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Storytelling in Bildern Teil 2: Alltagsstories

In meinem letzten Post zu dieser Thematik habe ich euch erklärt, dass wir oftmals nicht viele Dinge benötigen, um mit unseren Bildern ein Storytelling zu betreiben. Für ein gutes Storytelling reichen das Spiel mit Emotionen und ein guter Hintergrund. Ein Hintergrund, der von selbst eine Story erzählt. Nun ist es aber so, dass wir uns wahrscheinlich alle nicht nur darauf beschränken wollen. Wir wollen Vielseitigkeit, keine Langeweile. Darum ist es auch spannend, mit verschiedenen Aspekten der Fotografie zu spielen, um ein gutes Storytelling zu kreieren. Ich selbst sehe Instagram als Storyboard. Ein kleines Buch sozusagen. Doch statt Texte findet man auf den ersten Blick Bilder. So weit, so bekannt.

Vielleicht geht es euch gleich wie mir. Zumindest den Leseratten. Wir wollen nicht jedes Mal ein Buch mit einer ähnlichen Geschichte lesen, sondern Abwechslung in unser Lesevergnügen hineinbringen. So folgt nach dem letzten kitschigen Liebesroman vielleicht ein spannender Krimi. Und genauso möchte ich auch mit Bildern spielen. Ich möchte nicht immer ausschließlich mit Emotionen und Hintergründen Geschichten erzählen, sondern meine Follower jedes Mal aufs Neue überraschen.

Eine Möglichkeit, eine gute Geschichte mit Bildern zu erzählen, sind Alltagssituationen. Der Vorteil dabei: Unser Alltag macht den größten Teil unseres Lebens aus und ist somit auch ein wichtiger Faktor für Natürlichkeit. Heute möchte ich euch ein paar Tipps mit auf dem Weg geben, wie ihr mehr Alltag in eure Bilder hineinbekommt und trotzdem ein ästhetisches Bild erzeugt.

 

Alltagsgeschichten

So betreibst du Bilder-Storytelling mit alltäglichen Situationen

Vorab: Selbstverständlich ist die Darstellung alltäglicher Situation nicht zu 100% natürlich, wenn man sie nachstellt. Trotzdem zeigt das viel von eurer Persönlichkeit. Das Nachstellen finde ich persönlich übrigens gar nicht so schlimm, da es eure Liebe zur Ästhetik zeigt und bei vielen Influencern und Bloggern ist auch das ein wichtiger Teil der Persönlichkeit.

Mein persönlicher Alltag ist oft langweilig. Es ist nichts spannendes daran, wenn ich mit müden Augen in die Küche schlürfe, um meinen Morgenkaffee zu trinken und nicht immer ist mein Frühstück so hübsch angerichtet. Ich frühstücke unter der Woche auch nicht im Bett. Das waren nur kleine Beispiele. Aber hier geht es nicht darum, seinen langweiligen Alltag auch langweilig zu präsentieren, sondern ihn aufzuwerten und spannend zu gestalten. Ich finde mehr Realität auf Instagram super, aber meiner Meinung nach ist es auch erlaubt, Instagram weiterhin als Inspirationsboard zu sehen und es so inspirierend wie möglich zu gestalten. Somit ist es in meinen Augen auch vollkommen in Ordnung, Alltagssituationen schöner und ästhetischer zu gestalten, als sie in der Realität meistens sind.

 

Welche Fragen solltest du dir stellen, um mehr Alltag in deine Bilder zu bringen?

