Tag : Idee

Fotografische Serie: Valentinstag

Fotografische Serie

Valentinstag

Was für ein durchwachsener Post. Entstanden aus einer Idee in meinem Köpfchen. Eigentlich wollte ich diese Fotoidee in einen Personal Post packen. Ich wollte meine Gedanken über den Valentinstag aufschreiben. Euch versichern, dass ich ihn nicht so sehr hasse, um ihn damit zu verbringen, mit einer verrosteten Schere Rosen zu durchschneiden. Sind wir uns doch einmal ehrlich. Über den Valentinstag haben wir in den letzten Tagen genug gelesen. Zu oft wurden wir mit Befürworter und Gegner konfrontiert. Die einen präsentieren schöne Geschenkideen, während die anderen diesen Tag für eine Erfindung der Blumen- und Schokoladenindustrie halten, die den Umsatz ihres Lebens machen. Das heißt nicht automatisch, dass man ein frustrierter Single ist, wenn man mit diesem Tag nichts anfangen kann. Aber als Single gibt es bestimmt angenehmere Tage.

Ich wollte darüber sprechen, wie schwer es heutzutage allen Anschein nach ist, jemanden kennenzulernen. Obwohl es im Zeitalter von Facebook und Tinder einfache Möglichkeiten gibt, kann ich damit nicht viel anfangen. Online seinen Partner finden? Mal ehrlich, für mich gibt es eine schönere Kennenlerngeschichte. Das heißt nicht, dass ich es schlecht finde, wenn man auf diesem Wege zueinander findet. Wer weiß. Vielleicht passiert mir das auch irgendwann. (Nein, ich habe keine App namens „Tinder“ auf meinem iPhone, aber Facebook)

 

zerschnittene Rose take

 

In diesem ursprünglich geplanten Personal Post wollte ich euch erzählen, dass mich meine Familie für anspruchsvoll hält. Dass ich deswegen noch keinen Partner habe und den Valentinstag alleine verbringen muss. Dass ich den Tag eventuell auch aus diesen Gründen nicht mag. Dass sich in meinem Kopf ein bestimmtes Bild manifestiert hat, wie der Traummann aussehen soll. Und dass ich mich wahrscheinlich auch zu stark darauf fixiere. Dass ich diese Attribute in jede männliche Person zu finden suche, die ich kennenlerne. Ich hätte euch sogar diesen zusammengeschusterten Traummann präsentiert. Eine Mischung aus diversen Promitypen mit dem Gesang- und Songwritertalent von Ed Sheeran. Als ich mir das durchgelesen habe, lief mein Kopf hochrot an. Irgendwie war das schon dezent naiv und peinlich. Schickt sich gar nicht für eine 24-jährige erwachsene Frau.

Ich hätte euch verraten, dass mich das Singleleben manchmal nervt. Dass ich mir manchmal die Frage stelle, ob ich immer alleine bleiben werde oder irgendwann sogar einmal als Kandidatin bei „Bauer sucht Frau“ oder „Schwiegertochter gesucht“ landen werde. Dass ich auch Angst davor habe, alleine zu bleiben und mir manchmal jemanden wünsche.

 

weiße Rose3 Zerschnittene Rose 1

 

Über all das hätte ich euch meine persönlichen Gedanken verraten. Das habe ich jetzt auch getan, nur in einer etwas abgeschwächten Form. Stattdessen habe ich mich nun dazu entschieden, einfach die Bilder meiner Fotoidee zu zeigen. Zudem muss ich erwähnen, dass die Idee von Pinterest stammt, die ich versucht habe, umzusetzen. Dadurch hatte ich endlich Zeit, mich mit meiner Kamera zu beschäftigen, die ich abgöttisch Liebe. Ha! Seht ihr, das hat auch irgendwie etwas mit Valentinstag zu tun. Liebe! Wenn ich schon nicht in einen Typen verliebt bin, liebe ich zumindest meine Kamera.

 

Rosenblätter Hand Take closeup take weiße Rose take

 

Ich lasse es euch frei, wie ihr die Fotos interpretiert. Ich schätze, sie sind für beide Parteien gedacht: Die romantischen Befürworter und die strikten Gegner. Klar, eine Rose, zerschnitten mit einer rostigen Schere zeugt nicht von großer Liebe, aber es sind auch andere Bilder dabei.

