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Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Als ich noch in meinem regulärem Studium war, war ich die Meisterin der Prokrastination. In der Prüfungszeit mutierte ich regelrecht zur Putzfee und Zuckerbäckerin. Je weniger Zeit ich hatte, desto aufgeräumter war mein Zimmer, desto ordentlicher war mein Kleiderschrank und desto aufwändiger waren die Backwerke, die ich gezaubert habe. Jetzt in der Diplomarbeitsphase habe ich mir das Prokrastinieren abgewöhnt (oder es zumindest versucht). Ich versuche wirklich, meinen Hintern auf meinen Schreibtischstuhl zu klemmen und brav zu arbeiten. Aber manchmal braucht man doch eine kleine Pause und wie könnte man die besser genießen, als mit gutem Essen? Schon lange wollte ich wieder ein Rezept auf den Blog stellen und dieses Rezept sollte einen einzigen Anspruch haben: Schnell gehen und gut schmecken.

Auch wenn ein Rezept schnell gehen soll, Hektik ist in der Küche nie eine gute Voraussetzung. Darum ist das erste Meisterwerk, welches ich ursprünglich für den Blog machen wollte, eher eine Schandtat geworden. Eigentlich sollte heute ein Rezept für ein Mango-Birnen-Fudge kommen, aber das ist mir alles andere als gut gelungen. Ups. Deswegen musste ich mich wieder in die Küche stellen. Diesmal habe ich versucht, nicht allzu hektisch zu agieren und siehe da: So ist mein überaus köstliches und exotisches Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu herausgekommen. 

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

Vor kurzem habe ich Matchakekse im Supermarktregal entdeckt. Ich wollte sie ohnehin probieren und dank meines Kitchenfails stieß ich auf eine Idee. Die Mango als Grundzutat sollte einfach bleiben. Ich liebe den exotischen Geschmack und gerade jetzt findet man in den Supermarktregalen leckere, reife Mangos. Ich finde, Mango harmoniert super mit Matcha. Wenn ich Mangos zu einem Smoothie vermixe, gebe ich immer ein bisschen Matchateepulver dazu. Schmeckt super. Da ich bei meinem Rezept nicht nur die herkömmlichen Biskotten ersetzen, sondern auch die Creme etwas anders machen wollte, wie bei einem klassischen Tiramisu, brauchte ich noch eine Zutat, denn Schlagobers, Zucker und Mascarpone sind nun wirklich nichts Außergewöhnliches. Voila so kam dann auch noch die Kokosnussmilch mit ins Spiel. Weiters ist das Tiramisu eifrei, denn ich finde den Gedanken, rohe Eier zu essen doch etwas kurios.

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Rezept „Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu“ und Gutes Gelingen.

 

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Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Auf einen Brunch mit den Grazer Bloggerladies

 

Noch vor einem Jahr dachte ich, es wäre unmöglich mit Bloggern in meiner Nähe einen engeren Kontakt zu pflegen. Ich wusste zwar, dass es genügend Blogger und Bloggerinnen in meinem Umfeld gibt, doch irgendwie war das Netzwerk nie gegeben. Bis es irgendwann doch so gekommen ist, wie es kommen sollte. Das erste Grazer Bloggertreffen, das noch nicht einmal ein Jahr zurückliegt. Seitdem hat sich viel getan: Wir haben uns untereinander besser kennengelernt und wachsen mittlerweile immer mehr zu einer kleinen Einheit (ich nenne es gerne Elite) zusammen. Erst da wurde mir so richtig vor Augen geführt, welche lieben Persönlichkeiten es in der Bloggerszene gibt. Und vor allem die Grazer Bloggerszene ist mir mittlerweile sehr wichtig geworden – nicht nur wegen der räumlichen Nähe und den Face-to-Face Kontakt, sondern auch wegen den zahlreichen Freundschaften, die bereits geschlossen wurden und sich schließen.

Am Sonntag haben wir uns zu einem ausgiebigen Brunch wiedergetroffen. Im Vordergrund stand dabei selbstverständlich unser persönliches Miteinander. Aber wir sind Bloggerinnen – somit sind im Rahmen dieses Vor- und Nachmittages wieder zahlreiche Beiträge und Ideen entstanden. Davon profitiert vor allem ihr, denn euch erwarten wunderbare Blogposts.

 

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Brunchen mit uns!

