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Lookbook #26: Ein Statement setzen

Lookbook #26

Ein Statement setzen

Prinzipiell bin ich ein Mensch, der lieber unauffällig bleibt. Ziemlich widersprüchlich für eine Bloggerin, nicht wahr? Manchmal verweigere ich es, mich modetechnisch auszuleben. Ich lebe in einer Kleinstadt. Lieber nicht schief angeguckt werden. In Graz ist es da schon leichter, ist es doch jedem egal, wie du rumläufst. Trotzdem fühle ich mich mit Statements oft überfordert. Einen Hut tragen? Lieber nur dort, wo mich niemand kennt. Was ist mit einer außergewöhnlichen Sonnenbrille? Ach, die steht dir sowieso nicht, sage ich mir, ohne es überhaupt einmal ausprobiert zu haben. Einen Ombré in bunten Pastellfarben? Mach ich mal, wenn ich nach meinem Studium mit Alex nach Tokio düse. Oder lieber doch nicht? Auffällige Oberteile und einen bunt gemusterten Rock tragen? Was denken da bloß die Leute? Ich will doch nicht auffallen. Und doch überkommt es mich manchmal und ich möchte trotzdem ein Statement setzen. Vielleicht keines mit einer unglaublichen Präsenz. Einer Präsenz, die gerade deswegen auffällt, weil sie ungewöhnlich ist. Dabei ist ein Hut doch gar nicht so ungewöhnlich, oder? Nun, in einer Kleinstadt doch – sofern man nicht im Rentneralter und männlich ist. Aber zum Glück kann man auch dezent Statements setzen. Solche, die nicht gleich ungewöhnlich für eine Kleinstadt und trotzdem ein richtiger Eyecatcher sind. Darum besteht mein heutiges Outfit aus zwei Statements: Meinen neuen Statement-Ohrringen* von Happiness Boutique  und den neuen Pumps mit Snakeskin-Print vom Buffalo Event, in die ich mich dort verliebt habe. 

 

Take Outfit

 

Das Outfit

Als ich in Wien war, habe ich die Zeit vor dem Event mit ausgiebigen Shopping verbracht. Alle Teile, mit Ausnahme der Tasche, sind somit aktuell. Jetzt wo es wieder wärmer wird und der Frühling seine vollste Blüte entfaltet, ist die Zeit für helle Teile gekommen. Only Black? Forget it! Das kommt mir in den wärmeren Jahreszeiten nur ganz selten an den Leib (Taschen sind dabei natürlich ausgenommen). Stattdessen bleibe ich meiner Lieblingsfarbe weiß treu und auch die Destroyed Jeans hat die ideale Farbe. Nach so einer Jeans habe ich schon lange gesucht. Apropos Jeans: Auch diese ist außergewöhnlich, was man aufgrund der Länge des Oberteils (was eigentlich ein extrem kurzes Kleid ist) nicht sehen kann. Sie hat keinen Reißverschluss, sondern lässt sich mit vier Knöpfen schließen. Außerdem ist sie High Waist. Ich spiele schon mit dem Gedanken an ein weiteres Outfit, wo ich die Jeans richtig in Szene setzen kann.

Ich finde das Outfit ist im Großen und Ganzen sehr dezent. Auch wenn das Spitzenoberteil ein Eyecatcher durch und durch ist. Den richtigen Pfiff bekommt das Outfit jedoch erst durch die Pumps in Schlangenoptik und den Ohrringen. Apropos Pumps: Buffalo ist für mich die ideale Marke was High Heels und (Overknee)-Boots betrifft. Immer stilvoll und super bequem.

 

Statement SchuheStatement Ohrringe

 

Die Location

Spring is in the air! Geshootet haben Alex und ich an einen meiner Lieblingsplätze. Ich wohne so gut wie neben dieser Teichanlage. Das Areal ist zwar nicht exorbitant groß, bietet jedoch einige Stellen, an denen man gut shooten kann. Ursprünglich war die kleine Allee voller Kirschblüten für das Shooting geplant. Da es an diesem Tag jedoch sehr sonnig war, zogen wir es vor, uns ein schattigeres Plätzchen zu suchen. Auf jeden Fall seht ihr hier den Ursprung meiner Ideen. An diesem Ort brainstorme ich gerne oder schreibe meine Poetry Texte. Leider ist der Teich, wie noch vor einigen Jahren, keine pubertätsfreie Zone mehr. Darum brauche ich oft Glück, um ungestört dort sein zu können. Meistens werde ich jedoch mit lauten Pubertätsgeschrei (war ich auch mal so??) und Musik aus dem Smartphone (Bum-Bum-Mukke, eh klar!) genervt. Und das ist alles andere, als unauffällig.

 

Outfit 3 Schuhe Sunnies

 

I’m wearing

Outfit - ein Statement setzen

Top/Dress: Forever 21 (Same)
Jeans: Forever 21 (Similar)
Shoes: Buffalo (Same)
Bag: H&M (Similar)
Earrings: Happiness Boutique* (Same)
Sunnies: H&M (Same)
Necklace: Swarovski

 

Happy Kopie

 

Rabattcode

Gefallen euch die Statement-Ohrringe Oder wollt ihr lieber eine Statementkette? Oder steht ihr eher weniger auf Statementschmuck? Auch egal, bei Happiness Boutique gibt es ebenso filigranen Schmuck. Ihr bekommt bis 26. Mai ab einem Einkauf von über 19 Euro einen Rabatt von 10%. Nutzt dafür einfach den Rabattcode: mycafeaulait

Der Versand ist kostenlos. Außerdem bietet Happiness ein Treuepunkte-Programm an. Nähere Informationen findet ihr HIER!

 

*PR Sample

Wonderful Winter (Indoor) Essentials

Wonderful Winter (Indoor) Essentials

Dinge, die mich in der kalten Jahreszeit glücklich machen

Nachdem in der Nacht die ersten Schneeflöckchen auf die Erde gerieselt und dort sogar liegen geblieben sind, sodass das Landschaftsbild heute Morgen einem Winter Wonderland glich, wurde mir bewusst: Es ist Winter. Obwohl ich den Abschied vom Sommer heuer sehr schwer verschmerzt habe (wir erinnern uns), kann ich mich so langsam mit der Kälte anfreunden. Oder besser gesagt: ich toleriere sie (bzw. ich versuche, sie zu tolerieren). Womöglich liegt es daran, dass mein Official Partner in Crime (Instafollower dürften ihn bereits kennen) sich so wahnsinnig darüber freut, dass es nun endlich unerträglich kalt ist, sodass er mich mit seiner Freude sogar ein bisschen anstecken konnte. Zumindest gibt es Glühwein und Punsch. Eine weitere Tatsache, die mich über Minusgrade hinwegtröstet und irgendwie bin ich heuer das erste Mal so richtig in Weihnachtsstimmung. 

