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Life Update #13: Fulfilling my Dreams

*Der Beitrag „Life Update #13: Fulfilling my Dreams“ enthält PR-Samples. Markierung: Asterisk (*)


 

Ein kleines Geständnis gleich zu Beginn: Obwohl ich in bester Gesellschaft in das Jahr 2018 gerutscht bin, verlief mein Jahresbeginn bis jetzt doch eher bescheiden als bestens. Und soll ich euch einmal etwas verraten? Ich finde es großartig! Bitte denkt euch nicht, dass ich verrückt geworden bin. Nur Erfahrungen haben mir gezeigt: Läuft’s im Januar so richtig -bitte entschuldigt die Ausdrucksweise- beschissen, wird das Jahr meistens grandios. Darauf baue ich und es ist nicht so, dass es keine tollen Momente im Januar bis jetzt gab. Ganz im Gegenteil. Eine Nachricht, die mein Leben im positiven Sinne verändern wird, war mein persönliches Highlight bis jetzt, denn dadurch kann ich mir endlich einen lang gehegten Traum erfüllen. Mehr darüber erzähle ich euch in meinem heutigen Life Update #13: Fulfilling my Dreams

 

 

Eine kleine Achterbahnfahrt

Zwischen positiven und negativen Momenten

Dass mein Jahresbeginn nicht wirklich von Glück geprägt war, wissen wir inzwischen. Trotzdem bin ich dankbar, dass ich das Jahr mit wundervollen Freunden beginnen durfte. Für mich persönlich hätte ich das alte Jahr nicht besser abschließen können. Darum ist es auch ein Trost, dass ich mich jetzt erstmals auf einer Talabfahrt befinde, die aber langsam bald zu Ende zu sein scheint. Denn spätestens im Tal steht der nächste Lift und dann gehts auch wieder bergauf. Ich bin zuversichtlich, denn es erwarten mich tolle Dinge, auf die ich mich freue.

 

 

Fulfilling my Dreams: Meine positiven Momente

Ich werde Lehrerin

Jetzt kann ich euch endlich davon erzählen. Kurz vor Weihnachten wurde ich zu meinem ersten Vorstellungsgespräch an einem Grazer Gymnasium eingeladen. Dass ich meine potentielle Schule lieber anonym halten möchte, ist natürlich verständlich, denn mein Lehrerleben ist nicht mein Bloggerleben. Nur so viel: Die Schule liegt zentral und nicht abgelegen in irgendeiner Einöde von Graz.

Das Bewerbungsgespräch selbst lief super. Ich durfte die Direktorin der Schule kennenlernen, welche mich nicht nur mit einer äußerst angenehmen Herzlichkeit empfing, sondern auch im ganzen Gesprächsverlauf sehr sympathisch war. Natürlich war ich Feuer und Flamme, denn das Auftreten der Direktion ist schon einmal ein deutliches Zeichen, wie das Arbeitsklima in der Schule selbst ist.

Obwohl das Bewerbungsgespräch super lief, wusste ich eine Zeit lang gar nicht, ob ich das Praktikum nun an dieser Schule beginnen darf oder nicht. Darum setzte ich mich mit dem Landesschulrat in Verbindung und ab der zweiten Januarwoche hatte ich endlich Gewissheit: Ich habe meinen Praktikumsplatz in meiner Traumstadt. 

 

Endlich ausziehen!

Im September werde ich monatlich verdienen. Dank eines regelmäßigen Gehaltes kann ich auch sorgenfrei(er) in eine eigene Wohnung ziehen. Nach sechs Jahren Pendeln mag ich auch nicht mehr wirklich hin- und herfahren. So versteht es sich von selbst, dass ich mir eine Wohnung in der Nähe meiner zukünftigen Arbeitsstelle suchen werde.

Wann genau ich ausziehen möchte, steht noch in den Sternen. Eigentlich wollte ich im Juni oder Juli ausziehen, um mich vor Schulbeginn in meiner neuen Heimatstadt etwas einzuleben. Spätestens im September wollte ich meinen Wohnort dort haben, aber es kann durchaus sein, dass sich das ganze verzögert. Ich bin gerade auf Wohnungssuche und das aktuelle Objekt meiner Begierde wäre erst im Oktober bezugsfertig. Lange habe ich wohl nicht mehr Zeit, um über diese Wohnung nachzudenken, aber sie reizt mich wahnsinnig.

Natürlich werde ich euch auf My Café Au Lait regelmäßig auf dem Laufenden halten. Geplant sind auch themenspezifische Postings zu meinem Umzug. Vielleicht gibt es auch die einen oder anderen Interiorpostings. Aber zuerst muss eine Wohnung gefunden werden bzw. sollte ich mich endlich zu einer Entscheidung durchringen. Falls ihr Infos für Wohnungen rund um Graz habt: Nur her damit.

 

Die eher unschönen Dinge

Mein Unichaos

Obwohl ich als Bloggerin inzwischen effizienter arbeite und damit zufrieden bin, hab ich die Uni etwas aus den Augen verloren. Wer mir auf Instagram folgt, hat es wahrscheinlich mitbekommen. Ich habe total auf diverse Abgaben vergessen, verschwitzt, dass ich über Weihnachten ein Buch lesen sollte und eine Prüfung stand mir auch noch bevor. Für die Bereinigung dieser Dinge habe ich mir Zeit genommen, sodass jetzt fast alles wieder seinen gewohnten Gang geht. So ganz ist mein Studium noch nicht strukturiert, aber das meiste habe ich erledigt und meine Prüfung habe ich zum Glück auch bestanden.

 

Wintertiefs

Ich bin so froh, dass uns bald der Frühling bevorsteht. Anscheinend komme ich mit dem Winter nicht zurecht. Meine Haut trocknet die ganze Zeit aus, es ist bitterkalt und permanent dunkel. Ich bin Dauermüde und fühle mich momentan einfach nicht wohl in meinem Körper. Da Frühling jedoch die Zeit ist, in welcher meine Endorphine wieder zum Leben erwachen, zähle ich schon die Tage runter bis zum meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März. So lange wird es zum Glück nicht mehr dauern und dann können wir endlich alle wieder aus unserem Winterschlaf erwachen.

 

 

Immer optimistisch bleiben

Natürlich haben mich diese und auch noch weitere Dinge, über die ich aktuell nicht ausführlich sprechen möchte, etwas runtergezogen, aber ich habe meinen Optimismus vom Sommer beibehalten. Retrospektiv betrachtet war der Januar gar nicht mal so schlecht, schließlich weiß ich, dass etwas auf mich zukommen wird, wovon ich wollte, dass es auf mich zukommt. Darum wird nicht feig resigniert. Ich arbeite aktiv daran, das Jahr 2018 grandios werden zu lassen und kämpfe für alles, was ich selbst in der Hand habe und beeinflussen kann.

 


 

Fulfilling my Dreams

Outfitdetails

Jumper*: Vila
Blouse*: Aniston
Jeans*: Only
Bag*: Tommy Hilfiger
Shoes*: Tommy Hilfiger
Sunnies: Ray Ban

 

Gestern habe ich mal wieder nachgedacht

Gestern habe ich mal wieder nachgedacht. So viele Gedanken überschlugen sich. Nicht wie sonst, sondern ganz anders. Gestern habe ich mal wieder nachgedacht. Über mich selbst. Den ganzen Tag. So viele Gedanken über mich selbst, hatte ich schon lange nicht mehr. Vielleicht klingt das egoistisch, ein bisschen abgedroschen, aber ich finde es nicht egoistisch, auch mal über sich selbst nachzudenken. Selbstfindung war für mich schon immer ein großes Thema. Wir alle kennen diesen Moment, wenn wir über den Sinn des Lebens grübeln. Über den Sinn der eigenen Existenz. Man braucht die Zeit, um sich selbst besser kennenzulernen, weil man sich selbst kennen muss. Ich glaube, der wichtigste Weg zur Selbstfindung ist der, sich selbst, so gut wie es nur möglich ist, kennenzulernen und sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist. Dabei bin ich zu einer Art Erkenntnis gelangt.

Ich weiß nicht, ob ich mich damit zu weit aus dem Fenster lehne, aber ich habe das Gefühl, dass ich so langsam weiß, wer ich bin. Ich kenne die Dinge, die mich ausmachen, die mein Leben geprägt haben. Weiß nur nicht, was noch alles kommen wird. Was mich weiterhin prägen wird, welche Dinge mich in Zukunft ausmachen werden. Aber für das Hier und Jetzt, ja, da habe ich das Gefühl, dass ich so langsam weiß, wer ich bin.

Ich gehe selten den leichten Weg, suche immer die Herausforderung, nur um dann sagen zu können: ich bin stolz auf mich. Ich bevorzuge es, mir die Ziele hoch zu setzen, besitze aber immer genug Willensstärke, um es durchzuziehen. Ich steigere mich gerne in Dinge hinein, wenn sie mir wichtig sind und gehe dabei oft an meine Grenzen, nur um mir selbst zu beweisen, was in mir steckt. Ich jammere mit Vorlieben, aber weiß immer ganz genau, dass ich mir meine Wege, Vorgehensweisen, Methoden und Ziele selbst ausgesucht habe, aber ich will wissen, was ich alles schaffen kann. Ich habe erkannt, dass das Leben kein Wunschkonzert ist. Dass es langweilig wäre, wäre es ein Wunschkonzert. Aber ich bin dankbar, für das, was ich habe. Was schon da war, was mir ermöglicht wurde und was ich selbst erreicht habe, auch wenn ich das manchmal nicht erkennen kann. Ich kenne inzwischen viele meiner Talente, weiß aber, dass noch etwas in mir schlummert. Dass das Leben ein Lernprozess ist und man trotzdem nicht immer die beste Version von sich selbst sein muss, die man sein kann. Und diese Erkenntnis war wohl eine der wertvollsten, die ich bis dato in meinem Leben gemacht habe.

