Tag : Glück

Das Glück kann man nicht festhalten.

Gestern, als du so neben mir saßt – ich weiß auch nicht warum – konnte ich meine Augen nicht von dir lassen. Es war nicht so, als hätte ich dich angestarrt, oder dich von oben bis unten gemustert. Ich habe dich nicht mit meinen Augen gelöchert. Ich wollte dich nur ansehen. Ansehen.
Still.
Schweigsam.
Ansehen, ohne etwas zu sagen. Ohne ein Wort, einen Laut, ohne irgendetwas, was meine Lippen hätte verlassen können. Ansehen, ich wollte dich nur ansehen, dich nicht mit meinen Augen ausziehen. Mein Blick, ich konnte ihn nicht von dir wegnehmen. Und dir war es nicht unangenehm. Du hast die Augen gespürt. Den scharfsinnig Blick. Du hast gemerkt, dass ich dich nicht loslassen kann. Dass ich auf dich aufpasse. Dich bewache. Und trotzdem – dir war mein Blick nicht unangenehm. Du hast mich auch angesehen.
Lange.
Scharfsinnig.
Schwerelos.

Ein Lächeln fuhr mir über die Lippen und ich musste kurz meine Augen schließen. Du hast mich berührt. Ganz leicht. Hast mir über den Arm gestreichelt und mich irgendwie ganz fest gehalten, auch wenn es nur eine federleichte Berührung war. Und so zaghaft. Ich musste weiterlächeln. Konnte nicht damit aufhören. Konnte meine Mundwinkel nicht nach unten fallen lassen. Ich lächelte einfach nur. Denn ich fühlte mich anders. Irgendwie befreit. So locker. Leicht. Wie auf Wolken gebettet. Schwerelos. Und es zieht mich immer weiter nach oben. Weit hinauf. So weit. Und ich schmunzelnde, weil es sich gut anfühlte. So unendlich gut.

Ich grub meine Füße in mein kühles Bettlaken und senkte meinen Blick. Es fühlt sich alles so leicht an. So locker. So unbeschwert. Denn das Leben ist schön. „Das Leben ist schön!“, schreie ich innerlich laut. Doch vor dir ist es so leise. Denn ich sage es nicht in lauten Worten. Ich sage es still. Innerlich. Ich sage es nur mir und nicht dir. Aber du spürst es. Manchmal gibt es nicht die richtigen Worte, die man ansprechen kann. Auch nicht für das Glück, das man empfindet. Und ich bin glücklich. So wie es jetzt ist. Und das ist nicht oft so. Das war bis jetzt eigentlich nie so. Einfach die Arme ausstrecken, frei sein. Es ist pures Glück, welches mir durch die Venen fährt und doch… – es mischt sich ein Gefühl dazu, ich kann es nicht beschreiben. Aber ich kenne es. Ich kenne es zu gut. Es ist Angst. Leichte Angst, dass dieser Moment nicht anhält, denn das Glück kann man nicht festhalten.

Gestern hast du neben mir gesessen und ich habe dich gemustert. Gemustert, obwohl du unsichtbar bist. Doch dieses Gefühl, dieses Gefühl von purem Glück ist momentan so greifbar, dass ich dich mustern kann. Auch wenn ich dich nicht sehen kann. Aber ich merke, dass du da bist. Dass du neben mir sitzt, dass du mich begleitest und mich festhältst. Ich weiß, ich kann nicht flehen, dass du da bleibst und nicht mehr fortgehst. Und ich weiß, du wirst auch mal kurz weggehen. Abstand halten von mir. Mich traurig sein lassen, weil ich das muss. Weil ich auch erkennen muss, dass das Leben nicht immer ein Wunschkonzert ist. Oder ein Zuckerschlecken. Weil ich erkennen muss, dass ich nicht immer auf einer rosaroten Wolke sitzen kann. Es ist nicht nötig, dass ich meine Augen vor der Wahrheit schließe, denn ich kann sie inzwischen vertragen. In allen Facetten. Auch in den Facetten der Traurigkeit. Aber momentan… – Ja, momentan ist es gut so, wie es ist. Denn auch wenn du unsichtbar bist, irgendwie kann ich dich ja doch sehen. Denn ich sehe, was ich fühle. Ich fühle Glück. Ich fühle dich und so schwer es mir fällt, weiß ich, dass ich dich nicht festhalten. kann. Aber das ist okay. Denn mittlerweile habe ich gelernt: Das was zählt, ist der Moment. Der jetzige Moment.

