Tag : Jahresrückblick

Let a new decade begin: Chapter January

Chapter January

Let a new decade begin

First things first: ich wünsche euch ein frohes und glückliches neues Jahr. Einen wunderschönen Start into a new decade. Möge das neue Jahrzehnt viele glückliche Momente für euch bereithalten. Möge es viele Erinnerungen schaffen, unvergessliche Zeiten und möge euer Lebensbuch mit vielen abenteuerreichen Seiten gefüllt werden. 

Welcome into a new decade

New beginnings

Ich muss ehrlich sagen, dass dieser Beitrag gerade spontan entsteht. Spontan, weil es mir in den Fingern kitzelt. Weil ich einfach schreiben möchte. Weil ich mit euch kommunizieren möchte und vielleicht auch ein bisschen, weil ich euch heute ein Teil von meinem Leben sein lassen möchte. Wie eigentlich immer – nur heute eben wieder auf dem Blog. Ich weiß gar nicht so recht, was ich schreiben soll, darum lasse ich einfach meine Finger über die Tastatur tanzen. Sauge mir die Wörter irgendwie aus meinem Herzen, auch wenn das gerade kitschig klang, sodass es fast schon wehtut. Lasse meine Ohren von sanften Klängen umspielen, während ich einfach das tue, was ich liebe. Schreiben. Schreiben und meine Fotografien zeigen. 

Gestern hat eine neue Dekade begonnen. A new decade – Zeit für ein Neubeginn? Oder vielleicht auch, um sich wieder darauf zu besinnen, dass das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen schon davor wunderbar war und ist und weitermachen. Das bleibt letztendlich euch überlassen. Ich hoffe jedoch, dass ihr einen wundervollen Start in diese neue Dekade hattet. Ein ganzes Jahrzehnt. Wow! Zehn Jahre bis zum nächsten. Und das ist eine verdammt lange Zeit. Das sind über 3.000 Tage. Genug Zeit und Platz für neue Abenteuer, Lebenserfahrungen, Momente und Erinnerungen. 

Decade
New Decade
New Decade
New Decade

My start into a new decade

Freunde und Gemütlichkeit

Gestern war es also soweit. Ein Jahreswechsel. Ein ganz besonderer Jahreswechsel. Der Wechsel in ein neues Jahrzehnt. Eigentlich der perfekte Anlass, um es einmal pompöser krachen zu lassen, oder? Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht genau das tun, wonach einem ist. Und mir war nicht danach, groß zu feiern. Mir war nicht danach, mich in ein Menschengetümmel zu stürzen und jedem zu zeigen, wie fancy mein Leben ist. Denn das ist es eigentlich nicht und dann auch irgendwie schon. In dem letzten Jahrzehnt habe ich den Begriff „fancy“ für mich nämlich neu definiert. 

Fancy bedeutet schick oder ausgefallen. Ein Wort, das Reichtum und Luxus suggeriert. Reichtum und Luxus hat für mich jedoch nichts mehr mit „viel haben“, Materialismus und Geld zu tun. Vielmehr ist Reichtum für mich ein stabiles Umfeld zu haben. Eine glückliche Familie und wunderbare Freunde, auf die ich zählen kann. Dass ich ein Dach über den Kopf habe, keinen Hunger leiden muss und dass ich gesund bin. Ich bin dazu in der Lage, für mich selbst zu sorgen. Auch das ist keine Selbstverständlichkeit.

Und Luxus ist Zeit. Zeit, die ich mit den Menschen verbringen kann, die mir wichtig sind. Darum haben wir das alte Jahr und Jahrzehnt gestern auch fancy ausklingen lassen. Nicht mit viel Chic, nicht mit viel Tamtam, sondern im Kreise von wunderbaren Menschen. Menschen, die sich gegenseitig schon über so viele Jahre begleiten. Wo Vertrauen und Wertschätzung da ist. Egal, wie man in der Gesellschaft gestellt ist. Egal, ob das Konto gut gefüllt ist oder nicht. Menschen, die sich gegenseitig wieder hochziehen, wenn man droht, abzurutschen. Darum kann ich sagen: ja, ich habe das Jahrzehnt fancy beendet. Und weils so schön war, gibt es auch Einblicke in unsere kleine Silvesterfeier. 

New decade
New Decade

Meine My Café Au Lait Pläne

Last but not least ein paar Worte und Gedanken darüber, wie es mit mir als „Onlinepräsenz“ weitergehen soll. Präsenz ist ein gutes Stichwort. Ich möchte präsent sein, euch weiterhin mit meinen Fotos und Texten eine Freude bereiten. Über mich hinauswachsen. Meiner Kreativität freien Lauf lassen. Zugegeben: es ist das erste Mal, dass ich mir keine allzu konkreten Pläne geschmiedet habe, obwohl ich Ziele habe. Ich bin ein bisschen im Familiengetümmel versunken und habe es so genossen, sodass ich meinen Ehrgeiz außen vor gelassen habe. Ich möchte jedoch nicht stehen bleiben, sondern weiter wachsen. Weiter an meiner Selbstständigkeit arbeiten und etwas erreichen. Es liegen 366 weiße Blatt Papier vor uns. Ich sehe dem ganzen entspannt entgegen. Wenn ich heute damit anfange, meine Pläne konkreter auszutüfteln, dann ist noch genug Zeit da. Die Entschleunigung war wichtig, sonst wäre ich wahnsinnig geworden. Ich hatte so viel Aufregung in den letzten Monaten, da taten ruhige Stunden ganz gut. Trotzdem bin ich gespannt, wie der Weg mich leiten wird, welche Fotoideen mir kommen, mit welchen Firmen ich zusammenarbeiten werde und welche Texte ich mir aus den Fingern sauge. 

Bis dahin: enjoy the new decade, kommt gut an und lasst die 20s wieder hochleben. 

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Ready for a new decade! 💫 Heute lohnt es sich nicht nur, das Jahr Revue passieren zu lassen, sondern ein ganzes Jahrzehnt. Vor allem weil ich mich zwischen 2010 bis heute unfassbar gewandelt habe. Immer wieder. Ich habe das Jahrzehnt gesund begonnen, dachte ich hätte die Essstörung als Phase in den 2000ern gelassen. Es war nicht so. Ich habe dieses Jahrzehnt allen voran damit verbracht, zu kämpfen, aber gleichzeitig daran zu wachsen. Ich habe dafür gekämpft, gesund zu werden, glücklich zu werden und auch wenn es fast ein Jahrzehnt gedauert hat - am Ende wars erfolgreich. Ich habe Liter an Tränen vergossen - vor Schmerzen, vor Hunger, vor Angst, vor Trauer, weil ich meinen Vater verloren habe, unzählige wegen Liebeskummer, aber auch vor Freude, weil ich meine Matura gemacht habe, meinen Uniabschluss geschafft habe, ich Tante wurde und letztendlich auch wegen den Menschen, die in meinem Leben waren. Nicht weil ich froh bin, dass sie gegangen sind, sondern weil ich dankbar bin, dass sie da waren. Ich habe Freundschaften geschlossen, ein bisschen was von der Welt gesehen: Türkei, Slowenien, Deutschland, die Slowakei, Tschechien, Ungarn, Spanien, Marokko, Italien, Kroatien - all diese Länder durfte ich ein oder mehrmals bereisen und gleichzeitig habe ich die Schönheit meines Heimatlandes Österreich besser kennen- und schätzen gelernt. Ich habe den Blog gegründet, bin nach Graz gezogen, habe zwei Jobs, entdeckte jeden Tag aufs Neue die Liebe und Leidenschaft zum Schreiben und zur Fotografie. Danke an dieses Jahrzehnt und DANKE an ausnahmslos ALLE Menschen, die ein Teil davon waren - über kurz oder lang- oder es immer noch sind. Dazu zählt auch ihr ♥️ #newyearseve #goodbye2019 #anewdecadestartsnow . . Foto: @thestylepolaroid . . #innerpeace #carmushka #silvester #anajohnson #torismicommunity #graz #grazliebe #grazerblogger #inhaleexhale #newstart #newbeginnings #allthatglitters #allthatglittersisgold #sparkling #sparklydress #sparkledress #daysofgratitude #sparkleandshine #sparklesparkle #bloggerstribe #shinyhappybloggers #finalcountdown

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Ein Jahrzehnt geht zu Ende – das war 2019

Jahresrückblick

2019 - ein Jahrzehnt geht zu Ende

Mit 2019 geht nicht nur ein komplettes Jahr, sondern ein ganzes Jahrzehnt zu Ende. In diesem Beitrag lasse ich das alte Jahr noch einmal Revue passieren. 

