder andere Reise machen darf. Dank dem Blog war ich unter anderem in Frankfurt, in Berlin und auf Ibiza. Ich durfte ein paar österreichische Hotels kennenlernen, wurde zu Wellnessaufenthalten eingeladen, durfte dabei auch noch kreativ werden und spannende Beiträge mit tollen Bildern schreiben. Auch heute ist das für mich noch ein bisschen unvorstellbar, da ich in mir einfach ein normales Mädchen sehe, das Spaß daran hat, was es tut. Und ja, ich sehe mich immer noch als Mädchen und bezeichne mich trotz meiner 27 Jahren nicht als Frau. Manche Dinge ändern sich nie.

Und auch wenn diese sieben Jahre von Glücksmomenten geprägt waren, gab es trotzdem Schattenmomente. In dieser Zeit erlebte ich die schlimmsten Dinge, die ich bisher erleben musste. Ein paar Rückfälle in die Magersucht, mein Zusammenbruch wegen dem Untergewicht und am allerschlimmsten: der Tod meines Vaters. Das hat mich immer wieder runtergezogen, aber ich denke, gerade meine Leidenschaften zum Schreiben und zur Fotografie haben mich aus diesem Loch geholt. Dabei konnte ich immer auf die Unterstützung meiner Freunde und Familie zählen, die das Bloggerbusiness anfangs zwar nicht ganz so ernst nehmen konnten, es inzwischen aber tun und mich noch mehr unterstützen, als sie es früher taten.

Diese Schattenmomente hatten aber auch etwas Gutes. Ich bin daran gewachsen, sodass mein anfangs etwas oberflächlicher Blog viel mehr an Tiefe gewonnen hat. Ich bin kritischer und reflektierter geworden, kratze eben nicht mehr an dieser Oberfläche und kann inzwischen auch über Themen schreiben, die zum Nachdenken anregen oder anderen helfen. Außerdem habe ich weitere Interessen entwickelt und entdeckt. Nischendenken gibt es bei mir nach wie vor nicht. Ich schreibe über das, was mir gefällt und mich aktuell beschäftig.

Mein größter Erfolg? Als mir eine Anorexiepatientin geschrieben hat, dass ihr meine Beiträge dabei geholfen haben, ihre Magersucht zu überwinden. Auch wenn ich zu dieser Zeit selbst inmitten eines Rückfalls war, so hat es mir doch die Tränen in die Augen gedrückt und ich war stolz, dass ich ihr helfen konnte. Solche Momente machen das Bloggen für mich persönlich noch lukrativer, als Geld daran zu verdienen. Trotzdem verleugne ich nicht, dass es für mich persönlich eine Erfüllung ist, mit Firmen, die ich mag, Kooperationen einzugehen. Denn seien wir uns mal ehrlich: jeder von uns will einen Job haben, der uns erfüllt und glücklich macht.

In diesen sieben Jahren ist wirklich viel passiert. Privat, wie auch blogtechnisch. Und es ist schön, diese Entwicklungen mitzuerleben. Inzwischen lebe ich nicht mehr in der Vergangenheit, so wie ich es früher getan habe. Und ich bin auch nicht mehr allzu zukunftsfokussiert, wie ich es einmal war. Ich lebe mehr in der Gegenwart und versuche, diese auch mehr zu genießen. Ich habe mich persönlich weiterentwickelt. Besonders, aber nicht nur wegen dem Blog. 2012 war ich irgendwie noch ein Kind. Inzwischen bin ich mit der Uni fertig, zweifache Tante und auch mein Umfeld ist erwachsen geworden. Meine beste Freundin ist verheiratet, kriegt ein Baby, meine Schwester heiratet dieses Jahr, ich lebe endlich in Graz und habe eine erfolgreiche Recovery hinter mich gebracht. Diese Momente wurden auch ein Teil meines Blogs, denn ich begann, euch auch Einblicke in mein Privatleben zu geben. Ich bin hinsichtlich meines Contents anspruchsvoller geworden, achte mehr auf Qualität und ich bin einfach dankbar, dass sich mein Leben so entwickelt hat.

Und ohne euch wäre das sowieso nicht möglich geworden. Darum möchte ich mich an dieser Stelle sehr herzlich für eure Treue bedanken. Egal, ob ihr seit Anfang an dabei seid oder erst innerhalb dieser sieben Jahre irgendwie und irgendwann zu mir und dem Blog gestoßen seid. Ohne euch würde ich meine Leidenschaft bestimmt nicht mehr leben und das wäre schade. Darum ein großes DANKESCHÖN!

Um euch meine Dankbarkeit zu zeigen, gibt es auf Instagram auch ein Gewinnspiel. Hier erfährt ihr mehr.

7 Jahre

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GEWINNSPIEL closed (Werbung): 7 Years of My Café Au Lait. My blog turns 7 today. NOW: getting ready for a lil birthday drink 🥂. Heute bin ich dankbar. Dankbar, dass diese Leidenschaft immer noch in meinem Leben und Kreativität mein alltäglicher Begleiter ist. Anlässlich meines Bloggeburtstages möchte ich mich auch bei euch mit einem Give Away bedanken. Gewinnen könnt ihr ein Pixi Paket, bestehend aus: *Eye Reflection Shadow Palette *4 Endless Silky Eye Pen (Farben: RoseGlow, VelvetViolet, BronzeBeam und CobaltBlue) *Glow Peel Pads *Makeup Melting Cleansing Cloths Ich kenne alle Produkte und verlose somit etwas unter euch, wovon ich persönlich überzeugt bin. Das Paket hat einen Wert von über 130 Euro. Alle Produkte sind von @pixibeauty und wurden mir für diese Verlosung zur Verfügung gestellt. . So nehmt ihr teil: *Folge @mycafeaulait auf Instagram *Unterstütze dieses Bild mit einem Like *Kommentiere in den Kommentaren, bei wessen Geburtstagsparty du die Schminkprodukte für dein Styling benutzen würdest *Mit deiner Teilnahme akzeptierst du die Teilnahmebedingungen . . . Teilnahmebedingungen: *Du bist 18 oder älter und hast einen Wohnsitz in der EU
*Teilnehmer unter 18 benötigen im Falle des Gewinns die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten *Die Daten des Gewinners werden vertraulich behandelt, an keine Dritte weitergegeben und nach dem Versand gelöscht *Keine Barablöse möglich *Der Rechtsweg ist ausgeschlossen *Für etwaige Versandschäden wird keine Haftung übernommen
*Das Gewinnspiel steht in keinerlei Zusammenhang mit Instagram *Auslosung erfolgt mittels Zufallsprinzip. Accounts, die in der Vergangenheit auffällig waren, mir nur im Zeitraum eines Give-Aways zu folgen, werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Gezählt wird pro Account nur eine Teilnahme. Gewinnspielende: Mittwoch, 03.04.2019 um 23:59 Uhr . . #gewinnspiel #giveaway #winzone #gewinnen #beautygewinnspiel #beautyverlosung #verlosung #instagiveaway #beautygiveaway #pixibeauty #glowup #beatface #glowy #glowyskin #carmushka #dewymakeup #fullglam #birthdaygirl #carmushka #cybercorner #societygal

