Tag : Reiseblog

Novigrad – meine große Kroatienliebe

Als unheilbare Frostbeule bibbere ich mich gerade durch die beginnenden kalten Jahreszeiten. Da ist es mir ganz Recht, dass ich noch einen Beitrag aus meinem Kroatienurlaub offen habe. So habe ich die Möglichkeit, mich zumindest virtuell in die Sonne zurück zu beamen. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich die warmen Temperaturen vermisse. Um ehrlich zu sein, würde ich alles dafür geben, heuer noch einmal das Beachfeeling spüren zu können. Am liebsten würde ich just in diesem Moment meine Füße in den heißen Sand graben, dem rauschenden Meer zuhören und einen eisgekühlten Cocktail in der Beachbar schlürfen. Leider kann man nicht alles haben, aber zumindest kann man noch davon träumen. So fällt es mir auch leichter, die kalten Temperaturen zu ertragen.

Im Zuge unseres Kroatienurlaubes habe ich insgesamt zwei weitere kroatische Städte besucht. Unter anderem habe ich euch in diesem Post auf ein Single Date nach Poreč mitgenommen. Aber Poreč war nicht die einzige kroatische Stadt in Istrien, der ich einen Besuch abgestattet habe. Noch am selben Tag meines Porečausfluges ging es für mich abends nach Novigrad. Diesmal sogar in Begleitung, denn die bezaubernde Altstadt von Novigrad besuchte ich gemeinsam mit meiner wundervollen Familie. Heute möchte ich all die Impressionen, die ich in dieser Stadt gesammelt habe, mit euch teilen. 

 


Ein Boot, der Sonnenuntergang und das rauschende Meer

Um nach Novigrad zu gelangen, haben wir uns für eine Bootstour entschieden. Nach meinem Ausflug nach Poreč wusste ich auch, dass es die richtige Entscheidung war, denn die Busfahrt war alles andere, als angenehm. Wir hatten Glück und konnten einen Platz am späteren Abend ergattern. Perfekt, denn so konnten wir während des Sonnenunterganges nach Novigrad fahren. Der Anblick des glitzernden, leicht oranglich gefärbten Meeres während der kühlen Brise, die einem um die Nase wehte, war ein unvergesslich schönes Erlebnis. Zurück zum Hotel ging es dann in der Dunkelheit. Das war zwar etwas wackliger, zumindest kam es mir so vor, aber dafür hatte man einen atemberaubend schönen Blick auf einen klaren Sternenhimmel. Verrückt, wie viele Sterne am Himmel glitzern, wenn er mal nicht mit zu viel künstlichem Licht verschmutzt wird. So einen Himmel habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Dazu das rauschende Meer und ein warmer Hoodie. Mehr benötigte ich in diesem Moment gar nicht. 

 

 

Novigrad – eine Altstadt zum Verlieben

Wir haben unsere Zeit in Novigrad zum flanieren genutzt. Aber mir wurde schnell klar, dass ich wiederkommen möchte, vor allem weil die Stadt umfassend viel Potential für einen tollen Travelguide hat. Allerdings hatten wir ein kleines Kind dabei, darum war es nicht möglich, sich die Stadt umfassender anzusehen. Letztendlich war es mir egal, denn so konnte ich die Stadt voll und ganz auf mich wirken lassen und erste Impressionen sammeln. Wie gesagt, diese Reise habe ich so viel anders erlebt, als meine früheren Reisen, aber ich konnte mich voll und ganz auf die Stadt einlassen.

Zuerst genossen wir die letzten Minuten des Sonnenuntergangs am Hafen. Es war ein eindrucksvolles Bild, wie die ganzen Boote von dem warmen Licht umschmeichelt wurden. Der Blick auf diese malerische Kulisse lud zum Träumen ein und ließ auch mich kurz innehalten. Solche Momente sind einfach Goldwert.

Als die Dunkelheit langsam einsetzte, spazierten wir durch Novigrad und blieben bei einem kleinen Markt hängen. Gleich beim ersten Stand kam ich mit dem Verkäufer ins Gespräch. Er war Landwirt und Imker, brannte seine eigenen Liköre mit seinen frisch geernteten Früchten und darüber hinaus sprach er ein perfektes Englisch. Wir unterhielten uns über seine Produkte, Nachhaltigkeit und landeten schlussendlich bei Österreich. Er erzählte mir ganz aufgeregt, dass seine Tochter in Wien studiert und er auch ein paar Wörter Deutsch spricht. Viel war es nicht, aber es war lustig, wie er mich damit beeindrucken wollte. Zum Schluss durfte ich noch seinen Kirschlikör verkosten, den ich letztendlich für Alex als Mitbringsel gekauft habe.

Verliebt habe ich mich vor allem in eine ganz besondere, kleine Gasse. Über mir hingen bunte Regenschirme, während ich an den zahlreichen kleinen Shops vorbei spazierte. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Moment zu etwas ganz besonderem machen.

Ausklingen ließen wir unseren Abendausflug im Vergnügungspark. Die Tante spendierte dem Kind eine kleine Zugfahrt und kurz bevor es zurück ins Hotel ging, ließ ich auch noch eine Runde in einem Lokal springen. An diesem Tag hatte ich wohl die Spendierhosen an.

Ich kann es euch nur wärmstens ans Herz legen, Novigrad zu besuchen. Eine malerische Altstadt, die trotz buntem Treiben noch dieses gewisse „Ruhepol-Flair“ versprüht.

 

 

Life Update #3: Über Pläne & Ziele

 

14 Tage ist das neue Jahr nun schon alt. Wow, wie die Zeit vergeht. Ich habe das Gefühl, sie fliegt nur so an mir vorbei, obwohl ich sie momentan am liebsten anhalten würde. Ich fürchte mich ein bisschen vor der Jahresmitte, weil diese Zeit für mich noch so ungewiss wirkt. Das Ende vom Anfang oder der Anfang vom Ende? Wir werden sehen.

