Tag : Frühstück

Be Brewtiful am Tag des Kaffees

Werbung: Der Beitrag „Be Brewtiful am Tag des Kaffees“ entstand in Zusammenarbeit mit J.Hornig.


 

Was wäre der Tagesbeginn ohne diesen bekannten Duft in der Nase? Unverkennbar aromatisch und einzigartig. Wie könnte ich stressige Arbeitstage nur ohne überstehen? Ohne dieses Elixier? Ein Elixier mit unglaublichen Kräften, denn es schafft das, was sonst niemand schafft. Es macht meine müden Augen wach. Auch wenn ich zwei oder drei Anläufe brauche. Oder Tassen. Es ist mein Überlebenselixier für stressige, aber auch nicht ganz so stressige Tage: Kaffee. Eine große Liebe, wenn auch nicht auf den ersten Schluck. Nichts auf dieser Welt ist vergleichbar mit unserem Wachmachergetränk. Und nichts auf der Welt hat so eine unverkennbare Duftnote, wie Kaffee. Kaffee und ich – wir verstanden uns nicht von Anfang an gut, doch irgendwann entwickelte sich zwischen uns doch noch eine ernsthafte Beziehung. Ein Indiz dafür, dass ich immer mehrere Anläufe brauche, bis etwas wirklich funktioniert? Wer weiß!

Obwohl es kein Geheimnis mehr ist, bin ich immer noch aufgeregt, wenn ich darüber nachdenke, schreibe oder spreche. Kaffee hat mich durch den grauen Unialltag begleitet, mir so manche Lehrveranstaltung versüßt und ja, ich war auch kurz davor, mich bei Kaffee im Vorwort meiner Diplomarbeit zu bedanken. Unsere Beziehung ist etwas ganz Besonderes. Jetzt, einige Jahre nachdem sich das Band zwischen uns gefestigt hat und wir unzertrennlich wurden, habe ich plötzlich meine eigene Kaffeeröstung. Eine Kaffeeröstung, die nicht mir ganz alleine gehört. Aber ich teile gerne. Vor allem mit lieben Freunden. Kerstin von Miss Getaway und ich bringen im Oktober Be Brewtiful auf den Markt. Damit wollen wir nicht nur eure müden Tage erhellen, sondern auch das Leben anderer. Der Reinerlös unseres Verkaufs soll einem guten Zweck zukommen.

 

 

Be Brewtiful

Von der Bohne zur Röstung bis hin ins Kaffeehäferl

Alles begann in der ersten Jahreshälfte, als wir von J.Hornig gefragt wurden, gemeinsam an einer eigenen Kaffeeröstung zu arbeiten, die auch verkauft werden soll. Begeisterung machte sich bei uns breit. Dass wir beide hoffnungslose Coffeejunkies sind, ist kein Geheimnis. Die Karten liegen auf den Tisch – schon längst. Von der ersten Nachricht zum Projektstart vergingen einige Monate. Monate der Ungeduld, aber auch Monate der Vorfreude.

 

 

Das Cupping

Hinter Be Brewtiful steckt eine Röstung, die Kerstin und ich selbst auswählen durften. Das geschah bei einem sogenannten Cupping. Acht Kaffeeröstungen wurden uns serviert, die wir probierten, bewerteten und geschmacklich analysierten. Wir drucksten herum, konnten uns nicht entscheiden, obwohl mein Favorit doch von Anfang an Cup Nummer acht war, der tatsächlich von Cup Nummer acht zu Be Brewtiful wurde.

 

 

Der Name und das Design

Nach dem Cupping hatten wir die Aufgabe, uns einen Namen zu überlegen und das Design zu kreieren. Eine Bestandsprobe für unsere Freundschaft? Wohl kaum! Hier zeigte sich erneut die Harmonie zwischen Kerstin und mir. Wir mussten nicht lange diskutieren, hatten ähnliche Visionen und fanden unsere Ideen gut, sodass eine Einigung kein Hindernisparcours darstellte. Ein wichtiges Kriterium stand auf unserer Prioritätenliste: Name und Design mussten zu uns beiden passen.

Zwar sind Kerstin und ich sowohl äußerlich als auch teilweise charakterlich unterschiedlich, aber wir haben uns auf gemeinsame Interessen fokussiert: Selbstentfaltung/Selbstentwicklung/Selbstliebe, Kaffee und Reisen. So entstand das Design mit den Kontinenten und der Name: Be Brewtiful.

 

 

Das Aroma

Be Brewtiful ist mild im Geschmack, mit einer schokoladigen Note und passt zu sämtlichen Kaffeezubereitungsmethoden. Ob Vollautomat, Bialetti oder French Press – unser Kaffee ist für jeden geeignet. Plus: Unsere Bohnen sind zu 100% Arabica Bohnen.

 

 

Die Röstung

Wir waren hautnah mit dabei, als Be Brewtiful geröstet wurde und durften exklusive Einblicke in die Kaffeeproduktion nehmen. Vom Rohkaffee bis zum Konsumenten sind unzählige und aufwendige Arbeitsschritte notwendig. Alles für die gute Bohne.

 

Be Brewtiful

 

Es dauert nicht mehr lange und dann wird es Be Brewtiful zu kaufen geben. Kerstin und ich würden uns sehr freuen, wenn ihr uns bei unserem kleinen Projekt unterstützt. Allen voran deswegen, weil wir einen guten Spendenerlös für einen guten Zweck erzielen möchten. Ihr werdet sofort informiert, wenn die Kaffeeröstung an die Kauffront geht. Auf Instagram halte ich euch auf dem Laufenden.

