Tag : Haare

2 1/2 Jahre ohne Wasserstoffperoxid

Mit meiner Naturhaarfarbe mittelbraun war ich schon als Kind unzufrieden. Ich wollte immer strahlend blondes Haar haben. Es war naheliegend, dass ich im Laufe meiner Jugend damit beginnen würde, mir meine Haare zu färben. Bereits mit 14 hatte ich blonde Haare. Damals noch mittels Strähnchentechnik, ehe es mit 15 Jahren zu meinem Friseurunfall kam. Mit Wasserstoffperoxid wurden meine Haare extremst aufgehellt, sodass meine ganze Haarstruktur zerstört wurde. Zwangsläufig musste ich zu meiner Naturhaarfarbe zurückkehren, um wieder gesünderes Haar zu bekommen. Die Heilung meiner Haare hat viel Zeit beansprucht. Bis heute sind sie nicht mehr so, wie sie einmal waren. Zurückzuführen ist das auch auf die Tatsache, dass ich mit 17 Jahren erneut damit anfing, meine Haare aufzuhellen. Diesmal nur noch mit der Strähnchentechnik.

Diese Technik war zwar wesentlich haarschonender, aber in der Realität trotzdem nicht haarschonend. Außerdem bekam ich damit meinen Ansatz nie ganz weg. Meine Haare wachsen relativ schnell, sodass es nach wenigen Wochen nicht mehr gut aussah. Darüber hinaus hatte ich trotz Strähnchentechnik immer einen Gelbstich in meinen Haaren, den ich auch mit Silbershampoo nie ganz rausbekam. Dass meine Haare trocken waren, muss ich an dieser Stelle wohl nicht erwähnen.

Glücklich war ich zu diesem Zeitpunkt weder mit meiner Haarfarbe, noch mit der Gesundheit meiner Haare. Früher schaffte ich es zwar, mit der Strähnchentechnik meine Haare trotzdem lang zu bekommen, aber nach meinem Friseurunfall gelang mir das nicht mehr. Die Rückkehr zu meinen dunklen Haaren war naheliegend, doch ich konnte mich nicht überwinden. Mit braunen Haaren fühle ich mich nicht wohl, darum wollte ich dunkle Haare um jeden Preis vermeiden.

 

2 1/2 Jahre ohne Wasserstoffperoxid: Mein Fazit zum Haarefärben

 

Kein Wasserstoffperoxid

…und trotzdem helle Haare

Durch Zufall entdeckte ich vor über zwei Jahren in der Vogue eine Haarfarbe, die mir auf Anhieb gefiel. Das Model trug helle Haare und war trotzdem nicht strohblond. Damals etablierte sich die Trendfarbe „Bronde“, also eine Farbe zwischen Blond und Braun. Zu diesem Zeitpunkt war Bronde DIE Lösung für mich, um von der Blondierung wegzukommen und trotzdem helle Haare zu haben. Außerdem ist diese Farbe wesentlich natürlicher, als ein Blond á la Britney Spears. Insbesondere für Frauen, die von Natur aus brünette Haare haben.

Den Entschluss gefasst, machte ich mich auf den Weg zur Friseurin meines Vertrauens. Ich rechnete wieder mit einer Blondierung, da meine dunklen Haare (Ansatz und unterhalb des Deckhaares) aufgehellt werden mussten und war überrascht, dass eine richtige Blondierung nicht notwendig war. Wir mussten meine Haare „nur“ färben. Natürlich war auch in der Haarfarbe ein gewisser Prozentanteil Wasserstoffperoxid enthalten, ansonsten würde man dunkle Haare nicht hell bekommen. Dieser Anteil war jedoch verschwindend gering, sodass man von keiner Blondierung mehr sprechen konnte.

Mir wurde erklärt, dass dieser Prozess viel Zeit in Anspruch nehmen wird, bis wir mein Wunschergebnis erreichen, aber ich wollte es versuchen. Schon der erste Prozess in Richtung bronde Haare verschaffte mir ein wesentlich natürliches Ergebnis. Ich hatte endlich eine Haarfarbe, die mehr zu meinem Typ passte, obwohl mein Deckhaar aufgrund seiner vorherigen Helligkeit durch die Färbung noch heller wurde. Erst bei späteren Besuchen wurden meine Haare abgedunkelt.

