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Fitness 2020: Das möchte ich erreichen!

Fitness 2020

Das möchte ich erreichen

Auch 2020 habe ich mir Ziele im Bereich Fitness gesetzt. Nachdem ich letztes Jahr für meine Verhältnisse gut voran kam, möchte ich 2020 noch eine Schippe drauflegen. So soll mein Fitnessjahr aussehen.

Lisa & Fitness

Die Vorgeschichte

Vor genau zwei Jahren habe ich nach einer längeren Pause wieder mein Sportprogramm aufgenommen. Begonnen hat alles mit dem Laufen. Ich konnte mich einfach nie sonderlich für Kraftsport begeistern. Ein paar Pamela Reif Übungen in meinem Wohnzimmer waren das höchste der Gefühle. Die Begeisterung für das Laufen war jedoch schon immer da. Inzwischen bin ich in diesem Sport auch schon viel mehr hineingewachsen und kann mir neue Ziele formulieren. Also Ziele, die darüber hinausgehen, als ausschließlich mehr Kilometer zu laufen, wie im Vorjahr.

Früher war Laufen meine absolute Hasssportart. Da sich diese jedoch zur einer Sportart entwickelt hat, die mir Spaß macht, beschloss ich letzten Juni, dem Kraftsport eine zweite Chance zu geben. Deswegen habe ich auch in diesem Bereich einige Ziele für mich formuliert.

Cardio

Ihr wisst, dass ich lieber Cardiosportarten mache, als Kraft. Dafür gibt es keine Gründe. Mir macht es einfach mehr Spaß. Ich gehe gerne laufen, radfahren und am allerliebsten schwimmen. Darum habe ich ein paar Cardio-Fitness-Ziele formuliert, die sich vor allem auf Ausdauer und Geschwindigkeit richten. Aber auch Alltagsziele sind dabei.

 

Laufen

340 km laufen

Letztes Jahr habe ich insgesamt 338 km erreicht und bin damit fast 200 km mehr, als im Vorjahr gejoggt. Auch dieses Jahr möchte ich meinen Rekord knacken. 340 km sind zwar nur zwei läppische km aber, aber wer weiß: vielleicht schaffe ich sogar mehr. Inzwischen habe ich schon damit angefangen. Im Vorjahr war der Start am letzten Januartag. Außerdem bin ich 2019 an zwei Monaten gar nicht gelaufen. Dieses Jahr habe ich vor, dass jeder Monat zum Laufen genutzt wird – hängt natürlich wieder von den sommerlichen Temperaturen ab. Jedoch werde ich jetzt auch meine gelaufenen Kilometer am Laufband mittracken, denn gelaufen ist gelaufen. 

Beim Ladies Run mitlaufen

Voriges Jahr war ich mit von der Partie. Auch in diesem Jahr möchte ich wieder meine 5 km beim „Ladies Run“ mitlaufen. 2019 habe ich sogar eine gute Platzierung erreicht. Von über 1.000 Läuferin (ich glaube, es waren sogar wesentlich mehr), erzielte ich Platz 148 (oder 147, ich weiß es nicht mehr ganz genau). Meine momentane Laufverfassung ist für so ein Ergebnis wahrscheinlich nicht gemacht, aber ich bin motiviert, wieder dahin zu kommen und vielleicht sogar ein besseres Ergebnis zu erzielen. Ich weiß, bei solchen Läufen geht es überwiegend um den Spaß und ums dabei sein. Jedoch entwickle ich bei Competitions immer einen extremen Ehrgeiz. Offen gesagt: darum möchte ich auch eine gute Platzierung erreichen.

Meine Pace verbessern

Als ich vor zwei Jahren den Laufsport wieder aufgenommen habe, lag meine durchschnittliche Pace bei 6,40 min/km. Innerhalb dieser Zeit konnte ich mich verbessern und meine Pace um eine Minute senken. Verdanken kann ich das einem regelmäßigen Lauftraining – habe jedoch auch ein „schnelles Naturell“. Ich persönlich finde langsame Läufe am anstrengendsten, aber Superspeed-Läufe pack ich auch nicht. Inzwischen liegt meine Pace bei durchschnittlich 5,40 min/km. Ich möchte unbedingt schneller werden. Unter 5 min/km wird zwar sehr unrealistisch – zumindest das auf Dauer zu schaffen (beim Ladiesrun war ich beispielsweise unter 5min/km), aber ich würde mich schon freuen, wenn dieses Jahr meinen Wert auf 5,30 min/km verbessern kann. Da wird einiges an HIIT Training notwendig sein.