 

Gesunde Polenta-Topfen-Fruchtschnitte

Die Sonnenstrahlen kitzeln auf meiner Haut. In meinen Ohren spielt sich eine von draußen kommende Melodie hab. So frühlingshaft und so laut, sodass sie sogar durch meine Wände hindurchdrängt. Vogelgezwitscher. Vorsichtig blinzle ich. Draußen ist es herrlich. Ein neuer Tag voller Sonnenschein kündigt sich an. Und während ich von der Sonne langsam wachgeküsst werde, weiß ich es. Ich weiß es ganz genau:

 

„I go for Cake today!“

 

Lange Zeit schon spiele ich mit dem Gedanken. Vielleicht nicht gerade der nahrhafteste Start in den Tag, aber dafür ein Leckerer. Und es versetzt mich zurück. Zurück in die Kindheit, wo es an Geburtstagen oder sonntags auch mal ein Stück Kuchen am Morgen sein durfte. Wie lange diese Zeiten schon zurückliegen. Die Erinnerungen daran sind bereits verblasst. Ich weiß nicht mehr, wie das ist oder wie es war. Aber wenn ich daran denke, ja, dann habe ich manchmal noch diese wunderschönen Kindheitserinnerungen, die in meinem inneren Auge abgespielt werden. Dann ist auch plötzlich wieder dieser Duft von Rührkuchen in meiner Nase. Und dieses warme Gefühl, wenn man die Küche betritt, wo gerade frisch Kuchen gebacken wurde.

Seien wir uns mal ehrlich, liebe Lisa. So einfach geht das schon seit Jahren nicht mehr. Du kannst nicht einfach so aufstehen, sagen „I go for cake today“ und es auch tatsächlich tun. Desserts sind immer noch problematisch für mich. Insbesondere die typischen Zutaten für Kuchen und Kuchenbelag machen es mir nicht einfach: Mehl, Zucker und fettreiche Milchprodukte wie Schlagobers oder Mascarpone. Leider immer noch undenkbar für mich, aber seitdem ich mich mit meiner Ernährung verstärkt auseinandersetze, bin ich verrückt danach, neue Rezepte und gesunde Alternativen zu kreieren. So entstand auch meine Frühstücks-Polenta-Topfen-Fruchtschnitte.

Ja, es ist kein New York Cheesecake oder eine Himbeer-Mohn-Torte, aber ein Anfang für einen Wohlfühlmoment. Ich selbst bin mit meinen gesunden Alternativen momentan mehr als zufrieden. Und pst: Man sollte auch gesund in den Tag starten, um genug Energie zu haben.

 

Polenta-Topfen-Fruchtschnitte

 

Polenta statt Mehl

Wie man aus dem italienischen Maisgrieß ein Dessert zaubert

Ja, Kohlenhydrate bezeichne ich gerne als meine Feinde. Aber pst, Kohlenhydrate sind natürlich keine Feinde. Wir brauchen sie in unserer Ernährung, um zu funktionieren. Es ist nur so, dass ich vor einigen Getreideprodukten immer noch Berührungsängste habe, vor anderen jedoch nicht. Unabhängig von der Kalorienbilanz, weil es da meistens keine großen Unterschiede gibt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Womit ich nie große Probleme hatte, war Maisgrieß, im Fachjargon auch als Polenta bezeichnet. Der zählte immer zu den grünen Lebensmitteln, sprich zu meinem Safe-Food. Und wie können die Steps in die richtige Richtung wohl besser beginnen, als bei den Lebensmitteln, die mir kein riesengroßes schlechtes Gewissen bescheren?

Dank Hannah habe ich entdeckt, dass sich Polenta auch für den süßen Genuss eignet. Da Polenta rasch kompakt wird und sich die aufgequellten Körnchen sofort gut zusammenhalten, habe ich mir gedacht, dass Polenta nicht nur eine gute Basis für eine gesunde Polentapizza ist, sondern auch als Kuchenersatz mit Topfen lecker sein könnte. Ausprobiert, mit frischen Früchten garniert und sofort begeistert gewesen. Das beschreibt den ersten Versuch am Besten. Und weil es so gut wurde, möchte ich euch den besten gesunden Snack, den ich bis dato kreiert habe, nicht vorenthalten. Er ist so erfrischend, dass er perfekt in die Jahreszeit passt.

 


 

Tipp No.1
Die Polenta-Frucht-Schnitte lässt sich auch am Vorabend super zubereiten. So braucht ihr nur noch aufstehen und euer Frühstück genießen.

 


 

Tipp No.2
Erst am nächsten Morgen mit frischen Früchten garnieren. Das sorgt für den extra Frischekick.

 


 

Polenta-Topfen-Fruchtschnitte

 

 

Das Rezept

Polenta-Topfen-Fruchtschnitte

 

[kindred-recipe id=“9617″ title=“Healthy Breakfastcake: Polenta-Topfen-Fruchtschnitte“]

Polenta-Topfen-Fruchtschnitte Polenta-Topfen-Fruchtschnitte Polenta-Topfen-Fruchtschnitte Polenta-Topfen-Fruchtschnitte Polenta-Topfen-Fruchtschnitte Polenta-Topfen-Fruchtschnitte Polenta-Topfen-Fruchtschnitte Polenta-Topfen-Fruchtschnitte

 

 

My Morning Food Routine (Breakfast)

Throwback: Meine Morning Food Routine in Zeiten von Hungerphasen ist nicht besonders nennenswert, aber nahm rückblickend doch mehr Zeit in Anspruch, als sie es jetzt tut. Schon in der Früh hatte ich einen halben Liter Milch und einen halben Liter Sojamilch intus. Das ging fast über eine ganze Stunde so, bis ich aufgebläht und mir schlecht war. Keine schöne Angewohnheit. Zugegebenermaßen war es gar nicht leicht, mir diese schreckliche Angewohnheit wieder abzugewöhnen. Seit meiner Ernährungsumstellung bemühe ich mich nun auch, meine Frühstücksgewohnheiten zu verändern. So hat sich meine Morning Food Routine endlich zum Besseren gewandelt.