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Life Update #19: Hello New Life

Wenn sich der Kopf leer anfühlt, aber trotzdem voll ist. So voll, sodass er zu platzen droht. Wenn man nicht weiß, woran man zuerst denken soll, obwohl sich die Dinge überschlagen und sie dich festhalten. Festhalten und fesseln. Wenn du so viel zu sagen hast, aber dir die Worte im Rachen feststecken. So tief, sodass du Probleme bekommst, sie an die Oberfläche zu hieven. Wenn du gezielt nach einem Anfang suchst, weil du dir einen Schlussstrich herbeisehnst, aber nicht weißt, wo dieser Anfang für dich ist. Und du suchst gezielter, zielstrebiger, nur du weißt nicht, wo dieser Punkt liegt. Du recherchierst die Koordinaten, doch wenn du sie in deiner persönlichen Landkarte suchst, merkst du, dass alles ins Leere läuft. Wenn alles fertig sein soll, du aber noch nicht ansatzweise damit begonnen hast, es fertigzustellen. Weil du immer noch orientierungslos auf deiner persönlichen Landkarte herumirrst. Weil du inmitten einer Reise bist. Wenn alles anders läuft, als du es dir vorgestellt hast, du aber trotzdem glücklich und zufrieden bist. Weil es gerade passt, so wie es ist, obwohl du weißt, dass all das ein Ende finden wird.  

 

Wenn es ein Neuanfang ist…

Hello New Life

 

Puh. Das ist alles, was ich im Moment sagen kann. Puh. Seit meinem strengen und anspruchsvollen Wintersemester 2014/15 gab es keinen Moment mehr in meinem Leben, an dem ich mich wirklich entspannt gefühlt habe. Diese Zeit hat mich gelehrt, wie ich agieren muss, um stressresistent zu sein. Stressresistenz und -resilienz ist eine der wichtigsten Kompetenzen, die ich in dieser Zeit gelernt habe. Ansonsten würde ich untergehen. Untergehen in einer Vielzahl von Gedanken, die mich festhalten, nicht loslassen wollen, die wiederum ich gerne loslassen würde.

Es ist erst ein Monat her, aber innerhalb eines Monats hat sich mein Leben von Grund auf verändert, sodass es nicht mehr dasselbe ist. Ich war es gewohnt, diesen einen Job zu haben. Bloggerin. Einen Job, den viele noch nicht so ganz anerkennen können. Bloggerin. Was ist das schon? Ein müdes Lächeln geht durch den Räum. Bloggerin? Schläft bis zehn, hat keinen Stress und kann tun und lassen, was sie will. Das ist die Definition von Bloggerin, die in vielen Köpfen vorherrschend ist. Jetzt, wo ich Lehrerin bin, einem geregelten Job nachgehe, gezielt für mein regelmäßiges Gehalt arbeiten muss, merke ich erst, wie aufwändig der Job als Vollzeitbloggerin war. Und wie viel Druck dahinter steckte, auch regelmäßig Gehalt auf sein Konto zu bekommen, um überleben zu können. Seitdem ich meinem Beruf nachgehe, für den ich ausgebildet wurde, merke ich, wie schwer es auch ist, Teilzeitbloggerin zu sein und wie sehr mich der Beruf zeitlich aufgefressen hat.

Bloggerinnen werden immer belächelt. Der Job wird nicht ernst genommen, aber es ist Arbeit. Viel Arbeit. Und soll ich euch etwas sagen? Ich vermisse es, dass ich diesem Job nicht mehr 100% widmen kann. Ich vermisse es, dass nicht mehr die Bloggerin Lisa im Vordergrund steht. Aber trotzdem – ich mag meinen neuen Job, in den ich immer mehr reinfinde. Ob ich nach meinem Unterrichtspraktikum im Lehramt bleiben werde? Ich weiß es nicht.

 

 

Mein neuer Beruf

Mein neuer Beruf gehört quasi zu meinem neuen Lebensabschnitt dazu. Nicht nur die neue Wohnung ist ein großes Thema bei mir, sondern allen voran mein Job im Lehramt. Ich versuche, diesen Job so gut es geht, von meinem Bloggerdasein zu trennen. Da ich jedoch oft danach gefragt werde, möchte ich trotzdem einige Dinge mit euch teilen. Jedoch nur Dinge, die MICH persönlich betreffen.

Ich gehe gerne in die Schule. Mein Kollegium ist supernett, mit meinen Mentorinnen hatte ich auch Glück und es bereitet mir Freude, Kindern und Jugendlichen etwas beizubringen. Punkt. Mehr muss ich, so glaube ich, auch nicht sagen. Es reicht, wenn ich sage, dass es mir Spaß macht. Punkt der zweite. Seitdem ich unterrichte, merke ich, dass ich nicht das falsche studiert habe. Ich merke, dass mir der Job liegt. Aber ich merke auch, dass es da noch etwas ganz anderes gibt, das mir mehr liegt. Ich fordere das Schicksal nicht heraus. Wenn ich nach meinem Unterrichtspraktikum einen Job im Lehramt finde, bin ich glücklich. Aber es macht mich nicht unglücklich, wenn ich danach einen Job in dem Bereich finde, in dem ich zuvor selbstständig gearbeitet habe: MEDIEN. Wenn das Lehramt erst zu meiner Berufung wird, wenn ich 40 bin, ist das auch okay. Ehrlich gesagt, es würde mich sogar glücklicher machen. Ich lasse die Dinge auf mich zukommen.

Zusammengefasst: Ich bin zufrieden, der Job macht mir Spaß, aber ich vermisse meine regelmäßige Social Media Arbeit, die hinter meinem neuen Job gerückt ist. Eh klar. In der Schule habe ich die Verantwortung, meine Pflichten zu erfüllen. In meinem eigenen Gewerbe bin ich ausschließlich für mich selbst verantwortlich. Die einzige Person, vor der ich mich rechtfertigen muss, bin ich selbst!

 

 

#mycafeaulaitMOVED

Neben meinem neuen Job war auch mein Umzug ein zentrales Thema. Okay, was heißt hier WAR? Das Thema ist immer noch präsent. Ich habe mich schon gut in Graz eingelebt, aber in der Wohnung ist noch einiges zu tun. Einiges im Sinne von wahnsinnig viel. So ganz zu Hause fühle ich mich noch nicht. Ich bin gerade dabei, es zu ändern. Das hat zusätzlich viel Zeit gefressen, sodass der Blog und Social Media immer weiter in den Hintergrund gerückt sind. Oft werde ich nach einer Roomtour gefragt. Die kommt erst, wenn alles fertig ist. Perfektionistenregel Nummer 1. Ich mache keine halben Sachen.

 

Neues Ziel: Endlich einen Alltag reinbringen!

Nachdem ich zwei große Ziele erreicht habe, brauche ich ein neues Ziel. Und das lautet dieses Mal: Endlich einen Alltag reinbringen. Jetzt, wo ich einen regelmäßigen Job, einen selbstständigen Beruf und eine eigene Wohnung habe, besteht die neue Aufgabe darin, anzukommen und mit der Situation klarzukommen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass es mir gelingt, sobald ich in meinem neuen Job zu 100% reingefunden habe und die Wohnung endlich fertig ist.