Auf jeden Fall war es mein erster Friseurbesuch seit Jahren, bei welchem ich diese blaue Pampe nicht auf meine Haare bekam. Zusätzlich wurde mit Olaplex gearbeitet. Nach jedem Friseurbesuch merkte ich eine Verbesserung meiner Haargesundheit.

-HIER- könnt ihr nachschauen, wie meine Haare vorher ausgesehen haben. -SO- sahen meine Haare aus, nachdem ich bereits zwei Friseurbesuche OHNE Blondierung hinter mich gebracht hatte. Anmerkung: Ich trage auf den Bildern Extensions.

Verrückt, dass meine Haare ohne Blondierung so hell wurden. Übrigens: Meinen Brondeton haben wir nie wirklich erreicht. Ich mochte das Zwischenergebnis an mir. Das war der warme Karamellton, den ich lange Zeit trug. Deswegen habe ich mich damals entschieden, von meinem Ursprungsplan abzuweichen.

 

2 1/2 Jahre ohne Wasserstoffperoxid: Mein Fazit zum Haarefärben

 

Strahlen ohne Wasserstoffperoxid

So haben sich meine Haare verändert

Nach dieser langen Vorgeschichte, möchte ich euch nun verraten, wie sich meine Haare seither entwickelt haben. Natürlich werden meine Haare nach wie vor durch das Färben beansprucht, aber die Veränderung und allen voran die Verbesserung ist ENORM. Die Haare ziehen sich nach dem Waschen nicht mehr wie Kaugummi, lassen sich besser durchkämmen und sind spürbar weicher, sowie glänzender geworden.

Meine Spitzen bleiben länger gesund. Früher brachen sie sogar unmittelbar nach dem Friseurbesuch leicht ab. Momentan gehören sie zwar wieder geschnitten, aber der nächste Friseurbesuch steht schon im Terminkalender – der letzte Termin liegt dann zehn Wochen zurück.

Meine Haare können nun auch die Pflege und Nährstoffe leichter aufnehmen. Fettige Ansätze und trockene Spitzen sind Geschichte, weil mein Haar vom Ansatz bis in die Spitzen die gleiche Pflege verträgt. Deshalb fetten sie nicht mehr so schnell nach.

Dadurch, dass sie zwar noch blond, aber wesentlich dunkler als früher sind, wirkt mein Ansatz nicht mehr ungepflegt. Selbstverständlich sieht man ihn nach einiger Zeit, aber ich finde, er harmoniert mit den Längen – gerade in Zeiten des Ombré- und Balayagetrends vorteilhaft. Mein Übergang von dunkel zu hell ist somit viel stimmiger.

Unabhängig von der Optik ist das Haarwachstum die stärkste Verbesserung. Meine Wunschlänge habe ich zwar immer noch nicht erreicht, aber im Vergleich zu damals sind sie wesentlich länger geworden. Wären meine Stufen endlich weg, würden sie auch in der jetzigen Länge optisch länger wirken. Darum bin ich gerade dabei, sie rauswachsen zu lassen. Das funktioniert nun deutlich unproblematischer, als früher.

 

2 1/2 Jahre ohne Wasserstoffperoxid: Mein Fazit zum Haarefärben

 

Mein Fazit zum Thema „Blonde Haare ohne Blondierung“

Ich bin wirklich froh, dass ich dieses massive Blondieren aufgegeben habe. Momentan ziele ich darauf ab, meine Haare aschblond zu färben. Dazu ist zwar wieder eine leichte Blondierung notwendig, da wir sonst den Rotstich nicht aus meinen Haaren bekommen, aber die gute Nachricht ist, dass sich inzwischen einiges getan hat. Neue Technologien und Methoden machen eine wesentlich schonender Aufhellung möglich. Trotzdem werde ich nie mehr auf die Art und Weise meine Haare blondieren lassen, wie früher. Zudem haben meine Haare wieder eine bessere Struktur. Das bedeutet: Sie halten es besser aus, wenn leichte Highlights einblondiert werden.

Wenn ihr möchtet, halte ich euch hier gerne auf dem Laufenden. Um es so haarschonend wie möglich über die Bühne zu bringen, wird dieser Prozess bestimmt noch ein Weilchen dauern.