  • Was mache ich jeden Tag? Habe ich ein bestimmtes Ritual?
  • Was macht mein Leben aktuell aus?
  • Welche Eigenschaften/Vorlieben machen mich als Mensch aus?
  • Was mache ich nach der Arbeit/Uni gerne und regelmäßig?
  • Was sind meine Leidenschaften?
  • Welche Gegenstände habe ich täglich im Gebrauch? (Requisiten für deine Bilder)

 

Hierfür kann ich nun auf mich bezogen einige Antworten geben

  • Ich trinke jeden Morgen meinen Kaffee in der Küche, nachdem ich gefrühstückt habe.
  • Meine Recovery prägt mein Leben momentan stark. Wobei ich an dieser Stelle erwähnen muss, dass die Situationen immer echt sind (ich zeige kein Essen mehr, was ich nicht gegessen habe) – nur eben fürs Foto ein bisschen schöner umgesetzt.
  • Seitdem es wieder wärmer ist, nutze ich wieder mein Fahrrad. Darum habe ich für ein Bild ein Fahrrad als Requisite verwendet, auch wenn es nicht mein Fahrrad war und ich in Graz noch nicht mit dem Drahtesel unterwegs bin.
  • Coffee Dates und Treffen mit meinen Freunden zählen auch zu den besonderen Alltagsmomenten.
  • Im Sommer habe ich eine große Leidenschaft für das Schwimmen und generell habe ich Sport wieder mehr für mich entdeckt.
  • Usw. usf.

Das waren nur einige Beispiele. Es gibt unzählige Möglichkeiten und auch Settings, Alltagssituationen umzusetzen. Sei es nun eine sportliche Aktivität, die man regelmäßig betreibt, Frühstückssituationen, das tägliche Gassigehen mit seinem Hund, das gemütliche Schmusen mit eurer Katze, Lunchpausen, Coffee Dates mit Freunden, aber auch Bilder, die euch zeigen, wie ihr produktiv seid (z.B. am Laptop, an der Uni usw.) – ihr müsst nur euren Alltag bewusst beobachten und eure Fantasie spielen lassen.

Die passenden Locations gibt es dabei zu Genüge. Angefangen bei eurem Haus, wo ihr jeden Raum für die Bilder nutzen könnt. Aber auch Supermarktbilder oder Bilder, welche in Diners und Coffeeshops gemacht werden, sind momentan total im Trend. Der Vorteil ist dabei, dass ihr eine Location lieben lernt und so vielleicht sogar einen neuen Lieblingscoffeeshop findet, um nur ein Beispiel zu nennen. Genauso wie der See, der Wald, am Fluss, die Uni (Universitätsgebäude sind meistens sehr ästhetisch), Bibliotheken für Leseratten etc.

 

Beispiele für Alltagssituationen

Zum Schluss zeige ich euch ein paar Alltagssituationen, die ich fotografisch und in einer etwas ästhetischeren Form in meinen Bildern festgehalten habe:

 

Alltagsstories
Frühstückssituation in der Küche
Was ich meistens nach dem Aufstehen als erstes mache. Oder besser gesagt als zweites, nachdem ich mein Glas Wasser getrunken habe 😉
Telling Stories in Pictures: Alltagssituationen
Ein Besuch im Coffeeshop? Für mich eine Alltagssituation
Telling Stories in Pictures: Alltagssituationen
I’d rather take the bike. Meine Nummer 1 wenn es um Mobilität geht 🙂
Storytelling in Pictures: Alltagssituationen
Meeting up with friends <3

 

Ein kleiner Tipp zum Schluss. Legt euch auf Pinterest ein Inspirationsboard an, wo ihr Inspirationen sammelt. Hier kommt ihr zu meinem Instgramboard „Telling Stories in Pictures“

 

Meine Ziele für das Jahr 2018

Vor vier Tagen haben wir das Neue Jahr eingeläutet. In diesem Sinne möchte ich mir erst einmal die Freiheit herausnehmen, euch ein Frohes Neues Jahr zu wünschen. Ich hoffe, ihr seid gut im Jahr 2018 angekommen und habt ausgiebig auf die Art und Weise gefeiert, wie es auch am besten gefällt.

