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Instagram hat mich aus dem Spiel gekickt

Instagram hat mich aus dem Spiel gekickt

Ein harmloser Mittwochabend. Plätscherndes Wasser im Badezimmer. Da der Frühling anklopft und die Temperaturen nach oben klettern, möchte ich mir ein letztes Bad genehmigen. Völlig fertig vom Sport und dem bereits spürbaren Muskelkater freue ich mich auf einen entspannten Abend. Es ist kurz vor 18 Uhr. Nicht ein Gedanke, dass heute noch etwas Negatives passieren wird.

Während sich die Badewanne mit Wasser fühlt, checke ich meinen Instagramaccount „mycafeaulait“. Dass es das letzte Mal sein wird, weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ich gehe baden und mit mir auch mein Instagramaccount mit knapp 11k ehrlich verdienten Followern und knapp über 350 Bildern.

Noch mit Bademantel bekleidet, will ich kurz vor 19 Uhr wieder wie automatisiert einen Blick auf meinen Instagramaccount werfen. Über zwei Tage lang habe ich kaum Aktivität auf meinem Account gezeigt. Lediglich ein paar Stories gepostet, das wars. Doch mycafeaulait lässt sich nicht öffnen.

Ich denke mir nichts großartiges dabei. Einloggschwierigkeiten kommen ab und an mal vor und passieren nicht zum ersten Mal. Ich logge mich aus mycafeaulait aus und möchte mich gleich wieder einloggen. Funktioniert nicht. Habe ich ein falsches Passwort eingespeichert? „Egal„, denke ich mir. Auch das kam schon einmal vor. Zuerst versuche ich noch zwei weitere Passwörter. Vielleicht habe ich mich auch vertippt. Funktioniert nicht. „Gut, ich habe wieder einmal mein Passwort vergessen„, denke ich mir. Auch schon einmal vorgekommen, aber ich weiß, was man in solchen Situationen zu tun hat. Ich will mir mein Passwort per E-Mail schicken lassen. Plötzlich ploppt ein „User Not Found“ auf. Wie bitte? Gut, dass ich meinen Account doppelt authentifizieren lassen habe. Lasse ich mir mein Passwort eben per SMS schicken. Leicht nervös tippe ich meine Handynummer ein. „User Not Found.“ Waaaaaaaaaaaaas?

Ich bekomme einen Schock und versuche mein Profil zu suchen. Es existiert nicht mehr. Mycafeaulait ist weg. Einfach so.

 

…und plötzlich ist mycafeaulait von der Bildfläche verschwunden

Wenn Instagram dich aus dem Spiel kickt und dich nicht mehr mitspielen lässt

Genau das ist mir vorgestern passiert. Zuerst dachte ich, ich wäre gehackt worden und jemand hat meinen Account gelöscht. Doch in meinem E-Mail Postfach befand sich keine Mail, dass mein Account gelöscht wurde. Hat Instagram etwa meinen Account bewusst gelöscht? Mich eiskalt aus dem Spiel gekickt? Aber warum? Was habe ich mir zuschulden kommen lassen? Seit Mittwochabend quäle ich mich mit zigtausenden Fragen. Was habe ich nur falsch gemacht? Nachdem mir die Sache bewusst wurde, tippte ich gleich die erste verzweifelte WhatsApp Nachricht an Kerstin: „Ich glaub, ich bin gehackt worden. Mein Instagram Account ist weg. Er existiert nicht mehr!

Ich kann absolut nicht verstehen, warum mycafeaulait eliminiert wurde. Sollte ich gegen die Richtlinien verstoßen haben, dann nicht bewusst, denn ich habe:

  • …mir in meinem ganzen Leben noch keine Follower gekauft
  • …nie Likebots eingesetzt
  • …kein Follow-Unfollow-Spielchen betrieben

Das einzige, was ich gemacht habe: ich war überaktiv. Habe viel geliked, kommentiert und auch Kommentare an mich beantwortet. Aber alles manuell und ohne unfaire Bothilfe – das ist für mich auch der Sinn von und hinter Social Media. Kann es sein, dass Instagram mich als Bot gewertet hat, weil ich zu oft „Danke“ unter meinen Kommentaren geschrieben habe? Darf man sich heute nicht mehr bedanken? Oder habe ich generell zu viel geliked und kommentiert? Ich bin übrigens keine, die immer nur mit „Schönes Bild“ kommentiert, sondern mache mir Gedanken zu den Bildern. Meine Kommentare sind mindestens zweizeilig. Immer. Gerade deswegen frage ich mich an dieser Stelle: „Warum ausgerechnet ich?!“