Ich bin stark genug, die Dinge auszuhalten und schwach genug, sie nicht aushalten zu müssen. Ich finde Intelligenz cool und artikuliere bevorzugt hochgestochen. Für manche Menschen bin ich deswegen womöglich ein Klugscheißer. Nicht jeder mag mich, nicht jeder kommt mit meiner Art klar, aber die, die es doch tun, wissen mich zu schätzen. Und ich sie. Sie halten es sogar aus, dass ich einen Ästhetikzwang habe, auch wenn ich einigen damit auf die Nerven gehe.

Ich dachte immer, ich hätte eine gute Menschenkenntnis. Sie ist vielleicht doch nicht so gut, wie ich dachte, aber gut genug, um wahr und falsch voneinander unterscheiden zu können. Ich vertraue nur dann schnell, wenn ich das Gefühl habe, ich könnte es. Menschen hasse ich nur dann, wenn sie vor mir schlecht Autofahren oder in der Fußgängerzone den Gehweg als Schleichzone missbrauchen. Aber ich gebe jeden eine Chance.

Ich lache lieber auf Fotos, obwohl ich weiß, dass ein kühles, ernstes Gesicht more fashionable ist. Ich lache immer auf Fotos. Es passiert automatisch. Wenn ich traurig bin, lasse ich mich nicht fotografieren. Vielleicht lache ich deswegen immer auf Fotos. Ich schaffe es nicht mal, bei ernsten Postings ein ernstes Gesicht aufzusetzen. Aber ich will das noch lernen.

Ich bekomme Herzrasen, wenn ich Angst habe. Wie viele andere auch, aber es ist schön, ein Herz zu haben. Ein gesundes, menschliches Herz. Und meines ist noch menschlich. In mir schlummert eine erhöhte Dosis Empathie. Ich bin mitfühlend. Manchmal zu mitfühlend. Wenn mich die Dinge berühren, weine ich. Wenn ich traurig bin, auch. Alex hat mir mal erzählt, dass es in Japan verpönt ist, offen seine Traurigkeit zu zeigen. Ich bin froh, dass ich in einem Land lebe, wo es nicht gleich als Schwäche gilt und dass ich Menschen habe, bei denen ich jede Emotion zeigen darf.

Gestern habe ich mal wieder nachgedacht. Über mich selbst. Über den Menschen, der ich bin. Über die Dinge, die mich geprägt haben, die mich ausmachen. Und über die Dinge in der Zukunft, die mich prägen und die mich ausmachen werden. Wenn wir jeden Tag eine Bilanz unseres Tuns ziehen, wird uns klar, wie wir wirklich sind. Das hat einst der 14. Dalai Lama gesagt. Und ich glaube, ich verstehe, was er damit meint. Wir sollen über uns nachdenken, über unsere Handlungen, Entscheidungen, Erfahrungen. Nur so lernen wir uns kennen. Und so finden wir zu uns selbst, wobei wir uns selbst nie vollkommen kennenlernen werden, denn der Selbstfindungsprozess ist ein Prozess, der das ganze Leben anhält.

 

gestern habe ich nachgedacht

I’m Wearing

Blouse: Glamorous (Same)
Shoes: Adidas (Same)
Pants: H&M

 


 

Ihr Lieben!

Wenn ihr diesen Text bis zum Schluss gelesen habt, dann danke ich euch. Es war mir wichtig, diese Gedanken niederzuschreiben. Sie haben sich gestern überschlagen. Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ein Life Update online stellen, aber ich habe beschlossen, dass ich mein Leben momentan nicht updaten möchte. Momentan läuft alles so weiter, wie es ist. Und das ist auch gut so, auch wenn es herausfordernd ist. Die Distanz zu meiner aktuellen Verpflichtung zu schaffen, ist nicht leicht. Mein Life Update handelt immer von meinem letzten Schritt des Erwachsenwerdens. Ich finde es rührend, wie sich viele von euch stets erkundigen, wie es mir in meiner Schreibphase gerade so geht, aber ich möchte meine Life Updates nicht ständig wiederholen, da ich das Gefühl habe, es bringt weder euch, noch mir etwas. So viel sei verraten: Momentan eigentlich ganz gut. Danke für die Unterstützung und auch, dass ihr mit mir mitfiebert, ja sogar diesen Weg gemeinsam mit mir geht. Bis jetzt. Ich glaube, ich schaffe das letzte Stück alleine, werde aber Erfolgserlebnisse, kleine Frustrationen, Ärger und Freude weiterhin gelegentlich auf meinen Social Media Kanälen mit euch teilen. Ich habe gemerkt, ich muss auf diesem Blog nun Distanz zu meinem Leben als Diplomandin schaffen, weil ich ansonsten meine Inspiration verliere. Aber ich denke, ihr versteht das und freut euch, wenn wieder inspirierendere Postings online kommen. 

 

Year 2017 – Veränderung? Neustart?

 

In wenigen Stunden schlägt die Uhr Punkt Mitternacht. Nichts besonderes, denn das tut sie jeden Tag. Doch dieses Mal ist es etwas anderes. Das Gefühl ist anders. Ganz eigen und irgendwie seltsam. In meinem Bauch kribbelt es. Zigtausende Schmetterling breiten ihre Flügel aus, fliegen in Schwärmen umher und lassen mich zittern. Es bricht ein neuer Tag an. Wie immer. Doch mit diesem neuen Tag kommt ein neues Jahr dazu. Das Jahr 2016 ist Geschichte. Vorbei! Wir schließen das letzte Kapitel unseres Buch „2016“, 365 Seiten vollgeschrieben – bis zur letzten Zeile. Die Tinte des Kugelschreibers ist leer. Nach diesem Glockenschlag beginnen wir ein neues Buch. Auf seinem Cover steht in goldener Schrift „2017“. Ein neues Jahr, zwölf weitere Kapitel und 365 noch leergeschriebene Seiten in unserem Buch des Lebens. Wir holen einen neuen Kugelschreiber aus unserem Federpennal, beginnen ganz von vorn. Ein Neustart.

 

Neustart

 

Reset

Neues Jahr. Neues Glück. Neustart!

Nur wehmütig lasse ich das alte Jahr gehen. Es ist nicht so, dass es ein einfaches Jahr war. Es war auch nicht mein Lieblingsjahr. Die Jahre davor waren besser. Nicht alle, aber manche davon. Sie waren besser. Irgendwie mehr zum Festhalten. Eigentlich sollte ich das Jahr 2016 gerne gehen lassen. Eigentlich sollte ich froh sein, dass es an mir vorbeigezogen ist. Doch das bin ich nicht. Wenn ich durch die ganzen Social Media Kanäle scrolle, sticht mir immer wieder ins Auge, was für ein schlimmes Jahr 2016 war. Zahlreiche Künstler, starke und prägende Persönlichkeiten mussten gehen. Ihr Leben lassen. Dann diese ganzen Terroranschläge. 2016 war nicht einfach. In vielerlei Hinsicht nicht. Aber es fällt mir schwer, es gehen zu lassen. Sehr schwer. Dabei sollte Neujahr ein Neustart sein. Ein ziemlich wichtiger sogar. Und gerade vor diesem Neustart habe ich Ehrfurcht. Angst. Respekt.

2017 – mein Neustart. Ich weiß, dass sich in meinem Leben einiges ändern wird. Ein letzter Schritt in Richtung vollständiges Erwachsensein. Nie mehr Vollzeit studieren, ein geregelter Beruf – zumindest für ein Jahr. Ein neues Leben weg von meinem Zuhause. Und ich fürchte mich vor all dem. Weil ich nicht weiß, wie dieses neue Jahr für mich beginnen und ausgehen wird. Natürlich rede ich so vor mich hin: Ich werde mein Studium abschließen. Das Jahr muss nicht mal zur Hälfte vergehen und es ist vorbei. Eine Sache ist vorbei, für die ich mittlerweile so viel Zeit und Arbeit aufgewendet habe. Könnte vorbei sein. Irgendwie.

 

 

Loslassen und ein neues Kapitel beginnen

Inzwischen schreibe ich seit 5 Jahren meine Anekdoten aus dem Studentenleben. Ein primäres Thema in meinem Leben, das mich in vielerlei Hinsicht beeinflusst. Aber wenn ich ehrlich sein muss: Ich weiß nicht, ob ich es hinbekommen werde. Meine ganze Arbeit, die mich zum Abschluss führen soll, schiebe ich seit Tagen auf. Und wenn ich darüber nachdenke, was mir im neuen Jahr alles blühen wird, wird mir schwarz vor Augen. Doch eigentlich möchte ich dieses Kapitel abschließen. Zu einem Ende kommen. Weil ich es selbst nicht mehr schreiben oder lesen kann. Weil ich genug davon habe.

Trotzdem – ich kann mich nicht darauf fokussieren. Dicke Stapel auf meinem Schreibtisch, ein noch fast leeres Word Dokument. Danksagung, Inhaltsverzeichnis und Titelblatt: Fertig! Dabei sollte ich das erst zum Schluss machen, doch es ist diese Vorfreude. Irgendwie mischt sie sich dazu, aber die Angst zu scheitern ist größer. Diese Vorstellung, den anderen zu sagen, es nicht geschafft haben, lässt mich mehr zittern, als der aufregende Gedanke an einen Neustart im neuen Jahr. Es ist ein neuer Schritt. Ein großer Schritt. Kurz vor dem Ziel. Und wenn ich in die Zielgerade einbiege, weiß ich nicht, ob ich trotzdem dort ankommen werde. Aber was solls? Man darf den Glauben an sich selbst nicht verlieren. 

 

 

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei euch bedanken. Vielen Dank für eure Treue. In diesem Jahr kamen einige neue Leser hinzu und es freut mich immer wieder sehr, wie viel Support ich von euch bekomme. Ich hoffe, ihr habt einen schönen Silvesterabend. Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Jahr 2017. Feiert schön und genießt die letzten Stunden im alten Jahr! 

Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder!

 

Fotos by Simone

 

I see humans, but no humanity!

