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Wohnzimmer

Casa Lillywood: Das Wohnzimmer

Casa Lillywood

Das Wohnzimmer

Das Herzstück meiner Wohnung in Casa Lillywood ist definitiv mein Wohnzimmer. Darum war mir der Wohlfühlcharakter in diesem Raum besonders wichtig. 

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Monate in Casa Lillywood

Erneut darf ich die Pforten zu Casa Lillywood öffnen. Es hat lange gedauert, ich weiß. Ich dachte mir, dass die Wohnung innerhalb von ein bis maximal zwei Monaten fertig sein würde. Dass eine Wohnung mehr Arbeit bedeutet, vor allem, bis man sich wohnlich und zuhause fühlt, hätte ich mir nie gedacht. Letztendlich hat es nun mehrere Monate gedauert, bis ihr erste Einblicke in Casa Lillywood bekommen habt. Den Beginn machte mein Schlafzimmer. Nach 13 Monaten ist auch mein Wohnzimmer fertig. 

Für mich persönlich ist das Wohnzimmer der wichtigste Raum in einer Wohnung. Im Wohnzimmer kommen die Leute zusammen. Im Wohnzimmer erholt man sich auch von einem anstrengenden Arbeitstag. Kurzum: Ein Wohnzimmer muss eine kleine Wohlfühloase für jedermann sein.

Lisa Wohnzimmer Einrichtung

Das Wohnzimmer in Casa Lillywood

Farbschema: Schwarz/Anthrazit, Holz, Rosé(gold) und Blush

Ich weiß gar nicht, ob ich es letztens erwähnt habe, dass jeder Raum in meiner Wohnung ein bestimmtes Farbschema hat. Wenn nein, dann erfährt ihr es jetzt. Im Wohnzimmer dominieren auf jeden Fall die Farben schwarz, rosé bzw. gold und blush. Aber auch weiß findet man dezent in diesem Raum. Holz kommt bei meinem Herzstück zur Geltung: der Geographentisch. Mein wohl berühmtestes Möbelstück und auf Instagram ein magischer Anziehungspunkt bei meinen Followern. 

Auf Instagram erlangte er schon den Berühmtheitsstatus, sodass ich öfters gefragt wurde, wo ich das gute Stück gekauft habe. Um es noch einmal geduldig zu sagen: Bei XXXLutz. Engagierte Follower machten mich jedoch darauf aufmerksam, dass man ihn auch bei Mömax bekommt. Dekoriert habe ich das gute Stück mit einem rosafarbenen Dekoteller (Depot), Kerzen (H&M Home) und einer rosafarbenen Vase (XXXLutz). 

Chillin' me softly

Die Couch nach Wunsch

Besonders wichtig war mir eine Couch in einer dezenten Farbe. Zwar war das Angebot an knalligen Sofas verlockend, doch eine dezente Farbe erlaubt viel mehr Spielraum und Dekorationsmöglichkeiten. Somit ließ ich mir meine Couch gegen einen kleinen Aufpreis in einer anderen Farbe beziehen (anthrazit) und suchte mir passend dazu puderfarbige Kissen aus.

Nach einem Jahr bin ich wirklich froh, dass ich mich für eine Couch in anthrazit entschieden habe. Ursprünglich war das Sofa hellgrau. Auch eine dezente Farbe, an der ich mich bestimmt noch nicht satt gesehen hätte. Mir gefallen farbige Sofas wirklich gut, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich heute keinen Bock mehr auf eine farbige Couch hätte, hätte ich sie mir nun ein Jahr lang täglich ansehen müssen. Es war somit die richtige Investition. 

Teppiche sind überflüssig...

...oder etwa doch nicht?

