Tag : Café Au Lait

1 Woche Internet Detox – Fazit

Das Internet ist meine Welt. Hier lebe ich meine Leidenschaft des Schreibens und Fotografierens aus. Hier vernetze ich mich mit wundervollen Menschen und lerne immer wieder neue Gesichter kennen. Nichtsdestotrotz hatte ich das Gefühl, dass ich einmal eine kleine Auszeit brauchte. Man sagt, für Blogger ist es tödlich, sich eine Pause von nun schon bereits einer Woche zu gönnen. Ein „normaler“ Arbeitnehmer hingegen hat fünf Wochen Urlaub im Jahr. Warum dürfen dann auch nicht einmal Blogger Zeit für sich haben? Klar, der Blog gehört ganz alleine mir. Ich bin verantwortlich, dass der Laden läuft und ich bin verantwortlich, dass mein Studentenbudget mit dem Blog ein bisschen aufgestockt wird, das sage ich offen und ehrlich. Firmen und Leser verlieren schnell das Interesse, wenn man sieben Tage lang nichts von sich hören lässt, nicht wahr?

 

1 Woche Internet Detox

Warum ich das gemacht habe

Ich war mir bewusst, dass Gefahren lauern, wenn ich mich zurückziehe. Nichtsdestotrotz brauchte ich einmal Zeit für die reale Welt. Ich verbringe viel Zeit im virtuellen Kosmos – auch im realen Leben. Wenn ich nicht an einem Beitrag arbeite oder meinen Instagramfeed aktualisiere, brainstorme und fotografiere ich. Alles für eine Welt, die aus Systemen, Kabeln und zu viel Technik, von der ich ohnehin nichts verstehe, besteht. Mit Internet Detox meine ich übrigens nicht, dass ich in dieser Woche keine YT-Videos angesehen oder mich auf meinem privaten Facebook Account nicht auf den neuesten Stand gebracht habe, was mein echtes Leben betrifft. Es bezog sich ganz alleine auf den Blog und auf die ganzen Social Media Kanäle drumherum. Ganz so strikt war es zwar nicht, denn ich habe in dieser Zeit mal das eine oder andere Bild auf Instagram und ein neues Video auf Youtube hochgeladen, aber ich wollte mich diesbezüglich nicht mehr unter Druck setzen lassen. Nichts posten, weil ich das Gefühl hatte, ich muss jetzt. Ich wusste, dass ich mich in eine Gefahrenzone begebe, dass viele Menschen schnell das Interesse an mir und meinen Blog verlieren können, aber ich habe gemerkt, dass ich die Welt nur noch durch einen Bildschirm oder durch eine Kameralinse betrachte. Mein Leben ist drauf und dran, sich in den nächsten Monaten radikal zu verändern, aber eines kann ich euch versprechen – es wird sich nicht auf den Blog beziehen. Trotzdem muss ich meinen Blog in diese Veränderung miteinbeziehen, denn er ist ein maßgeblicher Faktor, wie ich diese Veränderungen meistern werde. Dabei wurde mir bewusst: Ich habe meine Ziele aus meinem realen Leben aus den Augen verloren, sie vernachlässigt und habe nur noch auf meinen Blog und dessen Erfolg geachtet. Mir ist es immer noch wichtig, regelmäßig zu Bloggen und ihn nach vorne zu bringen, allerdings möchte ich meine anderen Ziele, wie beispielsweise mein Studium abzuschließen, auch erreichen. Das geht nur dann, wenn ich eine Balance, eine Ausgeglichenheit finde. Während meiner „freien Zeit“ habe ich mich auf die Suche nach dieser Ausgeglichenheit gemacht. Mir Konzepte einfallen lassen, Ideen usw.

 

Was habe ich in dieser semi-internetfreien Zeit gemacht?

Zu allererst habe ich mich wieder mehr um mein Studium gekümmert und mir einen Plan zurechtgelegt, wie ich die letzte Hürde bestreiten möchte. Ich habe mich auf das Lernen und die anstehenden Arbeiten fokussiert, mich mehr mit der Uni auseinandergesetzt, aber nicht nur, denn ich brauchte von allem eine kleine Erholung. Ich bin zwar kein Mensch, der in der Vergangenheit leben möchte, aber ich bin auch in meine Vergangenheit zurückgereist. Weit zurückgereist. Nicht in die Zeit, an der ich an Anorexie litt oder die schwierig für mich war. Ich habe mein Augenmerk weiter zurückgelegt. Mich gefragt, wie mein Leben damals so war und ich habe mich intensiv damit beschäftigt. Ich habe versucht, die Gefühle, die ich damals hatte, in meine Erinnerung zurückzurufen. Teilweise ist es mir sogar gelungen, diese Gefühle auf psychischer und physischer Sicht wieder zurückzuholen. Ich habe mich gefragt, was mir damals wichtig war. Worin mein Fokus lag und bin dankbar, dass ich vor allem meine Jugend nicht überwiegend durch einen Bildschirm oder einer Kameralinse erlebt habe. Damals bestand meine einzige Sorge darin, wann meine damalige Lieblingsband einen Auftritt in Österreich hatte und wann ich endlich ein verdammtes Foto mit meinen einstigen Idolen ergattern konnte. Der Fokus der Fotografie lag einzig und alleine darin. Alex hat einmal gesagt, dass die Momente, die nicht bildlich festgehalten werden, die besten sind. Er hat Recht. Ich war zwar nicht leicht zu handhaben, als ich in der Pubertät war, aber ich war damals schon der Mensch, der immer für seine Ziele gekämpft hat, solange bis ich mein damaliges Ziel endlich erreicht hatte. Ich weiß auch nicht, warum ich plötzlich wieder an diese Zeit zurückdenke. Meine beste Freundin würde an dieser Stelle bestimmt verständnislos den Kopf schütteln, denn als dieser ganze Boybandhype vorbei war, war ich mehr als nur froh darüber. Ein paar Jährchen später jedoch bin ich so dankbar, dass ich diese Zeit damals erlebt habe, weil es viele gute Erinnerungen beinhaltet und ich mein altes Ich komplett anders sehe, als ich mich damals gesehen habe. Ich war nichts von dem, für das ich mich gehalten habe. Ich war ein stinknormales, pubertierendes Mädchen, das sich auch so verhalten hat. Vielleicht nicht so exzessiv, wie andere, aber ich lebte schon in einer Illusion, jedoch immer noch in der Realität (Okay, manchmal bin ich schon abgedriftet). So half mir diese Woche, auf der ich mich einzig und alleine auf mich fokussiert habe, mich selbst besser kennenzulernen. Mein bisheriges Leben zu analysieren und wenn ich diese Zeit für einen Tag nochmal erleben könnte, würde ich nicht nein sagen. Es war eine schnelllebige Zeit, aber intensiv.

Ich habe mir die Bilder aus früheren Zeiten angesehen, die besagten Fotos, die ich nach so langer Zeit endlich bekommen hatte, habe sogar die Musik wieder gehört (auch wenn es heute so gar nicht mehr mein Geschmack ist) und all das hat mir irgendwie ein Lächeln auf meine Lippen gezaubert. Ich habe mich an meine Schulzeit zurückerinnert und habe gemerkt, dass es eine unbeschwerte Zeit war, selbst wenn ich es damals nicht so gesehen habe. Ich rief mir in Erinnerung, was ich mit meiner besten Freundin alles durchgemacht hatte, wie wir uns kennenlernten und dass wir im Laufe unserer Freundschaft mehr gemeinsame Interessen entdeckten, sodass sie heute trotz Distanz immer noch hält und das nach zehn Jahren. Durch diese kleine Reise in die Vergangenheit und durch die Schritte, mit denen ich wieder nach vorne gegangen bin, bis ich im Heute erneut angekommen bin, habe ich einige Erkenntnisse gewonnen. Ich habe mich gefragt, wie ich damals meine Ziele formuliert habe, wie ich zum Lehramtsstudium gekommen bin und warum ich zu Bloggen begonnen habe. Und dann ganz plötzlich vermisste ich es wieder: Das Schreiben, die Fotografie, die Zeit, die ich in meine kleine, aber feine virtuelle Welt investiere. Meine Ziele, die den Blog betreffen, haben immer noch Priorität. Es ist genau das, was ich machen möchte, aber die anderen Ziele, die ich habe, meine ganzen Erinnerungen an die Zeit davor, sind wichtiger geworden. Ich habe jetzt nur noch einen Prioritätsstatus. Das eine ist nicht mehr minder wert, als das andere. Nur darf ich dabei nicht vergessen, auch mal die Momente zu leben. Ich bin nicht gut darin, alles auf einmal unter einen Hut zu bekommen, aber gerade bezüglich des Blogs und der Uni hat es meistens funktioniert. Vor kurzem zwar nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte, aber das liegt einzig und alleine daran, weil ich meinen Fokus verlagert und mich nur noch auf eine Sache konzentriert habe. Langsam bin ich dabei, diese Balance wiederzufinden.

