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7 Years of My Café Au Lait

7 Jahre. Wieder ist ein ganzes Bloggerjahr vergangen. Wie bei uns Menschen wird auch mein Blog „My Cafè Au Lait“ nicht jünger. Inzwischen steckt mein kleines Baby nicht mehr in den Babyschühchen, denn sieben Jahre sind eine lange Zeit, die hinter mir liegt. Für mich sind die Anfänge meines Bloggerlebens irgendwie schon in weiter Ferne. Es ist unglaublich, was sich in der Zwischenzeit alles entwickelt hat und wie fortschrittlicher unsere Welt in dieser Zeit geworden ist. Rückblickend kommt mir 2012 so vor, als wäre es ein ganz anderes Zeitalter gewesen. Es fühlt sich so an, dass ich mein Leben bewusster lebe, seitdem ich Bloggerin bin. Oder es liegt daran, weil ich selbst auch älter und dementsprechend reifer werde.

Anfangs war der Blog eine Art Kompensation. Ich befand mich gerade am Anfang meines zweiten Semesters und versuchte meine Enttäuschung über das gescheiterte Bewerbungsgespräch für das Journalismusstudium zu kompensieren. Außerdem vermisste ich in meinem Studium meine größte Leidenschaft: das Schreiben. Inzwischen hat sich meine größte Leidenschaft ganz schön erweitert. Fotografiert habe ich schon immer gerne, aber erst mit dem Blog wurde die Fotografie eine noch größere Leidenschaft für mich, als das Schreiben. Endlich hatte ich einen Weg gefunden, wie ich meine Kreativität trotz wissenschaftlich gehaltenem Studium wieder ausleben konnte.

Wahnsinn, wie sich das alles entwickelt hat. Damals war es nur ein Hobby einer zweitsemestrigen Lehramtsstudentin. Heute ist es ein kleiner Nebenerwerb geworden. Hauptberuflich arbeite ich inzwischen als Lehrerin. Krass, wenn man bedenkt, dass ich mir im zweiten Semester nicht einmal ansatzweise vorstellen konnte, mit der Uni irgendwann fertig zu werden. Genauso wenig konnte ich mir damals auch vorstellen, dass ich dank dem Blog mit tollen Firmen kooperieren werde oder auch mal die eine oder andere Reise machen darf. Dank dem Blog war ich unter anderem in Frankfurt, in Berlin und auf Ibiza. Ich durfte ein paar österreichische Hotels kennenlernen, wurde zu Wellnessaufenthalten eingeladen, durfte dabei auch noch kreativ werden und spannende Beiträge mit tollen Bildern schreiben. Auch heute ist das für mich noch ein bisschen unvorstellbar, da ich in mir einfach ein normales Mädchen sehe, das Spaß daran hat, was es tut. Und ja, ich sehe mich immer noch als Mädchen und bezeichne mich trotz meiner 27 Jahren nicht als Frau. Manche Dinge ändern sich nie.

Und auch wenn diese sieben Jahre von Glücksmomenten geprägt waren, gab es trotzdem Schattenmomente. In dieser Zeit erlebte ich die schlimmsten Dinge, die ich bisher erleben musste. Ein paar Rückfälle in die Magersucht, mein Zusammenbruch wegen dem Untergewicht und am allerschlimmsten: der Tod meines Vaters. Das hat mich immer wieder runtergezogen, aber ich denke, gerade meine Leidenschaften zum Schreiben und zur Fotografie haben mich aus diesem Loch geholt. Dabei konnte ich immer auf die Unterstützung meiner Freunde und Familie zählen, die das Bloggerbusiness anfangs zwar nicht ganz so ernst nehmen konnten, es inzwischen aber tun und mich noch mehr unterstützen, als sie es früher taten.

Diese Schattenmomente hatten aber auch etwas Gutes. Ich bin daran gewachsen, sodass mein anfangs etwas oberflächlicher Blog viel mehr an Tiefe gewonnen hat. Ich bin kritischer und reflektierter geworden, kratze eben nicht mehr an dieser Oberfläche und kann inzwischen auch über Themen schreiben, die zum Nachdenken anregen oder anderen helfen. Außerdem habe ich weitere Interessen entwickelt und entdeckt. Nischendenken gibt es bei mir nach wie vor nicht. Ich schreibe über das, was mir gefällt und mich aktuell beschäftig.

Mein größter Erfolg? Als mir eine Anorexiepatientin geschrieben hat, dass ihr meine Beiträge dabei geholfen haben, ihre Magersucht zu überwinden. Auch wenn ich zu dieser Zeit selbst inmitten eines Rückfalls war, so hat es mir doch die Tränen in die Augen gedrückt und ich war stolz, dass ich ihr helfen konnte. Solche Momente machen das Bloggen für mich persönlich noch lukrativer, als Geld daran zu verdienen. Trotzdem verleugne ich nicht, dass es für mich persönlich eine Erfüllung ist, mit Firmen, die ich mag, Kooperationen einzugehen. Denn seien wir uns mal ehrlich: jeder von uns will einen Job haben, der uns erfüllt und glücklich macht.

In diesen sieben Jahren ist wirklich viel passiert. Privat, wie auch blogtechnisch. Und es ist schön, diese Entwicklungen mitzuerleben. Inzwischen lebe ich nicht mehr in der Vergangenheit, so wie ich es früher getan habe. Und ich bin auch nicht mehr allzu zukunftsfokussiert, wie ich es einmal war. Ich lebe mehr in der Gegenwart und versuche, diese auch mehr zu genießen. Ich habe mich persönlich weiterentwickelt. Besonders, aber nicht nur wegen dem Blog. 2012 war ich irgendwie noch ein Kind. Inzwischen bin ich mit der Uni fertig, zweifache Tante und auch mein Umfeld ist erwachsen geworden. Meine beste Freundin ist verheiratet, kriegt ein Baby, meine Schwester heiratet dieses Jahr, ich lebe endlich in Graz und habe eine erfolgreiche Recovery hinter mich gebracht. Diese Momente wurden auch ein Teil meines Blogs, denn ich begann, euch auch Einblicke in mein Privatleben zu geben. Ich bin hinsichtlich meines Contents anspruchsvoller geworden, achte mehr auf Qualität und ich bin einfach dankbar, dass sich mein Leben so entwickelt hat.

Und ohne euch wäre das sowieso nicht möglich geworden. Darum möchte ich mich an dieser Stelle sehr herzlich für eure Treue bedanken. Egal, ob ihr seit Anfang an dabei seid oder erst innerhalb dieser sieben Jahre irgendwie und irgendwann zu mir und dem Blog gestoßen seid. Ohne euch würde ich meine Leidenschaft bestimmt nicht mehr leben und das wäre schade. Darum ein großes DANKESCHÖN!

Um euch meine Dankbarkeit zu zeigen, gibt es auf Instagram auch ein Gewinnspiel. Hier erfährt ihr mehr.

7 Jahre

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GEWINNSPIEL closed (Werbung): 7 Years of My Café Au Lait. My blog turns 7 today. NOW: getting ready for a lil birthday drink 🥂. Heute bin ich dankbar. Dankbar, dass diese Leidenschaft immer noch in meinem Leben und Kreativität mein alltäglicher Begleiter ist. Anlässlich meines Bloggeburtstages möchte ich mich auch bei euch mit einem Give Away bedanken. Gewinnen könnt ihr ein Pixi Paket, bestehend aus: *Eye Reflection Shadow Palette *4 Endless Silky Eye Pen (Farben: RoseGlow, VelvetViolet, BronzeBeam und CobaltBlue) *Glow Peel Pads *Makeup Melting Cleansing Cloths Ich kenne alle Produkte und verlose somit etwas unter euch, wovon ich persönlich überzeugt bin. Das Paket hat einen Wert von über 130 Euro. Alle Produkte sind von @pixibeauty und wurden mir für diese Verlosung zur Verfügung gestellt. . So nehmt ihr teil: *Folge @mycafeaulait auf Instagram *Unterstütze dieses Bild mit einem Like *Kommentiere in den Kommentaren, bei wessen Geburtstagsparty du die Schminkprodukte für dein Styling benutzen würdest *Mit deiner Teilnahme akzeptierst du die Teilnahmebedingungen . . . Teilnahmebedingungen: *Du bist 18 oder älter und hast einen Wohnsitz in der EU
*Teilnehmer unter 18 benötigen im Falle des Gewinns die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten *Die Daten des Gewinners werden vertraulich behandelt, an keine Dritte weitergegeben und nach dem Versand gelöscht *Keine Barablöse möglich *Der Rechtsweg ist ausgeschlossen *Für etwaige Versandschäden wird keine Haftung übernommen
*Das Gewinnspiel steht in keinerlei Zusammenhang mit Instagram *Auslosung erfolgt mittels Zufallsprinzip. Accounts, die in der Vergangenheit auffällig waren, mir nur im Zeitraum eines Give-Aways zu folgen, werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Gezählt wird pro Account nur eine Teilnahme. Gewinnspielende: Mittwoch, 03.04.2019 um 23:59 Uhr . . #gewinnspiel #giveaway #winzone #gewinnen #beautygewinnspiel #beautyverlosung #verlosung #instagiveaway #beautygiveaway #pixibeauty #glowup #beatface #glowy #glowyskin #carmushka #dewymakeup #fullglam #birthdaygirl #carmushka #cybercorner #societygal

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Life Update #19: Hello New Life

Wenn sich der Kopf leer anfühlt, aber trotzdem voll ist. So voll, sodass er zu platzen droht. Wenn man nicht weiß, woran man zuerst denken soll, obwohl sich die Dinge überschlagen und sie dich festhalten. Festhalten und fesseln. Wenn du so viel zu sagen hast, aber dir die Worte im Rachen feststecken. So tief, sodass du Probleme bekommst, sie an die Oberfläche zu hieven. Wenn du gezielt nach einem Anfang suchst, weil du dir einen Schlussstrich herbeisehnst, aber nicht weißt, wo dieser Anfang für dich ist. Und du suchst gezielter, zielstrebiger, nur du weißt nicht, wo dieser Punkt liegt. Du recherchierst die Koordinaten, doch wenn du sie in deiner persönlichen Landkarte suchst, merkst du, dass alles ins Leere läuft. Wenn alles fertig sein soll, du aber noch nicht ansatzweise damit begonnen hast, es fertigzustellen. Weil du immer noch orientierungslos auf deiner persönlichen Landkarte herumirrst. Weil du inmitten einer Reise bist. Wenn alles anders läuft, als du es dir vorgestellt hast, du aber trotzdem glücklich und zufrieden bist. Weil es gerade passt, so wie es ist, obwohl du weißt, dass all das ein Ende finden wird.  