 

valentinstag Schere Rosenblüte takezerschnittene Rose Beitragsbild

 

Süßes Sugar Scrub im Gläschen

Ich habe so das Gefühl, als durchlebe ich gerade das Hoch meiner Kreativität. Ständig habe ich neue Einfälle bzw. bekomme neue Inspirationen von Pinterest und Co. für neue DIY Projekte. Aber ich will mich darüber auch gar nicht beschweren, denn ich finde das irrsinnig super so. Darum habe ich wieder ein DIY für euch.

Wenn ihr nach DIY Geschenkideen sucht, dann ist so ein Sugar Scrub genau das richtige, da es schnell gemacht ist. Für das Sugar Scrub braucht ihr gar nicht so viele Zutaten. Ich schätze, dass die meisten von euch auch  alles zu Hause haben.
Für ein Glas
250 g Kristallzucker | Badeöl mit eurem Lieblingsduft (z.B. Tetesept) | 1 leeres (Marmelade)-glas

 

Ich habe es so gemacht, dass ich den Zucker erstmals aufgeteilt habe. Zweimal in 100 g und einmal in eine 50 g Portion. Bei den Portionen mit 100 g habe ich eine Verschlusskappe von dem Badeöl unter den Zucker gerührt. Am Anfang verklumpt die ganze Masse ein bisschen, aber da müsst ihr lediglich mit dem Löffel brav rühren und rumdrücken. Ihr werdet sehen, die Masse vermischt sich dann praktisch wie von selbst. Bei der Portion mit 50 g habe ich auch eine Verschlusskappe und zusätzlich ein paar weitere Tropfen Badeöl untergerührt, damit sich die Farbe ein bisschen von der anderen abhebt. Danach habe ich alles abwechselnd in das Glas gefüllt. Hierbei ist ein Trichter vorteilhaft, den ihr, falls ihr selbst keinen Trichter zu Hause habt, auch aus Papier formen könnt. Also alles ganz easy.

Wenn ihr mögt, könnt ihr das Glas auch noch schön verzieren. Ich habe den Deckel des Marmeladeglases mit Pailletten, die ich noch von meinem Notenschlüssel übrig hatte, verziert. Zuvor hab ich ihn grau angemalt und einen Schmetterling darauf geklebt. Das Glas war ursprünglich ein mit Pesto gefülltes Barillaglas, falls ihr das gleiche Glas verwendet wollt, dann wisst ihr jetzt Bescheid.

Im Internet habe ich noch nach schönen Etiketten gesucht. Das Etikett habe ich ganz normal ausgedruckt, später auf eine Klebefolie geklebt, ausgeschnitten und aufs Glas geklebt. Zum Schluss habe ich noch etwas Papier auf eine Klebefolie fixiert und einen Schmetterling ausgestanzt.

Prall gefüllte Schatzkiste

Ich bin kein Freund von Gutscheingeschenken. Oft finde ich sie einfach viel zu unpersönlich (obwohl ich mich doch irgendwie immer über Gutscheingeschenke freue, aber selbst schenke ich lieber etwas anderes). Ich mache mir gerne Gedanken um den Beschenkten und da kann es auch schon mal vorkommen, dass ich schon Wochen davor ewig lange grüble. Meistens fällt mir etwas ein, aber nicht immer. Meine Schwester feierte gestern ihren 23. Geburtstag (Alles Gute nochmal, Schwesterherz) und mir wollte beim besten Willen nichts einfallen, was ich ihr schenken könnte.

Zuerst dachte ich an einen Engelsrufer. Ich finde sie wirklich hübsch, aber da ich ihr voriges Jahr zu Weihnachten bereits eine Kette von Swarovski schenkte, wollte ich diesmal kein Schmuckstück verschenken. Klamotten sind auch so eine Sache. Den Pullover von Hollister, ein Geschenk zu ihrem 22. hat sie kaum getragen, also fiel das auch flach.

Da ich kurz vor ihrem Geburtstag noch immer keine Idee hatte, musste ich wohl oder übel zu den Gutscheinen zurückgreifen. Anhand der Verpackung sollte man aber trotzdem sehen, dass ich einen Hauch Persönlichkeit in das ganze Geschenk zaubern wollte und siehe da. Auf einmal bin ich überrascht, dass man mit Gutscheinen auch kreativ sein kann. Man muss sie keineswegs nur in einem langweiligen Umschlag verschenken, sondern kann sich richtig Gedanken darüber machenIch besorgte mir Gutscheinmünzen und Parkmünzen. Die kann man ja immer brauchen. Ich habe absichtlich keine Gutscheincards oder Gutscheine in Papierformat gewählt, denn ich hatte eine klare im Idee im Kopf: Eine Schatzkiste.

