Tag : Karl-Franzens-Universität Graz

Life Update #10: Turbulent

Der Oktober ist zwar erst knapp zur Hälfte vorbei, aber dennoch eignet sich die Zeit bereits, um zu resümieren. Er war schon jetzt ein unglaublich ereignisreicher Monat. Ein Monat, in dem ich für meine harte Arbeit belohnt wurde und gleichzeitig wieder mit harter Arbeit begonnen habe. Ein Monat, der schön anfing und momentan etwas turbulent und durchwachsen für mich läuft. Der Oktober hatte es somit bereits jetzt schon ordentlich in sich. Da ich meine Life Updates immer gerne nach Lust, Laune und Bedürfnis schreibe und es auch jetzt schon viel zu erzählen gibt, möchte ich heute wieder einmal aus dem Nähkästchen plaudern.


 

 

Life Update #10

Mein Oktober – Turbulent und durchwachsen

Ich weiß gar nicht so recht, wo ich beginnen soll. Alleine für den Titel dieses Life Updates brauchte ich Stunden, habe immer wieder editiert und verändert. Doch würde mich jemand nach meiner spontanen Antwort fragen, wie mein Oktober bis jetzt so verläuft, wären es wohl zu 100% die Worte: „Turbulent und Durchwachsen.“ Die vielen Eindrücke, die immer noch, wie auch schon in den Monaten zuvor, auf mich einprasseln, nehmen kein Ende. Das macht mein Leben zwar nicht immer einfach, aber dafür spannend.

 

 

Meine Sponsion

Drei Monate lang habe ich mich auf diesen Tag gefreut. Nachdem ich im Juli mein Studium beendet habe und aufgrund des Datums knapp die Frist für den Sponsionstermin im Sommer verpasst habe, musste ich fast exakt drei Monate lang warten, um endlich meine Sponsionsrolle entgegenzunehmen. Doch am 06. Oktober war es endlich soweit. Ich habe euch an diesem besonderen Tag natürlich via Instastories teilhaben lassen, obwohl ich gleichzeitig versucht habe, viele Eindrücke und Momente so privat wie möglich zu halten. Darum herrschte striktes Social Media Verbot bei der Zeremonie per se und auch beim gemeinsamen Essen mit meinen Freunden. Dafür möchte ich euch jetzt ein bisschen davon erzählen.

Der Festakt an sich ist ganz schön, allerdings nicht wirklich spektakulär und persönlich. Man wird als Absolvent einzeln vorgestellt, welches Studium man absolviert hat und welchen akademischen Grad man verliehen bekommt. Anschließend hält der Dekan oder die Dekanin des jeweiligen Instituts eine Rede und ganz zum Schluss hat man als Absolvent seinen großen, aber sehr kurzen Auftritt und nimmt seine Sponsionsrolle entgegen. Mit dem traditionellen „Gaudeamus Igitur“ endet die ganze Zeremonie und das wars.

Obwohl der Festakt etwas unpersönlich ist, genoss ich es, dass einige Menschen, die mir so viel bedeuten, sich die Zeit genommen haben, diesen Tag mit mir zu verbringen. Meine beste Freundin kam für diesen Anlass sogar extra von Wien nach Graz. Es waren die Momente mit meinen Lieben, die ich so genossen habe.

 

 

Mein neues Studium

Inzwischen habe ich auch mein neues Studium aufgenommen. Pünktlich zu Studienbeginn am 2. Oktober stand ich auf der Matte und besuchte meine erste Vorlesung seit ich weiß nicht wie vielen Jahren. Ich fühlte mich voll und ganz wie ein Studienneuling. Ein neues Institut, neue Räumlichkeiten, neue Professoren. Es war ein bisschen so wie damals, als ich ganz frisch von der Schule an die Uni kam und als Neuling verwirrt quer über den Campus irrte. Tja, auch das war ziemlich turbulent und durchwachsen, aber da ich schon eine alte Häsin bin, was das studieren betrifft, fand ich mich schnell zurecht. Fun Fact: Meine erste Vorlesung hatte ich genau im selben Hörsaal, wie meine erste damals beim Lehramtsstudium. Wenn das kein gutes Omen ist. 