 

Wenn es ein Neuanfang ist…

Hello New Life

 

Puh. Das ist alles, was ich im Moment sagen kann. Puh. Seit meinem strengen und anspruchsvollen Wintersemester 2014/15 gab es keinen Moment mehr in meinem Leben, an dem ich mich wirklich entspannt gefühlt habe. Diese Zeit hat mich gelehrt, wie ich agieren muss, um stressresistent zu sein. Stressresistenz und -resilienz ist eine der wichtigsten Kompetenzen, die ich in dieser Zeit gelernt habe. Ansonsten würde ich untergehen. Untergehen in einer Vielzahl von Gedanken, die mich festhalten, nicht loslassen wollen, die wiederum ich gerne loslassen würde.

Es ist erst ein Monat her, aber innerhalb eines Monats hat sich mein Leben von Grund auf verändert, sodass es nicht mehr dasselbe ist. Ich war es gewohnt, diesen einen Job zu haben. Bloggerin. Einen Job, den viele noch nicht so ganz anerkennen können. Bloggerin. Was ist das schon? Ein müdes Lächeln geht durch den Räum. Bloggerin? Schläft bis zehn, hat keinen Stress und kann tun und lassen, was sie will. Das ist die Definition von Bloggerin, die in vielen Köpfen vorherrschend ist. Jetzt, wo ich Lehrerin bin, einem geregelten Job nachgehe, gezielt für mein regelmäßiges Gehalt arbeiten muss, merke ich erst, wie aufwändig der Job als Vollzeitbloggerin war. Und wie viel Druck dahinter steckte, auch regelmäßig Gehalt auf sein Konto zu bekommen, um überleben zu können. Seitdem ich meinem Beruf nachgehe, für den ich ausgebildet wurde, merke ich, wie schwer es auch ist, Teilzeitbloggerin zu sein und wie sehr mich der Beruf zeitlich aufgefressen hat.

Bloggerinnen werden immer belächelt. Der Job wird nicht ernst genommen, aber es ist Arbeit. Viel Arbeit. Und soll ich euch etwas sagen? Ich vermisse es, dass ich diesem Job nicht mehr 100% widmen kann. Ich vermisse es, dass nicht mehr die Bloggerin Lisa im Vordergrund steht. Aber trotzdem – ich mag meinen neuen Job, in den ich immer mehr reinfinde. Ob ich nach meinem Unterrichtspraktikum im Lehramt bleiben werde? Ich weiß es nicht.

 

 

Mein neuer Beruf

Mein neuer Beruf gehört quasi zu meinem neuen Lebensabschnitt dazu. Nicht nur die neue Wohnung ist ein großes Thema bei mir, sondern allen voran mein Job im Lehramt. Ich versuche, diesen Job so gut es geht, von meinem Bloggerdasein zu trennen. Da ich jedoch oft danach gefragt werde, möchte ich trotzdem einige Dinge mit euch teilen. Jedoch nur Dinge, die MICH persönlich betreffen.

Ich gehe gerne in die Schule. Mein Kollegium ist supernett, mit meinen Mentorinnen hatte ich auch Glück und es bereitet mir Freude, Kindern und Jugendlichen etwas beizubringen. Punkt. Mehr muss ich, so glaube ich, auch nicht sagen. Es reicht, wenn ich sage, dass es mir Spaß macht. Punkt der zweite. Seitdem ich unterrichte, merke ich, dass ich nicht das falsche studiert habe. Ich merke, dass mir der Job liegt. Aber ich merke auch, dass es da noch etwas ganz anderes gibt, das mir mehr liegt. Ich fordere das Schicksal nicht heraus. Wenn ich nach meinem Unterrichtspraktikum einen Job im Lehramt finde, bin ich glücklich. Aber es macht mich nicht unglücklich, wenn ich danach einen Job in dem Bereich finde, in dem ich zuvor selbstständig gearbeitet habe: MEDIEN. Wenn das Lehramt erst zu meiner Berufung wird, wenn ich 40 bin, ist das auch okay. Ehrlich gesagt, es würde mich sogar glücklicher machen. Ich lasse die Dinge auf mich zukommen.

Zusammengefasst: Ich bin zufrieden, der Job macht mir Spaß, aber ich vermisse meine regelmäßige Social Media Arbeit, die hinter meinem neuen Job gerückt ist. Eh klar. In der Schule habe ich die Verantwortung, meine Pflichten zu erfüllen. In meinem eigenen Gewerbe bin ich ausschließlich für mich selbst verantwortlich. Die einzige Person, vor der ich mich rechtfertigen muss, bin ich selbst!

 

 

#mycafeaulaitMOVED

Neben meinem neuen Job war auch mein Umzug ein zentrales Thema. Okay, was heißt hier WAR? Das Thema ist immer noch präsent. Ich habe mich schon gut in Graz eingelebt, aber in der Wohnung ist noch einiges zu tun. Einiges im Sinne von wahnsinnig viel. So ganz zu Hause fühle ich mich noch nicht. Ich bin gerade dabei, es zu ändern. Das hat zusätzlich viel Zeit gefressen, sodass der Blog und Social Media immer weiter in den Hintergrund gerückt sind. Oft werde ich nach einer Roomtour gefragt. Die kommt erst, wenn alles fertig ist. Perfektionistenregel Nummer 1. Ich mache keine halben Sachen.

 

Neues Ziel: Endlich einen Alltag reinbringen!

Nachdem ich zwei große Ziele erreicht habe, brauche ich ein neues Ziel. Und das lautet dieses Mal: Endlich einen Alltag reinbringen. Jetzt, wo ich einen regelmäßigen Job, einen selbstständigen Beruf und eine eigene Wohnung habe, besteht die neue Aufgabe darin, anzukommen und mit der Situation klarzukommen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass es mir gelingt, sobald ich in meinem neuen Job zu 100% reingefunden habe und die Wohnung endlich fertig ist.

 

 

Instagramzwangsurlaub: Was ich daraus lernte

Nach dem ersten Schock und einem zugegeben sehr emotional verfassten Blogbeitrag zu meiner Instagramsperre, folgte eine Zeit, die mir im Nachhinein betrachtet sehr gut getan hat. „Instagramzwangsurlaub“ habe ich diese Zeit genannt, die letztendlich doch ein paar erholsame Tage mit sich brachte. Diese erholsamen Tage waren wichtig, denn wie ich des Öfteren in meinen Blogposts erwähnt habe: Ich möchte wieder mehr auf mich achten. Dieses Vorhaben ist bis dato stets im Sand verlaufen, doch gerade meine Social Media Pause brachte mich wieder zurück. Zurück zu den Momenten der Achtsamkeit, die ich dringend notwendig hatte.

 

Unfreiwillig auf Social Media Detox gesetzt

…und daraus einige Lehren gezogen

Meinen „Instagramzwangsurlaub“ nutzte ich allen voran dazu, mein Social Media Verhalten zu reflektieren. Insbesondere in den letzten fünf Monaten hat es sich deutlich verändert. Mein Fokus verlagerte sich immer mehr auf meinen Instagramaccount. Ich missachtete sogar meine eigene Regel:

 

Du darfst dich nicht von Zahlen abhängig machen. Zahlen sagen nichts über das aus, wer du bist und was du leistest.

 

Trotzdem habe ich mich zu sehr von Zahlen leiten lassen, weil ich manchmal auch das Gefühl hatte, auf Zahlen reduziert zu werden. Nicht nur von anderen, sondern inzwischen weiß ich: auch von mir selbst. Ich schrieb mir selbst einen Wert zu, der sich aus Zahlen zusammensetzte. Nicht nur aus den Zahlen meiner Social Media Accounts, sondern auch aus anderen: Kleidergröße, Gewicht, Uninoten, die Dauer meiner Sporteinheiten usw. Gerade mein wiederholt aufkeimendes Essproblem, von welchem ich euch im vorherigen Post erzählt habe, führte dazu, dass mein Selbstbewusstsein erneut einen massiven Knick erlitt und ich mich unwohl fühlte. Dieses Unwohlsein kompensierte ich mit Zahlen:

 

Mit Likes und Follower.

 

Somit ging es bereits um mehr, als nur um die Tatsache, als Bloggerin arbeiten zu können.

Ich bin die Sache zu verbissen angegangen und genehmigte mir selbst keine Pausen mehr. Es lag schon immer in meinem Naturell, dass ich alles, was ich tue, aus Liebe, Leidenschaft und viel Herzblut tue. Daher auch meine Reaktion, die auf viele überdramatisch wirkte. Aber wenn irgendwo mein Herz dranhängt, dann hängt es dran und dann bedeutet es mir etwas. Instagram ist für uns Blogger so viel mehr, als nur eine App. Auch wenn es von vielen nach wie vor nicht ernst genommen, gar belächelt wird, aber dahinter steckt eine Leidenschaft, etwas zu kreieren und sich in diesem Sinne kreativ austoben zu können. Man kann dahinter etwas Fiktionales sehen, aber hinter jeder meiner Ideen steckt ganz viel Persönlichkeit.

Dennoch – es war nicht der richtige Weg, mein Selbstbewusstsein nach oben zu treiben, denn schlussendlich gibt es neben all dem Online-Wirr-Warr eine Realität. Und Selbstbewusstsein, auch wenn man es nicht angreifen kann, ist Teil der Realität und keine Sache, die man hinter einem virtuellen Vorhang verstecken kann. Ich habe mich in dieser instagramfreien Zeit vermehrt auf die Dinge konzentriert, die mir helfen sollen, mein Unwohlsein zu überwinden. Ich habe noch mehr Sport gemacht und mich so intensiv mit meiner Ernährung auseinandergesetzt, wie schon lange nicht mehr. Mein Schlafverhalten entwickelt sich langsam wieder in eine positive Richtung. Um zehn Uhr war meistens Sense und ich schlief von da weg gute acht Stunden. Nicht an der Social Media Welt teilzunehmen und die Momente der Achtsamkeit auszukosten waren genau das, was ich gebraucht habe, um wieder in die richtige Richtung gelenkt zu werden.

 

Trotzdem wird Instagram für mich wichtig bleiben

Doch der Fokus liegt auf mir und meinem Blog

Als mein Account nach dem ganzen Support Chaos endlich wieder freigeschalten wurde, war ich gar nicht mehr so euphorisch, wie ich dachte, ich würde es sein. Natürlich freute ich mich, dass all die Bilder, hinter denen viel Liebe steckt, nicht ins ewige virtuelle Nirvana verschwunden sind und all die Arbeit doch nicht ausgelöscht war. Dennoch möchte ich den Raum, den ich Instagram in meinem Leben als Bloggerin gewidmet habe, eingrenzen. Instagram wird nach wie vor wichtig für mich bleiben, denn als Blogger ist man heutzutage nun einmal auf diesen Social Media Kanal angewiesen. Und ich bin gerne auf Instagram. Angewiesen sein hin oder her.

Außerdem liebe ich es, in meinen Storys meinen Alltag zu zeigen, Bilder zu posten und wunderschöne Bilder von anderen anzusehen, doch ich möchte nicht mehr so verbissen und strategisch vorgehen. Regelmäßig ja, aber der Fokus soll wieder mehr auf den Blog per se liegen.