 

 

Life Update

Über Pläne & Ziele im neuen Jahr

Okay, okay. Der letzte Satz klingt sehr, sehr pessimistisch. Den Anfang vom Ende wollen wir nicht heraufbeschwören und es wird bestimmt keinen Weltuntergang für mich geben, obwohl es sich momentan so anfühlt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich freue, wenn ich das Wort Universität nicht mehr in meinem Blog niederschreiben muss, aber inzwischen ist es so ein großes Thema in meinem Leben, sodass dieses Wort doch noch in einigen Life Updates fallen wird. Ja, ja. Ihr als meine Leser wisst am besten, was mich aktuell beschäftigt und es ist immer noch dieses letzte Semester. Und das macht mir wirklich große Sorgen.

Doch kommen wir kurz zum Update: Mit der Uni ist soweit alles geritzt. Die letzte Prüfung habe ich bestanden und imaginär kurz die Sektkorken knallen lassen, bis ich mir wieder diese eine Sache in mein Bewusstsein gerufen habe: Diplomarbeit. Gestern habe ich endlich meine Praktikumsbestätigung abgeholt und somit ist auch die pädagogische Ausbildung meines Studiums abgeschlossen. Nächste Woche machen wir die letzte Seminararbeit fertig. Ich bin damit sozusagen scheinfrei, habe alles geschafft, was ich brauche und dann habe ich wirklich keine Ausrede mehr, mich nicht um meine Diplomarbeit zu kümmern. Weil ich meinen Teil zur letzten Seminararbeit schon so gut wie vollständig abgeliefert habe, bleibt mir momentan sowieso nichts anderes übrig, als mich an meine Abschlussarbeit zu setzen, schließlich möchte meine Wenigkeit doch irgendwann mal den Magister vor dem Namen stehen haben.

Also habe ich diese Woche versucht, meine Gedanken zu strukturieren und mir einen groben Plan zu erstellen. Was muss noch auf die To Do Liste, um ans Ziel zu kommen? Und als ich mir diese To Do Liste zusammengestellt habe, ist mir richtig schlecht geworden. Ich habe zwar schon einige Seiten geschrieben, doch irgendwie komme ich mir momentan echt planlos vor. Rechercheloch! HILFE!!!

 

 

Alles noch einmal von Anfang

Ich war richtig euphorisch, als ich mein Thema bekommen habe. Ich habe es geliebt und war stolz drauf. Obwohl mich mein Thema immer noch brennend interessiert, hasse ich es momentan ein bisschen. Nicht weil ich mich nicht mehr damit beschäftigen möchte, oder weil es mir zu schwer ist, sondern einfach weil ich nicht weiß, wie ich am besten an die Sache herangehen soll. Dabei habe ich mich wirklich gefreut, mich näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich mag es nach wie vor, doch momentan verfluche ich es wirklich. Ich merke gerade den enormen Unterschied zwischen Seminararbeiten und Diplomarbeiten. Zumindest gibt es diesen Unterschied, wenn man es sich nicht allzu einfach macht und irgendein 08/15 Thema nimmt, welches schon x-mal untersucht wurde. Kommt an der Uni ja auch immer wieder vor. Und dann möchte ich mich selbst am liebsten schlagen, weil ich es mir selbst nicht leicht gemacht habe.

Seit Tagen nun schon gebe ich den Suchbegriff „Panik vor der Diplomarbeit“ bei Google ein und zumindest finde ich hier ein paar tröstende Foreneinträge. „Keine Angst – es geht fast jedem so. Jeder weiß am Anfang nicht, was er mit seinem Thema anfangen soll, doch dann geht es wie von selbst.“ Vorstellen kann ich mir das zwar nicht, aber nun gut, kurz vor dem Ende das Studium zu schmeißen, wäre wohl ziemlich bescheuert. Darum alles noch einmal von Anfang! Ich muss mich einfach nur zusammenreißen. Irgendwann wird mir der Knopf schon noch aufgehen und dann fühlt es sich so an, als würde nicht ich die Arbeit schreiben, sondern meine Hände tippen sie wie verzaubert von selbst. Aber das sollte am besten noch vor Mai sein, denn SPÄTESTENS da möchte ich abgeben. Lieber wär es mir natürlich früher.

 

 

Ziele und Pläne: Reisen

Natürlich sieht das Jahr nicht ganz so grau für mich aus. Zumindest gibt es einzelne Lichtblicke, die ich mir erhoffe. Geplant sind Reisen noch nicht, aber ich will unbedingt neue Städte in Europa besuchen. Da ich 2016 drei neue Städte kennengelernt habe, nehme ich es mir zum Ziel, auch im Jahr 2017 drei Städte zu besuchen. Rom wäre eine gute Idee, denn da der Vatikan eine Enklave in Rom ist, könnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Aber große Ziele und Pläne habe ich wirklich nicht, denn am Ende verschlägt es mich dann doch noch zu einem anderen Domizil. Das habe ich vor allem 2016 gemerkt. Am Plan stand Malta, letztendlich besuchte ich dann mit Ungarn, Slowenien und Deutschland doch andere Länder. Darum entscheide ich es spontan, doch bevor die lästigen Pflichten noch nicht abgeschlossen sind, will ich erstmals nicht verreisen. Ich weiß nicht warum, aber ich kann die Reise dann einfach nicht genießen, wenn ich noch andere Dinge im Hinterkopf habe.

