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Lookbook #14: Christmas Eve

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage, was ich bloß an Heilig Abend anziehe. Soll es chic sein, oder doch die bequeme Jogginghose mit dem gemütlichen Hoodie, der mindestens drei Größen zu groß ist? Dass es der Hoodie nicht werden würde, war von vornherein klar, schließlich waren wir dieses Weihnachten nicht mit einer weißen Pracht gesegnet, sondern mit „tropischen“ Temperaturen im Plusbereich. Zumindest für die Winterverhältnisse. Mittlerweile bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich mir selbst sage, dass ich ein Fan von Gemütlichkeit bin, was Weihnachten betrifft. Jahr für Jahr feiere ich zu Hause mit meiner Familie. Ich muss mich weder für eine Schwiegerfamilie schön herrichten (wie auch? :D), noch bin ich sonst irgendwo auf Besuch. Trotzdem – die Jogginghose blieb im Schrank. Nicht nur, weil wir an Weihnachten ganz traditionell die Kirche besuchten, sondern auch weil es Babys erste Weihnacht war und da musste die Taufpatin selbstverständlich für das eine oder andere Foto fürs Familienalbum herhalten. Wenn ich es so ganz sporadisch an meinen Fingern abzähle, werden solche Fotoshootings am Heiligen Abend nun öfters auf dem Programm stehen, denn stolze Eltern halten gerne jeden einzelnen Schritt ihres Sprösslings fest.

In Anbetracht dessen, dass die Tante auf den Fotos nicht aussehen wollte, wie der letzte Sandler (österreichisch für Penner), musste sie sich in Schale werfen. Nun – Weihnachten ist nicht nur das Fest der Besinnlichkeit, es ist auch das reinstes Fressgelage. Gründe, warum ich eigentlich eine etwas bequemere Montur bevorzuge, denn durch das reichhaltige Essen sehe ich innerhalb einer Stunde so aus, als würde unsere Familie weiteren Nachwuchs erwarten. Das Kleid von Mango finde ich darum perfekt. Gekauft habe ich es mir bereits im September. Ironischerweise genau an dem Tag, an dem der Käfer das Licht der Welt erblickte. Erst vor kurzem habe ich es geschafft, das geradlinige Kleidchen aus dem Schrank zu kramen, um es zu tragen und ich liebe es. Es sitzt sehr locker, sodass ich auch nach 100 Lachs-, Kaviar- und Käsebrötchen und zahlreichen Keksen ausgelassen den Bauch rausfahren konnte, ohne dass er sich unter dem Kleid abgezeichnet hat.

Dress: Mango
Necklace: Sassyclassy (Danke an dieser Stelle noch mal an Kristina von kdsecret)
Blazer: H&M 

Zum Schluss folgt eine kleine Bilderflut von meinem Weihnachtsfest. Bevor ich die Welle über euch hereinbrechen lasse, möchte ich euch noch kurz etwas erzählen. Ihr erinnert euch an meine letzten Anekdoten. Stille Nacht, Heilige Nacht, eh schon wissen, oder? Jetzt kommt die unglaublichste Geschichte aller Zeiten. Mit dem Käfer ging es am Nachmittag zu seiner allerersten Kindermette und ratet mal, was ganz zum Schluss gespielt wurde? Bingo! Stille Nacht, Heilige Nacht! Wahrscheinlich denken jetzt einige von euch, dass ich fluchtartig die Kirche verlassen habe. Falsch! Ratet mal, wer das Lied in der Kirche mitgesungen hat! Bingo No. 2! LISA! Ja, es ist wahr. Ich habe in der Kirche bei „Stille Nacht, Heilige Nacht“ mitgesungen. Am Erstaunlichsten ist zudem immer noch die Tatsache, dass ich in der Kirche praktisch nie -NIE, NIE, NIE- bei irgendeinem Lied mitsinge. NEVER! Jetzt ist es passiert. Ausgerechnet bei „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Als wäre das noch nicht genug, war ich in diesem Moment so ergriffen, dass ich sogar das eine oder andere Tränchen unterdrücken musste. Anscheinend hängt mir das Lied doch noch nicht aus den Ohren. In diesem Sinne: viel Spaß mit den Bildern. 