Früher habe ich erst meine Beiträge geschrieben und danach passende Fotos gemacht – mal mit Konzept, mal ohne. Inzwischen war es so, dass ich zuerst meine Bilder machte und mir danach angestrengt überlegte, für welche Beiträge ich sie verwenden kann. Dass das massiv meine Kreativität beim Schreiben einschränkte, merkte ich dadurch nicht. Dabei war es schon von klein auf mein Traum, später im Beruf mal „irgendwas mit schreiben“ zu machen. Denn im Schreiben liegt meine Liebe, auch in der Fotografie, doch wie meine liebe Freundin Kerstin kürzlich auf Instagram schrieb:

 

They say a picture is worth a thousand words. To me, however, one written word will always beat a million photos. Especially in a world where pictures are staged to perfection, writing feels more real and raw than ever to me.

Kerstin von Miss Getaway

 

Sie hat damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Mein Textbuch, das ich immer dabei habe, vegetiert seit geraumer Zeit in meinem Nachtkästchen. Ich habe es wieder ins Leben geholt, mich in die Natur gesetzt und geschrieben. Und plötzlich hatte ich dieses ganz besondere Gefühl:

 

Freiheit

 

Das ließ mich auch mein Blogkonzept überdenken. In welche Richtung will ich mit My Café Au Lait? Ist es immer noch die Richtung, in die ich gehen will? Ich bin mit all meinen Beiträgen, die ich in den letzten Monaten veröffentlicht habe, zufrieden. ABER es fehlt etwas. Noch mehr Persönlichkeit. Zwar schreibe ich meine persönlichen Kolumnen, doch es fehlt etwas Entscheidendes. Einen Teil von mir, den ich unbewusst ausgemerzt habe: Meine Erfahrungen mit Anorexie und der Weg, ein normales Leben trotz Essstörung zu führen. Weil ich mein eigenes Essproblem ignoriert habe, habe ich das Thema auch auf meinem Blog ignoriert, obwohl gerade meine Anorexia Recovery Kategorie die war, mit der ich schon vielen Menschen helfen konnte.

Ich will auf meine „Inspirationsbeiträge“ nicht verzichten, genauso wenig wie auf Ästhetik. Manchmal muss eine Flucht aus dem Alltag einfach her. Doch ich möchte auch diesen Teil meines Lebens nicht mehr verstecken, wie ich es in letzter Zeit getan habe. Gerade deswegen, weil ich selbst auf mehr Achtsamkeit bedacht bin.

In diesem Sinne hoffe ich, dass mein „Instagramzwangsurlaub“ mir dabei geholfen hat, eine Balance zwischen Bloggerlisa und Privatlisa zu finden. So einen Social Media Detox werde ich mir nun öfters gönnen. Zwar keine Woche durchgehend, aber ab und zu bleibt das Smartphone Smartphone und Instagram Instagram.

 


 

Beitragsbild via Unsplash

 

Life Update #14: About Big Plans

Disclaimer: Der Beitrag „Life Update #14: Big Plans“ enthält PR-Samples. Markierung: Asterisk (*)


 

Mir kommt es nicht so vor, als hätte sich seit dem letzten Life Update viel in meinem Leben getan. Und doch stehe ich vor einem wichtigen Meilenstein in meinem Leben, der nun immer konkreter wird. Langsam nehmen aufgestellte Pläne Form an, auch wenn es noch ein bisschen dauern wird, bis dieser Plan tatsächlich umgesetzt wird. Ihr könnt euch vielleicht schon vorstellen, worüber ich in meinem heutigen Life Update mit euch sprechen werde. Unter anderem werde ich euch verraten, wie es um meinen Umzug nach Graz bestellt ist. Außerdem erzähle ich euch, was ich mir für die kommende Zeit wünsche, mit welchen Plagen ich mich gerade herumquäle und wie ich zum Thema Fastenzeit stehe bzw. ob ich selbst auch fasten werde.

Abgesehen davon bin ich euch noch ein Outfit schuldig. Ich wollte euch schon längst meinen Look mit dem Oversize Pullover von Tommy Hilfiger* zeigen, für den ich einige Komplimente bekommen habe.

 


 

 

Big News: Das Nesthäkchen wird flügge

Mein Umzug nach Graz

Mit 26 Jahren bin ich ein bisschen spät dran, was das Ausziehen aus dem Elternhaus betrifft. Auch wenn es für mich schon lange keine einfache Situation ist, keine eigenen vier Wände zu haben, so bereue ich es doch nicht, das Studium über Zuhause gewohnt zu haben. Es war definitiv die richtige Entscheidung, meine Mutter nach dem Tod meines Vaters zu unterstützen und nicht zu gehen. Inzwischen sind wir aber beide dazu bereit, dass ich in die große weite Welt hinausgehe. Okay, es ist nur Graz, aber für mich ist es ein unglaublicher Meilenstein, auf den ich mich schon wahnsinnig freue. Er nimmt Form an. Langsam kann ich mich darauf einstellen, was mich alles erwarten wird.

Gelegentlich bekomme ich die Frage, wie meine Wohnungssuche voran geht. Ich möchte noch nicht allzu viel verraten. Nur so viel: Ich habe bereits ein Mietanbot für eine Wohnung gestellt, welches bewilligt wurde. Es geht somit gut voran. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt jedoch. Um in meine Wunschwohnung zu ziehen, muss ich länger warten, als geplant. Erst zwei Wochen nach Schulbeginn werde ich einziehen können, aber ich habe auf mein Bauchgefühl gehört und diese Entscheidung frei aus dem Bauch heraus getroffen. Fast sieben Jahre habe ich gependelt, da ertrage ich auch die zwei Wochen pendeln bis zum Umzug.

 

 

Always Tired

Die Frühjahrsmüdigkeit hat mich wieder

Ich neige zur Frühjahrsmüdigkeit. Während sich viele aktuell mit den ersten Allergien herumplagen, leide ich jedes Jahr aufs Neue an der Frühjahrsmüdigkeit. Heuer kam sie ein bisschen früher, als gewohnt. Das lässt mich hoffen, dass sie vorbei sein wird, wenn der Frühling endlich eingezogen ist. Deswegen mangelt es mir momentan auch ein bisschen an Motivation bezüglich meiner To Do’s. Mein Unistapel mit To Do’s während den Semesterferien ist leider noch nicht geschrumpft und es wirkt sich auch ein bisschen auf meine Arbeitsmoral aus. Eigentlich wollte ich viel mehr bloggen und auch auf Instagram aktiver sein, als ich es ohnehin schon bin. Doch momentan ist das Bett mein Lieblingsort. Ich könnte wirklich permanent schlafen. Wie jedes Jahr hoffe ich, dass die ganze Sache schnell ausgestanden ist und ich wieder mehr Elan habe.

 

 

Die Talfahrt ist trotzdem beendet…

In meinem letzten Life Update habe ich euch erzählt, dass der Jahresbeginn eher suboptimal für mich verlief. Inzwischen stellt sich die kleine Talfahrt jedoch wieder ein. Trotz Frühjahrsmüdigkeit habe ich aus meiner kleinen Tiefphase wieder herausgefunden. Im besten Alter will man seine Zeit schließlich nicht mit Jammern verschwenden. Ich merke immer mehr, wie viel es noch zu erleben gibt und wie ich mein Leben als junge Erwachsene gestalten möchte. Zuhause rumsitzen? Diese Phase habe ich durch, jetzt wird wieder am Leben teilgenommen.

Entgegen meines Naturells, das die Wochenenden nach einer partyreichen Jugend lieber zu Hause verbringt, bin ich jetzt wieder öfters unterwegs. Damit sind nicht nur Parties gemeint, sondern auch Kinoabende oder Barbesuche. Ich merke, wie gut es mir tut, wenn ich mich nicht zu Hause verkrieche und kann es kaum noch erwarten, bis es endlich wärmer wird. Da steigt meine Motivation bekanntlich immer. Mit dem Frühling in Sichtweite steigt auch mein Wohlbefinden. Ich habe Lust, mit den Mädels abends wegzugehen, Ausflüge zu machen, auf Dates und generell darauf, neue Leute kennenzulernen. Darum sage ich auch immer: Lasst euch von Talfahrten nicht entmutigen. Die gehören im Leben einfach dazu. 

 

 

Wish Upon a Star

Das wünsche ich mir in nächster Zeit

Trotz Umzug, für welchen ich gerade zwanghaft versuche, mein Sparschwein am Leben zu halten, möchte ich wieder ein bisschen raus in die große weite Welt. Mein letzter Auslandsaufenthalt liegt inzwischen auch schon wieder fünf Monate zurück. Es wird definitiv Zeit für einen Citytrip. Ich wäre motiviert für eine weitere schöne Stadt in Europa und liebäugle gerade mit einem Kurztrip nach Rom. Zumindest haben Alex und ich davon gesprochen. Es wäre schon, wenn wir diesen Plan auch in die Tat umsetzen könnten.

Weil wir „On a Budget“ reisen wollen, denken wir über einen Aufenthalt in einem Air BnB nach. Falls ihr gute Tipps habt, dann nur her damit.

 

 

Fasten…

Ja oder Nein?

Meine Einstellung bezüglich der Fastenzeit ist so ähnlich, wie meine Einstellung im Bezug auf Neujahrsvorsätze. Ich halte nicht wirklich viel davon. Vor allem wenn man nicht aus religiösen Gründen fastet – was ich etwas besser verstehen könnte. Für mich ist der Aschermittwoch ein zu konkretisierter Tag, um Laster und Gewohnheiten zu ändern oder zu unterbrechen, da ich der Meinung bin, dass man dafür einfach keinen bestimmten Tag braucht. Auf Instagram habe ich in den Stories einige Beiträge zum Thema Fastenzeit gefunden.

Ich persönlich würde nicht davon sprechen, dass ich mich nun auch in die Fastenzeit verabschiede und auf ungesunde Gewohnheiten verzichten werde, aber es gibt durchaus Dinge, die ich aktuell in meinem Leben ändern oder ausbauen möchte. Es liegt nicht an der Fastenzeit per se, aber ich möchte versuchen, mir zuliebe mein Leben gesünder und nachhaltiger zu gestalten. Da sich doch einige während der Fastenzeit im Verzicht üben, ist es eventuell sogar motivierender mitzuziehen. Trotzdem wird sich meine Einstellung zur Fastenzeit nicht ändern.

 

Wie steht ihr zu diesem Thema?

 


 

Big

Outfitdetails

Jumper*: Tommy Hilfiger (Ausverkauft)
Shoes*: Tommy Hilfiger (SALE – Same here)
Bag: Tommy Hilfiger (Same here)
Denim*: Only (Same here)

Meine Ziele für das Jahr 2018

Vor vier Tagen haben wir das Neue Jahr eingeläutet. In diesem Sinne möchte ich mir erst einmal die Freiheit herausnehmen, euch ein Frohes Neues Jahr zu wünschen. Ich hoffe, ihr seid gut im Jahr 2018 angekommen und habt ausgiebig auf die Art und Weise gefeiert, wie es auch am besten gefällt.