 

Ziele

 

Ziele und Pläne: Blog & YouTube

Auch meinen Blog möchte ich wieder ein bisschen nach vorne treiben. Ich kann es immer wiederholen. Die Freude am Bloggen geht einfach nicht verloren. Klar, er wird in den kommenden Monaten wahrscheinlich etwas zu kurz kommen und ehrlich gesagt bin ich schon richtig froh, wenn ich meine Steuererklärung für den Blog pünktlich abliefern kann. Doch Café Au Lait ist gleichzeitig auch ein Lichtblick. Es gibt nichts, auf das ich mich mehr freue, als endlich wieder den Fokus auf mein Baby zu legen. Und wenn dann alles vorbei ist und die Uni dann hoffentlich endlich abgeschlossen wurde, gilt meine ganze Aufmerksamkeit nur noch dem Blog. Darum freue ich mich auf einen tollen Sommer, den ich endlich wieder richtig genießen kann. Ich liebe es einfach, meinen Blog mit Sommerthemen zu bestücken und das ist einfach ein ganz, ganz großes Ziel.

Inzwischen wird auch meine Leidenschaft für das Video drehen immer größer. Mittlerweile hat mein YouTube Kanal schon mehr Follower, als mein Blog bei Bloglovin und es macht mir einfach Spaß, dabei zuzusehen, wie mein Kanal wächst. Auch wenn er nur sehr langsam wächst, aber er wächst. Ich liebe es, mich mit meinem Schnittprogramm Final Cut Pro Trial auseinanderzusetzen und ich habe schon so viel neues entdeckt. Deswegen möchte ich unbedingt regelmäßiger Videos online stellen. Aber keine Angst: Mein Blog ist und bleibt mein Hauptmedium, denn was ist besser, als schreiben und fotografieren? Gar nichts!

 

Diese schönen Fotos hat Christina von Christina Waitforit von mir gemacht!

 

Foto Travel Diary: Berlin in pictures

 

Erstmals hoffe ich natürlich, dass ihr einen tollen Start ins neue Jahr hattet. Wie versprochen gibt es heute den letzten Post zu meinem Kurztrip nach Berlin. Ich bin ehrlich: Zuerst wusste ich gar nicht, wie ich diesen Post aufbereiten sollte. Soll ich einen klassischen Travel Guide machen oder ein Travel Diary? Nun, ihr wisst, dass die Reise für uns ganz anders verlaufen ist, als wir uns das vorgestellt haben. Außerdem sind Alex und ich nicht die typischen Touristen, die jede Sehenswürdigkeit von A nach B abklappern, obwohl wir uns in Berlin natürlich mehr anschauen wollten. Trotzdem – wir beide gehören eher zu dem Typ „Hey, lass uns in eine Stadt reisen und mal schauen, was wir mit dieser Reise anfangen.“ Hauptsache wir können viiiiiiel fotografieren. Darum habe ich mir gedacht, ich verzichte auf einen Travel Guide und mache ein Travel Diary für euch. Jedoch kein klassisches Travel Diary, sondern ein Travel Diary in Pictures.

Deswegen werde ich in diesem Post mit Ausnahme von ein paar Hard Facts nicht allzu viele Worte verlieren. Im Vordergrund steht die Reise in einem fotografischen Blickwinkel und kein ellenlanger Aufsatz, der beschreiben sollen, was wir gemacht haben. Ich hoffe, die Bilder wirken auf euch und lassen euch erahnen, wie unsere Tage in Berlin aussahen. Auch wenn es nur ganz wenige sind.

 

Meine Reise nach Berlin

Die Hard Facts

Bevor ich die Bilde zeige, noch ein paar kurze Facts. Wir waren insgesamt 3 Tage in Berlin. Übernachtet haben wir im Novotel Berlin am Tiergarten (-HIER- der Bericht). Ein 48 Stunden Ticket kostete uns ca. 18 Euro. Damit konnten wir alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Da unser Ticket am letzten Tag abgelaufen ist, kostete uns der Einzelfahrtausweis zurück zum Flughafen 2,70 Euro, also wesentlich teurer, als in Budapest, aber etwas günstiger, als in Graz. Darum ein vollkommen normaler Preis für eine westeuropäische Stadt.

Berlin ist besonders gut geeignet für (junge) Menschen, die offen für kulturelle Begegnungen sind und Menschen, die sich für Zeitgeschichte interessieren.

Geflogen sind wir mit Air Berlin. Das Ticket haben wir ca. einen Monat vorher gebucht und hat uns 150 Euro gekostet (Hin- und Rückflug). Etwas schade finde ich es, dass wir während des Fluges kein gratis Getränk bekommen haben. Natürlich war es ein günstiger Kurzstreckenflug, aber als ich damals nach Frankfurt mit einer anderen Linie geflogen bin, gab es neben einem Freigetränk sogar noch einen kleinen Snack for free.

 

 

Berlin in Pictures

 

 

 

Novotel Berlin am Tiergarten

 

*Werbung – Dieser Bericht beinhaltet Werbung. Die Übernachtungen inkl. Frühstück und das Boxtraining wurden von dem Hotel übernommen. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

4 Sterne, 6 Stockwerke und ein ganz besonderes Zimmer. So würde ich meinen Aufenthalt im Novotel Berlin am Tiergarten mit kurzen Worten beschreiben. Alex und ich durften drei aufregende Tage in einem „MyRoom“ des Hotels verbringen. „MyRoom“ bedeutet, dass sich das Zimmer von den anderen Zimmern des Hotels abhebt und von einem Mitarbeiter des Hauses individuell gestaltet wurde. Dabei steht jeder „MyRoom“ unter einem anderen Motto und soll die persönlichen Interessen der Mitarbeiter widerspiegeln.

