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Look Book #11: Khaki & Overknees

Eine ereignisreiche Woche neigt sich dem Ende zu und ich muss sagen, obwohl ich jeden Moment ausgekostet habe, bin ich heute aufgewacht und plötzlich ist/war SAMSTAG! Ich habe gar nicht so richtig mitbekommen, wie die Zeit vergangen ist. Der Kleine ist auf der Welt, das Praktikum geht seinen Weg und für die Uni ist genug zu tun. Aber nichtsdestotrotz hatte ich auch Zeit, wieder zu mäkeln, dass ich nichts anzuziehen habe, also habe ich mir in dieser ereignisreichen Woche zusätzlich die Zeit genommen, um auch mir und meinem Kleiderschrank etwas Gutes zu tun. Dabei stand für mich von Anfang an fest: diesmal traust du dich etwas!

Wenn ich meine Daily Looks beschreiben müsste, dann würde ich sagen: Mainstream! Ich sage bewusst Look und nicht Stil, denn ich glaube, in mir schlummert ein ganz anderer Stil, den ich bis jetzt noch nicht wirklich umgesetzt habe und warum? Ich lebe auf dem Land und irgendwie ist es mir mit meinen fast 23 Jahren nicht gelungen, meinen Stil aus seinem Gefängnis ausbrechen zu lassen und mich etwas zu trauen. Vielleicht greifen sich jetzt einige an den Kopf und denken, Overknees sind doch nichts, worüber man sich drübertrauen muss. Stimmt schon, ABER in den peripheren Räumlichkeiten (oder eben am Land), in denen ich in einem langweiligen Mainstreamleben vor mich hinvegetiere, wird man mit dem Outfit, das ich euch heute zeige, teilweise schon echt komisch angeguckt, was mir heute wieder einmal aufgefallen ist und das macht mich sauer!

In Graz hingegen sind Overknees wieder total normal! Ich bin wirklich dankbar, dass ich die meiste Zeit in einer Stadt bin, denn am Land würde ich mich wirklich zu Tode langweilen!

Es ist wirklich verrückt. Am Land wird über dich getuschelt, du wirst schräg angeguckt, wenn du mit Overknees oder anderen „exotischen Spezialitäten“ wie beispielsweise Hüten herumläufst und nur 30 km weiter ist es jedem schnurzpiepegal! Hin und wieder kommt es mir auch vor, dass man dort mit einem schlichten Jeans und T-Shirt Outfit ein Exot ist, als umgekehrt. Aber wisst ihr was! Ich habe mich 23 Jahre lang auf die Art und Weise gekleidet, sodass ich nicht Angst haben musste, ich würde blöd angeguckt werden! Zwar habe ich mir meine Klamotten immer so ausgesucht, dass sie in und schön sind, natürlich haben sie mir auch gefallen, ABER ich habe auf vieles verzichtet, worauf ich richtig Lust hatte. Einfach und alleine deswegen, weil ich mich nicht getraut habe, nicht auffallen wollte und ich mir unnötige Gedanken darum gemacht habe, was andere von mir halten. Overknees sind nicht extravagant, aber wenn das irgendwelche langweiligen Landhocker so sehen, dann sollen sie es meinetwegen so sehen! Entschuldigt meine Ausdrucksweise, die sich für eine frischgebackene Tante und Patentante, sowie zukünftige Lehrerin nicht ziemt, aber ich sag da einfach: FUCK YOU! 

Ich möchte mich modisch wieder ausprobieren. Wenn ich mal Lust habe, mich „normal“ zu kleiden, dann tu ich das auch und wenn ich wieder Lust auf Overknees oder einen Hut habe, dann trag ich eben das! Ich glaube, als Lehrerin könnte ich mit dem Outfit nicht in der Schule aufkreuzen (aber wär doch cool. Das könnte ich am Montag an meinem ersten Unterrichtstag gleich mal ausprobieren 🙂 ), aber durchaus im berufsunabhängigen Alltag! Und vielleicht werden irgendwann die Langweiler am Land merken, dass Overkness oder auch Hüte NICHT exotisch sind! Printleggins haben es damals schließlich auch irgendwie geschafft!

Blusenjacke: H&M (Similar here)
Shirt: Pimkie (Similar here)
Rock: H&M (Similar here)
Overknees: H&M (Same here)
Schuhe: Fila (Similar here)
Kette: Primark
Ohrringe: Primark
Armband: Primark
Bag: Michael Kors (Similar here)

Lookbook #9: A Silent New Years Eve

Entgegen meiner Pläne, Silvester mit meinen Freunden in Graz zu feiern, habe ich mich auf den letzten Drücker doch gegen eine große Sause und eher für eine etwas gemütlichere und ruhigere Feier mit Freunden und meiner Familie entschieden. Irgendwie ist mir nicht so nach Kälte und großen Menschenmassen. Das hat mir die letzten fünf Jahre vielleicht Spaß gemacht, aber ich finde, zur Abwechslung kann es auch mal ruhig ein atmosphärisches Beisammensein mit einer handvoll Menschen, die einem viel bedeuten, sein. Zwar muss ich dieses Mal auf meine besten Mädels verzichten, aber da ich nicht wirklich motiviert bin, was Großes anzugehen, möchte ich ihnen ihr Silvester nicht versauen, wenn ich miesmuffelig bin.