Über Teppiche machte ich mir nie wirklich Gedanken. Zugegeben: Ich verstand nie wirklich den Sinn dahinter, dass ein Teppich dafür verantwortlich sein soll, einem Zuhause den gewissen wohnlichen Charakter zu verleihen. Und dann kam der Zeitpunkt, als ich es mit eigenen Augen sah. Als die Couch aufgebaut war und der Geographentisch davor gestellt wurde, war ich einerseits glücklich, dass die Möbelstücke an ihrem rechtmäßigen Platz standen. Auf der anderen Seite jedoch wurde ich mit dem Anblick nicht warm. Etwas fehlte. Etwas ganz entscheidendes, denn der Raum wirkte so leer, obwohl zwei wichtige Essentials endlich eingezogen waren.

Seitdem der Teppich ausgerollt ist, ist Casa Lillywood um einiges wohnlicher. Es wirkt einladender. Der Teppich alleine konnte das Problem nicht lösen, dass meine Wohnung nicht wohnlich genug war. Es fehlte eine zweite entscheidende Sache: Vorhänge. Ich habe große Fensterfronten – davon insgesamt drei Stück. So schön sie auch sind, aber sie machen den Raum auch kahl. Ein weiteres großes Problem: Ich wohne im ersten Stock – somit kann mir schnell wer reingucken. Um das zu verhindern, brauchte ich Vorhänge. Es war ein Kampf, aber endlich sind sie montiert. 

Champagne sil vous plait

Mehr Holz im Wohnzimmer Lillywood

Es gab noch eine leere Ecke in meiner Wohnung, die einfach ein Möbelstück brauchte. Zuerst spielte ich mit dem Gedanken, der leeren Ecke mit einem kleinen Schreibtisch Leben einzuhauchen. Letztendlich wurde es etwas ganz anderes: eine kleine Minibar. Ich wollte schon immer eine Bar haben. Gut, so eine richtige Bar sieht anders aus, aber ich finde, dieses hübsche Regal von Depot ist ein guter Kompromiss zwischen einer Bar und einem Servierwagen (und einem Weinkühlschrank 😀 ).

Dekoriert habe ich meine Bar mit meinen Spirituosen, Moscow Mule Becher, Cocktailutensilien (Depot), Coffee-Table-Bücher und Gläser. Oberhalb hängt ein Bild mit dem Schriftzug: Champagne sie vous plait. 

Kuschelige Stunden

Mein Kaminsims

Ein Wandteil trennt mein Wohnzimmer von meiner Küche und meinem Essbereich. Eigentlich war sie für einen Fernseher gedacht. Da ich aber keinen Fernseher habe, musste etwas anderes her. Vor allem brauchte ich etwas, um meinen hässlichen Wifi-Router zu verstecken. Bei Depot habe ich einen Kaminsims gefunden, der auch Stauraum bietet. Den habe ich mit gold-weißen Knäufen (Zara-Home) aufgehübscht. Da man den Router trotzdem sehen konnte, weil ein Hohlraum zwischen den beiden Kästen war, habe ich auf die Rückseite eine Sperrholzplatte angenagelt. Da Sperrholz bekanntlich nicht sehr hochwertig aussieht, wurde die Platte zuvor mit Tapetenfolie in Steinoptik beklebt. Für das perfekte Kaminfeeling habe ich Brennholz darunter gelegt und Lichterketten umgebunden. Den Sims selbst habe ich mit Kerzen (Depot, H&M Home), einer Vase (Lieb Markt) und Dekoelementen dekoriert. Außerdem wurde die Wand in einem deckenden altrosa gestrichen. Bei den Wänden war Farbe kein Problem, weil man das leicht ändern kann. Last but not least habe ich noch drei Geweihe aufhängt. Ursprünglich wollte ich sie mit rosegoldenem Lack besprühen. Das hat mir ganz und gar nicht gefallen. Darum habe ich den noch nassen Lack schnell abgewischt. In der Struktur ist der Lack jedoch haften geblieben. Das hingegen fand ich echt schön. 