 

Café Au Lait Adventskalender 2015

Café Au Lait Adventskalender 2015

In 24 Tagen durch die Adventszeit

Heute darf ich das große Geheimnis lüften, warum es keinen Snapshot Sunday mehr geben wird. Der geht nämlich in die wohlverdiente Winterpause und nimmt sich den ganzen Dezember über frei. Aber keine Angst, er wird im neuen Jahr 2016 wieder auf der Bildfläche erscheinen. Nun muss er Platz machen. Platz für meinen Adventskalender.

Dieses Jahr habe ich mich keiner Bloggerparade angeschlossen oder einen Adventskalender mit anderen Bloggern und Bloggerinnen organisiert, wie es in den letzten beiden Jahren der Fall war, sondern ich habe mich dazu entschieden, meinen eigenen Adventskalender auf die Beine zu stellen. Bis zum 24. Dezember findet ihr fortan jeden Tag einen Beitrag auf meinem Blog. Postings rund um das Thema Weihnachten. Ich versorge euch mit DIY’s, Rezepten, Inspirationen usw. Aber auch ihr sollt dabei nicht leer ausgehen. Jeden Adventssonntag und an Heilig Abend wird es ein Give Away für euch geben, damit ihr mehr davon bekommt, als nur Inspirationen und weihnachtliche Ideen.

Ihr findet alle Adventskalenderpostings unter meiner neuen Kategorie „Season Specials“, wo sich zukünftig auch Postings zum Thema Silvester, Ostern, Valentinstag etc. einreihen werden.

Ich arbeite bereits seit Ende Oktober an meinem Adventskalender und habe viel Zeit investiert. Auch meine Freunde mussten sich mein Gejammer anhören, wenn mal etwas nicht so geklappt hat, wie es sollte. Aber ich bin superhappy, dass ich vieles, was mir in den Sinn gekommen ist, umsetzen konnte und hoffe, dass euch der Adventskalender gefallen wird.

Ab morgen, dem 1. Dezember 2015 (logisch) geht es los. Jeden Tag um 8 Uhr kommt ein neuer Beitrag online. Bis Heilig Abend! Es steckt viel Liebe und Herzblut in diesem Adventskalender, darum würde ich mich freuen, wenn ihr alle zahlreich vorbeischaut. Natürlich hoffe ich auch, euch inspirieren und die lange Wartezeit aufs Christkind verkürzen zu können.

Ich freue mich auf eine gemeinsame Adventszeit mit euch. Genießt die besinnlichste Zeit im Jahr und lasst euch in der Weihnachtszeit nicht allzu sehr stressen. Bis morgen, meine Lieben! Eure Lisa.

Snapshot Sunday #11: Cozy Birthday

Snapshot Sunday #11

Cozy Birthday

Ja, ist denn schon wieder eine Woche vergangen? Himmel, die Zeit rennt und irgendwie passt mir das so gar nicht. Obwohl ich mich natürlich auch wahnsinnig auf Weihnachten freue und insbesondere auch darauf, wenn der 15. Dezember endlich vorbei ist (Seminarpräsentation in Geographie *ANGST*). Trotzdem befinde ich mich gerade jetzt in jener Phase, in der an der Uni viel zu viel zu tun ist und ich für alle Sachen noch doppelt so viel Zeit benötigen würde, als ich zur Verfügung habe. Darum gibt es heute auch nur einen kleinen Snapshot Sunday, also nicht mehr so eine Bilderflut, wie letzte Woche. Ich hoffe, er gefällt euch.

Das Konzept hinter dem Snapshot Sunday lautet: Mehr Bilder, weniger Text! Jeden Sonntag um 18 Uhr kommt ein neuer Snapshot Sunday online. Hier lasse ich meine Woche (oder besser gesagt: ein paar Tage der Woche) fotografisch Revue passieren und versuche, die Eindrücke des Alltags so gut, wie möglich festzuhalten.

Wer mehr in meinen Alltag eintauchen möchte, kann dies auch bei Instagram tun. Momentan poste ich sogar viel, viel mehr Handysnaps. 

Nun wünsche ich euch ganz viel Spaß bei meinem Snapshot Sunday. 

 

Friday/Home

Postingvorbereitung

Hier wird gerade der nächste Post vorbereitet, welcher nach diesem Snapshot Sunday als nächstes online kommen wird. Ui!

 

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Saturday/Home

Cozy Birthday Bash

Meine Mädels sind vorbeigekommen und diesmal war es einfach nur so richtig schön gemütlich. Zuerst gab es Kaffee und leckeren Cheesecake, den meine süße Michi für mich gebacken hat und danach noch eine kleine Jause :). Und so habe ich den Tisch dekoriert (schon ein bisschen weihnachtlich)

 

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Saturday/Home

Birthdaypresent

…uuuund ich habe einen Stiefelköniggutschein bekommen *.* Danke Mädels :-*

 

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Sunday/Home

Kuschelsocken- und Duftkerzentime

What else?

 

Kerzis Snapshot Snapshot Sunday November

 

Aber trotzdem bin ich fleißig. Ich habe heute einige Postings vorbereitet und jetzt geht’s ganz brav an die Uniwork.

 

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Ich wünsche euch allen einen schönen und erfolgreichen Start in die neue Woche!

Snapshot Sunday #8: Carolins Birthday

Snapshot Sunday #8

Carolins Birthday

Puh, was für eine ereignisreiche Woche. Ich suche immer noch nach einer kleinen Zeitlücke, um einmal durchzuschnaufen. Die Woche war etwas stressig, aber ich hoffe, dass ich nächste Woche zum Durchatmen komme. Da heute wieder Snapshot Sunday ist, lasse ich meine Woche für euch Revue passieren. Das Wetter war praktisch immer Mist, weswegen die Kamera oft zu Hause blieb, aber ein paar Schnappschüsse sind trotzdem dabei.

Das Konzept hinter dem Snapshot Sunday steht für weniger Text und mehr Bilder. Die Fotografie steht im Vordergrund. Bilder sagen schließlich mehr als tausend Worte. Darum lasse ich meine Woche für euch fotografisch Revue passieren.

Jeden Sonntag um 18 Uhr erscheint mein Snapshot Sunday. Mittlerweile sind wir bereits bei dem 8. Snapshot Sunday angekommen. Mehr Eindrücke und Bilder aus meinem täglichen Leben findet ihr bei Instagram. -HIER- gelangt hier zu meinem persönlichen Account.

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Snapshot Sunday #8: Carolins Birthday

 


 

Monday / Universität / Graz

Ein Snapshot Sunday ohne mindestens einmal die Uni zu erwähnen? Momentan einfach undenkbar.

 

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Thursday / Butlers / Graz

Ich habe mir für die kommende Weihnachtszeit schon ein paar Sachen gekauft, u.a. auch Dekoelemente für meine Blogfotos. Natürlich mussten auch hübsche Cookie Cutter mit. Unter anderem der Eiffelturm. 

 

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Thursday / Butlers / Graz

Vanillesirup <3. Für mich als Vanilla-Suchti total überlebenswichtig. Die Minifläschchen gibts auch bei Butlers. Total praktisch.

 

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Friday / Shooting Day / Home

Behind the Scenes – Ja, so chaotisch geht es zu, wenn ich Produkt- und Blogbilder schieße. Chaos pur!

 

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Saturday / Österreichische Küche / Madison Coco

Auf Madison Coco ging mein erster Gastbeitrag online. Ihr findet ein Rezept von mir: Grießschmarren mit Apfel-Trauben-Röster.