 

 

Instagramzwangsurlaub: Was ich daraus lernte

Nach dem ersten Schock und einem zugegeben sehr emotional verfassten Blogbeitrag zu meiner Instagramsperre, folgte eine Zeit, die mir im Nachhinein betrachtet sehr gut getan hat. „Instagramzwangsurlaub“ habe ich diese Zeit genannt, die letztendlich doch ein paar erholsame Tage mit sich brachte. Diese erholsamen Tage waren wichtig, denn wie ich des Öfteren in meinen Blogposts erwähnt habe: Ich möchte wieder mehr auf mich achten. Dieses Vorhaben ist bis dato stets im Sand verlaufen, doch gerade meine Social Media Pause brachte mich wieder zurück. Zurück zu den Momenten der Achtsamkeit, die ich dringend notwendig hatte.

 

Unfreiwillig auf Social Media Detox gesetzt

…und daraus einige Lehren gezogen

Meinen „Instagramzwangsurlaub“ nutzte ich allen voran dazu, mein Social Media Verhalten zu reflektieren. Insbesondere in den letzten fünf Monaten hat es sich deutlich verändert. Mein Fokus verlagerte sich immer mehr auf meinen Instagramaccount. Ich missachtete sogar meine eigene Regel:

 

Du darfst dich nicht von Zahlen abhängig machen. Zahlen sagen nichts über das aus, wer du bist und was du leistest.

 

Trotzdem habe ich mich zu sehr von Zahlen leiten lassen, weil ich manchmal auch das Gefühl hatte, auf Zahlen reduziert zu werden. Nicht nur von anderen, sondern inzwischen weiß ich: auch von mir selbst. Ich schrieb mir selbst einen Wert zu, der sich aus Zahlen zusammensetzte. Nicht nur aus den Zahlen meiner Social Media Accounts, sondern auch aus anderen: Kleidergröße, Gewicht, Uninoten, die Dauer meiner Sporteinheiten usw. Gerade mein wiederholt aufkeimendes Essproblem, von welchem ich euch im vorherigen Post erzählt habe, führte dazu, dass mein Selbstbewusstsein erneut einen massiven Knick erlitt und ich mich unwohl fühlte. Dieses Unwohlsein kompensierte ich mit Zahlen:

 

Mit Likes und Follower.

 

Somit ging es bereits um mehr, als nur um die Tatsache, als Bloggerin arbeiten zu können.

Ich bin die Sache zu verbissen angegangen und genehmigte mir selbst keine Pausen mehr. Es lag schon immer in meinem Naturell, dass ich alles, was ich tue, aus Liebe, Leidenschaft und viel Herzblut tue. Daher auch meine Reaktion, die auf viele überdramatisch wirkte. Aber wenn irgendwo mein Herz dranhängt, dann hängt es dran und dann bedeutet es mir etwas. Instagram ist für uns Blogger so viel mehr, als nur eine App. Auch wenn es von vielen nach wie vor nicht ernst genommen, gar belächelt wird, aber dahinter steckt eine Leidenschaft, etwas zu kreieren und sich in diesem Sinne kreativ austoben zu können. Man kann dahinter etwas Fiktionales sehen, aber hinter jeder meiner Ideen steckt ganz viel Persönlichkeit.

Dennoch – es war nicht der richtige Weg, mein Selbstbewusstsein nach oben zu treiben, denn schlussendlich gibt es neben all dem Online-Wirr-Warr eine Realität. Und Selbstbewusstsein, auch wenn man es nicht angreifen kann, ist Teil der Realität und keine Sache, die man hinter einem virtuellen Vorhang verstecken kann. Ich habe mich in dieser instagramfreien Zeit vermehrt auf die Dinge konzentriert, die mir helfen sollen, mein Unwohlsein zu überwinden. Ich habe noch mehr Sport gemacht und mich so intensiv mit meiner Ernährung auseinandergesetzt, wie schon lange nicht mehr. Mein Schlafverhalten entwickelt sich langsam wieder in eine positive Richtung. Um zehn Uhr war meistens Sense und ich schlief von da weg gute acht Stunden. Nicht an der Social Media Welt teilzunehmen und die Momente der Achtsamkeit auszukosten waren genau das, was ich gebraucht habe, um wieder in die richtige Richtung gelenkt zu werden.

 

Trotzdem wird Instagram für mich wichtig bleiben

Doch der Fokus liegt auf mir und meinem Blog

Als mein Account nach dem ganzen Support Chaos endlich wieder freigeschalten wurde, war ich gar nicht mehr so euphorisch, wie ich dachte, ich würde es sein. Natürlich freute ich mich, dass all die Bilder, hinter denen viel Liebe steckt, nicht ins ewige virtuelle Nirvana verschwunden sind und all die Arbeit doch nicht ausgelöscht war. Dennoch möchte ich den Raum, den ich Instagram in meinem Leben als Bloggerin gewidmet habe, eingrenzen. Instagram wird nach wie vor wichtig für mich bleiben, denn als Blogger ist man heutzutage nun einmal auf diesen Social Media Kanal angewiesen. Und ich bin gerne auf Instagram. Angewiesen sein hin oder her.

Außerdem liebe ich es, in meinen Storys meinen Alltag zu zeigen, Bilder zu posten und wunderschöne Bilder von anderen anzusehen, doch ich möchte nicht mehr so verbissen und strategisch vorgehen. Regelmäßig ja, aber der Fokus soll wieder mehr auf den Blog per se liegen.

Früher habe ich erst meine Beiträge geschrieben und danach passende Fotos gemacht – mal mit Konzept, mal ohne. Inzwischen war es so, dass ich zuerst meine Bilder machte und mir danach angestrengt überlegte, für welche Beiträge ich sie verwenden kann. Dass das massiv meine Kreativität beim Schreiben einschränkte, merkte ich dadurch nicht. Dabei war es schon von klein auf mein Traum, später im Beruf mal „irgendwas mit schreiben“ zu machen. Denn im Schreiben liegt meine Liebe, auch in der Fotografie, doch wie meine liebe Freundin Kerstin kürzlich auf Instagram schrieb:

 

They say a picture is worth a thousand words. To me, however, one written word will always beat a million photos. Especially in a world where pictures are staged to perfection, writing feels more real and raw than ever to me.

Kerstin von Miss Getaway

 

Sie hat damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Mein Textbuch, das ich immer dabei habe, vegetiert seit geraumer Zeit in meinem Nachtkästchen. Ich habe es wieder ins Leben geholt, mich in die Natur gesetzt und geschrieben. Und plötzlich hatte ich dieses ganz besondere Gefühl:

 

Freiheit

 

Das ließ mich auch mein Blogkonzept überdenken. In welche Richtung will ich mit My Café Au Lait? Ist es immer noch die Richtung, in die ich gehen will? Ich bin mit all meinen Beiträgen, die ich in den letzten Monaten veröffentlicht habe, zufrieden. ABER es fehlt etwas. Noch mehr Persönlichkeit. Zwar schreibe ich meine persönlichen Kolumnen, doch es fehlt etwas Entscheidendes. Einen Teil von mir, den ich unbewusst ausgemerzt habe: Meine Erfahrungen mit Anorexie und der Weg, ein normales Leben trotz Essstörung zu führen. Weil ich mein eigenes Essproblem ignoriert habe, habe ich das Thema auch auf meinem Blog ignoriert, obwohl gerade meine Anorexia Recovery Kategorie die war, mit der ich schon vielen Menschen helfen konnte.