Geschichten aus der Grazer Bloggerszene

Getroffen haben wir uns im Aiola Upstairs, einem Toplokal am Grazer Schloßberg. Da ich bis jetzt nur Gutes davon gehört habe, wollte ich dem Aiola unbedingt einen Besuch abstatten, um mich selbst von der hervorragenden Qualität der Küche zu überzeugen. Da in unserer kreativen Bloggerrunde auch eine Expertin für gute Küche und Restaurants dabei ist, konnte ich mir meinen Wunsch gemeinsam mit den Ladies endlich erfüllen. Somit begleiteten wir die liebe Manu von Testesser zu einem gemütlichen Testessen in angenehmer, inspirierender Atmosphäre. Das Lokal ist für Blogger übrigens THE place-to-be: lichtdurchflutet, geschmackvoll eingerichtet und instagramtaugliches Essen, das im Übrigen unglaublich lecker schmeckt. Absolute Empfehlung von meiner Seite. Aber seht selbst:

 

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Was die Grazer Bloggerszene so fantastisch macht? In erster Linie besteht unsere Runde aus Menschen, die sich gegenseitig verstehen und inspirieren. Wir wissen, was das Bloggen für die andere bedeutet und können viele Dinge, die wir in unserem Bloggeralltag erleben, gegenseitig nachvollziehen. Und ich merke auch, dass bei uns so etwas wie Stutenbissigkeit nicht existiert. Wir helfen und motivieren uns gegenseitig, haben füreinander immer ein offenes Ohr und stehen bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Wir sind der anderen nichts neidig und wir versuchen uns gegenseitig weiterzubringen. Warum? Weil wir wollen, dass sich die Grazer Bloggerszene etabliert. Und das wird sie auch. Wir sind ein bunter Haufen kreativer, ehrgeiziger Leute und wir wissen, dass Graz das Potential hat, eine Bloggerstadt zu werden. Eine Stadt, in der die Arbeit von und mit Bloggern unverzichtbar wird. Gemeinsam  können wir es schaffen.

Zusätzlich muss ich auch erwähnen, dass unser bunt gemischtes Potpourri die verschiedensten Interessen abdeckt: ob Fashion, Beauty, Food, Personal oder Lifestyle. Bei uns ist für jeden was dabei – sogar für das internationale Publikum.

 

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Was euch nun erwartet…

Ich habe bereits angesprochen, dass aus diesem Vor- und Nachmittag wunderbare Beiträge hervorgegangen sind. Bei mir erwartet euch in den kommenden Tagen ein neuer Fotografiebeitrag. Yay! Weil mein kleines Projekt „Lisa fotografiert ab jetzt mehr Menschen“ so wunderbar bei euch ankommt, wird es selbstverständlich fortgeführt. Aufgrund meines Bad Hair Days (wie man am Beitragsbild unschwer erkennt) habe ich mich aus dem Vordergrund der Linse lieber zurückgezogen und als Fotografin agiert. Herausgekommen sind so dermaßen wunderschöne Bilder, sodass ich sie euch nicht vorenthalten möchte. An dieser Stelle muss ich mich bei den Mädels bedanken, dass ich die Bilder verwenden darf, um diesem kleinen Projekt auf meinem Blog einen weiteren Rahmen zu geben. Da wirklich viele Bilder entstanden sind, möchte ich meine kleine Fotografieserie sogar aufsplitten. Das heißt: NOCH MEHR FOTOS! Genial, oder? Und ich verrate euch, wer uns kleidungstechnisch ausgestattet hat.

 

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Die Beiträge der Grazer Bloggerladies

Einen kleinen Vorgeschmack auf meine Bilder von den Mädels, sowie wunderbare Beiträge, gibt es auch bei den Grazer Bloggerladies zu sehen. Vorbeischauen lohnt sich:

Vintage Blogger Brunch  von Stefanie

Aiola Upstairs  von Manu

Brunchen im Aiola Upstairs | Graz von Christina

Blogger Brunch feat. Dogdays of Summer  von Nicole

Vintagemode und Bloggerbrunch – der etwas andere Fashionbeitrag von Denise

 

 

Pasta mit Karotten und Garnelen

 

Was gibt’s zum Mittagessen? Mit dieser Frage werden wir tagtäglich konfrontiert. Meistens muss es schnell gehen. Da ist Pasta genau das Richtige. Ich möchte euch heute ein leckeres, schnelles Pastagericht zeigen. Mal was anderes, denn Pasta kann schnell fad werden. Darum schmökere ich sehr gerne in der Billa Zeitschrift „frisch gekocht“. Dort findet man immer wieder tolle und vor allem neue Rezepte mit Nudeln. Dieses hier habe ich nach meinem Geschmack ein bisschen abgewandelt.

