Tag : Fotoshootings Österreich

Behind the Blogger Scenes

 

Blogger oder generell Menschen, die oft vor der Kamera stehen und für Fotos posieren, haben es manchmal nicht leicht. Beschränken wir uns jedoch diesmal ausschließlich auf uns Blogger. Um das perfekte Foto zu bekommen, hüpfen wir auch mal etwas leichter bekleidet im Schnee herum. Frostbeulen inklusive. Trotzdem -und das darf man bei dem ganzen Gejammere nicht vergessen- liebe ich das, was ich tue. Selbst wenn das heißt, mich mitten im Schlossgarten des Schloss Eggenbergs umzuziehen und das sogar bei Minusgraden.

Da insbesondere das Thema Fotografie auf meinem Blog bei euch sehr gut ankommt, dachte ich mir, dass es an der Zeit wäre, euch einen Blick hinter die Kulissen zu zeigen. Natürlich läuft es nicht immer gleich ab. Gerade wenn ich alleine dafür verantwortlich bin, den Blog zu visualisieren, sprich wenn ICH die Fotos machen muss, sieht das ganze Prozedere anders aus. Doch in Zusammenarbeit mit anderen Bloggern entstehen oftmals nette Kooperationen, die auch einen wunderschönen gemeinsamen Tag mit sich bringen.

 

 

Behind the Blogger Scenes

Wie Blogger Kooperationen bei mir ablaufen

Generell gilt: Die besten Zusammenarbeiten mit meinen Bloggerkolleginnen entstehen immer beim Essen, bei einem Kaffee oder gar bei beidem. Dieses Mal habe ich mich mit Christina von Christina Waitforit und Nicole von Grazermadl getroffen. Und wo hat dieser spannende Shootingtag begonnen? Natürlich bei einem entspannten Frühstück im Grazer Hipsterlokal, dem Kunsthauscafé. Bevor ich mich an meine Bloggerarbeiten mache, ist es mir immer wichtig, vorher noch einmal den Kopf freizubekommen. Nur sieht das in der Realität, sprich wenn ich mich alleine um meine Postings kümmere, oftmals nicht so fancy aus, wie bei den Treffen mit der Grazer Bloggerszene. Ein Kaffee ist jedoch trotzdem immer drin, den ich dann in Ruhe an meinem Schreibtisch trinke. Währenddessen lasse ich mir immer noch einmal das Konzept des kommenden Posts durch den Kopf gehen, wie ich dieses und jenes am besten gestalte, wie die Texte aussehen sollen und welche Bilder dazu passen würden. That’s it.

Bei einem Bloggermeeting stand bis jetzt noch nicht das reine Brainstorming im Fokus. Meistens ging es eher darum, uns gegenseitig zu inspirieren und auszutauschen. So ist die ganze Bloggerszene Thema Nummer 1 und durch unsere Gespräche nehmen wir für uns selbst auch oftmals viel mit, beispielsweise was gut funktioniert, was wir besser machen können und welche Tipps und Tricks uns weiterbringen würden. Darum kann ich euch gemeinsame Zusammenarbeiten mit Bloggerinnen nur ans Herz legen. Glaubt mir, so wird das Bloggen zu einer richtigen Erfüllung. Konkurrenzkampf bringt sich nichts, aber das wissen wir inzwischen auch aus einigen älteren Postings von mir, nicht wahr?

 

Wie laufen Bloggershootings ab?

Wenn ich weiß, dass bei diversen Bloggertreffen ein Fotoshooting ansteht bzw. wir uns aus diesem Grund treffen, mache ich mir immer im Vorfeld Gedanken über das Wo und Wie. Ich bin bestimmt keine „Fotografin“, die gute Anweisungen bezüglich des Posings oder Gesichtsausdruckes geben kann, doch die Wahl der perfekten Location ist bereits die halbe Miete. Wenn es um die passende Location geht, kann man in Graz sowieso nicht viel falsch machen. Außer man stellt sich mitten auf eine grüne Wiese im Stadtpark, sodass nur noch grün, grün und nochmals grün im Hintergrund ist.

Dieses Mal entschieden wir uns übrigens für das Schloss Eggenberg, welches sich eher außerhalb der Innenstadt befindet. Soll ich euch nun den größten Blogger Struggle im Winter verraten? Wer selbst bloggt und öfters mal vor der Kamera posiert, weiß natürlich, was mitunter einer der größten Blogger Struggles im Winter ist: Die Kälte! Schlimmer als das fehlende Licht. Selbstverständlich ist die Kälte kein großes Problem, wenn man immer warm eingepackt ist, aber wer so wie ich gerne unterschiedliche Bilder haben möchte, will nicht ständig ein und dieselbe Jacke tragen.

Ich besitze insgesamt ganze 2 (!) Winterjacken bzw. -mäntel. Für mich selbst völlig ausreichend. Jedoch wird mir dadurch immer die Individualität auf den Bilder genommen. Nachdem mein roter Parka zum x-ten Mal zu sehen war, hatte ich mich schnell satt gesehen und fand meine Bilder mega langweilig. Das bedeutet, dass ich auch einmal „leichter“ bekleidet vor der Kamera stehe und mich gegebenenfalls auch bei Minusgraden umziehe. Brr.