Lookbook #13: Sequin Elegance

Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich diesen wunderschönen Funkel Funkel Pulli von Vero Moda in den Händen hielt und doch musste ich erst einmal lange überlegen, ob er nun doch bei mir einziehen darf. Er durfte und der Käfer ist schuld daran. Er schlummerte zwar seelenruhig im Maxi Cosi, als ich ihn gefragt habe, ob ich ihn nehmen soll oder nicht, aber ich bin mir sicher, er wäre voll und ganz dafür gewesen. Pullis und ich, es ist eine ewig leidige Geschichte. Manchmal sogar noch leidiger, als die ewig währende Suche nach der perfekten Jeans! Ich liebe Pullover! Aber ich tu mir immer unglaublich schwer, welche zu finden. Wenn man einen Blick in meinen Kleiderschrank wirft, mag man mir das vielleicht nicht so ganz glauben, denn er quillt vor lauter Pullis fast über, aber irgendwie finde ich es schwierig, welche zu finden, die nicht so 08/15 sind oder gleich aussehen, wie jeder andere, was im Grunde genommen nur eine etwas längere Umschreibung für 08/15 ist.

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Früher hatte ich die Probleme nicht, aber ich kann mir gut denken, warum es aktuell ein Problem ist, einen schönen Pulli zu finden. Ich versuche nun schon seit einer geraumen Zeit, bewusst einzukaufen und nicht bei jedem Teil zuzuschlagen, das mir ansatzweise gefällt. Bei dem Pulli mit den vielen Pailletten und den metallischen Fasern war es aber eben wirklich Liebe. Nicht zuletzt, weil er so schön funkelt, sondern weil er hinten auch noch einen tiefen Rückenausschnitt hat, der mit dünnem Blusenstoff verhüllt ist. Es ist eben die ganz große Liebe! Meine neue Hose von H&M mag ich auch total. Ich wollte schon immer eine Lederhose haben, aber irgendwie bin ich schnell draufgekommen, dass sie mir nicht wirklich stehen. Die Hose von H&M ist lediglich aus einem schimmernden Stoff gefertig, aber beim schnellen Hinsehen und von der Weite täuscht es sogar ein bisschen Leder vor. Dazu habe ich meine neue Fransentasche von H&M kombiniert und damit nicht alles so nigelnagelneu ist, meine Ankle Boots von Deichmann, die ich schon ewig habe, bereits leicht in Mitleidenschaft gezogen wurden und die ich nichtsdestotrotz immer noch liebe.

Ich hoffe, euch gefällt mein Outfit. Der Funkel Funkel Pulli ist übrigens nicht der einzige, der heuer bereits bei mir einziehen durfte. Es kamen doch noch etliche dazu, für das, dass ich so wählerisch bin. Sicher, es sind auch 08/15 Pullis dabei, aber die sind halt so hübsch und auch wenn manche davon zu sehr nach Basic aussehen: von Basics kann man ohnehin nie genug haben. Und ja, mir ist klar, dass ich mir widersprochen habe, wenn man bedenkt, was ich oben noch geschrieben habe *hust*

Übrigens: Ich hoffe, ihr seid von den vielen Bildern nicht erschlagen, aber bei Outfitposts kann ich mich nie entscheiden, welche Bilder ich nehmen soll. Das Selektieren muss ich noch lernen ;). Ich wünsche euch noch eine wunderschöne Restwoche.