Ich bin ehrlich. Zuerst wollte ich eine fix fertige Schatzkiste im Baumarkt kaufen, nur dummerweise hatte ich ziemliches Pech. Die Schatzkisten im Baumarkt waren ziemlich groß und teuer. Ich bräuchte Münzen für mehrere tausend Euro, um die voll zu bekommen und das kann ich mir mit meinem kleinen Nebenjobgehalt nicht erlauben. Natürlich ist mir meine Schwester mehr wert, als ich je bezahlen könnte, aber man braucht es bei den Geburtstagsgeschenken nicht übertreiben, oder?

Eine Alternative musste her. Verzweifelt suchte ich in den Regalen der Bastelabteilung Utensilien. In der Hoffnung, eine kleinere Schatzkiste zu finden, die ich in der Not auch selbst gestalten würde. Ein Regal, voll mit diversen Holzschachteln, beinhaltete das gesuchte Objekt der Begierde und bevor ich euch die ganze Story von diesem Tag aufschwatze, beginnen wir lieber mit dem DIY.

Um eine eigene Schatzkiste zu gestalten benötigt ihr eine Schatzkiste, dunkelbraune Acrylfarbe, goldene Acrylfarbe und zwei Pinsel (dick und dünn). Natürlich müsst ihr euch keine goldene Acrylfarbe kaufen. Ihr könnte die Schatzkiste auch einfärbig anstreichen, doch ich fand es ganz hübsch und edel. Als ich die Acrylfarbe im Regal sah, war ich ganz hin und weg und wollte sie unbedingt haben. Goldene Acrylfarbe könnt ihr nämlich immer wieder gebrauchen (Weihnachten).

Abb. 1
Abb. 2

Die Anwendung ist auch ganz einfach. Ich glaube, jeder kann Flächen ausmalen, zumal wir das schon im Kindergarten immer gemacht haben. Ich habe es so gemacht, dass ich die zwei äußeren Flächen der Schatzkiste in einem dunklen braun angemalt habe (Abb. 1 und Abb. 2)

Abb. 3

Vorsicht bei den Rillen! Die sind ein bisschen knifflig. Um das so sauber wie möglich zu machen, lege ich euch einen extrem dünnen Pinsel ans Herz, mit dem ihr die dünnen Rillen ausmalt (Abb. 3). Das ist nicht einfach und auch ich habe ziemlich über den Rand gemalt, aber man kann das mit der goldenen Acrylfarbe gut abdecken.

Abb. 4
Abb. 5

Danach könnt ihr die mittlere Fläche mit der goldenen Acrylfarbe ausmalen (Abb. 4). Um die Schaniere habe ich auch mit dem dünnen Pinsel gemalt, damit keine Farbe darauf kommt (Abb. 5)

Abb. 6
Abb. 7

Danach die Schatzkiste gut trocknen lassen. Der nächste Schritt bleibt euch selbst überlassen, doch ich finde es immer schöner, wenn auch die Unterseite ausgemalt wird, darum habe ich diese auch mit brauner Farbe angemalt. Wieder alles gut trocknen lassen. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Kiste auch innen ausmalen. Das habe ich mit goldener Farbe getan.

Ganz zum Schluss möchte ich euch noch zeigen, wie ich die Schatzkiste gefüllt habe. Im Tourismusbüro unserer Stadt habe ich mir Einkaufsmünzen besorgt, die in fast jedem Geschäft in unserer Stadt eingelöst werden können. Da diese nur ab 10 € erhältlich sind, habe ich mir zusätzlich noch 10 Parkmünzen besorgt. Die kann man schließlich immer brauchen.

Zusätzlich habe ich die Schatzkiste mit Papillon gefüllt (wer kennt noch diese Werbung mit dem Schmetterlingssong?) und eine Fizzerskette beigelegt. Abschließend habe ich eine Schachtel Lindt Hello Schokolade eingepackt, worauf ich die Schatzkiste gestellt habe. Am Ende wurde alles mit Cellophan eingepackt und eine Karte dazugelegt.