Tag : Kochen

Full Weekend of Eating

Disclaimer: Der Beitrag „Full Weekend of Eating“ ist KEIN gesponserter Beitrag. Dennoch werden in diesem Beitrag sichtbare Markenplatzierung sein. Diese sind jedoch unbezahlt. Darum: Werbung.


Auf Instagram erfreut sich der Grocery Monday großer Beliebtheit. Natürlich ist es auch für mich schön zu sehen, wenn dieses Format bei euch gut ankommt. Im Zuge des Grocery Mondays scheinen euch viele Dinge aus meinem persönlichen Lebensmittelhaushalt zu interessieren. Das motiviert mich umso mehr, dem Blog foodrelevante und themenbezogene Beiträge zu widmen.

Eine Frage, die oft aufkam: Was koche/esse ich mit einem Lebensmittelbudget zwischen 30-35 Euro in der Woche. Für viele scheint es immer noch unvorstellbar zu sein, täglich drei Mahlzeiten mit diesem Budget zu essen. Natürlich ist das möglich und glaubt mir, ich hätte euch wirklich gerne einen Einblick in eine Woche essen mit 30-35 Euro gegeben. Allerdings lässt es mein Alltag nicht zu, tagtäglich meine drei Mahlzeiten über eine Woche hinweg aufzuzeichnen.

Wesentlich einfacher wird die ganze Sache dann aber am Wochenende. Darum habe ich mir gedacht, ich zeige euch, was ich dieses Wochenende auf meinem Mealplan stand.

Meine Vorräte im Mealplan

Vorweg möchte ich noch sagen, dass ich mich auch immer wieder an meinen Vorräten bediene und ich auch deswegen nie Unsummen für meine Lebensmitteleinkäufe verbrauche. Ich habe mir gedacht, bevor ich euch alles zeige, was ich verwertet habe, liste ich hier noch ganz kurz die verwendeten Vorräte auf, die dann quasi nicht in den Betrag meines Wocheneinkaufes hineinfallen:


Freitag

Frühstück: Quinoa mit Avocado-Vanille-Creme (vegan)

Seitdem ich Quinoa für mich entdeckt habe, ist er nicht nur mehr fester Bestandteil für meine herzhaften Gerichte, sondern wird auch zum Frühstück eingesetzt.

Mittagessen: Ofenlachs und roher Brokkolisalat mit Cashewcreme

Beim Mittagessen achte ich darauf, viel Gemüse zu mir zu nehmen. Neben Proteine gibts dann auch noch eine riesengroße Portion Gemüse.

Abendessen: Tomate-Mozzarella (vegetarisch)

Quasi eines meiner Lieblingsessen, wenn es draußen wärmer wird. Geht immer und vor allem schnell.


Samstag

Frühstück: Smoothiebowl (vegan)

Manchmal brauche ich morgens einfach den Frischekick und da ist eine Smoothiebowl mehr als perfekt.

Mittagessen: Marokkanische Kichererbsen-, Quinoa und Süßkartoffel Buddha Bowl (vegan)

Auch Bowls sind etwas, das ich für mich entdeckt habe. Sie sind nicht nur vielseitig, sondern beinhalten alle Makronährstoffe, die wir brauchen.

Abendessen: Thunfischsalat mit Avocado, Tomaten, schwarzen Oliven und Kichererbsen

Abends gibt es bei mir meistens Salat. Vor allem muss es abends bei mir einfach immer nur schnell gehen.


Sonntag

Frühstück: Sweet Sweet Potato mit Topfencreme und Erdbeeren


Wenn’s mal ausgefallen sein darf, dann darf es auch einmal ausgefallen sein. Normalerweise esse ich Süßkartoffeln immer nur pikant, aber sie schmecken mir inzwischen auch süß supergut.

Mittagessen: Bunte Bowl mit Vollkornnudeln, Tahini und Gemüse (vegan)


In meinen Stories habe ich euch meine Liebe zu Mie-Nudeln gestanden, die ich normalerweise immer in einer Vollkornvariante kaufe. Meine sind inzwischen aufgebraucht und leider habe ich sie nicht mehr im Supermarkt gefunden. Dann darf es auch mal wieder die klassische Vollkornnudel sein.