Durchwegs positive Dinge. Aber es gibt noch viele andere Dinge, die mich in der momentan vorherrschenden winterlichen Jahreszeit unglaublich glücklich machen.

 

Kuschelsocken

 

Kuschelsocken

Ja, Socken sind als Weihnachtsgeschenk ziemlich verschrieen. Und mal ehrlich: Wir alle haben es gehasst, wenn uns Omi ein Packerl mit dicken Wollsocken unter den Christbaum gelegt hat, ABER momentan habe ich so einen Sockenwahn, sodass ich die ganzen Regale leerkaufen könnte. Natürlich spreche ich hierbei nicht von den herkömmlichen Socken mit Adidas-, Puma- oder Nikelogo, sondern von den, sagen wir mal so, „Special Winter Editions“. Ich bin ganz entzückt über diese flauschigen Socken mit Norwegermuster und Schneeflocken. Ob diese meine Weihnachtsstimmung verstärkt haben? Man weiß es nicht. Jedenfalls trage ich nun tagtäglich brav meine Socken mit Weihnachts- bzw. Winterstickerei.

 

Kuschel Socken Detail1 Socken Detail2 Winter

 

Diese hübschen Socken gibt es allesamt bei H&M. Richtig niedlich finde ich die Geschenkbox, sowie die Schleife um die kuscheligsten Socken, mit denen meine 40er Latschen noch in die Stiefel passen. Ganz ehrlich: ich würde mich sogar darüber freuen, wenn sie mir jemand als Geschenk unterm Baum legen würde. Das zähneknirschende, halbherzige „Danke Omi für die tollen Socken“ scheint ein für alle Mal in die weite Ferne gerückt zu sein.

 

Inspo

 

Duftkerzen

Bereits bei meinem Madison Coco Debüt habe ich verkündigt, dass Duftkerzen für mich persönlich wichtig sind, um gut durch die kalten Jahreszeiten zu kommen. Weil ich sie so abgöttisch liebe, habe ich auch hier auf dem Blog über die „Glade by Brise LE“ geschrieben. Die Duftkollektion ist wie immer wunderbar gelungen, aber ich habe schon ein Auge auf andere tolle Duftkerzen geworfen. Auf dem Blog werden sicher noch die einen oder anderen auftauchen. Bis dahin erfreue ich mich an der Duftkollektion von Glade. 

 

Kerzen

 

An welchen Duftkerzen schnuppert ihr denn am Liebsten? Wenn ihr Tipps habt, dann nur her damit. Mein Kerzenbudget ist noch lange nicht erschöpft und ich glaube, es wird nie erschöpft sein.

 

Essential

 

Weihnachtspullover

Dass ich in meinem Rentierpullover meine neue große Liebe gefunden habe, dürfte nichts Neues mehr sein. Gerade jetzt müssen wir es ausnutzen, denn nach Weihnachten sieht es bestimmt superblöde aus, wenn man weiterhin Weihnachtspullover trägt und das, obwohl sie so unglaublich hübsch sind. Da der werte Herr Partner in Crime und ich heute shoppen gehen, bin ich zuversichtlich, dass ich hinsichtlich Weihnachtspullover eine kleine Sammlung aufbauen werde (zwei besitze ich bereits) und bestimmt noch der eine oder andere hinzukommen wird. Ich freue mich schon, meine gesamte Umgebung mit meiner Weihnachtsstimmung zu nerven. Die Pullover werden ihr Übriges dazu tun.

 

Pulli Pullooover Weihnachtspullover

 

Habt ihr auch so einen Faible für Weihnachtspullover oder bin ich gerade mächtig am Übertreiben? Auf jeden Fall: Shoppingtipps bitte an mich. 

 

Cozy in Cashmere

 

Essie „Cozy in Cashmere“

Den Essie Lack „Cozy in Cashmere“ habe ich von dem werten Herrn Adi Weiss bekommen, der ein paar Essie Lacke auf seinem Instagramaccount verlost hat. „Cozy in Cashmere“ ist mein erster matter Nagellack und ich liebe ihn abgöttisch. Hierbei handelt es sich um einen Farbton, der sich zwischen braun und grau bewegt. Aufgrund des kühlen Untertons ist es für mich ein richtiger Winterlack. Tragebilder erspare ich euch hinsichtlich des momentan schlechten Zustands meiner Nägel lieber, aber Google ist euer bester Freund, wenn ihr wissen wollt, wie die Farbe auf den Nägeln aussieht.

 

Essie Lack

 

Selbstverständlich gibt es noch genügend andere Dinge, die für mich im Winter überlebensnotwendig sind.  Dicke Schals, wärmende Mäntel und allen voran Handschuhe! Aber die kann man Indoor schlecht tragen (mit Ausnahme der Schals).

Welche Dinge braucht ihr, um gut durch den Winter zu kommen? 

Lookbook #24: Italian Mustard

Lookbook #24

Italian Mustard

Es ist schon ein großer Vorteil, keine „echte“ Fashionbloggerin zu sein. Natürlich bewundere ich Fashionbloggerinnen und viele von ihnen zählen auch zu meinen Vorbildern. Genauso gerne lese ich Fashionblogs, aber ich bleibe bei meinem geliebten Lifestyleblog mit ein bisschen Mode für Zwischendurch. 

Darum habe ich auch keinen Stress, stets ein komplett neues Outfit zu zeigen. Mal ehrlich, ein Studentenbudget macht das schwer möglich. Dieses Outfit ist somit eine Kombination aus bereits gezeigten Pieces und neuen Stücken. Es gibt dafür eine gute Nachricht: Drei neue Teile entstammen aus meiner Italienreise. Noch ein kleines Zuckerl: Eines der Teile kommt sogar aus einer typischen italienischen Boutique. Dreimal dürft ihr raten, welches.