 

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Saturday / Fitfood / Mariatrost / Graz

Sport gemacht habe ich zwar nicht, aber ich wollte mal einen von diesen viel gehypten Fitnessriegel probieren. Fazit: Schmeckt ganz gut, hat aber einen seltsamen Nachgeschmack und für das, dass der Riegel gleich viel Kalorien hat, wie ein normaler Schokoriegel, nur eben mehr Eiweiß, ist der überteuerte Preis echt nicht gerechtfertigt – wobei die von DM nicht so arg teuer sind, aber ich habe noch einen anderen probiert und der hat fast 2 Euro gekostet. Da zieh ich mir lieber ein Snickers rein. Das einzige, was mir an dem Fitnessriegel gefallen hat: Die Konsistenz ist genial. Erinnert an MAOAM

 

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Saturday / Carolins Birthday Cake/ Kumberg

Unsere süße Caro hatte Geburtstag. Michi und ich haben ihr ihre Lieblingstorte gebacken: Schwarzwälder Kirsch – das Rezept ist ein bisschen abgewandelt und nicht das Originale. Soll ich es auf den Blog stellen?

 

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Saturday / Carolins Birthday Bash / Gleisdorf

Foodheaven *.* Raclette bei Caros Birthdaybash. Yummy in my tummy!

 

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Sunday / Cosy Sunday with Ben & Jerry’s / Home

Auf dieser Welt gibt es nur zwei Männer, die eine Frau nie enttäuschen würden und STÄNDIG unausgesprochen glücklich machen können. Und die heißen Ben und Jerry. An der Tankstelle habe ich eine neue Limited Edition gefunden, die ich sofort probieren musste: Ben & Jerry’s „Save our Swirled“ – Raspberry Ice Cream with Marshmallow & Raspberry-Blackberry Swirls & Chocolately Cone Pieces.

 

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Habt noch einen schönen Sonntag

Throwback to Trieste [Video]

Throwback to Trieste

An Italian Love at the first sight

Über drei Wochen ist meine Reise nach Triest nun her. Drei Wochen – Wahnsinn. Und ich wünsche mich zurück. In dieses bunte Treiben. In diese bezaubernde, kleine Altstadt, die so hell erstrahlt mit all ihren italienischen Monumenten. Zurück an den Hafen, umgeben von Windböen, die mich fast weggeweht hätten. Triest – eine Liebe auf den ersten Blick. Pure Italian Amore!

 

Trieste

 

Ich vermisse Triest. Die Wärme, das schwüle, drückende Wetter, die Meeresbrise und den Karst, der während der Hin- und Rückfahrt an mir vorbeizog. Den ich verträumten Blickes betrachtete, als ich im Bus saß. In der Hand eine frisch gepflückte, fast noch unreife Khaki. 

Die Reise war kurz, sodass man gar nicht von einer Reise sprechen kann. Es war eher ein Trip – ein Kurztrip. Aber es war ein Kurztrip, der Eindruck hinterlassen hat. Der mein Herz höher schlagen lassen hat. Seitengassenromantik wohin man schaut. Genau das verzaubert mich und zieht mich in einen ZauberbannWeil es eben magisch ist. La Dolce Vita bereits im Norden – das ist Italien. Das richtige Italien. Nicht jenes, welches von deutschsprachigen Touristen umgeben ist. Die einen Teil Italiens zu ihrer/unserer Kultur gemacht haben.

 

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My Special Moments

Quality Time, Coffee and Breakfast

Bei so einer Reise gibt es immer Momente, die sie zu etwas Besonderem machen. Momente, die man womöglich auch zu Hause haben könnte, ohne dass man extra in ein anderes Land fahren müsste. Mit meiner Mama könnte ich in der Tat mehr Zeit verbringen, aber unsere zeitlichen Termine lassen es oftmals nicht zu – gerade jetzt, wo die Uni wieder angefangen hat. Außerdem arbeitet meine Mutter in einem Pflegeberuf, was bedeutet, dass auch sie sehr gebunden ist. Zusätzlich hat sie noch den Haushalt und ihren heißbeliebten Garten (natürlich versuche ich sie zu unterstützen, wo ich nur kann und wie es sich mir zeitlich ausgeht). Oftmals ist es nicht verwunderlich, dass wir da aneinander vorbei leben und uns nur „Guten Morgen“ und „Gute Nacht“ sagen können. So ist unser Alltag, darum habe ich es umso mehr genossen, ein komplettes Mutter-Tochter-Wochenende zu haben. Das vermisse ich wahnsinnig, doch dafür sind die gemeinsamen Momente, die wir nach ewig langen Zeitspannen haben, eine reine Erholung.

Endlich hatten wir wieder die Zeit, ein ganzes Wochenende miteinander zu verbringen. Wir waren shoppen, viel Kaffee trinken, sind Essen gegangen und haben zusammen gefrühstückt. Das Frühstück ist meine allerliebste Mahlzeit des Tages und leider auch die Mahlzeit, die ich, sofern der Alltag wieder eingekehrt ist, häufig ausfallen lasse (Schande über mein Haupt).

 

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Das Frühstücksbuffet war ein wahr gewordener „Breakfast Dream“. Ich bin es von Stadthotels ansonsten gar nicht gewohnt, dass so eine Vielfalt herrscht. Wenn ich so an mein Wienwochenende zurückdenke, erscheint mir das, was wir damals bekommen haben -natürlich nur im Vergleich zu Triest- unglaublich mickrig. Im Hotel Coppe 4* gab es alles, was das Herz begehrt. Egal, ob man ein pikanter oder süßer Frühstücker ist. Von vegetarisch, vegan bis hin zu deftigem Aufschnitt (um den ich einen großen Bogen mache – eh schon wissen) – es war alles dabei. Frische Früchte, Müsli, Kuchen und herrliches italienisches Gebäck (natürlich frisch). Es duftete wie im „Foodheaven“ und keine Wünsche blieben offen. Es gab sogar Soja- und Reismilch, sowie diverse gluten- und laktosefreie Produkte, eine Joghurtvielfalt und den besten Milchschaum, den ich je in einem Hotel bekommen habe. Wenn ich nur daran denke, will ich wieder zurück. Stattdessen sitze ich gerade an der Uni und trinke meinen Latte Macchiato mit frischer Bourbonvanille. Auch gut, aber ganz und gar nicht vergleichbar mit dem, was mir in Italien geboten wurde. Please take me back!

 

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Most magical moment

Ein unvergesslicher Zauber

Den unvergesslichsten Moment habe ich allerdings alleine verbracht. Das verrate ich euch heute jedoch noch nicht. Heißt: Ihr müsst euch bis zum nächsten Post gedulden. Soviel kann ich trotzdem schon verraten – es sind Anekdoten im Bezug auf Triest geplant, mit unglaublich persönlichen Gedanken und Gefühlen. Ich hoffe, es gelingt mir, euch in diese Gefühlswelt mitzunehmen, zu fesseln – genauso, wie es mich gefesselt hat, denn das war ein Zaubermoment. Dafür gibt es heute schon mein Video und da sieht man sogar einen kleinen Ausschnitt von dem, was euch das nächste Mal erwartet. Nur denke ich nicht, dass ihr auf den ersten Blick draufkommen werdet, um was es sich handelt.

Viel Spaß mit dem Video! 

 

Snapshot Sunday #7: First Uni Week

Snapshot Sunday #7

First Uni Week

Nach einem kleinen, aber feinen Snapshot Sunday #6, gibt es heute auch einen kleinen, aber hoffentlich feinen Snapshot Sunday #7. Die erste Uniwoche ist vorbei, die Kamera war immer mit dabei, aber zum Fotografieren boten sich (wohl auch wettertechnisch bedingt) wenige Gelegenheiten.

Das Konzept hinter dem Snapshot Sunday steht für weniger Text und mehr Bilder. Auf diesem Wege versuche ich, meine Woche Revue passieren zu lassen und gesammelte Eindrücke/Momente mit euch zu teilen.

Der Snapshot Sunday erscheint jeden Sonntag um 18 Uhr hier auf „Café Au Lait“. Nun wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Snapshot Sunday #7: First Uni Week. 

 


Monday / Bus / Home – Graz

Busshot

Es geht wieder los. Ab jetzt wird wieder täglich gependelt. Im Bus beschäftige ich mich meistens mit meinem iPhone (man hat ja nichts besseres zu tun, ne?)