Abendessen: Eierspeis/Rührei mit Hummustoast (vegetarisch)

Full weekend of eating
Full Weekend of Eating: Scrambled eggs

Wenn ich keine große Lust zu kochen habe, ist Eierspeis sowieso mein Favorit (nach Tomate-Mozzarella). In meine Eierspeis (ja, ohne e, weil hey, ich komme aus Österreich) esse ich am liebsten mit frischen Gartengemüse, wie beispielsweise mit Zuckerschoten, Karotten, Paprika und Tomaten. Dazu noch Basilikum, ein leckerer Vollkorn-Chia-Toast mit Hummus und ich bin mehr als zufrieden.

Full weekend of eating goes visual

Als zusätzliches Augenschmankerl habe ich euch mein ganzes Wochenend-Food-Diary gefilmt. Viel Spaß beim Anschauen. Pst… weiter unten findet ihr dann ein paar Rezepte.

[kindred-recipe id=“10555″ title=“Quinoa mit Avocado-Vanille-Creme“]

[kindred-recipe id=“10556″ title=“Sweet Sweet Potato“]

[kindred-recipe id=“10557″ title=“Buddha Bowl“]

[kindred-recipe id=“10558″ title=“Ofenlachs mit Brokkolisalat“]

Hier findest du meinen Beitrag, wie ich mit ca. 30 Euro pro Woche für Lebensmittel auskomme.

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Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Als ich noch in meinem regulärem Studium war, war ich die Meisterin der Prokrastination. In der Prüfungszeit mutierte ich regelrecht zur Putzfee und Zuckerbäckerin. Je weniger Zeit ich hatte, desto aufgeräumter war mein Zimmer, desto ordentlicher war mein Kleiderschrank und desto aufwändiger waren die Backwerke, die ich gezaubert habe. Jetzt in der Diplomarbeitsphase habe ich mir das Prokrastinieren abgewöhnt (oder es zumindest versucht). Ich versuche wirklich, meinen Hintern auf meinen Schreibtischstuhl zu klemmen und brav zu arbeiten. Aber manchmal braucht man doch eine kleine Pause und wie könnte man die besser genießen, als mit gutem Essen? Schon lange wollte ich wieder ein Rezept auf den Blog stellen und dieses Rezept sollte einen einzigen Anspruch haben: Schnell gehen und gut schmecken.

Auch wenn ein Rezept schnell gehen soll, Hektik ist in der Küche nie eine gute Voraussetzung. Darum ist das erste Meisterwerk, welches ich ursprünglich für den Blog machen wollte, eher eine Schandtat geworden. Eigentlich sollte heute ein Rezept für ein Mango-Birnen-Fudge kommen, aber das ist mir alles andere als gut gelungen. Ups. Deswegen musste ich mich wieder in die Küche stellen. Diesmal habe ich versucht, nicht allzu hektisch zu agieren und siehe da: So ist mein überaus köstliches und exotisches Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu herausgekommen. 

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

Vor kurzem habe ich Matchakekse im Supermarktregal entdeckt. Ich wollte sie ohnehin probieren und dank meines Kitchenfails stieß ich auf eine Idee. Die Mango als Grundzutat sollte einfach bleiben. Ich liebe den exotischen Geschmack und gerade jetzt findet man in den Supermarktregalen leckere, reife Mangos. Ich finde, Mango harmoniert super mit Matcha. Wenn ich Mangos zu einem Smoothie vermixe, gebe ich immer ein bisschen Matchateepulver dazu. Schmeckt super. Da ich bei meinem Rezept nicht nur die herkömmlichen Biskotten ersetzen, sondern auch die Creme etwas anders machen wollte, wie bei einem klassischen Tiramisu, brauchte ich noch eine Zutat, denn Schlagobers, Zucker und Mascarpone sind nun wirklich nichts Außergewöhnliches. Voila so kam dann auch noch die Kokosnussmilch mit ins Spiel. Weiters ist das Tiramisu eifrei, denn ich finde den Gedanken, rohe Eier zu essen doch etwas kurios.

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Rezept „Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu“ und Gutes Gelingen.