Mein 2018 hat mit wunderbaren Freunden begonnen. Wir haben ausgelassen gefeiert, das Feuerwerk bestaunt und über alte Zeiten gequatscht. Raclette gegessen, ein paar Weinchen und andere Drinks genossen und die Songs unserer Jugend gehört. Besser hätte das Neue Jahr für mich nicht starten können. Deshalb bin ich umso motivierter, 2018 zu einem grandiosen Jahr werden zu lassen. Selbst kann man zwar nicht alles beeinflussen, aber manchmal kann man seinen Wünschen und Träumen doch nachhelfen. Wie ihr wisst, formuliere ich für mich keine Neujahrsvorsätze mehr, sondern setze mir Ziele, die ich in diesem Jahr gerne erreichen möchte.

Ich bin guter Dinge, schließlich habe ich 2017 alle meine Ziele und noch viel mehr erreicht. 2017 war ein spannendes, aber auch ein sehr arbeitsintensives Jahr. Darum habe ich ein bisschen Bedenken, dass 2018 auch super werden kann. Wer kennt das nicht? Kaum hatte man ein tolles Jahr, wird das nächste nicht so toll. Da aber bereits wunderbare Erlebnisse auf dem Plan stehen, bin ich guter Dinge, dass 2018 schön wird.


 

 

Diese Ziele möchte ich 2018 erreichen

Ziele soll man bekanntlich hochstecken. Mag einerseits stimmen. Gewissermaßen tue ich das auch, aber komplett den Blick für die Realität sollte man dabei nicht verlieren. Wichtig ist es, dass man mit dem notwendigen Feingefühl herangeht und sich nicht unterkriegen lässt, wenn’s mal schief läuft. Hey, wir sind menschlich, da kann nicht alles wie im Bilderbuch ablaufen. Aber kommen wir nun zu meinen Zielen bzw. Wünschen.

 

Ein neues Konzept umsetzen: Telling Stories in Pictures

Gestern saß ich mit meiner lieben Freundin Kerstin bei einem Kaffee und erzählte ihr, wie ich mir mein Bloggerjahr 2018 vorstelle. Fotografie ist das Nonplusultra unseres Jobs, darum ist es in der Hinsicht essentiell kreativ zu bleiben. Ganz ehrlich: Ich kann reines Rumgepose nicht mehr sehen. Sicher, es ist insbesondere im Modebereich ein adäquater Weg, um Outfits und Looks zu präsentieren, aber auf Dauer wird mir das schlichtweg zu langweilig.

Ich möchte ein neues Konzept ausprobieren: Telling Stories in Pictures. Fotografie muss lebhaft sein. Eine Geschichte erzählen. Ich habe es satt, immer nur zu posieren. Mal ein ganz normales Posingbild zur Abwechslung ist ja ganz nett, aber fortan soll hinter meinen Bildern mehr stecken. Schon eine Zeit lang versuche ich das umzusetzen und ich habe auch das Gefühl, dass immer „mehr Story“ in meine Bilder kommt. Allerdings – 2018 möchte ich noch kreativer werden, was meine Fotografien betrifft.

Dabei habe ich mir einmal die Instagramaccounts der großen Influencer angesehen. Mit ein paar Ausnahmen haben nahezu alle Influencer Bilder, die eine Geschichte erzählen. Natürlich ist es einfacher, mit 1 Million Follower solche Konzepte umzusetzen, weil man die Möglichkeit hat, viel zu reisen. Aber finanzielle Mittel sind nicht maßgeblich, um tolle Ideen zu realisieren. Man benötigt nur Kreativität und die Motivation, es auch wirklich durchziehen.

 

Unterrichten und Ausziehen

Die beiden Dinge gehören für mich zusammen, denn sie sind auch nur in der Kombination möglich. Ich möchte endlich in eine eigene Wohnung ziehen, hätte dafür aber gerne einen festen Job. Darüber habe ich schon öfters gesprochen, unter anderem auch, warum ich nur mit einem fixen monatlichen Einkommen ausziehen möchte. Darum müssen wir das nicht elendig lange durchkauen. Doch dieser Punkt ist mein größtes Ziel. Um den festen Job kümmere ich mich gerade. Die Bewerbungsphase ist wirklich langwierig und anstrengend. Ich hoffe, ich habe sie bald hinter mir, damit ich mich endlich um die Wohnung kümmern kann.