 

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Tuesday / KF-University Graz

Unizeit – Wartezeit

So viele lange Pausen wie in diesem Semester hatte ich noch nie. Wirklich heftig, aber dafür bleibt auch dazwischen Zeit zum Fotografieren.

 

Uni Week

 

Friday / Teichalm (Almenland)

Hiking Xtreme

Ich war wieder einmal im schönen Almenland unterwegs und habe mich gleich inspirieren lassen. Ein Extrapost zum Almenland ist geplant (bzw. mehrere Postings – ich freue mich schon so auf die Adventszeit dort)

 

Almenland Friday Friday Folder

 

Friday / Latschenhütte / Almenland

Essen fassen

Wir leben so g’sund, das ist ein Wahnsinn. Meins ist übrigens die Karottencremesuppe (yummy)

 

Esseeeeen EssenHirsch

 

Sunday / Home

Treats

cause rainy sundays deserve some extra treat. Ein bisschen die Bergwelten erforschen und dabei BOAH naschen. UND dabei meinen heißbeliebten und allerliebsten Lieblingspyjama von Bambi tragen *.*

 

Sonntag Sundaaaay

Habt noch einen schönen Sonntag, ihr Lieben!

Wir sehen uns dann beim nächsten Snapshot Sunday wieder (natürlich auch schon vorher – eh klar). Ich bin gespannt, was die neue Woche so bringt und womit ich diese Rubrik dann füllen kann. Auf der To Do Liste steht einiges.

Ich wünsche euch einen ganz, ganz tollen und angenehmen Start in die neue Woche!

Triest – Grande Amore in Italy

Triest

Grande Amore in Italy

Italien. Eine ganz große Liebe. La Dolce Vita im Nachbarland, mit zauberhaften Städtchen und Impressionen. Italien ist ein Land, für das mein Cuore schlägt. Für das mein Cuore sogar ganz hoch schlägt. Nicht für jeden Ort, aber für die ganz besonderen Plätzchen ist es eine große Liebe. Ich vermeide die typischen Stranddestinationen. Eingedeutscht und eingeösterreichert. Dort findet man nicht viel Kultur und kaum La Dolce Vita Italiana. Man spürt das Land nicht und es herrscht kein richtiges italienisches Leben. Lignano, Bibione, Jesolo. Schön zum Feiern, aber für mich so gar nichts. Das richtige Italien fehlt und es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass man dort Menschen aus seiner eigenen Umgebung trifft. Irgendjemand ist immer dort. Triest ist für mich das komplette Gegenteil. 

Das „Kleine Wien am Meer“ ist nicht nur eine Hafen- und Großstadt, sie ist eine Stadt für Kreative. Ein bisschen Vienna Feeling vermischt mit italienischer Architektur und Sprache.

 

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Eine Hafenstadt im Karstgebiet

Triest ist eine Hafenstadt im Nordosten Italiens und Hauptstadt der Region Friaul-Julisch Venetien. Die Großstadt gehörte einige Jahrhunderte lang sogar zu Österreich. Seit 1918 ist Triest nun ein Teil von Italien, wird aber immer noch liebevoll das „Kleine Wien am Meer“ genannt. Es stimmt! Triest hat starke Ähnlichkeit mit unserer österreichischen Hauptstadt, allerdings finde ich persönlich die Architektur und Kultur mehr italienisch, als österreichisch. Das ist jedoch Ansichtssache, aber eine Ähnlichkeit ist, wie bereits gesagt, definitiv vorhanden. Auf jeden Fall finde ich die Vorstellung eines kleinen Wiens direkt an der Adria mehr als attraktiv. Vielleicht mag es so klingen, als wäre Triest – wie Lignano & Co. –  eingedeutscht und eingeösterreichert, aber dem ist nicht so. Es war sogar richtig schwierig, mit den Einheimischen auf Deutsch zu kommunizieren. Dadurch, dass Triest noch sehr nördlich gelegen ist, war die Kommunikation auf Englisch möglich, was ansonsten in Italien ziemlich schwierig wird, je weiter es nach Süden geht. Ich selbst habe den Aufenthalt auch dazu genutzt, um zu sehen, ob meine Italienischskills noch vorhanden sind.

Über persönliche Eindrücke erzähle ich euch allerdings in einem anderen Triestpost, der noch kommen wird. Heute soll es primär um die Stadt und dessen Besonderheiten gehen.

 

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Die Kaffeehauskultur

Als Kaffeeliebhaberin dürfte es sich von selbst verstehen, dass ich mich damit verstärkt auseinandergesetzt  und mich erkundigt habe, wie es dort mit dem Kaffee so läuft. Kaffee ist in Italien sowieso quasi ein Nationalprodukt und wesentlich günstiger, als bei uns in Österreich (ein Latte Macchiato kostet im Schnitt nur 2 €). Kaffee ist in Triest sogar eines der Spitzenprodukte. Perfekt für mich. Ich glaube, ich sollte einen Umzug in dieses Städtchen in Erwägung ziehen.

In Triest befindet sich der wichtigste Mittelmeerhafen für den Kaffeehandel. Seit dem 18. Jahrhundert ist er sogar ein Freihafen für die Kaffee-Einfuhr. Freihafen bedeutet, dass für den Import von Waren und Güter keine Zölle oder Einfuhrumsatzsteuern bezahlt werden müssen, darum wird in Triest nicht nur für den nationalen Konsum importiert, sondern gar für den Welthandel. 

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Wenn man in Triest etwas mit Kaffee in Verbindung bringt, dann ist es die Literatur. Es gibt zahlreiche literarische Cafés in der Hafenstadt. Gastfreundschaft wird sowieso groß geschrieben. Egal, in welchen gastronomischen Betrieb man geht, sei es eine Bar oder ein Café, die Italiener servieren immer etwas zu den Getränken dazu. Zu Kaffee gibt es die klassischen Amarettini, ein leckeres Gebäck aus Mandeln (gelegentlich auch aus Aprikosenkernen – aber nicht so in Italien) und zu alkoholischen Getränken, wie Aperol Spritz oder Wein, wird Fingerfood, wie Oliven, Erdnüsse, Prosciutto, Käse oder Chips serviert. Top!

Geschmacklich ist der Kaffee selbstverständlich nicht zu übertreffen. Die Italiener verstehen etwas vom Baristahandwerk. 

 

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Shopping

Oh Italien, du Shoppingparadies. Triest ist ein kleines Schlaraffenland. Nicht wirklich günstig, aber trotzdem ein Einkaufshimmel der Extraklasse. Egal, ob Standardstores, die wir bei uns auch finden oder zahlreiche kleine Boutiquen, bis hin zu Feinkostläden. Dort gibt es wirklich alles. Die Boutiquen sind im Großen und Ganzen leider wirklich nicht erschwinglich. Für mich war es in der Tat sehr schwer, etwas zu finden, was ich mir auch leisten konnte und wollte. Trotzdem war es schön, in diese Shoppingwelt einzutauchen und mehrere Boutiquen und exklusive Läden auszuforschen.

Für die Jugend gibt es ansonsten noch kleinere Kaufhäuser, in denen sich mehrere Labels konzipieren. Als Einkaufscenter würde ich es noch nicht bezeichnen, denn dafür wäre die Größe noch nicht gegeben. Aber Triest ist für mich ohnehin ein Städtchen der Gassen, so wie auch mein geliebtes Graz. Ihr könnt euch schon denken, dass es nur eine Frage von Sekunden war, bis ich mich in die charmante Seitengassenromantik verliebt habe.

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Triest soll zwar angeblich immer noch die preiswertesten und schönsten Schuhe Italiens haben, aber das kommt auch darauf an, was man darunter versteht. Vielleicht definiert eine Studentin „preiswert“ etwas anders, wie jemand, der Vollzeit arbeitet. Bei Schuhen wurde ich leider nicht fündig. Dass sie sehr schön sind, stimmt, ich hätte am liebsten die ganzen Negozi di Scarpe leergekauft, aber preiswert? Na ja. Ich sollte wieder hierher kommen, wenn ich mit dem Studium fertig bin. Jedoch – wer suchet, der findet. Ich habe eine italienische Boutique gefunden, in der ich mir die Sachen leisten konnte und die von der Qualität her top sind. Wie der Laden hieß, weiß ich leider nicht mehr.