The Italian Mustard

Camicetta e Senape

Na, habt ihr es erraten? Genau. Das markanteste Teil in diesem Outfit ist genau das Teil, welches ich in der italienischen Boutique gekauft habe: La Camicetta (und das Wort wusste ich sogar noch ohne Google Translator). Das Zusammentreffen mit der Bluse war reiner Zufall. Eigentlich waren meine Mama und ich mit unserer Shoppingtour bereits durch. Ich selbst war ein bisschen enttäuscht, weil ich in keiner italienischen Boutique etwas gefunden hatte. Fast alles, was ich mir in Triest gekauft habe, kam aus Läden, zu denen ich hierzulande leichten Zugang hätte. Dabei wollte ich typisch italienisch shoppen – eben in diesen hübschen kleinen Boutiquen.

Triest ist nicht der günstigste Ort, um seiner Shoppingleidenschaft freien Lauf zu lassen. Damit habe ich gerechnet und somit schon fleißig darauf hingespart. Der Plan war schließlich, Schuhe zu kaufen – schöne italienische Stiefel, so wie der Shape des Landes. Gli stivali habe ich natürlich nicht gefunden, darum trage ich meine Standardboots von Tamaris. Aber wer kennt dieses typische Shoppingproblem nicht? Geplante Shoppingtour = Leere Tüten! Ein spontaner Blick in die Läden = Impulskauf und Kontrollverlust!

Vielleicht habe ich in der italienischen Boutique, die sogar fast neben unserem Hotel lag, gerade deswegen etwas gefunden, weil ich bereits vom Shoppen zum Flanieren übergegangen war. Vielleicht, weil ich damit abgeschlossen hatte, nichts mehr zu kaufen. Denn neben der Bluse, durfte noch ein hübsches Kleidchen in meiner Lieblingsfarbe dunkelblau in meine Shoppingtüte wandern.

Mustard Mustard from Italy Schuhe Detail

Shopping in Italy

Wie stellt man sich einen Einkauf in einer typisch-italienischen Boutique so vor? Lederwaren, Einheitsgrößen und eine alte Registrierkasse bzw. Taschenrechner? Ja, genauso war es. Dazu noch eine euphorische Verkäuferin, die ein paar Rechenprobleme hatte und ich fühlte mich richtig angekommen in La Dolce (Shopping)-Vita Italiana. 

Mitkommen sollte eigentlich nur das Kleidchen mit dem süßen Gürtel in gold. Durch Zufall stach mir letztendlich diese senfgelbe Bluse ins Auge. Sofort wurde sie gedanklich mit meinem neuen Rock kombiniert, den ich etwa eine Stunde zuvor gekauft hatte. Tja und das ist ein kleiner Teil der Outfitgeschichte. Daheim habe ich noch nach einem schönen Cape gesucht und so wurde ein neuer Outfitpost geboren.

Mustard1 Senf

Last but not Least…

Da ich wirklich alles namentlich erwähnt habe, was in Italien gekauft wurde (und auch, was nicht in Italien gekauft wurde), möchte ich das letzte Italienstück nicht unbenannt lassen. Ein hübsches Lederarmband mit roségoldenen Beats und Magnetverschluss, haben mein Cuore ebenso höher schlagen lassen, wie die Bluse in giallo senape. 

Die Kette habe ich übrigens schon etwas länger. An sich sind die Kette und das Unendlichzeichen ein stinknormaler Modeschmuck von C&A. Den Ring habe ich selbst hinzugefügt und er hat eine sehr große Bedeutung für mich. Es ist die Hälfte des Eherings meines Vaters. Wir haben ihn teilen lassen und zwei Taufringe daraus schmieden lassen. Einen bekam meine Schwester für ihr erstes Kind, eines soll für meines sein – sollte ich jemals eines haben. Da ich momentan aber noch keines habe, trage ich ihn als Glücksbringer, obwohl ich alles andere als abergläubisch bin. Trotzdem gibt er mir ein gutes Gefühl und ich möchte mir sobald wie möglich eine Kette beim Juwelier kaufen, um sie würdig zu tragen.  

Wie gefällt euch das Outfit? 

Mustard Detail 2 z_Detail Mustard 2

I’m wearing…

Mustard from Italy1
Blouse: Shopped in Italy
Skirt: Springfied – Shopped in Italy
Cape: Tom Taylor
Shoes: Tamaris
Leather Bracelet:
Shopped in Italy
Bag: Bipa

Graz: Fesch am Fesch’markt

Fesch am Fesch’markt

We’ll be fesch again

„Mia san daun moi fesch am Fesch’markt.“ (#daswarsteirisch). So oder so ähnlich lautete mein gestriges Freitagsmotto, als ich zusammen mit einer lieben Freundin den Fesch’markt einen höchst stylishen Besuch abstattete. Nachdem wir das fesche Event vor einigen Monaten aufgrund diverser universitärer Angelegenheiten (weniger) gekonnt ignorieren mussten, ließen wir uns diesmal durch nichts und niemanden die Gelegenheit entgehen, in Richtung Seifenfabrik aufzubrechen, um uns auf über 2000 m2 „fesch’t zu halten“. Die Seifenfabrik ist übrigens ein Veranstaltungszentrum in Graz, wenige Busminuten vom Jakominiplatz entfernt, somit für uns mehr als leicht erreichbar.

Feschmarkt2

Who is fesch?

Wer oder was ist dieser Fesch’markt? Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltung, die knapp über 100 Ausstellern aus den Bereichen Mode, Kunst, Produktdesign, Möbel, Accessoires, Kids Design, Food und Delikatessen den notwendigen Raum bietet, um ihre Produkte zu präsentieren. Vertreten sind nationale und internationale Nachwuchsdesigner, Independent Labels, Kleinproduzenten und Junggastronomen. 

Findet man dort außergewöhnliche Dinge? Und ob! Man merkt, dass hier viel Kreativität im Spiel ist und man sich von der breiten Masse abheben möchte. Hier findet man keine Sachen, die man in jedem x-beliebigen 08/15 Laden entdecken würde. Hier steckt mehr dahinter. Wer am Fesch’markt beispielsweise Mode á la H&M erwarten würde, liegt falsch. Es geht um Individualität und das versucht man, bestmöglich und mit viel Herzblut umzusetzen. Das spiegelt sich nicht nur in den Ideen, sondern auch in der Verarbeitung wider. Dass viel Liebe drinsteckt, sieht und fühlt man an der hochwertigen Fertigung.