Detail Wohnzimmer
Lisa Wohnzimmer Einrichtung
Kaminsims Wohnzimmer
Hirschen Wohnzimmer Interior

Der letzte Schliff im Herzstück

Bilder, die Geschichten erzählen

Ich liebe Bilder. Sie beleben den Raum. So auch mein Wohnzimmer. Meine Bilderwand kennt ihr bereits. Fast alle Prints sind von Desenio. Auch hier habe ich versucht, eine klare Linie zu finden. Umrahmt wurden die Bilder in schwarz und in roségold. Mein liebstes Print ist definitiv der Stadtplan von Rom. Seitdem ich das erste Mal in Rom war, verbindet mich mit dieser Stadt eine ganz große Liebe (ernsthaft, wenn es so einfach wäre, würde ich dort einfach hinziehen). Das Print erinnert mich an diese große Liebe. Ansonsten gibt es noch dezente Schriftzüge, meine Liebe zu Kaffee ist portraitiert, genauso wie meine Bindung zur Geographie und zum Reisen. 

Ein weiteres Bild befindet sich auf meiner Bildleiste. Das erinnert mich ganz besonders an die Wüste in Marrakech (neben Rom eine zweite große Liebe). Die Leiste habe ich noch mit einigen Bits und Bobs dekoriert, wie zum Beispiel mit einer Globus-Spardose (Nanu Nana). 

 

5 Tipps, damit du dich endlich zuhause fühlst

WERBUNG: Der Beitrag „5 Tipps, damit du dich endlich zuhause fühlst“ enthält Werbung von Desenio.


 

Mein Unterricht wurde längst gehalten, die Hausübungen sind korrigiert, alle Besprechungen erledigt. Eigentlich könnte ich meine Sachen zusammenpacken und nach Hause gehen. Feierabend! Doch irgendwie bleibe ich länger an meinem Arbeitsplatz. Ich quatsche mit meinen Kollegen und schinde Zeit. Irgendetwas hält mich davon ab, in meine Wohnung zurückzugehen. Die Stadt, in der ich nun lebe, fühlt sich schon längst wie Heimat an. Es war die richtige Entscheidung, nach Graz zu ziehen. Doch meine Wohnung ist mir momentan ein ziemlicher Dorn im Auge. Dabei verstehe ich gar nicht, wieso. Wochenlang habe ich mir den Umzug herbeigesehnt. Nicht nur in meine neue Heimatstadt, sondern auch in meine neue Wohnung. Aber jetzt halte ich mich alles andere als gerne dort auf. Das hat auch einen Grund. Meine Wohnung fühlt sich nicht wie mein Zuhause an.

 

Meine Wohnung ist ein fremder Ort

Wenn du dich in deinem neuen Zuhause nicht zuhause fühlst

Haargenau so erging es mir in den ersten Wochen nach meinem Einzug in meine neue Wohnung im Zentrum von Graz. Eigentlich hatte ich alles, was ich mir immer vorgestellt habe. Meine Wohnung ist groß genug, hell, hat zwei Zimmer und liegt zentral. Es fühlt sich wie eine richtige Erwachsenenwohnung an. Von Studentenfeeling keine Spur. Doch der erste Schritt in ein neues Leben war gar nicht so einfach, wie es manchmal aussah. In den ersten Tagen war ich mit meinem Umzug beschäftigt. Ich musste meine Möbel in die Wohnung schaffen, alles, was ich von zu Hause mitnahm, einräumen und auch den Möbelaufbau durch die Monteure abwickeln. Ich hatte keine Zeit, mir über andere Dinge Gedanken zu machen. Zu diesem Zeitpunkt überwog die Vorfreude.

Nachdem die Möbel standen und ich alles, was ich aus meinem alten Zuhause mitnahm, in der Wohnung verstaut hatte, kam plötzlich ein ganz ernüchterndes Gefühl. Klar, es ist cool, eine so tolle Wohnung unweit von meinem Arbeitsplatz zu haben. Und sie ist auch wirklich cool. Trotzdem: Ich fühlte mich nicht wie zuhause. Das war anfangs frustrierend, doch ich verstand sehr schnell, wo das Problem lag und erkannte, worauf es ankam: Auf die Details.