Schwimmen

Laufen ist eigentlich gar nicht meine liebste Cardiosportart – es ist das schwimmen. Vielleicht liegt es daran, weil mein Sternzeichen ein Wasserzeichen ist. Anders als beim Laufen war ich im Schwimmen schon immer gut. Meiner Mutter war es immer wichtig, dass wir früh schwimmen lernen (einfach damit wir nicht absaufen :D). Sie selbst ist jeden Sommer täglich für eine Stunde im Schwimmbad, um zu schwimmen (bei ihr startet es quasi schon bei 19 °C – sofern das Schwimmbad offen hat). Als ich noch in Weiz gewohnt habe, bin ich öfters schwimmen gegangen. In Graz habe ich es letztes Jahr nur zwei- oder dreimal ins Schwimmbad geschafft. Mein Ziel beim Schwimmen ist es, weder besser noch schneller zu werden, sondern einfach mehr Bahnen zu schwimmen. 

Fitness
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Workouts/Gym

Oberstes Ziel: einfach wieder öfter ins Gym gehen. Das habe ich im Winter ziemlich schleifen lassen. Dementsprechend muss ich mich jetzt wieder reinhängen. Ich habe bereits begonnen, allerdings war jedes Training bislang mit Spatzen (Muskelkater) verbunden. Meine Regenerationsphase dauert dadurch länger, darum werde ich langsam anfangen und mich nach und nach steigern. Mein Ziel ist es, spätestens ab Frühlingsbeginn dreimal die Woche ins Gym zu gehen. Was das Gym betrifft, habe ich sonst noch weitere Ziele:

  • mehr Kraft in den Armen aufbauen (seriously, Puddingärmchen lassen grüßen)
  • endlich Liegestütze schaffen (zumindest einen) und Klimmzüge wären auch nicht schlecht
  • Haltung verbessern
  • Optik verbessern (Bauch – daran arbeite ich parallel mit meiner Ernährung)
  • den Leg Day nicht mehr sabotieren und wirklich durchziehen

Andere Sportarten ausprobieren

Neben all den Workouts und Sporarten, die ich ohnehin schon mache, ist es mir wichtig, neue Sportarten auszuprobieren oder alte wieder zu entdecken. Insbesondere auch Sportarten, die mich erden. Darum möchte ich wieder mehr Yoga machen (okay, wann habe ich überhaupt regelmäßig Yoga gemacht?) – Yoga hat aber keine allzu große Priorität – doch zum Ausgleich würde ich es wirklich gerne ab und an integrieren. Ein Profi-Yogini muss aus mir ja nicht werden. Früher mochte ich auch Kickboxen super gerne. Vielleicht versuche ich mich wieder an der einen oder anderen Boxstunde.

Obwohl das neue Jahr noch relativ jung ist, habe ich es trotzdem schon geschafft, etwas neues auszuprobieren. Neulich war ich zu einem Probetraining von CrossFit Live and Train in der Albert-Schweitzer-Gasse eingeladen. CrossFit war etwas, vor dem ich unheimlichen Respekt hatte (und weiterhin habe) – ich dachte immer, ich sei nicht fit genug. In meinem inneren Auge entstand immer ein bestimmtes Bild, wenn ich das Wort „CrossFit“ gehört habe. Aber das Training wurde natürlich unserem Niveau angepasst. Ich habe gemerkt, dass es super effektiv ist, Spaß macht und absolut ansport, weil man nicht alleine trainiert.

Ansonsten will ich mich einfach (spontan) durchprobieren. Wenn ich eine Sportart entdecke, die mir gefällt, möchte ich sie unbedingt ausprobieren. Früher habe ich es nämlich immer gelassen, weil ich mir dachte: „Du kannst das sowieso nicht.“ – denke ich mir bei Ballsportarten, für die ich absolut ungeeignet bin, immer noch. Aber das CrossFit Training ist ein gutes Beispiel, welches mir gezeigt, dass in mir auch mehr steckt, als ich dachte. Und das ist ein wichtiges Learning, was ich in diesem Jahr insbesondere im Sport ausleben möchte – denn gerade beim Thema Fitness lernt man sich noch ein Stückchen besser kennen.