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Richtig cool finde ich übrigens, dass es in Triest einen Stradivarius gibt. Den haben wir in Graz leider nicht.

 

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Straßenkunst

Triest ist eine Stadt für Kreative. Kunst und Literatur wird hier allen Anschein nach groß geschrieben, genauso wie die Straßenkunst. Einfallsreichtum und perfektionierte, künstlerische Umsetzung. Das trifft man auf „La Piazza dell’Unitá d’Italia“ („Platz der Einheit Italiens“ – Hauptplatz). Egal, wie die Künstler versuchen, ihrer Kreativität Ausdruck zu verlieren, man sieht und spürt: Es steckt ein Gedanke dahinter. Straßenkünstler tragen maßgeblich zu dem Flair der Stadt bei und sind nicht mehr wegzudenken.

 

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Il Gelato

Italien – Land der kulinarischen Hochgenüsse. Pizza, Pasta, Parmigiano und -ganz wichtig- Gelato. Als Eistigerin habe ich es mir nicht nehmen lassen, mich durch die Sorten zu probieren. Auf dem Bild hier seht ihr übrigens das Eis meiner Mama: Yogurt con Amarena und Menta. Ich habe mir mein Eis erst abends nach dem Essen gegönnt, allerdings bei der gleichen Eisdiele. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich gefühlt habe, als ich das erste Mal mein Eis gekostet habe. Nicht nur, dass ich unheimlich stolz auf mich war, das Eis auf Italienisch bestellt zu haben, jede einzelne Kugel war ihren Preis so etwas von wert (wobei ich auch erwähnen sollte, dass das Eis, genauso wie der Kaffee, sehr günstig ist). Diese Cremigkeit und der vollmundige Geschmack, das findet man einfach viel zu selten in Österreich bzw. findet man das überhaupt? Ich war schon der Meinung, das Eis von „Eis Greissler“ sei die genialste Erfindung der Menschheit, aber das musste ich sofort revidieren, als ich mir die Sorten „Nutella, Cioccolata Bianca & Cocco“ -naturalmente con molta panna- bestellt habe. Ice Cream Heaven!

Bekanntlich wird sich gern gestritten, wo es das beste Eis gibt, wahrscheinlich ist es mit den Eisdielen in Triest nicht anders. Der eine findet es dort am Besten, der andere wiederum da. Hört NICHT auf die, hört auf mich. Darum mein Tipp: Gelateria Bar Arnoldo. Wenn es eine High End Kategorie für Eis gäbe, dann würdet ihr sie hier finden.

 

„Gelateria Bar Arnoldo“

Viale D’Annunzio Gabriele 60
34138 Triest
Italien

 

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Triest bei Nacht

Triest bei Nacht ist unfassbar belebt. Es herrscht reges Treiben, laute Musik und trotzdem atmosphärisches Ambiente. Egal, wie viel bereits tagsüber los ist, erst am Abend erwacht die Stadt zu richtigem Leben. Perfekt für Jung und Junggebliebene. Triest ist keine Stadt für Langweiler. Triest ist eine Stadt für Menschen, die etwas erleben wollen. 

Dadurch, dass sich ein Ristorante neben dem anderen reiht, eine ansprechende Bar nicht weit entfernt ist und es selbstverständlich draußen genügend Sitzmöglichkeiten gibt, ist man immer mitten im Geschehen. Auch während des Essens. Ich habe es genossen, mitten im Leben zu Abend zu essen, meinen italienischen Weißwein zu trinken und diese Stimmung voll und ganz einzufangen. Wer auf belebtes Nightlife steht, ist in Triest vollkommen an der richtigen Adresse. 

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Teil 1 der Triestpostings: Prosciutteria San Daniele

Graz: Fesch am Fesch’markt

Fesch am Fesch’markt

We’ll be fesch again

„Mia san daun moi fesch am Fesch’markt.“ (#daswarsteirisch). So oder so ähnlich lautete mein gestriges Freitagsmotto, als ich zusammen mit einer lieben Freundin den Fesch’markt einen höchst stylishen Besuch abstattete. Nachdem wir das fesche Event vor einigen Monaten aufgrund diverser universitärer Angelegenheiten (weniger) gekonnt ignorieren mussten, ließen wir uns diesmal durch nichts und niemanden die Gelegenheit entgehen, in Richtung Seifenfabrik aufzubrechen, um uns auf über 2000 m2 „fesch’t zu halten“. Die Seifenfabrik ist übrigens ein Veranstaltungszentrum in Graz, wenige Busminuten vom Jakominiplatz entfernt, somit für uns mehr als leicht erreichbar.

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Who is fesch?

Wer oder was ist dieser Fesch’markt? Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltung, die knapp über 100 Ausstellern aus den Bereichen Mode, Kunst, Produktdesign, Möbel, Accessoires, Kids Design, Food und Delikatessen den notwendigen Raum bietet, um ihre Produkte zu präsentieren. Vertreten sind nationale und internationale Nachwuchsdesigner, Independent Labels, Kleinproduzenten und Junggastronomen. 

Findet man dort außergewöhnliche Dinge? Und ob! Man merkt, dass hier viel Kreativität im Spiel ist und man sich von der breiten Masse abheben möchte. Hier findet man keine Sachen, die man in jedem x-beliebigen 08/15 Laden entdecken würde. Hier steckt mehr dahinter. Wer am Fesch’markt beispielsweise Mode á la H&M erwarten würde, liegt falsch. Es geht um Individualität und das versucht man, bestmöglich und mit viel Herzblut umzusetzen. Das spiegelt sich nicht nur in den Ideen, sondern auch in der Verarbeitung wider. Dass viel Liebe drinsteckt, sieht und fühlt man an der hochwertigen Fertigung.

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Armband

Streetstyle meets Streetfood

Hungern muss man bei dem wohl feschesten Event nicht. Standesgemäß gibt es das aktuell viel gehypte Streetfood zu futtern. Vor allem die süßen Kreationen haben es mir angetan und dienten mir als tolle Inspiration für neue Rezepte. Zudem war bereits der reine Anblick des leckeren Essens ein kleiner Vorgeschmack auf den Streetfood-Market, welcher drei Wochen nach dem Fesch’Markt in Graz stattfinden wird. Wer zu dieser Zeit in Graz ist, sollte sich das unbedingt in den Veranstaltungskalender eintragen.

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Kochkabinett

Meine Ausbeute

Obwohl ich meine Kröten aktuell für die kommende Pragreise im November zusammenhalte, konnte ich den Fesch’markt nicht verlassen, ohne etwas zu kaufen. Schließlich war ich nicht nur des reinen Anblicks wegen und der Vielzahl an Inspirationsquellen dort, sondern weil ich eines unbedingt haben wollte: Eine Wundertüte. Die Wundertüte ist im Grunde genommen keine richtige Tüte, sondern ein Stoffsackerl (bzw. ein Jutebeutel, damit man es auch hinter den Grenzen der Alpenrepublik versteht), welches mit ein paar Überraschungsgoodies gefüllt ist. Was drin ist, weiß man vorher natürlich nicht, aber es gibt die Wundertüte in zwei verschiedenen Variationen. Da ich um alles, wo das Wort Gym“ draufsteht, lieber einen Bogen mache, blieb ich bei der „gym-freien“ Wundertüte.

Solche Überraschungsgoodies sind immer so eine Sache. Ihr kennt sicher noch die Wundertüten aus eurer Kindheit. Für mich persönlich ist das mit einer Erinnerung an viel Ramsch und Blödsinn verbunden. In einer feschen Wundertüte hingegen verbergen sich Sachen, die man wirklich brauchen kann. Allein schon wegen den coolen Prints lohnt sich eine Wundertüte, darum war es mir mehr oder weniger egal, was drin war. Dafür habe ich mich umso mehr gefreut, dass in der Tat schöne Dinge in der Stofftasche waren. Das coolste am Stoffsackerl waren trotzdem die aufgedruckten Sprüche. 

Objects in mirror are fescher than they appear!

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Das war drin

Zahlreiche Foodgoodies, wie Schokolade, Erdbeermarmelade, Tee und Kokosnusswasser, sowie eine Handcreme, Labello und Taschentücher (selbstverständlich in der Fashion Edition). Des Weiteren Zeitschriften und ein Buch. Ansonsten waren noch ein paar Werbeartikel im Stoffsackerl versteckt.