 

 

5 Tipps: So fühlst du dich endlich wie zuhause

Tipp Nummer 1: Beschränke dich nicht nur auf die wichtigsten Dinge

Ich war stark fokussiert darauf, mein Geld zuerst in die wichtigsten Dinge zu investieren: Möbel. Mit der Deko wollte ich erst anfangen, wenn alle wichtigen Möbelstücke in der Wohnung stehen. Wenn man, so wie ich, sehr sorgfältig die Möbel auswählt und keinen akuten Kaufrausch bei Ikea entwickelt, braucht das enorm viel Zeit. Dementsprechend fehlen die Essentials, die eine Wohnung erst wohnlich machen. Darum gönnt euch auch das eine oder andere Dekostück, auch wenn man das Geld eventuell für wichtigere Dinge benötigt. Das kann dann im nächsten Monat einziehen.

 

 

Tipp Nummer 2: Keine kahlen Wände

Dekoration an den Wänden gibt unglaublich viel her. Bleiben die Wände nur kalkweiß, wirkt es kahl, leblos und leer. Wir alle wissen: die Möglichkeit, seine Wände zu dekorieren, ist riesig. Sobald Spiegel, Bilder oder Regale an den Wänden hängen, wirkt alles viel lebhafter. Mir persönlich war es wichtig, eine schöne Bilderwand mit sorgfältig ausgewählten Bildern zu besitzen. Gemeinsam mit Desenio habe ich meine Wände mit Bildern, welche meine Persönlichkeit mehr als deutlich widerspiegeln, verschönert. Der Stadtplan von Rom, der mich immer an den Augenblick erinnern wird, an dem ich mich in die ewige Stadt verliebt habe. Die puderfarbenen Blumen, welche meine mädchenhafte Seite zum Ausdruck bringt, der Schriftzug „Breathe“ als Zeichen des Minimalismus‘ und die abstrakten 3D-Quadrate, welche zeigen, dass ich vielseitig bin.

Meine Auswahl bei Desenio

Bed of Flowers (HIER)

Breathe (HIER)

Rome Map Poster (HIER)

Pink Grey Gradient Cubes (HIER)

 

Tipp Nummer 3: Ein bisschen Farbe kann nicht schaden

Eigentlich wollte ich meine Wände weiß belassen, doch ich erkannte, dass ich Farbe brauche. Ich bin es bereits von meinem Elternhaus gewohnt. Mit Ausnahme von meinem eigenen Zimmer und dem Keller ist keines der Zimmer in unserem Haus weiß gestrichen. In meiner Wohnung fehlt mir der Farbtouch ein bisschen, darum habe ich beschlossen, dass ich meine Trennwand zwischen meinem Wohnzimmer und dem Koch- und Essbereich streichen werde. Das bisschen Farbe macht für mich viel aus und verleiht der Wohnung enormen Wohlfühlcharakter, darum freue ich mich darauf, wenn die Wände endlich gestrichen werden.

 

 

Tipp Nummer 4: Verleihe deinen Räumen eine persönliche Duftnote

Wenn man eine neue Wohnung betritt, riecht es entweder nach Neubau oder nach seine Vormieter. Düfte sagen viel über unsere Persönlichkeit aus und wirken auch auf unser psychisches Wohlbefinden. Riecht es in der Wohnung nicht nach dem Bewohner, fehlt das gewisse Stück Heimat. Bringt eure persönliche Duftnote in die Wohnung – auch wenn das gar nicht so einfach ist und ebenso Zeit braucht. Bei mir wären es cremige Vanille und Tonkabohne im Wohnbereich, fruchtige Feige sowie weiße Lilie in der Küche bzw. im Essbereich, beruhigende Bergamotte im Schlafzimmer und florale Pfingstrose im Badezimmer. Da ich empfindlich gegenüber Duft- oder Raumsprays bin, versuche ich, den Duft mit Duftkerzen ins Haus zu holen.

