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Lookbook #15: Girls run the World

Lookbook #15

Girls run the World

Wir Mädels benötigen gewiss keinen Tag, der uns und die Männerwelt daran erinnert, dass wir fabelhaft sind. Dennoch ist es schön, dass der 8. März ganz und gar uns Ladies gehört. Zweifelsfrei haben wir diesen „Ehrentag“ verdient, oder was meint ihr, Mädels? Und doch ist es manchmal gar nicht so leicht, eine Frau zu sein.

Mittlerweile ist viel Zeit vergangen. Wir leben im 21. Jahrhundert und dass Frau nur noch „Heimchen am Herd“ spielt, dürfte der Vergangenheit angehören. Und doch begegne ich vielen Vorurteilen, Klischees und manchmal auch Aussagen, die mich in Rage bringen können. Ich hasse es, wenn man mir weniger zutraut, als ich kann, nur weil ich eine Frau bin. Anstatt dass wir Mädels zusammenhalten, passiert das sogar unter uns, denn ich hasse es genauso, wenn man nur die Männer als die Bösen darstellt. Natürlich müssen wir uns in unseren heutigen Welt hauptsächlich gegen die Männerdominanz durchsetzen, aber nicht jeder Mann auf dieser Welt sieht uns als das „schwächere“ Geschlecht an, nicht jeder Mann kann es nicht ertragen, dass eine Frau ebenso klug ist und Karriere machen kann.

Ich kann es nicht mitansehen, wenn ein Mädchen ein anderes als „Schlampe“ abstempelt, nur weil sie gerne kurze Röcke oder High Heels trägt und ich kann es nicht ausstehen, wenn manche Männer, die unter Testosteronüberschuss und Alkoholeinfluss stehen, der Meinung sind, sie würden dadurch den Freifahrtschein besitzen, uns an Körperregionen unterhalb der Gürtellinie begrapschen zu dürfen. Nur wenn wir Röcke oder Kleider tragen, etwas Bein zeigen, heißt das nicht automatisch, dass wir ein Paarungssignal aussenden. Es macht uns nicht dumm und es macht uns nicht weniger wert. 

Ich mag es nicht, tanken zu gehen. Schon gar nicht, wenn ich einen Rock oder ein Kleid trage. Das ist allerdings nicht zwingend notwendig. Durch meine blonden Haare meinen die Herren (meistens aus einer etwas älteren Generation) mich mit Argusaugen beobachten zu müssen. Ich kann auch eine Jeans und einen langen Pullover tragen, damit mir doofe Kommentare oder eindeutige Pfeifgeräusche hinterher geschmissen werden. Nein, solche Mädchen wie ich können nicht tanken. Man belächelt mich, mustert mich, während ich genervt an der Zapfsäule stehe und genauso tanke, wie jeder andere auch. Tanken dauert nicht lange, aber damit hat es sich noch nicht erledigt. Ich muss mich immer noch am Kopf kratzen, wenn ich daran denke, warum die Kassiererin mit den fettigen Haaren zu mir so unfreundlich war, aber zu der Frau vor mir in Jogginghosen und zerzausten Haaren freundlich? Liegt es daran, weil ich klischeehaft mädchenhaft bin? Bin ich gleich eine Barbiepuppe, nur weil ich mir die Haare blond färbe, kaum flache Schuhe besitze und ich mich in Kleidern wohler fühle, als in Hosen?

Was ist mit dem Thema Gewicht? Dadurch, dass ich schon mehr gewogen und etliches wieder verloren habe, weiß ich, wie sich das anfühlt, wenn man nur auf das Gewicht reduziert wird. Für die Männer ist man uninteressant, für Frauen gleich fett. Hat man plötzlich weniger auf die Rippen, kommen genau diese Männer mit den ekligsten Anmachen ever und für die Frauen ist man gleich magersüchtig oder man hat eine Essstörung.

Ja, ich bin ein typisches Klischeemädchen. Ich liebe es, mich zu schminken. Ich liebe schöne Klamotten, vor allem Kleider. Ich liebe Frauensendungen und ich bin schlecht in Mathe. Na und? Macht mich das dumm? Macht mich das nicht-emanzipiert? Nein, denn ich weiß, worin meine Prinzipien liegen. Ich will nie von meinem Partner abhängig sein. Ich will nie das Geld von einem Mann ausgeben, denn ich bin dazu in der Lage, mein eigenes zu verdienen. Und ich werde mich nicht in eine Schublade schieben lassen. Weder von Männern, noch von Frauen. Ich weiß, was ich kann und ich weiß, dass ich viele Möglichkeiten in meinem Leben habe, für die Frauen vor einigen Jahrzehnten noch gekämpft haben.