 

 

Let’s Party! Partyfrisuren 2016

 

*Sponsored Post (Werbung) – Dieser Bericht beinhaltet Werbung in Form von Sponsoring. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung. Bei jedem Klick auf das Video bekomme ich eine kleine Provision. Für euch entstehen keine Kosten. 


 

Let’s Party! Während die meisten meiner Bloggerkolleginnen heute mit ihren Adventskalendern starten und sich eher auf eine besinnlichere Art und Weise auf die kommende Weihnachtszeit vorbereiten, hält sich meine Weihnachtsstimmung in diesem Jahr in Grenzen. Doch worauf ich mich bereits richtig freue ist Silvester. Normalerweise ist es immer umgekehrt: ich bin mehr ein Silvester-, als Weihnachtsgrinch. Doch in diesem Jahr freue ich mich besonders darauf, ein glamouröses Abend-Make-up und eine coole Partyfrisur zu zaubern. Momentan sammle ich gerade fleißig Ideen, wie der fertige Look später aussehen könnte. Erste Inspirationen findest du unter anderem in diesem Video:

 

Frisurentrends 2016 „Party Glam“

Mit KLIPP in die Partysaison starten

Ob Kringellöckchen oder einer neuen Haarfarbe – die neu-kreierten Looks von KLIPP versprechen einen außergewöhnlichen Auftritt auf jeder Party. Ich persönlich trage meine Haare oft glatt oder mit großen Wellen. Auch bei Haarfarben bin ich weniger experimentierfreudig. Seit Jahren sind sie nun blond, wobei sich die Nuance bereits wesentlich verdunkelt hat. Trotzdem spiele ich gerade mit dem Gedanken, eine außergewöhnliche Haarfarbe zu probieren. Knallig sollte es dabei auf keinen Fall sein. Lieber etwas verblasster und schnell auswaschbar. Farbexperimente sind bei den aktuellen Partyfrisurentrends 2016 erlaubt! Besonders beliebt ist die aktuelle Trendtechnik Balayage, die nicht nur bei natürlichen Haarfarben angewandt wird, sondern auch bei außergewöhnlichen Farben. Im Video kannst du dich selbst von den Farben überzeugen.

 

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Mein Frisurenfavorit von KLIPP

…und wie du ihn nachstylen kannst!

Hier siehst du meinen Frisurenfavoriten von KLIPP. Obwohl ich selbst von Natur aus Locken habe, sehen sie bei weitem nicht so aus, wie auf dem Bild. Ganz im Gegenteil. Zum Glück kann man die Minilocken ganz einfach nachstylen – mit Hilfsmittel, die du bestimmt selbst im Haus hast. Alles, was du dazu benötigst sind eine Stricknadel und ein Glätteisen. Einfach die Haare in kleinen Strähnen um die Stricknadel wickeln und mit dem Glätteisen fixieren. Danach die Haare auskühlen lassen und leicht auseinander ziehen. Damit der Look hält, Haarspray nicht vergessen! 

 

*Sponsored Post 

 

Meine wichtigsten Hair Essentials

Meine wichtigsten Hair Essentials

Meine Haare haben eine aufregende Karriere hinter sich. Sie mussten einen enormen Tiefschlag erleiden. Trotzdem gelang ihnen das Comeback. Zwar nicht mehr so perfekt wie vor dem Blondierunfall, aber sie erholten sich von der Niederlage. Hinsichtlich der Haarpflege probiere ich mich gerne aus. Ich teste gerne neue Pflegeprodukte. Dennoch gibt es Dinge, auf die ich nie verzichten könnte und die immer ein wichtiger Bestandteil sind. Sozusagen meine Hair Essentials.

 

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Kokosnussöl

Das Nonplusultra meiner Haarpflege. Kokosnussöl ist mein heiliger Gral in der Beautypflege. Ganz besonders gerne nutze ich es für meine Haarpflege. Das Öl hat sich bereits so sehr etabliert, sodass ich es mir gar nicht mehr wegdenken kann. Es wird regelmäßig bei der Haarwäsche verwendet und dient mir als Spitzenfluid. Ich verwende kein anderes Fluid mehr für meine Haare, da ich von diesem Öl mehr als überzeugt bin. Hier findest du einen Blogpost von mir über das gehypte Öl.