 

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Heute gibt es Pasta

Das Rezept

Das Rezept ist für alle geeignet, die gerne Pasta, Mozzarella, Karotten und Nüsse essen. Man kann es auch super abwandeln. Die Haselnüsse und Mandeln können auch gegen andere Nüsse oder Kerne ausgetauscht werden. Beispielsweise eignen sich auch Pinienkerne hervorragend für das Gericht. Statt Karotten kann man auch Zucchini nehmen. Es soll tatsächlich Leute geben, die Karotten nicht mögen, wobei das für mich unverständlich wäre. Um das Gericht vegetarisch zu machen, kann man die Garnelen gegen sautierte Kirschtomaten austauschen. Und wer Petersilie nicht mag, greift zu Basilikum.

 

[kindred-recipe id=“5786″ title=“Pasta mit Karotten und Garnelen“]

 

Weinempfehlung

Zu Nudeln trinke ich gerne ein gutes Glas kühlen Weißwein. Zu diesem Pastagericht passt allen voran Gelber Muskateller (der im Übrigen auch mein Lieblingswein ist). Besonders empfehlenswert ist dieser -HIER- 

Wenn ihr das Rezept nachmacht, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr ein Foto davon auf Instagram teilen würdet und den Hashtag #misslaitskitchen verwendet. Dann kann ich eure Gerichte viel leichter finden.

Ich wünsche euch gutes Gelingen. Mit dieser Pasta könnt ihr nicht viel falsch machen. Sie gelingt nahezu immer. Guten Appetit und lasst es euch munden.

 

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Kalt marinierte Erdbeeren

Erdbeeren treffen auf Basilikum

Kalt marinierte Erdbeeren mit Basilikum

Okay, okay! Ich gebe es zu. In unseren Breiten hat die Erdbeersaison noch nicht begonnen. Das bedeutet, dass Erdbeeren importiert werden müssen. Ergo: So ganz nachhaltig ist es nicht, im März die roten Früchtchen zu kaufen. Dabei bin ich ein Mensch, der viel und oft davon spricht, dass man nachhaltig leben und im Winter auf Früchte, welche bei uns zwar wachsen, aber nicht Saison haben, verzichten soll. Leider konnte ich bei meinem letzten Einkauf nicht widerstehen, als ich neben unzähligen exotischen Früchten ein ganz besonderes Regal erspäht habe. Gut gefüllt mit prallen, roten Erdbeeren. Also gesellten sich diese schnurstracks zu Pithayas, Maracujas und Co. Nicht gerade mein nachhaltigster Einkauf, wohl aber der vitaminreichste in diesem Jahr.

Da die Beeren zu dieser Zeit noch nicht so süß und lecker schmecken, wie im Juni, wenn sie bei uns Saison haben, wollte ich ein kleines Rezept umsetzen, welches ich in der neuen „friends“ von Merkur entdeckt habe: Kalt marinierte Erdbeeren mit Basilikum. Ein bisschen Zucker muss jetzt einfach sein, um ein wenig nachzusüßen. Das Tolle an diesem Rezept ist, dass man nur wenige Zutaten braucht. Diese Zutaten werden viele von euch bestimmt daheim haben. Außerdem ist das Rezept im Nu fertig. Wer also wie ich beim bloßen Anblick von Erdbeeren schwach wird, aber mehr Süße haben will, kann sich sogleich in die Küche begeben und das Rezept nachmachen. Super easy und superlecker. Vor allem, wenn ihr das ganze Gericht mit einer Kugel cremigem Vanilleeis verfeinert. Oder ihr trinkt ein Gläschen Wein dazu – aber pssst.

BasilikumErdbeeren

[kindred-recipe id=“5215″ title=“Kalt marinierte Erdbeeren mit Basilikum“]

Ich würde mich schneeköniglich freuen, wenn ihr das Rezept nachmachen würdet. Viel Aufwand ist es schließlich nicht. Solltet ihr einen Gusto bekommen und es in die Tat umsetzen wollen, lasst mich gerne daran teilhaben. Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr ein Bild davon auf Instagram hochladen würdet und es mit dem Hashtag #misslaitskitchen verseht. Im Übrigen könnt ihr alle Rezepte, die ihr von mir nachmacht, mit diesem Hashtag betiteln – auch die anderen.