 

Ich bin wieder zurück aus Berlin. Und eigentlich, ja eigentlich wollte ich direkt loslegen. Beginnen mit den tollen Eindrücken, die ich in Berlin gewonnen habe. Ich wollte euch davon erzählen, wie inspirierend die Stadt für mich war. Und dass ich ein lernen musste, mit der Hektik der Berliner zurechtzukommen, uns aber immer weitergeholfen wurde, wenn wir nachgefragt haben. Ich wollte euch von dem Weihnachtszauber erzählen und von dem tollen Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz schwärmen. Und jetzt stellt sich mir die Gänsehaut auf, wenn ich daran denke. An Berlin, an den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz und an die Menschen.

Besonders jetzt, wo ich wieder zu Hause angekommen bin, realisiere ich erst wirklich, was passiert ist. Welche katastrophale Wende am Montagabend stattgefunden hat. Ich begreife, dass der pure Hass über den Breitscheidplatz gefegt ist und dass Menschen verletzt wurden oder gestorben sind. Und ich frage mich: Warum? Aber das Warum werde ich wohl -wie viele andere auch- nie verstehen.

 

I see humans, but no humanity

 

Ich wusste nicht so recht, ob ich diese Tragödie auf dem Blog erwähnen sollte. Ob ich einen Beitrag darüber schreiben sollte. Irgendwie war alles so surreal, so unbegreiflich, so schwer zu verstehen. Außerdem ist mein Blog nach wie vor ein Ort, um den Alltag zu entfliehen. Ein Ort für Inspiration, aber auch für persönliche Geschichten. Hass und Terror wollte ich hier nie einen Platz geben. Doch meine Gedanken überlaufen sich zu diesem Thema. Ich war nicht dabei, als der LKW in die Menschenmenge gerast ist, aber dennoch fühlt es sich so an, es hautnah erlebt zu haben. Noch am Vortag waren Alex und ich auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz. Er war der erste, den wir entdeckt haben. Der Erste, der mich in seinen magischen Bann gezogen hat. Noch am Sonntagabend herrschte ausgelassene Stimmung. Die Menschen trafen sich mit ihren Liebsten, tranken Glühwein und aßen Currywurst oder Langos. Und davon ist jetzt nichts mehr übrig.

12 Menschen haben ihr Leben verloren, 48 wurden verletzt, zum Teil schwer. Hass und Terror existierten für mich bis dato nur in den Medien. Selbst nach der schrecklichen Amokfahrt in Graz, was letztendlich kein Terroranschlag war. Doch auch danach existierten Hass und Terror für mich nur in den Medien. Weil ich es nie wahrhaben wollte, dass auch in meiner Nähe solche Dinge geschehen. Früher war alles so kilometerweit weg und plötzlich ist alles so nah. Es fühlt sich so lebensecht an und das beschäftigt mich.

 

Montagabend und der Tag danach…

Als wir davon erfahren haben, waren wir selbst gerade auf einem Weihnachtsmarkt. Zum Glück hatten wir uns zuvor für den Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg entschieden. Erst eine SMS verriet uns, dass in Berlin etwas ganz schlimmes passiert ist. Wir wussten jedoch noch nicht wo. Als wir zu unserer S-Bahn zurückfuhren, sahen wir mit unseren eigenen Augen, dass das Unglück genau an jenem Weihnachtsmarkt passiert ist, auf welchem wir am Vortag waren. Überall war Blaulicht und es herrschte die reinste Aufregung. Wir wollten nur so schnell wie möglich weg vom Ort des Geschehens. Im Hotel blieben wir lange wach, sahen uns ununterbrochen NTV an. Wir waren schockiert, dass so etwas passiert ist.

Am nächsten Tag wirkte die Stadt leer. Nicht leer im Sinne von keine Menschenseele ist mehr auf der Straße. Aber sie wirkte so leer. Man sah, dass es an niemanden spurlos vorbeigegangen ist. Alle Weihnachtsmärkte waren aus Solidarität geschlossen. Obwohl es gewohnt laut in der Stadt war, war es so still und ruhig. Berlin war plötzlich anders. Und wir waren es auch. Noch am Vortag machten wir uns Pläne, wollten den Checkpoint Charlie besuchen und uns die Siegessäule ansehen. Am Tag danach haben wir nichts mehr davon gemacht. Nicht mehr fotografiert oder gefilmt.

 

But there is humanity…

Ich sehe Menschen, aber keine Menschlichkeit. Ein Satz, den ich in diesem Jahr viel zu oft gelesen habe. Sollten wir so ein Bild von uns Menschen bekommen? Warum gibt es Menschen, die so inhuman sind? Die keinen einzigen Funken an Empathie übrig haben. Warum sind Menschen zu so etwas fähig?

Doch auf der anderen Seite -und das darf man nicht vergessen: Man hat am Tag danach die Solidarität gespürt. Man hat gelesen, dass diejenigen, die nicht verletzt wurden, den Verletzten geholfen haben. Es gibt Menschen, die sich täglich Gefahren aussetzen und einen Beruf gewählt haben, der anderen Menschen Sicherheit gibt. Jeden Tag setzen PolizistInnen und Feuerwehrleute ihr Leben aufs Spiel, um das der anderen zu schützen. ÄrztInnen und SanitäterInnen arbeiten an ihrem Limit, um das Leben von anderen zu retten. Zahlreiche Menschen spenden Blut, damit andere eines bekommen, wenn sie es dringend brauchen. Und das lässt mich den Glauben an die Menschheit nicht verlieren. An unserem letzten Tag in Berlin habe ich gemerkt, dass die Berliner Stärke beweisen. Dass sie sich nicht unterkriegen lassen. Sie lassen den Terror und all den Hass nicht gewinnen, denn Liebe ist stärker als Hass. 

 

„Ich möchte Berlin weiterhin mit Inspiration, Lebensfreude und Stärke verbinden.“

Ich habe auch lange darüber nachgedacht, ob ich meine geplanten Postings zu Berlin schreiben werde oder ob es total unangebracht wäre. Doch auch in der Hinsicht inspirieren mich die Berliner. Sie machen weiter, beweisen Stärke, lassen sich nicht unterkriegen. Würde ich euch die schönen Eindrücke von Berlin verwehren, die ich für mich persönlich gesammelt habe, würde ich mich ebenfalls unterdrücken lassen. Darum kommt alles online, was ich geplant habe: Eine Hotelreview, ein Reisebericht und der Vlog.

Ich weiß, dass dadurch die Erinnerungen wachgerüttelt werden. Ein bitterer Beigeschmack wird bleiben, doch ich kann den Hass nicht gewinnen lassen. Selbst wenn es sich nur um Blogbeiträge handelt. Allerdings möchte ich für mich die schönen Erinnerungen mitnehmen und diese verstärken. Natürlich kann ich das Negative nicht vergessen. Es wird immer präsent sein und das soll es auch, denn solche Ereignisse sollten nicht vergessen werden. Doch ich möchte Berlin nicht mein Leben lang mit einem Terroranschlag und Hass verbinden, sondern mit Inspiration, Lebensfreude und Stärke! Und all das möchte ich in den kommenden Beiträgen rüberbringen. All die Schönheit, ohne an das negative Ereignis zu erinnern oder es zu erwähnen (mit Ausnahme in dem Vlog).

 

 

 

Selbstliebe & Selbstvertrauen

 

Viel zu oft, viel zu lange bin ich am Rand gestanden. Habe beobachtet. Ganz still und schweigsam. Aus sicherer Entfernung. Dort, wo ich ICH sein kann! Ganz bei mir sein kann. Habe mich in diesem Schneckenhaus verkrochen. Meinem Schneckenhaus. Wollte nur dieses Gefühl der Sicherheit haben. Alles unkompliziert gestalten. Flüchtete vor Angst und Unsicherheit. Die Welt da draußen ist gefährlich, argwöhnisch, kritisch. Und ich – ich traue mich nicht, diese Komfortzone, mein Schneckenhaus zu verlassen. Weil ich Angst habe. Angst, bewertet zu werden. Angst, der Welt mein Ich zu zeigen. Und weil ich Angst habe, nicht wertgeschätzt zu werden. Ich bin unsicher. Vorsichtig. Schwach.  

Ich stehe vor dem Spiegel. Ein kritischer Blick. Mein Gegenüber stumm. Das Gegenüber, das bin ich. Meine Augen mustern mich. Skeptisch. Langsam. Von oben bis unten, von links nach rechts. Und sie bleiben hängen. Fixieren Stellen, die ich eigentlich nicht genauer betrachten will. Stellen, die ich als störend empfinde. Weil sie mir im Weg sind. Weil ich mir selbst im Weg bin. Und doch – ich verberge meine Zweifel vor mir selbst. Meine Selbstzweifel. Meine nagenden Gedanken, wie schwer es ist, mich selbst zu lieben. Selbstliebe – ich kann damit nicht umgehen. Weil es so schwer ist. Schwer, Schritt für Schritt auf sich selbst zuzugehen. Schwer, seine Selbstakzeptanz zu finden. Weil ich nicht weiß, ob ich das kann, soll, darf. Oder sogar muss. 

Es ist einfach, auf die Welt zu kommen. Es ist einfach, sie auch wieder zu verlassen. Doch das dazwischen -das Leben- ist eine Herausforderung. Eine Achterbahnfahrt. Das haben wir immer alle gesagt. Weil wir wissen, dass es nicht leicht ist. Uns werden Steine in den Weg gelegt – von anderen, behaupten wir. Doch machen wir es uns mit dieser Ansicht nicht zu einfach? Vielleicht sind wir es selbst, die die Steine in den Weg gelegt haben. Und all das beginnt bereits auf den wichtigsten Weg unseres Lebens. Der Weg zu uns selbst. Und ich spüre, dass ich ihn gehen muss. Jetzt! 

(Tagebucheintrag 06.07.2012)

 

Blogpost-Selbstliebe-1 (c) Daniel Eibl

 

Selbstliebe!