Ich frühstücke wieder täglich. Inzwischen merke ich deutliche Verbesserungen. Die größte Veränderung davon: Ich konnte mich endlich von meinem Food Baby verabschieden.

 

Morning Food Routine

 

My Daily Morning Food Routine

Meine Morning Food Routine beginnt bereits am Abend davor. Wenn ich im Bett liege, überlege ich mir, was ich am nächsten Tag Frühstücken möchte und notiere es in meiner App. Ich bin noch nicht soweit, dass ich mir spontan irgendetwas richte, was ich gerne hätte. Um ehrlich zu sein: es würde mich maßlos überfordern, aber das ist für mich vollkommen okay. Spontane Entscheidungen beim Essen liegen mir einfach nicht. Mir fällt gerade auf: Seit Anbeginn meiner Essstörung habe ich mich immer ein bisschen schwer getan, was spontane Ess-Entscheidungen betrifft.

Nun achte ich darauf, morgens genügend Kalorien und Nährstoffe zu mir zu nehmen. Meine App berechnet automatisch, wie viele Kalorien ich am Morgen in etwa brauche. Auch, wenn ich das Ziel nie ganz schaffe, komme ich doch immer sehr nah dran.

 

Morning Food Routine

 

Meine Erkenntnisse bei der Frühstücksplanung

Als ich mit dem Tracken begann und folglich auch mein Frühstück aufzeichnete, erschrak ich nahezu, wie gering der Anteil meiner aufgenommenen Kalorien aus der festen Nahrung war und wie hoch der Kalorienanteil der Liquids, sprich Milch, war. Weil ich zumindest den Hunger stillen wollte (ich hasse ein zu deutlich spürbares Sättigungsgefühl) wusste ich, dass ich meine bereits morgendliche Aufnahme von Milchkaffee drastisch reduzieren und durch feste Nahrungsmittel ersetzen muss. Ich wollte nicht nur späteren Cravings umgehen, sondern auch genügend Energie für den Tag gewinnen.

Mittlerweile kann ich sagen, dass es sich definitiv etwas gebracht hat, auch wenn es immer noch schwer ist. Ich trinke nur noch einen Milchkaffee am Morgen. Mal mit Sojamilch, mal mit Halbfettmilch. Dadurch hat sich nicht nur meine Haut verbessert, sondern auch mein gesamtes Wohlbefinden. Plus: Ich habe auch Energie für den Morgensport. Ein weiterer Benefit, der mir den Weg in einen besseren, gesünderen Lebensstil ebnen soll.

 

Morning Food Routine

 

Das mache ich direkt nach dem Aufstehen

Während früher meine Augen erst auf Halbmast waren, hörte man schon den unverkennbaren Ton der Kaffeemaschine. Der vertraute Duft gerösteter Kaffeebohnen stieg sofort in die Nase. Heute trinke ich nach dem Aufstehen zuerst ein Glas Wasser. Das ist für mich mein Wachmacher, sodass ich auf meinen Kaffee direkt nach dem Aufstehen nicht mehr angewiesen bin.

Als nächstes öffne ich meine App und lese mir noch einmal durch, was ich für mein Frühstück eingeplant habe. Zwar wiege ich meine Lebensmittel, aber ein Ziel für die Zukunft ist es, ein Händchen für Portionsgrößen zu bekommen und später ohne die Küchenwaage auszukommen. Übrigens: Das Wiegen ist nicht dazu da, weil ich Angst habe, zu viel zu nehmen. Es unterstützt mich eher dabei, nicht zu wenig zu nehmen, weil meine Vorstellung von Portionsgrößen und Kalorienanteile stark verzerrt ist.

Erst nachdem ich mein Frühstück fertig vorbereitet habe, schalte ich die Kaffeemaschine ein und genehmige mir meinen ersten Kaffee am Tag. Wahlweise mit aufgeschäumter Sojamilch, laktosefreier Milch oder Halbfettmilch.

 

Morning Food Routine

 

Das Frühstücke ich

Zwar neige ich dazu, ein Gewohnheitstyp zu sein, doch gerade jetzt, wo ich mir selbst die Freiheit zu essen zurückgegeben habe, möchte ich so vielseitig wie möglich essen. Jeder Tag soll anders beginnen. Natürlich kommt es vor, dass ich an zwei oder drei Tagen mal das gleiche esse, aber ansonsten bin ich bemüht, meine Ernährung so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.

Meistens ist mein Frühstück vegan, aber nicht nur. Durch meine drastische Reduktion von Milch habe ich Probleme damit, genügend Eiweiß zu mir zu nehmen, obwohl ich dem Muskelaufbau zuliebe eigentlich auf eine High Protein Ernährung setze. Darum gibt es auch oft Topfen oder Skyr Joghurt. Selbst Kohlehydrate (meine Feinde in der Essstörung) finden ihren Platz in Form von Porridge, Grießbrei oder süßen Polenta.

Ich frühstücke im Grunde genommen das, worauf ich Lust habe – meistens süß, da ich nicht wirklich eine herzhafte Frühstückerin bin (außer es hat mit Avocado oder Lachs zu tun). Dabei dürfen auch frisches Obst oder gerne auch mal Trockenobst (vorzugsweise Gojibeeren, Cranberries und Datteln) nicht fehlen. Besonders gerne verwende ich Nüsse, wie Cashews oder Mandelblätter – allerdings nicht täglich und eher dann, wenn ich auf mehr Proteine anstatt Kohlehydrate setze.