Mein 2018 hat mit wunderbaren Freunden begonnen. Wir haben ausgelassen gefeiert, das Feuerwerk bestaunt und über alte Zeiten gequatscht. Raclette gegessen, ein paar Weinchen und andere Drinks genossen und die Songs unserer Jugend gehört. Besser hätte das Neue Jahr für mich nicht starten können. Deshalb bin ich umso motivierter, 2018 zu einem grandiosen Jahr werden zu lassen. Selbst kann man zwar nicht alles beeinflussen, aber manchmal kann man seinen Wünschen und Träumen doch nachhelfen. Wie ihr wisst, formuliere ich für mich keine Neujahrsvorsätze mehr, sondern setze mir Ziele, die ich in diesem Jahr gerne erreichen möchte.

Ich bin guter Dinge, schließlich habe ich 2017 alle meine Ziele und noch viel mehr erreicht. 2017 war ein spannendes, aber auch ein sehr arbeitsintensives Jahr. Darum habe ich ein bisschen Bedenken, dass 2018 auch super werden kann. Wer kennt das nicht? Kaum hatte man ein tolles Jahr, wird das nächste nicht so toll. Da aber bereits wunderbare Erlebnisse auf dem Plan stehen, bin ich guter Dinge, dass 2018 schön wird.


 

 

Diese Ziele möchte ich 2018 erreichen

Ziele soll man bekanntlich hochstecken. Mag einerseits stimmen. Gewissermaßen tue ich das auch, aber komplett den Blick für die Realität sollte man dabei nicht verlieren. Wichtig ist es, dass man mit dem notwendigen Feingefühl herangeht und sich nicht unterkriegen lässt, wenn’s mal schief läuft. Hey, wir sind menschlich, da kann nicht alles wie im Bilderbuch ablaufen. Aber kommen wir nun zu meinen Zielen bzw. Wünschen.

 

Ein neues Konzept umsetzen: Telling Stories in Pictures

Gestern saß ich mit meiner lieben Freundin Kerstin bei einem Kaffee und erzählte ihr, wie ich mir mein Bloggerjahr 2018 vorstelle. Fotografie ist das Nonplusultra unseres Jobs, darum ist es in der Hinsicht essentiell kreativ zu bleiben. Ganz ehrlich: Ich kann reines Rumgepose nicht mehr sehen. Sicher, es ist insbesondere im Modebereich ein adäquater Weg, um Outfits und Looks zu präsentieren, aber auf Dauer wird mir das schlichtweg zu langweilig.

Ich möchte ein neues Konzept ausprobieren: Telling Stories in Pictures. Fotografie muss lebhaft sein. Eine Geschichte erzählen. Ich habe es satt, immer nur zu posieren. Mal ein ganz normales Posingbild zur Abwechslung ist ja ganz nett, aber fortan soll hinter meinen Bildern mehr stecken. Schon eine Zeit lang versuche ich das umzusetzen und ich habe auch das Gefühl, dass immer „mehr Story“ in meine Bilder kommt. Allerdings – 2018 möchte ich noch kreativer werden, was meine Fotografien betrifft.

Dabei habe ich mir einmal die Instagramaccounts der großen Influencer angesehen. Mit ein paar Ausnahmen haben nahezu alle Influencer Bilder, die eine Geschichte erzählen. Natürlich ist es einfacher, mit 1 Million Follower solche Konzepte umzusetzen, weil man die Möglichkeit hat, viel zu reisen. Aber finanzielle Mittel sind nicht maßgeblich, um tolle Ideen zu realisieren. Man benötigt nur Kreativität und die Motivation, es auch wirklich durchziehen.

 

Unterrichten und Ausziehen

Die beiden Dinge gehören für mich zusammen, denn sie sind auch nur in der Kombination möglich. Ich möchte endlich in eine eigene Wohnung ziehen, hätte dafür aber gerne einen festen Job. Darüber habe ich schon öfters gesprochen, unter anderem auch, warum ich nur mit einem fixen monatlichen Einkommen ausziehen möchte. Darum müssen wir das nicht elendig lange durchkauen. Doch dieser Punkt ist mein größtes Ziel. Um den festen Job kümmere ich mich gerade. Die Bewerbungsphase ist wirklich langwierig und anstrengend. Ich hoffe, ich habe sie bald hinter mir, damit ich mich endlich um die Wohnung kümmern kann.

 

 

Mehr Zeit für das Studium

In den letzten Monaten hat sich der Blog stark entwickelt. Die Arbeit als Bloggerin ist zeitintensiver geworden, als sie vorher ohnehin schon war. Natürlich liebe ich es, aber das Studium blieb dadurch wirklich ganz schön auf der Strecke. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich auf mein neues Studium nicht wirklich angewiesen bin, weil ich schon eines abgeschlossen habe. Da ich keine halben Sachen mache, möchte ich mich 2018 doch ein bisschen mehr meinem Studium widmen. Der Blog hat aber trotzdem Priorität.

 

Die Welt ein bisschen mehr entdecken

Auch wenn es mit meinem „Großprojekt Ausziehen“ schwierig wird, aber reisen möchte ich trotzdem. Natürlich ist das auch eine Frage der finanziellen Mittel. Es steht noch in den Sternen, ob ich mir die eine oder andere Reise leisten kann, aber es wäre schön, eine weitere europäische Hauptstadt auf meiner Liste abhaken zu können. Auch das Meer würde ich gerne wiedersehen.

 

Das „Nein“ verbessern

Als ich als kleines Kind das Wort „Nein“ kennengelernt habe, habe ich es ständig benutzt. Mit dem Alter habe ich es leider verlernt. 2017 war das Jahr, in welchem ich das Wort „Nein“ wieder anwenden konnte, aber eben nicht immer. Ich möchte mein „Nein“ verbessern und es in jeder Situation anwenden, in der ich auch „Nein“ sagen möchte.

 

 

Taking care about myself

Im Sommer 2017 habe ich es wieder super hinbekommen, mehr auf mich selbst zu achten. In den letzten beiden Monaten habe ich mich selbst jedoch leider vernachlässigt. Dabei habe ich aber gelernt, dass es gewisse negative Dinge im Leben gibt, die ich nicht verdiene. Im Gegenteil. Ich verdiene so viel mehr und es ist essentiell, mehr auf mich zu achten, weil ich das eben auch verdient habe. Beautyprogramme, Ruhephasen und Pausen, aber auch die Tatsache, welche Menschen ich in mein Leben lasse, spielen dabei eine große Rolle, genauso wie Ernährung und Sport.

 

Exploring Graz

Ich bin zwar keine eingefleischte Grazerin, aber dank meinem Studium wurde die steirische Landeshauptstadt trotz fehlendem Wohnsitz zu meiner Heimat, die ich kennen und lieben gelernt habe. Zwar kenne ich wirklich viel von Graz, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mehr zu entdecken gibt. Nicht zuletzt wegen den ganzen Shootings, die ich am Liebsten in Graz habe. Ich möchte neue Spots entdecken, um auch euch Graz in einem vielseitigen Licht zu präsentieren.

Die meisten meiner Shootings habe ich inzwischen in Graz. Manchmal stehen wir dabei ganz schön planlos da, weil wir nicht wissen, welche Location den notwendigen Pfiff für die Bilder haben. Darum will ich in diesem Jahr Graz (hoffentlich auch bald mein Wohnort) auf Herz und Nieren abklappern. Nicht zuletzt wegen der Sache: Telling Stories in Pictures und auch der Tatsache, dass wir uns bei Shootings Stress ersparen. Die Bilder in diesem Beitrag haben wir übrigens am Grazer Citybeach geshootet. Dass wir zu dieser Location gekommen sind, war dann letztendlich auch nur ein glücklicher Zufall, obwohl wir die Location schon jahrelang kennen.

 

My Café Au Lait soll wachsen

Der Blog hat in den letzten Jahren zwar einen Quantensprung gemacht, aber er soll noch besser werden. Egal, ob es sich nun um Kooperationen oder redaktionelle, sprich unbezahlte Beiträge handelt. Es steckt in jedem Post gleich viel Herzblut drin. Für mein Bloggerjahr 2018 habe ich mir vorgenommen, noch kreativer zu werden – in beiderlei Hinsichten: Bei Kooperationen und redaktionellen Beiträgen.

 

I’m wearing

Off-Shoulder Jumper: Vero Moda (Same Here – SALE)
Leather Skirt*: BikBok (Same Here – SALE)
Ankle Boots: Deichmann
Sunnies: RayBan (Same Here)
Tights: Calzedonia (Similar Here)
Bag: Guess (Same Here – SALE)

 


 

Pictures Taken by

Martina Quehenberger

 


 

Location

Citybeach Graz

 


Asterisk marked (*): PR Samples 

 

Life Update #11: So Exciting!

Es ist verrückt, wie es momentan in meinem Leben zugeht. Wirklich verrückt, aber ich liebe es. Jeden einzelnen Moment davon liebe ich. Zurzeit ist mein Leben gerade alles andere, als langweilig. Ich erlebe aktuell wahnsinnig viel, gewinne so viel Eindrücke und kann sagen, dass mein Leben noch nie so abwechslungsreich und spannend war. Trotzdem muss ich zugeben, dass es manchmal doch ein bisschen viel auf einmal war. War ich vor einem Jahr noch in meinem Alltagstrott gefangen, ist jetzt genau das Gegenteil der Fall. Aber ich möchte nicht jammern. Gejammert habe ich damals, als mein Leben langweilig war. Jetzt hat sich alles von Grund auf gewandelt und manchmal kommt es mir so vor, als würde ich in einer komplett neuen Welt leben. Life is so exciting at the moment.

 


 

 

So Exciting: Traveling around Austria

Wer mich auf Instagram verfolgt, wird schon mitbekommen haben, dass ich in letzter Zeit viel unterwegs war. Begonnen hat alles mit dem Mister Austria Finale in Wien, welches ich als Begleitung von meiner lieben Freundin Kerstin miterleben durfte. Danach ging es auch schon weiter nach Linz ins Hotel Lebensquell Bad Zell (Beitrag folgt), ehe es genau eine Woche später in die Therme Loipersdorf ging, wo ich auch meinen Geburtstag zum Teil gefeiert habe. Wie ihr inzwischen wisst, hege ich eine große Liebe für meine Heimat, sodass all diese Momente für mich etwas ganz Besonderes waren. Ich komme wirklich wahnsinnig gerne in Österreich herum, doch fürs Erste habe ich jetzt genug von der Herumfahrerei und freue mich doch auf ein paar Wochen zu Hause, auch wenn ich einige Eventeinladungen schweren Herzens absagen musste. Doch ich habe eines gelernt: Ich muss auf meinen Körper hören. Vor allem dann, wenn ich merke, dass es mir doch ein bisschen zu viel wird.