Januar

Ein Getaway im Biwak Canna Palustre

Ich muss dann mal alleine sein…

 

  • Bei einer stundenlangen Partie Dart ins neue Jahr gefeiert
  • Vienna Coffee Festival
  • Mädelswochenende mit Kerstin in Millstatt
  • Mit dem falschen Schuhwerk durch den Schnee gestapft
  • Tage gezählt, weil sich Januar so hingezogen hat
  • Pläne geschmiedet

Februar

So motivierst du dich zum Laufen

5 Gründe, wieso Joggen im Winter cool ist

30€ pro Woche für Lebensmittel: So geht’s

10 Gründe, seine Locals zu supporten

 

  • Mir mehr Gedanken über mein Konsumverhalten gemacht
  • Den gleichen Fehler wie vor anderthalb Jahren gemacht, es aber nicht bereut 
  • Mein Laufprogramm wieder aufgenommen
  • Valentinstag sabotiert 
  • Auf die Energieferien hingefiebert 
  • Beim Schulmusical Mädchen für alles gespielt
  • Aus Graz geflüchtet, weil ich eine Auszeit brauchte

März

Körperschemastörung: Ich sehe was, was du nicht siehst

Full Weekend of Eating

Skincare im Frühling: Meine Abendroutine

7 Years of My Café Au Lait

 

  • 7 Jahre My Café Au Lait
  • Weiter an meinem gesunden Lebensstil gearbeitet
  • Etliche Laufkilometer gesammelt
  • Den Frühling herbeigesehnt 
  • Ein Food Diary aufgenommen
  • Mamas Geburtstag gefeiert

April

Eine Woche komplett plastikfrei leben

Pantone Trendfarben: Frühling 2019

 

  • Die warmen Temperaturen genossen
  • Ostern gefeiert
  • Noch mehr auf meinen Plastikkonsum geachtet
  • Ein Monat, der fast nur aus Ferien bestanden hat
  • Bei meiner Familie Zeit verbracht
  • Dorfmomente genossen

Mai

Muttertags Get Away im Reiters Reserve

Generation Food Freaks: Wie wir das Essen verlernt haben

Welcome to Casa Lillywood: Bedroom

Yuniqu Parfumabo: Düfte, so einzigartig wie du

 

  • Ein Muttertagswochenende im Reiters Reserve genossen
  • Mich auf Jobsuche begeben
  • Ein paar Sorgen gemacht, wie es nach dem Unterrichtspraktikum weitergehen soll
  • Viel Sonne genossen
  • Die ersten Reisen geplant
  • Beim Ladies Run mitgelaufen und unter den besten 150 gewesen

Juni

  • Ein fantastisches Wochenende auf der Teichalm mit Kerstin verbracht
  •  Erfolgreich beworben und erste Bewerbungsgespräche geführt
  • Letztes Schulmonat und letztes Monat als Lehrerin
  • Mit meinen SchülerInnen eine Exkursion gemacht
  • Die letzten Tests geschrieben
  • Eine tolle Halbjahres Kooperation begonnen
  • Mich im Fitnessstudio angemeldet

Juli

Lifeupdate #21: Goodbye Teacherlife

Côte d’Azur Travel Diary: Vier Tage an der französischen Riviera

 

  • Letzter Schultag
  • Das Lehrerleben an den Nagel gehängt
  • 2 Jobangebote, eines davon angenommen
  • Den Polterabend meiner Schwester gefeiert
  • Sophie’s erster Geburtstag
  • Auf der Hochzeit von Elisa und Vanessa getanzt
  • Mir die Haare verdichten/verlängern lassen
  • Quality Time daheim verbracht
  • Viel im Gym gewesen
  • Die Côte d’Azur bereist
  • Nizza, Cannes und Monaco kennengelernt
  • Mules en frites gemampft
  • Nach Vanille Eclairs gesucht und keine gefunden
  • Nach Marokko geflogen
  • Die Medina in Marrakech erkundigt
  • Minztee getrunken und Sesamgebäck gemampft
  • Vor Snake Charmers geflüchtet
  • In Marrakech auf einen Wegweiser reingefallen und uns schnell ins Riad gerettet

August

Mein erstes Jahr als Lehrerin

Lost in the dessert of Marrakech

Where to stay in Marrakech? Book a Riad

 

  • Meinen neuen Job begonnen
  • Die Hochzeit meiner Schwester gefeiert
  • Viel Zeit Zuhause verbracht
  • Aber auch viel im Gym gewesen
  • Beccis Geburtstag gefeiert
  • Hitzewelle

September

 
  • Ein Jahr Graz
  • Super lustiger Tagesausflug mit Simone nach Niederösterreich
  •  In Krumbach bei der Eis Geissler Manufaktur leckeres Eis gegessen
  • Ein ungeplantes Fotoshootings auf der A2 gehabt 
  • Den Geburtstag meiner Schwester gefeiert
  • Mein Neffe Sebastian wurde 5 Jahre alt
  • Beim Aufsteirern Sturm getrunken und bei schönem Wetter gefeiert
Heimat in Graz
Heimat in Graz
Graz meine Heimat

Oktober

Casa Lillywood: Das Wohnzimmer

Casa Lillywood: Küche und Essbereich

Trust Issues

Die Kunst, Vertrauen zu können

 

  • Euch erste Einblicke in Casa Lillywood gegeben
  • Für Bipa in Wien gewesen
  •  Meinen Laufrekord geknackt
  • Viel im Fitnessstudio trainiert
  • Die Oliviero Toscani Ausstellung besucht
  • Halloween amerikanisch zelebriert 
Küche
Fehler Anfängerfehler Blogposts Herbstkorb

November

Wie du mit der Vergangenheit abschließt

So habe ich es in Online Marketing geschafft

So erstellst du ein professionelles Media Kit

10 Fehler, die ich als Bloggerin gemacht habe

 

  • 28 geworden
  • Mit Lena den #GloriousDezember Adventkalender geplant
  • Viel Content produziert
  • Unser Intro gedreht
  • Weihnachtsmarkt Opening zelebriert
  • Das erste Mal mit den Mädels in der Ernst Fuchs Bar gewesen
  • Super cooles Event im Miss Cho genossen
  • Viel reflektiert
Mit der Vergangenheit abschließen

Dezember

 
  • GloriousDezember gestartet
  •  Ein bisschen vom Weihnachtsstress überrannt worden
  • Mädelswochenende mit Vanessa
  • 90s Party
  • Weihnachten mit der Familie verbracht
  • Social Media freie Zeit
  • Ein bisschen Wehmut und Nostalgie
  • Spontan nach Madrid gedüst, um meine Freundin Martina zu besuchen
  • Eine neue Kamera gekauft
Madrid
Silvester in Graz

Pläne für 2020

Ich bin kein Fan von Jahresvorsätzen. Und doch habe auch ich einige Ziele für das neue Jahr formuliert, die ich gerne schaffen möchte. Für den Blog bedeutet das, meinen Fokus noch verstärkter auf Mehrwert zu legen. Wieder mehr zu Bloggen. Nun, das nehme ich mir schon lange vor, allerdings ist das mit einer Vollzeitstelle nicht so einfach. Dennoch möchte ich versuchen, mich ganz stark auf den Blog, auf Instagram und letztendlich auch auf das Freelancen zu fokussieren. 

Für den Blog bedeutet das, dass ich gerne wieder Editorial machen, euch aber mit weiteren spannenden Themen fesseln möchte. Wieder mal ein paar Kolumnen schreiben, einfach drauf los schreiben. Viel Schreiben. Welche Themen im Vordergrund stehen, muss ich für mich noch formulieren. Das gilt auch für meine Positionierung und der letztendlichen Frage, wie ich mich positionieren möchte. 

An dieser Stelle DANKE für eure Treue. Auf 2020, ein Jahr voller Content, toller Bilder und Abenteuer. Inzwischen könnt ihr mich gerne auf Instagram besuchen.

2018 Recap: Mein aufregendes Jahr

Es ist soweit. Wieder passiert etwas, was alle 365 (oder 366) Tage passiert. Ein altes Jahr neigt sich dem Ende zu. Nur noch wenige Stunden, wenige Augenblicke, die uns im Jahr 2018 leben lassen, ehe wir am 1. Januar ein neues Jahr beginnen. Ein Moment, den ich nun zum 28. Mal meines Lebens erlebe und der mir von Jahr zu Jahr immer bewusster wird.

2018

Mit 2018 geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Eines der ereignisreichsten meines Lebens. Damit schließt dieses Jahr nahtlos an 2017 an, das ebenso geprägt war mit vielen Erinnerungen und Veränderungen. Und auch wenn viele Veränderungen und viele Neuheiten positiv waren und immer noch sind, so war 2018 definitiv nicht mein schönstes Jahr. Ich halte immer noch an diesem Hochgefühl aus dem Vorjahr fest, doch eigentlich könnte ich viel zufriedener sein. Rückblickend betrachtet. Der Start in einen neuen Beruf, der dazugehörige Umzug in meine Wunschstadt, die Grande Amore zu Rom und zwei Stunden durchtanzen am Ed Sheeran Konzert. Der Geschmack meiner eigenen Kaffeeröstung, den ich zum ersten Mal auf meiner Zunge spüren durfte und tiefer werdende Freundschaften. Das sind meine Highlights aus dem baldigen alten Jahr, die mich erkennen lassen, wie gesegnet das Jahr eigentlich war und das ich aufhören sollte, 2017 so in den Himmel zu loben bzw. nachzutrauern.

Klar, im Jahr 2017 ist eine persönliche Ära zu Ende gegangen und ein Neuanfang hat begonnen. Vielleicht bin ich inzwischen nur zu übersättigt von Neuanfängen, doch im Grunde genommen stehe ich schon ziemlich weit da, wo ich stehen möchte. Nur fällt es mir oft noch schwer, meinen Blick darauf zu richten.

Was ich gelernt habe? Dass ich endlich Vergangenes gehen lassen sollte. Dass die Zeit nicht still steht, auch wenn ich mich oft vehement dagegen wehre weiterzugehen und das man auch mal „Good Bye“ sagen muss. Dass das zum Leben dazugehört. Auch wenn es herausfordernd ist oder wehtut. Aber das sind die Veränderungen, mit denen wir alle klarkommen müssen. Es kann nicht immer alles ein Hochgefühl bleiben und hey, ohne Schatten wüssten wir das Licht nicht zu schätzen. Das sind Erkenntnisse, die ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen musste. Dieses Jahr war es nicht anders.

Trotzdem: Es gibt einige Dinge, auf die ich stolz bin. Einige Dinge, auf die ich gerne zurückblicke. 2018 war auch irgendwie eine kleine Ära und die geht noch lange nicht zu Ende, denn ich bin positiv auf das neue Jahr eingestimmt und irgendwie geht jetzt das Leben erst so richtig los. Ich habe damit aufgehört, mir zu sagen, dass das nächste Jahr besser wird. Ich denke, es ist Einstellungssache. Wenn man etwas eine Chance gibt, dann kann es immer großartig werden. Ich sage nicht, dass jedes Jahr anders ist, aber jeder Moment, jede Sekunde kann anders sein. Wenn man es zulässt. Wenn man schaut, dass man nicht irgendwo stecken bleibt.

Um diesen Jahresrückblick, den ich nicht strukturiert Monat für Monat abgearbeitet habe, doch ein bisschen klassischer zu machen, möchte ich jetzt doch noch ein bisschen in Erinnerungen schwelgen. Was hat das Jahr besonders gemacht? Worauf kann ich stolz sein? Welche Meilensteine habe ich erreicht?

