Tag : Grand Ferdinand

Hotel Grand Ferdinand in Vienna

Während unseres Aufenthaltes in Wien nächtigten Kerstin und ich in einem zauberhaften Hotel im ersten Wiener Bezirk „Innere Stadt“. Nie in meinem Leben hätte ich es mir erträumt, jemals in einem so wunderschönen Hotel zu schlafen, wie im Grand Ferdinand. Dieses Mal beschlossen wir, uns einmal das gewisse Stückchen „Mehr“ zu gönnen. Schon beim Betreten der Lobby wurde dieses Stückchen „Mehr“ sichtbar. Von meiner Seite aus kann ich sagen, dass ich mich definitiv im Bloggerhimmel fühlte. Soweit das Auge reichte, sah ich einen Photospot nach dem anderen. Besser gesagt: Das Hotel IST ein Photospot durch und durch. 

Bei dem Grand Ferdinand handelt es sich um ein Boutique Hotel. Geschmack- und stilvoll eingerichtet war es nicht nur die perfekte Fotolocation für unser Lingerieshooting, sondern auch der ideale Ort, um uns von einer aufregenden Party- und Mister-Austria-Nacht in Wien zu erholen.

 

 


Das erwartet euch im Grand Ferdinand

Die Zimmer

Im Grand Ferdinand sind diverse Zimmerkategorien vorhanden. Vom günstigen Schlafsaal für acht Personen bis hin zur luxuriösen Grand Suite für mehr Privatsphäre bietet das Hotel Platz für ein breites Zielgruppenspektrum. Wir verbrachten unsere Nacht in einem der Superior Zimmer des Hauses und schliefen in einem komfortablen Kingsize-Doppelbett. Außerdem findet man in den Superior Zimmer des Grand Ferdinands einen Schreibtisch, einen Flatscreen-Fernseher, sowie eine Chaiselongue und Champagnerbar.

Das Interieur des Hotels hat mich voll und ganz überzeugt. Die Kombination aus dunkelgrauen Wänden, geschickt eingesetzten Leuchtelementen sowie einem dunkelgrünen Ledersofa gaben dem Hotel einen einzigartigen sowie leicht verruchten Touch. Der Möbelmix aus dunklem und weißen Holz wirkte stimmig und edel. Das einzige, das mich ein bisschen gestört hat, war das zwar sehr schöne, aber offene Badezimmer. Unproblematisch, wenn man mit seinem Partner verreist, aber ansonsten nimmt es doch die Privatsphäre weg, die ich beim Duschen einfach brauche. Dass sich die Toilette getrennt vom Badezimmer befand, dürfte sich in der Hinsicht von selbst verstehen.

 

 

Das Frühstück

Genauso wie Kerstin liebe ich Hotelfrühstück. Erst das Frühstück entscheidet, ob ich mich wirklich für ein Hotel begeistern kann oder nicht. Natürlich spielt auch die ganze Optik, sowie der Komfort des Zimmers eine große Rolle, aber erst wenn mich das Frühstück überzeugen konnte, ist es für mich ein „Ich-komme-gerne-wieder“-Grund. Und diesen Grund hat mir das Grand Ferdinand definitiv gegeben. Auch wenn das Frühstücksbuffet eher klein gehalten wird, so überzeugte es mich doch durch und durch mit Geschmack, Frische und Auswahl.

So gab es Antipasti, frisches Gebäck, Aufstriche, Milchreis, Lachs, diverse Aufschnitt- und Käsesorten, Früchte, Gemüse, Humus, Porridge und das wohl beste Joghurt, das ich je in einem Hotel oder generell bei einem Frühstücksbuffet gegessen habe. Top war die kleine Frühstückskarte, welche frisch zubereitete Speisen angeboten hat, wie beispielsweise Pancakes mit Ahornsirup oder pochierte Eier. Einzig und alleine den Kaffee fand ich nicht ganz so überzeugend, aber da kann ich ausnahmsweise mal hinwegsehen, weil mich das Frühstück an und für sich wirklich begeistert hat.

Gefrühstückt wurde übrigens in der Grand Etagé. Imposant – nicht nur wegen der stilvollen Einrichtung, sondern auch weil man sich über den Dächern von Wien befindet und einen fabelhaften Ausblick über die österreichische Hauptstadt genießt.