 

Tangle Teezer

Tangle Teezer

Nasse Haare zu kämmen war immer ein Unding für mich. Seit ich den Tangle Teezer verwende, kann ich meine Haare auch im handtuchtrockenen Zustand durchkämen. Endlich wird es mir auch ermöglicht, die Haarkur ins feuchte Haar einzubürsten, ohne dass ich mir meine gesamte Mähne ausrupfe. Der Hype kam vor wenigen Jahren auf und ich bin dankbar, dass es so eine tolle Erfindung gibt. Wer von euch verwendet den Tangle Teezer noch so gerne?

 

Batiste

Trockenshampoo

Verschlafen oder keine Zeit? Kein Problem! Trockenshampoo ist mein Haarretter in der Not. Die Vorteile eines Trockenshampoos wurden mir erst kürzlich bewusst. Ich musste am Vormittag noch etwas für meinen Unterricht vorbereiten und hatte absolut keine Zeit zum Haare waschen. Ganz so frisch sahen sie nicht mehr aus, aber zum Waschen blieb keine Zeit. Mit Trockenshampoo konnte ich meinem Haar die Frische zurückgeben. Besonders gerne nutze ich Trockenshampoo auch für Hochsteckfrisuren. Dadurch werden die Haare etwas griffiger. Vor kurzem habe ich die Trockenshampoos von Batiste* in den Sorten Cherry und Blush getestet. Ich kann den Hype um die Produkte verstehen. Besonders Cherry hat es mir angetan.

 

Fructis

Anti-Schuppen-Shampoo

Ich habe das Glück, dass ich im Normalfall nicht zur Schuppenbildung neige. Trotzdem ist meine Kopfhaut vor allem in der Übergangszeit immer etwas trocken. Damit Schuppen erst gar nicht entstehen können, nutze ich zu dieser Zeit zur Vorbeugung ein Anti-Schuppen-Shampoo, damit diese lästigen weißen Flöckchen keine Chance haben.

 

Haargummi und Nadeln

Haargummi, Haarkissen und Haarnadeln

Bad Hair Day? Dann helfen nur drei Sachen: Pferdeschwanz, Messy Bun oder die Haare einfach wegstecken. Da ich zu unfähig bin, ohne ein Haarkissen einen voluminösen Dutt hinzubekommen, zählt dieses Teil zu meinen Essentials. Haargummi und Haarnadeln dürften sich in dieser Hinsicht von selbst verstehen.

 

Beitragsbild via unsplash.com

Das Trockenshampoo von Batiste wurde mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt 

 

Quicktipp: How to get a long & high Ponytail

Wenn meine Haare eine kritische Phase erreichen, sprich, wenn der Ansatz mehr als deutlich sichtbar wird, binde ich sie mir gerne zu einem Zopf zusammen. Dadurch, dass die untere gefärbte Hälfte wieder vollständig rausgewachsen ist und nun in meiner Naturhaarfarbe erstrahlt, kann ich den harten Übergang von braun zu blond am Ansatz ein bisschen kaschieren und er fällt nicht mehr allzu schlimm auf. Außerdem ist ein hoher Zopf ein richtiger Rescuer, wenn es darum geht, einen Bad Hair Day zu verbergen. Besonders hübsch finde ich es zudem, wenn die Haare nicht glatt sind, sondern zu sanften Wellen eingedreht werden. Dadurch wirkt der Look frisch, verspielt und nicht allzu streng. Aber wir Mädels kennen bestimmt das kleine Problemchen, welches entsteht, wenn man den Zopf höher bindet und sich Wellen ins Haar dreht. Ganz genau: die Haare wirken um etliches kürzer. Dabei ist es bei uns Mädels wohl eher so, dass jeder Zentimeter heilig ist. Mir persönlich fällt es ziemlich schwer, ein bisschen Länge herzugeben und ich mag es gar nicht, wenn sie optisch kürzer wirken, als sie sind. Trotzdem sind hohe Zöpfe wunderschön und sehen um Welten besser aus, als wenn man sich den Zopf in den Nacken bindet. Nur wie bekommt man nun einen hohen Zopf, ohne ein paar Zentimeter Haare herzugeben? Keine Sorge! Dafür gibt es einen Trick, den man am Titelbild bereits erkennen kann. Man bindet sich die Haare doppelt hoch!