Darauf bin ich stolz

Definitiv auf meine Recovery und die Tatsache, dass ich es tatsächlich wieder geschafft habe, so etwas wie eine Sportroutine zu entwickeln. Die ging zwar nach einer Fußverletzung ein bisschen flöten, aber ich arbeite wieder daran, mehr Sport und allen voran gesunde Ernährung erneut in meinen Alltag zu integrieren. Gelernt habe ich, dass ich mich nicht stressen darf. Man kann nicht immer in Topform sein und manchmal ist es auch nervig, ständig auf die Ernährung zu achten. Es ist nicht schlimm, wenn man einmal über die Stränge schlägt und weniger sportlich aktiv ist. Solange man in seine Routine zurückfindet, kann man darüber echt hinweg sehen.

Außerdem bin ich stolz, dass ich gemeinsam mit Kerstin meine eigene Kaffeeröstung „Be Brewtiful“ auf dem Markt bringen konnte. Gemeinsam konnten wir Spenden erzielen und diese damit an wohltätige Zwecke spenden.

Das hat sich verändert

Definitiv mein Alltag. Ich habe nun einen neuen Beruf und lebe nicht mehr in meiner Heimatstadt. Ich bin glücklich und zufrieden, dass es so gekommen ist, schließlich wollte ich schon immer nach Graz ziehen, konnte es mir im Studium allerdings nicht leisten. Nun bin ich zu 100% für mich selbst verantwortlich, doch das ist genau das, was ich momentan am Meisten an meinem Leben schätze.

An diesen Orten war ich

Heuer waren nur Kurztrips drin, aber das ist auch in Ordnung so. Ich bin lieber für eine kürzere Zeit an neuen Orten und lerne dafür innerhalb eines Jahres mehr neue Orte kennen.

Heuer beschränkten sich meine Reisen jedoch „nur“ auf zwei Städte, aber da der Umzug bevorstand, hatte ich nicht mehr Reisebudget. Das ist aber in Ordnung und ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, zu reisen. Andere Menschen haben das nicht.

Kurz vor Ostern war ich in Sofia und im August in der schönsten Stadt, die ich jemals gesehen habe: Rom. Ansonsten durfte ich auch wieder die schönen Ecken Österreichs sehen. Ich war in Wien und in Kärnten. Auch wenn ich dankbar dafür bin, so hoffe ich, dass ich 2019 mehr herumkommen werde. Das ist auch eine Sache, die mich so sehr an 2017 hängen lässt, denn in diesem Jahr habe ich trotz Uniabschlussstress viel, viel mehr von der Welt gesehen. Aber manchmal muss man eben seine Prioritäten setzen und alles auf einmal geht eben nicht immer.

Das erwarte ich mir von 2019

Ich erwarte mir nichts von 2019. Es ist einfach wesentlich besser, ein neues Jahr auf sich zukommen zu lassen. Natürlich kann man seinem Glück immer ein bisschen nachhelfen, aber für mich ist es nicht schlimm, dass ich dieses Mal planlos bin. Wichtig ist mir nur, dass ich nach meinem Unterrichtspraktikum schnellstmöglich einen Job finde, um mein Leben weiterhin so unbeschwert in Graz leben zu können. Alles andere ergibt sich von selbst.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch in das Jahr 2019.

2018

My Fantastic Year 2017 in Review

Der Countdown läuft. Sekunde für Sekunde wird nach unten gezählt. Nicht mehr lange und ein weiteres Jahr ist Geschichte. Die letzten leeren Seiten aus dem Kapitel 2017 unseres Lebensbuches werden noch befüllt. Befüllt mit Erlebnissen, Wörter und Geschichten. Gedanken, Träume und Wünsche. Wir blicken zurück. Zurück auf das alte Jahr. Während die einen noch nicht bereit sind, 2017 gehen zu lassen, freuen sich die anderen bereits auf 2018. Sie schauen nach vorne, listen sich neue Wünsche auf und versuchen, ihre Träume, die sich im alten Jahr nicht erfüllt haben, mit in das neue Jahr zu nehmen. Viele läuten eine neue Ära ein, wiederum andere sind zufrieden, wenn alles so bleibt, wie es ist. Jeder von uns hat andere Vorstellungen, Ziele und auch jeder von uns steht dem neuen Jahr in einer anderen Haltung gegenüber. Und das ist großartig. Das Leben wäre doch ziemlich langweilig, wären wir keine Individuen, oder findet ihr nicht etwa auch?

In diesem Beitrag möchte ich mein persönliches 2017 Revue passieren lassen. Es ist so viel geschehen. Ich habe so viel erlebt. So viele neue Erfahrungen gemacht. Alte Lasten von mir abgeschüttelt, habe Ziele erreicht und für mich persönlich auch neue Ziele formuliert. Viele neue Menschen sind in mein Leben getreten. Einige sind geblieben, andere gegangen und wiederum andere waren es nicht wert, sie zum Bleiben zu überreden. Wenige Menschen sind mir ans Herz gewachsen. Doch die, die es sind, waren und sind es doppelt und tausendfach wert.

2017 war ein spannendes Jahr. Ich habe gelacht, geweint, war zufrieden, aber auch wütend. Es gab glückliche Momente, aber auch traurige. Es hatte Hochs, aber auch Tiefs. Aber das ist okay. Genauer betrachtet ist das sogar gut, denn ich sage immer:

Tiefs sind etwas Gutes. Hätten wir keine Tiefphasen in unserem Leben, würden wir die Hochs nie zu schätzen wissen.

Word!

 

2017

 

Seitdem ich diesen Spruch sozusagen zu meiner Lebensphilosophie gemacht habe, betrachte ich das Leben anders. Es ist irgendwie befreiter, ja leichter geworden. Es ist leichter geworden, mit allem umzugehen. Steinige Wege gibt es immer, aber meistere ich diese, wachse ich über mich hinaus. Und jeder Wachstum der Persönlichkeit ist eine Bereicherung. Ich genieße die Hochs umso mehr, habe ich eine Tiefphase überstanden und ich kann auch damit umgehen, wenn einmal nicht alles nach Plan läuft. Das Leben hält immer wieder Überraschungen parat. Viel Unerwartetes. Aber genau das macht es so spannend für mich. Eine Erkenntnis zu der ich immer wieder gelange. Besonders im Jahr 2017 wurde mir das wieder mehr als bewusst.


 

 

Meine persönlichen Höhepunkte

Ich habe meinen Abschluss geschafft

2017 war geprägt von meinem Uniabschluss. Daran habe ich euch gefühlt in jedem Post teilhaben lassen. So ganz losgelassen habe ich diese Erfahrung immer noch nicht, denn in den einen oder anderen Postings nach meinem Abschluss habe ich auch immer wieder davon gesprochen. Es war und ist eben ein großer Teil meines Lebens, in dem viel Herzblut und Ehrgeiz steckt. 

Auf jeden Fall war 2017 sehr arbeitsintensiv. Ich habe meine eigene Forschung gestemmt, mir meine Daten selbst zusammengesammelt und auf diesem Wege wundervolle Menschen kennengelernt, die mich bei meiner eigenen Studie tatkräftig unterstützt haben. Ich wurde mit offenen Armen empfangen und da waren Menschen, die sich für das interessiert haben, was ich tue. Besser noch: Sie waren dankbar, dass ich diese Studie in ihrem Ort durchgeführt habe, weil sie einen Beitrag dazu geleistet hat, die Sicherheit in meinem Untersuchungsgebiet zu verbessern und das Bewusstsein für Naturgefahren zu schärfen. Ich hoffe, es ist mir gelungen.

Und diese Arbeit hat dazu geführt, dass ich mein Studium beenden konnte. Es war ein harter, steiniger Weg. Oft habe ich an mir gezweifelt. Gezweifelt, ob ich überhaupt für das Studieren gemacht bin. Heute weiß ich: Ja, das bin ich. Ich habe ein umfassendes Interesse für Wissenschaft, insbesondere für die Geowissenschaften entwickelt und mein Abschluss hat wohl den größten Beitrag dazu geleistet.

Erst vor kurzem habe ich einen Dankesbrief von einem meiner Interviewpartner erhalten. Dieser liebevolle Brief war viel mehr wert, als all die Förderungen, die ich für diese Studie bekommen habe, denn er hat mir ins Bewusstsein gerufen, WARUM ich diese Studie gemacht habe.

 

Meine Sponsion

Auch der zweite Höhepunkt im Jahr 2017 hat mit meinem Uniabschluss zu tun. Das Studium zu beenden ist die eine Sache, das Diplom vor vielen Menschen zu erhalten eine andere. Es ist großartig, andere daran teilhaben zu lassen, wenn man für das, was man geschafft hat, ausgezeichnet wird. Besonders schön fand ich auch, dass meine beste Freundin Lizzie extra den weiten Weg von Wien in die Steiermark auf sich genommen hat, um an diesem Tag dabei zu sein.

 

Wachsende Freundschaften

Freundschaften spielen in meinem Leben immer eine riesengroße Rolle. Daran wird sich nie etwas ändern und das ist fantastisch. Ein Leben ohne Freundschaften ist für mich unvorstellbar und ich bin froh, dass 2017 ein Jahr war, in dem sich einige Freundschaften weiter gefestigt haben.

Zu nennen wäre unter anderem die Freundschaft mit meiner lieben Kerstin von Miss Getaway. Bei Bloggerfreundschaften bin ich inzwischen etwas vorsichtiger geworden. Das ist nicht böse gemeint, aber ich habe für mich beschlossen, dass ich in der Hinsicht mehr Zeit brauche. Leider gab es auch bereits die einen oder anderen unschönen Erlebnisse, sodass ich einfach misstrauischer geworden bin. Einfach um mich selbst zu schützen, nicht aus Böswilligkeit. Bei Kerstin war es aber definitiv wert, diese Freundschaft wachsen zu lassen. Sie war in dunklen Momenten nicht nur für mich da und hat mir zugehört, von ihr habe ich auch so viel gelernt in diesem Jahr. Egal, ob in privater Hinsicht oder was das Leben als Blogger betrifft. Sie ist die einzige Bloggerin in meinem Freundeskreis, zu der ich inzwischen eine so vertrauensvolle Bindung aufgebaut habe, sodass sie auch nahezu mein ganzes Privatleben kennt. Ich weiß, dass ich mit ihr auch über andere Dinge sprechen kann, die nichts mit dem Blog zu tun haben. Und dabei hat sie mich immer mit hilfreichen Ratschlägen unterstützt.