Ich habe das Gefühl, du kennst mich besser, als ich mich selbst. Du weißt, wann ich klarkomme. Wann ich ohne dich klarkomme. Doch momentan habe ich das Gefühl, dass ich ohne dich nicht klarkommen würde. Und vielleicht hast du dieses Gefühl auch, denn ansonsten wärst du jetzt nicht mehr hier. Glück, ich weiß, ich kann dich nicht festhalten, aber danke, dass du jetzt da bist.

Glück, gestern hast du neben mir gesessen. Wir haben uns angesehen. Lange. So lange. Und irgendwann konnte ich dich nicht mehr ansehen, obwohl ich es wollte. Die Müdigkeit brach über mich hinein. Ich habe mich gezwungen, wach zu bleiben, aber ich konnte nicht mehr stark bleiben. Meine Augen fielen zu. Ich schlief ein. Tief und fest. Meinen Kopf an deinen Schultern angelehnt. Du bist gestern einfach nur so dagesessen. Neben mir. Hast mich weiter angesehen. Mich im Schlaf beobachtet. Und als ich heute aufwachte, saßt du immer noch neben mir. Ich habe das Glück nicht festgehalten. Aber du bist da. Immer noch.

 

Spring Playlist

Gute Laune Musik: Spring 2k17 Playlist

 

Endlich beweist uns der Himmel, dass er nicht nur eine dichte Wolkendecke zu bieten hat, sondern dass die Sonne nach wie vor existiert. Nach einer so langen Zeit mit trüben, bewölkten Wetter habe ich die Existenz der Sonne bereits angezweifelt und sie für einen Mythos gehalten, doch nachdem sie sich gestern mit einem frechen „Hallo, hier bin ich!“ zurückgemeldet hat, steigen auch endlich die Frühlingsgefühle.

Wie ich euch bereits verraten habe, ist die Sonne für mich der ultimative Endorphineausschütter. Ich brauche helle, sonnig-strahlende Tage, um in die Gänge zu kommen. Das graue Wetter war für mich lange ein Stimmungskiller. Es fiel mir schwer, mich zu motivieren und zu konzentrieren. Folglich hat mich das auch nicht weitergebracht. Gestern war es soweit: der erste richtige Frühlingstag. Die Temperaturen rund um 8 Grad kommen mir nach der Polarkälte fast wie eine tropische Hitzewelle vor. Darum genieße ich jeden einzelnen Sonnenstrahl und freue mich, dass sich der Winter langsam aber sicher verabschiedet.

 

Die perfekte Playlist für den Frühling

Meine Spring Songs für 2017

Mit der hebenden Laune steigert sich auch meine Lust auf „Happy Music.“ Als die ersten Sonnenstrahlen in meiner Nase kitzelten, habe ich mich sofort dran gemacht, um meine Spotify Playlisten ein bisschen auszumisten und mir für den Frühling eine neue Liste zusammenzustellen. Dabei durften altbewährte Klassiker genauso wenig fehlen, wie neue Lieblingssongs. Um ein bisschen Endorphine an euch abzugeben, konnte ich nicht anders und musste diese Playlist einfach mit euch teilen. 15 Songs geballte Frühlingspower. Achtung: Ich hafte nicht für Ohrwürmer.

Darum: Kopf aus, Musik an und die ersten Frühlingstage in den vollsten Zügen mit stimmungshebender Gute-Laune-Musik genießen. Viel Spaß dabei. PS: Mit einem leckeren Smoothie oder einem sommerlichen Cocktail macht es gleich doppelt so viel Spaß.

 

Welche Lieder dürfen auf eurer Frühlingsplaylist nicht fehlen? Welcher Song bzw. welche Songs heben die Laune und sorgen für eine große Portion Glücksgefühle? Lasst es mich unbedingt wissen, damit ich meine Playlist erweitern kann.

 

 

Find what you love and get lucky

 

Was ist Glück? Eine simpel gestellte Frage mit drei Wörtern. Doch kannst du sie auf Anhieb beantworten? Versetze dich kurz in dein Innerstes. Verfolge deine Gedanken. Sei ganz bei dir selbst. Was ist Glück? Hast du die Antwort? Kannst du sie eventuell kurz und prägnant nennen? Ich kann es nicht, denn um ehrlich zu sein, weiß ich nicht ganz genau, was Glück ist. Jeder Mensch strebt nach Glück. Jeder will glücklich sein. Doch woran lässt sich Glück messen? Kann man Glück überhaupt messen? Kann man es erforschen? Es in seine Einzelteile zerlegen? Kann man einen Guide aufstellen, wie man wirklich zum wahren Glück findet?  Geht das?