 

 

Mehr Zeit für das Studium

In den letzten Monaten hat sich der Blog stark entwickelt. Die Arbeit als Bloggerin ist zeitintensiver geworden, als sie vorher ohnehin schon war. Natürlich liebe ich es, aber das Studium blieb dadurch wirklich ganz schön auf der Strecke. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich auf mein neues Studium nicht wirklich angewiesen bin, weil ich schon eines abgeschlossen habe. Da ich keine halben Sachen mache, möchte ich mich 2018 doch ein bisschen mehr meinem Studium widmen. Der Blog hat aber trotzdem Priorität.

 

Die Welt ein bisschen mehr entdecken

Auch wenn es mit meinem „Großprojekt Ausziehen“ schwierig wird, aber reisen möchte ich trotzdem. Natürlich ist das auch eine Frage der finanziellen Mittel. Es steht noch in den Sternen, ob ich mir die eine oder andere Reise leisten kann, aber es wäre schön, eine weitere europäische Hauptstadt auf meiner Liste abhaken zu können. Auch das Meer würde ich gerne wiedersehen.

 

Das „Nein“ verbessern

Als ich als kleines Kind das Wort „Nein“ kennengelernt habe, habe ich es ständig benutzt. Mit dem Alter habe ich es leider verlernt. 2017 war das Jahr, in welchem ich das Wort „Nein“ wieder anwenden konnte, aber eben nicht immer. Ich möchte mein „Nein“ verbessern und es in jeder Situation anwenden, in der ich auch „Nein“ sagen möchte.

 

 

Taking care about myself

Im Sommer 2017 habe ich es wieder super hinbekommen, mehr auf mich selbst zu achten. In den letzten beiden Monaten habe ich mich selbst jedoch leider vernachlässigt. Dabei habe ich aber gelernt, dass es gewisse negative Dinge im Leben gibt, die ich nicht verdiene. Im Gegenteil. Ich verdiene so viel mehr und es ist essentiell, mehr auf mich zu achten, weil ich das eben auch verdient habe. Beautyprogramme, Ruhephasen und Pausen, aber auch die Tatsache, welche Menschen ich in mein Leben lasse, spielen dabei eine große Rolle, genauso wie Ernährung und Sport.

 

Exploring Graz

Ich bin zwar keine eingefleischte Grazerin, aber dank meinem Studium wurde die steirische Landeshauptstadt trotz fehlendem Wohnsitz zu meiner Heimat, die ich kennen und lieben gelernt habe. Zwar kenne ich wirklich viel von Graz, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mehr zu entdecken gibt. Nicht zuletzt wegen den ganzen Shootings, die ich am Liebsten in Graz habe. Ich möchte neue Spots entdecken, um auch euch Graz in einem vielseitigen Licht zu präsentieren.

Die meisten meiner Shootings habe ich inzwischen in Graz. Manchmal stehen wir dabei ganz schön planlos da, weil wir nicht wissen, welche Location den notwendigen Pfiff für die Bilder haben. Darum will ich in diesem Jahr Graz (hoffentlich auch bald mein Wohnort) auf Herz und Nieren abklappern. Nicht zuletzt wegen der Sache: Telling Stories in Pictures und auch der Tatsache, dass wir uns bei Shootings Stress ersparen. Die Bilder in diesem Beitrag haben wir übrigens am Grazer Citybeach geshootet. Dass wir zu dieser Location gekommen sind, war dann letztendlich auch nur ein glücklicher Zufall, obwohl wir die Location schon jahrelang kennen.

 

My Café Au Lait soll wachsen

Der Blog hat in den letzten Jahren zwar einen Quantensprung gemacht, aber er soll noch besser werden. Egal, ob es sich nun um Kooperationen oder redaktionelle, sprich unbezahlte Beiträge handelt. Es steckt in jedem Post gleich viel Herzblut drin. Für mein Bloggerjahr 2018 habe ich mir vorgenommen, noch kreativer zu werden – in beiderlei Hinsichten: Bei Kooperationen und redaktionellen Beiträgen.

