Tag : Geburtstagsgeschenk

26 Things and 26 New Experiences

Die liebe Jessica von Vintageherz hat mich zu diesem Post inspiriert. Anlässlich ihres 23. Geburtstags hat sie einen wundervollen Blogpost geschrieben, in welchem sie eine Auflistung von 23 Dingen gemacht hat, die sie in 23 Jahren gelernt hat. So eine Auflistung habe ich selbst letztes Jahr zu Silvester gemacht, doch dank Jessica bin ich auf den Geschmack gekommen, so einen Post auch an meinem Geburtstag zu schreiben.

Heute werde ich 26 Jahre alt. Gab es voriges Jahr noch eine Kolumne, möchte ich in diesem Post über Dinge schreiben, die ich für mich persönlich gelernt habe. Dabei beziehe ich mich nicht auf das, was ich in den letzten 26 Jahren gelernt habe, sondern darauf, was ich in den 365 Tagen als 25-Jährige gelernt habe. Das Jahr als 25-Jährige beinhaltet nämlich unglaublich viele Erkenntnisse, teilweise auch Fortschritte und Lektionen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. In diesem Sinne: Here We Go!


 

 

26 Things and 26 New Experiences

Das habe ich in meinem 26. Lebensjahr gelernt

  1. Mut zahlt sich aus. Mut lässt einen erkennen, was in einem steckt, was man schaffen und welche Ziele man erreichen kann.
  2. Ich darf mich lieben. Nein, nicht nur dürfen. Ich liebe mich. So wie ich bin. Mit all meinen Ecken und Kanten. Und für gewisse Dinge bin ich mir definitiv zu wertvoll und auch zu schade. #sorrynotsorry
  3. Sympathie und „auf einer Wellenlänge sein“ bedeuten nicht automatisch Freundschaft. Erst wenn ich mir zu 100% sicher bin, werde ich einen Menschen als Freund bezeichnen.
  4. Über schmerzhafte Erfahrungen und Erlebnisse zu reden tut gut. Man kann damit sogar anderen helfen.
  5. Ich bin keine Frau, die man sich warm halten kann. Von Spielchen spielen habe ich genug.
  6. Glückliche Menschen sind die schönsten Menschen. Es ist verrückt, was für eine Ausstrahlung man hat, wenn es einem so unglaublich gut geht.
  7. Manchmal ist eine Buschenschankjause einfach geiler, als ein 5-Sterne Menü in einem sündhaft teurem Schicki-Micki-Lokal.
  8. Man bekommt definitiv mit, wenn man geblitzt wird. #50eurostrafe
  9. Hallo, ich bin die Lisa und ich habe ein Globenproblem. Und ein Weltkartenproblem. Aber dafür bin ich eine Geographin mit Leib und Seele.
  10. Man muss nicht immer sofort auf eine WhatsApp Nachricht antworten. Keiner ist dir böse, wenn du dir mal ein bisschen Zeit lässt. ABER: Blaue Häkchen können wahnsinnig machen.
  11. Louis Tomlinson ist doch nicht so heiß, wie ich immer dachte. Warum zur Hölle war er mal mein absoluter Traummann?
  12. Ich darf nicht zu sehr darauf achten, was die anderen machen. Die Entscheidungen, die ich für mich treffe, sind die richtigen. Unabhängig davon, ob ich einer Norm entspreche, oder nicht.
  13. Peanut Butter Cup – ja, das ist nun wirklich die beste Sorte von Ben & Jerry’s. Ich habe mich entschieden. Halleluja.
  14. Lieber länger für ein iPhone/Handy sparen und es teurer kaufen, dafür aber einen günstigeren Tarif haben. Warum zum Teufel habe ich mich vor 3 Jahren dazu entschieden, einen Handyvertrag für einen 30 Euro Tarif abzuschließen, nur um das iPhone 5s für 250 Euro zu bekommen?
  15. Von meiner Sommersucht werde ich wohl nicht geheilt werden. Die Wehmut wird von Jahr zu Jahr größer, wenn der Sommer vorbei ist.
  16. Ich bin im besten Alter. Verdammt, ja, das bin ich. Warum habe ich früher immer so viel darüber gegrübelt? Warum wollte ich nach meinem 21 Geburtstag nicht mehr älter werden?
  17. Man wird nie den imaginär perfekt geformten Traummann bekommen, den man sich die ganze Zeit für sich vorstellt. Und das ist gar nicht mal so schlimm. Denn letztendlich entscheidet der Charakter.
  18. Wenn man einmal Spotify Pro getestet hat, will man es unbedingt haben. Man schließt ein Abo ab, obwohl man das vorher nie wollte, weil man ohne einfach nicht mehr leben kann. Letztendlich zahlt man die verdammten 10 Euro im Monat.
  19. Ich bin nicht die einzige, die ihr Kartoffelpüree mit Ketchup isst. Aber warum das so viele Menschen ekelhaft finden, kann ich immer noch nicht ganz verstehen.
  20. Es geht nichts über ein gemütliches Gläschen Wein am Abend gemeinsam mit Freunden.
  21. Endlich habe ich eine typgerechte Haarfarbe.
  22. Spontan ein Kurztrip übers Wochenende? Oh yes! Man muss nicht immer alles ewig planen.
  23. Freunde, die mit dir weinen, wenn es dir nicht gut geht, sind für die Ewigkeit.
  24. Nicht alles mit Kokosgeschmack ist gut. Popcorn zum Beispiel.
  25. Little Britain ist immer noch die geilste Serie, die es auf dieser Welt gibt. Na ja, nach The Walking Dead.
  26. Der Uniabschluss ist also doch schaff- und machbar. Hätte ich mir im ersten Semester nicht gedacht.