 

Novotel Berlin am Tiergarten

 

Novotel Berlin am Tiergarten

MyRoom Rumble in the Jungle

Unser Zimmer stand unter dem Motto „Rumble in the Jungle“. Wie der Name verrät handelt es sich hierbei um ein Boxzimmer. Keine Angst! Alex und ich standen nicht plötzlich in einem Boxring. Das Zimmer wurde mit passenden Elementen aufgehübscht, wie beispielsweise  Medaillen, Bildern und einem Boxsack. Da uns während unseres Aufenthaltes ein Boxtraining bevorstand, konnten wir bereits am Boxsack ein bisschen üben. (-HIER- geht es zu meinem Berlin Vlog, wo ihr tolle Eindrücke von meinem Boxtraining bekommt)

Das Zimmer war für meine Verhältnisse wahnsinnig geräumig, das Bett genau richtig und sehr gemütlich. Vom Bett aus hatten wir eine tolle Aussicht über Berlin und konnten von hier aus sogar die Siegessäule bestaunen. Am Schreibtisch hatten wir ebenfalls einen wunderschönen Ausblick. Dank den Panoramafenstern bot das Zimmer genügend Licht für Fotos, was bei den leider regnerischen Wetterverhältnissen auch bitternötig für mich als Bloggerin war. Außerdem war das Zimmer mit einer stylischen Minibar, einer Nespressomaschine und einem Wasserkocher ausgestattet. Besonders aufmerksam war der Obstteller und die Flasche Wasser in unserem Zimmer.

Ein großer Pluspunkt: Badezimmer und Toilette waren voneinander getrennt. Obwohl das für mich kein großes Kriterium ist, finde ich es doch komfortabler, wenn diese beiden Räume getrennt voneinander sind. Deswegen war im Badezimmer nicht nur Platz für eine Dusche, sondern auch für eine Badewanne.

 

 

Das Hotel

Für einen Citytrip besitzt das Novotel Berlin am Tiergarten die beste Lage, insbesondere wenn man die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Berlin besichtigen möchte, wie beispielsweise den Fernsehturm oder das Brandenburger Tor. Es liegt direkt neben der S-Bahn, die aber absolut kein Störfaktor ist. Ich persönlich habe sie in der Nacht nicht gehört, Alex nur ab und zu, hat es aber nicht als störend empfunden.

Das Vier-Sterne-Hotel hat insgesamt sechs Stockwerke, unser „MyRoom“ lag hier im höchsten Stockwerk. Darüber hinaus verfügt es über einen Wellness Bereich (Sauna und Fitnessstudio), einer Hotelbar und einem Restaurant. Für die Kinder gibt es sogar einen Videospielbereich. Im Sommer ist vor allem die Sonnenterrasse ein Highlight, welche wir allerdings aufgrund der kalten Witterung nicht in Anspruch nahmen.

 

 

Breakfast Heaven

Während unseres Aufenthalt nutzten wir nur das Frühstücksangebot und das war der reinste „Breakfast Heaven“. Wer Frühstück genauso sehr liebt, wie ich, wird vollends auf seine Kosten kommen. Das Novotel Berlin am Tiergarten bietet eine große Auswahl an Wurst, Käse, Lachs, Müsli, Joghurt, Obst, Gemüse uvm. Zudem gibt es verschiedene Eigerichte, das Omelett kann man sich sogar frisch zubereiten lassen – mit Zutaten, die man gerne mag. Ich frühstücke am Liebsten süß, darum liebte ich vor allem die Waffeln mit Vanillesauce & Grütze und die Pancakes mit Ahornsirup.

 

 

Fazit

Ein absolut empfehlenswertes Hotel mit geräumigen Zimmern, freundlichem Personal und variationsreichem Frühstück. Das Novotel Berlin am Tiergarten ist für Familienurlaube genauso gut geeignet, wie für Geschäftsreisen.

 

 

Anschrift

Novotel Berlin am Tiergarten ****
Straße des 17 Juni 106-108
10623 Berlin
GERMANY
Tel.: +49 30/ 600 350
Homepage

 


 

Advertorial

*Herzlichen Dank an das Novotel Berlin am Tiergarten für die Einladung zu diesem wunderbaren Hotelwochenende in Berlin. Die Meinung dieses Blogbeitrages ist zu 100% meine eigene. 

 


 

Travel Diary: Prague (Nov 2k15)

Travel Diary

I Love Prague

I am back! Nicht nur hier auf meinem Blog, den ich aufgrund diverser technischer Probleme ruhen lassen musste, sondern auch aus Prag. Wer mir auf Instagram folgt, hat es schon mitbekommen: Miss Lait verweilte einige Tage in Prag. Wieder eine europäische Hauptstadt auf meiner Liste, die ich abhaken kann, denn im Rahmen meines Geographiestudiums durfte ich an einer spannenden Exkursion in die Tschechische Republik teilnehmen.

 

DSC_0192 Prague

 

Life Goal: Die Europäischen Hauptstädte

Bevor ich zum Wesentlichen komme, möchte ich euch kurz etwas über mein „kleines“, feines Lebensziel erzählen. Wer den Blog von Anfang an mitliest, weiß womöglich bereits, dass ich davon träume, jede europäische Hauptstadt zumindest einmal in meinem Leben besucht zu haben. Nun ja, meine Reiseliste trägt noch nicht so viele Häkchen, denn nach Wien und London reiht sich Prag erst als dritte Hauptstadt auf meiner „Abgehakt“-Liste ein. Nichtsdestotrotz habe ich schon einige Länder besucht: Kroatien, Ungarn, Italien, die Schweiz, Deutschland und noch einige mehr. Doch in die Hauptstädte habe ich es bis jetzt noch nicht geschafft. Als es zum ersten Mal in meinem Leben in die Tschechische Republik ging, führte mich mein Weg (oder der Zug) direkt in die europäische Hauptstadt Prag.

 

DSC_0373 DSC_0489

 

A Geography Students Life

Im Rahmen meines Geographiestudiums müssen oder dürfen wir Studenten an Exkursionen teilnehmen. Zwei davon sind Pflicht. Jetzt, wo sich mein Studium dem Ende zuneigt und ich nur noch zweieinhalb Semester studieren werde/möchte, habe ich es endlich auf meine erste Exkursion geschafft. Als ich bei den Anmeldungen Prag entdeckte, stand für mich sofort fest: Da will ich hin. Dank harter Arbeit, viel Fleiß, Ehrgeiz und leider auch Stress, durfte ich mir diesen Wunsch erfüllen und hatte genügend Prüfungen, Seminare und andere Lehrveranstaltungen absolviert, um an der Exkursion teilzunehmen. Juhu!