Ich will auf meine „Inspirationsbeiträge“ nicht verzichten, genauso wenig wie auf Ästhetik. Manchmal muss eine Flucht aus dem Alltag einfach her. Doch ich möchte auch diesen Teil meines Lebens nicht mehr verstecken, wie ich es in letzter Zeit getan habe. Gerade deswegen, weil ich selbst auf mehr Achtsamkeit bedacht bin.

In diesem Sinne hoffe ich, dass mein „Instagramzwangsurlaub“ mir dabei geholfen hat, eine Balance zwischen Bloggerlisa und Privatlisa zu finden. So einen Social Media Detox werde ich mir nun öfters gönnen. Zwar keine Woche durchgehend, aber ab und zu bleibt das Smartphone Smartphone und Instagram Instagram.

 


 

Beitragsbild via Unsplash

 

Life Update #14: About Big Plans

Disclaimer: Der Beitrag „Life Update #14: Big Plans“ enthält PR-Samples. Markierung: Asterisk (*)


 

Mir kommt es nicht so vor, als hätte sich seit dem letzten Life Update viel in meinem Leben getan. Und doch stehe ich vor einem wichtigen Meilenstein in meinem Leben, der nun immer konkreter wird. Langsam nehmen aufgestellte Pläne Form an, auch wenn es noch ein bisschen dauern wird, bis dieser Plan tatsächlich umgesetzt wird. Ihr könnt euch vielleicht schon vorstellen, worüber ich in meinem heutigen Life Update mit euch sprechen werde. Unter anderem werde ich euch verraten, wie es um meinen Umzug nach Graz bestellt ist. Außerdem erzähle ich euch, was ich mir für die kommende Zeit wünsche, mit welchen Plagen ich mich gerade herumquäle und wie ich zum Thema Fastenzeit stehe bzw. ob ich selbst auch fasten werde.

Abgesehen davon bin ich euch noch ein Outfit schuldig. Ich wollte euch schon längst meinen Look mit dem Oversize Pullover von Tommy Hilfiger* zeigen, für den ich einige Komplimente bekommen habe.

 


 

 

Big News: Das Nesthäkchen wird flügge

Mein Umzug nach Graz

Mit 26 Jahren bin ich ein bisschen spät dran, was das Ausziehen aus dem Elternhaus betrifft. Auch wenn es für mich schon lange keine einfache Situation ist, keine eigenen vier Wände zu haben, so bereue ich es doch nicht, das Studium über Zuhause gewohnt zu haben. Es war definitiv die richtige Entscheidung, meine Mutter nach dem Tod meines Vaters zu unterstützen und nicht zu gehen. Inzwischen sind wir aber beide dazu bereit, dass ich in die große weite Welt hinausgehe. Okay, es ist nur Graz, aber für mich ist es ein unglaublicher Meilenstein, auf den ich mich schon wahnsinnig freue. Er nimmt Form an. Langsam kann ich mich darauf einstellen, was mich alles erwarten wird.

Gelegentlich bekomme ich die Frage, wie meine Wohnungssuche voran geht. Ich möchte noch nicht allzu viel verraten. Nur so viel: Ich habe bereits ein Mietanbot für eine Wohnung gestellt, welches bewilligt wurde. Es geht somit gut voran. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt jedoch. Um in meine Wunschwohnung zu ziehen, muss ich länger warten, als geplant. Erst zwei Wochen nach Schulbeginn werde ich einziehen können, aber ich habe auf mein Bauchgefühl gehört und diese Entscheidung frei aus dem Bauch heraus getroffen. Fast sieben Jahre habe ich gependelt, da ertrage ich auch die zwei Wochen pendeln bis zum Umzug.

 

 

Always Tired

Die Frühjahrsmüdigkeit hat mich wieder

Ich neige zur Frühjahrsmüdigkeit. Während sich viele aktuell mit den ersten Allergien herumplagen, leide ich jedes Jahr aufs Neue an der Frühjahrsmüdigkeit. Heuer kam sie ein bisschen früher, als gewohnt. Das lässt mich hoffen, dass sie vorbei sein wird, wenn der Frühling endlich eingezogen ist. Deswegen mangelt es mir momentan auch ein bisschen an Motivation bezüglich meiner To Do’s. Mein Unistapel mit To Do’s während den Semesterferien ist leider noch nicht geschrumpft und es wirkt sich auch ein bisschen auf meine Arbeitsmoral aus. Eigentlich wollte ich viel mehr bloggen und auch auf Instagram aktiver sein, als ich es ohnehin schon bin. Doch momentan ist das Bett mein Lieblingsort. Ich könnte wirklich permanent schlafen. Wie jedes Jahr hoffe ich, dass die ganze Sache schnell ausgestanden ist und ich wieder mehr Elan habe.

 

 

Die Talfahrt ist trotzdem beendet…

In meinem letzten Life Update habe ich euch erzählt, dass der Jahresbeginn eher suboptimal für mich verlief. Inzwischen stellt sich die kleine Talfahrt jedoch wieder ein. Trotz Frühjahrsmüdigkeit habe ich aus meiner kleinen Tiefphase wieder herausgefunden. Im besten Alter will man seine Zeit schließlich nicht mit Jammern verschwenden. Ich merke immer mehr, wie viel es noch zu erleben gibt und wie ich mein Leben als junge Erwachsene gestalten möchte. Zuhause rumsitzen? Diese Phase habe ich durch, jetzt wird wieder am Leben teilgenommen.

Entgegen meines Naturells, das die Wochenenden nach einer partyreichen Jugend lieber zu Hause verbringt, bin ich jetzt wieder öfters unterwegs. Damit sind nicht nur Parties gemeint, sondern auch Kinoabende oder Barbesuche. Ich merke, wie gut es mir tut, wenn ich mich nicht zu Hause verkrieche und kann es kaum noch erwarten, bis es endlich wärmer wird. Da steigt meine Motivation bekanntlich immer. Mit dem Frühling in Sichtweite steigt auch mein Wohlbefinden. Ich habe Lust, mit den Mädels abends wegzugehen, Ausflüge zu machen, auf Dates und generell darauf, neue Leute kennenzulernen. Darum sage ich auch immer: Lasst euch von Talfahrten nicht entmutigen. Die gehören im Leben einfach dazu. 

 

 

Wish Upon a Star

Das wünsche ich mir in nächster Zeit

Trotz Umzug, für welchen ich gerade zwanghaft versuche, mein Sparschwein am Leben zu halten, möchte ich wieder ein bisschen raus in die große weite Welt. Mein letzter Auslandsaufenthalt liegt inzwischen auch schon wieder fünf Monate zurück. Es wird definitiv Zeit für einen Citytrip. Ich wäre motiviert für eine weitere schöne Stadt in Europa und liebäugle gerade mit einem Kurztrip nach Rom. Zumindest haben Alex und ich davon gesprochen. Es wäre schon, wenn wir diesen Plan auch in die Tat umsetzen könnten.