 

 

So Exciting: A new age

Wie jedes Jahr bin ich auch dieses Jahr wieder gealtert. Macht Sinn, oder? Wer wissen möchte, wie alt ich geworden bin, liest sich am Besten diesen Beitrag durch. Vielleicht kommt das jetzt so rüber, als hätte ich Probleme, diese Zahl niederzuschreiben, aber dem ist nicht so. Ich komme mit meinem aktuellen Alter wirklich gut klar. Sogar mehr als das. Es ist großartig, 26 zu sein. Ich weiß, ich gehe langsam Richtung 30, aber dennoch ziehe ich so viele Vorteile aus dem Alter. Jetzt sehe ich mich wirklich als Frau an und ich merke doch immer wieder, wie wenige Erfahrungen man mit Anfang 20 noch hat und wie jugendlich zum Teil noch die Persönlichkeit ist. Inzwischen fühle ich mich erwachsen. Im Herzen bin ich trotzdem noch ein Kind, aber ich fühle mich nicht mehr wie ein Teenie. Meine ganzes Wesen hat sich verändert. War ich mit 21 noch ein richtiger Grünschnabel, stehe ich jetzt mit beiden Beinen fest im Leben. Zumindest meistens.

 

 

So Exciting: University & Job

Ich kann gar nicht glauben, dass das Semester schon wieder bald bei der Halbzeit angelangt ist. Applied Ethics ist wirklich ein abwechslungsreiches Studium mit vielseitigen Perspektiven. Es ist spannend, wirtschaftliche und medizinische Themen in einer ethischen Sichtweise zu betrachten und ich lerne so auch viel über meine persönlichen Werte. Definitiv ist es ein Studium, welches wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt und meine Entwicklung ist mit Sicherheit noch längst nicht abgeschlossen. Leider musste ich das Studium im November bis dato etwas vernachlässigen, weil für den Blog doch einiges zu tun war. Wäre ich noch in meinem alten Studium, wäre es wohl umgekehrt. Wie man sieht, habe ich meine Prioritäten verlagert. Das Studium ist mir wichtig, vor allem ist es mir wichtig, es abzuschließen, aber ich merke immer mehr, dass es nicht meine Nummer 1 ist und ich die ganze Sache doch lockerer angehe, als zu Beginn gedacht.

Mein Traum war es immer, in einer kreativen Branche zu arbeiten, weil es einfach meine Berufung ist. Darum kam das Studium etwas zu kurz, aber ich kann immer noch sagen, dass es mir Freude bereitet und ich damit leben kann, wenn sich der Abschluss nun doch hinauszögert. Immerhin habe ich schon ein abgeschlossenes Studium.

Auch an meiner Zukunft als Lehrerin arbeite ich gerade. Ich habe schon einige Bewerbungen abgeschickt, allerdings ist es mit meiner Fächerkombination nach wie vor schwierig. Es hat mir nicht viel genützt, dass ich für das kommende Schuljahr eine der ersten Bewerberinnen bin. Die meisten Unterrichtspraktikumsplätze werden erst frühestens im März vergeben. Bis dahin heißt es durchhalten und bewerben, bewerben, bewerben. Mein großes Ziel, in Graz zu unterrichten, gebe ich nicht auf. Allerdings habe ich meine Ansprüche etwas heruntergeschraubt. Beharrte ich im Sommer noch darauf, an meiner Wunschschule zu unterrichten, ist das heute nicht mehr die Top Priorität. Hauptsache Graz. Da kann ich mit jeder Schule leben. Zumindest habe ich schon eine Einladung für ein Bewerbungsgespräch im März an einer Schule, an welcher ich bereits unterrichtet habe. 

 

 

So Exciting: Let’s say welcome back to an old friend

Eine kleine Ankündigung habe ich auch noch zu machen. Nachdem ich auf Instagram eine Umfrage gestartet habe, ob der Snapshot Sunday wieder zurückkommen soll, kann ich jetzt verkünden: Er wird zurückkommen. Die meisten haben für „Ja“ gestimmt, sodass ich monatlich einen Snapshot Sunday machen möchte und zwar immer am Ende des Monats. Das heißt, er kommt am 26. November wieder zurück, wird im Dezember jedoch pausieren, weil der Sonntag genau auf Silvester fällt. Aber im neuen Jahr wird er wieder kontinuierlich durchgezogen. Momentan feile ich noch am Konzept, da ich ihn etwas refreshen möchten.

Der Grund, warum er zurückkommt: Ich habe so viele Fotos, die nicht gezeigt werden und das finde ich einfach schade.

 

 

Advent auf My Café Au Lait

Fielen die weihnachtlichen Postings im Vorjahr aufgrund meiner Diplomarbeit etwas dürftig aus, möchte ich heuer wieder mehr Adventszauber auf My Café Au Lait bringen. Zwar nicht in Form von 24 Postings, sprich eines eigenen Adventskalenders, aber es soll doch ein bisschen Weihnachtsstimmung auf dem Blog aufkommen. Jedoch werde ich mit 23 anderen lieben Bloggerinnen einen Fashion-Adventskalender starten. Und in den Genuss meines Postings kommt ihr ziemlich früh: Ich verstecke mich nämlich hinter dem ersten Türchen. Mehr Infos wird es bald auf Instagram und auf meiner Facebookseite geben.

 


 

Photo Credits

Miss Getaway

 


 

Location

Grand Etagé / Hotel Grand Ferdinand

 


 

 

Warum Bloggen eine Erfüllung für mich ist

 

Als ich vor über viereinhalb Jahren mit dem Bloggen begonnen habe, gab es nur eine Person, die hinter den Kulissen arbeitete: ICH! Mittlerweile ist viel Zeit vergangen. Inzwischen hat sich mein Blog verändert. Ich habe mich verändert. Ich bin genauer geworden – besonders, was meine Texte und Bilder betrifft. Früher habe ich nur Zeit in diesen Blog investiert. Heute ist es weitaus mehr: eine bessere Kamera, Photoshop, eine eigene Domain, Dekoration und noch mehr Zeit sind nur einige Dinge, die in diesen Blog hinein fließen. Was sich jedoch noch geändert hat: Hinter Café Au Lait stehe nicht mehr ich alleine, sondern viele, viele weitere Menschen. 

 

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Der Wandel von Einsam zu Gemeinsam!

Warum Bloggen eine Erfüllung für mich ist

Ich habe diesen Blog ins Leben gerufen, weil ich einen Traum hatte. Den Traum, meine Worte nach außen zu tragen. Mittlerweile tue ich das seit über viereinhalb Jahren. Zu Beginn hätte ich mir nie erträumt, dass dieser Blog oder auch mein Bloggerleben viel zwischenmenschliche Bereicherung mit sich bringen wird.

Über diesen positiven Wandel bin ich mehr als glücklich. Begonnen hat alles damit, dass auch meine Freunde ein Interesse daran entwickelten, mir zu helfen. Zumindest wollten sie mich dabei unterstützen, denn sie wissen: Ich liebe das, was ich tue. Und das ist schön, sehr schön sogar. Wenn ich zurückdenke, wird mir klar, dass das Bloggen am Anfang zwar Spaß gemacht hat, es aber nie die Erfüllung war, die es jetzt ist. Warum? Weil ich auf den Rückhalt von unfassbar lieben Menschen vertrauen kann.

 

Die Unterstützung von außen ist wertvoller als eine Kooperation

Diesen Satz nehme ich mir sehr zu Herzen, denn ohne diese Unterstützung von außen wäre kein Durchhaltevermögen gegeben und folglich auch nicht die Tatsache, dass ich diesen Blog dank Kooperationen als Nebenjob ausüben kann. Da ist einerseits Alex, mein treuerster Kumpane, bester Freund und Partner in Crime. Derjenige, der mir schon vor unserer Freundschaft gesagt hat, dass er es cool findet, dass ich einen Blog habe. Und er ist derjenige, der geduldig den halben Tag mit mir durch ganz Graz stapft, um 10.000 Fotos von mir zu machen, ab und zu Korrektur liest und auch mal mit der einen oder anderen Idee ankommt.

Besonders hervorheben muss ich auch Daniel, der bereits dreimal mit mir geshootet hat. Das Timing ist meistens zwar nicht gerade auf unserer Seite, weswegen es noch nicht allzu viele Shootings gab, aber ich freue mich trotzdem, wenn eines zustande kommt und er mir mit seiner Expertise auch Tipps geben kann, wie ich meine eigenen Fotografiefähigkeiten verbessere.

Vergessen darf ich auch meine Mädels nicht, wovon einige ab und zu zur Fotografin mutieren und mir helfen. Die mir geduldig zuhören, wenn ich von meinem Blog rede und die sich immer mit mir freuen, wenn ich etwas cooles erleben darf, was mit dem Blog zu tun hat.

 

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Gemeinsam mit Bloggern

Was ich nicht außen vor lassen möchte: die Zusammenarbeit mit Bloggern. Anfangs war es schwierig, Grazer Blogger zu finden, obwohl es die damals durchaus gab. Sogar schon vor meiner Zeit als Bloggerin. Doch mittlerweile kenne ich wesentlich mehr und einige davon sind mir richtig ans Herz gewachsen. Manche sogar innerhalb kürzester Zeit. Wir teilen eine gemeinsame Leidenschaft und inzwischen ist es auch schon so weit gekommen, dass wir uns gegenseitig unterstützen.

Einen Satz möchte ich dabei jedoch nicht verwenden: Das wir voneinander profitieren. Vielleicht tun wir das, aber ich finde, wenn zwei Wörter nicht zusammenpassen, dann sind das: Profit(ieren) und Freundschaft. Wenn ich von Menschen profitiere, die ich gerne habe, dann ist es auf menschlicher Ebene – und nicht mal das kann man als profitieren bezeichnen, da ich dieses Wort einfach mit Geld und Erfolg assoziiere. Wir vermitteln uns -und das ist wesentlich wichtiger- Werte. Werte, wie Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft.

Bloggern wird oft eine gewisse Stutenbissigkeit nachgesagt. Vielleicht stimmt es auch, denn das Gerücht wird nicht von irgendwo her kommen. Nur hatte ich das Glück, dass ich solchen Bloggerinnen noch nie wirklich begegnet bin bzw. habe ich mich danach nicht mehr näher mit ihnen befasst. Klar, wir reden über typische Bloggerthemen, auch über Followerzahlen und Kooperationen, aber bei denen, die mir ans Herz gewachsen sind, hatte ich nie das Gefühl, dass sie sich damit profilieren oder sich dadurch als etwas Besseres fühlen. Vielmehr geben sie Tipps weiter, stehen einem mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen.