Pullover: Vero Moda (Same here)
Hose: H&M (Similar here)
Tasche: H&M (Same here)
Shoes: Deichmann(Similar here)
Ohrringe/Kette: Primark

Lookbook #12: I’m your favorite teacher

Es ist geschafft! Na ja, fast! Treue Instagram Follower von mir wissen bereits, dass meine allererste Unterrichtsstunde gehörig schiefgegangen ist. Warum? Nun ja, sie hat gar nicht erst stattgefunden, weil stattdessen ein Gewaltpräventionsvortrag abgehalten wurde. Somit hatte ich meine erste Stunde erst gestern! Und hey, sie war ein voller Erfolg. Für mich heißt das natürlich, dass ich anscheinend über genügend Lehrerkompetenzen verfüge und ich das Lehramtsstudium nicht an den Nagel hängen muss. Dass mir das mein Mentor sagen würde, war irgendwie meine größte Sorge, denn ich habe es nicht so wie die meisten Studenten gemacht, sondern absolviere mein Praktikum gegen Ende des ersten Studienabschnittes. Viele meiner Kollegen haben das Praktikum nämlich ungefähr ab dem 4. Semester gemacht. Puh, Gott sei Dank! Jetzt würde ich mich nämlich nicht mehr umorientieren wollen! 

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie toll es war, endlich einmal die Früchte seiner harten Arbeit zu ernten. Selbstverständlich bin ich noch keine echte Lehrerin. Eigentlich stehe ich immer noch auf der Seite, auf die auch „meine“ Schüler stehen, denn wir haben nach wie vor etwas gemeinsam. Wir lernen noch für unsere Zukunft und wir stehen alle unter einer Autoritätsperson. In ihrem Fall ist es eben der Lehrer, in meinem die Professoren auf der Uni, aber dennoch durfte ich schon in die Welt hineinschnuppern, in der ich irgendwann leben werde. Es wird mir vor Augen geführt, wie es einmal sein kann und warum ich das tue!

Das Outfit, das ich heute trage, habe ich nicht in der Klasse getragen, obwohl ich es durchaus tragen würde. Bei meiner ersten Unterrichtsstunde bin ich etwas legerer aufgetreten, mit Jeans, weißem Shirt, meiner khakifarbenen Hemdbluse und vor allem mit flachen Schuhen! Nicht das mich das Geklapper von High Heels stören würde, gerade deswegen weil die Schuhe, die ich auf dem Bild trage, nicht wirklich klappern, aber weil ich nicht wusste, wie mein Nervositätslevel aussehen würde. Ich tendiere dazu, in der Aufregung mit den Knien zu schottern und es wäre ja irgendwie blöd gewesen, wenn ich in der Klasse keinen Halt auf meinen Schuhen gehabt hätte. Zum Glück war mein Nervositätslevel sehr gering. Das Einzige, wovor ich etwas Angst hatte, war dass die Technik versagt, aber sie war diesmal auf meiner Seite und hat einwandfrei das gemacht, was ich wollte!

Irgendwie bin ich jetzt traurig, dass ich nur noch eine Unterrichtsstunde in Geographie halten werde, wobei ich auf der anderen Seite auch ganz froh bin, dass das Praktikum dem Ende zugeht. Jedoch liegt es daran, dass mein Stundenplan in diesem Semester erneut gnadenlos ist und ich mich langsam wieder auf meine restlichen Prüfungen konzentrieren möchte. So eine Unterrichtsstunde frisst ganz schön viel Zeit, was die Planung betrifft, aber es macht auch Spaß. Trotzdem würde ich mich lieber wieder ganz meinen universitären Dingen widmen und wenn alles durch ist, bin ich einen guten Schritt weiter.

Von gestern auf heute war dann noch der Käfer da und glaubt mir, bei so einem zuckersüßen Baby hat man keine Lust, irgendetwas vorzubereiten. Da gab es dann ausgiebige Tante-Neffe-Kuschelstunden! 