Feschmarkt3

Feschmarkt5

Armband

Streetstyle meets Streetfood

Hungern muss man bei dem wohl feschesten Event nicht. Standesgemäß gibt es das aktuell viel gehypte Streetfood zu futtern. Vor allem die süßen Kreationen haben es mir angetan und dienten mir als tolle Inspiration für neue Rezepte. Zudem war bereits der reine Anblick des leckeren Essens ein kleiner Vorgeschmack auf den Streetfood-Market, welcher drei Wochen nach dem Fesch’Markt in Graz stattfinden wird. Wer zu dieser Zeit in Graz ist, sollte sich das unbedingt in den Veranstaltungskalender eintragen.

Feschmarkt_Food

Kochkabinett

Meine Ausbeute

Obwohl ich meine Kröten aktuell für die kommende Pragreise im November zusammenhalte, konnte ich den Fesch’markt nicht verlassen, ohne etwas zu kaufen. Schließlich war ich nicht nur des reinen Anblicks wegen und der Vielzahl an Inspirationsquellen dort, sondern weil ich eines unbedingt haben wollte: Eine Wundertüte. Die Wundertüte ist im Grunde genommen keine richtige Tüte, sondern ein Stoffsackerl (bzw. ein Jutebeutel, damit man es auch hinter den Grenzen der Alpenrepublik versteht), welches mit ein paar Überraschungsgoodies gefüllt ist. Was drin ist, weiß man vorher natürlich nicht, aber es gibt die Wundertüte in zwei verschiedenen Variationen. Da ich um alles, wo das Wort Gym“ draufsteht, lieber einen Bogen mache, blieb ich bei der „gym-freien“ Wundertüte.

Solche Überraschungsgoodies sind immer so eine Sache. Ihr kennt sicher noch die Wundertüten aus eurer Kindheit. Für mich persönlich ist das mit einer Erinnerung an viel Ramsch und Blödsinn verbunden. In einer feschen Wundertüte hingegen verbergen sich Sachen, die man wirklich brauchen kann. Allein schon wegen den coolen Prints lohnt sich eine Wundertüte, darum war es mir mehr oder weniger egal, was drin war. Dafür habe ich mich umso mehr gefreut, dass in der Tat schöne Dinge in der Stofftasche waren. Das coolste am Stoffsackerl waren trotzdem die aufgedruckten Sprüche. 

Objects in mirror are fescher than they appear!

Objects

schnitt

Das war drin

Zahlreiche Foodgoodies, wie Schokolade, Erdbeermarmelade, Tee und Kokosnusswasser, sowie eine Handcreme, Labello und Taschentücher (selbstverständlich in der Fashion Edition). Des Weiteren Zeitschriften und ein Buch. Ansonsten waren noch ein paar Werbeartikel im Stoffsackerl versteckt.

Besonders über den Tee (u.a. von Sonnentor) und die Schokolade (BOAH von Trumpf) habe ich mich gefreut. Goodies, die den Herbst versüßen und definitiv erträglicher machen.

Fuchs Goodie Inhalt

Ihr habt noch die Möglichkeit, fesch zu sein und dem Fesch’markt einen Besuch abzustatten. Er findet noch heute und morgen in Graz statt.

Breakfast in Bed with Bambi

Der Countdown läuft. Tag für Tag wird herunter gezählt und je tiefer die Temperaturen in Richtung Kälte sinken, umso näher rückt der Ernst des Lebens. Die Ferien sind fast Geschichte und der Unialltag rückt immer näher. Zwar habe ich jetzt schon wieder zum Lernen begonnen und so allmählich bereite ich mich auf das neue Semester vor, aber ein paar Tage unifrei sind mir doch noch gegönnt. Eine der schönsten Dinge in den Ferien ist mitunter ein gemütliches Frühstück im Bett. Ich werde es vermissen, ab Oktober nicht mehr oft in diesen Genuss kommen zu dürfen, aber zum Glück gibt es noch das Wochenende, welches zu Unibeginn sicherlich wieder eine vollkommen andere und allen voran wichtigere Bedeutung für mich bekommen wird.

Für viele Menschen ist das Frühstück die absolute Lieblingsmahlzeit. Natürlich kann man auch mich dazuzählen. Gibt es etwas Gemütlicheres, als im Pyjama zu essen? Wohl kaum! Und welchen Pyjama trägt Miss Lait aktuell am Liebsten? Bei Instagram gab es schon einen kleinen Sneak Peak und heute stelle ich ihn euch endlich auf dem Blog vor: meinen Bambi Pyjama von Tchibo. 

 

Aktuell gibt es bei Tchibo wirklich wundervolle Sachen, sodass ich am Liebsten den ganzen Laden leerkaufen würde. Da ich vor meinem Triesttrip nächste Woche allerdings etwas sparen möchte, um mir vor Ort etwas zu gönnen, fällt dies erstmals flach. Doch an zwei Dinge konnte ich nicht vorbeigehen. Gemeint sind der bereits erwähnte Bambi Pyjama, sowie die hübsche Bettwäsche mit dem absolut zutreffenden Spruch: „I really need a day between Saturday and Sunday.“ Wem geht es noch so?

Schaut unbedingt bei Tchibo vorbei. Ich finde, sie haben wirklich tolle Sachen, die preislich zwar nicht immer so günstig sind, aber dafür überzeugt die Qualität. Der Pyjama ist wahnsinnig gemütlich und in der Bettwäsche fühle ich mich gut gebettet und pudelwohl.

Bambi ist definitiv meine große „Disney-Liebe“. Jedes Mal bringt mich dieser doch schon sehr alte Film aus den frühen 40ern zum Weinen, was im Grunde genommen widersprüchlich ist. Ich habe es euch wahrscheinlich noch nicht erzählt, aber ich bin eine Jägertochter. Ein großes Hobby meines Vaters war es, auf die Jagd zu gehen. Da passt es zufällig auch nicht, dass ich Pescetarierin bin und lediglich Fisch, aber kein Fleisch esse.