 

 

Fazit

Das Grand Ferdinand ist ein wundervolles, einzigartiges Hotel, welches ich definitiv weiterempfehlen kann. An dieser Stelle möchte ich jedoch noch erwähnen, dass sich die Review ausschließlich auf die Punkte bezieht, die ich selbst in Anspruch genommen habe. Das Hotel hat doch wesentlich mehr zu bieten, als Kerstin und ich tatsächlich erlebt haben. Aber diese Nacht war einzigartig. Wir hatten nicht nur eine tolle Fotolocation, sondern genossen auch ein tolles Frühstück über den Dächern von Wien. In den komfortablen Betten schliefen wir wie Prinzessinnen. Das Grand Ferdinand ist somit definitiv einen Besuch wert. 

 


 

Hotel Grand Ferdinand

Schubertring 10-12
1010 Wien
Telefon: +43 1 91 880

welcome@grandferdinand.com

Website

 


 

#schwarzsehen: All Black Outfit + It-Piece

Disclaimer: Der Beitrag #schwarzsehen: All Black Outfit + It Piece enthält PR-Samples. Kennzeichnung: Asterisk (*)


 

Dass man mich einmal in einem All Black Outfit sehen würde, hätte man sich in diesem Leben wohl nicht mehr gedacht. Wer mich kennt, der weiß, dass ich eigentlich immer Farbe in meinen Outfits eingebaut habe und das, obwohl meine Lieblingsfarbe eine Nichtfarbe ist. Nein, die Rede ist hier natürlich nicht von schwarz, sondern von weiß. Ich bin ein absolutes „Weißmädchen“ und bleibt die Farbe einmal aus, dann sind meine Looks überwiegend weiß. Normalerweise bin ich kein Farbe-in-Farbe-Fan. Ich versuche immer, unterschiedliche Nuancen miteinander zu kombinieren, doch diesmal habe ich mich nun doch an ein All Black Outfit gewagt und was soll ich sagen? Ich liebe es.

Nicht nur, dass ich einmal nur eine Farbe, oder in diesem Falle eine Nichtfarbe, trage – ich habe mich zudem auch an ein Kleidungsstück gewagt, was es bis dato noch nicht in meinen Schrank geschafft hat: Der Jumpsuit. Damit habe ich wohl im wahrsten Sinne des Wortes ins Schwarze getroffen, denn der Jumpsuit liegt nach wie vor im Trend.

 

All Black Outfit

 

Jumpsuit im Trendcheck

Der Trend des Jumpsuits zieht sich inzwischen schon seit 4 Jahren von Saison zu Saison durch. Im Jahr 2013 begann seine modische Laufbahn und seither ist er aus den Kleiderschränken von hoffnungslosen Fashionistas nicht mehr wegzudenken. Trotzdem hat er es erst jetzt in meinen persönlichen Kleiderschrank geschafft. Und damit hätte ich nicht einmal gerechnet, denn wenn etwas ein Spontankauf war, dann das!

Inzwischen ist er nicht nur mehr ein Trendteil, sondern avanciert immer mehr zum zeitlosen Modeklassiker. Ob elegant oder casual, mit einem Jumpsuit kann man nie falsch liegen. Er eignet sich perfekt für elegantere Anlässe, aber auch für Coffee Dates mit der besten Freundin oder als Partyoutfit – natürlich je nachdem, auf welches Modell man setzt.

 

All Black Outfit

 

Wenn Einteiler zur Modemutprobe werden

Wem stehen Jumpsuits und wann kann man sie tragen?

Inzwischen weiß ich auch, warum ich mich nie an einen Jumpsuit herangewagt habe: Ich habe mich einfach nicht getraut und bildete mir ein, dass mir der Jumpsuit nicht steht. Vor allem als ich ein bisschen mehr gewogen habe, kam ein Einteiler für mich nicht in Frage. Dabei ist doch gerade der Jumpsuit DAS Trendteil, das jeder Figur schmeichelt. Je nach Modell und Kombination sieht Frau einfach klasse damit aus. Zeitlos, elegant und einen Hauch von sassy. Darum Mädels: Traut euch.

Außerdem: man braucht nicht für jeden Anlass einen anderen Jumpsuit, denn unser Lieblingsstück ist ein echter Allrounder. Ein einziges Onepiece kann sich mit geschickten Kombinationshandgriffen für mehrere Anlässe eignen – besonders Jumpsuits mit langen Hosenbeinen. Die Kombination, die ich euch hier zeige, würde ich nicht gerade im Office tragen, aber für abendliche Anlässe finde ich sie ideal. Dabei würde ich die Kombination sowohl bei einem Dinner, als auch auf einer Party tragen. Bei einem schönen Dinner würde ich die Overkneestrümpfe jedoch weglassen und nur auf eine klassische schwarze Strumpfhose setzen.


 

Seid ihr auch Jumpsuit Fans? Welche Modelle gefallen euch besonders gut? 