Die Philosophie ist die Disziplin, die sich am Längsten mit der Frage nach dem anthropogenen Glück auseinandersetzt. Tatsächlich könnte man meinen, dass ich als Philosophiestudentin diese Frage schnell beantworten kann. Aber das ist nicht so. Was ist Glück? How to be lucky? Mit der Frage beschäftige ich mich im Studium, wie auch privat. Nun stelle ich mich endlich dieser Frage und versuche sie zu beantworten.

 

luck

 

Being Lucky

Collect Moments – Not Things

Habt ihr euch schon einmal die Frage gestellt, ob ihr jemals richtig glücklich wart? Glücklich im Sinne, dass wirklich alles rund um euch gepasst hat, dass ihr zufrieden und mit euch im Reinen wart. Könnt ihr diese Frage eindeutig mit Ja beantworten? Oder gab es im Endeffekt doch eine Sache, und wenn sie noch so klitzeklein war, die euch trotzdem belastet hat, sodass ihr dieses Glück nicht voll und ganz auskosten konntet?

Was würde mich glücklich machen? Bei unserem ersten Treffen mit Blogger Village ist mir ein Satz besonders im Gedächtnis geblieben. Ich habe ihn schon oft gehört und kenne dieses Zitat, aber ich habe lange nicht mehr darüber nachgedacht.

 

Collect Moments – Not Things

 

Und Momente möchte ich in meinem Leben sammeln. Ganz viele Momente. Nicht das Geld spielt eine Rolle oder ein materieller Besitz. Man besitzt nur etwas, was man erlebt hat. Was einem niemand mehr nehmen oder nachkaufen kann. Etwas ganz Besonderes. Ein Zaubermoment.

 

Wenn das Glücklich-Sein ein Trugbild ist

Ich bin ehrlich. Als ich gemerkt habe, dass ich mit meinem Blog Menschen erreiche und mir Firmen schreiben, ich zu Events eingeladen und wahrgenommen werde, drehte sich alles nur noch um Zahlen. Ich dachte, ich bin nur dann glücklich, wenn ich eine große Bloggerin mit xx Follower auf jedem Social Media Kanal wäre. Wenn ich die tollsten und besten Kooperationen an Land ziehe und wenn ich zu super fancy Veranstaltungen eingeladen werde.

Mein Blog macht mich sehr, sehr glücklich – nach wie vor und ich bin sehr dankbar, dass er mittlerweile zu meinem Nebenjob geworden ist. Um nichts in der Welt möchte ich tauschen. Aber nur mein Blog alleine kann mich nicht glücklich machen. Sicher, es ist toll, mit Firmen zusammenzuarbeiten. Es ist toll, wenn deine Arbeit mit Eventeinladungen und lieben Kommentaren belohnt wird. Gleichzeitig frustriert es jedoch, wenn x oder y Beitrag einmal nicht so gut ankommt, wenn die Followerzahlen stagnieren oder wenn  man im Sommerloch weniger Kooperationen bekommt. Mittlerweile weiß ich jedoch, dass mein Blog nicht der Schlüssel zum ewigen Glück ist, sondern lediglich dazu beiträgt, dass ich ein glücklicher Mensch bin. Wenn ich einmal weniger Kooperationen habe, stagnierende Followerzahlen oder einmal keine Eventeinladung, dann weiß ich, dass ich trotzdem noch etwas in meinem Leben habe, das mich glücklich macht.

 

Echtes Glück

Am Wochenende war ich auf der MQ Vienna Fashion Week, weil ich dazu eingeladen wurde. Voller Euphorie begab ich mich auf den Weg nach Wien. Front Row – das muss natürlich sofort geteilt werden. Der Mensch tendiert dazu, super fancy Dinge (oder Dinge, die sich zumindest super fancy anhören) in den Himmel zu preisen.  Nach wie vor fühle ich mich geehrt, dass ich eingeladen wurde und mit meinem Press-Pass auch weitere Shows besuchen hätte können. Doch ich ging nur zu den Shows, zu denen ich geladen wurde und verbrachte stattdessen den Nachmittag mit meiner in Wien lebenden besten Freundin Lizzie, die ich ein, höchstens zweimal im Jahr sehe.