Besonders über den Tee (u.a. von Sonnentor) und die Schokolade (BOAH von Trumpf) habe ich mich gefreut. Goodies, die den Herbst versüßen und definitiv erträglicher machen.

Fuchs Goodie Inhalt

Ihr habt noch die Möglichkeit, fesch zu sein und dem Fesch’markt einen Besuch abzustatten. Er findet noch heute und morgen in Graz statt.

Café Au Lait goes WordPress

Café Au Lait goes WordPress

Lifestyleblog 2.0

Könnte es einen besseren Tag geben, um das neue Café Au Lait im Leben Willkommen zu heißen, als am Internationalen Tag des Kaffees? Ich schätze: NEIN! Es ist soweit! Der Umzug ist vollbracht und somit erstrahlt der Blog auf WordPress im neuen Glanz. Nie im Leben hätte ich mir gedacht, dass ich diesen Schritt einmal wagen werde. Auf Blogger bloggt man bequem. Das Design, ein bisschen Blogwerbung und das Verfassen von Beiträgen ist im Grunde genommen die einzige Arbeit, die man sich auf dieser Plattform antun muss. Ich muss zugeben: das war mir immer ganz lieb. Trotzdem habe ich mich nun dazu entschieden, doch zu wechseln. Die Gründe, warum ich Blogger den Rücken gekehrt habe und wie es mir beim Umzug ergangen ist, erzähle ich euch heute.

 

Warum dieser Neuanfang?

Es gibt viele Gründe, warum ich mich dafür entschieden habe. Dabei weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Blogger war für mich stets eine Plattform, die ich für ihre Einfachheit geschätzt und bevorzugt habe. Noch vor über einem Jahr, als sehr viele Blogger den Wechsel bereits wagten, hätte ich mir nicht vorstellen können, selbst jemals zu wechseln. Ich mochte die Plattform und hing an GFC, aber man entwickelt sich weiter. Irgendwann setzt man andere Prioritäten, Ziele werden höher geschraubt und ehe man sich versieht, wächst der Wunsch doch nach dem, was man vor einiger Zeit abgelehnt hat. Es wächst der Wunsch nach mehr.

Im Sommer hatte ich viel Zeit, mich mit diversen Dingen intensiver zu beschäftigen. Dinge, die sich stark mit meinem Blog auseinandersetzen. Den Beginn machte die Fotografie. Rückblickend betrachtet kann ich sagen, dass ich erst in diesem Sommer damit begonnen habe, mehr auf meine Bilder, die ich auf dem Blog veröffentliche, zu achten. Erst jetzt bin ich dabei, die Kunst der Fotografie richtig zu erlernen. Wahrscheinlich hatte ich meinen Durchbruch bei dem Fotoshooting mit Daniel, der zurzeit einen Lehrgang an einer Fotoakademie absolviert. Er hat mir wertvolle Tipps gegeben und alleine diese wenigen Hilfestellungen haben genügt, um meine eigenen Fähigkeiten zu verbessern. Natürlich gab es davor auch Sonnenscheinmomente. Wenn ich mir meine alten Beiträge ansehe, sind immer wieder Postings dabei, die Fotos beinhalten, mit denen ich mehr oder weniger zufrieden bin. Allerdings sind auch genügend Blogbeiträge dabei, die ich heute mit diesen bestimmten Bildern nicht mehr online stellen würde.

Selbst bei der Bildbearbeitung hat sich vieles getan. Ich nutze nicht mehr PhotoScape, sondern habe zuerst Lightroom getestet und tobe mich nun an Photoshop aus. Beide Programme sagen mir stark zu, sodass ich nichts anderes mehr möchte. Darum werde ich mir nach der Photoshop-Testphase die Lizenz anschaffen, die monatlich ca. 12 Euro kostet. Die Lizenz gewährleistet neben Photoshop und Lightroom die Nutzung weiterer Adobe-Programme, weswegen sich alleine deswegen die Investition lohnt.

 

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Die Unzufriedenheit mit Blogger!

Je mehr sich die Qualität meiner Bilder entwickelte, umso seltsamer empfand ich den Anblick der verbesserten Fotos auf meinem alten Blog. Plötzlich war mir das Design, mit welchem ich vor einem Jahr noch so glücklich war, ein Dorn im Auge. Ich habe Blogger nicht sofort aufgegeben, sondern weiter herum probiert und nach Designs gesucht. Leider nützte mir das reichlich wenig. Irgendwie war die Plattform nicht mehr das, was ich mir für die Zukunft meines Blogs vorstellen konnte. Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich mich mit meinem Blog selbstständig gemacht habe und damit nebenbei mein Studentenkonto ein bisschen aufstocke. An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass bei mir immer noch die Freude am Bloggen im Vordergrund steht und nicht das Geld verdienen, aber wenn ich wachsen möchte, dann muss es auch der Blog tun. Ich persönlich sehe in WordPress eine bessere Perspektive, die auf mich nebenbei eine unglaubliche Kompetenz ausstrahlt. Damit möchte ich nicht sagen, dass „Blogger-Blogs“ inkompetent sind. Im Gegenteil. Ich kenne einige, sehr gute und professionell-wirkende „Blogger-Blogs“, die Kooperationen haben, von denen ich bis dato nur träumen kann. Nur mir ist es meiner Meinung nach nicht gelungen, diese Professionalität auf Café Au Lait zu übertragen. Die Chance, diese Professionalität zu erlangen, sehe ich nun in WordPress. Selbstverständlich ist mir klar, dass mit einem neuen Hoster nicht automatisch alle Unternehmen oder Leser auf mich zugestürmt kommen. Mir ist bewusst, dass ich mich nicht bequem zurücklehnen kann, denn im Endeffekt liegt es immer noch an mir selbst, was ich daraus mache.

Ich beschäftige mich bereits seit einiger Zeit mit WordPress. Dabei kann ich sagen, dass ich mittlerweile wirklich ein gutes Gefühl habe. Rein optisch wirkt der Blog für mich nun wesentlich ansprechender, kompetenter und erwachsener. Jetzt ist er genau dieser Raum, den ich gebraucht habe. Ein Raum, der für meine Bilder und Texte ansprechend ist. Ich investiere sehr viel Zeit in einen Blogbeitrag. Meistens geht dafür zusammengerechnet fast ein halber bis ganzer Arbeitstag á 8 Stunden drauf. Ich bin nicht nur kritischer mit meinen Bildern geworden, sondern auch mit meinen Texten. Ich schätze, ich lese einen einzigen Post mindestens 3-4 Mal durch. Dabei wird ordentlich editiert. Texte werden verändert, gekürzt, verlängert oder umgeschrieben. Das ist sehr zeitintensiv, darum empfand ich es als wahnsinnig schade, dass ich letzten Endes nie zu 100 % zufrieden war. Ich weiß, dass der Ursprung darin lag, dass ich mit Blogger nicht mehr klar gekommen bin und mich dort nicht mehr weiterentwickeln konnte.

Als mich das Verfassen eines Snapshot Sunday’s zum Heulen gebracht hat, weil die Bilder, die ich hochgeladen hatte, nicht mehr angezeigt wurden, war die Sache beschlossen: Ich werde wechseln. Nicht nur aus diesem Grund, sondern auch deswegen, weil meine neuen Ideen nicht mehr mit den Möglichkeiten auf Blogger korrelieren.

 

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Der Umzug

Wahrscheinlich interessiert euch brennend, wie es mir beim Umzug ergangen ist. Ob und welche Schwierigkeiten ich hatte. Vorweg – reibungslos ist leider nicht alles gelaufen, aber es sind definitiv Punkte dabei, die wahnsinnig einfach waren.

Die Installation

Die Installation war die erste Hürde, die es zu bewältigen gab. Dabei traten leider die ersten Probleme auf. Da ich bereits Kundin bei World4You war und ich die Domain http://www.mycafeaulait.at um jeden Preis mitnehmen wollte, entschloss ich mich, bei diesem Anbieter zu bleiben. Obwohl World4You die Installation von WordPress per OneKlick anbietet, konnte ich es nicht auf diesem Weg installieren. Das bedeutete auf gut Deutsch gesagt, dass ich alles manuell installieren musste. Trotzdem stellte ich mich dieser Herausforderung, selbst wenn es sehr viele Umwege gab.