Aber nicht nur Kerstin war und ist eine Bereicherung für mein Leben, auch mit Alina habe ich mich super angefreundet. Weiters sind einige Freundschaften aus der Nichtbloggerwelt weiter gewachsen oder aus einem Winterschlaf erwacht. Wir haben alle einen stressigen Alltag, da ist es gar nicht so einfach, regelmäßig Kontakt zu halten. Umso glücklicher bin ich, dass sich zu einigen der Kontakt wieder verfestigt hat und regelmäßiger geworden ist. Dazu zählt vor allem die Runde aus der Schulzeit, mit denen ich damals viel Zeit verbracht habe. Aber auch das Band zu meiner Studienkollegin und inzwischen Freundin Vanessa, die auf Instagram einen erfolgreichen Yogaaccount betreibt, hat sich in diesem Jahr stark verfestigt. Dankbar bin ich vor allem für die Freundschaft zu meinem besten Freund Alex, meiner besten Freundin Lizzie und meiner lieben Michi.

 

You Guys Mean the World to Me!

 

Einen Moment mit Michi möchte ich dabei besonders hervorheben, weil ich das Gefühl habe, dass dieser unserer Freundschaft eine ganz andere Bedeutung gegeben hat. 2017 war ein Jahr, in dem ich wirklich glücklich war, aber natürlich gab es, so wie bei jedem anderen auch, Schattenmomente. Da gab es diesen einen Tag, an dem es mir wirklich nicht gut ging. Meine Michi war an diesem Tag für mich da, hat mir zugehört und stand mir mit Rat und Tat zur Seite. Da es echt kein guter Tag für mich war, sind auch ein paar Tränchen geflossen. Sie hat mit mir geweint und die Tatsache, dass ich sie damit so sehr berühren konnte, hat mir gezeigt, dass ich mich wirklich immer auf sie verlassen kann. Sie macht für diesen Blog nicht nur die schönsten Bilder von mir, sondern sie gibt mir auch immer wieder den nötigen Halt, den ich in meinem Leben brauche und das schon etliche Jahre lang. Danke!

Natürlich gibt es da noch viel, viel mehr Menschen in meinem Leben, aber es würde den Rahmen sprengen, alle zu nennen. Ich hoffe, jeder, der mir viel bedeutet, weiß das auch.

 

Mein Partner in Crime hat die Uni abgeschlossen

Nicht nur meine eigenen Erfolge sind Höhepunkte für mich, sondern auch die meiner Freunde. Gegen Ende des Jahres stand Alex an einem Punkt, an welchem ich mich am Anfang des Jahres befunden habe. Nicht nur deswegen habe ich mitgefiebert, sondern auch, weil er mein bester Freund ist. Zu sehen, wie erfolgreich er letzten Endes war und mit welch einer Bravour er seine Diplomarbeit und -prüfung gemeistert hat, waren genauso große Sternstunden, wie mein eigener Abschluss. Ich bin wirklich stolz auf dich, Alex.

 

Meine wundervollen Reisen

Reisen sind immer Highlights für mich. Mögen sie noch so klein sein. Über meine fantastischen Bloggerreisen habe ich bereits im letzten Post erzählt. Hier möchte ich noch meine privaten Reisen ansprechen. Eine davon war die Reise mit meiner Familie nach Kroatien. Es war schön, wieder mehr Zeit mit meiner Mum, meiner Schwester, meinem Schwager und selbstverständlich mit meinem frechen, aber entzückenden Neffen und Patenkind zu verbringen. Mein Single Date mit Poreč war dabei ein besonderes Highlight. So sehr ich es schätze, wunderbare Menschen an meiner Seite zu haben, so sehr brauche ich auf Reisen immer einen Moment für mich alleine. Diese Zeit nutze ich, um ganz persönliche Eindrücke von einem Land oder einer Stadt zu gewinnen. Es sind Momente, in denen ich in mich gehen kann. Dabei höre ich immer viel Musik, genieße all die Eindrücke, denke viel nach, philosophiere mit mir selbst in einem inneren Monolog und fotografiere alles, was mir vor die Linse springt.

Ansonsten durfte ich noch Bratislava kennenlernen. Dadurch habe ich erkannt, wie aufregend solche spontanen Kurztrips sein können. Ich plane immer gerne im Voraus, aber manchmal tut es einfach gut, alles stehen und liegen zu lassen, um einfach nur einmal das zu machen, worauf man Lust hat. Nur eines kann ich sagen: Stressfreier sind spontane Reisen leider nicht.

Da mir das Reisen immer mehr ans Herz wächst, hoffe ich auch, dass ich 2018 wieder viel herumkommen werde. Grobe Planungen und Wünsche gibt es bereits. Nun bin ich gespannt, was davon umgesetzt wird.

 

Mein neues Studium

2017 war in der Tat ein Jahr mit vielen neuen Lebensabschnitten. Doch die Uni habe ich nicht verlassen, da ich mit „Angewandter Ethik“ ein neues Studium begonnen habe. Es war eine gute Entscheidung, denn es eröffnet mir nicht nur weitere Türen in der Berufswelt, es erweitert auch meinen Horizont und regt mich dazu an, viele Dinge kritischer zu betrachten. Dadurch dass meine berufliche Priorität aktuell auf dem Blog liegt, komme ich zwar nicht wirklich so zu dem Studium, wie ich mir das wünschen würde, trotzdem möchte ich mich im neuen Jahr mehr ins Zeug legen und all das Versäumte nachholen.

 


 

 

2017 – einer meiner schönsten Jahre

Ich habe mit dem Kapitel 2017 abgeschlossen. Das klingt negativ, aber ich meine es im positiven Sinne. Man kann auch im Guten abschließen, es muss nicht nur immer etwas Schlechtes dahinter stecken, wenn man ein Kapitel schließt. Ich schließe 2017 mit einem guten Gefühl. Es war ein wunderbares Jahr mit wundervollen Menschen, spannenden und aufregenden Momenten und es gab einen enormen Pesönlichkeitsschub. Ich bin offener geworden, traue mich auch einmal „Nein“ sagen und die Dinge anzusprechen, die ich will. Wenn es so weiter geht, wird 2018 ebenso ein Jahr voller Zufriedenheit, Hochs, aber -und das ist mir immer bewusst- auch mit Tiefphasen. Doch dann muss ich nur an meine Lebensphilosophie denken und alles wird gut.

 

 


 

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Jahr 2018. Bleibt gesund und glücklich.

Ganz viel Liebe für euch.

 


 

2017 Recap: Mein Bloggerjahr

Unglaublich, dass es wieder soweit ist. Die meisten von uns Bloggern stöbern gerade eifrig in ihren Archiven, um ihr Jahr Revue passieren zu lassen. Natürlich zähle ich mich selbst auch dazu. Es fällt mir unglaublich schwer, Jahresrückblicke zu schreiben. Die Ereignisse überschlagen sich. So viel ist passiert. So viele Momente, Erinnerungen und all diese Erlebnisse. Wie soll ich das kompakt in einen Blogartikel mit einer akkuraten Länge verpacken? Nichtsdestotrotz – ich schreibe gerne Jahresrückblicke, um in Erinnerungen zu schwelgen. 2017 war ein Jahr, in dem sich sehr viel getan hat. Ich würde der Gefahr laufen, einen Blogpost mit einer exorbitanten Länge zu verfassen, darum habe ich mich dazu entschlossen, zwei Jahresrückblicke zu schreiben. Einmal einen mit persönlichen Erfahrungen, welcher am 31. Januar online kommen wird und einen anderen, nämlich diesen hier, in welchem ich mein Bloggerjahr Revue passieren lasse.

 

 

Mein Bloggerjahr 2017

So war das Jahr für „My Café Au Lait“

Auch wenn ich den Blog zu Beginn des Jahres aufgrund meiner Diplomarbeit ein bisschen schleifen lassen musste, war 2017 für mich als Bloggerin ein ereignisreiches Jahr. Eigentlich kann ich sogar behaupten, dass es bis dato mein bestes Bloggerjahr war. „My Café Au Lait“ hat nicht nur seinen 5. Geburtstag gefeiert, ich habe auch meine 10.000 Follower auf Instagram erreicht. Nachdem ich so viel Arbeit in die App investiert habe, war das für mich wirklich ein tolles Gefühl. Nun hoffe ich, dass der Blog, aber auch mein Instagramaccount weiter wachsen, denn nur so kann ich meinen Traum, vom Schreiben und Fotografieren zu leben, aufrecht erhalten.

 

 

Meine Bloggerreisen

Das Bloggen öffnet mir Tore zu Welten, von denen ich früher nie zu Träumen gewagt habe. Das erfüllt mich nicht nur mit Stolz, sondern allen voran mit einer großen Portion Dankbarkeit. Ich nehme in meinem Leben nie etwas als selbstverständlich hin, sondern finde es wichtig, dass man solche Dinge wertschätzt. Das tue ich jeden Tag. Dank dem Bloggen durfte ich auch einige Reisen machen. Davon war insbesondere Ibiza im Mai ein großes Highlight. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt für Reisen eigentlich gar keine Zeit hatte, konnte ich mir diese große Chance einfach nicht entgehen lassen. Dadurch habe ich nicht nur eine bezaubernde Insel kennengelernt, sondern auch liebe Bloggerinnen.