Weil wir „On a Budget“ reisen wollen, denken wir über einen Aufenthalt in einem Air BnB nach. Falls ihr gute Tipps habt, dann nur her damit.

 

 

Fasten…

Ja oder Nein?

Meine Einstellung bezüglich der Fastenzeit ist so ähnlich, wie meine Einstellung im Bezug auf Neujahrsvorsätze. Ich halte nicht wirklich viel davon. Vor allem wenn man nicht aus religiösen Gründen fastet – was ich etwas besser verstehen könnte. Für mich ist der Aschermittwoch ein zu konkretisierter Tag, um Laster und Gewohnheiten zu ändern oder zu unterbrechen, da ich der Meinung bin, dass man dafür einfach keinen bestimmten Tag braucht. Auf Instagram habe ich in den Stories einige Beiträge zum Thema Fastenzeit gefunden.

Ich persönlich würde nicht davon sprechen, dass ich mich nun auch in die Fastenzeit verabschiede und auf ungesunde Gewohnheiten verzichten werde, aber es gibt durchaus Dinge, die ich aktuell in meinem Leben ändern oder ausbauen möchte. Es liegt nicht an der Fastenzeit per se, aber ich möchte versuchen, mir zuliebe mein Leben gesünder und nachhaltiger zu gestalten. Da sich doch einige während der Fastenzeit im Verzicht üben, ist es eventuell sogar motivierender mitzuziehen. Trotzdem wird sich meine Einstellung zur Fastenzeit nicht ändern.

 

Wie steht ihr zu diesem Thema?

 


 

Big

Outfitdetails

Jumper*: Tommy Hilfiger (Ausverkauft)
Shoes*: Tommy Hilfiger (SALE – Same here)
Bag: Tommy Hilfiger (Same here)
Denim*: Only (Same here)

Meine Ziele für das Jahr 2018

Vor vier Tagen haben wir das Neue Jahr eingeläutet. In diesem Sinne möchte ich mir erst einmal die Freiheit herausnehmen, euch ein Frohes Neues Jahr zu wünschen. Ich hoffe, ihr seid gut im Jahr 2018 angekommen und habt ausgiebig auf die Art und Weise gefeiert, wie es auch am besten gefällt.

Mein 2018 hat mit wunderbaren Freunden begonnen. Wir haben ausgelassen gefeiert, das Feuerwerk bestaunt und über alte Zeiten gequatscht. Raclette gegessen, ein paar Weinchen und andere Drinks genossen und die Songs unserer Jugend gehört. Besser hätte das Neue Jahr für mich nicht starten können. Deshalb bin ich umso motivierter, 2018 zu einem grandiosen Jahr werden zu lassen. Selbst kann man zwar nicht alles beeinflussen, aber manchmal kann man seinen Wünschen und Träumen doch nachhelfen. Wie ihr wisst, formuliere ich für mich keine Neujahrsvorsätze mehr, sondern setze mir Ziele, die ich in diesem Jahr gerne erreichen möchte.

Ich bin guter Dinge, schließlich habe ich 2017 alle meine Ziele und noch viel mehr erreicht. 2017 war ein spannendes, aber auch ein sehr arbeitsintensives Jahr. Darum habe ich ein bisschen Bedenken, dass 2018 auch super werden kann. Wer kennt das nicht? Kaum hatte man ein tolles Jahr, wird das nächste nicht so toll. Da aber bereits wunderbare Erlebnisse auf dem Plan stehen, bin ich guter Dinge, dass 2018 schön wird.


 

 

Diese Ziele möchte ich 2018 erreichen

Ziele soll man bekanntlich hochstecken. Mag einerseits stimmen. Gewissermaßen tue ich das auch, aber komplett den Blick für die Realität sollte man dabei nicht verlieren. Wichtig ist es, dass man mit dem notwendigen Feingefühl herangeht und sich nicht unterkriegen lässt, wenn’s mal schief läuft. Hey, wir sind menschlich, da kann nicht alles wie im Bilderbuch ablaufen. Aber kommen wir nun zu meinen Zielen bzw. Wünschen.

 

Ein neues Konzept umsetzen: Telling Stories in Pictures

Gestern saß ich mit meiner lieben Freundin Kerstin bei einem Kaffee und erzählte ihr, wie ich mir mein Bloggerjahr 2018 vorstelle. Fotografie ist das Nonplusultra unseres Jobs, darum ist es in der Hinsicht essentiell kreativ zu bleiben. Ganz ehrlich: Ich kann reines Rumgepose nicht mehr sehen. Sicher, es ist insbesondere im Modebereich ein adäquater Weg, um Outfits und Looks zu präsentieren, aber auf Dauer wird mir das schlichtweg zu langweilig.

Ich möchte ein neues Konzept ausprobieren: Telling Stories in Pictures. Fotografie muss lebhaft sein. Eine Geschichte erzählen. Ich habe es satt, immer nur zu posieren. Mal ein ganz normales Posingbild zur Abwechslung ist ja ganz nett, aber fortan soll hinter meinen Bildern mehr stecken. Schon eine Zeit lang versuche ich das umzusetzen und ich habe auch das Gefühl, dass immer „mehr Story“ in meine Bilder kommt. Allerdings – 2018 möchte ich noch kreativer werden, was meine Fotografien betrifft.

Dabei habe ich mir einmal die Instagramaccounts der großen Influencer angesehen. Mit ein paar Ausnahmen haben nahezu alle Influencer Bilder, die eine Geschichte erzählen. Natürlich ist es einfacher, mit 1 Million Follower solche Konzepte umzusetzen, weil man die Möglichkeit hat, viel zu reisen. Aber finanzielle Mittel sind nicht maßgeblich, um tolle Ideen zu realisieren. Man benötigt nur Kreativität und die Motivation, es auch wirklich durchziehen.

 

Unterrichten und Ausziehen

Die beiden Dinge gehören für mich zusammen, denn sie sind auch nur in der Kombination möglich. Ich möchte endlich in eine eigene Wohnung ziehen, hätte dafür aber gerne einen festen Job. Darüber habe ich schon öfters gesprochen, unter anderem auch, warum ich nur mit einem fixen monatlichen Einkommen ausziehen möchte. Darum müssen wir das nicht elendig lange durchkauen. Doch dieser Punkt ist mein größtes Ziel. Um den festen Job kümmere ich mich gerade. Die Bewerbungsphase ist wirklich langwierig und anstrengend. Ich hoffe, ich habe sie bald hinter mir, damit ich mich endlich um die Wohnung kümmern kann.

 

 

Mehr Zeit für das Studium

In den letzten Monaten hat sich der Blog stark entwickelt. Die Arbeit als Bloggerin ist zeitintensiver geworden, als sie vorher ohnehin schon war. Natürlich liebe ich es, aber das Studium blieb dadurch wirklich ganz schön auf der Strecke. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich auf mein neues Studium nicht wirklich angewiesen bin, weil ich schon eines abgeschlossen habe. Da ich keine halben Sachen mache, möchte ich mich 2018 doch ein bisschen mehr meinem Studium widmen. Der Blog hat aber trotzdem Priorität.