Feind oder Instrument zur Selbsterhaltung?

Diese Zeilen habe ich in einem meiner schwächsten Momente verfasst. Lange ist es her. Wenn ich zurückblicke -zu meinem damaligen Ich- dann sehe ich dieses Mädchen. Schwach, zittrig, verletzlich. Sie sitzt verloren auf ihrem Bett. Versteckt in einer kleinen Nische am Ende des kargen Raumes. Und sie hat sich zurückgezogen. Zurückgezogen von all dem Trubel. Von all dem, was um sie herum geschieht. Weil sie hadert. Mit den Dämonen in ihrem Kopf. Die, die ihr sagen, dass sie nicht gut genug ist, so wie sie ist. Und sie muss es festhalten – in ihrem Tagebuch. All diese Gedanken, die sie nachts nicht schlafen lassen. „Es wird nie wieder besser werden“, heult sie in ihr Kopfkissen. Stille.

Und dann – sie richtet sich auf, wischt ihre Tränen weg und schreibt weiter. Weil sie merkt, dass sie es ist, die sich im Weg steht. Sie ist diejenige, die alles ändern kann. Sie ist diejenige, die kämpfen muss. Für sich selbst – für mehr Eigenliebe und Selbstakzeptanz.

Ich habe im Krankenhaus oft über meinen Selbsthass geschrieben. Über all die Unsicherheit, die an mir genagt hat. Der Blick in den Spiegel war herausfordernder, als eine schwierige Prüfung an der Uni zu schreiben. Denn dieser Anblick, dieser Face-to-Face Kontakt mit mir selbst, war das, wovor ich am meisten Angst hatte. Konfrontation! Ich konnte damit nicht umgehen. Weil ich mich selbst gehasst habe. Weil ich das gehasst habe, was ich bin. Dabei sagte doch schon der französische Philosoph Volontaire, dass Eigenliebe das Instrument zur Selbsterhaltung ist. Vielleicht habe ich mich deswegen verloren. Mein Vertrauen, meinen Selbsthalt, meine Stärke.

 

Blogpost-Selbstliebe (c) Daniel Eibl

 

Selbstvertrauen. Selbstliebe. Selbstakzeptanz.

Mit jedem Gramm, das ich abnahm, nahm ich auch an Selbstvertrauen, Selbstliebe und Selbstakzeptanz ab. Doch ich habe mich zu mir durchgerungen. Habe versucht, meine Wahrnehmung auf all die positiven Dinge, die Charaktereigenschaften, die mich ausmachen, zu lenken. Habe nach und nach sogar nach meinen optischen Vorzügen gesucht – und gefunden. Der Weg zur Selbstliebe und Selbstakzeptanz ist ein Kampf. Eine Herausforderung. Und man scheitert! Sehr oft sogar. Doch wenn man sich selbst nicht abschreibt, sich nicht kampflos geschlagen gibt, dann findet man zu sich selbst. Stück für Stück. Ich weiß, dass ich immer noch nicht am Ziel angekommen bin. Dass ich immer noch kämpfen muss. Aber es ist möglich.

Ich kann niemanden Tipps geben, wie er sich selbst lieben lernt. Jeder muss diese Erfahrung für sich selbst machen. Und jeder muss für sich selbst lernen. Doch es ist keine Mission Impossible. Habe Vertrauen in dich. Kämpfe für dich! Geh den Weg. Deinen Weg für dich selbst. It’s worth it!

 

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I’m wearing

Pullover: Fuxherz
Cape: TomTailor
Dress: C&A
Overknees: Buffalo

Photography by Daniel Eibl

Location

Landhaus-Hof Graz

 

Das Real Life in meinem Smartphone

Das Real Life in meinem Smartphone

Generation iPhone

Wir sind die Generation Smartphone. Heutzutage gibt es für Junge und Junggebliebene wohl nichts Wichtigeres, als das Smartphone. Es ist unser ständiger Begleiter im tagtäglichen Kampf, ein bisschen Aufmerksamkeit von der Außenwelt zu bekommen. Wir teilen unser Leben mit anderen – Menschen, die wir nicht kennen. Und doch sind sie uns wichtig. Sie zeigen uns, dass unser Leben ansprechend ist. Dass sie sich für unseren Alltag interessieren. Ja, wir fühlen uns gut dabei. Wir lieben es, wenn die Followerzahl auf Instagram wächst und fortwährend mehr wird. Tag für Tag. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es bei mir anders ist. Dass mir Instagram und meine Followeranzahl egal ist. Dass es mich nicht juckt, wenn mir wieder eine Person weniger folgt. Instagram ist mir wichtig geworden. Vor allem als Bloggerin. Jeder neue Follower löst ein Hochgefühl in mir aus. Dieser Hochgefühlsrausch mag kurz sein, aber er ist da. Als Bloggerin ist Social Media ein essentieller Bestandteil meiner Arbeit. Aber auch als Privatperson bin ich aktiv in den Social Media Kanälen vertreten. Facebook ist wichtig, um am Leben der Personen im privaten Umfeld teilzuhaben. Facebook verbindet uns durch Gruppen. WhatsApp hilft uns dabei, mit unseren Freunden Kontakt zu halten und Snapchat ist privat sowie als Bloggerin einfach nur lustig und am nächsten am Alltag dran. Nur machen wir unser Leben zu sehr von einem quadratischen Etwas aus Silizium und Kunststoffen abhängig?

 

Smartphone Girl

 

Das Leben spielt sich auf dem Touchscreen ab

Der Kauf meines allerersten iPhone vor knapp zwei Jahren war mein Einstieg in die Social Media Welt. Zuvor nutzte ich es eher selten für Social Media Zwecke. Ich hatte immer Handys mit einer miesen Fotoqualität. Mir war es früher nie wirklich wichtig, das beste Handy zu besitzen. Hauptsache ich kann WhatsApp nutzen. Schon waren meine ganzen Anforderungen erfüllt. Das änderte sich, als ich mir mein erstes Äpfelchen zulegte. Nicht schlagartig, weil ich Instagram erst seit Sommer 2015 aktiv nutze, aber es änderte sich. Nachhaltig. Heute ist Instagram aus meiner Welt nicht mehr wegzudenken. Ich war immer der Mensch, der Social Media Trends lange vermieden hat. Snapchat habe ich erst vor Kurzem für mich entdeckt. Doch dann wurde es in meinem Leben immer relevanter. Zu relevant? Spielt sich mein Leben nur noch auf dem Touchscreen ab?

 

Lisa Smartphone2

 

But first let me take a Selfie

Ein Selfie hier! Ein Selfie da! Und dann noch schnell den Moment festhalten. Manchmal sehe ich all das, was ich gerade erlebe, durch den Bildschirm. Wo ist die Wirklichkeit hin? Versteckt sie sich hinter meinem Smartphone? Erlebe ich den Moment überhaupt, wenn ich ihn festhalte? Er wird verewigt, aber so wirklich gelebt habe ich ihn nie. Ich war abgelenkt – von all den Funktionen, die mein iPhone so zu bieten hat. Von Bildbearbeitungsprogrammen und von dem Überlegen einer gelungenen Bildunterschrift, die suggeriert, wie toll gerade alles ist. Dabei habe ich es eigentlich gar nicht richtig mitbekommen, oder?

 

Lisa Smartphone3

 

Nicht schon wieder ein Follower weniger

Die Katastrophe ist perfekt. Gerade noch boomten die Followeranzahlen. Es wurden mehr und mehr. Plötzlich sind einige dieser Follower (oftmals tummeln sich darunter zahlreiche Ghostfollower) weg. Boom! Shocking Moment. Der unersättliche Drang staut sich in einem auf, ein bombastisches Foto hochzuladen, das die Followeranzahl schnellstmöglich wieder nach oben treiben soll. Instagram setzt mich manchmal unter Druck. Manchmal ist es mir nicht so wichtig. Doch ich denke jeden Tag daran: Ich muss ein Foto hochladen. Ja, ich will keine Follower verlieren. Es nervt mich. Dabei frage ist mich: Wann ist mir Instagram so wichtig geworden? Wann ist es mir so wichtig geworden, dass so viele Menschen, jene, die ich nicht kenne, mein Leben verfolgen? 

 

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Alles oder nichts!

Die Reichweite

Ja, mir ist die Reichweite als Bloggerin wichtig, doch sie ist nur nebensächlich. Wenn man sich für etwas bemüht, in eine Sache so viel Herzblut hineinsteckt, möchte man auch, dass es von anderen wahrgenommen wird. Instagram hilft uns Bloggern dabei, auf uns aufmerksam zu machen. Aber mir wurde bei all dem Drumherum auch einiges bewusst. Es gibt Momente in meinem Leben, die ich nicht gefangen in meinem Smartphone erleben möchte. Dinge, die sich für mich im echten Leben abspielen sollen. Dinge, die man durchaus fotografisch festhalten kann. Aber hinter denen nicht immer der Grundgedanke steckt: Ich muss es dringend auf Instagram posten. 

Versteht mich nicht falsch. Instagram bleibt mir nach wie vor wichtig. Ich liebe, was ich tue. Ich liebe das Bloggen und ich liebe es, mein Leben mit euch zu teilen. Aber ich will nicht von einer Technikwelt abhängig sein. Manchmal braucht man auch noch ein bisschen dieses Realitätsgefühl. Die Quality Time mit den Freunden. Ich werde nach wie vor vieles aus meinem Leben posten – und das auch in der Regelmäßigkeit, wie ich es bisher getan habe -, aber ich werde mich auch bemühen, das Smartphone mal nicht in die Hand zu nehmen, um meinen x-ten Coffeeshot mit Alex zu posten. Nur manchmal kann ich einfach nicht widerstehen.

Einen weiteren interessanten Post dieser Art findet ihr auch bei Julia. 

 

Photoshop & die perfekte Welt

Photoshop & die perfekte Welt

Wie essentiell sind Fälschungen?

Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich meine Bilder mit Photoshop bearbeite. Photoshop ist ein wundervolles Programm, um das Beste aus den Bildern herauszuholen – aber Photoshop ist auch eines der besten Mittel, um die Realität verschwimmen zu lassen. Insbesondere dann, wenn es darum geht, das eigene Gesicht und den eigenen Körper zu tunen. Es ist nichts Neues mehr, dass Photoshop besonders in der Werbung zum Einsatz kommt. Gesichter sehen makellos aus – der Körper hat die perfekte Form. Und genau diese Bilder tragen dazu bei, dass sich allen voran junge Menschen, jene, die sich noch in der Pubertät befinden, unwohl fühlen, wenn sie solche Bilder betrachten. Kein Mensch sieht in der Realität permanent perfekt aus. Die echte Welt kann man leider nicht photoshoppen. Und doch scheint dieser Grat so schmal zu sein. Perfekt suggerierte Bilder werden geglaubt. Nicht ohne Grund wird in der Werbung so fleißig getuned. Perfektion verkauft sich besser! Genau dieser Trend spiegelt sich auf einem sozialen Netzwerk wider, das bestimmt die meisten von euch nutzen: Instagram. Ihr könnt euch bestimmt noch an Essena O’Neill und ihren Bruch mit Social Media erinnern. Instagram ist zwar nicht die Plattform, in welcher jedes einzelne Bild bis zum Ideal optimiert wird, aber Instagram ist DIE Plattform schlechthin, in der das Leben der User oftmals zum neidisch werden vollkommen erscheint. Das bringt mich auf die Frage: Wie essentiell sind Fälschungen? 

 

Maybe it’s Maybelline? – Maybe it’s Photoshop!

 

Original Fälschung

 

Wenn die Realität verschwimmt

Ich bin dankbar, dass es Photoshop gibt. Gerade für Beauty- und Foodposts ist das Programm essentiell. Bezüglich Beauty nicht deswegen, um sich schöner zu tunen, aber oftmals ist es schwierig, das Augenmake-up auf den Fotos gut rüberzubringen (ein Grund, warum man für Photoshootings meistens etwas stärker geschminkt wird). Was aber, wenn die Bildbearbeitung so weit geht, dass die Realität verschwimmt? Ich versuche immer -insbesondere wenn es um Bilder von mir geht- keine Kunstfigur zu schaffen. Klar sieht man enorme Unterschiede, jedoch würde ich mich nie schlanker machen oder mein Gesicht verschmälern. Doch genau diese Dinge passieren in der Werbung, und ja, ich gebe es zu. Selbst ich als 24-jährige bekomme oftmals schlechte Gefühle, wenn ich diese perfekten Bilder betrachte, obwohl ich genau weiß, dass sie nur dank Adobe so aussehen. Dabei sollten wir unser Leben davon nicht so stark abhängig machen. Wir sind alle schön – in der Realität und nicht dank Photoshop.

 

Photoshop makes your face flawless, but it doesn’t change your personality!

 

ich photoshop Kopie

 

Fühlst du dich nackt ohne Photoshop?

Ich habe mich gefragt: Würde ich überhaupt ein unretuschiertes Bild von mir online stellen? Ob ich mich das wohl traue? (Anscheinend, sonst würde ich es jetzt nicht tun). Aber hätte ich es getan, wenn ich diesen Post hier nicht schreiben würde? Vermutlich nicht. Ohne Photoshop oder einer anderen Bildbearbeitung fühlt man sich doch irgendwie nackt, oder? Nicht nackt im Sinne von entkleidet. Nackt im Sinne von: „Ich offenbare der Welt mein wirkliches Ich.“ Das ist genau die Art und Weise, wie man sich verletzbar macht. Man erzählt eine Geschichte – eine Geschichte der etwas anderen Art, denn das retuschierte Bild erzählt wieder eine ganz andere Geschichte – auch wenn es das gleiche Bild ist. Die Geschichte von einem unbearbeiteten Gesicht ist ehrlicher. Näher am realen Leben. Man sieht die Augenringe, weil man eine schlaflose Nacht hatte. Die überschlagenen Gedanken, das Herumwälzen im Bett, weil man nicht einschlafen konnte – all das zeichnet sich in diesem müden Gesicht ab.

 

We wear far too much Photoshop these days! But we still won’t look that way in real life.

 

Gerade wenn man nicht perfekt ist, bietet man Hatern eine gute Angriffsfläche. Aber das sollte uns nicht entmutigen. Denn wir sind, wer wir sind. Wir dürfen uns nicht an einer Perfektion messen, die uns die Medien vorgeben. Wir müssen immer das Menschliche im Auge behalten. Ich schminke mich gerne und auch Make-up ist eine Retusche. Das Photoshop im Real Life sozusagen. Und dennoch verstecke ich mich nicht permanent hinter einer dicken Schicht Make-up. Wenn ich schnell etwas vom Supermarkt brauche oder meine Kontoauszüge hole, schminke ich mich nicht extra dafür – egal wie fertig ich aussehe. Ich style mich auch nicht extra für Snapchat. Dort hab ihr mich bestimmt schon das eine oder andere Mal im „Asi-Look“ gesehen. Doch bei meinem Blog ist das anders. Ich schätze, es ist normal in unserer Branche, dass wir uns immer vom besten Licht präsentieren möchten.

 

Photoshop

 

Ich muss mich nicht verstecken

Ich würde nie auf Photoshop verzichten wollen. Mir ist es nicht wichtig, makellos auszusehen, aber ich liebe die Ästhetik. Wer so gerne fotografiert, wie ich, möchte immer das Beste aus seinen Bildern holen. Trotzdem sollen retuschierte Bilder nicht die Richtung sein, an der wir uns orientieren. Schöne Bilder sind immer ein Hauch von Kunst, doch das Leben spielt sich in der Realität ab. Ich muss mich nicht verstecken, auch nicht hinter Photoshop. Aber ich kann Ästhetik schaffen und genau das möchte ich auf meinem Blog verbreiten. Ebenso wie die Ehrlichkeit, nicht makellos zu sein.

 

Gedanken – Poesie der Sinne

Gedanken

Poesie der Sinne

Schreiben ist das, was meinem Leben Sinn gibt. Schreiben gibt mir Kraft. Schreiben ist eines der wertvollsten Dinge in meinem Leben. Ich war sechs Jahre alt, als ich schreiben gelernt habe. Seitdem habe ich nie wieder aufgehört. Als ich ganze Sätze bilden konnte, schrieb ich meine ersten Geschichten. Buchstaben faszinierten mich seit jeher. Mit etwa acht oder neun Jahren schrieb ich zum ersten Mal Tagebuch. Ich habe es fortgeführt, bis ich 16 war. Danach habe ich aufgehört. Einfach so. Aber ich habe nie aufgehört, zu schreiben. Ich schrieb Geschichten, ja sogar ganze Bücher. Schon mit vier wollte ich Schriftstellerin werden, weil es auch der Traumberuf einer Figur in einer meiner liebsten Zeichentrickserien war. Mit 16 wandelte ich diesen Berufswunsch um. Ich sah mich im Journalismus. Gelandet bin ich schlussendlich beim Bloggen, wofür ich heute überaus dankbar bin. Buchstaben, Worte und Sätze bezaubern mich. Sie fesseln mich und halten mich in einem Zauberbann gefangen. Und von Zeit zu Zeit verliere ich mich in ihnen.

 

Gedanken Gedankenbuch Writing

 

Ein Buch voller Glück, Momente und Erinnerungen!

Im Zeitalter der Technologie hat die Sache mit dem „Handschreiben“ aufgehört. Während ich als Kind meine Geschichten noch per Hand schrieb, sogar passende Szenen und Bilder dazu gemalt habe, tippe ich nun meine ganzen Geschichten auf meinem MacBook. Dadurch hat sich etwas ganz Entscheidendes in meinem Leben verändert. Ich habe so viele Gedanken verworfen. Sie gingen verloren und haben sich ganz tief in eine unwiderrufliche Vergessenheit gegraben. Einfach deswegen, weil ich sie nicht niedergeschrieben habe. Es ist schwierig, sich all diese Gedanken, welche im Laufe des Tages aufkeimen, zu merken, um sie abends niederzuschreiben. Manche Gedanken sind nicht so prägend, wie andere. Man vergisst sie viel schneller. Unabhängig davon, wie relevant sie während des Moments waren. Das ist schade, denn früher habe ich von der Poesie gelebt. Von meinen Gedanken. Von den Worten, die in meinem Kopf herumschwirrten. Mein gesamtes Oberstübchen bestand aus Buchstaben, welche sich durch meine Synapsen bahnten und sich voll und ganz in meinem Denkapparat verteilten. Kein Wunder, dass ich mich immer in den Worten verloren habe. Es geht gar nicht anders, wenn das Denkorgan ein kompletter Buchstabensalat ist.

Nun spiele ich bereits länger mit dem Gedanken, die alten Traditionen wieder aufleben zu lassen. Inspiriert wurde ich auf einem Ethikvortrag, welchen ich kurz vor Weihnachten besuchte. Es ging um das Thema „Glück“. Was ist Glück? Insbesondere an einer Idee habe ich Gefallen gefunden. Unser Vizerektor erzählte von einem ganz persönlichen Glückstagebuch, in welches täglich ein Moment festgehalten wird, der uns an diesem Tag glücklich gemacht hat. Mir hat die Idee so gut gefallen, sodass auch ich im neuen Jahr ein solches Glückstagebuch führen wollte. Irgendwie habe ich sie dann doch verworfen und mich dazu entschieden, ein Buch auf eine andere Art und Weise zu führen.

 

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Ziele, Wünsche, Momente und Gedanken!