Vor Ibiza durfte ich ein erholsames Getaway in meiner Lieblingstherme Loipersdorf verbringen. Diese Therme kenne ich seit meiner Kindheit, dennoch war es ein ganz anderes Erlebnis, ein paar Tage vor Ort zu sein und in einem Thermalhotel zu nächtigen. Im November führte mich mein Weg wieder in die Therme Loipersdorf. Es war nicht nur eine Kooperation, in der ich wie eine Königin behandelt wurde, sondern auch ein aufregender Start in meinen Geburtstag. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Christine, die mir diese beiden Erlebnisse ermöglichte und sich mit Herzblut um mein Wohlergehen kümmerte.

Wellness war in diesem Jahr wohl auch irgendwie mein Bloggerreisenmotto. Neben meinen beiden Aufenthalten in Loipersdorf durfte ich auch nach Bad Zell fahren, um dort das Lebensquell Bad Zell kennenzulernen. 2017 war mitunter das stressigste Jahr meines Lebens, darum bin ich froh, dass ich dank „My Café Au Lait“ doch ein paar erholsame Abstecher machen durfte.

 

 

Die spannendsten Bloggerevents

Als Bloggerin habe ich auch das große Glück, zu Events eingeladen zu werden. Zwar kann ich nicht jedes Event besuchen und suche mir genau aus, wo ich hingehe, aber über jede Einladung freue ich mich wahnsinnig. Leider musste ich auch tolle Events sausen lassen, weil es sich zeitlich nicht einrichten ließ, aber jene, die ich besuchen durfte, waren zauberhaft.

Dabei hat mir insbesondere das Lillet Event im Juli 2017 gefallen. Es war nicht nur ein zauberhafter Abend in einer einzigartigen Kulisse, Kerstin und ich durften sogar das Event bewerben und mit Lillet kooperieren. Bestimmt eine der schönsten Kooperationen in meiner gesamten Bloggerlaufbahn.

Besonders schön war auch der Abend im Ginger, einem Frisörstudio in Graz. Daran habe ich euch natürlich via Instastories teilhaben lassen. Die Pflege meiner Haare ist mir wahnsinnig wichtig, darum gehe ich auch regelmäßig zum Frisör. Umso besser wenn man im Rahmen eines Events mit einer wohltuenden Kopfmassage und anschließendem Styling verwöhnt wird.

2017 habe ich noch weitere Events besucht, aber diese beiden haben mir mitunter am Besten gefallen.

 

 

Dreamteam

2017 durfte ich spannende Projekte umsetzen. Für viele war ich selbst verantwortlich, aber -und das ist das Schönste an der ganzen Sache- einige durfte ich auch gemeinsam in Zusammenarbeit mit Bloggern umsetzen. Dabei hat sich vor allem gezeigt, zumindest von meiner Seite aus, dass ich mit einem Menschen ganz besonders gut harmoniere: Kerstin, meine allerliebste Miss Getaway. Wir haben nicht nur für Kooperationen zusammengearbeitet, sondern uns zu einem echten Dreamteam gemausert. Zumindest war das das schönste Kompliment, was ich bis dato für eine unserer Zusammenarbeiten bekommen habe und dem kann ich persönlich nur zustimmen. Kerstin ist nicht nur ein junge Frau, welche das notwendige Feingefühl, das Auge für Ästhetik, die Expertise und Professionalität besitzt, sie ist auch ein Mensch, der mir wahnsinnig ans Herz gewachsen ist. Ich bezeichne sie nicht mehr als Bloggerkollegin, sondern als Freundin. 

Weil sie nun auch ein wesentlicher Bestandteil meines Privatlebens ist, halte ich mich hier nur kurz und werde noch ein paar liebe Worte für meinen Personal Jahresrückblick aufsparen. Auf jeden Fall Danke, dass ich so viel von dir lernen durfte und du mich immer so unterstützt. In privater, wie auf bloggertechnischer Ebene. Ich hoffe, du weißt, dass auch ich immer parat stehe, um dich zu unterstützen.

 

 

Meine Bildsprache

Auch auf fotografischer Hinsicht hat sich etwas in diesem Bloggerjahr getan. Ich habe versucht, eine Bildsprache zu finden, die zu mir passt und bin zum Schluss gekommen, dass es wohl ein ewig währender Weg sein wird. Zuerst versuchte ich, mich mit einem hellen Feed anzupassen. Danach entschied ich mich für Dark Vibes, was zwar für eine Zeit lang cool war, da ich einige der wenigen mit einem dunklen Feed war, aber dann doch nicht so ganz den Menschen widerspiegelte, der ich wirklich bin. Nun habe ich meinen Instagramfeed wieder aufgehellt, aber eine vollkommen neue Bearbeitung für mich entdeckt, sodass ich sagen kann, dass ich inzwischen die Bildsprache gefunden habe, die mir unglaublich gut gefällt. Nur so wie ich mich kenne, kann es auch durchaus passieren, dass sich diese wieder verändert. Momentan bin ich jedoch zufrieden, möchte mich aber selbstverständlich immer weiterentwickeln.

 

 

Eure Favoriten

Die 5 beliebtesten Beiträge aus dem Jahr 2017

  1. Fashion Teaparty with URBAN ROSE
  2. Mein neuer Begleiter: Olympus Pen e-pl8
  3. Mustermix: Flamingos, Stripes & Houndstooth
  4. Ich bin auch ungeschminkt schön
  5. Wenn sich leicht sein so schwer anfühlt

 

 

Meine 5 persönlichen Favoriten

  1. Naked Stories: Wie viel Haut darf ich zeigen?
  2. Welcher Lillet Typ bist du? (Inkl. Lillet Rezept)
  3. Freundschaft trotz 183 km Distanz
  4. Ibiza Vibes and Spanish Style
  5. Auf ein Single Date mit Poreč

 

Top 5 Outfits

Bloggerjahr

 

Danke für das spannende Bloggerjahr

Ich bin über mich hinausgewachsen, bin modisch selbstsicherer geworden und traue mich immer mehr zu meiner Meinung und zu meinen Gedanken zu stehen. Ich schneide Themen an, die mir vor einem Jahr noch unangenehm waren und finde immer mehr den Weg, einfach das zu tun, worauf ich Lust habe. Besonders in der zweiten Jahreshälfte konnte ich mich auf dem Blog so austoben, wie ich es schon immer tun wollte.

2017 – das tollste Bloggerjahr bis jetzt! 

 

20+16 Dinge, die ich 2016 gelernt habe

 

Jahresrückblicke finde ich immer ganz spannend. Genauso gerne lese ich bei anderen Bloggern über Erkenntnisse, die sie erlangt bzw. gelernt haben. Egal, um was für ein Thema es sich handelt. Da sich das Jahr 2016 nun langsam dem Ende zuneigt, bietet es sich förmlich an, meine Erkenntnisse aus dem Jahr 2016 mit euch zu teilen. Inzwischen habe ich schon einige Postings über diese Art des Jahresrückblickes gelesen. Ebenso habe ich einige YouTube-Videos darüber gefunden. Besonders der Post von Luise hat mich berührt, aber auch dank Kerstins persönlichen Post habe ich einige Inspirationen bekommen, ebenfalls einen derartigen Post zu schreiben.

 

 

20+16 Erkenntnisse

20 Dinge, die ich im Jahr 2016 gelernt habe

 

1.) Manchmal ist es besser, zu schweigen…

2.) …aber es ist immer wichtig, ehrlich zu sein. Zu andere und zu sich selbst!

3.) Man muss auch die Schattenseiten, die Dunkelheit, akzeptieren…

4.) …aber die Sonne kommt wieder. Man muss es nur zulassen!

 

365 Tage mehr gelebt. 365 neue Erfahrungen. 2016 – ein Jahr ist wieder vorüber. Prägend und bestückt mit wundervollen, aber auch nicht so schönen Momenten. Manchmal fällt es leichter, die negativen Seiten zu sehen. Vielleicht sind wir auch nur zu faul, um unseren Blick nach oben gen Sonne zu neigen. Doch es ist gut, dass es die Dunkelheit gibt – ansonsten wüsste man das Sonnenlicht nicht zu schätzen.

 

5.) Die Menschen, die für einem am Wichtigsten sind, können dich am Meisten verletzen.

6.) Verzeihen ist wichtig…

7.) …vergessen aber schwer.

8.) Positives Denken lohnt sich – Realismus auch!

 

365 Tage mehr gelebt. 365 neue Erfahrungen. 2016 – ein Jahr ist wieder vorüber. Man muss nicht immer nachtragend sein. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die uns den Weg erschweren, aber das Essentielle ist doch immer noch, dass man weiß, was das Wichtige im Leben ist und wofür man nur unnötig Energie verschwendet.

 

 

9.) Es tut weh, wenn Freunde und Familienmitglieder nicht an deine Ziele und Träume glauben…

10.) …dafür sollte man es selbst umso stärker tun! 

11.) Wichtig ist, dass man selbst anerkennt und schätzt, was man leistet – und stolz darauf ist!

12.) Trotzdem – jede ehrliche Freundschaft ist eine Bereicherung. Familiärer Zusammenhalt auch!

13.) Es gibt immer jemanden, der dich versteht!

14.) Man kann es eben nicht jedem Recht machen…

15.) …muss man auch nicht.

16.) Ich bin wertvoll. Jeder ist wertvoll!

 

 

365 Tage mehr gelebt. 365 neue Erfahrungen. 2016 – ein Jahr ist wieder vorüber. Und ich musste dieses Jahr nicht alleine meistern. Nicht jeder kann das verstehen, was du tust, aber wenn es darauf ankommt, halten alle zusammen. Akzeptanz ist das Zauberwort. Für all das, was die anderen tun. Für all das, was du selbst tust.

 

16.) Freundschaften zwischen Mann und Frau sind möglich – aber auch anstrengend…

17.) …aber ich finde es großartig und möchte es nicht mehr in meinem Leben missen!

18.) Bloggerinnen können sich untereinander gut verstehen…

19.) …sehr gut sogar!

20.) Ohne Mitmenschen wäre das Leben nur halb so schön, aber manchmal muss ich auch alleine sein.

 

 

Plus 16 Dinge, die ich 2016 gelernt habe!