 

Vegane Schokolade: Meet iChoc!

Vegane Schokolade

Meet iChoc

Obwohl ich keine Veganerin bin, finde ich vegane Ernährung höchst interessant und ansprechend. Niemanden von uns schadet es, sich ab und an einen ganzen Tag lang vollkommen vegan zu ernähren. Für mich persönlich wäre eine permanent vegane Ernährung zwar keine Option, aber einmal in der Woche nutze ich den Tag doch gerne dafür, mich ausschließlich vegan zu ernähren. Ja, da bleibt sogar die „Lait“ im Café Au Lait weg und wird durch eine pflanzliche Alternative ersetzt. Favoriten: (Vanille)-Soja-, Cashew-, Macadamia- und Haselnussdrink. 

 

Schokolade iChoc

 

Vegane Schokolade

Ist das überhaupt richtige Schokolade?

Mittlerweile gibt es zu herkömmlichen Lebensmittel zahlreiche vegane Alternativen. Mozzarella wird zu Mozzarisella, Faschierte Laibchen (Buletten, Frikadellen…) werden durch Sojabratlinge ersetzt und aus Vollmilchschokolade wird vegane Schokolade. Nur – wie schmeckt vegane Schokolade? Kann man sie mit dem Geschmack „richtiger“ Schokolade vergleichen? Schmeckt das überhaupt? Und die wichtigste Frage für alle Schokotiger: Ist vegane Schokolade eine geschmacklich gute Alternative zu herkömmlicher Schokolade? Oder würde man seine geliebte Vollmilchschokolade trotzdem vermissen? 

Vegane Alternativen haben sich über die Jahre hinweg weitgehend etabliert. Sojabratlinge und -granulate schmecken mir persönlich genauso gut. Ich habe auch nicht das Gefühl, das Fleisch oder den Geschmack zu vermissen. Der Mozzarisella hingegen gefiel mir weniger gut. Ergo: für Fleisch gibt es gute Alternativen, aber auf Milchprodukte kann und will ich nicht vollkommen verzichten. Das heißt aber nicht, dass ich andere Milchersatzprodukte auf Soja- oder anderer pflanzlicher Basis nicht auch mag. Nur mir würde eben etwas fehlen. Wie sieht es hier mit Schokolade aus? 

Die meisten Schokoladen sind vegetarisch, weil ein Milchprodukt, aber nicht vegan. Ich finde es wirklich schwierig, Milchprodukte gegen pflanzlichen Alternativen zu ersetzen. Meiner Meinung nach ist das bisher nur bei Margarine gelungen, alles andere würde ich auf Dauer vermissen. Schokolade esse ich zwar sehr selten, dennoch muss sie manchmal sein. Darum war ich neugierig. Ich wollte wissen, ob vegane Schokolade eine gute Alternative ist. 

Zwei Sorten weiße Schokolade und eine dunkle Trinkschokolade wurden in meinem Geschmackstest einbezogen. Die Schokoladen entstammen aus dem Hause iChocsowie von Vivani. 

 

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Feel Free

iChoc und Vivani

Bevor ich euch das Ergebnis meiner Verkostung präsentiere, möchte ich euch die Unternehmen vorstellen, die hinter diesen Produkten stehen: iChoc und Vivani. 

 

iChoc

iChoc vertritt genau jene Philosophie, die eine vegane Ernährung so attraktiv machen: Vegane Genießer sollen nicht länger verzichten! Ich sehe das vollkommen genauso, denn warum sollten Veganer in Geschmack einbüßen, obwohl sie eine Lebensweise gewählt haben, die für Moral und Nachhaltigkeit steht? Darum bestand die Grundidee darin, dass der Markt pflanzliche Schokolade benötigt, die sich geschmacklich nicht oder kaum von herkömmlicher Milchschokolade unterscheidet. Natürlich gibt es dunkle Schokoladewelche ohne tierische Produkte auskommt, nur diese überzeugt nicht jeden Geschmack. Darum will iChoc Alternativen aufzeigen – köstliche Alternativen!

 

Schokolade ist ein gutes Stück Lebensqualität

 

iChoc möchte sich von dem herkömmlichen veganen Schokoladensortiment abheben. Darum spezialisiert sich das Unternehmen auf „Milchschokolade“ – nur eben in der veganen Variante. Vergessen sind die Zeiten der Bitterschokolade. iChoc bringt Veganern die heißgeliebte „Milch“-Schokolade zurück und verzichtet dabei voll und ganz auf tierische Zutaten.