Nach zwei Wochen ist es vielleicht noch ein bisschen früh, um zu resümieren, wie mir das Studium gefällt, aber bis jetzt finde ich es unglaublich interessant und ich entdecke etliche Facetten der Ethik, die ich aus meinem Philosophiestudium gar nicht kannte. Das Studium an sich ist wirklich spannend, aber nach wie vor muss ich mich zu Vorlesungen quälen. Manche Dinge ändern sich wohl eben nie 🙂 . Dafür bin ich auch bei einigen Seminaren angemeldet und wenn ich anwesend sein muss, fällt es mir natürlich wesentlich leichter, auch dort zu erscheinen.

 

 

Eine kleine Veränderung

Neben einem neuen Studium hat sich in meinem Leben noch etwas verändert. Ich habe mich dazu entschieden, das Grazer Blogger Team zu verlassen. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber es gibt momentan so viele Dinge in meinem Leben, für die ich Zeit brauche und die einfach die höchste Priorität genießen. Einerseits mein Studium, andererseits mein Blog. Doch das Allerwichtigste von allem ist mein Privatleben. Aus diesen Gründen habe ich mich dazu entschlossen, das Team zu verlassen. Trotzdem möchte ich mich an dieser Stelle bei den Mädels für die spannende Zeit und die tollen Projekte bedanken und jede für ihre Zukunft alles erdenklich Gute wünschen.

 

Turbulent und Durchwachsen

 

Eine kleine Downphase

Vielleicht werden sich einige von euch nun denken: „Na endlich.“ oder „Dieses Dauerhappysein ging mir an ihr sowieso schon so auf die Nerven.“ Wie ihr wisst, hatte ich einen unglaublich schönen Sommer, der aus puren Glücksgefühlen bestand. So gut, wie zu dieser Zeit ging es mir noch nie und ich habe es auch oft erwähnt, dass ich einfach nur glücklich bin. Es gab im Grunde genommen kaum einen Tag, an dem ich nicht mies gelaunt war. Versteht mich nicht falsch, glücklich bin ich nach wie vor, denn ich habe in diesem Sommer so viel gelernt. Gelernt, welche Facetten das Leben hat und dass man den Kopf nicht immer gleich in den Sand stecken soll. Ich habe diese Negativbrille abgelegt, die ich so lange auf hatte. Und sie ist immer noch abgelegt.

Trotzdem hatte ich jetzt ein paar Phasen, in denen ich einfach ein kleines Down hatte. Ich sage ja, der Oktober ist etwas turbulent und durchwachsen. Woher diese Downphase kommt, weiß ich nicht. Vielleicht, weil der Sommer vorbei ist und ich mich nun wieder langsam an die kalte Jahreszeit gewöhnen muss. Und weil ich seit Studienbeginn wieder in ein paar alte Muster gefallen bin, die ich unbedingt vermeiden wollte. Darauf möchte ich aber aktuell nicht wirklich eingehen. Dennoch merke ich, dass ich mich davon nicht mehr so leicht beeinflussen und unterkriegen lasse, wie noch zu früheren Zeiten. Außerdem half mir ein langes Gespräch mit meiner lieben Freundin Kerstin, um wieder einmal einen klareren Kopf zu bekommen. Genauso wie das Wissen, dass ich auch auf meine anderen Mädels und meine beiden besten Freunde bauen kann, wenn ich mal mit jemanden über kleine Problemchen oder Wehwehchen reden möchte. Ich glaube, ich habe wieder einmal mehr begriffen, WEN ich wirklich als Freund/Freundin bezeichnen kann und wer einfach nur eine Bekanntschaft ist.


 

Meine letzten Life Updates aus dem Jahr 2017

September

Life Update#9: Hello New Chapter!

August

Life Update #8: Good Vibes

Juli

Life Update #7: Magistra rerum naturalium

Juni

Life Update #6: Bald geschafft!