 

I’m wearing

Off-Shoulder Jumper: Vero Moda (Same Here – SALE)
Leather Skirt*: BikBok (Same Here – SALE)
Ankle Boots: Deichmann
Sunnies: RayBan (Same Here)
Tights: Calzedonia (Similar Here)
Bag: Guess (Same Here – SALE)

 


 

Pictures Taken by

Martina Quehenberger

 


 

Location

Citybeach Graz

 


Asterisk marked (*): PR Samples 

 

Wie viel Arbeit steckt hinter einem Post?

 

Bloggen ist eines der schönsten Dinge der Welt. Ich kann es nicht oft genug erwähnen, wie dankbar ich bin, dass sich Café Au Lait zu meinem (Neben)-Job etabliert hat. Es ist meine Leidenschaft und bereitet mir jeden Tag aufs Neue unglaublich viel Freude. Doch hinter einem Blogpost steckt nicht nur die Leidenschaft oder das Herzblut, sondern auch Arbeit. Dabei weiß ich gar nicht so, ob ich das Wort Arbeit überhaupt als solches aussprechen soll. Der Begriff Arbeit wird oft mit etwas Negativem verbunden. Es klingt so trist, karg und traurig. Freudelos. Dabei ist es das gar nicht und das Warum hierfür spare ich mir. Ich denke, das muss ich nicht erklären, denn jeder der bloggt, kann es verstehen.

Trotzdem möchte ich euch heute ein realistisches Bild vermitteln, wie viel Arbeit und Zeitaufwand hinter jedem Beitrag steckt. Ein fertiger Post zeigt nicht das Dahinter oder das Davor, sondern nur das Danach. Das Endprodukt sozusagen. Grundsätzlich soll das auch so sein. Allerdings waren einige von euch so begeistert von dieser Postingidee (Snapchat), sodass ich diesen Post gerne für euch schreibe.

 

blog-arbeit-work-hard

 

Wenn aus einer Idee ein Resultat wird

So viel Arbeit steckt hinter einem Post

Vorweg: Der Zeitaufwand eines Posts ist nicht immer gleich hoch. Manchmal ist ein Beitrag schneller fertig, mal dauert es wesentlich länger. Doch unter 4 Stunden läuft gar nichts. Im Schnitt steckt hinter jedem Beitrag ein Zeit- und Arbeitsaufwand von ca. 8 Stunden, also ein ganzer Arbeitstag.

 

brainstorming

 

Idee, Brainstorming, Konzept

Ideen sind schnell geboren. Sie schießen wie Geistesblitze ein und et voila: Der Grundstein für einen Post ist gelegt. Schritt Nummer 1: Schnell notieren, damit ich die Idee nicht vergesse. In der Regel lasse ich Ideen etwas länger ruhen, außer es kribbelt mir in den Fingern. In diesem Fall kann es auch vorkommen, dass ich sofort zu schreiben beginne. Doch sowohl Ideen, als auch eventuelles Rohmaterial lasse ich eine Zeit lang ruhen. Mal dauert es ein oder zwei Tage, manchmal sogar eine Woche. Ich muss mir sicher sein, dass der Content meinen Lesern einen Mehrwert bietet oder er zumindest interessant für sie sein könnte.

Finde ich die Idee nach wie vor gut, beginnt das Brainstorming. Wie kann ich diesen Beitrag schreiben? Was benötige ich dafür? Wie sollen die Bilder aussehen? Was ist wichtig? Die Methode Brainstorming wende ich auch gerne an, wenn ich keine Geistesblitze habe, um neuen Content zu entwickeln. Für Kooperationen oder bestimmte Beiträge wird auch noch ein Konzept entwickelt. Personal Posts hingegen benötigen bei mir grundsätzlich kein Brainstorming oder ein Konzept.