 

Die Welt ein bisschen mehr entdecken

Auch wenn es mit meinem „Großprojekt Ausziehen“ schwierig wird, aber reisen möchte ich trotzdem. Natürlich ist das auch eine Frage der finanziellen Mittel. Es steht noch in den Sternen, ob ich mir die eine oder andere Reise leisten kann, aber es wäre schön, eine weitere europäische Hauptstadt auf meiner Liste abhaken zu können. Auch das Meer würde ich gerne wiedersehen.

 

Das „Nein“ verbessern

Als ich als kleines Kind das Wort „Nein“ kennengelernt habe, habe ich es ständig benutzt. Mit dem Alter habe ich es leider verlernt. 2017 war das Jahr, in welchem ich das Wort „Nein“ wieder anwenden konnte, aber eben nicht immer. Ich möchte mein „Nein“ verbessern und es in jeder Situation anwenden, in der ich auch „Nein“ sagen möchte.

 

 

Taking care about myself

Im Sommer 2017 habe ich es wieder super hinbekommen, mehr auf mich selbst zu achten. In den letzten beiden Monaten habe ich mich selbst jedoch leider vernachlässigt. Dabei habe ich aber gelernt, dass es gewisse negative Dinge im Leben gibt, die ich nicht verdiene. Im Gegenteil. Ich verdiene so viel mehr und es ist essentiell, mehr auf mich zu achten, weil ich das eben auch verdient habe. Beautyprogramme, Ruhephasen und Pausen, aber auch die Tatsache, welche Menschen ich in mein Leben lasse, spielen dabei eine große Rolle, genauso wie Ernährung und Sport.

 

Exploring Graz

Ich bin zwar keine eingefleischte Grazerin, aber dank meinem Studium wurde die steirische Landeshauptstadt trotz fehlendem Wohnsitz zu meiner Heimat, die ich kennen und lieben gelernt habe. Zwar kenne ich wirklich viel von Graz, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mehr zu entdecken gibt. Nicht zuletzt wegen den ganzen Shootings, die ich am Liebsten in Graz habe. Ich möchte neue Spots entdecken, um auch euch Graz in einem vielseitigen Licht zu präsentieren.

Die meisten meiner Shootings habe ich inzwischen in Graz. Manchmal stehen wir dabei ganz schön planlos da, weil wir nicht wissen, welche Location den notwendigen Pfiff für die Bilder haben. Darum will ich in diesem Jahr Graz (hoffentlich auch bald mein Wohnort) auf Herz und Nieren abklappern. Nicht zuletzt wegen der Sache: Telling Stories in Pictures und auch der Tatsache, dass wir uns bei Shootings Stress ersparen. Die Bilder in diesem Beitrag haben wir übrigens am Grazer Citybeach geshootet. Dass wir zu dieser Location gekommen sind, war dann letztendlich auch nur ein glücklicher Zufall, obwohl wir die Location schon jahrelang kennen.

 

My Café Au Lait soll wachsen

Der Blog hat in den letzten Jahren zwar einen Quantensprung gemacht, aber er soll noch besser werden. Egal, ob es sich nun um Kooperationen oder redaktionelle, sprich unbezahlte Beiträge handelt. Es steckt in jedem Post gleich viel Herzblut drin. Für mein Bloggerjahr 2018 habe ich mir vorgenommen, noch kreativer zu werden – in beiderlei Hinsichten: Bei Kooperationen und redaktionellen Beiträgen.

 

I’m wearing

Off-Shoulder Jumper: Vero Moda (Same Here – SALE)
Leather Skirt*: BikBok (Same Here – SALE)
Ankle Boots: Deichmann
Sunnies: RayBan (Same Here)
Tights: Calzedonia (Similar Here)
Bag: Guess (Same Here – SALE)

 


 

Pictures Taken by

Martina Quehenberger

 


 

Location

Citybeach Graz

 


Asterisk marked (*): PR Samples 

 

Life Update #11: So Exciting!

Es ist verrückt, wie es momentan in meinem Leben zugeht. Wirklich verrückt, aber ich liebe es. Jeden einzelnen Moment davon liebe ich. Zurzeit ist mein Leben gerade alles andere, als langweilig. Ich erlebe aktuell wahnsinnig viel, gewinne so viel Eindrücke und kann sagen, dass mein Leben noch nie so abwechslungsreich und spannend war. Trotzdem muss ich zugeben, dass es manchmal doch ein bisschen viel auf einmal war. War ich vor einem Jahr noch in meinem Alltagstrott gefangen, ist jetzt genau das Gegenteil der Fall. Aber ich möchte nicht jammern. Gejammert habe ich damals, als mein Leben langweilig war. Jetzt hat sich alles von Grund auf gewandelt und manchmal kommt es mir so vor, als würde ich in einer komplett neuen Welt leben. Life is so exciting at the moment.

 


 

 

So Exciting: Traveling around Austria

Wer mich auf Instagram verfolgt, wird schon mitbekommen haben, dass ich in letzter Zeit viel unterwegs war. Begonnen hat alles mit dem Mister Austria Finale in Wien, welches ich als Begleitung von meiner lieben Freundin Kerstin miterleben durfte. Danach ging es auch schon weiter nach Linz ins Hotel Lebensquell Bad Zell (Beitrag folgt), ehe es genau eine Woche später in die Therme Loipersdorf ging, wo ich auch meinen Geburtstag zum Teil gefeiert habe. Wie ihr inzwischen wisst, hege ich eine große Liebe für meine Heimat, sodass all diese Momente für mich etwas ganz Besonderes waren. Ich komme wirklich wahnsinnig gerne in Österreich herum, doch fürs Erste habe ich jetzt genug von der Herumfahrerei und freue mich doch auf ein paar Wochen zu Hause, auch wenn ich einige Eventeinladungen schweren Herzens absagen musste. Doch ich habe eines gelernt: Ich muss auf meinen Körper hören. Vor allem dann, wenn ich merke, dass es mir doch ein bisschen zu viel wird.

 

 

So Exciting: A new age

Wie jedes Jahr bin ich auch dieses Jahr wieder gealtert. Macht Sinn, oder? Wer wissen möchte, wie alt ich geworden bin, liest sich am Besten diesen Beitrag durch. Vielleicht kommt das jetzt so rüber, als hätte ich Probleme, diese Zahl niederzuschreiben, aber dem ist nicht so. Ich komme mit meinem aktuellen Alter wirklich gut klar. Sogar mehr als das. Es ist großartig, 26 zu sein. Ich weiß, ich gehe langsam Richtung 30, aber dennoch ziehe ich so viele Vorteile aus dem Alter. Jetzt sehe ich mich wirklich als Frau an und ich merke doch immer wieder, wie wenige Erfahrungen man mit Anfang 20 noch hat und wie jugendlich zum Teil noch die Persönlichkeit ist. Inzwischen fühle ich mich erwachsen. Im Herzen bin ich trotzdem noch ein Kind, aber ich fühle mich nicht mehr wie ein Teenie. Meine ganzes Wesen hat sich verändert. War ich mit 21 noch ein richtiger Grünschnabel, stehe ich jetzt mit beiden Beinen fest im Leben. Zumindest meistens.