Ich bin Mitglied einer Facebookgruppe, in welcher sich WordPress-User gegenseitig Tipps geben. Dank dieser Seite kam ich mit einem jungen Mann in Kontakt, der mir bei der manuellen Installation eine gute Hilfestellung geboten hat. Den Umzug habe ich zuvor zwar angekündigt, jedoch war es mir wichtig, dass ihr ansonsten nicht viel mitbekommt. Ich wollte, dass der alte Blog so lange bestehen bleibt, bis der Umzug durch ist, auch wenn keine neuen Postings mehr kamen. Darum nutzte ich die Funktion einer Subdomain. Ich entschloss ich mich dazu, erst später alles auf die richtige Domain zu leiten. Davor hatte ich höllische Angst. 

Den vorletzten Schritt der Installation erledigte ein Mitarbeiter meines Hostinganbieters für mich, bis ich mich endlich registrieren konnte. Wenn man seinen Blog selbst hosten möchte, kann ich World4You definitiv empfehlen. Als ich noch bei Blogger war, hatte ich mit dem Anbieter zwar einige Differenzen, aber jetzt, wo ich selbst hoste, bin ich froh, dort geblieben zu sein.

 

Theme

Schwierig war auch die Auswahl eines passenden Themes. Dass ich es mir nicht selbst erstellen würde/könnte, lag von Vornherein auf der Hand. Mir war bewusst, dass ich in ein schönes Theme investieren musste, was für mich persönlich kein Problem darstellte, denn ich wollte es so. Die Suche war lang, obwohl ich nur wenige Kriterien hatte: es sollte erwachsener werden und sich in einem schmalen Grat zwischen minimalistisch und nicht ganz so minimalistisch befinden. Semiminimalistisch quasi. Ein cleanes Theme hatte oberste Priorität, doch wie ich nun einmal bin, habe ich auch mit etwas verspielteren Themes geliebäugelt, bis ich zu meinem Ursprungsplan zurückkehrte.

Eines der Designs, in welches ich mich sofort verliebte, war Rosemary von Solopine. Jedoch entdeckte ich dieses Theme auf einigen Blogs, was mir persönlich nicht so gut gefiel. Ich wollte lieber eine Theme haben, welches nicht so vielfältig verbreitet ist. Einerseits, weil ich mir nicht irgendwann den Vorwurf gefallen lassen wollte, jemanden zu kopieren und andererseits wegen der Individualität. Auf Station Seven wurde ich schlussendlich fündig. Das Theme Kinred“ habe ich bis jetzt noch nirgends entdeckt, wobei mir natürlich klar ist, dass ich nicht die einzige Bloggerin mit diesem Theme sein werde. Nachdem ich mir PayPal zugelegt hatte (ich besitze keine Kreditkarte), konnte ich mir das Theme endlich kaufen und installieren.

 

Weitere Schritte und Feinarbeiten

Nun galt es, diverse Plugins zu installieren. Das war allerdings sehr einfach. Ich war Dauergast auf Mirelas Blog „Coral and Mauve“. Sie hat einen sehr hilfreichen Post über ihren Umzug nach WordPress online gestellt, den ich jeden wärmstens empfehle, der selbst noch wechseln möchte.

Der nächste Schritt bestand darin, meine Beiträge von Blogger auf WordPress zu importieren. Mir war es sehr wichtig, dass ich diesen Teil vom alten Blog behalte, schließlich zeigen meine alten Postings meine Entwicklung als Bloggerin. Leider waren die meisten Beiträge nach dem Import ein reines Wirrwarr. Viele Absätze, Texte und Bilder waren verschoben, sodass ich alles wieder manuell einstellen musste. Außerdem muss ich bei meinem Design die Beitragsbilder extra einstellen. Das heißt, das erste Bild wird nicht automatisch als Vorschaubild übernommen. Das war eine Heidenarbeit, sodass ich mich letztendlich dazu entschied, ein paar alte Beiträge zu löschen. Eigentlich wollte ich das immer vermeiden, auch wenn ich einige Beiträge, vor allem jene aus den Anfangszeiten, heute um keinen Preis der Welt in dieser Form hochladen würde, aber irgendwie sind sie doch Erinnerungen an den Blogstart. Von ein paar „Schandflecken“ trennte ich mich jedoch leicht. Nun sind von insgesamt 370 Beiträgen fast 200 Beiträge in der Versenkung verschwunden.

Dadurch, dass sehr viel verschoben wurde, stand langes Editieren auf dem Programm. Ich bin immer noch nicht ganz durch. Den Rest erledige ich nach und nach, obwohl ich beschlossen habe, dass ich unter den alten Beiträgen auch einen Cut setzen könnte. Wichtig war mir im Endeffekt, dass gerade die Beiträge, die während des Sommers entstanden sind, editiert werden und eine gute Suchmaschinenoptimierung (SEO) eingestellt ist. Da ich leider ein kleiner Ästhetikfreak bin, habe ich mich letztendlich dazu entschlossen, alle zu editieren. Apropos Ästhetik. Das ist ein gutes Stichwort. Zusätzlich haben sich einige Post-Titel verändert. Ich möchte darauf achten, dass meine Titel bei der Posting-Vorschau zweizeilig sind, damit ein stimmiges Bild entsteht und nicht eine Vorschau größer/kleiner ist, als die andere. Wie gesagt, ich bin ein Ästhetikfreak. 

 

Das Menü/Kategorien

Besonders toll finde ich mein neues Drop-Down-Menü und dass ich toll gliedern kann. Auf solche Dinge stehe ich total. Es unterscheidet sich alles ein bisschen von den Labels früher. Es gibt neue Kategorien, sowie Unterkategorien. Ich hoffe, ich habe es damit nicht übertrieben, darum wäre ich für euer Feedback dankbar. Jedoch mache ich zehn Kreuze, wenn es euch gefällt. Das alles umzustellen, würde nämlich erneut viel Arbeit bedeuten, welche ich jedoch gerne in Kauf nehmen würde, wenn es euch anders besser gefallen würde.

Neustart Café Au Lait

Die Probleme

Selbstverständlich lief nicht alles reibungslos. Ich würde mich nicht als „Technik-Dummchen“ beschreiben, trotzdem bin ich in gewissen Punkte nicht technikaffinNeben den ersten Schwierigkeiten bei der Installation, gab es zusätzlich Probleme bei der Umstellung der Domain. Am Tag des Umzuges habe ich irgendeinen Blödsinn gedreht. Bitte fragt mich nicht, welchen. Das weiß ich selbst nicht. Jedenfalls konnte ich nicht einmal mehr auf mein Dashboard zugreifen. Der Nervenzusammenbruch schien nicht mehr in weiter Ferne zu sein. Zum Glück konnte ich mich bei diesem Problemen wieder an den Supportservice meines Hosters wenden. Alles wurde behoben, die Domain wurde umgeleitet und ich konnte online gehen. Zuvor habt ihr noch eine „Coming Soon“ Seite gesehen. Das war notwendig, weil ich mit den Feineinstellungen ein bisschen in den Verzug gekommen bin und heute noch an der Uni ein bisschen am Blog gearbeitet habe. Es ist immer noch nicht alles so perfekt, wie ich mir das vorstelle und das heißt, dass ich noch ein bisschen „Blogwork“ machen muss, was nichts mit Fotografie oder dem Schreiben zu tun hat, aber das nehme ich gerne in Kauf, damit zum Schluss alles so ist, wie ich mir das wünsche.

An dieser Stelle hätte ich eine Frage an euch. Seht ihr meine Social Icons? Bei mir werden sie zwar angezeigt, dass sie da sind, allerdings sehe ich die dazugehörigen Bilder nicht. Es kann durchaus an meinem aktuell etwas schwachen W-Lan liegen, aber ich will auf Nummer sicher gehen. Falls das Problem bei euch genauso auftritt, sagt mir einfach Bescheid und ich versuche dieses Übel zu lösen.