März

Life Update #5: Es wird ernst!

Februar

Life Update #4: Ein kleiner Lichtblick

Januar

Life Update #3: Über Pläne & Ziele

 

Life Update #7: Magistra rerum naturalium

Auf das letzte Life Update folgt das nächste Life Update. Ja, auf My Café Au Lait wurde es in letzter Zeit so richtig ruhig. Noch ruhiger, als zu den Zeiten meiner Diplomarbeitsschreibphase. Aber wie die meisten von euch wissen, habe ich in den letzten Wochen ordentlich für meine Diplomprüfung gestrebert. Und jetzt ist dieser besondere Moment endlich gekommen, auf welchen ich schon so lange gewartet und hingearbeitet habe. Endlich kann ich diese Worte schreiben und euch nun mitteilen: Ich bin jetzt eine Magistra der Naturwissenschaften! Die Uni ist erfolgreich abgeschlossen. Und was bedeutet das für My Café Au Lait? Nun ja, das bedeutet: ICH BIN WIEDER DA! ZU 100 PROZENT!!!!!

 

Die „kleinen“ Hürden eines Studiums bis zur Magistra

Als ich vor fast 6 Jahren mein Studium aufgenommen hatte, wusste ich nicht, was mich erwartet oder ob ich überhaupt zum Studieren geeignet bin. Ich hatte von Anfang an das Ziel vor Augen, die Uni abzuschließen, aber ich war mir auch unsicher. Unsicher, ob ich so einer hohen Anforderung überhaupt gewachsen bin und ob ich auch nur ansatzweise mit dem Unisystem zurechtkommen werde. Und jetzt bin ich offiziell eine Akademikerin und vor meinem Namen steht nun der akademische Grad Mag.rer.nat.

Das Studium war für mich alles andere als leicht. Das hatte nichts mit dem Fachlichen oder dem Aufwand zu tun, sondern eher mit den Rahmenbedingungen, unter denen ich mein Studium absolviert habe. Als ich damit begonnen habe, befand ich mich gerade im schwersten Stadium meiner Magersucht. Inmitten des zweiten Semesters musste ich pausieren, weil ich nach einem Zusammenbruch im Krankenhaus lag und eine Therapie gegen meine Essstörung aufnehmen musste, um auch nur ansatzweise die Chance auf ein normales Leben zu haben. Ein Jahr später musste ich den nächsten Schicksalsschlag hinnehmen und im Laufe meines Studiums hatte ich auch erneut zwei anorektische Rückfälle. Und trotzdem habe ich es geschafft, mein Studium rasch fertig bekommen. Ich habe zwar zwei Semester über der Mindeststudienzeit studiert, aber angesichts der Tatsache, dass ich einige gesundheitliche und private Hürden meistern musste, dadurch insgesamt 3 oder 4 Semester einbüßen musste, war ich doch recht schnell fertig.

Und darum möchte ich an dieser Stelle mitteilen: Es ist alles möglich! Man muss nur an sich glauben, Fleiß und Motivation investieren und man darf niemals aufgeben. Damit will ich zeigen, dass man sich von der Magersucht oder einer Essstörung nicht unterkriegen lassen darf.

 

Die letzten Wochen vor der Prüfung

Die letzten Wochen vor der Prüfung waren nicht leicht. Ich bin eine Perfektionistin und mache mir meistens selbst immer einen immensen Stress vor Prüfungen. Wenn nichts perfekt sitzt, traue ich mich gar nicht zu einer Prüfung zu gehen.

Dieses Mal war es nicht anders. Psychisch ging es mir echt nicht gut, vor allem weil ich mir nicht die anspruchslosesten Prüfer ausgesucht habe. Warum ich diesen Weg für mich gewählt habe, brauche ich nicht näher erläutern, denn das hatte seine Gründe. Aber wie rede ich mir immer so schön ein: Nur was hart erarbeitet wurde, ist was wert. So oder so ähnlich. Dabei wäre ich manchmal echt gerne eine Minimalistin. Das heißt nicht, dass ich Lernminimalisten abwerte, ganz und gar nicht, denn dazu bedarf es ein hohes Maß an Intelligenz, um mit einer minimalistischen Herangehensweise erfolgreich zu sein. Nun ja, ich bin, wie gesagt nicht so und darum war ich in den letzten Wochen psychisch sehr angespannt.