Die Frisur ist vor allem für Mädchen geeignet, die noch keine Rapunzellänge besitzen, denn sollte man schon eine gewisse Länge haben, benötigt man diesen Trick mit Sicherheit nicht mehr. Meine eigenen Haare zum Beispiel sind im offenen Zustand lang (obwohl nicht lang genug), aber wirken wahnsinnig kurz, wenn sie nach oben gebunden werden. Darum wende ich den Trick nach wie vor an, den ich euch heute Step by Step erklären werde! 

Ihr braucht: 2 Haargummis, einen normalen und einen dünnen, sowie Toupierkamm und/oder Bobbypins!

Step 1: Je nachdem wie ihr eure Haare haben wollt, glättet oder wellt ihr sie. Dieser Schritt ist allerdings optional.

Step 2: Nun teilt ihr eure Haare in zwei Partien auf. Diese bindet ihr zu einem hohen und einem niedrigen Pferdeschwanz. Achtet, dass ihr bei der oberen Partie genug (aber nicht zu viel) seitliches Haar mitnehmt. Das könnt ihr auch ruhig von der eigentlich unteren Partie nehmen (solange es an der Seite und nicht zu viel ist).

Step 3: Nun habt ihr die Wahl, wie ihr den Übergang verstecken wollt. Entweder ihr toupiert den Übergang weg, indem ihr durch das Toupieren eine Haarsträhne vom oberen Zopf mit einer Haarsträhne des unteren Zopfs verbindet oder ihr steckt den hohen Pferdeschwanz mit dem Tiefen zusammen. Ihr habt aber auch die Möglichkeit, eine Haarsträhne um die beiden Zöpfe zu wickeln und festzustecken. Auch so verschwindet der Übergang, der auf Bild 1 gezeigt wird.

Auch wenn es nur eine einfache Frisur ist, hat man doch viele verschiedene Möglichkeiten, wie man sie machen kann. Wie ich bereits angesprochen habe, kann man den hohen Zopf sowohl glatt, als auch mit Wellen tragen, aber man kann ihn auch perfekt drapieren oder so wie ich es bevorzuge, messy tragen.

Eine Step-by-Step Anleitung mit Bildern findet ihr auch -HIER! 

Organix Nourishing Coconut Milk Shampoo

Weil Beautyprodukte so toll sind, egal ob Pflege- oder dekorative Kosmetik, gibt es kurz nach meinem Dresdner Essenz Post gleich noch einen in meiner Kategorie Beauty & Care. Heute geht es nach langer Zeit wieder einmal um ein Haarshampoo. Genauer gesagt um das Organix Nourishing Coconut Milk Shampoo. Dieses Shampoo wird momentan sehr gerne verwendet. Allerdings bin ich ein wenig beeinflusst von dem ganzen Hype um silikonfreie Produkte, sodass ich mir anfangs gar nicht sicher war, ob ich es mir kaufen soll oder nicht. Das Shampoo habe ich mir nun schlussendlich aus rein subjektiven Gründen gekauft. Es roch so gut nach Kokos und darum wollte ich es unbedingt probieren. Ich gebe zu, ich habe beim Kauf nicht auf die Zutatenliste geschaut. Jedoch habe ich zu Hause mehr darauf geachtet (oder es zumindest versucht). Ich sage es euch, für mich ist das eine Lebensaufgabe, diese Inhaltsstoffe zu verstehen und zu googlen. Manche scheinen ein richtiges Händchen dafür zu haben, ich aber nicht. Wenn Google schon nichts ausspuckt bezüglich der Inhaltsstoffe, stehe ich genauso schlau dar, wie vorher. 