Während der ersten Show in der Front Row hatte ich eine Art Glücksgefühl und es hat mir auch Spaß gemacht, aber erst als sich meine beste Freundin und ich in den Armen lagen, spürte ich ein ganz anderes Gefühl. Ein vollkommen anderes Glücksgefühl. Und das fühlte sich so viel echter an, als alles andere zuvor. Ich liebe Events, jedoch muss ich nicht um jeden Preis überall sehen und gesehen werden. Ich liebe meine beste Freundin mehr und ich nutze die Chance, wenn ich die Möglichkeit habe, sie zu sehen.

 

glueck

 

You can make your own luck

Every single minute of every day

Es sind nicht die materiellen Güter, die einen glücklich machen. Auch nicht Einladungen zu großen Events. Klar, man freut sich darüber, doch Freude ist nicht gleichzeitig Glück. Glück ist, wenn man Menschen um sich hat. Mit diesen Menschen Momente teilen kann. Wenn man seine Sorgen frei aussprechen kann und wenn man jemanden hat, der einem beisteht. Sei es nur mit Zuhören. Das alleine reicht. Oder wenn man gemeinsam neue Länder, Städte und Kulturen erkunden kann.

 

Traveling is the only thing that you buy that makes you richer

 

Um noch einmal auf die Events zurückzukommen. Tatsächlich gibt es auch welche, die glücklich machen. Es sind solche, in denen man eine Nähe zum Menschen hat und keine Distanz. Events, bei denen man tolle Persönlichkeiten kennenlernen kann. Egal, ob es nun ein größeres oder kleines Event ist. Mir ist Kommunikation mit anderen sehr wichtig und auf diesem Wege durfte ich bereits wunderbare Leute kennenlernen.

Nach wie vor ist es mir wichtig, meinen Blog weiter wachsen zu lassen. Es liegt mir am Herzen, dass er professioneller wird und sich steigert. Sogar dass sich meine Reichweite erhöht, ist mir wichtig. Ebenso wie Kooperationen und auch ein bisschen die Followerzahlen. Nur ist mein Glück davon nicht vollkommen abhängig. Glücklich bin ich dann, wenn ich nicht alleine durchs Leben gehen muss und meine Worte nach außen tragen kann.

 

Blogger Village Beiträge

Dieser Beitrag fand im Rahmen der ersten Blogger Village Parade statt. Auch die anderen Mädels haben sich Gedanken zum Thema Glück gemacht. Schaut doch mal auf der Facebookseite von Blogger Village vorbei. 

 

Fortune Cookies als Glücksbringer

Nachdem ich das dritte Jahr in Folge meine Glücksbringer selbst gemacht habe, schätze ich, dass es sich langsam zu einer Tradition etabliert hat, dass man von mir zu Silvester/Neujahr nur noch Selbstgemachtes bekommt. Ihr Lieben, bevor es langsam ernst wird, die ersten Silvesterpartyvorbereitungen getroffen werden und wir uns für unsere Silvesterfeier schick machen, möchte ich euch auch in diesem Jahr selbst gezauberte Glücksbringer zeigen. Wir kennen das schließlich, dass die Glücksbringer an den zahlreichen Ständen in der Innenstadt unglaublich teuer und im Grunde genommen nutzlos sind, außer vielleicht es handelt sich um Schlüsselanhänger. Darum fackeln wir nicht lange und machen etwas, das meinen Ansichten nach als Glücksbringer tauglicher und nicht sinnfrei ist: Essbares! 

Die Backmischung, die mir meine Wichteline geschenkt hat, dürfte euch noch in Erinnerung geblieben sein. Habe ich sie doch erst im letzten Post gezeigt und euch da bereits versprochen, dass ich schon einen Plan habe, was ich daraus mache, um es euch danach zu zeigen. Ich bin glücklich, dass alles funktioniert hat. Kekse brauche ich zu Hause nämlich momentan wirklich keine, denn unsere Keksdosen sind nach wie vor prall gefüllt mit zahlreichen Weihnachtsbäckereien, die noch gegessen werden müssen. Leider ist die Haltbarkeit von Backmischungen im Glas etwas begrenzter, als die, die man für gewöhnlich im Supermarkt in Pappschachteln kaufen kann. Was tun? Genau, weiter verschenken, aber nicht als Backmischung, sondern bereits fertig zubereitet als Cookies. Vielleicht habt ihr auch eine Backmischung für Kekse rumstehen und wisst absolut nicht, was ihr daraus machen sollt. Da es sich bei meinen Cookies, wie bereits erwähnt, um eine Backmischung handelt, gibt es kein Rezept, sondern dieser Post dient, wie im Vorjahr bei den Cakepops, als Inspiration. Alles weitere, das ihr benötigt, ist Rollfondant. Alternativ geht auch die Kombination Marzipan und Lebensmittelfarbe.