Blouse: Vero Moda (Similar here)
Skirt: Zara (Same here)
Shoes: Deichmann (Similar here)
Bracelet: Juwelier/Erbstück
Necklace: Primark
Pearl Earrings: I am
Bag: No Name

Look Book #11: Khaki & Overknees

Eine ereignisreiche Woche neigt sich dem Ende zu und ich muss sagen, obwohl ich jeden Moment ausgekostet habe, bin ich heute aufgewacht und plötzlich ist/war SAMSTAG! Ich habe gar nicht so richtig mitbekommen, wie die Zeit vergangen ist. Der Kleine ist auf der Welt, das Praktikum geht seinen Weg und für die Uni ist genug zu tun. Aber nichtsdestotrotz hatte ich auch Zeit, wieder zu mäkeln, dass ich nichts anzuziehen habe, also habe ich mir in dieser ereignisreichen Woche zusätzlich die Zeit genommen, um auch mir und meinem Kleiderschrank etwas Gutes zu tun. Dabei stand für mich von Anfang an fest: diesmal traust du dich etwas!

Wenn ich meine Daily Looks beschreiben müsste, dann würde ich sagen: Mainstream! Ich sage bewusst Look und nicht Stil, denn ich glaube, in mir schlummert ein ganz anderer Stil, den ich bis jetzt noch nicht wirklich umgesetzt habe und warum? Ich lebe auf dem Land und irgendwie ist es mir mit meinen fast 23 Jahren nicht gelungen, meinen Stil aus seinem Gefängnis ausbrechen zu lassen und mich etwas zu trauen. Vielleicht greifen sich jetzt einige an den Kopf und denken, Overknees sind doch nichts, worüber man sich drübertrauen muss. Stimmt schon, ABER in den peripheren Räumlichkeiten (oder eben am Land), in denen ich in einem langweiligen Mainstreamleben vor mich hinvegetiere, wird man mit dem Outfit, das ich euch heute zeige, teilweise schon echt komisch angeguckt, was mir heute wieder einmal aufgefallen ist und das macht mich sauer!

In Graz hingegen sind Overknees wieder total normal! Ich bin wirklich dankbar, dass ich die meiste Zeit in einer Stadt bin, denn am Land würde ich mich wirklich zu Tode langweilen!

Es ist wirklich verrückt. Am Land wird über dich getuschelt, du wirst schräg angeguckt, wenn du mit Overknees oder anderen „exotischen Spezialitäten“ wie beispielsweise Hüten herumläufst und nur 30 km weiter ist es jedem schnurzpiepegal! Hin und wieder kommt es mir auch vor, dass man dort mit einem schlichten Jeans und T-Shirt Outfit ein Exot ist, als umgekehrt. Aber wisst ihr was! Ich habe mich 23 Jahre lang auf die Art und Weise gekleidet, sodass ich nicht Angst haben musste, ich würde blöd angeguckt werden! Zwar habe ich mir meine Klamotten immer so ausgesucht, dass sie in und schön sind, natürlich haben sie mir auch gefallen, ABER ich habe auf vieles verzichtet, worauf ich richtig Lust hatte. Einfach und alleine deswegen, weil ich mich nicht getraut habe, nicht auffallen wollte und ich mir unnötige Gedanken darum gemacht habe, was andere von mir halten. Overknees sind nicht extravagant, aber wenn das irgendwelche langweiligen Landhocker so sehen, dann sollen sie es meinetwegen so sehen! Entschuldigt meine Ausdrucksweise, die sich für eine frischgebackene Tante und Patentante, sowie zukünftige Lehrerin nicht ziemt, aber ich sag da einfach: FUCK YOU! 

Ich möchte mich modisch wieder ausprobieren. Wenn ich mal Lust habe, mich „normal“ zu kleiden, dann tu ich das auch und wenn ich wieder Lust auf Overknees oder einen Hut habe, dann trag ich eben das! Ich glaube, als Lehrerin könnte ich mit dem Outfit nicht in der Schule aufkreuzen (aber wär doch cool. Das könnte ich am Montag an meinem ersten Unterrichtstag gleich mal ausprobieren 🙂 ), aber durchaus im berufsunabhängigen Alltag! Und vielleicht werden irgendwann die Langweiler am Land merken, dass Overkness oder auch Hüte NICHT exotisch sind! Printleggins haben es damals schließlich auch irgendwie geschafft!