Ansonsten habe ich noch zwei weitere Accounts, die aber keine Fake-Accounts sind. Weil ich ab und an gerne meine Fotografien von anderen Menschen teilen möchte, habe ich meinen Account Novembre Photography ins Leben gerufen. Für private Momente und Randompostings, die ich nur mit Freunden und meiner Familie teilen möchte, gibt es einen privaten Account. Ich gebe zu, ich habe damit auch auf mycafeaulait geliked, folge meinem Hauptkanal mit den anderen beiden Konten, aber machen zwei Extralikes aus meiner Hand das Kraut schon so fett? Verglichen mit jenen, die sich Tausende von Followern und Likes kaufen? Ich glaube nicht. Ich glaube auch nicht, dass ich in dem Sinne unmoralisch handle und euch etwas vormache. Was habe ich mir also zuschulden kommen lassen?

 

Kaum Hilfe von Instagram

Alleine als Nemo im großen Teich von dicken Instagramfischen

Natürlich habe ich sofort alles unternommen, was ich nur unternehmen konnte. Ich habe dem Support geschrieben, doch bis jetzt kam noch keine Antwort. Mittlerweile erreichten mich unzählige Beileidsbekundungen oder Fragen, wo mein Instagramaccount hin ist. Er ist weg und ich bekomme von Instagram kaum Hilfe. Logisch. Sie sind auf mich nicht angewiesen, ich aber auf Instagram.

Nun warte ich und hoffe, dass ich meinen Account wiederbekomme. Es steckt so viel Herzblut, Arbeit und vor allem Lebenszeit drin. Zuerst habe ich meinen 11k Followern nachgetrauert, jetzt weine ich um die Zeit, die ich für Nichts verloren habe, sollte ich mycafeaulait nicht zurückbekommen. Heute Morgen bin ich aufgewacht und in einem Meer von Tränen gelandet. Es tut mir in der Seele weh und auch wenn das vielleicht einige nicht nachvollziehen können: Für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Meine berufliche Existenz steht auf dem Spiel und es fühlt sich so an, als wäre ein Teil von mir gestorben. Nicht mal meinen Namen mycafeaulait würde ich zurückbekommen, müsste ich mich nun neu anmelden und von Null beginnen. Somit wurde mir nicht nur mein Account, sondern auch meine Identität genommen.

Ich werde euch definitiv mit weiteren Updates auf dem Laufenden halten. Darum: Pray for mycafeaulait.

 


 

Beitragsbild via unsplash 

 

The „Real“ World of Instagram

 

Als ich mir Instagram vor drei Jahren heruntergeladen habe, dachte ich mir: „Yay, endlich eine Plattform, in der ich auch mein Real Life mit meinen Lesern teilen kann.“ Hinsichtlich der Fotografie war es mir damals schon wichtig, dass sie auf meinem Blog ästhetisch ist, auch wenn dies oftmals nicht die Realität per se suggerierte. Inspiration war und ist mir wichtig und ich versuche diese, obwohl ich auch sehr viel Personal Posts raushaue, immer beizubehalten. Das bedeutet, dass man oft nicht mit der Realität konform ist, aber der Blog ist und bleibt auch eine Art Alltagsflucht.

Ursprünglich wollte ich, wie bereits gesagt, mein echtes Leben auf Instagram zeigen. Schnappschüsse sozusagen. Momente schnellstmöglich festhalten – mit den Smartphone und dann teilen. Damals war ich überhaupt nicht die Person, die die Kamera permanent bei sich trug, doch wie wir wissen: Das hat sich von Grund auf geändert.

 

Instagram

Real oder Fake?

Wenn ich über meinen Instagramfeed scrolle, weiß ich, dass viele Fotos gestellt sind. Die Texte sind alle echt, aber manchmal auch doch sehr an diese Inspirationsschiene angepasst. Früher war mein Feed voll mit Momentaufnahmen. Mir war es egal, ob der Feed einheitlich ist oder nicht. Er sollte das echte Leben präsentieren, meinen Lesern quasi einen Einblick geben, was ich außer dem Bloggen noch so mache. Mit meinen Texten gelingt es mir überwiegend zwar nach wie vor, aber wie bereits gesagt: #Inspirationsschiene. 