 

Tipp Nummer 5: Wenn es zu viel wird, geh raus

So sehr ich meine Wohnung inzwischen liebe und so gerne ich auch in ihr wohne, aber manchmal ist meine Wohnung nicht der Ort, an dem ich gerade sein möchte. Dann sehe ich, dass mir immer noch Vorhänge fehlen, dass Dinge noch aufgehängt werden müssen und auch noch nicht alles fertig dekoriert ist. In solchen Momenten brauche ich Abstand und entferne mich bewusst von meiner Wohnung. Selbst wenn es nur eine halbe Stunde ist, aber das macht den Kopf klar und motiviert, die letzten Schritte des Umzuges auch noch durchzuziehen.

 


 

Zuhause

 

Rabattcode

Insbesondere meine neuen Bilder von Desenio* haben meiner Wohnung einen enormen Wohlfühlcharakter verliehen. Gefallen euch die Bilder? Dann habe ich gute Nachrichten:

„Mit dem Code „MYCAFEAULAIT25“ erhaltet ihr 25 % Rabatt auf Poster (ausgenommen Rahmen und „handpicked/cooperation“ Poster) im Zeitraum von 27.-29.November“

 


 

Besuche My Café Au Lait gerne auf Instagram

 


 

 

Mein Tapetenwechsel mit Posterlounge

 

*Sponsored Post (Werbung) – Dieser Bericht beinhaltet Werbung in Form von Sponsoring und Produktsponsoring. PR-Samples, die mir zur Verfügung gestellt wurden, sind mit einem Stern (*) markiert. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

Manchmal muss ich einfach alles um mich herum verändern. Mein Zimmer verspürte diese Veränderungen bereits öfters. Mit 13 Jahren bekam ich eine neue Schlafzimmereinrichtung. Weg von den weißen Möbeln mit den rosa Schubladenknäufen. Weg von diesem Babystil. Mit 13 ist man schließlich kein Kind mehr, sondern eine pubertierende Göre. Jedenfalls war ich das. Orange war die Farbe meiner Wahl – zumindest was meine Wände und die Dekoration betraf. Dann kam meine Boybandzeit. Mein Zimmer ertrank förmlich in Postern. Eine kahle Stelle? Fehlanzeige. Als die Poster weg waren, war meine Wand hinüber. Wieder musste eine neue Farbe her. Metallic violett wurde es schließlich (zu der Zeit hatte ich ein Faible für Metallicfarben). „Du wirst dich bald an der Farbe satt sehen“, habe ich von allen Ecken gehört. Quatsch! Satt gesehen habe ich mich doch schneller als gedacht.

Letztendlich kam der Drang, mehr Minimalismus in mein Zimmer zu bringen. Schwuppdiwupp war nicht nur meine Wandfarbe dezenter, sondern auch meine Einrichtung. Regale wurden abgebaut und mein Zimmer war der Inbegriff von Minimalismus.

 

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Räumliche Leere

Mein Tapetenwechsel mit Posterlounge

Ich bereue es keine Sekunde, dass ich meine Regale abgebaut habe. Sie störten mich letzten Endes nur und ich wusste nie wirklich, wie ich sie dekorieren sollte. Doch die kahle Wand schräg gegenüber von meinem Bett war mir trotzdem ein Dorn im Auge. Fortan stand nur noch meine Kommode dort. Sonst nichts. Darum musste diese Ecke aufgehübscht werden. Überladen sollte sie nicht werden. Wohnlicher eben. Als ich eine liebe E-Mail von Posterlounge* erhalten habe, war dies das Zeichen für mich, diese kahle Wand endlich zu schmücken. Eigentlich hatte ich das Projekt schon verworfen. Wäre es wirklich sinnvoll, sie jetzt noch zu dekorieren, obwohl ich nach meinem Studium ausziehen möchte?