Primär soll es um meine Gedanken gehen. Es soll poetisch, gefühlsbetont und kreativ gestaltet werden. Es sollen ehrliche Texte entstehen. Texte, die aus der reinen Inspiration des Moments entspringen. Pur und authentisch. Ich bin keine große Dichterin. Ich möchte mich nicht zwanghaft zum Reimen verführen, sondern ausschließlich von meinen Inspirationen leiten lassen. Meine Gedanken und Gefühle sollen meine Hand führen. Von Zeile zu Zeile gleiten lassen. Ohne große Erwartungen. Wer weiß, womöglich entstehen auch Texte, die ich auf dem Blog teilen werde. Vielleicht -und das ist mein großer Traum an dieser Geschichte- entsteht dadurch sogar ein Inspirationsvideo mit meinen Texten: Frei, poetisch und aufrichtig. 

Das Buch soll mir zudem einen Raum für Ziele und Wünsche bieten. Es sind nicht nur die Momente und Gedanken, die mich nach vorne streben lassen. Es sind auch kleine, mittlere und große Ziele, die ich erreichen möchte. Wünsche, die ich mir erfüllen möchte und irgendwann werde. Auf den ersten Seiten werde ich mein Lebensziel verankern. Eine kleine Liste anfertigen und alle europäischen Hauptstädte auflisten. Aufgebaut wie eine kleine To-Do-Liste. Mit kleinen Kästchen zum abhaken. Trotzdem soll alles ganz zwanglos sein. Dafür liebe ich dieses Freiheitsgefühl, welches ich leider nicht immer zu spüren bekomme, viel zu sehr. Jeder von uns ist in seinem Leben in Zwängen gefangen. Wir nennen sie Verpflichtungen, welchen wir uns stellen müssen. Genau deswegen brauchen wir in unserem Leben einen kleinen Freiraum. Einen Platz, den wir nur für uns haben.

 

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Das Buch

Mein kleines Gedankenbuch muss hübsch, ansehnlich und vielversprechend sein. Ein Büchlein, das ich gerne aufschlage und welches mein vollstes Herzblut verdient. Ein kleines, majestätisches Büchlein, das dazu gemacht ist, Erinnerungen für die Ewigkeit zu schaffen. Endlich habe ich es nach langer Suche gefunden. Es wirkt fast märchenhaft – wie ein mystisches Feenbüchlein. Oder aristokratisch. Es sieht fast so aus, als würde es jemanden gehören, der einen adeligen Familienstammbaum besitzt. Für mich war es Liebe auf den ersten Blick. 

Das Buch von Paperblanks ist eine kleine Hommage an Virginia Woolf (1882-1941). Ihr Name prangt in großer, verschnörkelter Schrift auf dem Cover. Daneben steht ihr Essay „A Room of One’s Own“, welcher im Jahre 1929 verfasst wurde.

 

Our Virginia Woolf cover reproduces a page from “A Room of One’s Own,” a book-length essay written in 1929. It is regarded as a classic feminist work with its iconic and inspiring dictum, that “A woman must have money and a room of her own if she is to write fiction.”

 

Virginia Woolf war eine besondere Schriftstellerin aus dem 20. Jahrhundert. Sie galt als modernistische Pionierin des Feminismus. Sie schrieb mit einer seltenen Sensibilität und Einsicht über die Mystik, Verwirrung und Unsicherheit des täglichen Lebens. Außerdem setzte sie sich stark mit Geschlechterverhältnisse, Psychologie und der Kraft der poetischen Perspektive auseinander.

 

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Ich freue mich, das Buch mit Leben zu füllen. Übrigens: Kein Eintrag wird mit Bleistift geschrieben werden. Ich überlege mir sogar, mir ein externes Journal zuzulegen, um vorzuschreiben. Ich kann mir gut vorstellen, meine Texte mit Tusche zu übertragen. Besonders schön würde ich es finden, die Überschriften kalligraphisch zu gestalten, doch dafür muss ich erst mal die zauberhafte Kunst der Kalligraphie erlernen. Zum Glück habe ich bereits von Haus aus eine recht schöne Handschrift, aber meine Titel dürfen gerne in einer außergewöhnlicheren Schriftart niedergeschrieben werden.

Besitzt ihr auch ein kleines, persönliches Journal oder Gedankenbuch? 

 

Wenn du plötzlich unsichtbar bist!

Wenn du plötzlich unsichtbar bist!

…weil dich niemand sehen soll!

Stell dir vor. Du gehst die Straße entlang. Jeder erkennt dich. Jeder grüßt dich. Sagt Hallo zu dir. Jeder sieht dich. Aber du bist unsichtbar. Vielleicht willst du gerade unsichtbar sein. Womöglich fragst du dich just in diesem Moment, was hat das mit unsichtbar sein zu tun? Nun, ich spreche nicht von der Objektivität. Ich spreche nicht von dem, was wir sehen. Sondern ich spreche von unserem Inneren. Von dem, was die Menschen nicht sehen können. Was in dir verborgen liegt. Wie ein vergrabener Schatz auf einer einsamen Insel mitten in der tiefsten See. Unabhängig davon, wie wertvoll sein Inhalt gerade sein mag. Unabhängig davon, wie wertvoll du dich gerade fühlst. Dein Innerstes ist etwas, was niemand sehen kann. Und du kannst es verstecken. Man sagt, man strahlt das aus, was man im Inneren fühlt, aber stimmt das? Wenn du ambitioniert bist, gut zu schauspielern, wird nie und nimmer jemand erkennen können, wie es dir wirklich geht. Das habe ich gelernt. Nur – ich würde mich nicht als gute Schauspielerin bezeichnen, aber womöglich bin ich es doch. Im Unterbewusstsein. Oder es liegt in meiner Natur? In meiner Natur, dass es mir schwer fällt, mich zu öffnen? Du denkst dir bestimmt, darin liegt ein Widerspruch, denn ich öffne mich. Ich öffne mich hier sogar sehr. Ich zeige mich hier verwundbar. Ich bin diejenige, die diese Verletzbarkeit zulässt. Ich bin der Verursacher. Scheinbar lasse ich Menschen nah an mich heran. Näher, als ich denke, wenn ich von meinen Vorgeschichten, meiner Krankheit und meinen Gefühlen spreche. Aber hier verstecke ich mich hinter Wörtern, die ich schreibe. Nicht hinter Wörtern, die ich sage.

 

Wenn du ambitioniert bist, gut zu schauspielern, wird nie und nimmer jemand erkennen können, wie es dir wirklich geht.

 

Du siehst nicht das, was du zu sehen glaubst

Warum erzähle ich dir das? Warum spreche ich von dieser Unsichtbarkeit? Einer Unsichtbarkeit, die es auf den ersten Blick nicht gibt. Die aber da ist. Mehr, als alle denken. Ich sage dir das, weil ich gemerkt habe, dass man nichts ausstrahlen muss, was man nicht ausstrahlen möchte. Dass man auch seine innersten Gefühle verstecken kann. Dass es möglich ist, sie nicht mit seiner Ausstrahlung zu zeigen. Neulich hat mich ein Kommilitone gefragt, was mit mir los ist. „Warum?“, habe ich zurückgefragt. „Dir scheint es heute sehr gut zu gehen. Du strahlst heute so.“ Ich war baff. Es war ein Tag, an dem ich mich überhaupt nicht gut gefühlt habe. Ein Tag, der geplagt war von Zweifel. Ein Tag, an welchem ich am Liebsten gar nicht aufgestanden wäre.

Am frühen Morgen lag ich in meinem Bett. Meine Augen waren auf Halbmast. Ich habe mich nicht gut gefühlt. Ich habe mir sogar Gedanken darüber gemacht, ob es nicht besser wäre, im Bett zu bleiben. Aufstehen wollte ich auf keinen Fall. Einzig und alleine mein Pflichtbewusstsein hat mich aus dem Bett geholt. Ich hatte keine Wahl. Bei diesem Seminar durfte ich nicht mehr fehlen, also musste ich wohl oder übel aufstehen. Der erste Blick im Spiegel war unerträglich für mich. Ich habe sofort gesehen, was sich in meinem Innersten verbirgt. So viele Zweifel. Und ich habe mich nicht schön gefühlt. Oder wohl. Oder befreit. Aber ich habe es versteckt. All das, was mich gefangen hielt. All das, was nicht zuließ, mich frei zu fühlen. Allen Anschein nach kann man mit Make-up doch mehr verstecken, als ich es mir immer gedacht habe. Ich werde mich nicht mehr darüber beschweren, wenn mein Concealer viel zu wenig abdeckt und meine Augenringe immer noch durchscheinen. Ich habe es gemerkt. Make-up versteckt alles. Nicht nur deine Pickel oder die dunklen Schatten unter deinen Augen nach einer durchzechten Nacht. Make-up versteckt auch dein Seelenfenster. Moment – es ist nur eine Theorie. Aber ob diese Theorie meinerseits so stimmt, wage ich zu bezweifeln.

 

Unsichtbar

 

Ich bleibe lieber unsichtbar

Ich weiß, dieser Text klingt stark danach, als ob ich unfassbar depressiv wäre. Dem ist nicht so. Jeder Mensch, wir alle, haben schlechte Tage. Das ist menschlich. Ich pflege immer zu sagen:

Wir müssen froh sein, dass es diese Tiefs in unserem Leben gibt. Denn ohne diese Tiefs würden wir die Hochs nicht mehr zu schätzen wissen. Wir würden sie wahrscheinlich gar nicht erkennen.