 

Meine erste Exkursion war ein Erlebnis, welches ich nicht mehr vergessen werde! Ich habe nicht nur eine tolle und vor allem wunderschöne Stadt kennengelernt, sondern auch wieder zahlreiche neue Studenten und Studentinnen meiner Studienrichtung, die ich vorher nicht kannte.

 

Geographische Exkursionen lohnen sich nicht nur, weil sie unser eigenes Fachwissen erweitern oder wir auf Reisen sind, sondern auch, weil man neue Leute kennenlernt, mit denen man zumindest eine Gemeinsamkeit, das gleiche Studium, teilt. Wir waren eine coole Truppe, die an und für sich wirklich gut miteinander harmoniert hat.

 

DSC_0403 DSC_0406

 

Das war meine erste Exkursion

Mein erster Eindruck

Ich muss sagen: Prag hat mich positiv überrascht. Ich selbst habe mir unter einer ostmitteleuropäischen Stadt etwas vollkommen anders vorgestellt. Natürlich weiß ich, dass sich die Hauptstädte oftmals von den anderen Gebieten eines Landes unterscheiden, aber wie bereits erwähnt habe ich mir unter Prag etwas vollkommen anderes vorgestellt. Gerade wenn man noch nicht im Osten Europas war, verlässt man sich auf das, was man vom Hören kennt. Man malt sich innerlich sein eigenes Bild aus und verankert dieses Bild in seinem Kopf.

Trotzdem merkt man, dass das Stadtbild anders ist, als jene im westlichen Teil Europas. Prag ist etwas düsterer, als Graz, Wien oder Triest, wo ich Mitte September war. Während Triest vor Helligkeit nur so strahlte, war das Stadtbild in Prag gedämpfter.

 

DSC_0447

 

Das historische Erbe der Stadt

Prag ist moderner, als ich mir gedacht hätte. Besonders auffällig fand ich die Straßen. Ich habe kaum Asphalt entdeckt. Stattdessen dominierten Pflastersteine. So gut wie die halbe Stadt ist verpflastert, was mir persönlich ein komplett neues Stadtbild gezeigt hat. Außerdem ist Prag eine Stadt mit enormen historischen Hintergrund. Wir besichtigten zahlreiche Bauwerke in den unterschiedlichsten Baustilen. Barock, Renaissance, Postmoderne, Kubismus, Klassizismus und vieles mehr. Darunter zahlreiche Palais, die wir am letzten Tag kartieren und den diversen Baustilen zuordnen mussten. Und wir legten unser Augenmerk auf zahlreiche weitere Besonderheiten der Stadt: Stadtzerfall, Satellitenstädte, Stadterneuerung, physiognomische und funktionelle Aufwertungen und vieles mehr. 

 

DSC_0054

 

So habe ich Prag erlebt

Obwohl wir mitten im Geschehen waren, war es gar nicht so einfach, die Stadt kennenzulernen. Natürlich waren wir jeden Tag fleißig on Tour und schauten uns viel an, aber dadurch, dass es eine Studienreise war, stand die Uni im Vordergrund. Es blieb wenig Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkundigen und so war es schwierig, das Leben der Stadt einzufangen. Dafür konnten wir die Vergangenheit der Stadt einfangen und lernten viel über die Geschichte Prags kennen, was uns einen enormen Input vermittelte. Sollten wir einst als Lehrer und Lehrerinnen mit unseren Klassen zurückkehren, können wir ihnen viel historisches über die Stadt erzählen.

Was mir persönlich allerdings aufgefallen ist: in Prag herrscht eine kleine Coffeeshop-Kultur. Von denen habe ich viele entdeckt. Davon nicht nur Starbucks und Costa. Besonders gut gefiel mir auch die Kunst, sowie die hübsch drapierten Fensterscheiben. Es gab so viele Highlights (nicht nur auf die Stadt bezogen), die ich euch nicht vorenthalten möchte.

 

DSC_0148 DSC_0479

 

Mein Geburtstag

Am Mittwoch, 11. November 2015, hatte ich Geburtstag und wurde 24 Jahre alt. Schon lange nicht mehr habe ich meinen Geburtstag so richtig gefeiert und ich war gespannt, wie der diesjährige so werden wird. Begonnen hat der Tag früh, aber das ist kein Wunder. Immer, wenn ich auf Reisen bin, stehe ich sehr früh auf. Nicht gewollt, aber meistens werde ich kurz vor sechs immer wach. Es stört mich aber auch nicht, denn so kann ich die Zeit oftmals für einen Morgenspaziergang nutzen. Das habe ich auch an meinem Geburtstag getan. Mir war das ganz Recht, denn ich wollte einfach noch ein paar Minuten für mich alleine haben. Da ich bereits viel von dem Coffeeshop „COSTA“ gehört habe, habe ich mich in einen hineingesetzt und mir meinen ersten Geburtstagskuchen für den Tag gegönnt und einen weihnachtlichen Gingerbread Latte Macchiato getrunken. Besser hätte mein Geburtstag nicht starten können, vor allem weil sich meine Mama noch bei mir gemeldet hat, während ich meinen Cheesecake gemampft habe.

Der Laden ist übrigens ganz nett, aber im Vergleich finde ich Starbucks etwas besser und von dem gibt es nicht gerade wenig in Prag. Ich bin ständig daran vorbeigelaufen. Komischerweise habe ich aber nie einen gefunden, wenn ich einen wollte.