Da ich mich für Kleeblätter entschieden habe, lag es auf der Hand, dass ich grünen Fondant genommen habe. Der Phantasie sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Wollt ihr ein Schweinchen machen, braucht ihr selbstverständlich pink oder rosa und für einen Fliegenpilz nehmt ihr rot und weiß, das Hufeisen erstrahlt in gelb, oder sofern es Fondant in diesem Farbton gibt, gold. Das sind all diejenigen Glückssymbole, die ich euch empfehlen kann und die am einfachsten zu machen sind. Wer aber besonders geschickt bei der Verarbeitung mit Fondant ist, könnte sich auch an einem Rauchfangkehrer versuchen.

Ich habe meine Kleeblätter ziemlich einfach modelliert, schließlich war es mein erstes Mal mit Fondant. Es ist so typisch für mich, dass ich neue Dinge einfach einmal selbst ausprobieren möchte und ich habe mich nach keiner Anleitung gehalten. Im Internet habe ich jetzt allerdings eine Methode gefunden, die zeigt, wie man täuschend echte Klättblätter modellieren kann. Ich Nachhinein ärgert es mich jetzt ein bisschen, aber ich finde, für den ersten Versuch sind sie doch ganz ansehnlich geworden. Zwar nicht täuschend echt, aber ich bin ganz zufrieden. Wenn ihr jedoch realitätsnaher sein wollt, dann klickt hier für die Anleitung von täuschend echten Kleeblättern. Sie sind allerdings wesentlich zeitaufwändiger, als meine Methode. Ich selbst habe es einfach so gemacht, dass ich aus dem Rollfondant pro Kleeblatt vier gleich große Kugeln geformt habe. Danach hab ich jeweils zwei Kugeln aneinander gelegt und sie leicht angedrückt. Die Zweierpaare habe ich anschließend zusammengesetzt & -gedrückt und auf der Hinterseite einen Stiel gesetzt. Zu guter Letzt habe ich die Kleeblätter vorsichtig auf die Cookies gesetzt. Wenn ihr die Rückseite leicht anfeuchtet (aber nur ganz wenig), hält der Fondant sehr gut auf den Cookies. Damit es noch schöner aussieht, habe ich mit einem spitzen Messer Blattadern eingezeichnet. Et voila, fertig!

Verpacken könnt ihr eure Cookies mit ganz normalen Cellophan. Ich habe alles mit hübschen Geschenkbändern zugebunden und bin gerade noch am Überlegen, ob ich ein paar Glückssprüche ausdrucken und diese als Schriftrolle dazu hängen soll. Mir würde die Idee ganz gut gefallen, schließlich enthalten „echte“ Glückskekse auch Sprüche.

Und so werde ich meinen ersten Tag im Neuen Jahr beginnen. Ein oder zwei Glückskekse werde ich mir selbst zurückbehalten und diese dann bei „Sex and the City“ und einem Latte Macchiato mampfen. Vielleicht bringt es mir ja Glück. Der Cakepop voriges Jahr hat es auf jeden Fall getan.

Zwei weitere Glücksbringerideen von mir, welche aus den letzten beiden Jahren stammen, findet ihr HIER und HIER. Letzteres ist sogar eine tolle Last-Minute-Idee.

Meine Lieben, um Mitternacht wird es dann noch einen kleinen Jahresrückblick und ein Video dazu geben und dann ist auch schon wieder ein Jahr für Café Au Lait vorbei. Wie doch die Zeit vergeht. Abends werde ich mich ganz brav an den Laptop setzen und noch die ausständigen Kommentare freischalten und beantworten. Oh und vergesst nicht auf mein Gewinnspiel. Ihr habt heute und morgen noch den ganzen Tag Zeit, um daran teilzunehmen. Unter anderem gibt es etwas von Liebeskind zu gewinnen. LIEBESKIND, Leute :). Bis später