 

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Zwischenmenschliche Kontakte und große Bereicherungen

Mittlerweile kann ich auf wundervolle Erlebnisse und Bekanntschaften mit Bloggern zurückblicken. Da ist zum Beispiel Kerstin, die erste Bloggerin, die ich näher kennenlernen durfte. Ich hätte nie gedacht, dass hinter Miss Getaway (so, wie ich sie damals auf Instagram „kennengelernt“ habe), eine derart liebe Person steckt. Anfangs war immer dieser berüchtigte Hoheitsabstand vorhanden. Kerstin hatte, seit ich sie auf Instagram entdeckt habe, weitaus mehr Instagramfollower, als ich. Ich hatte immer diese Gedanken, dass Blogger, die zahlentechnisch überlegen waren, kein Interesse daran hätten, zahlentechnisch unterlegene Blogger kennenzulernen. Doch diesen Gedanken habe ich sofort beim ersten Bloggertreffen verworfen. Ich durfte sie sogar zu zwei Events begleiten, zu denen sie eingeladen wurde, Fotos von ihr machen und sie interviewen. Außerdem finde ich es schön, wenn Zeit für einen Kaffeeklatsch ist. Sie ist definitiv eine Bloggerin, die andere unterstützt und mir beispielsweise tolle Erlebnisse ermöglicht hat.

Auch Christina und Alina möchte ich namentlich hervorheben. Alina kenne ich zwar noch nicht so gut, aber wir bilden zu viert (Kerstin, Alina, Christina und ich) eine WhatsApp-Gruppe und ich hoffe, dass es sich zeittechnisch bei uns einmal ausgehen wird, ein gemeinsames Projekt zu kreieren.

Besonders schön fand ich auch das Bloggerdinner bei Omas Teekanne. Inzwischen wird ein Netzwerk aufgebaut und dank dieser Idee habe ich noch zwei tolle Mädels kennengelernt: Denise und Stefanie, zwei liebe, herzliche Mädels. Letzten Samstag haben wir uns sogar getroffen, auch im Sinne dessen, uns gegenseitig zu unterstützen. Wir hatten einen produktiven Nachmittag: ich durfte meine Lehrerfähigkeiten raushängen lassen und erklärte ihnen, wie man ein Video schneidet. Und genau darum geht es: Sein Wissen weitergeben, andere unterstützen und sich gemeinsam helfen! Sich gegenseitig zu inspirieren und besonders wichtig: Der Austausch. Übrigens: im Zuge dieses Nachmittags sind auch diese Fotos entstanden. Geendet hat es dann zwar mehr in einem Mädels-Klatsch-und-Tratsch, aber ich hatte trotzdem das gute Gefühl, ihnen geholfen zu haben (hoffe ich zumindest).

Zu guter Letzt möchte ich auch noch ein Erlebnis erwähnen, welches ich letzten Freitag hatte: Das gemeinsame Testessen mit dem Grazer Nonplusultra Genussblog „Testesser“ von Manu. Christina, Stefanie, Denise und ich durften hautnah erleben, wie das Grundgerüst eines Blogposts auf Manus Blog entsteht. Es war wirklich ein gelungener Abend und es ist interessant, auch mal einen Einblick in die Arbeitsweisen von anderen Blogs zu gewinnen.

 

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Bloggen erfüllt mich, wegen den Menschen

Die Frage, warum mich das Bloggen so erfüllt ist damit einfach zu erklären: Wegen den Menschen. All meine Freunde, die mich unterstützen, sind ein Segen. Seien wir uns einmal ehrlich: Nicht jeder Blogger hat einen Freundeskreis, der gegenüber dieser Tätigkeit derart verständnisvoll reagiert. Ich bin dankbar, dass sich meine Freunde hin und wieder einbringen.

Bloggen erfüllt mich, weil ich dadurch so liebe, herzliche Mädels kennenlernen durfte. Mädels, die das Gleiche tun und lieben und mit denen man bestimmt auch coole Ideen umsetzen kann. Ich bin dankbar, dass ich nicht mehr alleine da stehe. Dass ich von allen Seiten Unterstützung bekomme. Auch von meinen Lesern. Ihr seid diejenigen, die das Puzzle erst komplett machen. 

Ich bin in der glücklichen Position, meine Worte nach außen zu tragen, meine Fotografien mit euch zu teilen und ich darf das tun, was ich liebe. Es ist eine Bereicherung, bei dieser Leidenschaft von so vielen Menschen unterstützt zu werden. Gleichzeitig ist es ein Segen, dadurch so viele kreative, herzensgute Menschen kennenzulernen. All das ist die größte Erfüllung, was das Bloggen betrifft. Und ich möchte es nie mehr missen. Darum möchte ich mich an dieser Stelle bei jedem bedanken, der zu dieser Erfüllung einen Teil beigetragen hat.

 

Wie erstelle ich ein Media Kit?

 

Wenn es um das professionelle Bloggen geht, ist ein kompetenter Auftritt essentiell. Neben absoluter Pünktlichkeit bzgl. der Veröffentlichung, Präzession und Vernetzung, gibt es eine wesentliche Sache, die man beim Bloggen nicht außer Acht lassen darf: Das Media Kit. In diesem Post möchte ich dir erklären, warum ein Media Kit wichtig ist. Außerdem erkläre ich dir, wie ich meines erstellt habe.

 

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Wie? Was? Media Kit?

Was ist ein Media Kit?

Ein Media Kit fasst die wesentlichsten Informationen für potentielle Kooperationspartner übersichtlich zusammen. Die Unternehmen bekommen einen umfassenden Einblick über dein(e):

  • …Nische/Themengebiet (z.B. Fashion, Lifestyle usw.)
  • …Reichweite
  • …Erfahrungen
  • …Angebot

Vereinfacht gesagt: du präsentierst dich und deinen Blog in den umfassendsten Facetten und zeigst, welchen Mehrwert potentielle Partner aus einer Zusammenarbeit mit dir ziehen können.

 

Warum ein Media Kit?

Wie gesagt: Deine potentiellen Kooperationspartner bekommen einen umfassenden Einblick über deine Person, deine Reichweite, deine Erfahrungen usw. Außerdem erleichtert es die Kommunikation enorm. Du ersparst dir zig E-Mails, da ein Media Kit die wichtigsten Fragen der potentiellen Partner beantwortet. Auch ein Punkt, den man nicht vernachlässigen darf: Es zeugt von Professionalität.

 

Wie soll mein Media Kit wirken?

Dein Media Kit sollte eine klare Linie haben, aber dennoch kreativ/individuell wirken. Es sollte übersichtlich und frei von Rechtschreibfehlern sein, professionell wirken und es darf deine potentiellen Kooperationspartner nicht „erschlagen“. Achte auf Nettique und verzichte auf harte Forderungen und Formulierungen. Bleib authentisch und realistisch. Du musst dich nicht auf ein Podest stellen, um Kunden von dir zu überzeugen.

Achte auch darauf, dass man dein Media Kit sofort mit deinem Blog in Verbindung bringt. Nutze die gleichen oder ähnliche Farben. Greife auf Bilder zurück, die auch auf deinem Blog leicht gefunden werden können oder zumindest schon einmal in einem Post vorgekommen sind. Ich habe beispielsweise Bilder aus meinen beliebtesten Posts verwendet.

 

Das muss unbedingt in dein Media Kit

Setze auf Qualität. Bevor du mit der Erstellung eines Media Kits beginnst, überlege dir: Wofür stehst du und was möchtest du zeigen? Für mich sind wichtig:

  • Blogvorstellung
  • Eckdaten
  • Persönliche Vorstellung + Steckbrief
  • Referenzen/Erfahrungen
  • Media/Press & Events
  • Angebot + Preise
  • Reichweite
  • Kontakt

Darüberhinaus bin ich ein großer Fan von Inhaltsverzeichnissen. Darum habe ich auch in meinem Media Kit ein Inhaltsverzeichnis eingebaut. So findet der Kunde sofort die passende Seite, die er braucht.

 

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Wie erstelle ich ein Media Kit?

Das Programm

Ich habe das Microsoft Office Programm Power Point dafür verwendet. Ich finde die Handhabung in Power Point wesentlich einfacher, als in Microsoft Word. Power Point ist flexibler und man kann es leichter anpassen. Word oder ein Fotoprogramm (z.B. Photoshop) gehen auch. Mir persönlich fällt es oft schwer, alle Informationen kompakt auf zwei Seiten zusammenzupressen, darum Power Point. Früher dachte ich, dass man nicht allzu viele Seiten haben sollte, aber bei Power Point ist der Spielraum meiner Meinung nach etwas offener. Trotzdem gilt:

  • Große, leicht leserliche Schrift
  • Informationen auf den Punkt bringen
  • Inhaltsverzeichnis ist von Vorteil

 

Titelbild

Ein hübsches Titelbild wirkt einladend. Verwende hierfür ein Foto, welches man auch auf deinem Blog sofort findet. Ich habe hierfür einfach mein Autorenbild genommen, welches man auch in der rechten Sidebar sieht. Weitere Informationen, die sich auf meinem Titelblatt befinden:

  • Mein Blogtitel
  • Mein Leitspruch: Made with <3 in Austria
  • Mein Name
  • Meine URL
  • Die Bezeichnung Media Kit

 

Blogvorstellung

Stelle deinen Blog in kurzen Worten vor. Worüber berichtest du? Wie hat sich dein Blog entwickelt? Welche Themen stehen im Vordergrund? Fasse dich dabei kurz!

 

Eckdaten

Eine Auflistung ist immer übersichtlich. Hier habe ich folgende Fakten zusammengefasst:

  • Gründung: Wie lange gibt es deinen Blog schon?
  • Schwerpunkt: Worauf legst du deinen Fokus? (Fashion, Lifestyle usw.)
  • Besonderheiten: Was zeichnet deinen Blog besonders aus? Wie hebt sich dein Blog von anderen ab? Ich weiß, es gibt massenweise Blogs. Da ist es schwer, sich mit einer Besonderheit hervorzuheben. Aber hey, die gibt es auch bei dir!
  • Zielgruppe: Wer liest deinen Blog? Für wen sind die Inhalte gedacht?
  • Updates: Wie oft postest du? Hast du fixe Postingtage oder einen Rhythmus von xx-xx Postings die Woche?

 

Stelle dich vor

Deine potentiellen Kooperationspartner sollen auch dich kennenlernen. Wer bist du? Basics reichen aus: Name, Alter, Wohnort, du als Blogger/in und Hobbys. Ich habe trotzdem versucht, einen ansprechenden Text mit diesen Daten zu zaubern. Du kannst auch nur/zusätzlich einen Steckbrief schreiben. Das habe ich auch getan, ist aber nach einer Autorenvorstellung eigentlich kein Muss. Ich überlege auch, den Steckbrief aus meinem Kit zu nehmen, da ich mich frage, ob die Autorenvorstellung alleine nicht schon ausreichend genug ist.

 

Deine Referenzen und Kooperationen

Welche Erfahrungen hast du bereits gesammelt? Eine kleine Auswahl an Kooperationen ist immer eine gute Idee. So zeigst du neuen Kunden, dass du bereits andere Kooperationspartner von dir überzeugen konntest. Beschränke dich hierbei wirklich nur auf eine Auswahl. Außerdem: Welche Arten der Zusammenarbeit bietest du an? Zum Beispiel Sposored Posts, Videos usw.

 

Preisliste

Für mich persönlich ist eine Preisliste in einem Media Kit nicht immer notwendig. Eine Preisliste kann man auch extern führen, die man ggf. mitschickt oder danach ins Media Kit fügt, wenn es gewünscht wird.