 

 

25 – ein Alter mit vielen Ups and Downs, aber definitiv mit mehr Höhen, als Tiefen. Ein Alter, das mich erkennen ließ, was in mir steckt. Ich habe viel gelacht.
Geweint.
War glücklich.
Verzweifelt.
Traurig.
Motiviert.
Und, und, und.
Aber letztendlich war es das schönste Alter meiner Lebens. Bis jetzt. Denn es kommt noch so viel. So viel mehr.

In diesem Lebensjahr durfte ich als Bloggerin so viel erleben und es dauert nach wie vor an. Ich habe neue und vor allem ganz viele Erfahrungen gesammelt, die mich wieder ein Stück weit mehr reifen ließen. Neue Menschen traten in mein Leben, andere hingegen gingen. Und das ist okay. Das ist sogar gut so. Ich wurde aufgeschlossener und irgendwie, ja irgendwie auch ein ganz neuer Mensch, wobei ich im Kern immer noch die Gleiche geblieben bin. Es war ein aufregendes Lebensjahr. Nun bin ich gespannt, was mein neues Alter für mich bereit halten wird. Und ich freue mich auf jede einzelne Sekunde darauf. In diesem Sinne: Cheers – auf die 26. Du wirst fabelhaft!

 

26 New Experiences 26 New Experiences 26 New Experiences

 

Prall gefüllte Schatzkiste

Ich bin kein Freund von Gutscheingeschenken. Oft finde ich sie einfach viel zu unpersönlich (obwohl ich mich doch irgendwie immer über Gutscheingeschenke freue, aber selbst schenke ich lieber etwas anderes). Ich mache mir gerne Gedanken um den Beschenkten und da kann es auch schon mal vorkommen, dass ich schon Wochen davor ewig lange grüble. Meistens fällt mir etwas ein, aber nicht immer. Meine Schwester feierte gestern ihren 23. Geburtstag (Alles Gute nochmal, Schwesterherz) und mir wollte beim besten Willen nichts einfallen, was ich ihr schenken könnte.

Zuerst dachte ich an einen Engelsrufer. Ich finde sie wirklich hübsch, aber da ich ihr voriges Jahr zu Weihnachten bereits eine Kette von Swarovski schenkte, wollte ich diesmal kein Schmuckstück verschenken. Klamotten sind auch so eine Sache. Den Pullover von Hollister, ein Geschenk zu ihrem 22. hat sie kaum getragen, also fiel das auch flach.

Da ich kurz vor ihrem Geburtstag noch immer keine Idee hatte, musste ich wohl oder übel zu den Gutscheinen zurückgreifen. Anhand der Verpackung sollte man aber trotzdem sehen, dass ich einen Hauch Persönlichkeit in das ganze Geschenk zaubern wollte und siehe da. Auf einmal bin ich überrascht, dass man mit Gutscheinen auch kreativ sein kann. Man muss sie keineswegs nur in einem langweiligen Umschlag verschenken, sondern kann sich richtig Gedanken darüber machenIch besorgte mir Gutscheinmünzen und Parkmünzen. Die kann man ja immer brauchen. Ich habe absichtlich keine Gutscheincards oder Gutscheine in Papierformat gewählt, denn ich hatte eine klare im Idee im Kopf: Eine Schatzkiste.