Blusenjacke: H&M (Similar here)
Shirt: Pimkie (Similar here)
Rock: H&M (Similar here)
Overknees: H&M (Same here)
Schuhe: Fila (Similar here)
Kette: Primark
Ohrringe: Primark
Armband: Primark
Bag: Michael Kors (Similar here)

Lookbook #10: Public Viewing

Die WM läuft gerade zu Hochtouren auf, die beiden Gruppenbesten werden im Laufe der letzten Spiele ermittelt, um ins Achtelfinale aufzusteigen und im Stadion herrscht Bombenstimmung. Ja, wir sind in einer heißen Phase der WM und jetzt geht es erst so richtig los. Natürlich lasse ich es mir dabei nicht nehmen, das eine oder andere Mal beim Public Viewinghigh live dabei zu sein, wenn ich es schon nicht in Brasilien kann. Doch was trägt Frau bei so einem Event, um nicht so auszusehen, als hätte man keine Ahnung von der Materie und dass man nur Fußball schaut, um die hübschen Männer zu begutachten? Vor allem wenn man sich nicht mit Trikots oder Ähnlichem kleiden kann, weil man zufällig nicht gerade zu den spielenden Mannschaften hält, aber das Spiel trotzdem sehen möchte, weil es „eine gute Partie“ ist. Dabei steht für mich fest: Es muss sportlich sein.
Bei meiner Suche nach einem sportlichen Outfit bin ich auf defshop gestoßen. Es war meine erste Bestellung bei dem Onlineshop und heute möchte ich euch gerne das Outfit, das ich bereits beim Public Viewing beim Spiel England gegen Uruguay getragen habe, präsentieren. Ich finde, es ist perfekt dafür. Sportlich, lässig, aber trotzdem nicht burschikos. Abgesehen davon habe ich mein Faible für diese luftig lockeren Chinohosen entdeckt.
Chino: Madonna
Shirt: Bench
Cardigan: Vero Moda
via defshopShoes: Vögele Shoes
 
 

Lookbook #8: Pink and Black Stripes

Lookbook #8

Pink and Black Stripes

Gestern hieß es: Fototermin im Café. Klare Outfitvorgabe von meiner Chefin: Schwarzes Oberteil und Blue Jeans! Okay, das ließ mich in eine kleine Panik versetzen, denn kaum zu glauben, aber wahr. Ich besitze keine einzige dunkelblaue Jeans und auch kein einziges schwarzes Oberteil. Jedenfalls keines, das ich noch anziehe! In meinem Kleiderschrank findet man vor allem Farben: eine einzige helle Blue Jeans, ansonsten farbliche und graue Hosen und Unmengen an Leggins. Ja, ich trage am liebsten Leggins, obwohl die mir früher, als sie gerade in Mode kamen, ganz und gar nicht gefielen. Zu stark waren noch die Erinnerungen an die Zeit, als die Leggins noch komische Farben, Muster und Stoffe hatte. Jetzt ist mein Kleiderschrank voll damit. An Oberteilen habe ich auch nur Farben, Farben, Farben. Das dunkelste Oberteil in meinem Schrank ist eine dunkelblaue Bluse. Ziemlich nah an schwarz, aber eben doch nicht schwarz.

Mir blieb nichts anderes übrig, als nach meiner Schicht in die Stadt zu gehen, um mir die besagten Teile zu kaufen. Nun, Weiz ist nicht gerade bestens ausgestattet, wenn es um Klamottenläden geht. Um nach Gleisdorf, der nächstgelegenen Stadt mit einem besseren Angebot an Klamotten, zu fahren, blieb einfach keine Zeit mehr, schließlich musste ich mich zu Hause noch ein wenig zurechtmachen, denn man will ja unter den hübschen Arbeitskollegen nicht untergehen.

Das Klamottenangebot unserer Stadt beschränkt sich auf sauteure Klamottenläden, einen Tally Weijl, den ich nicht so wirklich mag, Vögele und Takko. Tolle Auswahl, mich könnte es echt nicht besser treffen.