 

 

So Exciting: University & Job

Ich kann gar nicht glauben, dass das Semester schon wieder bald bei der Halbzeit angelangt ist. Applied Ethics ist wirklich ein abwechslungsreiches Studium mit vielseitigen Perspektiven. Es ist spannend, wirtschaftliche und medizinische Themen in einer ethischen Sichtweise zu betrachten und ich lerne so auch viel über meine persönlichen Werte. Definitiv ist es ein Studium, welches wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt und meine Entwicklung ist mit Sicherheit noch längst nicht abgeschlossen. Leider musste ich das Studium im November bis dato etwas vernachlässigen, weil für den Blog doch einiges zu tun war. Wäre ich noch in meinem alten Studium, wäre es wohl umgekehrt. Wie man sieht, habe ich meine Prioritäten verlagert. Das Studium ist mir wichtig, vor allem ist es mir wichtig, es abzuschließen, aber ich merke immer mehr, dass es nicht meine Nummer 1 ist und ich die ganze Sache doch lockerer angehe, als zu Beginn gedacht.

Mein Traum war es immer, in einer kreativen Branche zu arbeiten, weil es einfach meine Berufung ist. Darum kam das Studium etwas zu kurz, aber ich kann immer noch sagen, dass es mir Freude bereitet und ich damit leben kann, wenn sich der Abschluss nun doch hinauszögert. Immerhin habe ich schon ein abgeschlossenes Studium.

Auch an meiner Zukunft als Lehrerin arbeite ich gerade. Ich habe schon einige Bewerbungen abgeschickt, allerdings ist es mit meiner Fächerkombination nach wie vor schwierig. Es hat mir nicht viel genützt, dass ich für das kommende Schuljahr eine der ersten Bewerberinnen bin. Die meisten Unterrichtspraktikumsplätze werden erst frühestens im März vergeben. Bis dahin heißt es durchhalten und bewerben, bewerben, bewerben. Mein großes Ziel, in Graz zu unterrichten, gebe ich nicht auf. Allerdings habe ich meine Ansprüche etwas heruntergeschraubt. Beharrte ich im Sommer noch darauf, an meiner Wunschschule zu unterrichten, ist das heute nicht mehr die Top Priorität. Hauptsache Graz. Da kann ich mit jeder Schule leben. Zumindest habe ich schon eine Einladung für ein Bewerbungsgespräch im März an einer Schule, an welcher ich bereits unterrichtet habe. 

 

 

So Exciting: Let’s say welcome back to an old friend

Eine kleine Ankündigung habe ich auch noch zu machen. Nachdem ich auf Instagram eine Umfrage gestartet habe, ob der Snapshot Sunday wieder zurückkommen soll, kann ich jetzt verkünden: Er wird zurückkommen. Die meisten haben für „Ja“ gestimmt, sodass ich monatlich einen Snapshot Sunday machen möchte und zwar immer am Ende des Monats. Das heißt, er kommt am 26. November wieder zurück, wird im Dezember jedoch pausieren, weil der Sonntag genau auf Silvester fällt. Aber im neuen Jahr wird er wieder kontinuierlich durchgezogen. Momentan feile ich noch am Konzept, da ich ihn etwas refreshen möchten.

Der Grund, warum er zurückkommt: Ich habe so viele Fotos, die nicht gezeigt werden und das finde ich einfach schade.

 

 

Advent auf My Café Au Lait

Fielen die weihnachtlichen Postings im Vorjahr aufgrund meiner Diplomarbeit etwas dürftig aus, möchte ich heuer wieder mehr Adventszauber auf My Café Au Lait bringen. Zwar nicht in Form von 24 Postings, sprich eines eigenen Adventskalenders, aber es soll doch ein bisschen Weihnachtsstimmung auf dem Blog aufkommen. Jedoch werde ich mit 23 anderen lieben Bloggerinnen einen Fashion-Adventskalender starten. Und in den Genuss meines Postings kommt ihr ziemlich früh: Ich verstecke mich nämlich hinter dem ersten Türchen. Mehr Infos wird es bald auf Instagram und auf meiner Facebookseite geben.

 


 

Photo Credits

Miss Getaway

 


 

Location

Grand Etagé / Hotel Grand Ferdinand

 


 

 

Warum Bloggen eine Erfüllung für mich ist

 

Als ich vor über viereinhalb Jahren mit dem Bloggen begonnen habe, gab es nur eine Person, die hinter den Kulissen arbeitete: ICH! Mittlerweile ist viel Zeit vergangen. Inzwischen hat sich mein Blog verändert. Ich habe mich verändert. Ich bin genauer geworden – besonders, was meine Texte und Bilder betrifft. Früher habe ich nur Zeit in diesen Blog investiert. Heute ist es weitaus mehr: eine bessere Kamera, Photoshop, eine eigene Domain, Dekoration und noch mehr Zeit sind nur einige Dinge, die in diesen Blog hinein fließen. Was sich jedoch noch geändert hat: Hinter Café Au Lait stehe nicht mehr ich alleine, sondern viele, viele weitere Menschen. 

 

candle

 

Der Wandel von Einsam zu Gemeinsam!

Warum Bloggen eine Erfüllung für mich ist

Ich habe diesen Blog ins Leben gerufen, weil ich einen Traum hatte. Den Traum, meine Worte nach außen zu tragen. Mittlerweile tue ich das seit über viereinhalb Jahren. Zu Beginn hätte ich mir nie erträumt, dass dieser Blog oder auch mein Bloggerleben viel zwischenmenschliche Bereicherung mit sich bringen wird.

Über diesen positiven Wandel bin ich mehr als glücklich. Begonnen hat alles damit, dass auch meine Freunde ein Interesse daran entwickelten, mir zu helfen. Zumindest wollten sie mich dabei unterstützen, denn sie wissen: Ich liebe das, was ich tue. Und das ist schön, sehr schön sogar. Wenn ich zurückdenke, wird mir klar, dass das Bloggen am Anfang zwar Spaß gemacht hat, es aber nie die Erfüllung war, die es jetzt ist. Warum? Weil ich auf den Rückhalt von unfassbar lieben Menschen vertrauen kann.

 

Die Unterstützung von außen ist wertvoller als eine Kooperation

Diesen Satz nehme ich mir sehr zu Herzen, denn ohne diese Unterstützung von außen wäre kein Durchhaltevermögen gegeben und folglich auch nicht die Tatsache, dass ich diesen Blog dank Kooperationen als Nebenjob ausüben kann. Da ist einerseits Alex, mein treuerster Kumpane, bester Freund und Partner in Crime. Derjenige, der mir schon vor unserer Freundschaft gesagt hat, dass er es cool findet, dass ich einen Blog habe. Und er ist derjenige, der geduldig den halben Tag mit mir durch ganz Graz stapft, um 10.000 Fotos von mir zu machen, ab und zu Korrektur liest und auch mal mit der einen oder anderen Idee ankommt.

Besonders hervorheben muss ich auch Daniel, der bereits dreimal mit mir geshootet hat. Das Timing ist meistens zwar nicht gerade auf unserer Seite, weswegen es noch nicht allzu viele Shootings gab, aber ich freue mich trotzdem, wenn eines zustande kommt und er mir mit seiner Expertise auch Tipps geben kann, wie ich meine eigenen Fotografiefähigkeiten verbessere.