Große Schwierigkeiten hatte ich mit knapp 400 Seiten philosophischen Texten. Die alle auch nur ansatzweise zu verstehen und sich damit konsequent auf die Prüfung vorzubereiten, war eine Herausforderung. Und vor dieser Prüfung hatte ich auch definitiv die größte Angst. Außerdem hasse ich unbekannte Situationen. Wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt, zermartere ich mir ständig den Kopf und werde dadurch ganz nervös. Aber wie wir wissen, ist es ja gut gegangen.

 

 

Die Prüfung und die Erleichterung danach

Da mich auf Instagram einige DM’s erreichten und mich einige von euch fragten, wie so eine Diplomprüfung abläuft, möchte ich darauf auch noch kurz eingehen. Am 05.07.2017 war es dann auch schon so weit. Prüfungstag. Obwohl ich die Tage und Wochen davor (ich habe insgesamt 5 Wochen gelernt) super nervös war, war ich nach dem Aufwachen am Prüfungstag irgendwie gar nicht mehr nervös. Das „Warum“ kann ich dabei gar nicht erklären und es wunderte mich selbst. Aber es hat sich trotzdem ein bisschen wie „Doomsday“ angefühlt. Dieser Tag hatte das Potential, einer der schlimmsten oder einer der besten Tage meines Lebens zu werden.

Ich sage es vorweg: Der ganze Stress und die Sorgen zuvor waren vollkommen umsonst. Die Prüfer sind richtig nett und ob man es glaubt, oder nicht, aber die meinen es echt gut mit einem. Sie wollen dir nichts böses, sondern genauso wie du, dass du durchkommst. Mein Prüfungsvorstand übernahm dabei den Part, mich zu beruhigen und alleine seine positive Stimmung hat sich enorm auf mich abgefärbt. Vor meinem Philoprofessor hatte ich trotzdem ein bisschen Angst, obwohl er auch immer supernett zu mir war. Aber es gab zwei Texte, die ich absolut nicht verstanden habe und nicht so gut konnte. Doch ich redete mir selbst ein, dass diese Texte nicht kommen werden und so war es dann tatsächlich. Vor Geographie hatte ich allerdings keine Angst, weil ich den Stoff draufhatte und was war dann? Ich habe kaum Fragen vom Stoff bekommen.

Wie so eine Prüfung abläuft, ist von Prüfer zu Prüfer unterschiedlich. Meine Prüfung hat sich doch etwas von den Prüfungen meiner Freunde abgehoben. Ich musste 20 Minuten meine Diplomarbeit präsentieren (wofür ich viel Lob bekommen habe), 20 Minuten geographische Fragen beantworten und 20 Minuten philosophieren.

In Geographie habe ich ein paar Statistikfragen bekommen. Das war nicht so toll, weil ich davon nichts gewusst hatte. Hätte ich es, hätte ich mich natürlich darauf vorbereitet. In Philosophie hingegen lieferte ich mir mit meinem Prof sogar eine richtige Debatte. Das scheint ihn beeindruckt zu haben, denn wider Erwarten wurde ich in Philosophie besser benotet, als in Geographie. Ich habe zwar in beiden Fächern ganz gute Note bekommen, aber in Geographie ärgerte es mich im Nachhinein, dass ich nur zwei Stofffragen bekommen habe, denn ich hatte wirklich viel drauf und letztendlich hat mir das meinen ausgezeichneten Erfolg gekostet. Das Lernen dafür hätte ich mir auch sparen können, aber es ist vorbei und ich habe es gut gemeistert. Als mir mitgeteilt wurde, dass ich es endlich geschafft habe, wurde ich sogar ein bisschen emotional, aber die Profs waren wirklich nett und so hat dann doch alles ganz gut gepasst.