Wisst ihr was? Ja, es ist sinnvoll, denn gerade wenn es darum geht zu lernen, Seminararbeiten, meine Diplomarbeit und meine Blogbeiträge zu schreiben, brauche ich eine gute Atmosphäre. Eine stimmungsvolle Umgebung, in der ich mich wohl fühle. Einen Raum, der eine magische Aura ausstrahlt, um mich zu inspirieren. Darum habe ich es gewagt und meine Wand geschmückt. Auch wenn ich in einem Jahr nicht mehr in diesem Zimmer schlafen werde – außer ich verbringe ein paar Tage zu Hause. Und gerade dann möchte ich mich wohlfühlen. Wie Nach-Hause-Kommen eben.

 

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Den Raum voll und ganz ausfüllen

Ich wollte diesen klaren Minimalismus weiterhin durchziehen. Normalerweise neige dekorationstechnisch in Richtung „too much.“ Beim Dekorationsshopping erleide ich regelmäßig einen Nervenzusammenbruch, weil ich immer alles haben möchte und am Liebsten auch alles hinstellen möchte. Gerade was Fotos betrifft bin ich unverbesserlich. Diese Staubfängerangewohnheit habe ich mir nun endlich abgewöhnt und so versuche ich, klare Linien zu setzen. Dennoch ist mir diese persönliche Note immer sehr wichtig. Die Einrichtung muss vor allem eines aussagen: Willkommen!

Bei Posterlounge hatte ich eine große Auswahl an wunderschönen Bildern, folglich kämpfte ich mit der Qual der Wahl. Welche Poster sollte ich nehmen? Welche passen zu mir? Sieht dieses Bild gut auf meiner Wand aus? Passt es zu meiner Zimmereinrichtung? Ich glaube, ich habe noch nie so strategisch meine Bilder und Dekoration ausgesucht. Dieses strategische Shopping half mir jedoch, die richtige Auswahl zu treffen. Ich überlegte ganz genau, was ich in meinem Zimmer haben wollte und was nicht.

 

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Ich hole mir die Welt nach Hause

Als Geographin (okay, Geographiestudentin) liegt es auf der Hand, dass ich eine Schwäche für Globen, Landkarten und Kontinente habe. Kontinente sind mein absolutes Lieblingsmotiv und irgendwann möchte ich, dass mir diese unter die Haut gehen. Bevor ich ins nächste Tattoostudio renne, beschränke ich mich erstmals auf die „Welt auf meiner Wand.“ Kein anderes Motiv passt so gut zu mir, wie die Welt. Egal, ob es sich nun um einen Globus handelt oder um eine Landkarte.

Da ich auch Philosophie studiere, hat es mir ein Poster* ganz besonders angetan. Ein Poster, welches zwei meiner drei Fächer harmonisch miteinander kombiniert: Ein mit Wörtern gebildeter Globus, im zentralen Fokus Nord- und Südamerika und darunter eines meiner Lieblingszitate auf Englisch.

 

The limits of my language mean the limits of my world.

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.

Ludwig Wittgenstein

 

 

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Die Wörter/Sätze, welche den Globus bilden, stehen in einem direkten Zusammenhang mit dem Zitat Wittgensteins. Was das Zitat genau bedeutet, kann ich euch im Zuge dieses Posts nicht erklären, ohne den Rahmen zu sprengen, darum lasse ich es lieber bleiben. Was ich jedoch damit sagen will: Das Poster hat eine Bedeutung für mich.

Meine zweite Wahl fiel auf eine Weltkarte mit dem Spruch*: Not all who wander are lost. Die Kontinente wurden mit Aquarell gezeichnet und ich mag diesen Stil wirklich sehr. Eingerahmt wurden die Bilder in einem schlichten schwarzen Rahmen, der wirklich sehr gut zu den minimalistischen Bildern passt.

Bewaffnet mit einer Wasserwaage, Hammer, Nägel, Schrauben und Schraubenzieher habe ich meine Wand personalisiert. Gut, die Wasserwaage hat nicht ganz ihren Zweck erfüllt, denn wenn ich Bilder aufhänge, wird’s meistens etwas schief. Dafür hat die Wand Charakter. Basta! Abgesehen davon sieht es auf den Fotos schiefer aus, als es in Wirklichkeit ist – womöglich wegen der Kameraperspektive. Ich für meinen Teil war stolz wie Oscar, weil ich nicht alle Tage Schrauben in die Wand drehe und die Bilder bombenfest halten.