Vergessen darf ich auch meine Mädels nicht, wovon einige ab und zu zur Fotografin mutieren und mir helfen. Die mir geduldig zuhören, wenn ich von meinem Blog rede und die sich immer mit mir freuen, wenn ich etwas cooles erleben darf, was mit dem Blog zu tun hat.

 

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Gemeinsam mit Bloggern

Was ich nicht außen vor lassen möchte: die Zusammenarbeit mit Bloggern. Anfangs war es schwierig, Grazer Blogger zu finden, obwohl es die damals durchaus gab. Sogar schon vor meiner Zeit als Bloggerin. Doch mittlerweile kenne ich wesentlich mehr und einige davon sind mir richtig ans Herz gewachsen. Manche sogar innerhalb kürzester Zeit. Wir teilen eine gemeinsame Leidenschaft und inzwischen ist es auch schon so weit gekommen, dass wir uns gegenseitig unterstützen.

Einen Satz möchte ich dabei jedoch nicht verwenden: Das wir voneinander profitieren. Vielleicht tun wir das, aber ich finde, wenn zwei Wörter nicht zusammenpassen, dann sind das: Profit(ieren) und Freundschaft. Wenn ich von Menschen profitiere, die ich gerne habe, dann ist es auf menschlicher Ebene – und nicht mal das kann man als profitieren bezeichnen, da ich dieses Wort einfach mit Geld und Erfolg assoziiere. Wir vermitteln uns -und das ist wesentlich wichtiger- Werte. Werte, wie Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft.

Bloggern wird oft eine gewisse Stutenbissigkeit nachgesagt. Vielleicht stimmt es auch, denn das Gerücht wird nicht von irgendwo her kommen. Nur hatte ich das Glück, dass ich solchen Bloggerinnen noch nie wirklich begegnet bin bzw. habe ich mich danach nicht mehr näher mit ihnen befasst. Klar, wir reden über typische Bloggerthemen, auch über Followerzahlen und Kooperationen, aber bei denen, die mir ans Herz gewachsen sind, hatte ich nie das Gefühl, dass sie sich damit profilieren oder sich dadurch als etwas Besseres fühlen. Vielmehr geben sie Tipps weiter, stehen einem mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen.

 

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Zwischenmenschliche Kontakte und große Bereicherungen

Mittlerweile kann ich auf wundervolle Erlebnisse und Bekanntschaften mit Bloggern zurückblicken. Da ist zum Beispiel Kerstin, die erste Bloggerin, die ich näher kennenlernen durfte. Ich hätte nie gedacht, dass hinter Miss Getaway (so, wie ich sie damals auf Instagram „kennengelernt“ habe), eine derart liebe Person steckt. Anfangs war immer dieser berüchtigte Hoheitsabstand vorhanden. Kerstin hatte, seit ich sie auf Instagram entdeckt habe, weitaus mehr Instagramfollower, als ich. Ich hatte immer diese Gedanken, dass Blogger, die zahlentechnisch überlegen waren, kein Interesse daran hätten, zahlentechnisch unterlegene Blogger kennenzulernen. Doch diesen Gedanken habe ich sofort beim ersten Bloggertreffen verworfen. Ich durfte sie sogar zu zwei Events begleiten, zu denen sie eingeladen wurde, Fotos von ihr machen und sie interviewen. Außerdem finde ich es schön, wenn Zeit für einen Kaffeeklatsch ist. Sie ist definitiv eine Bloggerin, die andere unterstützt und mir beispielsweise tolle Erlebnisse ermöglicht hat.

Auch Christina und Alina möchte ich namentlich hervorheben. Alina kenne ich zwar noch nicht so gut, aber wir bilden zu viert (Kerstin, Alina, Christina und ich) eine WhatsApp-Gruppe und ich hoffe, dass es sich zeittechnisch bei uns einmal ausgehen wird, ein gemeinsames Projekt zu kreieren.

Besonders schön fand ich auch das Bloggerdinner bei Omas Teekanne. Inzwischen wird ein Netzwerk aufgebaut und dank dieser Idee habe ich noch zwei tolle Mädels kennengelernt: Denise und Stefanie, zwei liebe, herzliche Mädels. Letzten Samstag haben wir uns sogar getroffen, auch im Sinne dessen, uns gegenseitig zu unterstützen. Wir hatten einen produktiven Nachmittag: ich durfte meine Lehrerfähigkeiten raushängen lassen und erklärte ihnen, wie man ein Video schneidet. Und genau darum geht es: Sein Wissen weitergeben, andere unterstützen und sich gemeinsam helfen! Sich gegenseitig zu inspirieren und besonders wichtig: Der Austausch. Übrigens: im Zuge dieses Nachmittags sind auch diese Fotos entstanden. Geendet hat es dann zwar mehr in einem Mädels-Klatsch-und-Tratsch, aber ich hatte trotzdem das gute Gefühl, ihnen geholfen zu haben (hoffe ich zumindest).

Zu guter Letzt möchte ich auch noch ein Erlebnis erwähnen, welches ich letzten Freitag hatte: Das gemeinsame Testessen mit dem Grazer Nonplusultra Genussblog „Testesser“ von Manu. Christina, Stefanie, Denise und ich durften hautnah erleben, wie das Grundgerüst eines Blogposts auf Manus Blog entsteht. Es war wirklich ein gelungener Abend und es ist interessant, auch mal einen Einblick in die Arbeitsweisen von anderen Blogs zu gewinnen.

 

erfuellung-tee-blogging

 

Bloggen erfüllt mich, wegen den Menschen

Die Frage, warum mich das Bloggen so erfüllt ist damit einfach zu erklären: Wegen den Menschen. All meine Freunde, die mich unterstützen, sind ein Segen. Seien wir uns einmal ehrlich: Nicht jeder Blogger hat einen Freundeskreis, der gegenüber dieser Tätigkeit derart verständnisvoll reagiert. Ich bin dankbar, dass sich meine Freunde hin und wieder einbringen.

Bloggen erfüllt mich, weil ich dadurch so liebe, herzliche Mädels kennenlernen durfte. Mädels, die das Gleiche tun und lieben und mit denen man bestimmt auch coole Ideen umsetzen kann. Ich bin dankbar, dass ich nicht mehr alleine da stehe. Dass ich von allen Seiten Unterstützung bekomme. Auch von meinen Lesern. Ihr seid diejenigen, die das Puzzle erst komplett machen. 

Ich bin in der glücklichen Position, meine Worte nach außen zu tragen, meine Fotografien mit euch zu teilen und ich darf das tun, was ich liebe. Es ist eine Bereicherung, bei dieser Leidenschaft von so vielen Menschen unterstützt zu werden. Gleichzeitig ist es ein Segen, dadurch so viele kreative, herzensgute Menschen kennenzulernen. All das ist die größte Erfüllung, was das Bloggen betrifft. Und ich möchte es nie mehr missen. Darum möchte ich mich an dieser Stelle bei jedem bedanken, der zu dieser Erfüllung einen Teil beigetragen hat.