 

 

Tipps für Bloggershootings im Winter

  • Packt euch am besten eine Thermoskanne mit Ingwertee ein, denn der wärmt. Und das sagt auch das Grazermadl. (Siehe Video)
  • Zieht euch warme Unterwäsche an und wenn ihr in Hosen oder Jeans shooten solltet, am besten auch ein Paar dicke Wollstrumpfhosen!!!

  • Schnee ist der beste Reflektor. Auch wenn das klappernde Zähne und kalte Hände/Füße bedeutet.
  • Nutzt im Winter jeden wärmeren, sonnigen Tag aus, um mehrere Outfits zu shooten. Wobei: nehmt am Besten immer mehrere Outfits zum shooten mit. Oft entdeckt man spontan mehrere verschiedene Locations. So erging es mir auch an diesem Tag. 4 verschiedene Locationmöglichkeiten, jedoch nur 1 Outfit. Oje, das ging daneben!

Die ersten Eindrücke von den Ergebnisses unsers Shootings möchte ich euch nicht vorenthalten. Mehr Bilder von mir im Schnee gibt es in einen der kommenden Postings zu sehen. Wenn ihr weitere Einblicke hinter die Kulissen wollt, schaut unbedingt -HIER- mein neues YouTube Video an.

 

 

 

People: Hometown Shooting mit Nicole

 

Wenn es darum geht, bei mir zu Hause in meiner Stadt ein Outfit zu fotografieren, stellt es für mich eine kleine Herausforderung dar. Die Kleinstadt, in der ich lebe, ist zwar hübsch und bietet nette Ecken (auch wenn sie momentan eine einzige Baustelle ist), allerdings muss man sich dort schon länger auf die Suche nach einer passenden Location machen. Vor allem, wenn man so wenig grün wie möglich auf seinem Foto haben möchte. Gerade bei Fashionshootings passt zu viel grün einfach nicht dazu. Trotzdem – wenn man die richtigen Orte kennt, hat man schnell eine Location für Shootings. Dieses Mal war die Weizbergkirche unser Ziel, eine romanische Basilika, dessen Baujahr jedoch unbekannt ist. 

Auch wenn ich nicht so religiös bin: Mit dieser Kirche verbinde ich viel. Hier haben meine Eltern geheiratet. Meine Schwester, mein Neffe und ich wurden dort getauft. Und auch meine Erstkommunion, sowie die Firmung habe ich dort erlebt – und leider auch einige Beerdigungen von Menschen, die mir nahe standen. Doch dank diesem Shooting habe ich wieder eine neue schöne Erinnerung an diese Kirche. Meine Freundin Nicole hat mir dabei geholfen, mein kleines Projekt weiterzuführen und sich als Model zur Verfügung gestellt.

 

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Hometown Shooting

mit Nicole

Die Location passt insofern deswegen auch so gut zu meinem Model, weil Nicole Lehrerin ist und neben Geographie Geschichte unterrichtet. Mit Geschichte habe ich nicht viel am Hut, weil mich mein Lehrer mit seinem Unterrichtsstil damit nicht wirklich begeistern konnte. Aber ich weiß, dass sich Historiker sehr gut mit diversen Baustilen auskennen, darum hätte die Location nicht besser gewählt sein können. Nach wie vor freue ich mich wahnsinnig, dass sich meine Freunde dazu bereit erklären, mich bei diesem Projekt zu unterstützen. 

Nicole und mich verbindet nicht nur eine jahrelange Freundschaft und eine gemeinsame Studienzeit, sie ist auch ein Vorbild für mich. Sie hat ihr Studium in der Mindestzeit abgeschlossen, hatte bei ihrer Diplomprüfung nur Einser und darf seit heuer endlich unterrichten. Von ihrem Ehrgeiz habe ich mir im Laufe des Studiums sehr viel abgeschaut. Ich glaube nicht, dass ich nach meinem Krankenhausaufenthalt so viel aufgeholt hätte, hätte ich sie nicht an meiner Seite gehabt. Dank ihrer Motivation, die auf mich übergegangen ist, habe ich mich auch so richtig reingehängt und kann ebenso bald mein Studium abschließen.

 

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Nicht nur unitechnisch war/ist Nicole eine große Stütze für mich, sondern auch privat. Schließlich waren wir nicht nur Studienkolleginnen, sondern sind -was viel wichtiger ist- Freundinnen. Es ist wirklich schön, so liebe Menschen an meiner Seite zu haben. Menschen, die mich bei dem, was ich tue, so sehr unterstützen.

Außerdem hat Nicole immer ein offenes Ohr für mich und man kann sich absolut auf sie verlassen. Es freut mich wirklich sehr, dass sie aus sich rausgegangen ist und dieses Shooting mit mir gemacht hat. Früher war es nämlich immer so, dass man sie für Fotos überreden musste. Dieses Mal fragte sogar sie mich, ob ich Fotos von ihr machen würde. Da konnte ich nicht anders und musste einfach Ja sagen. Es hat sich absolut gelohnt, denn ich finde, sie macht auf den Fotos eine tolle Figur, nicht wahr? Das ist aber auch gar nicht so schwer, denn ich bin definitiv permanent von schönen Menschen umgeben. 😉

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Danke

An dieser Stelle vielen Dank an meine wundervolle Nicole für das schöne Shooting. Ich hoffe, euch gefallen die Fotos genauso gut, wie mir.