 

DSC_0287 DSC_0288

 

Anschließend gab es im Hotel Frühstück. Für die Exkursion mussten wir wirklich nicht viel zahlen und trotzdem war das Frühstücksbuffet genial und vielfältig. Es gab wirklich für jeden etwas. Einzig und alleine die Tassen hätten größer sein können. Madame braucht schließlich viel Milchschaum. An meinem Geburtstag gab es übrigens ein reichlicheres Frühstück, als sonst: Spiegelei, Mohnweckerl, Gemüse, Butter, Minitopfengolatsche, Müsli und Pancakes mit Schlagobers und Heidelbeermarmelade. Wie ihr seht, habe ich richtig reingehauen, aber einmal genussvoll frühstücken kann nicht schaden. Dafür war ich den halben Tag lang pappsatt.

 

DSC_0289 DSC_0290 DSC_0294

 

Der Vormittag und halbe Nachmittag ging wieder einmal für die Uni drauf. Wir haben uns noch ein bisschen etwas angeschaut. Ein bisschen trist fand ich es, dass wir ausgerechnet zu meinem Geburtstag in eine Satellitenstadt gefahren sind. Das sind sozialschwache Städte mit Plattenbauten und alles andere, als schön. Leben möchte ich dort nicht und es hat mir gezeigt, wie glücklich ich mich schätzen kann, dort zu leben, wo ich lebe. 

Glücklicherweise stand uns der restliche Nachmittag bis 18 Uhr zur freien Verfügung. Ich habe die Zeit genutzt, ein bisschen durch den Weihnachtsmarkt zu bummeln und zu fotografieren, aber dazu später mehr. Abends ging es dann nach unserem täglichen Seminar endlich zu meinem Big Birthday Bash! Schon vor einem Monat habe ich im Hardrock Café reserviert, dem größten in Europa. Bevor es dorthin ging, haben wir noch einen Glühwein getrunken und auf meinem Geburtstag angestoßen. Dort gab es von meinen Studis bereits das erste Ständchen. (DANKE) 

Das absolute Highlight jedoch war im Hardrock Café. Nicht nur, dass an diesem Tag eine ABBA Coverband spielte (es war so genial) und wir ein wahnsinnig leckeres Essen genossen haben (für mich gab es Fried Shrimps mit Fries und OMG KARTOFFELPÜREE, das ich in Ketchup ertränkt habe), es gab auch eine kleine Geburtstagsüberraschung für mich. Zwei Kellner kamen mit einer Birthday Surprise an unserem Tisch und stimmten ein weiteres Ständchen an. Ganz ehrlich: ich habe mich schon lange nicht mehr so besonders gefühlt und es war wirklich schön. Nur – wenn ich gewusst hätte, dass ich noch einen Eisbecher bekomme, hätte ich den Oreo Cheesecake nicht bestellt :D. Danach war mir nämlich ordentlich schlecht und ich hatte einen Zuckerschock. Aber das war es wert! Der Kuchen war genial, genauso wie das Eis.

Abschließend sind wir noch fortgegangen und haben bis halb fünf gefeiert. Es war der beste Geburtstag seit langem und ich danke allen, die diesen Tag mit mir gefeiert und ihn zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. So ganz vorbei ist meine „Geburtstagssause“ allerdings nicht. Ich habe meine Mädels richtig vermisst und fand es schade, dass wir nicht den Tag zusammen verbringen konnten, aber das wird nachgeholt. To be continued. Zumindest auf Instagram werdet ihr auf dem Laufenden gehalten. Auf jeden Fall soll es ganz gemütlich werden.

 

Das Bier

Bier als Highlight? Na klar! In Prag ist das Bier wahnsinnig günstig – günstiger als Wasser. Als ich davon gehört habe, war ich bereits der festen Überzeugung, dass das Bier nicht sonderlich gut schmecken konnte, aber ich fand es wirklich wahnsinnig gut. Trotzdem mag ich unser „Ösi-Bier“ lieber und spätestens nach meinem Geburtstag konnte ich kein Bier mehr sehen. Das wird jetzt vorerst mal eine ganze Weile so bleiben.

 

DSC_0314

 

Christmas in Prague

In Prag herrscht bereits Weihnachtsstimmung durch und durch. Zahlreiche Weihnachtsstände haben ihre Zelte aufgeschlagen und alles ist wunderschön beleuchtet. Das Beste: typisches Weihnachtsmarktessen. Der Baumkuchen mit Vanillezucker war göttlich.

 

DSC_0386 DSC_0390 DSC_0395

 

An den Weihnachtsmärkten wurde auch deutlich, wie wichtig Kunst und Handwerk für Prag zu sein scheint. Es gab so viele wunderschöne Stände mit selbstgefertigten Sachen: Honiglöffel, Strickwaren, Schnitzereien uvm. Sogar ich bin hier ein bisschen in Weihnachtsstimmung gekommen.

 

DSC_0404 DSC_0396

 

Weitere Highlights und Besonderheiten

  • Kunst, Handwerk und Straßenmusik
  • Straßenkunst (SEIFENBLASEN!!!)
  • Prag ist -im Vergleich zu anderen Groß-/Hauptstädten-  wahnsinnig ruhig. Die Leute sind viel gelassener, als in anderen Städten
  • Die Aussicht von Hradschin aus
  • Das Hokkaido Kürbis Eis von Angelato 

Übrigens – trotz Zeitmangel blieb sogar ein bisschen Freiraum, um meine Kronen rauszuhauen. Hier meine kleine Ausbeute in Bildern. Wisst ihr, was das süßeste an der ganzen Sache ist? Baby’s erste Tasse! Die habe ich nämlich meinem bezaubernden Neffen mitgebracht (der übrigens schon Laufen und „Goudi“ sagen kann – sein Lieblingswort ist allerdings „Bühe“, damit meint er Kühe)

Bought in Prague Prag Haul 2 Sephora

Weingut Fiegl in Oslavia/Italy

Weingut Fiegl

Fiegl viticoltori a Oslavia

Huch! Heute ist es tatsächlich soweit. Mit dem Weingut Fiegl in Oslavia enden meine Postings zu meiner Triestreise. Danach wird ein bisschen weniger Travelling auf dem Blog einkehren. Wobei – in drei Wochen geht es endlich nach Prag. 