 

Was bietest du?

Lege offen, was deine Kooperationspartner von und bei dir erwarten können. Hier ein paar Beispiele:

  • Individuelle Texte
  • Sorgfältig ausgewählte Bilder
  • Individuelle Konzepte

 

Zahlen

Statistiken sind wichtig, damit sich die Unternehmen einen Überblick über deine Reichweite machen können. Vergesse dabei auch nicht, auf all deine Social Media Kanäle zu verweisen und lege offen, wie viele Follower du auf den einzelnen Plattformen hast.

 

Kontakt

Ganz zum Schluss solltest du deine wichtigsten Kontaktdaten noch einmal zusammenfassen:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Links (Social Media, Blog)
  • E-Mail Adresse
  • ggf. Telefonnummer

 

Sonstiges

Du wurdest zu Events eingeladen oder warst bereits auf einigen Websites vertreten? Hat man dich schon einmal in der Zeitung gefunden (natürlich nur im Zusammenhang mit deinem Blog)? Dann immer her damit. Auch diese Informationen sind interessant. Du kannst aber auch Zitate anführen (diese sollten jedoch nachgewiesen werden können – QUELLEN).

 

Media Kit

 

Aktualität

Halte dein Media Kit immer Up-To-Date. Auch wenn du es länger nicht brauchst, aktualisiere es monatlich. So hast du die Entwicklung und deine Reichweitenvergrößerung immer bestens im Blick. Dadurch kannst du diese Veränderung auch anschaulich machen. Und eines sollte man bei einem Media Kit nicht vergessen: Immer ehrlich sein! 

 

Ich hoffe, ich konnte dich bei der Frage „Wie erstelle ich ein Media Kit“ unterstützen. Im Grunde genommen ist es nicht schwer und man kann sich durchaus kreativ austoben. Verwende jedoch wenige, aber wirkungsvolle Bilder. Steck Liebe und Sorgfalt hinein. Ich bin mir sicher, dann kannst auch DU den nächsten potentiellen Kunden von dir überzeugen.

 

Wie viel Arbeit steckt hinter einem Post?

 

Bloggen ist eines der schönsten Dinge der Welt. Ich kann es nicht oft genug erwähnen, wie dankbar ich bin, dass sich Café Au Lait zu meinem (Neben)-Job etabliert hat. Es ist meine Leidenschaft und bereitet mir jeden Tag aufs Neue unglaublich viel Freude. Doch hinter einem Blogpost steckt nicht nur die Leidenschaft oder das Herzblut, sondern auch Arbeit. Dabei weiß ich gar nicht so, ob ich das Wort Arbeit überhaupt als solches aussprechen soll. Der Begriff Arbeit wird oft mit etwas Negativem verbunden. Es klingt so trist, karg und traurig. Freudelos. Dabei ist es das gar nicht und das Warum hierfür spare ich mir. Ich denke, das muss ich nicht erklären, denn jeder der bloggt, kann es verstehen.

Trotzdem möchte ich euch heute ein realistisches Bild vermitteln, wie viel Arbeit und Zeitaufwand hinter jedem Beitrag steckt. Ein fertiger Post zeigt nicht das Dahinter oder das Davor, sondern nur das Danach. Das Endprodukt sozusagen. Grundsätzlich soll das auch so sein. Allerdings waren einige von euch so begeistert von dieser Postingidee (Snapchat), sodass ich diesen Post gerne für euch schreibe.

 

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Wenn aus einer Idee ein Resultat wird

So viel Arbeit steckt hinter einem Post

Vorweg: Der Zeitaufwand eines Posts ist nicht immer gleich hoch. Manchmal ist ein Beitrag schneller fertig, mal dauert es wesentlich länger. Doch unter 4 Stunden läuft gar nichts. Im Schnitt steckt hinter jedem Beitrag ein Zeit- und Arbeitsaufwand von ca. 8 Stunden, also ein ganzer Arbeitstag.

 

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Idee, Brainstorming, Konzept

Ideen sind schnell geboren. Sie schießen wie Geistesblitze ein und et voila: Der Grundstein für einen Post ist gelegt. Schritt Nummer 1: Schnell notieren, damit ich die Idee nicht vergesse. In der Regel lasse ich Ideen etwas länger ruhen, außer es kribbelt mir in den Fingern. In diesem Fall kann es auch vorkommen, dass ich sofort zu schreiben beginne. Doch sowohl Ideen, als auch eventuelles Rohmaterial lasse ich eine Zeit lang ruhen. Mal dauert es ein oder zwei Tage, manchmal sogar eine Woche. Ich muss mir sicher sein, dass der Content meinen Lesern einen Mehrwert bietet oder er zumindest interessant für sie sein könnte.

Finde ich die Idee nach wie vor gut, beginnt das Brainstorming. Wie kann ich diesen Beitrag schreiben? Was benötige ich dafür? Wie sollen die Bilder aussehen? Was ist wichtig? Die Methode Brainstorming wende ich auch gerne an, wenn ich keine Geistesblitze habe, um neuen Content zu entwickeln. Für Kooperationen oder bestimmte Beiträge wird auch noch ein Konzept entwickelt. Personal Posts hingegen benötigen bei mir grundsätzlich kein Brainstorming oder ein Konzept.

  • Zeitaufwand Brainstorming: zwischen 30-60 Minuten (je nachdem, ob ich gerade eine neue Idee entwickle oder schon eine habe.) Für die Berechnung ziehe ich nun 45 Minuten heran, da es der Durchschnittswert ist.
  • Zeitaufwand Konzeptentwicklung: 1 Stunde
  • Zwischensumme: 1 Stunde, 45 Minuten

 

kamera

 

Set & Fotografie

Meine Fotografien entstehen in der Regel vor dem geschriebenen Beitrag. Darum ist mir ein Konzept auch so wichtig. Einen konkreten Zeitwert kann ich leider nicht genau nennen. Es ist immer abhängig vom Thema. (Outfit)-Shootings dauern, wenn ich die Pausen abziehe, zwischen 60 Minuten bis 3 Stunden, exklusive Fahrtzeit nach Graz (i.d.R. 1 Stunde mit dem Bus), wenn wir dort shooten. Wenn ich schon dabei bin, shoote ich nämlich gerne mehre verschiedene Beiträge, darum auch der Zeitaufwand. Manchmal habe ich aber auch Glück und es entstehen schnell brauchbare Bilder (z.B. auf Reisen, auf Veranstaltungen usw.), doch das berücksichtigen wir in dieser Kalkulation nicht. Ansonsten kann ich kein konkretes Ergebnis aufstellen.

Sonstige Fotos dauern in etwa eine Stunde pro Beitrag. Muss ich ein Set aufbauen, kann man noch eine halbe Stunde einkalkulieren.

Zeitaufwand Shootings: 1-3 Stunden. Für die Berechnung gehen wir von ca. 2 Stunden aus. Beispielposts, bei denen die Zeit für das Fotografieren eines einzigen Beitrages mehr als 1,5 Stunden gedauert hat findest du unter anderem HIER, HIER, HIER und HIER. Darum ziehe ich diesen Wert heran.

  • Zeitaufwand (Shootings): 2 Stunden
  • Zeitaufwand (Sonstige Fotos ohne Set): 1 Stunde
  • Mit Set: 30 Minuten
  • Zwischensumme (Shootings): 3 Stunden und 45 Minuten
  • Zwischensumme (Sonstige Fotos ohne Set): 2 Stunden und 45 Minuten
  • Mit Set: 3 Stunden und 15 Minuten

Hinweis: Manchmal verwende ich aus den verschiedensten Gründen Stockfotos – wie man auch hier sehen kann. Das minimiert den Zeitaufwand für das Fotografieren deutlich. Ich versuche jedoch, so wenig Stockfotos wie möglich zu verwenden. Somit ist es eher eine Ausnahme und nicht die Regel.

 

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Bildbearbeitung

Die Bildbearbeitung ist auch ein kleiner Zeitfresser, aber ein Zeitfresser, der mir fast genauso viel Spaß macht, wie die Fotografie. Ich versuche immer, dass meine Fotos trotz Bearbeitung nicht an Ästhetik verlieren. Darauf lege ich stets meinen Fokus, auch wenn ich manchmal mehr und manchmal weniger bearbeite. Sogar wenn ich wenig bearbeite, dauert es ca. 20 Minuten. Ich habe das Gefühl, ich kontrolliere dabei jedes Pixel. Manchmal finde ich das Bild aber auch schon nach einer 5 Minuten Bearbeitung super. Hin und wieder brauche ich sogar 35 Minuten. Das heißt nicht, dass ich alles zu Tode retuschiere, aber zur Bildbearbeitung zählen auch: Zuschneiden, Verkleinern und Speichern. Für die Berechnung ziehe ich nun 25 Minuten pro Bild heran. Meistens verwende ich gerne viel Bilder. Als Durchschnittswert gehe ich von fünf Bildern aus.

  • Zeitaufwand für 5 Bilder: ca. 2 Stunden
  • Zwischensumme (Shootings): 5 Stunden und 45 Minuten
  • Zwischensumme (Sonstige Fotos ohne Set): 4 Stunden und 45 Minuten
  • Mit Set: 5 Stunden und 15 Minuten

 

schreiben

 

Beitrag

Für einen Beitrag lasse ich mir gerne Zeit. Viel Zeit. Ich schaue dabei nicht explizit, wie lange ich pro Wort brauche, aber meistens sind es 2 Stunden, die ich für das Schreiben benötige (je nach Länge). Hinzu kommt das Durchlesen und ausbessern, sowie das Einfügen von Fotos. Auch da kommt gerne eine Stunde dazu.

  • Zeitaufwand Beitrag: 3 Stunden
  • Zwischensumme (Shootings): 8 Stunden und 45 Minuten
  • Zwischensumme (Sonstige Fotos ohne Set): 7 Stunden und 45 Minuten
  • Mit Set: 8 Stunden und 15 Minuten

 

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Social Media

Auch das gehört dazu. Allerdings dauert das Teilen eines Beitrages nicht allzu lang. Mehr als 15 Minuten brauche ich dafür in der Regel nicht.

  • Zeitaufwand Social Media: 15 Minuten

 

smartphone

 

Gesamtzeitaufwand

Jeder Beitrag ist individuell. Der Gesamtzeitaufwand ist nur ein grober Richtwert. Es gibt Beiträge, die schneller fertig sind. Andere benötigen sogar länger. Genaue Aussagen kann man diesbezüglich somit gar nicht tätigen. Der grobe Gesamtzeitaufwand beträgt demnach:

  • Für einen Blogpost mit Bildern aus einem Shooting: 9 Stunden
  • Für einen Beitrag mit sonstigen Bildern: 8 Stunden
  • Mit Setaufbau: 8,5 Stunden

Auch wenn das ein sehr langer Zeitaufwand ist: Ich genieße jede Sekunde davon. Und wenn ein Beitrag mehr Zeit benötigt, investiere ich diese mit ganzem Herzen. Jammern beschränke ich nur auf die Momente, in denen etwas nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle. Ansonsten könnte ich mir nichts Besseres vorstellen.