Deswegen wurde das schicke Cocktailkleid wieder in den Schrank zurückgelegt, die neue stylische Strumpfhose in der Verpackung und der funkelnde Schmuck in der Schmuckschatulle gelassen. Mein heuriges Silvesteroutfit ist also gemütlich. Bestimmt ist es vielen zu wenig festlich. Ja, es fehlt an Glanz und Glamour, aber es kommt auch nicht zur großen Feierei.

Den Pulli habe ich beim After Christmas Shopping im Sale ergattert und ich liebe ihn. Allerdings gefällt er mir nur in Oversize und so habe ich ihn mir ganze vier Nummern größer gekauft. Er trägt zwar irgendwie extrem auf, gleich wie die Leggins, die ich hier trage, aber trotzdem mag ich das Outfit. Ich bin nur mit dem, was ich drunter trage, momentan also noch das weiße Tanktop, nicht ganz zufrieden, allerdings ist mir das erst so richtig auf den Fotos aufgefallen. Ich glaube, ich werde mir dafür noch ein dünnes Longshirt in weiß oder beige kaufen.  

 Durch den schimmernden Stoff passt der Pulli zum Glück doch ein bisschen zum Anlass. Ansonsten  sind das einzig Glamouröse, das ich trage, meine Ohrringe. Dazu aber morgen mehr.

Meine Haare habe ich zu einem Fischgrätenzopf geflochten. Der geht einfach immer und da ich momentan sowieso ziemliche Probleme mit meinen Haaren habe, möchte ich sie nicht weiter strapazieren und mit Hitze behandeln.

Die Leggins hab ich nun schon etwas länger. Sie hat mir auf Anhieb gut gefallen. Ich war mir nur ein bisschen unsicher, ob meine Beine dafür gemacht sind, weil das Muster die Beine doch ein wenig voller macht. Aber was solls? Ich mag sie und darum trage ich sie auch. Ich würde mir selbst untreu werden, wenn ich es nicht tun würde, denn schließlich behaupte ich ja auch immer von mir selbst, dass ich alles trage, was mir gefällt, unabhängig davon, ob es im Trend ist oder anderen Leuten gefällt.

Die Schuhe mochte ich am Anfang eigentlich ganz und gar nicht. Ich habe sie von meiner Mama bekommen. Sie hat sie gekauft und zu Hause hat sie gemerkt, dass ihr die Schuhe mit dicken Socken zu klein sind und ihr der Absatz doch zu hoch ist, darum bekam ich sie. Aber jetzt mag ich sie total gerne. Sie sind superwarm und richtig bequem. Ich selbst merke gar nicht, dass sie überhaupt einen Absatz haben. Da merkt man wieder, was gute Schuhe von den billigen unterscheidet. Ich kaufe zwar auch manchmal Schuhe bei Deichmann, aber mit denen hätte ich diesen Winter kaum überlebt, jedenfalls meine Füße nicht.

Ich bin wirklich gespannt, wie mein Silvester heuer wird, aber ich denke, es wird mir gefallen. Es ist einfach irgendwie persönlicher, mit Familie und Freunde zu Hause zu feiern, als sich in ein vollgestopftes Lokal zu pressen. Ich freue mich drauf und für diesen Anlass hab ich auch extra eine Flasche Moet Champagner gekauft, immerhin spar ich mir ja jede Menge Kohle, weil ich weder mal eine Runde schmeißen, noch meine eigenen Getränke kaufen muss.

Top: H&M | Pullover: Mango | Leggins: H&M | Shoes: Ara

Lookbook #8: Pink and Black Stripes

Lookbook #8

Pink and Black Stripes

Gestern hieß es: Fototermin im Café. Klare Outfitvorgabe von meiner Chefin: Schwarzes Oberteil und Blue Jeans! Okay, das ließ mich in eine kleine Panik versetzen, denn kaum zu glauben, aber wahr. Ich besitze keine einzige dunkelblaue Jeans und auch kein einziges schwarzes Oberteil. Jedenfalls keines, das ich noch anziehe! In meinem Kleiderschrank findet man vor allem Farben: eine einzige helle Blue Jeans, ansonsten farbliche und graue Hosen und Unmengen an Leggins. Ja, ich trage am liebsten Leggins, obwohl die mir früher, als sie gerade in Mode kamen, ganz und gar nicht gefielen. Zu stark waren noch die Erinnerungen an die Zeit, als die Leggins noch komische Farben, Muster und Stoffe hatte. Jetzt ist mein Kleiderschrank voll damit. An Oberteilen habe ich auch nur Farben, Farben, Farben. Das dunkelste Oberteil in meinem Schrank ist eine dunkelblaue Bluse. Ziemlich nah an schwarz, aber eben doch nicht schwarz.