Heute stelle ich euch den Abschluss unseres kleinen Ausfluges vor. Bevor es nach Hause in die wunderschöne Steiermark ging, machten wir einen kurzen Abstecher nach Oslavia. Dort erwartete uns eine Besichtigung über das Gelände des Weingutes Fiegl, welche mit einer Weinverkostung abgerundet wurde.

 

Weingut Fiegl

 

Oslavia – Strada del vino e delle ciliegie

Die Straße des Weins und der Kirschen

Bevor ich zum lustigen und spannenden Teil dieses Posts übergehe, nämlich der feuchtfröhlichen Sauferei, äh, ich meine natürlich der Verkostung, kann ich alte Geographin es einfach nicht lassen, ein bisschen über die topographische Lage Oslavias zu plaudern und euch ein paar Hintergrundinformationen über das Grenzgebiet zu liefern.

Oslavia gehört politisch gesehen noch zu Italien, liegt aber direkt an der Grenze zu Slowenien. Das Gebiet befindet sich in geringer Entfernung zu den Julischen Alpen und der Adria. Die ehrenwerte Bezeichnung als „Straße des Weines und der Kirschen“ hat Oslavia nicht von ungefähr. Das Gebiet ist nicht nur für den hervorragenden Wein bekannt, sondern auch für die Kirschen. Inmitten von zahlreichen Weingärten und Rebstockzeilen haben sich insgesamt sieben Weingüter in diesem wunderschönen Gebiet angesiedelt. Das Weingut Fiegl ist eines davon.

Der Wein Oslavias zählt zu den besten Weinen der Welt. Heute kann man ihn in den besten Restaurants der Welt trinken.

 

DSC_0318 DSC_0319

 

Winery Fiegl

Italy at its finest!

Die Wurzeln der Winzerfamilie Fiegl lassen sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Bis heute ist das Unternehmen in Familienbesitz. Die Philosophie des Weingutes lautet: Das Wesen ihrer Region in ein Glas Wein zu übertragen. Und das ist der Winzerfamilie definitiv gelungen.

Ich bin keine Weinexpertin und bis zu meiner Alterung am 11. November habe ich eine kleine Challenge am Laufen, nichts zu trinken, aber für ein Gläschen Wein bin ich immer offen und zumindest kann ich guten Wein von einem Fusel unterscheiden. Das habe ich meiner schulischen Ausbildung zu verdanken, denn in der vorletzten Klasse gab es die eine oder andere Weinverkostung im Unterricht (ja, wirklich!). An dieser Stelle also Danke an meine alte Schule, dass sie meine Geschmacksknospen hinsichtlich des Weines so hervorragend geschult hat.

 

DSC_0329

 

Die Besichtigung

Nach unserer Ankunft am Weinberg, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe bekam eine deutschsprachige Führung, während die andere, vorzugsweise mit Personen, die der Sprache mächtig waren, an einer englischsprachige Führung teilnahmen. Zu dieser Fraktion gehörte auch ich. Leider habe ich persönlich nicht so viele Informationen mitnehmen können, da ich als persönliche Reisegruppenfotografin und -filmerin fleißig mit fotografieren und aufnehmen beschäftigt war.

Wir wurden durch die Räumlichkeiten geleitet. Uns wurde unter anderem der Weinkeller voller Barriquefässer gezeigt. Somit konnten wir hautnah sehen, wie und wie lange ein bestimmter Wein gelagert wird.

Im Anschluss der Besichtigung folgte eine kleine Weinverkostung, für die liebevoll gedeckt und aufgetischt wurde. Als kleiner Happen standen Salami- und Käseplatten, sowie Weißbrot bereit. Zum Neutralisieren der Geschmacksknospen gab es jede Menge stilles und prickelndes Mineralwasser. 

 

DSC_0336 DSC_0394DSC_0353

 

Die Weine

Uns wurden zahlreiche Weine serviert. Ich schätze, es war wirklich jeder Wein dabei, den das Sortiment hergab. Ich selbst beschränkte mich nur auf eine kleine Auswahl, somit wirklich nur auf Weine, die ich mochte bzw. mögen könnte. Darum habe ich beispielsweise den „Sauvignon Blanc“ abgelehnt. Einer der Weine, den ich neben säuerlichen Weinen, wie Welschriesling oder Veltliner, einfach nicht trinken kann. Dafür habe ich den „Pinot Grigio del Collio“ probiert, da ich Grauburgunder allgemein sehr mag, sowie den „Chardonnay del Collio“, obwohl ich ansonsten keinen Morillon (andere Bezeichnung für Chardonnay) trinke. Mit dem Chardonnay konnte ich mich, wie ich es bereits vermutete, nicht viel anfangen. Jedoch hat er den anderen sehr gut geschmeckt, darum dürfte es sich wohl um einen guten Wein handeln. Er wurde von der Reisegruppe im Übrigen auch fleißig gekauft. Der Pinot Grigio hingegen hat mir ausgezeichnet geschmeckt.

Auch Rotweine wurden serviert, doch von diesen distanziere ich mich lieber. Bei Rotweinen bin ich immer sehr heikel. Ab und zu trinke ich ihn schon, aber ich mag auch hier nur sehr wenige Sorten. Dafür wurde mein Wunsch nach einem Dessertwein erfüllt. Mit dem „Meja“ habe ich ein gutes Tröpfchen gefunden, der mir auf Anhieb sehr gut gefallen hat. Darum habe ich mir auch eine Flasche gekauft. Mit 15 Euro war dieser Wein auch gar nicht so teuer, wenn man bedenkt, dass es sich um eine Spätlese handelt.

Spätlesen haben den Vorteil, dass sie nach dem Öffnen länger halten, als andere Weine. Die Flasche mag zwar etwas klein aussehen, aber dadurch, dass der Dessertwein sehr süß ist, kann man davon auch nicht allzu viel trinken.  