Meiner Kommode unterzog ich ebenso ein kleines Makeover. Ich habe endlich eine Verwendung für meine Notenblätter gefunden. Ursprünglich wollte ich sie einrahmen und auf die Wand hängen. Nun habe ich Vivaldis La Primavera ausgeschnitten und eingerahmt. Der hübsche weiße Rahmen ist nun eines der wenigen Elemente, welches meine Kommode ziert. Da ich in der kalten Jahreszeit ohne Duftkerzen nicht auskomme, entschied ich mich für eine schlichte Kerze mit Vanilleduft. Ein selbstgebundener Blumenstrauß mit teils gekauften Blumen und Blumen aus dem eigenen Garten soll meiner einst kahlen Ecke einen farblichen Touch geben.

 

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Braucht auch ihr einen Tapetenwechsel

Vielleicht habt auch ihr eine kahle Stelle zu Hause, welche ihr gerne aufhübschen möchtet. Oder möchtet ihr umdekorieren? Super, denn es gibt heute etwas zu gewinnen. Der oder die glückliche GewinnerIn darf sich über zwei tolle Poster von Posterlounge freuen.

 

give-away

 

Teilnahmebedingungen

  • Du hast einen Wohnsitz in Österreich, Deutschland oder der Schweiz
  • Teilnahme erst ab 18, ansonsten benötige ich die Einverständniserklärung deiner Eltern, die ich im Falle eines Gewinns schriftlich einfordere
  • Die Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Keine Mehrfachteilnahmen
  • Ich übernehme keine Haftung für Versandschäden oder -verzögerungen
  • Angaben ohne Gewähr

Das Gewinnspiel endet am 14.11.2016 um 00:00 Uhr

Teilnehmen könnt ihr via Rafflecopter. Einfach einloggen und die Anweisungen befolgen:

a Rafflecopter giveaway

 

*Sponsored Post + PR Samples
In freundlicher Zusammenarbeit mit Posterlounge

 

Sleeping Beauty or Princess & the Pea?

Sleeping Beauty

or Princess & the Pea?

Während den letzten Wochen wurde mir immer deutlicher vor Augen geführt, wie wichtig Schlaf für uns ist. Davon bekomme ich seit Monaten einfach viel zu wenig. Ich muss gestehen, meine Schlafgewohnheiten sind alles andere, als vorbildlich. Oft bleibe ich viel zu lange wach und komme meistens auf nur 5 Stunden Schlaf. Dass ich mich morgens meistens nicht fit fühle und nur schwer aus den Federn komme, dürfte unter diesen Umständen wohl klar sein. Dabei bin ich ein Mensch, der sich sehr gerne ausruht. Trotzdem fällt es mir schwer, abends zeitig ins Bett zu gehen. Genauso schwer fällt es mir, vor Mitternacht einzuschlafen. Jedoch ist Schlaf -wie wir alle wissen- sehr wichtig. Insbesondere die Qualität des Schlafes ist sehr essentiell. Aber wie schläft man gut?

 

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Wie schläft man gut?

Einen Fehler, den ich leider täglich mache, ist der Konsum von Koffein. Bereits am Nachmittag sollte man dem Schönheitsschlaf zuliebe keine koffeeinhaltigen Getränke mehr konsumieren. Allerdings trinke ich abends noch gerne einen Latte Macchiato. Eine Angewohnheit, die ich besser sein lassen sollte, wenn ich zukünftig besser schlafen möchte. Ebenso verhält es sich mit schweren Essen. Dieses Problem betrifft mich zwar nicht, aber wer nachts einen Schlaf mit mehr Qualität haben möchte, sollte das bleiben lassen. Mein Hauptproblem liegt jedoch darin, dass ich kurz vor dem Schlafengehen noch nicht zur Ruhe gekommen bin. Mein Kopf ist permanent eingeschaltet und oftmals fällt es mir schwer, mich mal nur auf mich selbst zu konzentrieren. Dabei ist es wichtig, sich bereits eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen zu entspannen. Ruhige Gespräche, entspannende Musik oder ein Spaziergang können dabei sehr hilfreich sein. Was aber mindestens genauso hilfreich ist, ist ein ansprechendes Ambiente. Bestimmt wirkt sich ein schön eingerichtetes Schlafzimmer positiv auf den Schlaf aus. Und wenn nicht, hat man zumindest ein hübsches Zimmer, in welchem man sich pudelwohl fühlt.