 

[kindred-recipe id=“7608″ title=“Mango-Matcha-Kokosnuss-Tiramisu“]

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Kalt marinierte Erdbeeren

Erdbeeren treffen auf Basilikum

Kalt marinierte Erdbeeren mit Basilikum

Okay, okay! Ich gebe es zu. In unseren Breiten hat die Erdbeersaison noch nicht begonnen. Das bedeutet, dass Erdbeeren importiert werden müssen. Ergo: So ganz nachhaltig ist es nicht, im März die roten Früchtchen zu kaufen. Dabei bin ich ein Mensch, der viel und oft davon spricht, dass man nachhaltig leben und im Winter auf Früchte, welche bei uns zwar wachsen, aber nicht Saison haben, verzichten soll. Leider konnte ich bei meinem letzten Einkauf nicht widerstehen, als ich neben unzähligen exotischen Früchten ein ganz besonderes Regal erspäht habe. Gut gefüllt mit prallen, roten Erdbeeren. Also gesellten sich diese schnurstracks zu Pithayas, Maracujas und Co. Nicht gerade mein nachhaltigster Einkauf, wohl aber der vitaminreichste in diesem Jahr.

Da die Beeren zu dieser Zeit noch nicht so süß und lecker schmecken, wie im Juni, wenn sie bei uns Saison haben, wollte ich ein kleines Rezept umsetzen, welches ich in der neuen „friends“ von Merkur entdeckt habe: Kalt marinierte Erdbeeren mit Basilikum. Ein bisschen Zucker muss jetzt einfach sein, um ein wenig nachzusüßen. Das Tolle an diesem Rezept ist, dass man nur wenige Zutaten braucht. Diese Zutaten werden viele von euch bestimmt daheim haben. Außerdem ist das Rezept im Nu fertig. Wer also wie ich beim bloßen Anblick von Erdbeeren schwach wird, aber mehr Süße haben will, kann sich sogleich in die Küche begeben und das Rezept nachmachen. Super easy und superlecker. Vor allem, wenn ihr das ganze Gericht mit einer Kugel cremigem Vanilleeis verfeinert. Oder ihr trinkt ein Gläschen Wein dazu – aber pssst.

BasilikumErdbeeren

[kindred-recipe id=“5215″ title=“Kalt marinierte Erdbeeren mit Basilikum“]

Ich würde mich schneeköniglich freuen, wenn ihr das Rezept nachmachen würdet. Viel Aufwand ist es schließlich nicht. Solltet ihr einen Gusto bekommen und es in die Tat umsetzen wollen, lasst mich gerne daran teilhaben. Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr ein Bild davon auf Instagram hochladen würdet und es mit dem Hashtag #misslaitskitchen verseht. Im Übrigen könnt ihr alle Rezepte, die ihr von mir nachmacht, mit diesem Hashtag betiteln – auch die anderen.

 

Blueberry Vanilla Cupcakes

Endlich hatte ich wieder einmal die Gelegenheit dazu, Cupcakes zu backen. An einem Brunchtable sehen sie richtig hübsch aus, sodass man einfach keine andere Wahl hat, als zuzugreifen. Heute stelle ich euch ein weiteres Rezept aus meinem Repertoire vor: Blueberry Vanilla Cupcakes

Zutaten für 12 Stück
Teig
1 TL Backpulver
70 g Butter
3 Eier
200 g Mehl
140 ml Milch
1 Päckchen Vanillezucker
160 g Zucker
Vanille aus der Vanillemühle von Dr.Oetker -HIER-
Frosting
300 g Mascarpone
250 g Magertopfen
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Heidelbeeren
Vanille aus der Vanillemühle von Dr.Oetker 

 

So geht’s:

Zu allererst macht ihr das Essentiellste, das es beim Backen gibt: Backrohr vorheizen. Danach mixt ihr die temperierte Butter zusammen mit dem Zucker und Vanillezucker zu einer cremigen Masse. Anschließend rührt ihr die Eier nach und nach unter. Es ist wichtig, dass ihr es nach und nach, sowie unter ständigem Rühren macht, denn ansonsten gerinnt euch die Masse. Mehl mit dem Backpulver und etwas Vanille aus der Vanillemühle vermischen. Danach hebt ihr unter ständigen Rühren die Milch und das Mehlgemisch abwechselnd unter den Teig.