 

+1.) Mein Gewicht sagt nichts über mich als Menschen aus!

+2.) Gewicht hat auch nichts mit Schönheit zu tun.

+3.) Selbstliebe ist wichtig und nicht egoistisch, oder arrogant.

+4.) Mein Körper ist nicht mein Feind.

 

365 Tage mehr gelebt. 365 neue Erfahrungen. 2016 – ein Jahr ist wieder vorüber. Wenn der andere A sagt, darf man auch B sagen. Schönheitsnormen sind nicht existent. Sie sind eine Erfindung, die uns das Leben erschweren können – solange wir es zulassen. Doch die Zeit, aus diesen Normen auszubrechen, ist JETZT!

 

+5.) Ich sollte auch einmal den leichteren Weg wählen…

+6.)…aber das bin nicht ich.

+7.) Ich bin eine gute Lehrerin…

+8.) …aber ich sehe mich nicht mehr in einem Klassenzimmer.

+9.) Ich gehöre vor ein Textbuch oder vor eine Kameralinse, anstatt vor eine Tafel. 

+10.) Trotzdem werde ich es lieben, zu unterrichten.

+11.) Ob ich es für immer tun werde? Keine Ahnung!

+12.) Es ist okay, bei einer Kreuzung den alten Weg zu verlassen.

+13.) Plan B ist manchmal wichtiger, als Plan A.

+14.) Waffeln kann man auch im Toaster machen – und es schmeckt gut!

+15.) Ich muss mehr von der Welt sehen…

+16.) …und dafür würde ich trotz Angst immer wieder in ein Flugzeug steigen!

 


 

Pictures taken by Alex, der Punkt 16 hoffentlich nicht allzu ernst nimmt 😉

 


 

Mein 2015 – Jahresrückblick

Mein 2015

Jahresrückblick

Ich klicke mich durch alte Beiträge. Beiträge aus dem Jahr 2014, die ich kurz vor dem Jahreswechsel geschrieben habe. Es kommt mir vor, wie gestern. Und doch hat sich so unendlich viel getan. Ich fühle mich nicht mehr so, wie an diesem „Gestern“. Ich habe mich weiterentwickelt und mit mir Café Au Lait. 

(Anmerkung: Es wird ein laaaaanger Text werden. Wer nicht so viel lesen möchte, findet mein Video weiter unten)

 

Jahresrückblick

 

Ein Jahr voller Veränderungen

Es ist unglaublich, wie viele Dinge sich in diesem Jahr verändert haben und doch bin ich immer noch die Gleiche. In meiner Art bin ich dieselbe geblieben, vielleicht ein bisschen ehrgeiziger, aber nicht mutiger und selbstbewusster. Ich habe versucht, mir selbst treu zu bleiben und doch habe ich mich in diesem Jahr ein bisschen selbst verloren. Gleichzeitig blieb ich der Mensch, der ich bin. Habe Erfahrungen dazu gewonnen und bin auf der Hinsicht ein Stück weit reicher geworden. 2015 ist schwierig zu beschreiben. Sicher, die positiven Dinge, die ich aus diesem Jahr mitgenommen habe, waren grandios. Dafür schmerzen die Negativen umso mehr. Beeinflussen will ich mich davon aber nicht lassen. Ich lasse das Negative in diesem Jahr und gehe mit den Positiven ins Neue.

Auf jeden Fall kann ich sagen, dass mein Blog endlich aus seinen Kinderschühchen herausgewachsen ist. Meine Bilder sind aussagekräftiger geworden und mein Blog präsenter. Es ist für mich eine freudige Entwicklung, denn ich habe immer versucht, meinen Platz in dieser unendlichen Sphäre der Bloggerwelt zu finden. Ich bin angekommen. So halb, denn Bloggen ist für mich ein Weg, den ich weitergehen werde. Ein Weg, der mich zu neuen Herausforderungen führen wird. Der mich vor Aufgaben stellen wird. Der Unvorhergesehenes mit sich bringt. Ein spannender Weg. 

2016 ist die Zukunft. Ein neuer Weg wird sich mir gebahnt. Vielleicht wurden darauf schon Steine gestreut. Kleine Hindernisse, die ich überwinden muss. Hindernisse, die ich mit viel Herzblut, Freude, Liebe und Ehrgeiz überwinden werden. Nicht nur blogtechnisch wird es so sein, sondern auch offline. Offline in der Realität. Meinem „wahren“ Leben. Obwohl 2016 bereits übermorgen vor unserem Datum stehen wird, ist diese Zahl noch so weit weg. Konzentrieren wir uns lieber auf die Vergangenheit. 2015! Ich weiß, man soll nicht in der Vergangenheit leben, sondern im Hier und Jetzt. Aber das haben Jahresrückblicke so an sich. Man lässt die Vergangenheit Revue passieren. 

 

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Zuerst läuft alles so normal, so geregelt…

….und dann kommt der große Boom

Die erste Jahreshälfte war nicht sonderlich spektakulär. Dennoch sieht man in dieser ersten Hälfte sehr gut, wie ich angefangen habe, präsenter auf meinem Blog zu werden. Es stagnierte die ersten beiden Monate. Im Juni habe ich mich kurzzeitig erneut rar gemacht. Man sieht eben, wann Prüfungszeit ist. Dann die große Wende: Juli. Es war so ein inspirationsreicher Monat. Ich hatte so viele Ideen und Gedanken. Gleichzeitig war es in meinem Privatleben so ein schwerer Monat. Irgendwie war der Wurm drin. Ausgelöst durch einen Moment, der mir das Herz rausgerissen hat. Eine Sache, bei der ich nicht zu sehr ins Detail gehen möchte, die mich aber als Menschen geprägt hat. Im Juli habe ich mich ein bisschen selbst verloren, doch als Bloggerin habe ich zu mir selbst gefunden. Klingt widersprüchlich, wahnsinnig kontrovers, aber ich fühlte mich, als gäbe es zwei Exemplare von mir.

Das eine Exemplar, Lisa, die Bloggerin. Die, die so glücklich ist, mit dem, was sie tut. Für die das Bloggen eine unglaubliche Bereicherung ist. Die strahlt, wann immer sie neue Fotos gemacht und Texte geschrieben hat. Deren ganzes Herzblut an diesen Texten hängt und seien es nur Reviews über irgendwelche Produkte.

Auf der anderen Seite: Lisa, die Privatperson. Die nach einem unschönen Ereignis tagelang geweint hat. Die plötzlich keinen Appetit mehr hatte, irgendetwas zu essen. Eine Person, die sich am Liebsten nur noch in ihrem Zimmer verkrochen und alles dunkel gemacht hätte – die ganzen Ferien über.

Aber ich habe mich immer wieder aufgerafft. Dafür gab es auch Gründe. Zum einen mein kleiner Neffe S. und zum anderen, um mich wieder in den Menschen zu verwandeln, der glücklich und zufrieden ist: Lisa, die Bloggerin. Zum Glück gibt es die Dinge im Leben, an denen man sich stets erfreuen kann. So überwindet man auch den Herzschmerz viel leichter und fällt in kein tiefes Loch. Mir hat es sehr geholfen, diese schwierige Zeit zu überstehen. Jetzt, Monate später, fühle ich mich bereits wieder besser!

 

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Anorexia back again?

Ja? Nein? Vielleicht?

Keinen Appetit mehr haben. Nichts oder kaum mehr etwas essen wollen. Das sind gute Stichworte. Ich habe lange überlegt, ob ich darüber schreiben werde. Habe Texte immer wieder begonnen. Verworfen. Editiert. Gelöscht! Noch im Mai habe ich in meinem Anorexia Update geschrieben, dass ich mit der Krankheit sehr gut umgehen kann. Dass sie mich in meinem Leben nicht beeinflusst. Nun, ich schätze, mein großer Gewichtsverlust ist nicht unsichtbar geblieben. Wenn man Kilos im zweistelligen Bereich verliert, sieht man das nun einmal. Ich wurde oft darauf angesprochen. Sowohl in meinem privaten Umfeld, als auch von meinen Lesern.

Ich wusste nicht, wie ich es ansprechen sollte. Ob ich überhaupt darüber reden soll. Aber ich will ehrlich in dieses neue Jahr starten. Vor allem nach dem großen Hype über die „Social Media“-Lüge wurde mir bewusst, dass ich nicht ständig in einer Scheinwelt leben möchte, obwohl es manchmal ganz nett ist, sich in diese zurückzuziehen.

Es ist alles so schwierig zu erklären. Einerseits habe ich es lange nicht gemerkt, dass da wieder etwas schief läuft. Andererseits wusste ich auch nicht, wie ich es merken sollte, weil die Angst vor Lebensmitteln nicht wirklich da war. Wenn ich mal etwas gegessen habe, war es für mich kein Problem, wenn es ungesund war oder nicht. Selbst auf Instagram habe ich gerne mal das eine oder andere Essensbild hochgeladen. Wahrscheinlich werden jetzt viele denken, dass ich nur vorgegeben habe, es zu essen. Aber an dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, um alle Gerüchte vorweg aufzuräumen: Alles, was ich gepostet habe, wurde gegessen. Nichts wurde für Fotozwecke missbraucht und anschließend weggeworfen. Ich habe es zwar oft nicht fertiggegessen und es dann jemand anderes überlassen. Meistens war es auch das einzige, was ich am Tag gegessen habe und oftmals folgte darauf eine Zeit lang gar nichts.

Von dem unschönen Ereignis, welches ich angesprochen habe, habe ich mich irgendwann erholt. Aber die Appetitlosigkeit hielt weiterhin an. Im Laufe der Zeit, es dürfte so Ende Oktober gewesen sein, habe ich gemerkt, dass es langsam in eine falsche Richtung geht. Als ich begonnen habe, wieder akribisch mein Gewicht zu kontrollieren, mir die Haare ausgingen, ich unglücklich darüber war, wenn ich nur 100 g zugenommen habe usw. Ich habe viel mit Freunden gesprochen, sie vollgejammert und na ja, ich habe gemerkt, das kann es jetzt wirklich nicht sein.