  • Zeitaufwand Brainstorming: zwischen 30-60 Minuten (je nachdem, ob ich gerade eine neue Idee entwickle oder schon eine habe.) Für die Berechnung ziehe ich nun 45 Minuten heran, da es der Durchschnittswert ist.
  • Zeitaufwand Konzeptentwicklung: 1 Stunde
  • Zwischensumme: 1 Stunde, 45 Minuten

 

kamera

 

Set & Fotografie

Meine Fotografien entstehen in der Regel vor dem geschriebenen Beitrag. Darum ist mir ein Konzept auch so wichtig. Einen konkreten Zeitwert kann ich leider nicht genau nennen. Es ist immer abhängig vom Thema. (Outfit)-Shootings dauern, wenn ich die Pausen abziehe, zwischen 60 Minuten bis 3 Stunden, exklusive Fahrtzeit nach Graz (i.d.R. 1 Stunde mit dem Bus), wenn wir dort shooten. Wenn ich schon dabei bin, shoote ich nämlich gerne mehre verschiedene Beiträge, darum auch der Zeitaufwand. Manchmal habe ich aber auch Glück und es entstehen schnell brauchbare Bilder (z.B. auf Reisen, auf Veranstaltungen usw.), doch das berücksichtigen wir in dieser Kalkulation nicht. Ansonsten kann ich kein konkretes Ergebnis aufstellen.

Sonstige Fotos dauern in etwa eine Stunde pro Beitrag. Muss ich ein Set aufbauen, kann man noch eine halbe Stunde einkalkulieren.

Zeitaufwand Shootings: 1-3 Stunden. Für die Berechnung gehen wir von ca. 2 Stunden aus. Beispielposts, bei denen die Zeit für das Fotografieren eines einzigen Beitrages mehr als 1,5 Stunden gedauert hat findest du unter anderem HIER, HIER, HIER und HIER. Darum ziehe ich diesen Wert heran.

  • Zeitaufwand (Shootings): 2 Stunden
  • Zeitaufwand (Sonstige Fotos ohne Set): 1 Stunde
  • Mit Set: 30 Minuten
  • Zwischensumme (Shootings): 3 Stunden und 45 Minuten
  • Zwischensumme (Sonstige Fotos ohne Set): 2 Stunden und 45 Minuten
  • Mit Set: 3 Stunden und 15 Minuten

Hinweis: Manchmal verwende ich aus den verschiedensten Gründen Stockfotos – wie man auch hier sehen kann. Das minimiert den Zeitaufwand für das Fotografieren deutlich. Ich versuche jedoch, so wenig Stockfotos wie möglich zu verwenden. Somit ist es eher eine Ausnahme und nicht die Regel.

 

arbeit

 

Bildbearbeitung

Die Bildbearbeitung ist auch ein kleiner Zeitfresser, aber ein Zeitfresser, der mir fast genauso viel Spaß macht, wie die Fotografie. Ich versuche immer, dass meine Fotos trotz Bearbeitung nicht an Ästhetik verlieren. Darauf lege ich stets meinen Fokus, auch wenn ich manchmal mehr und manchmal weniger bearbeite. Sogar wenn ich wenig bearbeite, dauert es ca. 20 Minuten. Ich habe das Gefühl, ich kontrolliere dabei jedes Pixel. Manchmal finde ich das Bild aber auch schon nach einer 5 Minuten Bearbeitung super. Hin und wieder brauche ich sogar 35 Minuten. Das heißt nicht, dass ich alles zu Tode retuschiere, aber zur Bildbearbeitung zählen auch: Zuschneiden, Verkleinern und Speichern. Für die Berechnung ziehe ich nun 25 Minuten pro Bild heran. Meistens verwende ich gerne viel Bilder. Als Durchschnittswert gehe ich von fünf Bildern aus.