Zuerst bin ich zu Vögele. Der Laden ist aber auch nicht mehr das, was er einmal war und preislich gesehen ziemlich in die Höhe gestiegen. Dort fand ich aber auf Anhieb eine Jeans, die auch preislich ziemlich im Rahmen war. Nachdem ich mir dann dort auch noch eine Sonnenbrille mitgenommen habe, führte mich mein Weg weiter zu s’Oliver. Dort ist das mit den Klamotten immer so eine Sache. Entweder sie sind preislich echt total okay oder man kann tiefer in die Tasche greifen. Ich fand zwar eine schwarze Bluse, doch sie gefiel mir nicht so gut und nur für das Foto, das in Windeseile gemacht wurde, waren mir 40 € eindeutig zu schade. Somit blieb mir nichts anderes übrig, als mich bei Takko umzusehen. Ganz zufrieden war ich mit dem Oberteil, das ich dort fand, auch nicht wirklich, aber es gefiel mir besser, als das von s’Oliver und somit kaufte ich es mir in der Absicht, es nur einmal in meinem ganzen Leben zu tragen.

Jetzt, wo ich es länger getragen habe, finde ich es gar nicht mehr so schlimm. Vor allem in Kombination mit meinem schwarz-pinken Blazer gefällt es mir ganz gut. Er wertet den gesamten Look generell toll auf. Hier könnt ihr das Oberteil ohne den Blazer sehen.

Shirt: Takko
Blazer: Forever21 Sale
Jeans: Charles Vögele
Bag: Prada
Necklace: Swarovski
Eigentlich wollte ich die Bilder zu dem Outfit an einem anderen Ort schießen, aber da ich bald zum „Fotoshooting“ musste und es den Anschein nach Regen machte, habe ich mich wieder in meinen eigenen Garten gestellt. Wenn ich aber wieder mehr Zeit habe, werde ich einige neue Locations auschecken. Am Wochenende geht es aber erstmals nach Portoroz. Ich freue mich schon sehr darauf und habe ein Follow Me Around geplant. Versprechen will ich jetzt allerdings noch nichts.

Lookbook #7: Golden Rush

Lookbook #7

Golden Rush

Vier Tage ohne Internet: Überlebt! Das ist wohl der Beweis dafür, dass der Mensch in unserer heutigen Zeit auch ohne das World Wide Web auskommt. Wenn auch eher übel als wohl. Ich muss zugeben, mir ist es teils schwer, teils nicht so schwer gefallen. Ich brauche das Internet für meinen Blog und die Uni, da ich viele Dinge online koordinieren muss. Und doch habe ich die Zeit sinnvoll genutzt. Ich habe viel gelernt und mir über den Blog und den zukünftigen Postings Gedanken gemacht. Doch nach vier Tagen hat mir das Internet schon sehr gefehlt, zumal die Uni auch bald beginnt und ich mich für meine ganzen Kurse, Seminare und Vorlesungen online anmelden muss. Auch die Prüfungstermine werden online vereinbart. Anmeldungsbeginn ist zwar erst in ein paar Tagen, aber trotzdem wollte ich mir einen kleinen Überblick verschaffen, wie mein kommendes Semester wohl aussehen wird. Ich habe viel vor und hoffe, dass der Blog dadurch nicht zu kurz kommen wird. Aber wenn, dann weiß ich, dass ihr auch Verständnis dafür habt.

Da ich vor kurzem in Wien war und dort fleißig geshoppt habe, habe ich in meiner „blogfreien“ Zeit über die kommenden Outfitposts nachgedacht. Heute möchte ich euch einen wunderschönen Pulli in creme/weiß mit goldenen Perlen an den Schultern zeigen. Ich konnte ihn bei Forever21 ergattern und er ist in der aktuellen Herbstkollektion noch erhältlich.

Endlich habe ich mir auch einen Fernauslöser zugelegt, weswegen es in kommender Zeit bestimmt einige Look Books geben wird. Ich freue mich drauf und ich hoffe, ihr auch.