Inzwischen habe ich das Gefühl, dass ich mein echtes Leben nicht mehr teilen darf, weil ich dann nicht mehr interessant genug bin. Das ist einerseits traurig, andererseits sehe ich es auch so, dass mein Instagramaccount nun noch mehr zu meinem Blog dazugehört, wo ich nun eben auch Inspirationsfotos und einheitlichere Bilder poste. Wenn man seinen Blog, so wie ich zum (Neben)-beruf macht, dann bleibt einem wohl nichts anderes mehr übrig. Unternehmen legen ein starkes Augenmerk auf deine Instagramzahlen. Diese haben sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil des Media Kits etabliert und sind folglich auch für den Blogerfolg essentiell.

 

Wie echt ist Instagram?

Wenn man sich die ganzen Profile der großen Instagrammer und Blogger anschaut, bekommt man manchmal schon ein mulmiges Gefühl. Alles scheint so perfekt und akkurat, sodass ich mir doch selbst manchmal die Frage stelle, ob ich nicht hart genug arbeite und warum mein Leben nicht so fancy ist. An dieser Stelle: Mein Leben ist alles andere, als fancy. Ich fühle mich durch Zahlen eingeschüchtert und zweifle an meinen Bemühungen. Mittlerweile stecke ich wesentlich mehr Arbeit in meinen Instagramaccount. Es wäre noch mehr, wenn ich gerade die Zeit dafür hätte. Doch dass das nicht mehr viel mit Realität zu tun hat, ist eine Bürde, die ich tragen und mit der ich leben muss.

Darum: Meine Bilder sind keine Realitätsbilder per se, sondern gehen in der Tat in diese, na? Genau, Inspirationsrichtung. Und ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die Instagram nun auf die Art und Weise nutzt. Wenn ich so darüber nachdenke, fällt mir einfach immer wieder auf, wie sehr ich mich durch Instagram beeinflussen lasse und wie ich mich dadurch selbst abwerte. Es gibt nur noch wenige Bloggeraccounts, die tatsächlich das wahre Leben posten. (Ein Fünkchen) Wahrheit steckt zwar immer dahinter, aber das Foto ist in den meisten Fällen gestellt. Auch bei mir.

 

Instagram Inspiration Macarons

 

Wie gestellt sind meine Fotos?

Nehmen wir beispielsweise meine letzten beiden Fotos her, die ich auf Instagram geteilt habe. Ihr seht sie auch hier im Post. Für mich sind es gut gelungene Inspirationsbilder. Bilder, die ich früher so für meinen Blog gemacht hätte, aber nicht für Instagram. Es sieht atmosphärisch und eben nach Quality Time aus. Instagramlike sind die beiden Bilder auch noch sehr weiß und hell. Dass es hinter den Kulissen alles andere, als angenehm war, weiß keiner. Soll auch keiner wissen. Doch ich verrate euch nun die Wahrheit dahinter. Auf meinem Bett ist momentan keine weiße Bettwäsche aufgezogen. Das Licht wäre außerdem viel zu mies gewesen, um das Foto in meinem Bett zu machen, darum musste ich mir einen Plan B einfallen lassen.

Dieser Plan B sah folgendermaßen aus: Ich habe kurzerhand die Matratze aus dem Babybett meines Neffen geklaut, inklusive SEINEM weißen Laken. Danach habe ich alles vor dem Fenster platziert. Da Babymatratzen doch sehr klein sind, könnten sie nie das gesamte Foto ausfüllen. Letztendlich habe ich noch ein weißes Laken darunter gehauen und meine Produkte darauf gelegt. Instagramtaugliche Adidas Schuhe angezogen, Fenster aufgemacht, meine Kamera samt Stativ nach draußen vor dem Fenster platziert und ich ebenso meine Füße auf dem weißen Laken. Nähere Details zu den Verrenkungen, die ich gemacht habe, erspare ich euch lieber. Dass ich gefroren habe, mache ich jedoch nicht zum Geheimnis. Oben herum trug ich noch mein Bambi Schlafhirt, aber das sieht ja keiner. Und dann musste nur noch der Fernauslöser seine Arbeit machen – Fertig.

Ich bin stolz auf die Bilder, denn sie gefallen mir super gut. Ich liebe es auch, solche Fotos in meinem Archiv zu haben, mit dem Wissen, dass ich sie gemacht habe, denn ich bin ein Inspirationsfreak, doch real sind sie in dem Sinne nicht.