Fisch kommt bei mir übrigens gerne auf den Frühstückstisch. Ich liebe Räucherlachs als Belag für Semmeln, Croissants und Bagels. Was gibt es sonst noch so bei mir zum Frühstück? Obgleich das Frühstück meine liebste Mahlzeit des Tages ist, ich tische nur selten groß auf bzw. gibt es nur dann mehr zum Frühstück, wenn ich im Urlaub bin oder auswärts frühstücken gehe. Zu Hause wird auch nur dann groß aufgetischt, wenn ich Gäste habe oder eventuell wenn ein Geburtstag gefeiert wird. Ansonsten variiere ich gerne: mal gibt es Porridge oder Müsli (schaut unbedingt auf meinen Instagramaccount -HIER-, dort habe ich letztens das tollste Müsli der Welt gepostet), mal einen gefüllten Bagel oder Kornspitz, Joghurttopfen mit Früchte und Nüsse und ab und zu auch mal gerne ein simples Marmeladenbrot. Hier gibt es übrigens Mehrkornbrot mit Topfen und Holundergelee. Waffeln und Pancakes sind richtige Specials für mich, das heißt, das gibt es eigentlich auch nur auswärts. Das Wichtigste ist natürlich, ach, ich sag es gar nicht mehr, ihr wisst, was mein absolutes Essential ist. Im Winter trinke ich allerdings auch mal einen Steamer mit Zimt – gerne auch in der veganen Variante mit Mandel-, Haselnuss- oder Sojamilch. In dieser Saison bestimmt auch mit dem leckersten pflanzlichen Drink, den ich bis jetzt probiert habe: Cashewmilch. 

 

Wie sieht denn eure Frühstücksroutine aus? Beginnt sie vor eurer Morgenroutine im Badezimmer oder macht ihr euch zuerst fertig, zieht euch an und frühstückt dann? Für mich persönlich gehört es einfach dazu, im Pyjama zu frühstücken (außer ich esse auswärts). Irgendwie erinnert mich das an Kindheit. Genauso wie Bambi. 

Wenn ihr Bambi genauso mögt: Bei Tchibo gibt es nicht nur einen Pyjama mit unserem Lieblingsrehchen, sondern auch zuckersüße Socken und Hausschuhe. Mit von der Partie (und zusammen mit Bambi als Print auf der Hose zu finden) sind natürlich das Kaninchen Thumper („Klopfer“) und das Stinktier Flower („Blume“). 

 

Lookbook #21: Karo meets LWD

Lookbook #21

Karo meets LWD

 

LWD14 (1 von 1)

Dass kurze weiße Kleider mit der Abkürzung LWD tituliert werden, weiß ich Nicht-Fashionbloggerin erst seitdem die liebe Svetlana ihre Version eines süßen Strahlekleidchens auf ihrem Blog Lavender Star gezeigt hat. Ich bin dankbar für solche Fashionblogs, denn so lerne ich immer etwas dazu. Ja, Mode begeistert mich und Mode erweckt ein großes Interesse in mir. Nichtsdestotrotz gehöre ich nach wie vor zur Laienfraktion. Ich weiß nicht immer gleich als erste, was in der nächsten Saison in Mode sein wird und ich kaufe mir auch sehr selten sündhaft überteuerte Modezeitschriften, die ohnehin nur aus Werbung von bekannten Designer besteht, die ich mir nicht leisten kann. Das muss ich auch nicht. Dank den tollen Fashionblogs, die in unserer Blogosphäre herumschwirren, bin ich immer uptodate, wenngleich immer ein bisschen später.

Modeblogger. Sie beherrschen die Kunst, sich vor der Kamera in Szene zu setzen und die meisten wirken dabei unglaublich natürlich. Ich habe schon einmal darüber philosophiert und ich könnte es immer wieder tun. Es macht ihnen anscheinend nichts aus, wenn sie vor der Kamera von Schaulustigen begutachtet werden. Macht der Gewohnheit? Zunehmende Professionalität? Ich denke schon. Man gewöhnt sich an alles.

Obwohl Caro und ich diesmal an einem ruhigen, abgelegten Park im Nachbardorf fotografiert haben, kamen irgendwann drei Teeniemädels vorbei und haben uns ziemlich komisch angeguckt. Zugegeben, es war mir schon ein bisschen unangenehm. Ich war froh, dass wir bereits einige Fotos im Kasten hatten, ansonsten hätte ich zusätzlich ein ungutes Gefühl bekommen. Ich weiß nicht, warum, aber mir wird dabei oftmals sehr mulmig zumute und ich komme mir dezent blöd vor. Trotzdem habe ich bereits meinen Modeldurchbruch geschafft. Wie das klingen muss. So als wäre ich ein internationales Topmodel. Ähm ja. Natürlich bin ich das nicht und wenn man mich so ansieht, liegt es praktisch auf der Hand, dass ich das nie werden könnte. Soll ich euch erklären, was ich mit „Durchbruch“ meine? Und nein, es geht auch nicht um einen Blinddarmdurchbruch. Das hätte ja auch rein gar nichts mit Modeln oder der Fashionwelt zu tun. Was schreibe ich überhaupt für einen Quatsch? Ich habe nicht einmal mehr einen Blinddarm.

Letztes Wochenende hatte ich, wie gestern mit Caro, ein Fotoshooting. Jedoch nicht bei mir in der Kleinstadt, sondern in Graz. Die Fotos dazu werden hoffentlich bald folgen. Dass in Graz mehr los ist, als bei mir am Ländle, versteht sich von selbst. Und wo mehr los ist, sind mehr Menschen. Klingt irgendwie logisch. Geshootet wurde nicht in einer riesigen Menschenmenge im Zentrum der Stadt. Ganz im Gegenteil. Wir verzogen uns in eine Seitengasse. Nicht in der Hoffnung, dass dort weniger Menschen wären – obwohl, doch schon ein bisschen. In Graz ist es nahezu unausweichlich, Passanten zu begegnen, vor allem wenn man eine Seitengasse in der Nähe vom Hauptplatz wählt. Es gab einige Schaulustige, Menschen blieben stehen und beobachteten das Szenario. Nur irgendwie hat es mir in Graz nichts ausgemacht. Liegt es an der Anonymität der Stadt? Oder liegt der Grund darin, dass es keine Teeniemädels waren? Warum mache ich mir als erwachsene Frau überhaupt Gedanken, was Tenniemädchen von mir denken könnten? Hm, mache ich mir überhaupt Gedanken darüber? Nun, ich war selbst einmal ein Teenager und ich weiß, wie grausam deren Urteil sein kann, aber nein, eigentlich muss ich mir keine Gedanken darum machen. Trotzdem war es im Park am Land komischer. Woran liegt das nur? Fällt am Land etwa die Anonymität weg? Obwohl es nur das Nachbardorf war?