 

Morning Food Routine

 

Meine Frühstücks-Favoriten

Ich merke langsam, wie meine Experimentierfreude zurückkehrt. Nie im Leben hätte ich mir gedacht, dass es so viele gesunde Abwechslungen für das Frühstück gibt und es macht mir Spaß, mir immer wieder neue Dinge auszudenken. Obwohl ich kein Bananenfan bin, habe ich mir letztens sogar Bananen-Pancakes gemacht. Das war nicht nur einer meiner größten Fooderfolge in den letzten Monaten, sondern hat erstaunlicherweise sogar ziemlich gut geschmeckt. Selbst die „Ich-Nehme-Es-Mir-Schon-So-Lange-Vor“- Smoothiebowl wurde neulich ausprobiert. Die wird es im Sommer dann öfters geben. Ansonsten liebe ich folgende Kombinationen:

  • Grießbrei aus Weichweizengrieß mit Mandelmilch, veganen Mandeljoghurt und halbgefrorenen Himbeerrmus (ich liebe die sorbetähnliche Konsistenz)
  • Porridge mit Sojamilch, Sojajoghurt, Gojibeeren und halbgefrorenen Erdbeermus
  • Süße Polenta mit Cashewmilch, veganem Kokosjoghurt, halbgefrorenen Blaubeermus und Physalis
  • Magertopfen mit halbgefrorenen Himbeermus, Mandelblätter und Cashews

 

Morning Food Routine

 

Das wichtigste zum Schluss

…ich nehme mir Zeit

Mein neu angeeigneter Rhythmus, der mich automatisch um kurz vor sechs Uhr morgens aufwachen lässt, ermöglicht es mir, für das Frühstück genügend Zeit zu haben. Das ist insofern wichtig, weil ich keine Ausreden mehr habe, das Frühstück ausfallen zu lassen. Nicht nur bei der Zubereitung lasse ich mir Zeit, sondern insbesondere beim Frühstück. Ich möchte es erreichen, dass mein Frühstück wieder zelebriert wird, da es auch die Mahlzeit ist, die mir von allen dreien am leichtesten fällt.

Nach dem Frühstück gibt es erneut ein Glas Wasser mit Zitronensaft.


 

Falls ihr Tipps und gesunde Frühstücksrezepte habt, immer nur her damit.

Hättet ihr auch gerne eine Lunch Food Routine und eine Dinner Food Routine?

 

 

No. 11: Christmassy Breakfast Ideas

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 11: Christmassy Breakfast Ideas

Hand aufs Herz. Kekse bzw. Plätzchen sind der Hauptgrund, warum wir die Weihnachtszeit so sehr lieben. Weihnachten ist die Zeit der süßen Leckereien, der kleinen Sünden und des Schlemmens. Und ich finde, gerade in dieser Zeit sollte man sich diese wunderbaren Köstlichkeiten ohne schlechtes Gewissen gönnen. Vielleicht geht es euch so wie mir und ihr könntet die Weihnachtsbäckereien bereits als Frühstück verdrücken. Da ich meinen Morgen allerdings nicht immer mit Keksen, sondern manchmal auch vernünftig beginnen möchte, habe ich mir Gedanken gemacht, wie man Weihnachtsplätzchen und das Frühstück miteinander kombinieren könnte. Und so entstanden drei Rezepte, die ich für euch kredenzt habe.

 

Porridge2

 

Porridge trifft Vanillekipferl

Porridge ist eines meiner liebsten Frühstücke. Er ist (richtig zubereitet) gesund, schmeckt lecker und macht lange satt. Ich kombiniere ihn am Liebsten mit frischen Früchten, Topfen oder Joghurt und Nüssen. Um den Porridge weihnachtlicher zu machen, habe ich mir gedacht, dass wir ihn mit den Vanillekipferln bekannt machen könnten und siehe da, es entstand eine perfekte Harmonie. 

Auf richtige Vanillekipferl habe ich bei diesem Rezept verzichtet, jedoch habe ich im Kühlregal von Exquisa einen Vanillekipferltopfen (oder Quark, damit meine deutschen Leser auch verstehen, was gemeint ist) gefunden, der auch pur superlecker schmeckt.

 

Porridge Zutat

[kindred-recipe id=“3952″ title=“Weihnachtlicher Vanillekipferl-Porridge“]

Porridge Detail Porridge

 

Eine kleine Lebkuchenwerkstatt in meinem Bratapfel- Grießbrei

Manchmal darf es am Morgen auch Grießbrei sein. Obwohl ich Porridge viel lieber esse, habe ich doch hin und wieder einen richtigen Gusto auf Grießbrei, denn Grießbrei erinnert mich an meine Kindheit. Was ist schöner, als in der Weihnachtszeit in seine Kindheit zurückversetzt zu werden? Genauso ist es mit Lebkuchen. Lebkuchen gehört zur Weihnachtszeit einfach dazu, wie das Lametta auf den Christbaum (jedenfalls wenn es nach Mama Lait geht).

 

Lebkuchen Grießbrei 1 Lebkuchen Grießbrei frontal 2

 

Grießbrei esse ich lieber ohne Joghurt oder Topfen, dafür muss Grießbrei bei mir immer getoppt werden. Normalerweise haue ich stets eine ordentliche Portion Himbeeren rauf. Da diese jedoch weniger weihnachtlich sind, habe ich mich dieses Mal für ein anderes Topping entschieden. Was noch anders ist, als sonst, ist ein ganz besonderes Gewürz, mit dem ich meinen Grießbrei angereichert habe: Lebkuchengewürz. 

 

Lebkuchen Grießbrei Beitragsbild 1 Detail Lebkuchen Grießbrei 2

[kindred-recipe id=“4171″ title=“Lebkuchengrießbrei mit Bratapfeltopping“]

Detail Lebkuchen Grießbrei 9_9_1

 

Ein Mug Cake ganz im Zeichen des Spekulatius‘

Spekulatius ist einer meiner liebsten Weihnachtskekse. Als Kind habe ich Spekulatius gehasst und immer nur die Mandeln mit meinen unteren Schneidezähnen heruntergeschabt. Da gab es das eine oder andere Mal Schimpfe von Mama Lait mit der Anmerkung, Klein Lisa sollte nicht so verschwenderisch mit dem Essen umgehen. Recht hatte sie! Heute liebe ich Spekulatius und könnte mich daran sattessen. Genauso ergeht es mir mit Mug Cakes. Manchmal muss es halt ein süßer Kuchen in der Früh sein. Da ich aber nicht Zeit habe, am frühen Morgen zu backen und ich gerne warm frühstücke, ist der Mug Cake eine perfekte Alternative und superschnell gemacht. Yummy! 