Im Grunde genommen bin ich ein positiver Mensch. Trotz meiner Krankheit. Aber ich kann nicht permanent glücklich und gut gelaunt sein. Das schafft doch niemand von uns. Was ich aber kann, ist einen Schein zu erwecken. Einen Schein, dass dem vermeintlich so ist. Langsam glaube ich auch, dass das einfach angeboren ist. Andrea hat in ihrem letzten Freitagspost einen Beitrag über „The Resting Bitch Face“ geschrieben. Ich glaube, bei mir ist das Gegenteil der Fall: „The Always Happy Face.“ Oder es ist die Tatsache, dass ich meine Gefühle, sofern ich sie nicht von mir selbst aus offenbare, gut in mir verstecken kann? Bis vor Kurzem habe ich das noch geglaubt. Ich habe geglaubt, ich könnte den Schein vor jedem aufrecht erhalten. Sogar vor meinen Freunden. Sogar vor den Menschen, die mich am Besten kennen, denen ich blind vertraue und die sehr viel von mir wissen. Ich habe wirklich geglaubt, dass ich auch ihnen ein falsches Bild meiner Selbst suggerieren kann. Weil ich versuche, unsichtbar zu sein. Weil ich es nicht immer zeigen will, auch wenn ich mit ihnen über meine Probleme spreche. Jedoch ist das immer nur ein Teil vom Ganzen. Manchmal strahle ich lieber. Ich strahle Selbstbewusstsein aus, welches nicht da ist. Ich strahle diese Glückseligkeit aus. Ich strahle einfach. Weil ich ambitioniert bin. Weil ich kontrolliert bin. Weil ich meine Ausstrahlung kontrollieren kann. Jeder kann mich sehen. Jeder kann dieses Strahlen sehen. Jeder kann dieses suggerierte Bild sehen, dass es mir wunderbar geht. Und jeder soll es sehen, weil ich lieber unsichtbar bin. Doch macht mich das glücklich, wenn ich mich so verstellen muss? Auch vor meinen Freunden? Ich wurde eines besseren belehrt. Ich besitze doch nicht dieses „The Always Happy Face“. Zumindest nicht vor den Menschen, denen ich am meisten vertraue. Neulich habe ich einer Freundin von dieser Begegnung mit meinem Kommilitonen erzählt. Ich habe ihr auch gesagt, dass es eigentlich ein richtig mieser Tag für mich war. „Ich weiß“hat sie gesagt und schaffte es somit, dass sich meine Augen verblüfft weiteten. „Wie, du weißt?“, wollte ich wissen. „Ich habe gemerkt, dass du nicht so gut drauf warst. Aber ich wollte dich nicht darauf ansprechen, weil ich gemerkt habe, dass du nicht darüber reden wolltest.“ Sie hatte Recht und mir damit eines gezeigt: Ich bin doch nicht unsichtbar! 

No. 24: #Heimkommen (Weihnachtsanekdoten)

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 24: #Heimkommen

Weihnachtsanekdoten

Mit dem 24. Türchen läute ich das Ende meines Adventskalenders ein und beginne gleichzeitig gemeinsam mit euch das Weihnachtsfest. Vorweg – der letzte Post meines Adventskalenders wird durchwachsen, lang, unstrukturiert. Die Bilder passen nicht zum Text, aber das ist bewusst gewollt. Warum? Das erzähle ich euch gegen Ende dieses Posts. Außerdem gibt es heute ein weiteres Video, sowie ein Gewinnspiel. Wenn ihr also Freunde und Liebhaber des perfektem „Unperfekten“ (Worterfindung) seid, dann seid ihr hier genau richtig.

 

Vage Pläne und Gedankenwirrwarr

Ich habe mir lange Gedanken darüber, wie ich den Post am 24. Dezember gestalten möchte. Soll ich nur das Gewinnspiel online stellen oder soll ich ein ganz spezielles Thema ansprechen? Eines war klar – ein DIY oder ein Rezept wären sinnlos, denn wann solltet ihr die Gelegenheit haben, es nachzumachen? Nächstes Jahr – hm, bis dahin ist es bestimmt vergessen. Weil es allerdings schon lange keine Anekdoten mehr gab, entschied ich mich dazu, an Heilig Abend meine Weihnachtsanekdoten zu schreiben. Gedanken- und Bilderwirrwarr inklusive. Aber ich möchte meine letzten Weihnachtsimpressionen noch unbedingt mit euch teilen.

 

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Mein perfektes Weihnachtsfest

Beginnen möchte ich mit der weihnachtlichen Anekdote meines perfekten Weihnachtsfestes. Vielleicht kennt ihr das auch. Ihr habt bestimmte Wunschvorstellungen und möchtet unbedingt, dass alles so wird, wie ihr euch das ausmalt. Auch ich habe das. In meinem Kopf hat sich ein Bild von dem perfekten Ablauf des Heiligen Abends verankert und genau so möchte ich Weihnachten feiern.

Es beginnt damit, dass ich mich am Vormittag am Liebsten zu einem ausgiebigen Frühstück mit meinen engsten Freunden treffen möchte. Einfach gemütlich beisammen sein, die letzten Stunden vor der Bescherung ohne Familie, aber mit Menschen, die einem wichtig sind, genießen und stressfrei den Tag beginnen. Umhüllt von Christmassongs und weihnachtlicher Dekoration. Einfach die Seele baumeln lassen, besinnlich sein und sich um den Geschenkstress keine Sorgen mehr machen. Der Baum steht zu Hause bereits geschmückt in Cremé Gold (und mit wenig Lametta), der Tisch wurde schon am Vorabend festlich gedeckt und man hat Zeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das Leben in der Altstadt in sich aufnehmen, in eine Weihnachtswunderwelt eintauchen und aufgeregte Kinder dabei beobachten, wie sie die Sekunden bis zum Fest hibbelig nach unten zählen. Ausnahmsweise gibt es Kakao mit Schlagobers und Croissants mit Nutella, anstelle dem gesunden Oatmeal, sowie exotische Früchte, die für im Alltag ansonsten viel zu teuer sind.

 

Auer

 

Der Nachmittag wird damit verbracht, alles für das Fest vorzubereiten. Einmal in meinem Leben möchte ich für das Weihnachtsfest verantwortlich sein und eine richtig schöne Dinnerparty geben. Ich glaube, das Menü wäre seit Wochen geplant, wobei ich es sicherlich immer wieder verworfen und kurz vor dem 24. Dezember das perfekte 4-Gänge-Menü erstellt hätte, inklusive Aperitif und Kuvert, genauso, wie ich es in der Schule gelernt habe. Es wäre ausgefallen, aber immer noch so bodenständig, sodass es ausnahmslos allen schmecken würde. Jeder zieht sich festlich und schön an, richtet sich für diesen besonderen Anlass auch ganz besonders her und alle Verwandten würden kommen. Zu jedem Gang würde es den passenden Wein geben und wahrscheinlich würde ich mir über die edlen Tröpfchen im Vorhinein genauso viele Gedanken machen. Das Essen wird so angerichtet, wie es in jedem neumodischen Kochbuch abgebildet wäre und keiner traut es sich zu essen, weil es so schön aussieht. Schlussendlich tut es dann aber doch jeder, weil jeder so einen unglaublichen Hunger hat und es gar nicht erwarten kann, bis die große Weihnachtsschlemmerei losgeht.

 

DSC_0468 #Heimkommen

 

Nach dem Essen gibt es einen kleinen Verdauungsspaziergang. Wir haben eine wunderbare Teichanlage in unserer Nähe, die heuer erstmalig festlich beleuchtet wird. Draußen liegt Schnee und während unseres Spaziergangs rieselt es neue Flocken hinab auf den Erdboden. Ich finde es schön, die Bescherung noch ein wenig hinauszuzögern. So bleibt die Spannung und dieser ganz besondere Weihnachtszauber noch ein bisschen erhalten. Die Bescherung erfolgt selbstverständlich danach im großen Stil. Es müssen keine teuren Geschenke sein, aber man merkt, dass sich jeder Gedanken gemacht hat, was er dem anderen schenken kann. Egal, ob selbstgebastelt oder nicht, aber man spürt, dass es von Herzen kommt. Und irgendjemand würde mir ein Stofftier schenken – denn seitdem mein Rentier weg ist, hätte ich gerne wieder eines. Mir ist dabei klar, dass ich schon 24 bin, aber wie ich gestern bereits auf meinem privaten Facebookaccount geschrieben habe:

 

Egal, ob man irgendwann Lehrerin, Astronautin oder Fleischereifachverkäuferin wird. Man ist nie zu alt für einen Teddybären.

 

Der Abend würde damit enden, dass wir alle um den Tisch versammelt sitzen, Eierlikör trinken und bereits einen leichten Schwips davongetragen haben, sodass wir es zur Mitternachtsmette wahrscheinlich gar nicht mehr schaffen. Dafür sind die Gespräche umso angeregter, das Gelächter umso schallender und die Freude umso größer. Besinnliche Weihnachtsmusik läuft in der Dauerschleife. Es werden sich alte Fotos angeschaut, zurückerinnert und wir schmieden bereits Pläne für Silvester. Aber das wichtigste und leider auch unerfüllbarste: Mein Vater würde dieses Weihnachtsfest mit uns miterleben. 

 

smile #nachhausekommen Teddy smiles in the Camera

 

Expectation vs. Reality

Genauso, wie ich es gerade beschrieben habe, läuft es bei uns nicht ab. Der Tag beginnt damit, dass ich im Esszimmer frühstücke, während Mama Lait gerade von einer guten Freundin nach Hause kommt, mit der sie immer an Heilig Abend einen Kaffee trinkt. Normalerweise wäre ich mitgekommen, aber ich habe mich dazu entschlossen, dass ich mir zumindest einen Tag im Jahr gönne, an dem ich ausschlafe (okay, jetzt habe ich vielleicht ein klein wenig übertrieben). Während ich noch die letzten Bissen meines Frühstücks zu mir nehme, beginnt Mama Lait bereits mit den Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Wie jedes Jahr gibt es dieselben Brötchen, die nach 24 Jahren nichts besonderes mehr sind. Danach passiert lange gar nichts. Es kommt auch keine weihnachtliche Stimmung auf, denn draußen liegt kein Schnee, das Free-TV spielt schon seit Jahren keinen ansprechenden Weihnachtsfilm mehr, wie wir ihn aus den 90ern kennen (außer vielleicht „Kevin allein Zuhause“ – aber ich mach euch jetzt ein Geständnis: ICH HASSE DIESEN FILM) und Last Christmas wird wieder einmal totgespielt. Jedes Jahr das Gleiche. 