Darum Leute, auch wenn eine Diplomprüfung wie ein „Big Thing“ klingt, in Wirklichkeit ist es nicht so, wie man sich das zuvor ausmalt. Es ist sogar nicht mal wie eine richtige Prüfung, sondern viel mehr wie ein Gespräch. Zumindest war es bei mir so und auch bei vielen anderen Freunden von mir war es so. Darum ruhig Blut, ihr werdet die Uni und den Abschluss bestimmt auch gut meistern. Vor einer Diplomprüfung braucht man echt keine Angst haben und den Stress davor kann man sich auch echt sparen. Wie es bei einem Defensio abläuft, weiß ich nicht, aber ich habe schon gehört, dass auch das überhaupt nicht schlimm ist. Darum wünsche ich all jenen von euch, die sich noch ein bisschen „durchquälen“ müssen alles erdenkliche Gute. Ihr schafft das!

 

 

Die Zeit nach dem Studium

In meinem letzten Life Update habe ich euch verraten, dass ich schon lange keinen Sommer mehr hatte, den ich so richtig genießen konnte. Aber dieser Sommer soll anders werden. Ich merke gerade, wie mir eine unglaubliche Last von den Schultern fällt. Meine ganzen Gedanken sind viel freier und ehrlich gesagt bin ich mit dem Privileg, mir meine Zeit so einzuteilen, wie ich das möchte, ganz schön überfordert. Aber da komme ich schon irgendwie rein.

Ein bisschen wehmütig bin ich dann doch, dass mein erstes Studium nun vorbei ist, weil ich einfach tolle Menschen dadurch kennen lernen konnte. Die Zeit mit meinen Studienkollegen werde ich sicherlich vermissen, aber zum Glück haben sich auch einige Freundschaften geschlossen und ich bin mir sicher, dass einige Kontakte auch bestehen bleiben. Aber jetzt werde ich den Sommer nutzen, um mich zu erholen, meinen Blog voranzutreiben und dann geht es auch schon mit dem nächsten Studium los. Ich bin ganz gespannt, ob ich es dieses Mal wieder durchziehen werde, weil ich es ja lockerer angehen möchte. Wenn es nicht klappen sollte, ist es nicht schlimm.

Manchmal kommen mir zwar noch Zweifel, ob es nicht besser gewesen wäre, mein Praktikum doch nicht gleich im Anschluss nach dem Studium zu machen, aber ich denke, das beruht auf der Tatsache, dass es einfach jeder so macht und es fällt mir oft schwer, aus der Norm zu fallen. Doch ich denke, es ist die richtige Entscheidung, dieses Jahr hauptsächlich als Bloggerin zu arbeiten und es mit einem weiteren Studium „nebenher“ zu versuchen. Wer weiß, welche Perspektiven sich mir dadurch eröffnen. Sogar meine Familie unterstützt mich bei dem Vorhaben.

Wenn es nicht dafür reicht, mal von dem Bloggen alleine leben zu können, dann werde ich es weiterhin nebenberuflich machen. Hauptsache ich kann schreiben, das ist das wichtigste. Mit solchen Themen gehe ich übrigens offen um. Ich denke, es ist kein Geheimnis, dass viele Bloggerinnen davon träumen, ihre Leidenschaft zum Hauptberuf zu machen. Und wenn man davon träumt, dann sollte man es einfach probieren. Auch dann wenn der Blog im Vergleich zu anderen noch kleiner ist, so wie meiner, aber mit viel Liebe und Herzblut kann man viel erreichen. Aber an dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass ich hier auf My Café Au Lait stets meine eigene Meinung vertreten werde. Ich stehe für meine Sichtweisen und Ideale ein, ich werde nicht angestrengt danach streben, dutzende Kooperationen zu bekommen, sondern auch nach wie vor viele Beiträge schreiben, die nicht bezahlt sind. Denn die Zeit zum Schreiben und zum Fotografieren will ich mir nehmen, auch wenn ich wieder ein bisschen hineinfinden muss. Aber das werde ich schon schaffen.