Mein Wissen diesbezüglich hat sich also nicht wirklich erweitert, aber was macht frau (oder Lisa), wenn sie selbst nach ihren Google-Recherchen nicht schlauer wird? Genau, sie liest sich die Reviews auf Amazon durch. Aber auch da wurde ich nicht viel schlauer. Während die einen das Produkt als sensationell anpriesen, schimpften die anderen, dass es nach Chemie stinke und die Haare strohig macht. Ähm ja, da frage ich mich ehrlich, ob man vorher nicht schnuppert, bevor man ein Shampoo kauft? Ich habe es im Laden gekauft, also kann mir niemand weis machen, dass man nicht die Gelegenheit hat, es vorher anzuschnuppern. Ansonsten kann ich nur sagen, wer Shampoos gleich im Internet bestellt und nicht vorher im Laden testet, ist selbst schuld. Aber ich versteh schon, manchmal gibt es die begehrten Produkte nur im Internet zu kaufen, jedoch traue ich mich da persönlich nie wirklich drüber. Gut, lassen wir die anderen schwärmen und die anderen schimpfen. In diesem Post geht’s um meine Meinung dazu! Punkt! Trotzdem möchte ich nicht nur rein subjektiv über das Produkt schreiben, darum habe ich mich auch ein bisschen auf der Homepage von Organix umgesehen und die FAQs von oben nach unten durchforstet.

Einer der Inhaltsstoffe, der auf der Shampoorückseite aufgelistet war, ließ mich ins Grübeln kommen, denn er klang schlicht und ergreifend schlecht! Zumindest klingt C14-16 Olefin Sulfonate schädlich für mein Haar. Auch Organix wird womöglich öfters mit der Frage konfrontiert, ob das Produkt wirklich Sulfate enthält. Die Firma selbst beteuert allerdings, dass die Shampoos sulfatefrei seien. Was dann allerdings die Auflistung auf der Packung soll, ist mir ein Rätsel. Wie gesagt, ich bin nicht gut darin, aufgelistete Inhaltsstoffe zu analysieren, also seht es mir bitte nach. Des Weiteren erwähnt OGX, dass sowohl ihre Shampoos, als auch die Conditioner frei von jeglichen Arten von Parabenen seien. Es wird auch betont, dass die Produkte tierversuchsfrei seien. OGX hebt hervor, dass sie sogar Organisationen unterstützen, welche sich für Alternativmethoden zur Testung von Kosmetikprodukten einsetzen. 

In Anbetracht dessen, dass selbst ein paar silikonfreie Shampoos den „gefährlich“ klingenden Inhaltsstoff C14-16 Olefin Sulfonate enthalten (ich habe alle meine silikonfreien Produkte unter die Lupe genommen), habe ich mich dazu entschieden, das Shampoo an mein Haar zu lassen. Ich selbst bin nicht der Meinung, dass der Geruch an Chemie erinnert, sondern er riecht viel mehr wie meine Kokosnussduftkerze. Natürlich riecht es aus der Flasche nicht so, wie aus einer natürlichen Kokosnuss, aber dann sollte mir bitte einmal jemand ein Kosmetikprodukt mit Kokosduft nennen, welches wirklich so riecht, als käme der Duft direkt aus einer frisch aufgeschlagenen Kokosnuss. Keine Kokosnuss der Welt duftet so, wie die meisten aufbereiteten Kokosprodukte, die man im Handel findet. Das ist zumindest meine Meinung, aber wie immer bin ich offen für Empfehlungen und jemanden, der mich in dieser Hinsicht eines besseren belehrt.  

Die Wirkung finde ich hingegen weder sensationell, noch schlecht. Meine Haare wurden keinesfalls strohig. Im Gegenteil. Ich finde das Shampoo sehr reichhaltig, sodass ich es nicht immer verwende, sondern nur sparsam damit umgehe. Auch das Haareglätten wird durch dem Shampoo deutlich erleichtert. Was ich aber wirklich an dem Shampoo schätze, ist der von manchen Menschen als künstlich verschriene Kokosduft, der sogar nach dem Auswaschen noch im Haar bleibt. An und für sich mag das Shampoo aus der Flasche etwas intensiv riechen, aber von Chemie ist meiner Nase nach nicht viel zu riechen. Trotz der Intensität bleibt der Duft nur dezent, aber „riechbar“ im Haar hängen und dieser Duft ist durchaus angenehm.

Trotz meiner Unfähigkeit, Inhaltsstofflisten auf Haarshampooflaschen abzulesen, hoffe ich, dass diese Review ausreichend für euch war und wünsche euch auf diesem Wege einen wunderschönen Tag.