 

Lass‘ dich von Instagram nicht unterkriegen

Was mit einer App begonnen hat, ist heute viel mehr. Ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, bei der Instagram hin und wieder Minderwertigkeitsgefühle auslöst, doch Fotos sind oft Kunst und sie sind auch dazu da, um uns manchmal etwas schöneres vorzugaukeln. So sollten wir Fotos betrachten, als Kunst. Es ist nicht immer die Realität. Ich versuche nun auch die anderen Bilder auf der App so zu betrachten – insbesondere die von den großen Influencern. Und doch möchte ich wieder dieses Stückchen Realität zurückbringen. Zwar nicht in meinen Feed, aber es gibt immer noch Instastories. 

Darum: Von Instagram muss man sich nicht unterkriegen lassen. Klar, man freut sich über steigende Zahlen, das tue auch ich, aber nicht, weil das eine Bestätigung für mich ist, sondern weil ich einerseits das Gefühl habe, dass euch meine Fotos gefallen und auf der anderen Seite bringt es mich mit meinem Blog weiter und das ist nun mal auch ein Traum von mir.

In der Hinsicht sollte man immer auf sich selbst schauen und sich nicht mit den Zahlen der anderen vergleichen. Oftmals weiß man auch nie, wie diese zustande gekommen sind. An dieser Stelle: Ich möchte niemanden etwas unterstellen, denn ich glaube immer an das Gute im Menschen. Trotzdem – mir ist aufgefallen, dass auf Instagram doch auch mit unfairen Mitteln gespielt wird. Sei es mit dem Kauf von Followern oder mit diesem seltsamen Folgen-Entfolgen-Spiel, das momentan sehr populär zu sein scheint. Darum versuche ich mich fortan mehr auf mich zu konzentrieren und es nach wie vor mit der ehrlichen Schiene zu probieren. Ich habe auch kein Problem zuzugeben, wie ich zu meiner leicht steigenden Followeranzahl gekommen bin. Durch die Standardtipps: Viel liken und kommentieren, sowie kommunizieren, obwohl das bei mir auch noch ausbaufähig ist.

 

Instagram Inspiration

 

Fazit

Instagram ist bestimmt nicht mehr das, was es einmal war. Jetzt ist es anders, aber ich mag auch dieses anders. Für mich ist Instagram fortan eine reine Inspirationsquelle – wie die meisten Blogs eben auch. Realität hat man im echten Leben genug, darum finde ich es auch nicht verwerflich, wenn man aus seinem Account eine kleine Oase kreiert, die zur Alltagsflucht gedacht ist.

In dem Sinne: Nein, ich setze mich nicht mit Sneakers ins Bett und esse Macarons. Aber ich mag die Inspiration dahinter. Darum werde ich nicht müde, die Bilder in diesen Post zu hauen, obwohl es in dem Sinne nichts mit Instagram zu tun hat. Die Macarons, die übrigens dank meiner Tollpatschigkeit beschädigt waren, habe ich trotzdem gegessen. Einsam vor meinem Transkript. #reallife  

 

Life Update #4: Ein kleiner Lichtblick

 

Oh Boy! In meinem Leben geht es momentan so etwas von drunter und drüber, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Es prasseln so viele Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse über mich herein, sodass ich gar nicht weiß, wie ich das alles in meinen Gedanken fein säuberlich strukturieren und ordnen soll. Aber alles von Anfang (und auch hier gut strukturiert).

 

Life Update #4

Uni

Gefühlt jedes Life Update beginnt mit dem großen Thema: Uni! Inzwischen bin ich nicht mehr so pessimistisch, wie noch am Anfang des Jahres. Klar, die englischsprachige Primärliteratur ist da und ja, die muss ich so weit auseinander nehmen, bis ich sie verstehe. Aber mittlerweile erkenne und ziehe ich auch die Vorteile daraus. Ich habe gelernt: Man versteht die Texte trotzdem besser, weil man sie intensiver durchliest und man bekommt doch so langsam eine Ahnung von der Materie. Juhu, ein kleiner Lichtblick.

Letztendlich war auch meine „Forschungswoche“ in meinem Untersuchungsgebiet eine wichtige Erfahrung, die ich machen musste, um endlich aus meinem „Diplomarbeitstief“ herauszukommen. Im Zuge dessen habe ich nicht nur fast meine ganzen letzten Daten mitgenommen, sondern auch die Unterstützung gemerkt und es ist toll, dass ich mit dieser Arbeit nicht ganz alleine gelassen wurde. Man sieht also: Der Abschluss ist doch nicht so gefährdet, wie ich anfangs geglaubt habe. Hashtag #graduationindanger werde ich auf Twitter somit hoffentlich nicht mehr wirklich brauchen.