Ansonsten werde ich diesen Sommer auch nutzen, um viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen. Die kamen in den letzten Monaten viel zu kurz. Meinem Neffen will ich eine bessere Tante sein, die viel mehr Zeit mit ihm verbringt, denn der hat es natürlich nicht so ganz verstanden, wenn ich mal nicht mit ihm an den Spielplatz gehen konnte. Und heuer steht auch ein richtiger Familienurlaub an und darauf freue ich mich schon sehr.

 

Danke auch an euch!

Und die letzten Worte, dieses doch schon sehr langen Beitrags möchte ich dafür nutzen, um mich bei euch zu bedanken. Vielen Dank für die grandiose Unterstützung. Ihr habt mir stets gut zugeredet und wart mir auch eine riesige Stütze. Ich glaube, ohne euch hätte ich die Zeit nicht so gut gemeistert. Und ich werde mir was einfallen lassen, damit ich euch meine Dankbarkeit auch zeigen kann. Denn ihr als die besten Leser der Welt, habt das absolut verdient. Danke für alles.

Und weil es so schön war, hier ein Foto kurz nach meiner Prüfung. Es ist zwar nur ein Handyfoto, aber angesichts dessen, dass es einer der schönsten Momente meines Studentenlebens war, kann man das sicher auch verkraften.

 

 

Snapshot Sunday #7: First Uni Week

Snapshot Sunday #7

First Uni Week

Nach einem kleinen, aber feinen Snapshot Sunday #6, gibt es heute auch einen kleinen, aber hoffentlich feinen Snapshot Sunday #7. Die erste Uniwoche ist vorbei, die Kamera war immer mit dabei, aber zum Fotografieren boten sich (wohl auch wettertechnisch bedingt) wenige Gelegenheiten.

Das Konzept hinter dem Snapshot Sunday steht für weniger Text und mehr Bilder. Auf diesem Wege versuche ich, meine Woche Revue passieren zu lassen und gesammelte Eindrücke/Momente mit euch zu teilen.

Der Snapshot Sunday erscheint jeden Sonntag um 18 Uhr hier auf „Café Au Lait“. Nun wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Snapshot Sunday #7: First Uni Week. 

 


Monday / Bus / Home – Graz

Busshot

Es geht wieder los. Ab jetzt wird wieder täglich gependelt. Im Bus beschäftige ich mich meistens mit meinem iPhone (man hat ja nichts besseres zu tun, ne?)

 

DSC_0434

 

Tuesday / KF-University Graz

Unizeit – Wartezeit

So viele lange Pausen wie in diesem Semester hatte ich noch nie. Wirklich heftig, aber dafür bleibt auch dazwischen Zeit zum Fotografieren.

 

Uni Week

 

Friday / Teichalm (Almenland)

Hiking Xtreme

Ich war wieder einmal im schönen Almenland unterwegs und habe mich gleich inspirieren lassen. Ein Extrapost zum Almenland ist geplant (bzw. mehrere Postings – ich freue mich schon so auf die Adventszeit dort)

 

Almenland Friday Friday Folder

 

Friday / Latschenhütte / Almenland

Essen fassen

Wir leben so g’sund, das ist ein Wahnsinn. Meins ist übrigens die Karottencremesuppe (yummy)

 

Esseeeeen EssenHirsch

 

Sunday / Home

Treats

cause rainy sundays deserve some extra treat. Ein bisschen die Bergwelten erforschen und dabei BOAH naschen. UND dabei meinen heißbeliebten und allerliebsten Lieblingspyjama von Bambi tragen *.*

 

Sonntag Sundaaaay

Habt noch einen schönen Sonntag, ihr Lieben!

Wir sehen uns dann beim nächsten Snapshot Sunday wieder (natürlich auch schon vorher – eh klar). Ich bin gespannt, was die neue Woche so bringt und womit ich diese Rubrik dann füllen kann. Auf der To Do Liste steht einiges.

Ich wünsche euch einen ganz, ganz tollen und angenehmen Start in die neue Woche!