 

All Black OutfitAll Black Outfit

 

Outfit Details

I’m wearing

Jumpsuit: Bershka (Same Here) – More Jumpsuits Here 
Blazer: New Yorker (Similar Here)
Ankle Boots: Deichmann (Similar Here)
Overknees: H&M (Similar Here)
Earrings*: The Happiness Boutique (Same Here)
Watch*: Daniel Wellington (Same Here)

 


 

Location

Hotel Grand Ferdinand/Lobby

 


 

Photos taken by

Miss Getaway 

 


 

Discount Code

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Naked Stories: Wie viel Haut darf ich zeigen?

„Wie kann man sich nur so halbnackt im Internet präsentieren? So eine Schlampe!“

Letzte Woche habe ich ein Bild auf Instagram gepostet. Das ist nichts Ungewöhnliches, denn Instagram ist dazu da, um Bilder zu posten. Dennoch war es für mich eine kleine Premiere, auch wenn schon über 300 Bilder meinen Instagramfeed zieren. Auf diesem Bild zeige ich eine andere Seite von mir. Eine komplett andere Seite, die viele von mir nicht gewöhnt sind:
Sexy statt süß. 
Lasziv statt lieb.
Verrucht statt verlegen. 

Mehr Haut statt viel Stoff. 

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich ein Bild gepostet, auf welchem ich nicht mehr trage, als ein Bralette bzw. einen Lace Body. Ich wusste nicht, wie die Reaktionen sein würden, geschweige denn ob es so eine gute Idee sein würde, mehr von meinem Körper zu zeigen, als ich es bisher getan habe. Mehr Haut zu zeigen. Eine neue Seite von mir zu präsentieren. Durchaus hätten solche Reaktionen kommen können, wie ich sie zu Beginn dieses Beitrages beschrieben habe. Aber sie sind nicht gekommen. Oder vielleicht doch? Reaktionen, die sich lediglich gedanklich in den Köpfen der Betrachter abgespielt haben? 

Nächstes Jahr werde ich als Lehrerin im Klassenzimmer stehen und unterrichten. Ich werde eine Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche haben. Und Eltern sehen es bestimmt nicht gerne, wenn sich Frau Professor nur in Lingerie online zeigt. Denn auf das Internet hat jeder Zugriff. Auf meinen Instagramaccount auch, denn er ist öffentlich, genauso wie mein Blog. Ich habe lange darüber nachgedacht: Kann ich das tun? Werde ich mir damit etwas verbauen? Doch die Wahrheit ist: Ich wollte es tun. Schon so lange. Habe mir selbst gewünscht, Tabus zu brechen. Meine eigenen, aber auch die gesellschaftlichen Tabus.

 

 

Sex Sells

Der schmale Grad zwischen Ästhetik und Pornification

Ich habe diese Bilder nicht gepostet, weil ich mir dadurch einen Instagrampush erhofft habe. Ganz im Gegenteil. Schon lange bewundere ich ästhetische Fotografien von Frauen in Dessous und Lingerie. Diese immense Präsenz von purer Weiblichkeit und Sinnlichkeit zieht mich in einen magischen Bann. Und ich wollte es selbst. Für mich. Aber nicht nur für mich alleine. Ich wollte es schon immer teilen. Teilen, weil ich der Welt zeigen möchte, dass ich nicht nur süß, lieb und nett bin. Dass es auch andere Seiten von mir gibt.

Sexualität ist ein Thema, welches nach wie vor in unserer Gesellschaft tabuisiert wird. Dabei finde ich, dass Sexualität auch zum Teil offen ausgelebt werden sollte. Das richtige Maß sollte dabei aber eingehalten werden, denn zur Erregung öffentlichen Ärgernisses möchte ich an dieser Stelle selbstverständlich nicht aufrufen. Natürlich gibt es einen schmalen Grad zwischen Ästhetik und Pornification, aber manchmal kann man Tabus durchaus brechen. Solange man es stilvoll tut und sich von jeglicher Obszönität distanziert. Wir Frauen haben es verdient, uns schön, sexy und weiblich zu fühlen. Doch leider habe ich das Gefühl, dass gerade wir, die Gesellschaft, daran schuld sind, dass so viele Hemmungen zum Thema Sex vorherrschend sind.