Nun füllt ihr den Teig je bis zur Hälfte in ein mit Papierförmchen ausgefülltes Muffinblech. Wer kein Muffinblech besitzt, greift einfach auf stabilere Papierförmchen zurück. Dadurch bleibt der Teig trotzdem in Form. Bei ca. 180°C Ober- und Unterhitze 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe)

Bereitet das Frosting vor, während der Teig im Backrohr bäckt. Dafür püriert ihr die Heidelbeeren und streicht sie durch ein feines Sieb, sofern ihr keine Kerne in eurem Frosting haben wollt. Danach verrührt ihr das Blaubeerpüree mit den restlichen Zutaten und stellt es bis zum Dressieren in den Kühlschrank.

Den fertig gebackenen Cupcaketeig aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen. Anschließend könnt ihr eure Cupcakes mit der Creme dekorieren und je nach Belieben verzieren.

Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken! 
Ich habe übrigens mehr von der Creme gemacht und sie danach in Gläser gefüllt. Dadurch, dass die Creme herrlich leicht schmeckt und nicht beschwert, kann sie auch pur und ohne „Unterlage“ gegessen werden.
 

Traditional Cranberry Jam

Auf geht’s in den Herbst!

Für mich gehören Preiselbeeren zum Herbst, wie die Eiscreme zum Sommer! Sie sind nicht nur ein wertvolles Heilmittel gegen lästige Blasenentzündungen, sondern schmecken in zubereiteter Form ausgezeichnet. Roh würde ich die kleinen roten Beeren nicht unbedingt empfehlen, denn auch wenn der herbe Geschmack in zubereiteter Form immer noch durchdringt, unverarbeitet sind sie sehr bitter und ziehen einem gerne einmal die Geschmacksknospen zusammen.

Leider sind die winzigen Beerchen nicht ganz studentenbudgetfreundlich! Neulich habe ich sie am Jakominiplatz für ca. 12 Euro das Kilo entdeckt. Für viele mag das nach Wucher erscheinen, aber wenn man bedenkt, wie aufwändig die Suche nach Preiselbeeren ist, kann man das sogar ein bisschen verstehen. Meine Mutter hatte einen stundenlangen Gewaltmarsch durch den Wald hinter sich, bis sie zumindest ein Kilo und ein bisschen hatte. Trotzdem lohnt sich die Zubereitung der Preiselbeermarmelade, denn der Vorteil ist, dass man selbst die Süße der Konfitüre bestimmen kann. Manchen sind die gekauften Preiselbeermarmeladen einfach zu süß und wer lieber das Herbe hat, für dem ist Selbermachen die beste Alternative. Außerdem kann man vor Gästen damit angeben, denn wer macht heutzutage schon noch selbst Preiselbeermarmelade?? Übrigens: Ich kann nicht wirklich angeben, denn die Marmelade hat meine Schwester gemacht.

Für mich sind Preiselbeeren echte Allrounder. Ob zu pikanten oder süßen Speisen, sie schmecken herrlich in den unterschiedlichsten Kombinationen mit den verschiedensten Speisen. Und gerade diese Vielseitigkeit einer einzelnen Beere beweist doch, dass es sich lohnt, lange nach ihnen zu suchen und sie danach selbst einzukochen. Natürlich hat nicht jeder den Luxus von Wäldern in der Nähe, aber wie gesagt, man kann sie auf Wochenmärkten und manchmal sogar im Supermarkt kaufen. Für diejenigen, die von dem überteuerten Preis nicht abgeschreckt sind, habe ich ein tolles Rezept. Das Einkochen ist übrigens wesentlich einfacher, als das Suchen!

Ihr benötigt (Für ca. 6 Personen):
1 kg Preiselbeeren
300 ml Rotwein (nehmt lieber einen Qualitätswein für die seltenen & teuren Preiselbeeren)
3 EL Zitronensaft
500 g Kristallzucker
 
Zubereitung
 
Zuerst den Rotwein in einen Topf geben, Zucker beifügen und etwa 15 Minuten stark sprudelnd einkochen lassen.
Weiters die Preiselbeeren gut waschen, unter die Rotwein-Zucker-Masse heben und die Temperatur zurückdrehen. Das ganze Gemisch muss man nun noch etwa 10 Minuten lang vor sich hinköcheln lassen. Hin und wieder umrühren und den Zitronensaft untermengen.