Bevor ich mich in den wohlverdienten Feierabend verabschiede, möchte ich mich bei euch für die Treue bedanken. Bitte denkt nicht, dass die wachsende Leserzahl, die nun via GFC bereits die 200 geknackt hat, spurlos an mir vorbeigegangen ist. Oft gibt es hierbei auch ein Give Away. Ich möchte mich natürlich auch über diesen Wege bei euch bedanken, doch momentan weiß ich leider noch nicht, wie. Ich kann euch aber versprechen: es wird ein Give Away geben. Ich fahre nächstes Wochenende nach Portoroz, vielleicht finde ich da etwas schönes für ein Give Away, ansonsten bin ich die Woche darauf in Wien und wenn mir da nichts ins Auge sticht, werde ich mir etwas anderes einfallen lassen. Es wird aber noch zwei bis drei Wochen dauern. Spätestens Anfang Oktober.

Pullover: Forever 21
Blouse: H&M
Shorts: Promod
Bag: Deichmann
Ankle Boots: Area

Lookbook #6: Leather Jacket

Lookbook #6

Leather Jacket

The Leather Jacket – ich würde sagen: DAS It-Piece schlechthin. Eine Lederjacke hat wohl fast jeder von euch im Schrank hängen. Kein Wunder, sie ist und bleibt ein Klassiker. Jetzt habe auch ich eine gefunden, die mir gefällt.

Ich liebe helle Farben. Auch wenn schwarze Lederjacken ihren Reiz haben, so entschied ich mich doch gegen die klassische Variante in dunkel und für eine Jacke in creme. Ich finde zudem auch, dass mir hellere Farben wesentlich besser stehen, obwohl ich natürlich ab und zu gerne zu dunkleren Nuancen greife.

Meine Lederjacke von Kult ist das letzte Kleidungsstück meines G3 Hauls und es war Liebe auf den ersten Blick. Es fiel mir schwer, zu widerstehen, vor allem was die Farbauswahl betraf. Es gab sie auch noch in Camel. Lange habe ich mit mir gerungen, beide abwechselnd und nacheinander anprobiert, doch schlussendlich blieb es bei der hellsten Variante. Ich glaube, daran werde ich bestimmt noch lange meine Freude haben und kann es kaum abwarten, dass es bald etwas frischer wird. Ich möchte sie unbedingt so schnell wie möglich ausführen. Das nennt man dann wohl Kleiderliebe. 

Jacket: KULT
Blouse: H&M
Jeans: Mister*Lady
Portfolio Clutch: Primark
Shoes: Monzero

Lookbook #5: Neon Coral Look

Okay, ich bin wieder um einige Erkenntnisse reicher! Das nächste Mal eine Freundin anrufen, wenn ich wieder ein Fashionpost machen möchte. Die Geschichte mit dem Selbstauslöser funktioniert bei mir nicht so wie erhofft und ich muss noch einiges lernen, was die Belichtung meiner Fotografien betrifft.

Für letzteres konnte ich leider nicht viel, immerhin ist es ziemlich schwierig, wenn man alles selbst macht. Da noch das mit dem Licht hinkriegen, scheint für mich schier unmöglich. Hut ab an alle Fashionbloggerinnen, die das selbst machen und perfekt hinbekommen. Ich glaube nicht, dass es an der Kamera, sondern eher an mir liegt. Ich schätze, es wäre einmal eine Überlegung wert, einen Fotografiekurs zu belegen, schließlich ist es mir ein Anliegen, dass ich meine Outfits gut präsentieren kann. Trotzdem möchte ich euch ein weiteres Lookbook nicht vorenthalten, schließlich macht es mir auch langsam Spaß, obwohl ich, das muss ich zugeben, anfangs Bedenken wegen mir und meiner Figur hatte. Egal, Nobody’s Perfect! Und auch wenn ich keinen Modelkörper habe, so kann ich doch wenigstens die Durchschnittsfrau repräsentieren.