 

Mug Cake gesamt Mug Cake 99

 

Darum schnappt euch eure Lieblingstasse und schon geht’s los. Meine Tasse ist übrigens von Depot und noch aktuell. Das heißt, es dürfte sie auch in eurem Depotstore geben.

 

Close up Mug Cake8

[kindred-recipe id=“4178″ title=“Spekulatius Mug Cake mit Mandeljoghurt Topping“]

Mug Cake9

 

Vielleicht habt ihr ja Lust, diese Rezepte oder ein anderes, was ich bereits im Zuge dieses Adventskalenders gepostet habe, nachzumachen. Ich würde mich diesbezüglich sehr freuen, wenn ihr mir eure Ergebnisse nicht vorenthaltet und ihr sie mir auf Instagram zeigt. Auf Instagram könnt ihr sie einfach unter den Hashtag #cafeaulaitchristmas setzen.

Was mich noch brennend interessiert: Welche Frühstücksinspiration hat euch denn am Besten gefallen? 

 
Detail Lebkuchen Grießbrei 1

Throwback to Trieste [Video]

Throwback to Trieste

An Italian Love at the first sight

Über drei Wochen ist meine Reise nach Triest nun her. Drei Wochen – Wahnsinn. Und ich wünsche mich zurück. In dieses bunte Treiben. In diese bezaubernde, kleine Altstadt, die so hell erstrahlt mit all ihren italienischen Monumenten. Zurück an den Hafen, umgeben von Windböen, die mich fast weggeweht hätten. Triest – eine Liebe auf den ersten Blick. Pure Italian Amore!

 

Trieste

 

Ich vermisse Triest. Die Wärme, das schwüle, drückende Wetter, die Meeresbrise und den Karst, der während der Hin- und Rückfahrt an mir vorbeizog. Den ich verträumten Blickes betrachtete, als ich im Bus saß. In der Hand eine frisch gepflückte, fast noch unreife Khaki. 

Die Reise war kurz, sodass man gar nicht von einer Reise sprechen kann. Es war eher ein Trip – ein Kurztrip. Aber es war ein Kurztrip, der Eindruck hinterlassen hat. Der mein Herz höher schlagen lassen hat. Seitengassenromantik wohin man schaut. Genau das verzaubert mich und zieht mich in einen ZauberbannWeil es eben magisch ist. La Dolce Vita bereits im Norden – das ist Italien. Das richtige Italien. Nicht jenes, welches von deutschsprachigen Touristen umgeben ist. Die einen Teil Italiens zu ihrer/unserer Kultur gemacht haben.

 

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My Special Moments

Quality Time, Coffee and Breakfast

Bei so einer Reise gibt es immer Momente, die sie zu etwas Besonderem machen. Momente, die man womöglich auch zu Hause haben könnte, ohne dass man extra in ein anderes Land fahren müsste. Mit meiner Mama könnte ich in der Tat mehr Zeit verbringen, aber unsere zeitlichen Termine lassen es oftmals nicht zu – gerade jetzt, wo die Uni wieder angefangen hat. Außerdem arbeitet meine Mutter in einem Pflegeberuf, was bedeutet, dass auch sie sehr gebunden ist. Zusätzlich hat sie noch den Haushalt und ihren heißbeliebten Garten (natürlich versuche ich sie zu unterstützen, wo ich nur kann und wie es sich mir zeitlich ausgeht). Oftmals ist es nicht verwunderlich, dass wir da aneinander vorbei leben und uns nur „Guten Morgen“ und „Gute Nacht“ sagen können. So ist unser Alltag, darum habe ich es umso mehr genossen, ein komplettes Mutter-Tochter-Wochenende zu haben. Das vermisse ich wahnsinnig, doch dafür sind die gemeinsamen Momente, die wir nach ewig langen Zeitspannen haben, eine reine Erholung.

Endlich hatten wir wieder die Zeit, ein ganzes Wochenende miteinander zu verbringen. Wir waren shoppen, viel Kaffee trinken, sind Essen gegangen und haben zusammen gefrühstückt. Das Frühstück ist meine allerliebste Mahlzeit des Tages und leider auch die Mahlzeit, die ich, sofern der Alltag wieder eingekehrt ist, häufig ausfallen lasse (Schande über mein Haupt).

 

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Das Frühstücksbuffet war ein wahr gewordener „Breakfast Dream“. Ich bin es von Stadthotels ansonsten gar nicht gewohnt, dass so eine Vielfalt herrscht. Wenn ich so an mein Wienwochenende zurückdenke, erscheint mir das, was wir damals bekommen haben -natürlich nur im Vergleich zu Triest- unglaublich mickrig. Im Hotel Coppe 4* gab es alles, was das Herz begehrt. Egal, ob man ein pikanter oder süßer Frühstücker ist. Von vegetarisch, vegan bis hin zu deftigem Aufschnitt (um den ich einen großen Bogen mache – eh schon wissen) – es war alles dabei. Frische Früchte, Müsli, Kuchen und herrliches italienisches Gebäck (natürlich frisch). Es duftete wie im „Foodheaven“ und keine Wünsche blieben offen. Es gab sogar Soja- und Reismilch, sowie diverse gluten- und laktosefreie Produkte, eine Joghurtvielfalt und den besten Milchschaum, den ich je in einem Hotel bekommen habe. Wenn ich nur daran denke, will ich wieder zurück. Stattdessen sitze ich gerade an der Uni und trinke meinen Latte Macchiato mit frischer Bourbonvanille. Auch gut, aber ganz und gar nicht vergleichbar mit dem, was mir in Italien geboten wurde. Please take me back!