 

DSC_0420

 

Fazit

Mir hat dieser kleine Abstecher sehr gut gefallen. Ich kann das Weingut Fiegl wirklich jedem empfehlen, der gerne Wein trinkt. Mehr Informationen zum Weingut und zu den Produkten findet ihr -HIER-Was mir noch gut gefallen hat, waren die vielen anderen Früchte, die gerade dabei waren, zu reifen. So gab es am Weinberg neben Weinreben auch Khaki- und Feigenbäumen. Habt ihr schon einmal eine selbstgepflückte, frische Feige gegessen? Nein? Ihr wisst gar nicht, was ihr verpasst. Ein Traum! 

Ich selbst warte jetzt nur noch auf die passende Gelegenheit, mein Fläschchen „Meja“ zu öffnen und kann es kaum noch erwarten.

Prosciutteria San Daniele

Follow my blog with Bloglovin

Prosciutteria San Daniele

A Trieste Travel Diary

Über zwei Wochen ist mein kleiner Wochenendausflug nach Triest/Italien schon her. Nun möchte ich euch nicht mehr länger warten lassen und starte endlich mit meinem Traveldiary. Der heutige Post wird nicht der einzige Triestpost bleiben. Da kommen noch einige auf euch zu. Beginnen möchte ich mit unserem ersten Stop in San Daniele. 

DSC_0129

San Daniele

Eine bebende Kleinstadt mit weltberühmten Schinken

San Daniele del Fruili, eine Kleinstadt in der Provinz Udine, ist besonders für eine Sache bekannt und weltberühmt: Für ihren Prosciutto. Aber die Stadt ist viel mehr, als nur eine „Schinkenstadt“, um es salopp zu sagen. Sie hat auch eine kleine Geschichte. 

San Daniele zählt insgesamt über 8.100 Einwohner, ist reich bestückt mit historischen Bauwerken und wurde leider auch schon von dem einen oder anderen Erdbeben heimgesucht. Gravierend waren vor allem die Beben im Jahr 1348 und 1976. 

Im Jahr 1976 wurde San Daniele von einem etwa einminütigen Erdbeben heimgesucht, welches starke Übereinstimmungen mit dem besagten Beben aus dem Jahr 1348 aufwies. Auf der Mercalli-Skala, einer zwölfteiligen Skala, welche die Intensität von Erdbeben misst, erreichte das Beben eine Stärke von 10. Trotz der kurzen Dauer, erlitt die Kleinstadt gravierende Schäden und wurde weitgehend zerstört.

Die Gründe für die Erdbeben liegen darin, dass die Landschaft Friaul in einem tektonisch unruhigen Gebiet liegt. Wie in allen typischen Erdbebengebieten, stoßen hierbei zwei tektonische Platten bzw. Lithosphärenplatten aufeinander: Die Afrikanische Platte und die Eurasische Platte. Der Zusammenstoß bewirkt, dass sich die Alpen auffalten. Darum wird das Gebiet immer wieder von Erdbeben heimgesucht.

DSC_0107

Prosciutteria San Daniele

Ein Schinken, wie man ihn noch nie gegessen hat

Der Grund unseres Stops in San Daniele beruhte nicht darauf, weil wir mehr über die Geographie erfahren wollten (leider). Wir stoppten wegen einer Rundführung, die mir persönlich etwas weniger schmeckte. Wir hielten an der Prosciutteria San Daniele, da das kleine Örtchen besonders für ihren Prosciutto bekannt und vor allem weltberühmt ist. Obgleich Prosciutto für mich zur typischen Kulinarik Italiens gehört, war ich von diesem Programmpunkt weniger begeistert. Als Pescetariarin verzichtete ich somit, an dieser Führung teilzunehmen und wartete stattdessen auf die Reisegruppe. Trotzdem verging die Zeit rasend schnell, denn die Prosciutteria beherbergt unter anderem ein Café und einen süßen, kleinen Shop, der viel mehr Leckereien anbietet, als nur Schinken.

Die freie Zeit nutzte ich somit, mir einen herrlichen Latte Macchiato zu genehmigen, den ich nach der Plärre an der Raststation wirklich mehr als dringend nötig hatte und stöberte danach den ganzen Shop durch, den ich am liebsten leergekauft hätte. Vor allem jede einzelne Köstlichkeit, die auch nur irgendwie Vanille, Cashews, Kokos, Weiße Schokolade oder Mandeln enthielt – und wenn es nur eine kleine Essenz war.

DSC_0039 DSC_0049Prosciutteria_San_DanieleDie Verkostung

Prosciutto, Formaggio e Vino Rosso/Bianco

Nach der Führung, die ich sausen ließ, gab es noch eine Verkostung, welche sogar pescetariafreundlich war. Neben dem San-Daniele-Prosciutto, wurde Käse serviert. So eine Verkostung wird nicht nur mit italienischem Weißbrot begleitet, sondern auch wahlweise mit Rot- und/oder Weißwein. Meiner Mama hat der Prosciutto vorzüglich geschmeckt, aber Vorsicht! Der Prosciutto ist roh, darum ist der Geschmack wirklich sehr intensiv. In der Reisegruppe gab es Teilnehmer, die zwar Fleisch essen, mit dem Geschmack des Prosciutti allerdings wenig anfangen konnten und doch lieber zum Käse griffen.

DSC_0067 DSC_0114

Die Prosciutteria war ein Programmpunkt, auf den ich persönlich verzichten hätte können. Trotzdem gefiel mir der Shop und auch der Latte Macchiato war superlecker. Cool finde ich vor allem, dass der Kaffee in Bella Italia wesentlich günstiger ist, als bei uns. Ich glaube, ich bezahlte nie mehr als 2 Euro für einen Latte Macchiato. Nicht nur in San Daniele, sondern auch in Triest. 

Weitere Eindrücke von unserem ersten Stop habe ich euch in einer Bildergalerie festgehalten.