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Fotos

Full Weekend of Eating

Disclaimer: Der Beitrag „Full Weekend of Eating“ ist KEIN gesponserter Beitrag. Dennoch werden in diesem Beitrag sichtbare Markenplatzierung sein. Diese sind jedoch unbezahlt. Darum: Werbung.


Auf Instagram erfreut sich der Grocery Monday großer Beliebtheit. Natürlich ist es auch für mich schön zu sehen, wenn dieses Format bei euch gut ankommt. Im Zuge des Grocery Mondays scheinen euch viele Dinge aus meinem persönlichen Lebensmittelhaushalt zu interessieren. Das motiviert mich umso mehr, dem Blog foodrelevante und themenbezogene Beiträge zu widmen.

Eine Frage, die oft aufkam: Was koche/esse ich mit einem Lebensmittelbudget zwischen 30-35 Euro in der Woche. Für viele scheint es immer noch unvorstellbar zu sein, täglich drei Mahlzeiten mit diesem Budget zu essen. Natürlich ist das möglich und glaubt mir, ich hätte euch wirklich gerne einen Einblick in eine Woche essen mit 30-35 Euro gegeben. Allerdings lässt es mein Alltag nicht zu, tagtäglich meine drei Mahlzeiten über eine Woche hinweg aufzuzeichnen.

Wesentlich einfacher wird die ganze Sache dann aber am Wochenende. Darum habe ich mir gedacht, ich zeige euch, was ich dieses Wochenende auf meinem Mealplan stand.

Meine Vorräte im Mealplan

Vorweg möchte ich noch sagen, dass ich mich auch immer wieder an meinen Vorräten bediene und ich auch deswegen nie Unsummen für meine Lebensmitteleinkäufe verbrauche. Ich habe mir gedacht, bevor ich euch alles zeige, was ich verwertet habe, liste ich hier noch ganz kurz die verwendeten Vorräte auf, die dann quasi nicht in den Betrag meines Wocheneinkaufes hineinfallen:

Freitag

Frühstück: Quinoa mit Avocado-Vanille-Creme (vegan)

Seitdem ich Quinoa für mich entdeckt habe, ist er nicht nur mehr fester Bestandteil für meine herzhaften Gerichte, sondern wird auch zum Frühstück eingesetzt.

Mittagessen: Ofenlachs und roher Brokkolisalat mit Cashewcreme

Beim Mittagessen achte ich darauf, viel Gemüse zu mir zu nehmen. Neben Proteine gibts dann auch noch eine riesengroße Portion Gemüse.

Abendessen: Tomate-Mozzarella (vegetarisch)

Quasi eines meiner Lieblingsessen, wenn es draußen wärmer wird. Geht immer und vor allem schnell.


Samstag

Frühstück: Smoothiebowl (vegan)

Manchmal brauche ich morgens einfach den Frischekick und da ist eine Smoothiebowl mehr als perfekt.

Mittagessen: Marokkanische Kichererbsen-, Quinoa und Süßkartoffel Buddha Bowl (vegan)

Auch Bowls sind etwas, das ich für mich entdeckt habe. Sie sind nicht nur vielseitig, sondern beinhalten alle Makronährstoffe, die wir brauchen.

Abendessen: Thunfischsalat mit Avocado, Tomaten, schwarzen Oliven und Kichererbsen

Abends gibt es bei mir meistens Salat. Vor allem muss es abends bei mir einfach immer nur schnell gehen.


Sonntag

Frühstück: Sweet Sweet Potato mit Topfencreme und Erdbeeren

Wenn’s mal ausgefallen sein darf, dann darf es auch einmal ausgefallen sein. Normalerweise esse ich Süßkartoffeln immer nur pikant, aber sie schmecken mir inzwischen auch süß supergut.

Mittagessen: Bunte Bowl mit Vollkornnudeln, Tahini und Gemüse (vegan)


In meinen Stories habe ich euch meine Liebe zu Mie-Nudeln gestanden, die ich normalerweise immer in einer Vollkornvariante kaufe. Meine sind inzwischen aufgebraucht und leider habe ich sie nicht mehr im Supermarkt gefunden. Dann darf es auch mal wieder die klassische Vollkornnudel sein.