Bedauerlicherweise bin ich mit den Interviews doch nicht ganz fertig geworden. Terminabänderungen kommen immer vor. Gerechnet habe ich damit nicht, aber das heißt für mich, dass ich noch einmal ran muss. Zuerst werden jedoch die bereits bestehenden Interviews transkribiert und das bedarf sowieso unzählige Stunden. Hätte ich mir nicht gedacht.

 

Blog

Der kommt momentan zu kurz. Die Gründe brauche ich nicht erläutern, denn die kennen wir alle. Doch an dieser Stelle DANKE für eure Unterstützung. Ihr macht mir immer wieder so viel Mut und schreibt mich trotz Zeitmangels nicht ab. Das große Verständnis lindert mein schlechtes Gewissen euch gegenüber erheblich. Zwar möchte ich den Blog endlich auf das nächste Level bringen, aber manchmal muss man seine Prioritäten anders setzen.

Trotzdem -und das kann ich schon einmal verraten- meine Grazer Blogger Mädels und ich sind gerade hochmotiviert dabei, unsere gemeinsamen Kooperationen zu planen. Es wird eine langfristige Geschichte sein, also seid gespannt. Wir hatten sogar schon unser erstes Fotoshooting als Grazer Blogger Team und es fühlt sich fast wie ein gemeinsames kleines Unternehmen an.

Außerdem ist es schön, dass ich mich auch auf die Unterstützung der Mädels verlassen kann, vor allem, weil ich mir als Diplomandin gerade ein paar Sonderrechte heraushole, aber auch in dieser Abschlussphase versuche ich, mich in unsere Zusammenarbeit so gut, wie es geht, zu integrieren.

Schaut doch gerne bei unserer Facebookseite vorbei. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

 

Fotografie

Natürlich habe ich immer noch nicht genug davon, Menschen zu fotografieren. Ich habe mich in der Hinsicht wieder ein bisschen „weitergebildet“. Als die Bilder für meinen letzten Post gemacht wurden, habe ich selbstverständlich die Chance ergriffen, um auch Fotos von meiner Fotografin zu machen. Eine Hand wäscht die andere, würde ich sagen. Ob ich die Fotos online stelle, weiß ich noch nicht, weil ich sie mir erst ansehen muss, ob ich mit meinem eigenen Werk überhaupt zufrieden bin, aber ich bin glücklich, dass ich wieder ein bisschen mehr Zeit mit der Fotografie verbringen konnte. Die Liebe zur Fotografie wächst einfach von Mal zu Mal. Das habe ich ganz vergessen. Unglaublich, aber wahr.

Nichtsdestotrotz bin ich jetzt an einem Punkt angelangt, an dem ich merke, dass es einfach Dinge gibt, die ich mir nicht selbst beibringen kann. Darum möchte ich nach meinem Abschluss an der Uni unbedingt einen Fotografieworkshop besuchen.

 

Ernährung

Ich weiß, dass ihr immer großes Interesse am Thema Ernährung habt. Ich muss sagen, so ganz gut läuft es immer noch nicht. Jedenfalls nicht so, wie ich es mir wünsche, darum muss ich offen und ehrlich gestehen, dass ich momentan ein paar Schwierigkeiten habe und dass mir oft der Appetit fehlt. Wenn ich trotz Hunger in den Supermarkt gehe, bin ich oft überfordert und weiß gar nicht, was ich überhaupt essen mag. Irgendwie habe ich auf gar nichts Lust und dann doch wieder auf alles. Das wird sicher wieder besser. Ich bin zuversichtlich, dass auch der Appetit wiederkommt und denke, das ist einfach nur stressbedingt und der geht auch einmal vorbei.

 

Februargoals

Einfach überleben. Das wird sich so schnell nicht ändern. Ich bin es gar nicht gewohnt, mich so intensiv mit einem einzigen Thema zu beschäftigen. Nach wie vor ist es interessant, aber ein paar Hürden gibt es immer noch zu meistern. Ansonsten möchte ich es trotzdem schaffen, ein paar gut recherchierte Blogposts für euch rauszuhauen, denn auch wenn es gerade drunter und drüber geht: Seine Leidenschaft darf man einfach nicht auf Eis legen. Das heißt: Ich muss an meinem Zeitmanagement arbeiten. 

Auch mit meinen Freunden möchte ich wieder mehr machen, darum freue ich mich riesig darauf, wenn wir uns im Kino den zweiten Teil von Shades of Grey ansehen. Wer sieht sich den Film noch an?