 

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Most magical moment

Ein unvergesslicher Zauber

Den unvergesslichsten Moment habe ich allerdings alleine verbracht. Das verrate ich euch heute jedoch noch nicht. Heißt: Ihr müsst euch bis zum nächsten Post gedulden. Soviel kann ich trotzdem schon verraten – es sind Anekdoten im Bezug auf Triest geplant, mit unglaublich persönlichen Gedanken und Gefühlen. Ich hoffe, es gelingt mir, euch in diese Gefühlswelt mitzunehmen, zu fesseln – genauso, wie es mich gefesselt hat, denn das war ein Zaubermoment. Dafür gibt es heute schon mein Video und da sieht man sogar einen kleinen Ausschnitt von dem, was euch das nächste Mal erwartet. Nur denke ich nicht, dass ihr auf den ersten Blick draufkommen werdet, um was es sich handelt.

Viel Spaß mit dem Video! 

 

Freiblick Graz by Eckstein

Wie für viele andere auch, ist das Frühstück einfach die beste Mahlzeit für mich. Ganz besonders liebe ich das Frühstücken auswärts. Diesmal ging es endlich wieder einmal in das „Freiblick“ in Graz. Ein Lokal, welches sich im Dachgeschoss eines großen Modehauses in Österreich befindet. Alleine schon wegen der atemberaubenden Aussicht auf den Schloßberg lohnt sich ein Besuch dort, aber ganz besonders toll und extravagant finde ich die Frühstückskarte, die nach diversen Designern benannt ist. Wer also einmal gerne mit Guido Maria Kretschmer, Karl Lagerfeld, Jean Paul Gaultier oder den verstorbenen Designern Christian Dior und Coco Chanel frühstücken möchte, der ist hier genau richtig.

Wir haben unseren unifreien Tag dafür genutzt, den Geburtstag einer Freundin mit einem ausgiebigen Frühstück zu feiern. Leider hat unser liebes Geburtstagskind vergessen, zu reservieren, weswegen wir draußen keinen Platz mehr bekommen haben (darum unbedingt reservieren, wenn man draußen sitzen möchte), aber zum Glück ließen sich drinnen noch ein paar freie Tische finden. Der entspannten Atmosphäre tat dies allerdings keinen Abbruch. Auch drinnen hat man noch einen wunderbaren Blick auf den Schlossberg, da das Café ziemlich verglast ist.

Nur bei der Frühstücksauswahl hatten wir die Qual der Wahl. Mit welchem Designer sollten wir uns ein Stelldichein geben? Oder sollten wir ganz auf den Designerschnickschnack verzichten und uns doch lieber einen lecker Porridge (mein Lieblingsfrühstück) oder French Toast genehmigen? Schlussendlich durften Karl Lagerfeld, Guido Maria Kretschmer und Christian Dior an unserem Tisch Platz nehmen.

 

Ich selbst entschied mich für Guido Maria Kretschmer. Mein Frühstück bestand aus Schnittkäse, Lachs anstatt vegetarischer Wurst, Spinat, Gemüse, Eierspeis (Rührei) mit Gartenkresse, sowie Pancakes mit Bananen, Vanilleespuma und Agavendicksaft. Das Geburtstagskind genehmigte sich ein Karl Lagerfeld Frühstück. Dieses bestand aus gebratenen Frühstücksspeck, Rahmspinat, einem pochierten Bio-Ei, Hollandaise, Pancakes mit frischen Früchten, Vanilleespuma und Ahornsirup. Für eine weitere Freundin von uns gab es Christian Dior in einer etwas abgewandelten, laktosefreien Form: Lachs, Garnelen, eingelegtes Gemüse und Dijon-Honig-Dip. Zu jedem Frühstück gibts noch Gebäck in Form von einem Croissant, einer Semmel und zwei Scheiben Schwarzbrot, sowie ein Kombucha-Getränk (Classic oder Quitte). 

 

Jedes einzelne Frühstück wird liebevoll angerichtet. Ich fand vor allem die Idee mit den Brotsäckchen zuckersüß. Insbesondere weil ich es sehr gerne mag, wenn man aus Minimalistischem Dinge zaubern kann, die richtig cool aussehen. Die Idee habe ich mir für den nächsten Homebrunch schon einmal vorgemerkt. Zudem hat alles richtig gut geschmeckt. Perfekte Mädelstage beginnen einfach immer bei einem tollen Frühstück. Oder seht ihr das etwa anders? Es war wirklich schön, die ganzen Strapazen der letzten Woche zu vergessen und einmal nicht ständig an die Uni oder andere Verpflichtungen denken zu müssen. Bei einem Frühstück kann ich einfach immer abschalten und genießen – vor allem in so einem schönen Ambiente. 

 

Da das Wetter immer besser wurde und sich der wolkenbehangene Himmel sehr bald in einem strahlenden Blau erfreute, verlagerten wir unseren Standort und begaben uns in ein weiteres Café, welches ebenso eine Dachterrasse besitzt und im selben Gebäude ist. Leider habe ich den Namen vergessen. Dort sahen wir zwar immer noch etwas vom Uhrturm, allerdings war der Blick auf die Mur, sowie auf die Murinsel wesentlich schöner. Das zweite Lokal ist ein kleiner Geheimtipp. Während das Freiblick meistens gerammelt voll ist, hat man in diesem Lokal auch ohne einer Reservierung die Möglichkeit auf einem Platz im Freien. Zudem sind dort die Getränke ein bisschen günstiger. Generell ist das Freiblick preislich gesehen nicht so studentenbudgetfreundlich (aber auch nicht so übertrieben teuer), allerdings muss man sich ab und zu auch einmal etwas gönnen, nicht wahr?