Das Outfit

Mein LWD (Little White Dress) kennt ihr bereits aus meinen Kärntenpost -HIER-. Es entstammt aus dem letzten Sommer, wo ich es so gut wie nie angezogen habe. Ich mag solche weißen Kleider. Mein letztes habe ich mir nach meiner Matura für die Maturarreise gekauft. Trotzdem finde ich es unglaublich schwer, ein schönes LWD zu finden, obwohl die Läden im Sommer voll davon sind. Heuer gelang es mir beispielsweise nicht, ein kurzes, weißes Kleid zu finden, welches mir an mir gefiel. Unzählige habe ich anprobiert und dann doch wieder zähneknirschend auf den Sammelkleiderständer vor den Umkleidekabinen gehängt. Dafür mag ich das hier umso lieber.

Ich habe versucht, eine eher lässigere Kombination daraus zu erstellen bzw. sie entstand letzte Woche rein zufällig, als ich wieder einmal mit meinen Klamotten herumexperimentiert habe. Darum kommt nun das Karohemd zum Einsatz. Normalerweise trage ich immer mehr Schmuck. Diesmal beließ ich es bei schlichten, goldfarbenen Ohrsteckern, die schön von meinen Haaren verdeckt werden. LWD’s sind süß, aber ich denke, ich nehme dem Kleid mit dieser Kombination ein bisschen die „süße Unschuld“ weg, damit es weniger mädchenhaft, dafür wesentlich lässiger wird.

I’m wearing…

Dress: New Yorker {Similar -HERE-}
Check Shirt: ZARA {Similar -HERE}
Shoes: Deichmann {Similar -HERE-}
Bag: H&M
Location: Park St. Ruprecht/Raab
Photos by Caro

Snapshot Sunday #1: Das Debüt

 Ich habe mir gedacht, es wird wieder einmal Zeit für eine neue Kategorie auf meinem Blog. Ich versuche fortan, die Kamera so oft wie möglich dabei zu haben und viele Momente des Lebens einzufangen. Außerdem – sollten mal Outfitshootings oder andere Shootings anfallen, auf denen ich zu sehen bin oder wo etwas schief geht, versuche ich auch einmal ein paar „Behind the Scenes“ Fotos zu machen/finden. Zeigbar sollten sie zumindest sein. Das Konzept hinter dem Snapshot Sunday: Wenig Text – viel Fotografie – ganz viel Leben!

Wollt ihr mehr in mein alltägliches Leben eintauchen? Na, dann Herzlich Willkommen beim Snapshot Sunday! Jeden Sonntag um 18 Uhr erscheint ein neuer „Snapshot Sunday“-Post.

Bevor wir mit dem ersten Snapshot Sunday beginnen, möchte ich euch noch einmal kurz beichten, dass zwei der Fotos schon letzte bzw. überletzte Woche entstanden sind. Ich wollte sie euch nur nicht vorenthalten. Diese habe ich einfach „Throwback“ genannt.

 
Breakfast/ Tuesday 
Behind the Scenes beim Beautyshooting/ Wednesday 

Blödeln und einen auf nachdenklich machen

 

First Lightroom Steps / Thursday 

 

There’s nothing more important, than real Friendship! / Throwback

Keine Freundschaft ist perfekt, das soll das nicht perfekt geformte Herz darstellen!
Aber was eine Freundschaft perfekt macht, sind die unvergesslichen Momente,

die man miteinander teilt!

Beach Baby Boy / Throwback 

Mein Lieblingsbaby: S. – der süßeste Neffe überhaupt

Billa „Frisch gekocht“ Magazin / Friday
Juhu, mein Mojito Foto hat es in die neue Billazeitschrift geschafft

Soy Vanilla Chai / Kunsthauscafé Graz / Saturday
Loved the atmosphere, but not the taste of the Vanilla Chai!
Das Café ist toll – der (Vanilla) Chai eher weniger – zu süß

 
Fresh Fruits / Saturday

Hauptplatz Graz

Eisernes Tor – Graz / Saturday
Das wunderschöne Blumenmeer und der tolle Springbrunnen #ilovegraz

Shopping Day (Innenstadt, Murpark, Seiersberg) / Saturday
Ich war seit ewiger langer Zeit wieder bei Hollister. Seit wann gibts da Licht und keine laute Musik mehr?

Pre-Hiking Breakfast / Sunday
…und endlich in der Billazeitschrift schmökern
Die überbackenen Croissants haben es mir angetan (wird ausprobiert – definitiv! Nur wann?)
 
Bergsteigen – Patschaberg (Steiermark) / Sunday
1271 m
Patscha Bergmesse 2015 / Sunday
Bei jedem Dorffest muss eine ordentliche Mehlspeise her!
Klassiker: Biskuitrollade
 

High Heels are Pleasure with Pain!

Was wäre eine Carrie Bradshaw ohne ihre geliebten High Heels? Wahrscheinlich nicht die liebenswerte, schuhfanatische Kolumnistin, die in der großen Stadt New York City auf der Suche nach der großen Liebe ist. Okay, das war vielleicht ein bisschen übertrieben. Nach der großen Liebe hätte sie vor den Zeiten von Mr. Big bestimmt auch ohne High Heels gesucht, aber es hätte doch ein bisschen dieser Hauch der klassische Eleganz gefehlt, wenn sie dabei nicht klackernd durch Big Apple gestöckelt wäre.

Was habt ihr eigentlich mit Carrie gemeinsam? Seid ihr vielleicht auch gerade auf der Suche nach der großen Liebe? Träumt ihr von der großen Stadt? Oder liebt ihr High Heels genauso wie sie? Vielen von uns, der weiblichen Generation, ergeht es so, dass wir beim Anblick der neu gestalteten Schuhauslage manchmal nahe der Ohnmacht sind. Warum? Weil High Heels einfach so manches Mädchen- und Frauenherz höher schlagen lassen. So sehr wir sie auch lieben und so sehr sie manches schlichtes Outfit aufpeppen, High Heels können leider auch unserer Gesundheit schaden. Solche bösen Diagnosen will ich gar nicht wahrhaben, denn ich zähle zu einer eingefleischten High Heels Trägerin und besitze mehr hohe Schuhe, als flache.