  • Zeitaufwand für 5 Bilder: ca. 2 Stunden
  • Zwischensumme (Shootings): 5 Stunden und 45 Minuten
  • Zwischensumme (Sonstige Fotos ohne Set): 4 Stunden und 45 Minuten
  • Mit Set: 5 Stunden und 15 Minuten

 

schreiben

 

Beitrag

Für einen Beitrag lasse ich mir gerne Zeit. Viel Zeit. Ich schaue dabei nicht explizit, wie lange ich pro Wort brauche, aber meistens sind es 2 Stunden, die ich für das Schreiben benötige (je nach Länge). Hinzu kommt das Durchlesen und ausbessern, sowie das Einfügen von Fotos. Auch da kommt gerne eine Stunde dazu.

  • Zeitaufwand Beitrag: 3 Stunden
  • Zwischensumme (Shootings): 8 Stunden und 45 Minuten
  • Zwischensumme (Sonstige Fotos ohne Set): 7 Stunden und 45 Minuten
  • Mit Set: 8 Stunden und 15 Minuten

 

social-media

 

Social Media

Auch das gehört dazu. Allerdings dauert das Teilen eines Beitrages nicht allzu lang. Mehr als 15 Minuten brauche ich dafür in der Regel nicht.

  • Zeitaufwand Social Media: 15 Minuten

 

smartphone

 

Gesamtzeitaufwand

Jeder Beitrag ist individuell. Der Gesamtzeitaufwand ist nur ein grober Richtwert. Es gibt Beiträge, die schneller fertig sind. Andere benötigen sogar länger. Genaue Aussagen kann man diesbezüglich somit gar nicht tätigen. Der grobe Gesamtzeitaufwand beträgt demnach:

  • Für einen Blogpost mit Bildern aus einem Shooting: 9 Stunden
  • Für einen Beitrag mit sonstigen Bildern: 8 Stunden
  • Mit Setaufbau: 8,5 Stunden

Auch wenn das ein sehr langer Zeitaufwand ist: Ich genieße jede Sekunde davon. Und wenn ein Beitrag mehr Zeit benötigt, investiere ich diese mit ganzem Herzen. Jammern beschränke ich nur auf die Momente, in denen etwas nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle. Ansonsten könnte ich mir nichts Besseres vorstellen.

Außerdem möchte ich mit diesem Beitrag kein Bild suggerieren, dass ich jeden Tag wahnsinnig busy und im Stress bin. Ganz im Gegenteil. Ich finde es auch mal wichtig, sich Pausen zu nehmen und nicht nonstop zu arbeiten. Manchmal arbeite ich an einen Beitrag auch mehrere Tage, aber oft stelle ich die Beiträge auch am Stück fertig. Je nachdem, wie zufrieden ich bin.

 

Videos

Auch wenn ich selten Videos drehe, möchte ich dennoch den Zeitaufwand für ein Video auflisten. Reine Storytimes oder Hauls gehen dabei meistens schneller. Zeit und Arbeit benötigen diese Videos trotzdem. Am aufwändigsten sind die Videos, die viel Schnitt verlangen, wie mein letztes Video. Dafür schätze ich diese Videos mehr, da ich dadurch einfach kreativer sein kann. So sieht der Aufwand für ein Video aus:

  • Dreh: ca. 4,5 Stunden (wenn man die Perspektive oft wechseln und immer wieder neu fokussieren muss)
  • Schnitt: ca. 3,5 Stunden
  • Musiksuche: ca. 1,5 Stunden
  • Infobox: ca. 30 Minuten
  • Gesamtsumme: ca. 10 Stunden
  • Minus Storytime: Dabei kann man ca. 2 Stunden Dreh und 1 Stunde Schnitt abziehen. Daher beträgt die Gesamtsumme ca. 7 Stunden

Das ist übrigens mein aufwändigstes Video. Hier hat alleine der Dreh ganze 7 Stunden gedauert. Der Schnitt hat ca. 5 Stunden verschlungen.

Ich hoffe, euch hat der kleine Einblick gefallen. Für alle, die neugierig sind, wie viel Arbeit hinter diesem Post steckt: ca. 5 Stunden habe ich daran gefeilt. An alle Blogger: Wie viel Zeit investiert ihr pro Beitrag? 

Bilder via: Kaboompics