So soll es doch sein. Das Schlafzimmer ist jener Raum im Haus, in welchem ich mich am meisten aufhalte. Ich bin nicht nur zum Schlafen dort, sondern lese gerne in meinem Zimmer, schreibe dort meine Blogposts oder meine Uniarbeiten. Ich lerne dort, telefoniere mit meinen Freunden oder spiele Candy Crush. In meinem Zimmer entstehen viele Ideen für meinen Blog, ich bin permanent am Brainstormen und da brauche ich einen Raum mit Wohlfühlcharakter.

 

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Sleeping Beauty

 

Mein Schlafzimmer jetzt und das Schlafzimmer meiner Träume

Mit meinem eigenen Schlafzimmer bin ich zwar recht zufrieden und ich fühle mich auch wohl darin, allerdings sind hier immer noch die ganzen Spuren aus meiner Jugend sichtbar. Es ist mit Sicherheit nicht das Schlafzimmer meiner Träume, aber da das Ende meines Studiums und der folglich damit verbundene Auszug nicht mehr allzu weit entfernt sind, werde ich in meinem heutigen Zimmer nicht mehr viel verändern. Wenn ich jedoch endlich ausziehe, werde ich mein Schlafzimmer voll und ganz nach meinem jetzigen Geschmack einrichten. Obwohl es noch etwas dauert, klicke ich mich gerne durch Inspirationen. Nicht nur Pinterest ist dafür eine tolle Quelle, sondern auch homify rel=“nofollow“>Wichtig ist mir lediglich, dass mein Schlafzimmer blogerlike hell und harmonisch ist. Auf homify habe ich mir bereits eine kleine Sammlung an tollen Schlafzimmerinspirationen angelegt.

 

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Meine Favoriten

Meine Favoriten könnten nicht mädchenhafter sein. Ungefähr so stelle ich mir das Schlafzimmer meiner Träume vor. Sollte ich zu dieser Zeit einen Partner haben (man weiß ja nie), könnte es allerdings aufgrund des weiblichen Flairs etwas Diskussionsbedarf geben. Ich glaube kaum, dass man Männer damit begeistern kann, aber ich persönlich gerate bei solchen Schlafgemächern ins Schwärmen. Abgesehen davon kann man immer Kompromisse eingehen. Man muss die Wände schließlich nicht rosa streichen. Solange die Töne in Pastell sind, bin ich glücklich. 

Übrigens: Wenn ihr auf das Bild klickt, kommt ihr direkt zur Bildquelle.

 

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Bild: Cristina Verlani via Homify
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Bild: ZR-Architects via homify
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Bild: Samarina Projects via homify
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Bild: Egger’s Einrichten via homify

 

Weitere Inspirationen

Sollte der Zukünftige nicht kompromissbereit sein, gibt es auch noch andere tolle Inspirationen an Schlafzimmern, in welchen ich mich wohl fühlen würde. Das zweite und letzteres sind zwar nicht so „weißlastig“, wie ich es mir wünsche, aber trotzdem sehr schön.

 

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Bild: WN Interiors of Poole in Dorset via homify
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Bild: Arketipo-Taller de Arquitectura via homify
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Bild: Bloomint Design via homify
Bild: Mid Mod Living via homify
Bild: Mid Mod Living via homify

 

*In Kooperation mit homify