Abendessen: Eierspeis/Rührei mit Hummustoast (vegetarisch)

Full weekend of eating
Full Weekend of Eating: Scrambled eggs

Wenn ich keine große Lust zu kochen habe, ist Eierspeis sowieso mein Favorit (nach Tomate-Mozzarella). In meine Eierspeis (ja, ohne e, weil hey, ich komme aus Österreich) esse ich am liebsten mit frischen Gartengemüse, wie beispielsweise mit Zuckerschoten, Karotten, Paprika und Tomaten. Dazu noch Basilikum, ein leckerer Vollkorn-Chia-Toast mit Hummus und ich bin mehr als zufrieden.

Full weekend of eating goes visual

Als zusätzliches Augenschmankerl habe ich euch mein ganzes Wochenend-Food-Diary gefilmt. Viel Spaß beim Anschauen. Pst… weiter unten findet ihr dann ein paar Rezepte.

[kindred-recipe id=“10555″ title=“Quinoa mit Avocado-Vanille-Creme“]

[kindred-recipe id=“10556″ title=“Sweet Sweet Potato“]

[kindred-recipe id=“10557″ title=“Buddha Bowl“]

[kindred-recipe id=“10558″ title=“Ofenlachs mit Brokkolisalat“]

Hier findest du meinen Beitrag, wie ich mit ca. 30 Euro pro Woche für Lebensmittel auskomme.

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Not in Shape Already. So What?

Es stecken verschiedene Intuitionen hinter meinem Lebenswandel. Etliche Gründe haben mich dazu bewogen, mein Leben nun in eine positive Richtung zu lenken. Bis jetzt zahlt es sich auch aus. Natürlich war nicht immer alles eitler Sonnenschein. Ich gebe zu: Während dieser Recovery habe ich einige Rückschläge hinnehmen müssen, die ich allerdings mehr unter den Teppich gekehrt habe, als sie öffentlich preiszugeben. Das liegt allen voran daran, weil ich mich auf die positiven Dinge fokussieren und nach Außen hin tragen möchte.

Dass nicht immer alles positiv verläuft, war mir realistisch betrachtet von Anfang an klar. Vor jeder Recovery oder Lebensstilumstellung sollte man sich dessen bewusst werden. Warum? Weil es menschlich ist, zu Scheitern oder Rückschläge hinzunehmen. Wir haben keine Superkräfte. Niemand kann immer 100% geben und das ist vollkommen normal. So geht es jeden von uns einmal und hat im Grunde genommen gar nichts mit Anorexie oder einer Essstörung zu tun. Also, positiv, aber auch immer schön realistisch bleiben.

Zurück zu den Intuitionen meines Lebenswandels. Warum ich mich dafür entschieden habe, ist im Grunde genommen ganz einfach. Ich will mich nicht mehr mit negativen Gedanken rund um die Themen Essen und Figur quälen. Dazu ist das Leben viel zu schön und zu kurz. Lebensqualität war und ist aber nur einer der Gründe, die mich zu diesem Schritt bewogen haben. Natürlich steht die Gesundheit im Vordergrund. Doch um nun ganz ehrlich zu sein: Auch mein Aussehen.

 

 

Not in Shape Already? So what?

Warum ich mich nicht verrückt mache, weil ich mein Ziel noch nicht erreicht habe

Wie wir bereits aus vorherigen Postings gelernt haben, führt Hungern nicht immer zwangsläufig zu einer erschreckend dünnen Figur. Erschreckend dünn möchte ich auch nicht mehr sein. Die Zeiten liegen definitiv hinter mir. Dafür strebe ich nun eine fitte, athletische Figur an. Nicht zu muskulös und schon etwas, wie soll ich sagen, zierlicher (wovon ich gerade weit entfernt bin). Ich bin mit 1.73 m ziemlich groß und fühle mich einfach nicht wohl, wenn ich etwas breiter bin. Das heißt nicht, dass ich so aussehen möchte, wie ein Victoria’s Secret Model. Inzwischen habe ich für mich herausgefunden, dass der Weg das Ziel ist. Worauf ich hinziele, weiß ich noch nicht wirklich, aber ich hoffe, dass es mir der Blick in den Spiegel eines Tages verraten wird, ohne den Überblick zu verlieren. Mit meiner Body Dismorphia ist das leider eine Herausforderung, darum versuche ich wirklich objektiv anstatt subjektiv zu sein.