Allerdings – und das ist ein ziemlich fader Beigeschmack – meine Füße haben sich nach den Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren mit diesem Schuhwerk bereits gesammelt habe, nicht an das Tragen von High Heels gewöhnt. Im Gegenteil: nach einer gewissen Stundenanzahl beginnen auch meine Füße, diejenigen, die das Tragen von High Heels eigentlich bereits gewohnt sein sollten, immer noch zu schmerzen. Ich schätze, da geht es jeder erfahrenen High Heels Trägerin gleich und ich bin kein Einzelfall. Bereits Christian Louboutin, unser Schuhguru, hat einst gesagt: „High Heels are pleasure with pain!“ Nur müssen wir das akzeptieren? Warum zum Beispiel schaffen es die Promidamen, ohne gequälten Gesichtsausdruck, stundenlang High Heels zu tragen? Seien wir uns mal ehrlich. High Heels sind wohl ein unverzichtbares Muss auf dem Roten Teppich und für viele berühmte Frauen auch fernab des Blitzlichtgewitters DAS Accessoire, das frau an den Füßen trägt. Eine Victoria Beckham würde man wohl sehr selten mit flache Schuhen antreffen. Auf weekend.at habe ich einen Artikel gelesen, in welchem ein Trick vorgestellt wird, der schmerzende Füße vorbeugen soll. Auf weekend.at findet ihr übrigens nicht nur Unterhaltung oder Eventtipps, sondern es gibt einen eigenen Bereich, wo ihr viele Fashionnews, Beautynews, Tipps und Tricks finden könnt. Schaut euch doch einfach mal bei Deluxe Fashion um.

Kommen wir nun zu dem Trick. Vielleicht wird dieser auch von Frau Beckham angewendet, denn anders kann ich mir ihre Resistenz gegenüber High Heels nicht erklären. Der Trick ist im Grunde genommen sehr einfach. Zwischen dem dritten und vierten Zeh verläuft ein Nerv, der den Schmerz nach dem stundenlangen Tragen von High Heels verantwortet. Alles, was frau braucht, um dem gegenzusteuern, ist ein Fixiertape. weekend.at verspricht, dass wenn man den dritten und vierten Zeh zusammentapet, wir auch einen ganzen Tag auf hohen Hacken überstehen können. Ein Extratipp, der empfohlen wird und den auch ich bereits beherzige: immer ein Blasenpflaster in der Handtasche haben. Ohne verlasse ich mit High Heels nicht mehr das Haus und es brachte in der Vergangenheit schon die eine oder andere Linderung. Außerdem – habt immer ein Paar Extraschuhe dabei. Selbstverständlich meine ich damit Flats. Es wäre sehr schade, wenn ihr eine lustige Party früher verlassen müsstet, nur weil eure Füße unerträglich schmerzen und ihr den Abend mit den hohen Hacken nicht mehr durchstehen würdet.

 

Kommen wir noch einmal zu den schädlichen Wirkungen bezüglich unserer Gesundheit, wenn wir zu oft High Heels tragen. Die Dosis macht das Gift! Dass es nicht gesund ist, tagtäglich mit hohen Schuhen ins Büro oder an die Uni zu stöckeln, dürfte allen von uns bewusst sein. Nachdem meine eigenen Füße vor einigen Monaten für ein paar Tage unerträglich wehtaten und geschwollen waren, ich mehr schlecht als recht laufen konnte, musste ich meine Liebe für High Heels ein bisschen bremsen. Seitdem trage ich nun auch wieder viel öfter flache Schuhe und beschränke mich bei meinen geliebten hohen Hacken nur mehr auf besondere Anlässe oder wenn kein anderes Schuhwerk zu meinem Outfit passt.

 

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Haul: Woman Shopping Day

Wer mir auf Instagram (-HIER) folgt, der weiß bereits, dass ich es mir am Donnerstag nicht nehmen lassen habe, anlässlich des Woman Day kräftig die Kröten springen zu lassen. In Deutschland wird man den Woman Day wahrscheinlich nicht kennen, darum möchte ich euch kurz erklären, worum es sich hierbei handelt. Man kann ihn ganz gut mit der Glamour Shopping Week vergleichen. Der Woman Day macht sozusagen Shoppingträume wahr. Teilnehmende Stores locken mit Rabatten zum Einkauf und man hat an diesem Tag die Möglichkeit, fleißig einzukaufen und trotzdem weniger zu bezahlen. Bei den teilnehmenden Shops handelt es sich unter anderem um Mango, Tezienis, Calzedonia usw. Stores wie Orsay, Vero Moda und Only haben offiziell zwar nicht am Woman Day teilgenommen, aber auch dort gab es an diesem Tag verlockende Prozente und Rabatte. Schade fand ich, dass Stores wie Zara und H&M nicht teilgenommen haben, aber man leider nicht alles haben.

Ein bisschen später, als geplant (Danke YouTube) möchte ich euch nun endlich meine kleine Ausbeute zeigen. Als zusätzliches Extra möchte ich euch auch noch ein paar Sachen zeigen, die ich mir damals in Wien bei Forever 21 und sixx gekauft habe, also könnt ihr euch in meinem Video am Ende dieses Posts auf knapp 25 Minuten Shoppingwahnsinn freuen.

Ich nutze solche Aktionen wahnsinnig gerne, um mich komplett für eine neue Jahreszeit auszustatten, darum finde ich es auch sehr gut, dass der Woman Shopping Day direkt zu Beginn des Frühlings stattgefunden hat. Sales sind leider immer etwas später, was sich allerdings von selbst verstehen dürfte. 

Hier zeige ich nun in Form von kleinen Bildausschnitten, wo ich überall eingekauft habe. Meine große Liebe gilt meinem neuen Blazer von Orsay, in den ich mich bereits in Wien unsterblich verliebt habe. Gut, dass ich dort noch nicht zugeschlagen habe, denn bei Orsay gab es auch Prozente. Selbstverständlich ist er dunkelblau, also nicht so wirklich frühlingshaft, aber dafür richtig Businesslike. Ich muss noch irgendwie eine Möglichkeit finden, ihn legerer zu kombinieren, damit er nicht zu sehr nach Büro aussieht, aber ich glaube, ich habe dafür schon eine ganz gute Kombination gefunden. Wollt ihr diese dann in Form eines Outfitposts auf dem Blog sehen? Oder soll ich versuchen, mehrere Outfits damit zusammenzustellen? Lasst es mich doch einfach wissen.

Bei den Oberteilen mag ich momentan luftige Teile sehr gerne. Nicht, weil sie ein kleines Bäuchlein ganz gut kaschieren, sondern auch, weil sie superangenehm zu tragen und wahnsinnig kombinierfreundlich sind.

Ansonsten war ich vor allem auf der Suche nach einer neuen Jeans. Ich habe sogar zwei gefunden. Einmal bei Mango und die andere bei Only. Trotzdem möchte ich demnächst in eine etwas hochwertigere Jeans investieren. Könnt ihr mir dafür gute Marken empfehlen? Ich schwanke zwischen Levis und Replay, aber im Endeffekt ist es mir wichtig, dass sie gut sitzt und mir gefällt.