Genügend saubere Gläser bereitstellen (die Menge ergibt ca. 6 Portionen), die Marmelade einfüllen und das Glas mit einem Deckel gut verschließen.

Ich wünsche euch gutes Gelingen!
 
REMINDER! REMINDER! REMINDER!
 
Das Voting zur „Style Up Your“…Challenge läuft noch! Ich brauche noch gaaaaaanz viele Stimmen. Auf den ersten Platz werde ich wohl nicht mehr kommen, aber es reicht, wenn ich unter die Top 10 komme, um noch eine Chance auf den Sieg zu haben. Ich hoffe, ihr unterstützt mich alle zahlreich und bedanke mich für jede Stimme! -HIER KLICKEN- um zum Voting zu gelangen. VIELEN DANK :-*

Lotao Deli Glam Wedding Pink Rice

Glam Wedding Pink
Der Rosa Reis der Liebenden
 
 
 

Die indische Basmatispezialiät, farbenfroh, wie eine Bollywood-Hochzeit, steht für Glück, Fruchtbarkeit und Lebensfreude und macht aus jedem Gericht ein glamouröses Fest.

Wenn mich etwas begeistert, dann könnte ich einen ellenlangen Beitrag darüber schreiben. Selbst wenn es nur Reis ist! Das hier ist aber kein normaler Reis. Der Glam Wedding Pink Reis von Latao Deli besticht durch eine einzigartige Farbe und macht optisch ganz schön was her. Zumindest ungekocht. Denn vorweg gesagt: Die Farbe ist nach dem Kochen nicht mehr ganz so spektakulär.
 
Dass es Violetten Reis gibt, weiß ich im Grunde genommen schon lange, als ihn meine Ernährungslehrerin einst vorstellte. Bis heute habe ich ihn aber noch nicht selbst probiert und wenn man so darüber nachdenkt, dass meine Schulzeit doch schon einige Jahre zurückliegt, wird’s auch höchste Zeit, dass ich mich selbst ranwage. Na ja, wagen kann man vielleicht auch nicht wirklich sagen, denn gekocht wird der Reis wie ganz normaler Reis. Also eine Menge Reis, die doppelte Menge leicht versalzenes Wasser und bei niedrigster Stufe ziehen lassen.
Selbstverständlich habe ich mit einer Explosion an den kräftigsten Pink Nuancen gerechnet, allerdings muss ich sagen, dass der Reis nach dem Kochen nicht mehr so knallig ist. Auf jeden Fall nicht so farbenfroh, wie auf der Rückseite der Packung steht. Aber gut, das hätte mir auch schon von vornherein klar sein müssen. Nach dem Kochen ist der Reis nämlich nicht mehr magentafarben, sondern „leuchtet“ in einem eher gräulichen Violettton. 
 
Da es aber nicht auf die Farbe ankommen sollte, sondern auf den Geschmack, hat mich der Reis schon überzeugt. Allerdings schmeckt er wie herkömmlicher Basmatireis und da der Glam Wedding Pink Reis etwas teurer ist, als weißer Basmatireis, stellt sich nun die Frage, ob es sich lohnt. Ich würde sagen, für besondere Anlässe schon, da sich die Farbe doch noch erheblich vom weißen Reis abhebt (logisch) und es schon etwas her macht, wenn der Kontrast zur Hauptspeise gegeben ist, z.B. durch weißen Fisch. Außerdem empfinde ich den Reis als ein willkommenes Gastgeschenk und ist bestimmt mal eine Abwechslung zu Wein, Blumen oder Pralinen.
 

Übrigens: Lila Reis ist ein reines Naturprodukt, das in Laos angebaut und dort zu besonderen Anlässen gegessen wird, wie beispielsweise zu Hochzeiten. Die Reisspezialität, die ich mir gekauft habe, führt auf eine altindische Legende zurück, die von der Liebe eines Maharadscha-Sohnes zu einem Bauernmädchen erzählt.

Obwohl es natürlichen lila Reis gibt, ist dieser hier eingefärbt. Allerdings nicht mit künstlichen Zusatzstoffen, sondern mit Essenzen aus Rüben, Orangen und chinesischem Sanddorn, alles aus kontrolliertem biologischen Anbau.

Mehr Infos zu den Produkten von Lotao findet ihr -HIER