Außerdem möchte ich mit diesem Beitrag kein Bild suggerieren, dass ich jeden Tag wahnsinnig busy und im Stress bin. Ganz im Gegenteil. Ich finde es auch mal wichtig, sich Pausen zu nehmen und nicht nonstop zu arbeiten. Manchmal arbeite ich an einen Beitrag auch mehrere Tage, aber oft stelle ich die Beiträge auch am Stück fertig. Je nachdem, wie zufrieden ich bin.

 

Videos

Auch wenn ich selten Videos drehe, möchte ich dennoch den Zeitaufwand für ein Video auflisten. Reine Storytimes oder Hauls gehen dabei meistens schneller. Zeit und Arbeit benötigen diese Videos trotzdem. Am aufwändigsten sind die Videos, die viel Schnitt verlangen, wie mein letztes Video. Dafür schätze ich diese Videos mehr, da ich dadurch einfach kreativer sein kann. So sieht der Aufwand für ein Video aus:

  • Dreh: ca. 4,5 Stunden (wenn man die Perspektive oft wechseln und immer wieder neu fokussieren muss)
  • Schnitt: ca. 3,5 Stunden
  • Musiksuche: ca. 1,5 Stunden
  • Infobox: ca. 30 Minuten
  • Gesamtsumme: ca. 10 Stunden
  • Minus Storytime: Dabei kann man ca. 2 Stunden Dreh und 1 Stunde Schnitt abziehen. Daher beträgt die Gesamtsumme ca. 7 Stunden

Das ist übrigens mein aufwändigstes Video. Hier hat alleine der Dreh ganze 7 Stunden gedauert. Der Schnitt hat ca. 5 Stunden verschlungen.

Ich hoffe, euch hat der kleine Einblick gefallen. Für alle, die neugierig sind, wie viel Arbeit hinter diesem Post steckt: ca. 5 Stunden habe ich daran gefeilt. An alle Blogger: Wie viel Zeit investiert ihr pro Beitrag? 

Bilder via: Kaboompics

 

1 Woche Internet Detox – Fazit

Das Internet ist meine Welt. Hier lebe ich meine Leidenschaft des Schreibens und Fotografierens aus. Hier vernetze ich mich mit wundervollen Menschen und lerne immer wieder neue Gesichter kennen. Nichtsdestotrotz hatte ich das Gefühl, dass ich einmal eine kleine Auszeit brauchte. Man sagt, für Blogger ist es tödlich, sich eine Pause von nun schon bereits einer Woche zu gönnen. Ein „normaler“ Arbeitnehmer hingegen hat fünf Wochen Urlaub im Jahr. Warum dürfen dann auch nicht einmal Blogger Zeit für sich haben? Klar, der Blog gehört ganz alleine mir. Ich bin verantwortlich, dass der Laden läuft und ich bin verantwortlich, dass mein Studentenbudget mit dem Blog ein bisschen aufgestockt wird, das sage ich offen und ehrlich. Firmen und Leser verlieren schnell das Interesse, wenn man sieben Tage lang nichts von sich hören lässt, nicht wahr?

 

1 Woche Internet Detox

Warum ich das gemacht habe

Ich war mir bewusst, dass Gefahren lauern, wenn ich mich zurückziehe. Nichtsdestotrotz brauchte ich einmal Zeit für die reale Welt. Ich verbringe viel Zeit im virtuellen Kosmos – auch im realen Leben. Wenn ich nicht an einem Beitrag arbeite oder meinen Instagramfeed aktualisiere, brainstorme und fotografiere ich. Alles für eine Welt, die aus Systemen, Kabeln und zu viel Technik, von der ich ohnehin nichts verstehe, besteht. Mit Internet Detox meine ich übrigens nicht, dass ich in dieser Woche keine YT-Videos angesehen oder mich auf meinem privaten Facebook Account nicht auf den neuesten Stand gebracht habe, was mein echtes Leben betrifft. Es bezog sich ganz alleine auf den Blog und auf die ganzen Social Media Kanäle drumherum. Ganz so strikt war es zwar nicht, denn ich habe in dieser Zeit mal das eine oder andere Bild auf Instagram und ein neues Video auf Youtube hochgeladen, aber ich wollte mich diesbezüglich nicht mehr unter Druck setzen lassen. Nichts posten, weil ich das Gefühl hatte, ich muss jetzt. Ich wusste, dass ich mich in eine Gefahrenzone begebe, dass viele Menschen schnell das Interesse an mir und meinen Blog verlieren können, aber ich habe gemerkt, dass ich die Welt nur noch durch einen Bildschirm oder durch eine Kameralinse betrachte. Mein Leben ist drauf und dran, sich in den nächsten Monaten radikal zu verändern, aber eines kann ich euch versprechen – es wird sich nicht auf den Blog beziehen. Trotzdem muss ich meinen Blog in diese Veränderung miteinbeziehen, denn er ist ein maßgeblicher Faktor, wie ich diese Veränderungen meistern werde. Dabei wurde mir bewusst: Ich habe meine Ziele aus meinem realen Leben aus den Augen verloren, sie vernachlässigt und habe nur noch auf meinen Blog und dessen Erfolg geachtet. Mir ist es immer noch wichtig, regelmäßig zu Bloggen und ihn nach vorne zu bringen, allerdings möchte ich meine anderen Ziele, wie beispielsweise mein Studium abzuschließen, auch erreichen. Das geht nur dann, wenn ich eine Balance, eine Ausgeglichenheit finde. Während meiner „freien Zeit“ habe ich mich auf die Suche nach dieser Ausgeglichenheit gemacht. Mir Konzepte einfallen lassen, Ideen usw.

 

Was habe ich in dieser semi-internetfreien Zeit gemacht?

Zu allererst habe ich mich wieder mehr um mein Studium gekümmert und mir einen Plan zurechtgelegt, wie ich die letzte Hürde bestreiten möchte. Ich habe mich auf das Lernen und die anstehenden Arbeiten fokussiert, mich mehr mit der Uni auseinandergesetzt, aber nicht nur, denn ich brauchte von allem eine kleine Erholung. Ich bin zwar kein Mensch, der in der Vergangenheit leben möchte, aber ich bin auch in meine Vergangenheit zurückgereist. Weit zurückgereist. Nicht in die Zeit, an der ich an Anorexie litt oder die schwierig für mich war. Ich habe mein Augenmerk weiter zurückgelegt. Mich gefragt, wie mein Leben damals so war und ich habe mich intensiv damit beschäftigt. Ich habe versucht, die Gefühle, die ich damals hatte, in meine Erinnerung zurückzurufen. Teilweise ist es mir sogar gelungen, diese Gefühle auf psychischer und physischer Sicht wieder zurückzuholen. Ich habe mich gefragt, was mir damals wichtig war. Worin mein Fokus lag und bin dankbar, dass ich vor allem meine Jugend nicht überwiegend durch einen Bildschirm oder einer Kameralinse erlebt habe. Damals bestand meine einzige Sorge darin, wann meine damalige Lieblingsband einen Auftritt in Österreich hatte und wann ich endlich ein verdammtes Foto mit meinen einstigen Idolen ergattern konnte. Der Fokus der Fotografie lag einzig und alleine darin. Alex hat einmal gesagt, dass die Momente, die nicht bildlich festgehalten werden, die besten sind. Er hat Recht. Ich war zwar nicht leicht zu handhaben, als ich in der Pubertät war, aber ich war damals schon der Mensch, der immer für seine Ziele gekämpft hat, solange bis ich mein damaliges Ziel endlich erreicht hatte. Ich weiß auch nicht, warum ich plötzlich wieder an diese Zeit zurückdenke. Meine beste Freundin würde an dieser Stelle bestimmt verständnislos den Kopf schütteln, denn als dieser ganze Boybandhype vorbei war, war ich mehr als nur froh darüber. Ein paar Jährchen später jedoch bin ich so dankbar, dass ich diese Zeit damals erlebt habe, weil es viele gute Erinnerungen beinhaltet und ich mein altes Ich komplett anders sehe, als ich mich damals gesehen habe. Ich war nichts von dem, für das ich mich gehalten habe. Ich war ein stinknormales, pubertierendes Mädchen, das sich auch so verhalten hat. Vielleicht nicht so exzessiv, wie andere, aber ich lebte schon in einer Illusion, jedoch immer noch in der Realität (Okay, manchmal bin ich schon abgedriftet). So half mir diese Woche, auf der ich mich einzig und alleine auf mich fokussiert habe, mich selbst besser kennenzulernen. Mein bisheriges Leben zu analysieren und wenn ich diese Zeit für einen Tag nochmal erleben könnte, würde ich nicht nein sagen. Es war eine schnelllebige Zeit, aber intensiv.

Ich habe mir die Bilder aus früheren Zeiten angesehen, die besagten Fotos, die ich nach so langer Zeit endlich bekommen hatte, habe sogar die Musik wieder gehört (auch wenn es heute so gar nicht mehr mein Geschmack ist) und all das hat mir irgendwie ein Lächeln auf meine Lippen gezaubert. Ich habe mich an meine Schulzeit zurückerinnert und habe gemerkt, dass es eine unbeschwerte Zeit war, selbst wenn ich es damals nicht so gesehen habe. Ich rief mir in Erinnerung, was ich mit meiner besten Freundin alles durchgemacht hatte, wie wir uns kennenlernten und dass wir im Laufe unserer Freundschaft mehr gemeinsame Interessen entdeckten, sodass sie heute trotz Distanz immer noch hält und das nach zehn Jahren. Durch diese kleine Reise in die Vergangenheit und durch die Schritte, mit denen ich wieder nach vorne gegangen bin, bis ich im Heute erneut angekommen bin, habe ich einige Erkenntnisse gewonnen. Ich habe mich gefragt, wie ich damals meine Ziele formuliert habe, wie ich zum Lehramtsstudium gekommen bin und warum ich zu Bloggen begonnen habe. Und dann ganz plötzlich vermisste ich es wieder: Das Schreiben, die Fotografie, die Zeit, die ich in meine kleine, aber feine virtuelle Welt investiere. Meine Ziele, die den Blog betreffen, haben immer noch Priorität. Es ist genau das, was ich machen möchte, aber die anderen Ziele, die ich habe, meine ganzen Erinnerungen an die Zeit davor, sind wichtiger geworden. Ich habe jetzt nur noch einen Prioritätsstatus. Das eine ist nicht mehr minder wert, als das andere. Nur darf ich dabei nicht vergessen, auch mal die Momente zu leben. Ich bin nicht gut darin, alles auf einmal unter einen Hut zu bekommen, aber gerade bezüglich des Blogs und der Uni hat es meistens funktioniert. Vor kurzem zwar nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte, aber das liegt einzig und alleine daran, weil ich meinen Fokus verlagert und mich nur noch auf eine Sache konzentriert habe. Langsam bin ich dabei, diese Balance wiederzufinden.