 

Kleiner Tipp: Wenn ihr mal in Graz oder sonst irgendwo in der Steiermark seid, dann probiert unbedingt Schilcherol! Nein, da ist kein Aperol drin (den ich im Übrigen selbst nicht mag). Es ist eher wie ein Hugo, nur mit Schilcherwein anstatt Prosecco. Es gibt nichts Besseres!

 

Peachy & Creamy Breakfast Trifle

Tag 3 meiner Brunchreihe und heute gibt es den Breakfast-Trifle. Ein Trifle, der aus wenigen Zutaten besteht und zwei wichtige Brunchessentials enthält: Müsli und Joghurt. Dadurch, dass wir am Tag vor dem Brunch eine Dose Pfirsiche aufgemacht haben und welche übrig geblieben sind, war die Fruchtsorte für den Fruchtspiegel schnell entschieden. Natürlich könnt ihr auch noch jede andere x-beliebige Fruchtsorte nehmen. Wir waren bei meinem Brunch zu dritt, also habe ich nur drei Gläschen gemacht, aber ich habe das Rezept neu berechnet, dass es insgesamt für 6 Personen reicht. Na ja, es ist ja auch nicht schwierig, die doppelte Menge zu berechnen 😉

Für 6 Gläser braucht ihr
500 g Topfen (Quark)
250 g Joghurt (z.B. Vanille)
6 EL Müsli
1 Dose Pfirsiche
 
Zum Verzieren: Müsli, Beeren, Nüsse
 
 

Zubereitung

Zuerst mixt ihr das Joghurt und den Topfen zu einer cremigen Masse. Wer es gerne noch süßer mag, der kann das ganze Joghurt-Topfen-Gemisch auch mit ein wenig Puder- oder Vanillezucker süßen. Mein Tipp, wenn ihr die Creme kleckerfrei in das Glas bekommen wollt: Füllt die Masse in einen Spritzbeutel. Danach gebt ihr in jedes Glas etwas von der Creme. Anschließend gebt ihr in jedes Glas einen Esslöffel Müsli, welches ihr nun mit einer weiteren Schicht Creme bedeckt. Zum Schluss füllt ihr die Gläser mit den püriertem Pfirsichen bzw. dem Pfirsichmus auf und dekoriert die Creme mit Müsli, Nüssen und/oder Beeren, wie z.B. Blaubeeren. 

Die leckersten Brunch Essentials

Heute startet nun offiziell meine Brunchreihe und ich hoffe, ihr könnt einige Inspirationen daraus mitnehmen, falls ihr selbst in kommender Zeit einen Brunch plant. Gerade die Weihnachtszeit bietet die perfekte Zeit, um ausgiebig mit seinen Lieben zu brunchen!

Obwohl der Brunch dazu dient, das Mittagessen und das Frühstück in eine Mahlzeit zu verpacken, sieht bei mir der Brunch weiterhin mehr nach einem Frühstück, als nach einen Mittagessen aus. Ich verzichte bewusst auf Speisen wie Quiché Lorraine, Würstchen im Schlafrock oder Salate. Einfach aus dem Grund, weil das Frühstück meine Lieblingsmahlzeit ist und ich doch lieber auf das Mittagessen verzichte, als auf das Frühstück. Abgesehen davon kann ich bei meiner ersten Mahlzeit solche Gerichte, wie sie zum Mittagessen gegessen werden, noch nicht wirklich essen. Trotzdem gibt es für mich Brunch Essentials, die bei mir einfach nicht fehlen dürfen. Vielleicht hat es für euch nicht viel mit einem „echten Brunch“ zum tun. Sollte dies der Fall sein, vergesst das Wort „Brunch Essentials“ und nehmt es als „Breakfast Essentials“ auf, aber ich schätze, auf jedem Brunchtable gibt es Aufschnitt und Käse, die die Grundbasis eines Brunch‘ bilden. So sehe ich es jedenfalls. Weil sie für mich die Basics darstellen, habe ich beschlossen, dass ich meine Brunchreihe mit den Essentials starte. 

Sowohl Süßes, als auch Pikantes sind für mich „brunchesentiell“. Geschmäcker sind verschieden und gerade bei zwei Hauptgeschmackskomponenten kann man gut selektieren. Die einen sind die Süßschnäbel, zu denen ich mich zweifelsfrei zähle, die anderen können mit Marmelade, Vanillejoghurt und Co. nicht viel anfangen, darum greifen sie lieber zu Aufschnitt, Käse und Lachs. Das Herrliche an der ganzen Sache ist doch, dass man sein Brot mit allem belegen oder bestreichen kann. Süß oder salzig, jedem wird entsprechend nach seinem Geschmack Freiheiten gelassen.

Selbst wenn ich ein kleines Süßmäulchen bin, am allerwichtigsten sind für mich Aufschnitt- und Käseplatten. Ich brauche zuerst immer das Pikante, bevor ich mich an das Süße wage. Klingt eigentlich ziemlich untypisch für eine „Süße“, wie mich, jedoch hat das einen Grund! Ich kenne mich nämlich mittlerweile zu gut: würde ich zu viel Süßes essen, hätte ich danach noch einen unstillbaren Gusto nach Pikantem, weswegen ich dann viel zu viel essen würde, als ich überhaupt bräuchte. Wobei knausern bei einem Brunch sowieso konträr wäre, um es nur einmal so nebenbei zu erwähnen. Das Tolle an Aufschnitt- und Käseplatten ist, dass man sie immer so schön anrichten kann. Das Auge isst bekanntlich mit und der Fantasie sind bei solchen Platten keine Grenzen gesetzt. Zwar richte ich immer noch extra Gemüseplatten an, aber ich bevorzuge den Feinschliff immer mit ein paar „Gemüseakzenten“. Bei Käse greife ich sogar zu Obst, aber dass Käse und Trauben gut harmonieren, sollte kein Geheimnis mehr sein. Zu Käse würden übrigens auch noch gut Feigen  und Walnüsse passen. 