Ich bin ehrlich. Zuerst wollte ich eine fix fertige Schatzkiste im Baumarkt kaufen, nur dummerweise hatte ich ziemliches Pech. Die Schatzkisten im Baumarkt waren ziemlich groß und teuer. Ich bräuchte Münzen für mehrere tausend Euro, um die voll zu bekommen und das kann ich mir mit meinem kleinen Nebenjobgehalt nicht erlauben. Natürlich ist mir meine Schwester mehr wert, als ich je bezahlen könnte, aber man braucht es bei den Geburtstagsgeschenken nicht übertreiben, oder?

Eine Alternative musste her. Verzweifelt suchte ich in den Regalen der Bastelabteilung Utensilien. In der Hoffnung, eine kleinere Schatzkiste zu finden, die ich in der Not auch selbst gestalten würde. Ein Regal, voll mit diversen Holzschachteln, beinhaltete das gesuchte Objekt der Begierde und bevor ich euch die ganze Story von diesem Tag aufschwatze, beginnen wir lieber mit dem DIY.

Um eine eigene Schatzkiste zu gestalten benötigt ihr eine Schatzkiste, dunkelbraune Acrylfarbe, goldene Acrylfarbe und zwei Pinsel (dick und dünn). Natürlich müsst ihr euch keine goldene Acrylfarbe kaufen. Ihr könnte die Schatzkiste auch einfärbig anstreichen, doch ich fand es ganz hübsch und edel. Als ich die Acrylfarbe im Regal sah, war ich ganz hin und weg und wollte sie unbedingt haben. Goldene Acrylfarbe könnt ihr nämlich immer wieder gebrauchen (Weihnachten).

Abb. 1
Abb. 2

Die Anwendung ist auch ganz einfach. Ich glaube, jeder kann Flächen ausmalen, zumal wir das schon im Kindergarten immer gemacht haben. Ich habe es so gemacht, dass ich die zwei äußeren Flächen der Schatzkiste in einem dunklen braun angemalt habe (Abb. 1 und Abb. 2)

Abb. 3

Vorsicht bei den Rillen! Die sind ein bisschen knifflig. Um das so sauber wie möglich zu machen, lege ich euch einen extrem dünnen Pinsel ans Herz, mit dem ihr die dünnen Rillen ausmalt (Abb. 3). Das ist nicht einfach und auch ich habe ziemlich über den Rand gemalt, aber man kann das mit der goldenen Acrylfarbe gut abdecken.

Abb. 4
Abb. 5

Danach könnt ihr die mittlere Fläche mit der goldenen Acrylfarbe ausmalen (Abb. 4). Um die Schaniere habe ich auch mit dem dünnen Pinsel gemalt, damit keine Farbe darauf kommt (Abb. 5)

Abb. 6
Abb. 7

Danach die Schatzkiste gut trocknen lassen. Der nächste Schritt bleibt euch selbst überlassen, doch ich finde es immer schöner, wenn auch die Unterseite ausgemalt wird, darum habe ich diese auch mit brauner Farbe angemalt. Wieder alles gut trocknen lassen. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Kiste auch innen ausmalen. Das habe ich mit goldener Farbe getan.

Ganz zum Schluss möchte ich euch noch zeigen, wie ich die Schatzkiste gefüllt habe. Im Tourismusbüro unserer Stadt habe ich mir Einkaufsmünzen besorgt, die in fast jedem Geschäft in unserer Stadt eingelöst werden können. Da diese nur ab 10 € erhältlich sind, habe ich mir zusätzlich noch 10 Parkmünzen besorgt. Die kann man schließlich immer brauchen.

Zusätzlich habe ich die Schatzkiste mit Papillon gefüllt (wer kennt noch diese Werbung mit dem Schmetterlingssong?) und eine Fizzerskette beigelegt. Abschließend habe ich eine Schachtel Lindt Hello Schokolade eingepackt, worauf ich die Schatzkiste gestellt habe. Am Ende wurde alles mit Cellophan eingepackt und eine Karte dazugelegt.