Bereits an meinem Geburtstag und in der Weihnachtszeit habe ich mich bestmöglich zusammengerissen. Versucht, mir auch mal etwas zu gönnen. Das waren Zeiten und Tage, die ich mir von meiner Essstörung einfach nicht verderben lassen wollte. So schwer es mir fiel, aber es funktionierte irgendwie. Einen Ekel vor Essen gibt es primär gar nicht, aber doch immer die Gedanken im Hinterkopf: „Was ist, wenn du zunimmst und wieder so dick wirst, wie vorher.“ Dabei wurde mir von meinen Freunden oft gesagt, es könnte mir nicht schaden, etwas zuzunehmen und so habe ich mir in der Weihnachtszeit und an meinem Geburtstag, sowie an den Geburtstagen meiner Freunde Süßes gegönnt, war mal mit meinem Partner in Crime Burger essen und bin zu allen Weihnachtsfeiern mitgegangen, die anstanden und habe mich auch dort überwunden.

Ich habe sicher schon wieder etwas zugenommen, aber mir fällt es gerade total schwer, das einzusehen und darum wiege ich mich gar nicht. Momentan stecke ich in so einem Zwischenstadium. Es ist nicht mehr so schlimm, wie zuvor, aber so ganz aus der Gefahrenzone bin ich noch nicht heraus. Gerade jetzt kommt unitechnisch einiges auf mich zu. Ich muss mich selbst an der Nase fassen, denn die Gefahr besteht, im Januar wieder ganz leicht in diese Sache reinzurutschen. Das Letzte, das ich möchte, ist eine Klinik.

Warum ich euch das erzähle? Einfach deswegen, um offen geblieben Fragen endlich ein für alle Mal zu beantworten. Diese Sache war womöglich auch die Gravierendste und Prägendste in diesem Jahr. Um meine Krankheit habe ich nie ein Geheimnis gemacht. Warum sollte ich es also jetzt tun? Auf Instagram habe ich mir viele Recovery-Seiten angeschaut und mir überlegt, ob mir so etwas nicht vielleicht auch helfen könnte. Solche Seiten sind unglaublich beliebt, aber ich möchte aus meiner Essstörung keinen Profit schlagen. Das wichtigste ist für mich immer noch, gesund zu werden bzw. die Probleme zu vermindern. Ich habe auch schon oft geschrieben, dass man nie ganz geheilt sein werden kann. Wenn ihr mögt, kann ich auf dem Blog allerdings ab und an ein Update dazu schreiben.

Obwohl ich die Sache nun breiter getreten habe, als ich anfangs wollte, kann ich demnächst gerne ausführlicher darüber schreiben. Dann kann ich euch auch erklären, warum ich euch immer vorpredige, dass Cheatdays Mist sind und man das Essen genießen soll 😉 . Sagt einfach Bescheid, wenn ihr Interesse habt.  

Ansonsten geht es mir trotzdem ganz gut. Es ist nicht so, dass ich mich die ganze Zeit in meinem Zimmer in Dunkelheit hülle und mich dort tagelang verschanze. Seit die Uni im Oktober angefangen hat, habe ich viel mit meinem Partner in Crime gemacht, besonders jetzt im Dezember. Solche Momente mit Freunden tun mir wahnsinnig gut. Auch die Mädels sind meine Stützen. Ich bin wirklich froh und dankbar, dass ich meine Crew habe. Meine beste Freundin unterstützt mich aus der Ferne. Sie wohnt schließlich in Wien. Und auch mit ein paar lieben Unikollegen kann ich toll reden. Ich würde schon sagen, dass ich jetzt -trotz dieses Problems- glücklich bin. Ich feiere an Silvester einfach das Leben und bin dankbar für all die guten Dinge, die mir in diesem Jahr widerfahren sind. Und mit diesen Gedanken gehe ich auch in das Neue Jahr! THINK POSITIVE!

 

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Café Au Lait hat sich entwickelt

Große Wendepunkte in meinem Bloggerleben

Schwierig, nach dieser ganzen Anorexia-Story einen geeignet Übergang zu finden. Sagen wir so: Vorhin habe ich euch von Lisa, der Privatperson erzählt. Jetzt kommt mein „zweites Ich“ zum Vorschein: Lisa, die Bloggerin. 

Es gab einen enormen Wendepunkt in meinem Bloggerleben. Definitiv bezog sich dies auf meinen Umzug nach WordPress. Zuvor dachte ich bereits sehr lange darüber nach. Ich habe Pro und Contra-Listen verglichen, mir viele Gedanken darüber gemacht und mich gefragt, ob ich dazu überhaupt geeignet wäre. Diese Überlegungen haben viel Zeit beansprucht, bis ich es einfach durchgezogen habe. Siehe da – es sind nur wenige Monate vergangen und ich möchte nie, nie, nie mehr zurück auf Blogger. Ich schätze diese Freiheiten auf WordPress und ich könnte nicht glücklicher sein.

Ein weiterer, großer Bestandteil war die Fotografie. Ich habe mich umfassend mit ihr beschäftigt und bin um zahlreiche Erkenntnisse reicher. Ich stehe mit meinen Skills zwar immer noch nicht da, wo ich gerne stehen würde, nichtsdestotrotz habe ich sie ausgebaut. Danke an dieser Stelle für euer liebes Feedback. 

Um meine Fotos aufzuwerten, habe ich mich von meiner treugedienten Nikon D3100 verabschiedet und mir eine neue Kamera gegönnt: Nikon D7200. Ich fühlte mich endlich bereit dazu, es mit einer besseren Kamera zu versuchen. Ich habe sofort gemerkt, dass ich wieder einiges lernen muss, aber das reizt mich, die Kamera besser kennenzulernen.

Besonders schön war auch der Einstieg ins Madison Coco Team. Nach wie vor freue ich mich, ein Teil davon sein zu dürfen und bin gespannt, wie es 2016 damit weitergeht.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden, wie sich der Blog in diesem einen Jahr entwickelt hat.

 

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Meine Favoriten aus Café Au Lait 2016

Persönliche Lieblingsbeiträge

Ich möchte euch auch nicht meine Lieblingsbeiträge aus den einzelnen Monaten vorenthalten. Darum gibt es zum Schluss noch eine kleine Liste meiner persönlichen Favorites.

 

Bei euch kam insbesondere der Beitrag zum „Street Food Market“ sehr gut an. Nach wie vor ist aber mein FroYo-Rezept jener Beitrag, der am meisten aufgerufen wird. Womöglich weil er von Brigitte.de promotet wird.

 

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So geht es mit Café Au Lait weiter

Pläne für 2016

Erstmals werde ich es im Januar ein bisschen ruhiger angehen lassen. Nach dem Adventskalender, der doch viel Zeit beansprucht hat, muss ich mich erst wieder einmal ein bisschen sammeln. Ich glaube, von Rezepte und DIY’s distanziere ich mich kurzzeitig ein bisschen, denn davon habe ich nach der Weihnachtszeit genug. Keine Angst, sobald ich dafür wieder neue Inspirationen habe, geht alles im gewohnten Gang weiter und ich werde auch wieder etwas für euch kochen. Ich schätze, Rezeptpostings helfen mir persönlich auch bei meinem Kampf gegen die Essstörung. Das ist auch einer der Gründe, warum ich gerne Rezepte mache. Und das Foodstyling natürlich. Das liebe ich am allermeisten.

Abgesehen davon ist in Januar sehr viel für die Uni zu erledigen – auch ein Grund, mich ein bisschen zurückzuziehen. Natürlich wird es im Januar trotzdem Beiträge geben. Es wird nur ein bisschen weniger.

Wie gesagt kann ich auch gerne mehr auf das Thema Magersucht und Essstörungen eingehen. Wichtig ist mir dabei, keinen Vorteil daraus zu ziehen und damit meine Reichweite zu verbessern. Darum wird es sicher auch eine kleine Herausforderung. Ich muss mir ja die Frage stellen: Was kann ich erzählen? Gründe, das zu machen, liegen eher darin, anderen zu helfen, Erfahrungen auszutauschen, Verständnis zu erzeugen und vielleicht kann man sich auch gegenseitig unterstützen, sollte sich der eine oder andere Leser finden, der das gleiche Problem hat.

Ich bin auch motiviert, neue Projekte zu entwickeln, mit anderen Bloggern zusammenzuarbeiten und mir immer wieder viele neue Dinge einfallen zu lassen. Café Au Lait soll zudem ein Stück mehr persönlicher werden. Klar, Produktreviews und/oder -vorstellungen sind ganz nett, genauso wie Fashionpostings, die ich weiterhin gerne beibehalten möchte, aber trotzdem kann mehr Persönlichkeit in den Blog einfließen. An oberster Stelle stehen zudem Texte und die Fotografie. In beiden Aspekten möchte ich mich verändern & verbessern. Ich hoffe, ihr begleitet mich auf diese Reise durch ein spannendes Jahr. Ich bin ganz gespannt, wo ich am 31.12.2016 stehen werde und wie dieser Jahresrückblick dann aussehen wird.

Gemeinsam macht es mehr Spaß. An dieses Motto möchte ich mich halten. Einige meiner Freunde haben selbst spannende Hobbys und manche fotografieren genauso gerne. Wiederrum andere haben tolle Talente (Caros Frisuren beispielsweise sind göttlich). Es wäre wahnsinnig schön, wenn ich auch mit ihnen zusammen etwas für den Blog machen könnte. Café Au Lait soll nicht nur für mich persönlich ein Raum sein, wo ich Inspirationen mit euch teile, sondern ich möchte auch anderen tollen Menschen einen Platz bieten. Mit ein paar Freunden habe ich schon gesprochen und ich bin neugierig, was sich davon umsetzen lässt. Mir liegt es jedoch am Herzen, dass daraus kein Zwang entsteht. Nicht jeder ist für die Onlinewelt gemacht und es ist nicht jedermanns Ding. Zwingen werde ich niemanden, aber wer will, der darf. 