 

Vivani

Die Produkte von Vivani sind zwar nicht vollkommen vegan, aber das vegane Sortiment ist breitgefächert. Anders als iChoc versucht Vivani nicht ausschließlich das „Milchschokoladenthema“ aufzugreifen, sondern bietet auch Bitterschokolade an. Obwohl das Sortiment nicht zu 100% vegan ist, ist es zu 100% biologisch. Der Beitrag zum Erhalt einer gesunden Landwirtschaft in den Ländern, aus denen die Schokoladenrohstoffe stammen, hat für das Unternehmen oberste Priorität. Kontrollierter biologischer Anbau stellen das A und O dar. Aufgrund dessen, dass schädliche Agrochemie vermieden wird, steigen die Rohstoffpreise, was wiederum eine bessere Entlohnung und eine Steigerung des Lebensstandards der Produzenten in den Ursprungsländern zur Folge hat.

 

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iChoc White Vanilla

Die Farbe

Vegane weiße Schokolade? Eine Rarität. Ich war neugierig, habe aber versucht, meine Erwartungen nicht allzu hoch zu schrauben. Ich war nicht nur auf den Geschmack gespannt, sondern auch, wie sie aussieht. Vorweg: vegane weiße Schokolade unterscheidet sich farblich etwas von herkömmlicher weißer Schokolade. Sie ist etwas dunkler und nicht ganz so butterfarbenwie weiße Schokolade aus Kuhmilch. Das tut der Optik allerdings keinen Abbruch – die Unterschiede sind zudem nur minimal. Auf dem Foto unten unterscheidet sie sich optisch gar nicht.

 

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Wie schmeckt’s?

Konsistenz und Geschmack

Die Konsistenz ist vollkommen identisch zu herkömmlicher weißer Schokolade und auch beim Reinbeißen ist sie genauso knackig. Wie sie wohl schmeckt? Ausgezeichnet! Ich konnte in der Tat keinen großen Unterschied zu normaler weißen Schokolade erkennen – lediglich die Süße hält sich mehr im Hintergrund. Die Vanillenote sticht dezent hervor und macht die Schokolade richtig lecker. Fazit: Definitiv eine gelungene Alternative! Pluspunkt: Ich finde, die vertraute weiße Schokolade aus Kuhmilch bewirkt nach ein paar Stückchen ein leichtes Kratzen im Hals. Wenngleich sie meine Lieblingssorte ist, mag ich die kleine „Nebenwirkung“ selbstverständlich nicht so gerne. Dieser kleine „Effekt“ blieb bei der veganen weißen Schokolade tatsächlich aus.

 

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Was ist drin?

Inhaltsstoffe und Verpackung

Wenn edelstes Gewürz auf zarte weiße Reisdrink-Schokolade trifft, dann schmeckt man die Leichtigkeit des Seins. Null Aromen, dafür 100% echte Bourbon-Vanille – so ist der vegane Schokoladentraum vollkommen.

Drin ist: Roh-Rohrzucker, Kakaobutter, Reisdrinkpulver, Sonnenblumenöl, Salz, Erdmantelgrieß, Bourbon Vanilleschoten (gemahlen) – alle Zutaten entstammen aus kontrolliert biologischem Anbau.

Die Verpackung besteht aus FSC-zertifizierter Faltschachtel aus Pappe. Die Schokolade selbst (80 Gramm) ist in kompostierbare NatureFlex-Folie eingewickelt.

 

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iChoc White Nougat Crisp

Die Farbe

Das erste Erscheinungsbild lässt wohl keine weiße Schokolade vermuten. Die White Nougat Crisp kommt in einem karmellfärbigen Kleid daher. Vermutlich kommt die Farbe von den Haselnüssen, da die Schokolade zu 23 % aus Haselnussmark besteht. Trotzdem steckt weiße Schokolade dahinter.

 

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Wie schmeckt’s?