Apropos Käse: ein Brunch bietet immer gute Möglichkeiten, um sich auszutoben und neue Käsesorten zu probieren. Es muss nicht immer ein Gouda sein, der zum x-ten Mal serviert wird, oder Emmentaler. Geschweige dem frage ich mich auch, warum manche das Zeug mögen, aber das ist eine Sache des Geschmacks. Seid mutig bei Käse. Klar, ihr müsst nicht plötzlich einen Blauschimmelkäse ausprobieren, aber probiert neue Sorten. Käse ist so unglaublich vielseitig. Vielleicht habt ihr beim Einkaufen auch die Möglichkeit, ein Stückchen von einer noch unbekannten Sorte zu probieren oder ihr lässt euch beraten. In guten Supermärkten können euch die MitarbeiterInnen an der Käsetheke bestimmt einige Empfehlungen entsprechend eures Geschmacks geben. Bei mir gab es auch Sorten, die zwar bekannt, aber im Alltag nie gegessen werden, nämlich Tilsiter und den Schärdinger Bergbaron, der sich aber leider als milder Emmentaler entpuppte. Dafür war aber noch ein ganz anderes Highlight auf meiner Käseplatte: Mandel-Ananas-Käse aus dem Hause Castello. Ich glaube, ich habe noch nie einen so guten Käse gegessen. Er schmeckt fruchtig, nussig und herrlich mild. Falls ihr einmal die Gelegenheit habt oder das Glück, diesen Käse zu erspähen, probiert ihn! Ich war im Käsehimmel. Gefunden habe ich ihn beim Interspar. Die Käseauswahl ist dort im Allgemeinen sehr gut. Neugierig war ich auch auf den grünen Pestokäse, aber ansonsten hätte ich viel zu viel aufgetischt und niemand hätte alles essen können, da sowieso schon viel übrig geblieben ist.

Die Auswahl an den Aufschnitten bestand übrigens aus Hollunderschinken, Haussalami und Schwarzwälder Schinken. Ich selbst esse zwar kein Fleisch, aber trotzdem sollte man auch als Vegetarier/Pescetarier Fleisch bei einem Brunch servieren, wenn Gäste dabei sind, die Fleisch essen. Hier mögen sich bestimmt die Geister scheiden, doch wenn man so darüber nachdenkt: wir bekommen auch immer unsere Extrasojawürste, wenn wir bei (fleischessenden) Freunden eingeladen sind und es gehört meiner Meinung nach zu den Qualitäten eines guten Gastgebers, auch auf den Geschmack der Gäste zu achten!

Lachs ist vielleicht kein Muss, wenn man zum Frühstück einlädt, aber zu einem Brunch gehört er dazu. Sofern irgendeiner der Gäste (oder man selbst) gerne Lachs isst. Fisch ist schließlich nicht jedermanns Sache, aber ich esse gerne Lachs und wenn schon, denn schon. Darum für mich ein unersetzliches Essential. Genauso wie frisches Obst, Gemüse und Nüsse.

Nüsse kann man übrigens süß in einem verzierten Weckglas zur Geltung bringen. Dafür habe ich einfach nur mein Washitape mit den Polkadots drumgewickelt. Wie ihr seht, ist das Washitape schwarz. Der Kontrastton hat sich über meinen ganzen Brunch durchgezogen. Nicht was das Kulinarische betrifft, sondern im Hinblick auf die Deko.

Für die Süßen unter uns gibt es natürlich Müsli, Marmelade und Nutella. Das Nutella habe ich persönlich gegen etwas Neues getauscht. Ich hatte das Nutellaglas schon in der Hand, als ich plötzlich eine Maronicreme im Regal entdeckt habe, somit habe ich mich kurzerhand umentschieden, denn die Maronicreme hat nahezu gebettelt, probiert zu werden. Ich muss sagen, sie schmeck sehr lecker, aber auch sehr süß. Sie besteht praktisch nur aus Kastanienmus und Zucker. Ich finde auch, dass der Kastaniengeschmack auf dem Brot weniger rüberkommt, aber wenn man die Creme ins Joghurt rührt, schmeckt man richtig die Kastanie heraus. Trotzdem mag ich sie auch auf dem Brot und besonders in Kombination mit Marmelade schmeckt sie himmlisch. Joghurt ist übrigens auch so ein Essential, dass ich auf einem Brunch nicht missen möchte, denn ich esse mein Müsli lieber mit Joghurt, als mit Milch. In meinem Video -HIER habe ich euch eine Limited Edition der Firma Landliebe gezeigt. Die Sorte heißt Mohn Marzipan und dürfte wohl eine Winteredition sein. Wenn ihr Marzipan und Mohn mögt, probiert es aus. Für mich war der Geschmack einfach nur göttlich.

Heißgetränke, wie Kaffee, Tee und Kakao verstehen sich wie von selbst. Sie gehören zum Frühstück, also auch zum Brunch. Genauso wie Orangensaft und andere Fruchtsäfte. Bei mir gab es auch Smoothie. Ursprünglich war auch ein grüner Smoothie für die Brunchreihe geplant, aber ich habe sie mir dann doch lieber gekauft, da ich den Smoothie, wenn ich ihn selbst gemacht hätte, frisch machen wollte. Ich mag das nämlich nicht so gerne, wenn ich Gäste da habe und ich noch in der Küche werkeln muss, darum habe habe ich in den gekauften Smoothies eine passende Alternative gesehen.

Für die ganzen Platten, sowie für die Marmelade und die Kastaniencreme durfte das Gebäck natürlich nicht fehlen. Bei mir gab es Croissants und Aufbackbrötchen. Normalerweise reiche ich auch noch Brot, aber das wäre für uns viel zu viel gewesen.

Was sind eure Brunchessentials?
Was darf auf dem Brunchtable nicht fehlen?