Ich bin echt megahappy, dass sich mein Kleiderschrank wieder ein bisschen neu gefüllt hat. Kennt ihr dieses Glücksgefühl, wenn man nun wieder ganz viele neue Outfits zusammenstellen kann? Ich freu mich sozusagen nun noch viel mehr auf die wärmeren Tage.

Lookbook #15: Girls run the World

Lookbook #15

Girls run the World

Wir Mädels benötigen gewiss keinen Tag, der uns und die Männerwelt daran erinnert, dass wir fabelhaft sind. Dennoch ist es schön, dass der 8. März ganz und gar uns Ladies gehört. Zweifelsfrei haben wir diesen „Ehrentag“ verdient, oder was meint ihr, Mädels? Und doch ist es manchmal gar nicht so leicht, eine Frau zu sein.

Mittlerweile ist viel Zeit vergangen. Wir leben im 21. Jahrhundert und dass Frau nur noch „Heimchen am Herd“ spielt, dürfte der Vergangenheit angehören. Und doch begegne ich vielen Vorurteilen, Klischees und manchmal auch Aussagen, die mich in Rage bringen können. Ich hasse es, wenn man mir weniger zutraut, als ich kann, nur weil ich eine Frau bin. Anstatt dass wir Mädels zusammenhalten, passiert das sogar unter uns, denn ich hasse es genauso, wenn man nur die Männer als die Bösen darstellt. Natürlich müssen wir uns in unseren heutigen Welt hauptsächlich gegen die Männerdominanz durchsetzen, aber nicht jeder Mann auf dieser Welt sieht uns als das „schwächere“ Geschlecht an, nicht jeder Mann kann es nicht ertragen, dass eine Frau ebenso klug ist und Karriere machen kann.

Ich kann es nicht mitansehen, wenn ein Mädchen ein anderes als „Schlampe“ abstempelt, nur weil sie gerne kurze Röcke oder High Heels trägt und ich kann es nicht ausstehen, wenn manche Männer, die unter Testosteronüberschuss und Alkoholeinfluss stehen, der Meinung sind, sie würden dadurch den Freifahrtschein besitzen, uns an Körperregionen unterhalb der Gürtellinie begrapschen zu dürfen. Nur wenn wir Röcke oder Kleider tragen, etwas Bein zeigen, heißt das nicht automatisch, dass wir ein Paarungssignal aussenden. Es macht uns nicht dumm und es macht uns nicht weniger wert. 

Ich mag es nicht, tanken zu gehen. Schon gar nicht, wenn ich einen Rock oder ein Kleid trage. Das ist allerdings nicht zwingend notwendig. Durch meine blonden Haare meinen die Herren (meistens aus einer etwas älteren Generation) mich mit Argusaugen beobachten zu müssen. Ich kann auch eine Jeans und einen langen Pullover tragen, damit mir doofe Kommentare oder eindeutige Pfeifgeräusche hinterher geschmissen werden. Nein, solche Mädchen wie ich können nicht tanken. Man belächelt mich, mustert mich, während ich genervt an der Zapfsäule stehe und genauso tanke, wie jeder andere auch. Tanken dauert nicht lange, aber damit hat es sich noch nicht erledigt. Ich muss mich immer noch am Kopf kratzen, wenn ich daran denke, warum die Kassiererin mit den fettigen Haaren zu mir so unfreundlich war, aber zu der Frau vor mir in Jogginghosen und zerzausten Haaren freundlich? Liegt es daran, weil ich klischeehaft mädchenhaft bin? Bin ich gleich eine Barbiepuppe, nur weil ich mir die Haare blond färbe, kaum flache Schuhe besitze und ich mich in Kleidern wohler fühle, als in Hosen?

Was ist mit dem Thema Gewicht? Dadurch, dass ich schon mehr gewogen und etliches wieder verloren habe, weiß ich, wie sich das anfühlt, wenn man nur auf das Gewicht reduziert wird. Für die Männer ist man uninteressant, für Frauen gleich fett. Hat man plötzlich weniger auf die Rippen, kommen genau diese Männer mit den ekligsten Anmachen ever und für die Frauen ist man gleich magersüchtig oder man hat eine Essstörung.

Ja, ich bin ein typisches Klischeemädchen. Ich liebe es, mich zu schminken. Ich liebe schöne Klamotten, vor allem Kleider. Ich liebe Frauensendungen und ich bin schlecht in Mathe. Na und? Macht mich das dumm? Macht mich das nicht-emanzipiert? Nein, denn ich weiß, worin meine Prinzipien liegen. Ich will nie von meinem Partner abhängig sein. Ich will nie das Geld von einem Mann ausgeben, denn ich bin dazu in der Lage, mein eigenes zu verdienen. Und ich werde mich nicht in eine Schublade schieben lassen. Weder von Männern, noch von Frauen. Ich weiß, was ich kann und ich weiß, dass ich viele Möglichkeiten in meinem Leben habe, für die Frauen vor einigen Jahrzehnten noch gekämpft haben.

I am not interested in Money! I just want to be wonderful! -[Marilyn Monroe]-

Zum Glück besteht die Welt nicht ausschließlich aus der Sorte Männern, die in uns kleine Püppchen sehen. Auch wenn mir manchmal noch etwas mehr Akzeptanz in der Gesellschaft fehlt, so weiß ich, dass wir uns etabliert haben. Selbst unter Frauen muss man sich nicht unbedingt bekriegen und gegeneinander konkurrieren. Wir sind alle auf unsere eigene Weise einzigartig, wunderschön und liebenswert. Und wir sollten zusammenhalten. In einer Welt, in der alle Frauen, die auf ihren eigenen Beinen stehen, nicht mehr als „Emanzen“ degradiert werden. In der man Frauen, die für ihre Rechte kämpfen, nicht mit Achselhaaren und Raspelhaarschnitt in Verbindung bringt. Junge Frauen können unabhängig sein und trotzdem kurze Röcke tragen. In uns steckt ein menschliches Wesen, dass mit dem Herzen gerne Frau ist und wir dürfen nie vergessen, was unsere Rechte und vor allem, wer wir sind.

 

Nothing makes a woman more beautiful than the belief that she is beautiful! -[Sophia Loren]- 

Outfit
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Hat: claire’s
Earrings: Takko
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Clutch: Deichmann