Heute zeige ich euch meine weitere Ausbeute meines Shoppingtrips nach Gerasdorf. Ich bin in der Hinsicht zwar immer noch nicht am Ende angelangt, aber mit diesem Outfit habe ich euch so gut wie alles gezeigt. Es kommt noch etwas und ich hoffe, dass ich auch die restlichen Dinge bald posten kann.Ich bin ein totaler Befürworter was die Farbe coral angeht. Diesen Sommer hat sie mein Herz im Sturm erobert. Ich folge nicht jedem Trend, aber ich bin froh, dass sich diese Farbe zu einem absoluten Must Have dieser Saison etabliert hat. So wimmelt es in den Läden förmlich von coral. Egal, ob nur als Akzent oder in einem kompletten Kleidungsstück, coral ist wie mint sehr weit vorne bei den Sommerfarben.

Im Kult, einem Store im G3, habe ich mich sofort in ein Oberteil in neon coral verliebt. Ich war schon lange auf der Suche nach einem fließendem und lockerem One Shoulder Oberteil. Jetzt darf ich mich zu den stolzen Besitzerinnen zählen.

Ja, das Oberteil trägt ein bisschen auf. Leider. Doch ich habe es zu einer Skinny Jeans kombiniert, sodass man sieht, dass ich nicht dick bin. Ich mag es trotzdem und ziehe es gerne an. Vor allem, weil es locker sitzt und sehr luftig ist. Perfekt für heiße Temperaturen, die jetzt so langsam am Thermometer wieder nach oben klettert.

Dazu habe ich hohe Schuhe, eine Kreuzkette und Ohrstecker gewählt. Ein kleines Element, dass die Farbe etwas blockt, ist mein Gürtel in Emeraldgrün. Ich finde aber, dass es gut zusammenpasst.

Frisurentechnisch entschied ich mich für einen Dutt, der dank einem Haarkissen ultimatives Volumen erlangt. Das Amu habe ich mit Brauntönen eher etwas schlicht gehalten.

Ich hoffe, dass es noch einige Tage lang warm ist, damit ich das Outfit auch noch öftes zeigen kann. Bis jetzt blieb es nämlich leider im Schrank hängen, weil ich erst die Fotos für das Look Book haben wollte, bevor es dann zum Einsatz kommt.
One Shoulder: Kult
Jeans: Mister*Lady
Belt: Mister*Lady
Shoes: Deichmann
Bag: Primark
Earrings: Primark
Necklace: Primark
Wie steht ihr zu der Farbe (Neon) Coral?
Würdet ihr dazu auch etwas in Emeraldgrün kombinieren oder ist das eher ein No Go für euch?

Lookbook #4: My Favorite Outfit

Lookbook #4

My Favorite Outfit

Vor langer, langer Zeit habe ich euch Fashion Posts versprochen und endlich ist es soweit. Und weil es mir so viel Spaß gemacht hat, möchte ich das unbedingt öfters machen. Darum soll es nun öfters ein Look Book geben. Den Anfang macht mein momentanes Lieblingsoutfit.

Tausend Dank an meine Freundin und Fotografin Michi!

Diese Stickerei finde ich ganz besonders schön. Sie wirkt richtig edel und sommerlich. Weil die Tunika etwas weiter ist, habe ich sie zu einer anliegenden Leggins kombiniert. Abgerundet wird mein Outfit mit meinen goldenen High Heels von Humanic. So sehr ich sie auch liebe, aber sie tun bereits nach kurzer Zeit unheimlich weh. Darum kann ich sie leider nicht allzu lange tragen und muss immer Ersatzschuhe dabei haben, wenn ich sie ausführe.

Die Federohrringe sind ein kleines Experiment. Sie sind schon sehr lange und ich traue mich noch nicht so ganz, sie außerhalb eines Outfitshoots zu tragen, aber irgendwie mag ich sie doch ganz gerne. Wobei man auf den ersten Blick gar nicht sieht, dass es sich um Ohrringe handelt. Sie sind sogar ein bisschen unauffällig.

 Tunika: Zara
Basic Shirt: Tally Weijl
Leggins: H&M
High Heels: Humanic
Necklace: I Am
Feather Earrings: I Am