I am not interested in Money! I just want to be wonderful! -[Marilyn Monroe]-

Zum Glück besteht die Welt nicht ausschließlich aus der Sorte Männern, die in uns kleine Püppchen sehen. Auch wenn mir manchmal noch etwas mehr Akzeptanz in der Gesellschaft fehlt, so weiß ich, dass wir uns etabliert haben. Selbst unter Frauen muss man sich nicht unbedingt bekriegen und gegeneinander konkurrieren. Wir sind alle auf unsere eigene Weise einzigartig, wunderschön und liebenswert. Und wir sollten zusammenhalten. In einer Welt, in der alle Frauen, die auf ihren eigenen Beinen stehen, nicht mehr als „Emanzen“ degradiert werden. In der man Frauen, die für ihre Rechte kämpfen, nicht mit Achselhaaren und Raspelhaarschnitt in Verbindung bringt. Junge Frauen können unabhängig sein und trotzdem kurze Röcke tragen. In uns steckt ein menschliches Wesen, dass mit dem Herzen gerne Frau ist und wir dürfen nie vergessen, was unsere Rechte und vor allem, wer wir sind.

 

Nothing makes a woman more beautiful than the belief that she is beautiful! -[Sophia Loren]- 

Outfit
Dress: Apricot via Kult {Similar here}
Hat: claire’s
Earrings: Takko
Shoes: Jello {Similar here}
Clutch: Deichmann

Sale Haul {Zara, Kult & MAC}

Die Uni hat wieder angefangen und wieder merkt man, wie schnell die Zeit rennt. Mir kommt es erst wie gestern vor, als ich meine letzte Prüfung geschrieben, die letzte Logikvorlesung vor Weihnachten besucht und meine Weihnachtsferien eingeläutet habe. Ehe ich mich versah waren die Weihnachtsfeiertage vorbei, die Weihnachtskekse gegessen, das eine oder andere Stück auf der Hüfte gelandet und ein Neues Jahr hat begonnen. Die unifreie Zeit habe ich nicht nur dafür genutzt, die Seminararbeit fertig zu schreiben oder mich mit knatschenden Kopf mit dem Excel-Programm (unnötigste Erfindung ever) auseinanderzusetzen, um Klimadiagramme für die USA zu erstellen oder den armen Käfer zu bedauern, weil er momentan nicht zunehmen will, sondern auch um noch etwas für den Blog vorzubereiten, damit ihr während meiner Stressphase zumindest etwas versorgt seid. Darunter befindet sich auch ein Video. Mein allererster Haul. Ich muss zugeben, ich habe es mir leichter vorgestellt, über Klamotten zu reden, aber das ist gar nicht so einfach, wie es bei den ganzen YouTube-Größen immer so aussieht. In letzter Zeit habe ich nämlich tolle Sachen ergattert (wenn auch nicht so viel), u.a. hab ich auch beim Sale zugeschlagen. Tja, das kommt dabei raus, wenn man nur mal eben die Taufklamotte für den Neffen kaufen möchte. Ich hoffe, euch gefällt’s und ihr lässt Angesicht dessen, dass es mein erster Haul ist, Milde walten. Ich bin aber selbstverständlich für jede konstruktive Kritik offen und vor allem dankbar.

Viel Spaß mit dem Video!

Lookbook #6: Leather Jacket

Lookbook #6

Leather Jacket

The Leather Jacket – ich würde sagen: DAS It-Piece schlechthin. Eine Lederjacke hat wohl fast jeder von euch im Schrank hängen. Kein Wunder, sie ist und bleibt ein Klassiker. Jetzt habe auch ich eine gefunden, die mir gefällt.

Ich liebe helle Farben. Auch wenn schwarze Lederjacken ihren Reiz haben, so entschied ich mich doch gegen die klassische Variante in dunkel und für eine Jacke in creme. Ich finde zudem auch, dass mir hellere Farben wesentlich besser stehen, obwohl ich natürlich ab und zu gerne zu dunkleren Nuancen greife.

Meine Lederjacke von Kult ist das letzte Kleidungsstück meines G3 Hauls und es war Liebe auf den ersten Blick. Es fiel mir schwer, zu widerstehen, vor allem was die Farbauswahl betraf. Es gab sie auch noch in Camel. Lange habe ich mit mir gerungen, beide abwechselnd und nacheinander anprobiert, doch schlussendlich blieb es bei der hellsten Variante. Ich glaube, daran werde ich bestimmt noch lange meine Freude haben und kann es kaum abwarten, dass es bald etwas frischer wird. Ich möchte sie unbedingt so schnell wie möglich ausführen. Das nennt man dann wohl Kleiderliebe. 

Jacket: KULT
Blouse: H&M
Jeans: Mister*Lady
Portfolio Clutch: Primark
Shoes: Monzero