 

 

Du bist keine Schlampe, wenn du mehr Haut zeigst

„Schau dir den kurzen Rock an. Man kann ihren halben Arsch sehen. Was für eine Hure.“

„Das ist so etwas von billig. Die geht bestimmt mit jedem Typen ins Bett.“

Das Traurige ist: Solche Sätze werfen wir Frauen uns gegenseitig selbst oft an den Kopf – auch wenn es nur gedanklich oder hinterrücks ist. Dabei ist es doch schön, wenn man sich in seiner Haut so wohl fühlt und das tut, wonach einem ist. Egal, ob man Kolumnen über eine lockere Affäre schreibt, wie es Carrie Bradshaw in den späten 90ern/frühen 2000ern in „Sex and the City“ getan hat oder sich mit wenig Stoff am Körper im Internet präsentiert. Bezüglich meiner eigenen Sexualität möchte ich auch offener sein. Es gibt so viele Themen, die ich gerne ansprechen würde oder Erlebnisse, die ich in Kolumnen verarbeiten möchte. Über Beziehungen, Dating und meine Bindungsängste schreiben, so wie es auch Carrie Bradshaw tut. Und ich finde, ich habe das Recht, das zu tun, ohne degradiert zu werden. Ich habe ein Recht darauf, trotzdem respektvoll behandelt zu werden.

Es macht mich noch lange nicht zu einer Schlampe, offener über ein Tabuthema zu sprechen, meine Datingerfahrungen zu teilen oder mich nur in Lingerie zu zeigen. Es gibt anderen Frauen nicht das Recht, mich als Schlampe zu degradieren. Und es gibt Männern nicht das Recht, alles mit mir zu machen, was sie wollen. Dadurch werde ich nicht zum Sexobjekt und es bedeutet nicht, dass ich leicht zu haben bin. 

 


Denn das bin ich definitiv nicht!


 

Ich weiß ganz genau, wie es sich anfühlt, als Sexobjekt degradiert zu werden. Dieses Gefühl habe ich unter anderem damals bei meinem Nebenjob mehr als deutlich mitbekommen, als ich nur auf meinen Körper und mein Aussehen reduziert wurde. Ich musste es beispielsweise hinnehmen, wenn mir männliche Gäste unter den Rock gegriffen haben. Da gab es keine Widerrede. Der Gast ist König. Und ich? Ich habe mich schäbig gefühlt. Weil jegliche Emanzipation den Bach runterging. Ich wurde abgewertet. Auf meinen Körper reduziert. Und das wurde ich oft genug. Nicht nur in meinem alten Nebenjob, wo teilweise sogar von mir verlangt wurde, offenherzig zu sein, sondern auch von diversen Erfahrungen, die ich mit Männern in meiner Vergangenheit gemacht habe. Doch in diese Opferrolle möchte ich mich nicht mehr begeben.

Ich bin unabhängig und ich habe eine Stimme. Eine Stimme, die genutzt werden kann und die gehört werden soll. Ich fühle mich schön, sexy und attraktiv. Ich habe einen Körper, der gezeigt werden darf. Egal, in welcher Form er sich gerade befindet. Doch es muss eine Bedingung, eine wichtige Voraussetzung erfüllt werden: Ich muss es wollen. Es muss meine freie Entscheidung sein. Wie bei allem im Leben. Ich lasse mich nicht abwerten. Weder von der Gesellschaft, noch von andere Frauen oder Männern, die offensichtlich nur das Eine von mir wollen. Ich bestimme. Ich bestimme ganz alleine über mich selbst und erteile niemanden das Recht, es für mich zu tun. Nur ich selbst habe das Recht, über mich zu entscheiden. Über das zu entscheiden, was ich sagen möchte. Was ich zeigen möchte. Was ich tun möchte. Nein heißt NEIN, auch wenn ich immer noch dabei bin, zu lernen, dieses Wort selbstbestimmend zu nutzen. Es funktioniert ganz gut, nur bei der Durchsetzung hapert es noch ein bisschen. Aber das bekomme ich auch noch hin.

 

 

Ich entscheide…

Ich habe für mich beschlossen: Ab jetzt tue ich nur noch das, was MIR gut tut. Was sich für MICH gut anfühlt und ICH als richtig betrachte. Wer mein Nein nicht akzeptiert und trotzdem das mit mir macht, was ich abgelehnt habe, hat mich nicht verdient. Wer mein Ja nicht schätzt, hat Pech gehabt. Ich verdiene so viel mehr. Die Entscheidung liegt bei mir. Und es war eine gute Entscheidung, diese Bilder zu machen, denn es hat sich verdammt gut angefühlt.

 

 

Shooting Facts


Lingerie

PR SAMPLE: Lace Bra*: LEAH ZOEH
Lace Body: YAS
Dressing Gown: H&M


Location

Hotel Grand Ferdinand


Photography

Miss Getaway


 

Wie viel Haut darf ich zeigen Wie viel Haut darf ich zeigen Wie viel Haut darf ich zeigen Wie viel Haut darf ich zeigen Wie viel Haut darf ich zeigen Wie viel Haut darf ich zeigen