Mir blieb nichts anderes übrig, als nach meiner Schicht in die Stadt zu gehen, um mir die besagten Teile zu kaufen. Nun, Weiz ist nicht gerade bestens ausgestattet, wenn es um Klamottenläden geht. Um nach Gleisdorf, der nächstgelegenen Stadt mit einem besseren Angebot an Klamotten, zu fahren, blieb einfach keine Zeit mehr, schließlich musste ich mich zu Hause noch ein wenig zurechtmachen, denn man will ja unter den hübschen Arbeitskollegen nicht untergehen.

Das Klamottenangebot unserer Stadt beschränkt sich auf sauteure Klamottenläden, einen Tally Weijl, den ich nicht so wirklich mag, Vögele und Takko. Tolle Auswahl, mich könnte es echt nicht besser treffen.

Zuerst bin ich zu Vögele. Der Laden ist aber auch nicht mehr das, was er einmal war und preislich gesehen ziemlich in die Höhe gestiegen. Dort fand ich aber auf Anhieb eine Jeans, die auch preislich ziemlich im Rahmen war. Nachdem ich mir dann dort auch noch eine Sonnenbrille mitgenommen habe, führte mich mein Weg weiter zu s’Oliver. Dort ist das mit den Klamotten immer so eine Sache. Entweder sie sind preislich echt total okay oder man kann tiefer in die Tasche greifen. Ich fand zwar eine schwarze Bluse, doch sie gefiel mir nicht so gut und nur für das Foto, das in Windeseile gemacht wurde, waren mir 40 € eindeutig zu schade. Somit blieb mir nichts anderes übrig, als mich bei Takko umzusehen. Ganz zufrieden war ich mit dem Oberteil, das ich dort fand, auch nicht wirklich, aber es gefiel mir besser, als das von s’Oliver und somit kaufte ich es mir in der Absicht, es nur einmal in meinem ganzen Leben zu tragen.

Jetzt, wo ich es länger getragen habe, finde ich es gar nicht mehr so schlimm. Vor allem in Kombination mit meinem schwarz-pinken Blazer gefällt es mir ganz gut. Er wertet den gesamten Look generell toll auf. Hier könnt ihr das Oberteil ohne den Blazer sehen.

Shirt: Takko
Blazer: Forever21 Sale
Jeans: Charles Vögele
Bag: Prada
Necklace: Swarovski
Eigentlich wollte ich die Bilder zu dem Outfit an einem anderen Ort schießen, aber da ich bald zum „Fotoshooting“ musste und es den Anschein nach Regen machte, habe ich mich wieder in meinen eigenen Garten gestellt. Wenn ich aber wieder mehr Zeit habe, werde ich einige neue Locations auschecken. Am Wochenende geht es aber erstmals nach Portoroz. Ich freue mich schon sehr darauf und habe ein Follow Me Around geplant. Versprechen will ich jetzt allerdings noch nichts.

Frühlingserwachen und Schuhe

Als ich die ersten Frühlingsblumen auf den Wiesen erspähte, die so herrlich in einem kräftigen orange und violette erstrahlten, wusste ich: der Frühling ist nicht mehr in allzu weiter Ferne! Streng geographisch bzw. astronomisch betrachtet, wären es auch nur mehr 19 Tage bis Frühlingsbeginn, um genau zu sein. Das nahm ich mir zum Anlass, mir meine ersten frühlingshaften Schuhe für diese Saison zu kaufen. Und welcher Laden würde sich besser dazu eignen, als Monzero?

Kennt ihr Monzero bzw. habt ihr einen in eurer Nähe? Ich kenne ihn noch nicht so lange, da er sich erst seit Juli/August in Graz befindet. Zuvor habe ich noch nie etwas davon gehört und als ich ihn das erste Mal gesehen habe, habe ich mir gedacht, dass die Schuhe unglaublich teuer sein müssen, aber man kann sie sich leisten, selbst als Studentin, die gerade auf eine Wohnung spart.

Der einzige Nachteil, den Monzero für mich darstellt, ist die Auswahl. Aber nicht im negativen Sinne, sondern eher, weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte. Ja, ich bin ein typisches Mädchen, das jeden Schuhladen ratzeputz leerkaufen könnte, hätte sie das Budget. Aufgrund meiner Umzugspläne beschränkte ich mich aber auf ein Paar. Sofort habe ich mich in diese rosafarbenen Ballerinas mit glänzender Spitze und einem goldenen Schleifchen verliebt. Die musste ich einfach haben!

Außerdem sind sie auch noch in der Farbe smaragdgrün, sowie in weiß und schwarz erhältlich, diese auch die gleiche Spitze haben und mit einer goldenen Schleife verziert sind. Bezahlt habe ich dafür 16 €.

Von wegen Ballerinas können nicht elegant sein! Ich finde sie sehr chic, doch das nächste Mal möchte ich mir unbedingt High Heels zulegen, oder diese traumhaft schönen Stiefel, die ich schon vorher gesehen habe, mir allerdings zu teuer waren und nun im Sale sind. Dann wäre ich für die nächste Wintersaison schon gerüstet, auch wenn sie eher zum Fortgehen taugen, als damit durch den Schnee zu stapfen!