Dann passiert lange gar nichts. Ich langweile mich vor dem TV, gucke „Licht ins Dunklen“ und beantworte alle Weihnachtsgrüße, während ich vor mich hinträume und mir mein perfektes Weihnachtsfest vorstelle. Gegen zwei kommt dann meine Schwester mit ihrer Familie. Wir gehen in die Kirche zur Kindermette. Anschließend wird der Friedhof besucht, was mir an Tagen, wie Weihnachten immer sehr schwer fällt. Umgeben von warmen Temperaturen marschieren wir nach Hause, wo Mama Lait das Brötchen Buffet eröffnet. Keiner ist wirklich festlich angezogen, aber zum Glück lassen alle die Jogginghose im Schrank hängen. Nach den alljährlichen Brötchen gibt es noch eine kleine Bescherung unter dem Christbaum, der wie jedes Jahr kitschig bis zum Gehtnichtmehr ist und in Lametta ersäuft. Eine kurze Zeit lang bleibt meine Schwester mit ihrer kleinen Familie noch bei uns, bis sie nach Hause fahren und Mama und ich den Tag bei einem (hoffentlich guten) Weihnachtsfilm ausklingen lassen, wobei es sich wahrscheinlich wieder auf Rosamunde Pilcher hinauslaufen wird. Zumindest was meine Mama betrifft.

Jedes Jahr läuft es gleich ab und irgendwie vermisse ich etwas Neues. Ich brauche kein Megaweihnachtsevent, aber ein bisschen spektakulärer könnte es schon sein.

 

DSC_0526I love my teddy Auslage

 

I’m coming Home

#Heimkommen

Ein kleiner Exkurs, der aber wieder zu den bereits angesprochenen Weihnachtsanekdoten zurückführen wird. Kurzzeitig werdet ihr nun auch verstehen, was ich mit „Unstrukturiert“ gemeint habe.

Vor etwa drei Wochen habe ich etwas gesehen, das mich zum Schlucken gebracht hat. Es hat mich zum Nachdenken gebracht. Traurig, wie auch glücklich gestimmt, denn ein Happy End schafft es immer wieder, mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Es ist mir nahe gegangen, hat mir mein Herz gebrochen und mir gezeigt, über welch sinnlosen Sachen ich mir den Kopf zerbreche. Ihr alle kennt mit Sicherheit die Edeka WerbungEine Werbung, die Einsamkeit während der Weihnachtszeit aufzeigt. Eine Werbung, in der ein alter Mann, schätzungsweise verwitwet, sich nichts sehnlicher wünscht, als das Weihnachtsfest mit seinen Kindern und Enkelkindern zu feiern. Letztendlich sitzt er jedes Jahr aufs Neue schick angezogen vor einer großen Tafel, hinter ihm der festlich geschmückte Weihnachtsbaum und er ist allein. Sein trauriger Blick ging mir durch Mark und Pein. Ich weiß, es ist nur eine Werbung, aber es hat mir gezeigt, dass DAS die Realität ist. So viele Menschen, vor allem alte Menschen, müssen Weihnachten alleine feiern. Niemand ist da. Traurig finde ich zudem, dass der Mann eine Familie hat, die sich aber nicht die Zeit nimmt, ihn besuchen zu kommen. Die pure Enttäuschung ist ihm ins Gesicht geschrieben. Er fühlt sich leer und verwaist. Sein gebrochenes Herz spiegelt sich in seinen Augen wider. Bei diesem Anblick stockt mir der Atem. 

 

Bei diesem Video kommt mir immer noch, egal, wie oft ich es mittlerweile gesehen habe, die Gänsehaut. Ich habe es mir gerade wieder angesehen und wieder schießen mir die Tränen in die Augen. Wenn ich so etwas sehe, werde ich ganz emotional. Und der Gedanke daran, dass es vielen Menschen so ergeht, stimmt mich nachdenklich.

In diesem Video gab es ein Happy End und besonders die letzten Minuten sind schön zu beobachten. Zugegeben, es war schon sehr hinterlistig von dem Mann, seinen Tod vorzutäuschen, aber er hat seinen Kindern damit gezeigt, wie wichtig es ist, solche Anlässe wie Weihnachten gemeinsam zu verbringen. Jeder Moment mit seiner Familie ist kostbar. 

 

Merry Christmas Blog Landhauskeller2 Merry Christmas Instagram

 

…und plötzlich wird dir klar, wie wertvoll dein Leben ist

Ich musste lange über diese Werbung nachdenken. Die Bilder haben sich in meinem Kopf eingeprägt. Ich bin dankbar, für alles was ich habe und für mein Leben, das ich bekommen haben. Das war ich schon immer. Nur manchmal trägt man Vorstellungen in sich, die man so gerne zur Realität werden lassen würde. Trotzdem ist es schön so, wie es ist. Ich habe ein stabiles Umfeld und eine Familie, die mich liebt und mit der ich diesen Tag verbringen kann. Und ich habe das Glück, dass ich zu Essen habe und nicht in Armut leben muss. Es wird zwar kein 4-Gänge-Menü geben, aber muss es das? Es war bis jetzt immer so und es war bis jetzt immer schön. Vielleicht habe ich mir in der Vorweihnachtszeit immer wieder selbst eingeredet, dass es öde wird, weil es immer das Gleiche ist, aber im Endeffekt war jedes einzelne Weihnachten schön. Auch wenn sich die Abläufe wiederholen. Trotzdem war es immer etwas ganz Besonderes. So richtig Zeit für die Familie haben. Was gibt es Schöneres? Dieses Jahr war stressig genug und ich hatte wenig Zeit für meine Familie. Der Weihnachtsabend wird deswegen etwas Besonderes, weil ich mich nur auf meine Familie fokussieren kann. Ich bin dankbar, dass ich nicht in Einsamkeit leben muss und ja, ich gebe es zu: ich liebe diese Wiederholungen.

Ich liebe die miesen, neumodischen Weihnachtsfilme. Ich schaue mir sogar „Kevin allein Zuhaus“ an, weil ich es mit meiner Familie teilen kann. Ich esse gerne Mama’s Brötchen, von denen ich dann doch immer mehr verdrücke, als ich ursprünglich wollte und die ich mir sogar schon für Silvester bestellt habe. Ich liebe dieses In-Ruhe-Alleine-Frühstücken am Weihnachtsmorgen, weil ich kurzzeitig noch für mich sein und mich besinnen kann. Ich liebe das totgespielte „Last Christmas“. Ich liebe unseren viel zu kitschigen Weihnachtsbaum, der in Lametta badet. Ich würde nicht sagen, dass ich es liebe, aber ich ertrage sogar Rosamunde Pilcher für Mama. Ich liebe unser Weihnachtsfest, so wie es ist. Auch wenn mein Vater immer fehlen wird, aber auf irgendeine Art und Weise ist er immer da.

Übrigens: Die Bilder passen deswegen nicht ganz so zum Post, weil ich keine Einsamkeit symbolisieren wollte. Ich wollte lediglich die schönen Seiten der Weihnachtszeit zeigen. Dinge, die meine Augen zum Leuchten gebracht haben und Seppi, den Bären, den ich zum Knuddeln gern hab. 

Ich liebe unser Weihnachtsfest und irgendwann, ja irgendwann werde ich mein 4-Gänge-Menü für meine Familie schon noch kochen dürfen!

 

Teddy the bear Teddy

 

Ich bin dankbar und glücklich, für das, was ich habe. Denn es geht mir gut und ich habe es gut. Und das wäre nie der Fall, wenn ich nicht meine Familie hätte.

In diesem Sinne wünsche ich euch Frohe Weihnachten und genießt das Fest der Feste mit euren Liebsten! 

 

Das Gewinnspiel

Halt! Stopp! Da war noch was, oder? Ganz genau. Ich habe euch am 24. Dezember ein Gewinnspiel versprochen und natürlich gibt es das heute auch. Zu gewinnen gibt es ein kleines, von mir zusammengestelltes Weihnachtspaket.

 

Gewinnspiel

 

Zu gewinnen gibt es

  • 1 x Ferrero Rocher (4 Kugeln)
  • Sephora „Let it Snow“ Hand Wash
  • Sephora Soft Touch Cotton Pads
  • Sephora Creamy Body Wash Mini Vanille
  • Mini Monin Sirup in der Geschmacksrichtung „White Chocolate“
  • Heart and Home Cottage Garden Lavendel & Salbei (Sponsored)
  • Heart and Home Pure Bliss Frisches Leinen (Sponsored)
  • Heart and Home Cottage Garden Wildrose (Sponsored)
  • Bebe Young Care Quick & Clean Softe Pads & Augen Make-Up Entferner augenmild (Sponsored)
  • Bebe Young Care Relaxing Care Day & Night Cream (Sponsored)
  • Body & Soul Badeöl Kollektion
  • Body & Soul Kuschelzeit Badebombe Vanille & Mandel
  • I love… Bubble Bath & Shower Cream Strawberries & Cream
  • I love… Bubble Bath & Shower Cream Cherry Almond Sparkle
  • She Mosaic Compact Powder (Sponsored)
  • Seppi, der Bär ist im Gewinnspiel nicht mitenthalten!!!!

 

Gewinnspiel part 2

 

Teilnahmebedingungen

  • Du hast einen Wohnsitz in Österreich, Deutschland oder der Schweiz
  • Teilnahme erst ab 18, ansonsten benötige ich die Einverständniserklärung deiner Eltern, die ich im Falle eines Gewinns schriftlich einfordere
  • Die Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Keine Mehrfachteilnahmen
  • Ich übernehme keine Haftung für Versandschäden oder -verzögerungen
  • Der Gewinn wird ohne Dekoration versendet
  • Angaben ohne Gewähr

Das Gewinnspiel endet am 31.12.2015 um 23:59

 

Gewinn Gewinne

 

Das müsst ihr tun

Wie immer einfach im Rafflecopter eintragen und die Anweisungen befolgen. Viel Glück!
a Rafflecopter giveaway

 

*Dieser Beitrag enthält Sponsoring