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Die letzten Änderungen

Wie gesagt: ein bisschen was muss noch getan werden. Unter anderem möchte ich es irgendwie hinbekommen, dass meine neuen Beiträge weiterhin im GFC-Reader aufscheinen. Dass das möglich ist, weiß ich, da einige Blogs, die mittlerweile auf WordPress gehostet werden, bei mir aufscheinen, sobald ein aktueller Beitrag online ist. Außerdem möchte ich GFC hier einbauen. Darum werde ich mich am Wochenende kümmern. Wenn es nicht funktioniert, muss ich damit leben. Das ist allerdings kein Grund für mich, den Umzug zu bereuen. Es gibt wunderbare Möglichkeiten, wie man mir folgen kann. Ich habe dadurch Leser verloren. Leser, die ich mir sauer verdient habe. Trotzdem sehe ich dem Ganzen positiv entgegen, schließlich hätte ich bei Blogger bleiben können, aber ich habe mich FÜR diesen Umzug entschieden. Sollte all das nicht funktionieren, habe ich in der Hinsicht Pech gehabt. Dafür sehe ich diesen Umzug viel mehr als richtigen Neustart. 

Einige Bloglovin‘-Leser musste ich leider ebenso hergeben, weil ich auf meinem alten Blog das falsche Widget eingebunden habe. Natürlich tut das am Anfang weh, jedoch komme ich damit klar. Ich blogge hauptsächlich deswegen, weil es eine Bereicherung in meinem Leben ist und nicht deswegen, um eine möglichst große Reichweite zu haben. Sicher freut es mich, wenn ich viele Menschen erreiche, doch sind mir jene Leser wichtig, die meinen Blog gerne lesen und sich hier wohlfühlen. Die Zahl ist nicht entscheidend, sondern das Glück, welches man verspürt, wenn man einen tollen Beitrag auf die Beine gestellt hat.

WordPress ist ein Beginn. Ich werde noch mehr Liebe und Zuneigung hineinstecken. Der Blog soll natürlich wachsen, egal ob ich nun tatsächlich wieder bei fast Null anfangen muss oder nicht. Wir werden es ja sehen. Dennoch hoffe ich, dass meine alten Leser den Weg zu mir zurückfinden.

Ansonsten werden die restlichen Beiträge weiterhin editiert. Wichtig ist mir zusätzlich, dass alle Links auf „No-Follow“ gestellt werden. Das muss ich teilweise manuell erledigen. Und um Google Analytics möchte ich mich kümmern. Ich schätze, mehr ist momentan nicht auf meiner To-Do-Liste. 

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Fazit

Auch wenn das hier der erste Beitrag auf dem neuen Blog ist und ich meine Erfahrungen bislang nur im Aufbau meines Blogs sammeln könnte, kann ich nichtsdestotrotz sagen, dass es die absolut richtige Entscheidung war, zu wechseln. Ich fühle mich sicher und angekommen. Sicherlich bin ich nun für die Instandhaltung und das SEO verantwortlich, aber es gibt wundervolle Plugins, die mir die Arbeit erleichtern. Es hat sich zwar geändert, dass ich nun mehr Kosten habe, doch das ist nicht schlimm für mich. Dieses Geld investiere ich liebend gerne für etwas, was mir Freude und Spaß in meinem Leben bringt. Andere geben beispielsweise das Geld für Partys aus. Für mich fließt dieses Geld eben in den Blog und in die Fotografie, denn ich bin nicht so das Partymädchen. Endlich kann ich aus vollstem Herzen sagen: Ich bin glücklich und zufrieden mit Café Au Lait! Und das zu 100% (okay, sagen wir zu 99,9%. 100 % erst dann, wenn die letzten Änderungen durch sind)

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Die Zukunft

Wie geht es nun weiter mit Café Au Lait? Wird sich viel ändern? Was habe ich geplant? Keine Angst, Café Au Lait bleibt überwiegend das, was es immer schon war. Der Blog ist nur erwachsen geworden und trägt ein neues Kleid. Genauso bleibe ich die Lisa, die ihr kennt. Aufgrund dessen, dass ihr nun so lange auf mich verzichten musstet, möchte ich euch eine kleine Vorschau über kommende Postings bieten.

In erster Linie möchte ich mich unbedingt um die Triest-Postings kümmern. Auf die brenne ich förmlich. Dazu wird es mehr, als nur einen geben. Seid gespannt. Sie werden übrigens die ersten Postings sein, die nun auf dem Blog erscheinen.

Auf Instagram haben es vielleicht schon einige mitbekommen, dass ich gerne die Seitengassen von Graz erkundigen möchte, um euch einen kleinen Guide mit tollen Lokalen, Geschäften, Kulinarik und Geheimtipps zu liefern. Dieser Plan steht ganz oben auf meiner Liste und ich möchte ihn umsetzen. Ich habe mich bereits umgesehen und bin viele Gassen abgegangen. Da ich so viele Eindrücke gesammelt habe, wird das Zeit brauchen. Ich möchte mein ganzes Herzblut hineinstecken. So etwas benötigt Zeit, ein gutes Konzept und gute Planung. Erst wenn alles fertig ist, möchte ich es veröffentlichen, weil ich lange Zeitspannen vermeiden will. Das heißt, dass erst die ganzen Fotos im Kasten sein müssen, damit die Feinarbeiten beginnen. Einige Freunde haben mir bereits ihre Unterstützung zugesagt, dennoch bin ich noch am Überlegen, ob es nicht eine Idee wäre, die sich mit anderen Grazer bzw. in Graz lebenden Bloggern umsetzen lässt. Ich bin in einem kleinen Zwiespalt, wie ich das lösen soll und noch etwas unentschlossen. 

Apropos Graz. Österreich und die Steiermark sollen eine zentrale Rolle auf dem Blog spielen. Als heimatverbundener Mensch ist mir das eine kleine Herzensangelegenheit. Ansonsten fahre ich heuer tatsächlich nach Prag, da ich einen Fixplatz für die Exkursion bekommen habe. Neben Triest darf ich also über eine weitere tolle Stadt schreiben und es geht heuer im Zuge einer Seminararbeit noch auf einen Berg. Das würde doch perfekt mit meiner Idee korrelieren, mehr Heimat in den Blog miteinzubeziehen.

Ein weiteres Posting wird es zum Thema Ethik als Schulfach geben. Ich habe mich dazu entschieden, nach meinem Diplomstudium meinen Master in „Angewandte Ethik“ zu machen. Da es das Schulfach offiziell nicht gibt, möchte ich mich mit diesem Thema befassen.

Gute Konzepte und eine ausführliche Planung sind für mich zum A und O geworden. Da ich neben meinen beiden Lehramtsfächern PP und GWK inoffiziell ein weiteres Studium beginnen werde, ist das notwendig. Ich möchte meinen Blog bezüglich des Semesterstresses, den ich definitiv haben werde, nicht mehr so schleifen lassen, wie früher. Weihnachtspostings werden darum bereits geplant, aber die Ideen behalte ich dann doch noch lieber für mich.

Alte „Klassiker“, wie meine Anekdoten, bleiben. Sie werden nur nicht mehr durchnummeriert. Selbstverständlich gibt es diesen Sonntag wieder den „Snapshot Sunday“. Wahrscheinlich mit weniger Bildern, als sonst, da ich mich primär um meinen Umzug gekümmert habe, aber er kommt.

Zum Schluss verrate ich euch noch, dass ihr demnächst hinter die Kulissen blicken dürft. Ich erzähle mehr über mein Bloggerdasein und hoffe, dass ich damit auf zahlreiches Interesse stoße.

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Danke

Last but not least möchte ich mich gebührend bei ein paar Menschen bedanken. Selbst wenn ich viel alleine geschafft habe, so wäre es ohne Hilfe nicht ganz möglich gewesen. In erster Linie gilt mein Dank dem technikaffinen Facebook-User namens Arne (seine Seite findet ihr -HIER-) der mich bei der Installation unterstützt hat, sowie einem Mitarbeiter bei World4You. Großes Danke auch an Julia von Juliary. Ich habe sie mit der einen oder anderen Frage belästigt, wobei sie mir stets Rede und Antwort gestanden hat, wenn ich Hilfe benötigte. Meine armen Freunde mussten sich leider auch genug anhören, darum Danke, dass ihr mein Gejammer ertragen habt, wenn einmal etwas nicht so funktioniert hat.

Jetzt bleibt nur noch ein Satz übrig: Café Au Lait 2.0 ist eröffnet!