Konsistenz und Geschmack

Anders als die White Vanilla Schokolade, ist die Nougatschokolade zart-schmelzender. Sie ist nicht ganz so knackig, wie die andere Schokolade, aber dafür noch leckerer. Das Haselnusskrokant macht das Geschmackserlebnis zur puren Explosion und ich war begeistert von dieser Schokolade – und das sage ich nicht, weil mir die Schokolade zur Verfügung gestellt wurde. Der Nougatgeschmack sticht stark hervor und schmeckt wie normaler Nougat. Wahnsinnig lecker. Nougat aus Kuhmilch würde man gar nicht vermissen, denn der Geschmack gleicht sich 1:1. Unglaublich, dass diese Schokolade vegan ist. Man schmeckt keinen Unterschied. 

 

Was ist drin?

Inhaltsstoffe und Verpackung

Das Beste von Mutter Erde trifft auf himmlische Cremigkeit. Zartester weißer Haselnussnougat entführt in einem geschmacklichen Höhenflug, feinste Krokantstückchen erden mit zuckersüßer Raffinesse. Ist der Traum tatsächlich schon nach 80 g vorbei?

Drin ist: Roh-Rohrzucker, Haselnussmark, Kakaobutter, Reisdrinkpulver, Sonnenblumenöl, Salz, Haselnüsse, Mais-Glukosesirup, Karamellsirup, Bourbon Vanilleextrakt – natürlich auch alles Bio. Die Verpackung ist die Gleiche, wie bei der White Vanilla Schokolade, nur anders designed.

 

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Vivani Hot Chocolate

Trinkschokolade pur aus Feiner Bitter Schokolade

Cremiger Trinkgenuss aus echter Schokolade. Fein geraspelte Bitter Schokostückchen, die nur darauf warten, sich in heißer Milch aufzulösen und aufgeschäumt ein unvergessliches Geschmackserlebnis zu bereiten.

Bitterschokolade und ich? In Tafelform sind wir keine großen Freunde, auch beim Kuchenbacken verwende ich lieber Vollmilchschokolade, als Kochschokolade, aber ich wollte der Vivani Hot Chocolate eine Chance geben, denn sie klang vielversprechend. Vielleicht würde ich dunkle Schokolade ja als Trinkschokolade mögen. Das musste ich ausprobieren.

Ihr kennt Trinkkakao. Meistens wird er in komischer Pulverform verkauft, aber in dieser Dose befinden sich optisch ansprechende Schokospäne – selbstverständlich vegan.

Was bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts in europäischen Adelskreisen als gesellschaftliches Ereignis zelebriert wurde (wenn gleich noch aus nur zerriebenen Kakaobohnen), hat sich inzwischen wieder als Trend durchgesetzt.

Die feinen Schoko-Stückchen sind auch als Müslizutat oder zum Garnieren von Torten und Desserts attraktiv.

 

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Wie schmeckt’s?

Der Geschmack

Wie bereits erwähnt zählt Bitterschokolade nicht zu meiner Lieblingsschokolade. Ich mag es eben süß – wenn schon, denn schon. Bitterschokolade esse ich praktisch nie, höchstens Marzipan, welches mit Bitterschokolade überzogen ist, aber eine Tafel würde ich mir nicht kaufen. Der große Vorteil bei dieser Trinkschokolade liegt jedoch darin, dass man die Menge wunderbar dosieren kann. Aufgelöst habe ich die Trinkschokolade beim ersten Versuch übrigens in Milch, somit war der Drink nicht mehr vegan.

Dadurch, dass ich nur ganz wenig Bitterschokolade aufgelöst habe, hat mir die Trinkschokolade gut geschmeckt. Insgesamt waren es zwei Teelöffel. Das hat mir vollkommen gereicht – schokoladiger hätte ich es nicht haben wollen.

Fazit: Ich bleibe trotzdem lieber bei heller Schokolade, aber für Bitterschokoladenliebhaber ist die Trinkschokolade genau das richtige Essential für den Winter. Weil sie kein Pulver ist, kann man sie in kalter Milch nicht auflösen, darum muss man die Milch zuerst immer erwärmen, auch wenn man einmal eine kalte Trinkschokolade haben möchte. Dafür ist sie vollmundiger und definitiv besser, als das Pulver.

 

Ist vegane Schokolade nun eine Alternative?

Voll und ganz! iChoc ist der Clou mit der veganen „Milch“-Schokolade erstklassig gelungen. Endlich müssen Veganer nicht mehr auf den puren Schokoladengenuss verzichten. Selbst allen Nicht-Veganern würde ich empfehlen, die Schokolade zu probieren. Ihr werdet überrascht sein.

*PR Sample

Vielen Dank an Alexander für die Produkte