Als ich im Dezember mit dem Sport und Ende Februar mit meiner Ernährungsumstellung begonnen habe, war es mein Ziel, bis zum Sommer meine Figur zu straffen. Fit und athletisch auszusehen. Einen flachen Bauch zu bekommen. Ja, das war mein Ziel und ist es immer noch. Nur habe ich es eben bis jetzt noch nicht erreicht. Macht mich das jetzt verrückt?

 

N E I N !

 

Retrospektiv betrachtet gab es eben ein paar Zwischenfälle, die das verhindert haben. Anfangs habe ich definitiv zu wenig gegessen. Unmöglich die Muskeln wachsen zu lassen. Meine Makros standen in einem unausgewogenen Verhältnis zueinander und meine Angst vor Kohlehydraten und Fetten in Form von Ölen haben leider auch dazu geführt, dass ich meinen Körper insbesondere diese beiden Makros zu wenig zugeführt habe. So etwas rächt sich irgendwann. Irgendwann musste ich auch erkennen, dass ich ohne Aufbau nie meine Muskeln zurückbekommen würde. Das Hungern hat seine Spuren hinterlassen. Inzwischen ist der Zeitpunkt gekommen, an welchem ich die körperlichen Auswirkungen bemerke und spüre, auch wenn ich selbst immer dachte, immun dagegen zu sein. Bin ich nicht. Das bittere Erwachen kam jetzt.

Außerdem -und das war immer eines meiner größten Probleme- will ich immer alles sofort und so schnell wie möglich. Ich bin ein Mensch, der in vielen Aspekten des Lebens zu Extremen neigt. Emotional, aber auch was meine Ziele betrifft. Ich würde nicht sagen, dass ich so jemand bin, der für seine Ziele über Leichen geht, aber ich bin ungeduldig. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, so wird das stur verfolgt. Dadurch stehe ich mir leider oft selbst im Weg. Darum war es auch ein wichtiger Schritt, lockerer zu werden und generell meine Einstellung zu überdenken.

So, ich habe mein Ziel also noch nicht erreicht. Aber das ist okay. Warum? Weil ich in den sechs Monaten nun schon mehr als genug erreicht habe, was für einen positiven Schritt in Richtung Zukunft spricht.

 

Current Shape

 

Bikinistress

…und wie ich doch noch lockerer wurde

Zugegeben: Meine Einstellung zu diesem Thema war und ist nach wie vor nicht immer so locker. Es gab etliche Momente, an denen ich gezweifelt hat. Momente, die das Hungern erneut verlockend erscheinen ließen. Ich wollte mein Ziel bis zu diesem Sommer erreichen. Geschafft habe ich es trotz Ernährungsumstellung und Sport nicht. Ja, es war frustrierend. Vor allem weil Sport für mich nicht immer ein Vergnügen ist. Ausdauersport habe ich lieben gelernt, doch zu meinen Work-Outs muss ich mich überwinden. JEDES. MAL. AUFS. NEUE.

Ich habe wirklich viel Kraft und Zeit in meine körperliche Fitness und Ernährung gesteckt. Genügend, um eigentlich ein zufriedenstellendes Ergebnis zu sehen. Aber ich musste lernen, dass mein Körper keine Maschine ist. Dass seine Entwicklung und Transformation individuell ist. Und dass mein Körper das Hungern eben nicht so easy cheesy weggesteckt hat. Dass jede Entscheidung Auswirkungen hatte. Es wird noch eine Zeit lang dauern, bis ich mich von den Strapazen meiner Hungerphase erholen werde. Es fiel mir schwer zu akzeptieren, dass ich aufbauen muss und nein, mir macht der Aufbau leider alles andere als Spaß, aber er muss sein, um meine Ergebnisse zu bekommen, die ich haben will.

Jetzt lasse ich mich nicht mehr stressen. Mein Körper ist schon okay, so wie er ist. Dass Körperakzeptanz und Selbstliebe ein wichtiger Teil meines Weges ist, habe ich jetzt erkannt. Ich muss lernen, meinen Körper jetzt schon zu lieben, wie er ist. Er ist jetzt genauso gut, wie er auch wäre, wenn ich trainierter wäre. Wenn ich meine Zielform erreichen sollte, bin ich selbst als Mensch dadurch nicht besser. Und mein Körper ist es genauso wenig.

 

 


 

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