Hinsichtlich YouTube mache ich mir keinen Stress. Ich bin keine YouTuberin, sondern mache nur ab und an Videos. Das werde ich wahrscheinlich auch beibehalten. Wobei ich doch gerne ein paar anspruchsvollere Videos drehen möchte und nicht nur Labervideos. Ich träume immer noch von ein paar Kurzfilmprojekten. Ob sich das umsetzen lässt, steht zwar noch in den Sternen, aber ich bin offen für 2016. Ich lasse alles auf mich zukommen. 

 

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Mein Jahresrückblick in einem 10:16 Minuten Video

Wie versprochen gibt es jetzt mein Video für euch. Viel Spaß damit!

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Meine Lieben. In diesem Sinne wünsche ich euch ein tolles Silvesterfest. Rutscht gut rüber ins Neue Jahr und habt einen wundervollen Start. Ich hoffe, ihr könnt die Nacht der Nächte so feiern, wie ihr es am Liebsten tut. Egal, ob gemütlich Zuhause mit der Familie & Freunden oder ausschweifend bei einer rauschenden Silvesterparty. Habt eine tolle Zeit und wir lesen, sehen und hören uns im nächsten Jahr wieder.

Danke, dass es euch gibt und DANKE für die wunderbare Unterstützung! 

An dieser Stelle möchte ich mich noch bei einigen Menschen bedanken, die mich so sehr unterstützen und mir in jeder Lebenslage zur Seite stehen. Menschen, die mir auch mit meinem Blog ab und an helfen und sich mein Gejammer anhören, wenn es mal nicht so läuft. Danke an die Crew aka. meine Mädels, insbesondere an Caro für die tollen Fotos. Danke an meinen Partner in Crime, der besonders während des Adventskalenders viel mitmachen musste. Danke an meine wundervolle Familie, die das Bloggen zwar nicht immer ganz nachvollziehen können, aber ohne sie geht es eben auch nicht. Außerdem Danke an meine Nachbarin Simone, die auch ab und an als Fotografin einspringt. Last but not least Danke an einige Studienkollegen, die mir ein bisschen Uniarbeit abgenommen haben und so toll schauen, dass alles läuft!

HAPPY NEW YEAR! 

 

Overknees outfit

Outfit

Skirt: Orsay | Blouse: Kult | Overknees: Buffalo | Bag: Orsay | Bracelets: NewOne (unpictured here)

My Year in a personal Review 2014

Ich weiß nicht, wie lange es schon her ist, als ich das letzte Mal im Esszimmer gesessen bin und dort einen Blogpost verfasst habe. Eigentlich ist es ein Raum, in dem man sich vorkommt, wie ein Persönlichkeit aus dem Adel. Wie eine Prinzessin fühle ich mich, wenn ich auf einen der sechs Stilmöbelsesseln aus Kirschholz sitze, während ich auf meinem Macbook tippe, der auf dem ovalen Tisch steht. Mein Blick ist zwischen dem Getippe mahnend an die große, geöffnete Terrassentür gerichtet. Der kalte Wind, der den Raum durchzieht und meine Finger mittlerweile in Eiszapfen verwandelt hat, lässt mich zittern. Bei jeder Windböe, die mir ins Gesicht peitscht, fluche ich in Lexis Richtung, die vor der geöffneten Tür steht, wartet und mich mit ihren großen Kulleraugen mitleidig ansieht. Ich zittere, als ich die mahnenden Wörter über meine Lippen presse, dass sie endlich reinkommen soll, damit ich die Tür schließen kann. Sie verhält sich wirklich wie eine Prinzessin. Eine kleine Diva, die ich aus ihr gemacht habe. Und trotzdem fühle ich mich in diesem kalten Raum gerade am Wohlsten.

Ich schreibe meine Blogpostings immer in Räumen, in denen ich mich wohl fühle. Nicht nur erst seit 2014, schon immer. Und dieser Raum bietet mir hoffentlich die richtige Atmosphäre, denn der Jahresrückblick ging mir nirgends von der Hand. Überall habe ich es versucht, in nahezu allen 13 Zimmern, die unser Haus zu bieten hat, aber es fällt mir schwer, mein Jahr zusammenzufassen. Vielleicht will ich es nicht loslassen, dieses 2014, obgleich mir klar ist, dass der 1. Januar 2015 kein anderer Tag sein wird, als der 31.12.2014. 2014 war anders! Besser! Ja, viel besser als 2013. Aber 2013 hat die Messlatte nicht sonderlich hoch gelegt. Es konnte nur besser werden. 

Jetzt sitze ich also in diesem Zimmer. Ich starre auf die Decke und frage mich gerade, warum ich so gemeckert habe, als sich meine Mama vor zehn Jahren mit Stilmöbel eingerichtet hat. Sieht doch ganz edel aus. Ich denke wirklich an alles, aber nicht an den Jahresrückblick. Nur – als Blogger macht man das halt. Nahezu jeder schreibt einen Jahresrückblick. Möglicherweise erwartet das ein Leser von der Bloggerin. Vielleicht, ja, vielleicht ist das so. Vergessen wir diese Annahme schnell wieder. Ich will den schwarzen Peter nicht den anderen zuschieben, die im Grunde genommen wahrscheinlich gar nichts von mir erwarten. Mir wird klar. Ich erwarte es von mir selbst. Jedoch – sollte ich nicht jetzt -just zu diesem Zeitpunkt- die Musterstudentin mimen, die an ihrer Arbeit über die Entwicklung Wiener Neustadts nach dem zweiten Weltkrieg schreibt? Über Demographie, Verkehrsgeographie und Historie? Ja, die sollte ich sein, aber ich will mich auch blogtechnisch würdig von 2014 verabschieden. Au Revior, Cherié, Merci beaucoup! Adieu! Du warst ein tolles Jahr!

Das sollte jetzt aber nicht der Abschied von 2014 sein. Ich habe mir ein kleines System zusammengestellt, denn ohne System funktioniert in meinem Leben nichts mehr. Nicht, seitdem ich „erwachsen“ bin. Bevor ich das Jahr bis aufs kleinste Detail durchkaue, beschränke ich mich lieber auf das Gröbste. Bingo! Der Vogel ist gelandet! Ich weiß jetzt, wie ich meinen Jahresrückblick gestalte. Aufs Gröbste beschränken. Und doch ist das Gröbste das Wunderbarste, was ich mir nur vorstellen könnte. Denn das waren sie. Die Zaubermomente. Nicht wirklich etwas blogtechnisches, aber Bereicherungen in meinem Leben. Warum alles durchkauen und den Post in eine Endloswelle verwandeln, wenn nicht alles erwähnenswert ist? Zumindest nicht so, wie der wichtigste Zaubermoment. Also, raus mit den unwichtigen Dingen und vielleicht auch mit den wichtigen, die aber für mein Leben nur nebensächlich relevant sind. Nichts mit Uni, oder generell Irrelevanz. Weg damit!

Im Jahr 2014 ist etwas Wunderbares passiert. Nur ein kleiner Moment, ein winziger Moment, ein einziger Tag, der mein Leben verändert hat. Die Geburt meines Neffen. Ich brauche nicht mehr zu schreiben, denn daneben wirkt alles andere irgendwie mickrig. Die 1 in Physiogeographie II, meine ersten Praktika in meinen Schulfächern und die Anschaffung meiner ersten Michael Kors Tasche. Natürlich hat mich all das im Jahr 2014 auch glücklich gemacht, aber es ist nichts gegen das Gefühl, das erste Mal Tante zu werden. Eine Sache, die nicht mein Verursachen war, für die ich nicht meine Finger im Spiel hatte, sondern ein Geschenk, das mir vom Schicksal (und von meiner Schwester) gemacht wurde. Genauso wie die Tatsache, meine wahren Freunde um mich zu haben. Die seltenen, aber schönen Augenblicke mit meiner besten Freundin, die durchgelachten Mädelsrunden und unsere Whatsapp Konversionen, die binnen weniger Sekunden aufgrund dämlicher Memes, Videos oder anderen Bildern immer sinnfreier wurden. Dinge, für die ich dankbar bin, dass sie so waren und sind, wie sie nun mal waren und sind. Bei denen ich hoffe, dass es 2015 genauso weitergeht. Ich brauche keine großen Reisen, keine teuren Designertaschen und keine Strebernoten (gleichwohl sie mich stolz machen), wenn ich meine Familie und meine Freunde um mich habe, wenn mich mein Neffe anlächelt, wenn er meinen Blick einfängt. Wenn wir gemeinsam Zeit verbringen, neue Orte erkunden oder all diese besuchen, die wir schon immer sehen wollten. Egal, ob sie praktisch vor der Haustüre liegen oder nicht. Momente, die mich aufatmen lassen, wie damals am Grünen See. Die alles Schlechte vergessen lassen. All das ist Leben. All das hat 2014 für mich lebenswert und zu dem schönsten Jahr seit langem gemacht. Durch all diese Dinge bin ich nach schweren Schicksalsschlägen in der Vergangenheit wieder in dieser Welt angekommen, wurde geerdet und mir wurde der Weg geebnet, glücklich zu sein. Zu leben, wie ich leben sollte!

Danke! Thank You! Merci Beaucoup! Obrigado! どうもありがとうございます (Domo Arigato Gozaimasu – hoffentlich mit den richtigen Hiragana :D, es ist nur als „Romaji“ in meinem Wortschatz verankert :D)! Gracias! All diese „Danke“ stehen stellvertretend für ein „Danke“ in all den anderen Sprachen, die es noch auf der Welt gibt!

Damit ihr aber doch noch einen ordentlichen Rückblick bekommt, habe ich ein Video für euch gemacht. Ein bisschen viel bla bla, aber wenn Madame Lait loslegt, dann quasselt sie sich in Grund und Boden. Ziemlich dialektlos, aber seitdem ich an der Schule unterrichtet und sehr viele Präsentationen an der Uni habe, ist das „Schönreden“ schon ziemlich normal für mich geworden, darum fühl ich mich auch überhaupt nicht „künstlich“. Wenn ihr das Video sehen wollt, einfach auf das Bild klicken.

Coat: Only via Zalando (-Same here-)
 
Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr!