Tag : Reisen

Traveling around Austria: Osttirol

 

Meine Geo-Exkursion nach Osttirol war wohl die anstrengendste Exkursion, die ich im Laufe meines Studiums gemacht habe. Okay, okay, das klingt beim ersten Hinlesen überdramatisch, denn eigentlich müssen wir nur zwei machen, aber im Vergleich zu meiner letzten Exkursion nach Prag (-HIER-), war die Sommerexkursion deutlich anspruchsvoller. Zumindest wenn man von dem „sportlichen“ Aspekt ausgeht, denn meine Kondition wurde ziemlich auf die Probe gestellt.

 

Panorama

 

Osttirol

Dort, wo die Natur noch Natur ist

Ich habe es bereits des Öfteren erwähnt, dass ich im Zuge meines Geographiestudiums zwei Exkursionen machen muss. Für ein Mädchen, dessen Herz ständig nach der Ferne schreit, ist das eine optimale Grundvoraussetzung, um mehr von der Welt zu sehen – auch wenn es „nur“ Österreich ist. Natürlich unterscheiden sich universitäre Exkursionen deutlich von einem Urlaub, denn davon kann ich nicht wirklich sprechen. Die Exkursion war verbunden mit zahlreichen Fußmärschen und Wanderungen, sowie kurzen oder manchmal auch längeren Stops, um Wissen vermittelt zu bekommen. Im Grunde genommen ist es nichts anderes, als eine Lehrveranstaltung außerhalb der Hörsäle und Seminarräume, darum bleibt für Erholung auch keine Zeit. Natürlich beschäftigt man sich abends mit außeruniversitären Tätigkeiten, die klischeehaft nach Studenten schreien (man kann sich denken, wovon ich spreche 😉 ), doch der Tag gehört einzig und alleine der Wissensvermittlung. Ich erspare euch Details zur Geologie, zum Tourismus oder anderen Themen, die wir behandelt haben, sondern versuche euch meine persönlichen Eindrücke, die ich von Osttirol gesammelt habe, zu vermitteln.

Für typische Stadtkinder, die nichts anderes gewohnt sind, als hohe Bauten und viel Verkehr, mag der Besuch in einer derartigen Gegend zu allererst ein kleiner „Kulturschock“ sein. Auch wenn ich selbst in einer Kleinstadt wohne und es nicht weit in ländliche Gebiete habe, so ist das Talleben, eingeschlossen von zahlreichen Bergen, ebenso für mich etwas ganz anderes. So gerne ich auch am Land bin, aber selbst ich kann mir nicht vorstellen, eingeschlossen in einem Tal zu leben, da ich mich ansonsten zu sehr von der Außenwelt abgeschottet fühlen würde. Für mich persönlich ist es ideal für Kurzurlaube, denn ich bin, wenn auch selten, gerne in den Bergen, aber dauerhaft wäre es nichts für mich. Osttirol ist definitiv ein Fleckchen Erde, wo die Natur noch Natur ist. Dort wo man Alm- und Landwirtschaft noch hautnah erleben kann, wo aber auch der Tourismus dominant vertreten ist.

 

Osttirol Lienz KircheOsttirol Osttirol Lake1

 

Berge, Seen und Wandern

Im Zuge dieser Exkursion waren wir in einigen Osttiroler Gemeinden. Unser „Basislager“ hatten wir in der Gemeinde Lienz, der mit Sicherheit bekannteste Ort in Osttirol. Wir besuchten noch andere Gemeinden, welche sich im Bezirk Lienz befinden, wie beispielsweise Matrei, Kals am Großglockner (der Großglockner ist übrigens mit  3798 m der höchste Berg in Österreich) oder Prägraten am Großvenediger. Einen weiteren Besuch statteten wir den größten Nationalpark Österreichs ab: Nationalpark Hohe Tauern. Da es während der Exkursion leider immer wieder geregnet hat, habe ich meine Kamera bei diesem Besuch im Bus gelassen. Schade für euch, denn dieser Ort ist wirklich mehr als sehenswert. Dafür habe ich andere Momente für euch festgehalten und genügend Gebirge und Gewässer gibt es trotzdem zu sehen.

Obwohl wir während unserer Osttirol Exkursion viel zu Fuß gegangen sind und einige Höhenmeter erreicht haben, haben wir erst am Tag unserer Abreise einen Gipfel bestiegen. Wer mir auf Snapchat folgt, hat bestimmt gesehen (bzw. gehört), dass mir diese „kleine“ Wanderung mit 300 Höhenmetern einiges abverlangt hat und ich nur noch schnaufend den Gipfel des Rauchkofels (1910 m) erreicht habe (zumindest nicht als Letzte). Dass ich an meiner Kondition stark arbeiten muss, um noch weitere steile und vor allem höhere Gipfel zu erreichen, habe ich bei dieser Besteigung mehr als deutlich gemerkt, aber ich muss auch dazu erwähnen, dass mein letzter Berg schon über ein halbes Jahr her war und die Besteigung des Grazer Hausberges Schöckl (1445 m) ist für mich persönlich auch nicht die größte Herausforderung.

 

Osttirol LienzOsttirol Häuser Osttirol Mountains

 

Empfehlung?

Definitiv. Vor allem wer gerne in der Natur und den Bergen ist. Besonders empfehlen kann ich euch den Nationalpark Hohe Tauern, dort hat es mir persönlich am Besten gefallen. Wenn ihr gut essen gehen wollt, dann geht unbedingt ins Gösser Bräu. Für Vegetarier ist die Auswahl zwar nicht so groß, aber alleine schon wegen dem Dessert (Schokokuchen mit flüssigem Kern #foodporn) einen Besuch wert.

 

Osttirol Hütte Osttirol River c Osttirol Lienz

 

5 Reasons why I wanna travel to Japan

 

Japan – Das Land der aufgehenden Sonne. Über meinem Wunsch alle europäischen Hauptstädte zu bereisen, steht der noch größere Traum einen ostasiatischen Inselstaat im Pazifik zu besuchen. Ich werde oft gefragt, woher meine Faszination für dieses Land rührt und warum ich mir unbedingt den Kulturschock meines Lebens geben möchte. Denn Japan ist kaum mit Europa vergleichbar. Japan ist einzigartig und in meinen Augen definitiv eine Reise wert. Darum möchte ich fünf Gründe erläutern, warum es mich so stark in den ostasiatischen Raum zieht.

 

Japan

Hanami

Hanami sind die traditionellen Kirschblütenfeste, die jedes Frühjahr in Japan zelebriert werden. Die Sakura wird in Japan als Schönheitssymbol angesehen und ist Ausdruck der japanischen Seele. Mit einem guten Glas Sake lässt sich diese Zeit bestimmt standesgemäß genießen. Die besten Plätze für die Kirschblütenbetrachtung wären in Tokyo unter anderem der Ueno Park, der Shinjuku-Gyoen Park, die Kirschbäume entlang des Sumida-Flusses bei Asakusa und entlang des Palastgrabens bei Chidorigafuchi.

 

Byodo

Die Tempel und Schreine

Tempel und Schreine üben eine gewisse Faszination auf mich aus. In Japan gibt es viele Shinto-Schreine, die dazu errichtet wurden, um die einheimische Gottheit (Kami) zu verehren. Im Regelfall dienen Schreine dazu, heilige Gegenstände aufzubewahren. Die Shinto-Schreine wurden als Verehrungsstätten ausgewählt, um sich von den buddhistischen Tempel zu unterscheiden. Der Shintoismus und der Buddhismus zählen nämlich zu den bedeutendsten Religionen in Japan. An Shinto-Schreinen, sowie auch in den buddhistischen Tempeln kann man O-Mamori erwerben. Das sind kleine, bestickte Stoffbeutel, eine Art Talisman, die für gewöhnlich mit kleinen Papierstreifen mit schützenden Kanji gefüllt sind, den sogenannten O-Fuda. Mamori sollten nicht geöffnet werden und verlieren ihre schützende Wirkkraft nach einem Jahr.

Auf diesem Bild seht ihr die Phönix Halle des Byodo-in, einem buddhistischen Schrein in Uji (Präfektur Kyoto). Sieht die Halle nicht einzigartig aus? Ich glaube, hier lässt es sich aushalten.

 

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Das Essen

Okay, Sushi bekomme ich zu Hause auch an allen Ecken und Kanten. Doch landestypisches Essen schmeckt nur im Herkunftsland so gut wie nirgendwo anders. Ich liebe japanisches Essen – nicht nur Sushi. Was mich ganz besonders reizt: Shabu Shabu, eine Art Brühfondue. Das Fleisch würde ich zwar weg lassen, aber richtig interessant finde ich Chrysanthemenblätter, die unter anderem zum Shabu Shabu serviert werden.

Auch die verrückten Süßigkeiten haben mich neugierig gemacht. Ich muss das einfach probieren. Womit ich mich jedoch weniger anfreunden kann, ist das traditionelle japanische Frühstück. Das ist nicht ganz so mein Fall, denn Miso-Suppe und übertrieben gesalzenen Fisch bringe ich am Morgen echt nicht runter.

 

Kyoto

Kyoto und seine Berge

Obwohl das primäre Ziel Tokyo heißt, zieht es mich auch nach Kyoto. Kyoto ist eine der bedeutendsten Städte in Japan und liegt im Westen der Hauptinsel Honshu. Die Stadt wird an drei Seiten von Bergen umgeben, was mein Wanderherz unmittelbar höher schlagen lässt. Darüber hinaus ist Kyoto das kulturelle Zentrum in Japan, was es nicht nur für Touristen reich an Attraktionen macht.

Auf dem Bild seht ihr übrigens Kinkaku-Ji, ein buddhistischer Tempel, der sich im Nordwesten der Japanischen Stadt Kyoto befindet. Sein Name bedeutet auf Deutsch Goldener Pavillon. 

 

Teezeremonie

Die japanische Teezeremonie

Ich bin zwar eine Kaffeetrinkerin durch und durch, doch manchmal darf auch Tee in meine Tasse. Wenn man schon einmal in Japan ist, sollte man unbedingt das Teeritual in einem Teehaus mitmachen. Teezeremonien sind sehr spirituell, so wird der Teeraum als Oase der Ruhe und geistigen Welt angesehen. 

 

Bild via unsplash.com & kaboompics

 

Snapshot Sunday #19: Ljubljana Edition

Snapshot Sunday #19

Ljubljana Edition

Erstmals Frohe Ostern an euch und Happy Birthday Café Au Lait. Heute wird mein Blog vier Jahre alt. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist. Weil der Bloggeburtstag so ungünstig auf den Sonntag fällt und ich nicht schon wieder einen Snapshot Sunday ausfallen lassen wollte, kommt der Geburtstagspost erst ein bisschen später. Seid gespannt.

Der heutige Snapshot Sunday ist ein kleines Special: Ljubljana Edition! Ich habe über 500 (!!) Fotos in Ljubljana gemacht und hätte sie am Liebsten alle gezeigt. Jedoch wollte ich euch in meinem Travelpost nicht mit einer reinen Bilderwelle überfluten. Darum folgen heute ausschließlich ganz viele Fotos aus Laibach.

 

DAS KONZEPT HINTER DEM SNAPSHOT SUNDAY LAUTET: MEHR BILDER, WENIGER TEXT! JEDEN SONNTAG UM 18 UHR KOMMT EIN NEUER SNAPSHOT SUNDAY ONLINE. HIER LASSE ICH MEINE WOCHE (ODER BESSER GESAGT: EIN PAAR TAGE DER WOCHE) FOTOGRAFISCH REVUE PASSIEREN UND VERSUCHE, DIE EINDRÜCKE DES ALLTAGS SO GUT, WIE MÖGLICH FESTZUHALTEN.

 

Tuesday / Ljubljana / Slovenia

Flags

 

FlaggeFlags

 

In Ljubljana ist der Frühling bereits eingezogen

 

TulpenPeonies

 

Art & Culture: Die zauberhaften Seitengassen

 

Seitengassenromantik SeitengasseBooksFahrradLeiterwagerl

 

Totally fell in love with this dog! Looks like a fluffy butterfly

 

Schmetterlingshündchen

 

Love her style

 

Style

 

Work in process

First and second picture taken by Mr. Alex

 

kamerawork Alex seine Griffel xD Edition

 

Wednesday / Wörthersee / Carinthia

Shooting Outtake

 

Outtake

 

Crimey *.* (der eigentlich größer ist als ich – Danke High Heels)

 

xD xD xxD

 

Sunday / Home

Happy Easter

 

Easter

 

Song of the Week

Ich habe mir gedacht, dass es fortan zu jedem Snapshot Sunday einen „Song of the Week“ geben wird 🙂

 

https://www.youtube.com/watch?v=9cT2qs4nKbM

 

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche!

 

Spring in Ljubljana (Slovenia)

Spring in Ljubljana (Slovenia)

Wie manche von euch wissen, bin ich gerade bei meinem besten Freund aka. Partner in Crime aka. Alex in Kärnten. Aufgrund der räumlichen Nähe zu Slowenien haben wir die Gelegenheit genutzt und sind für einen Tag in die Hauptstadt Ljubljana gefahren. Wieder eine Hauptstadt mehr, die ich auf meiner Europa-Liste abhaken kann. Ljubljana oder Laibach gilt als europäischer Geheimtipp. Sowohl ich als auch Alex können bestätigen: Ljubljana ist definitiv einen Ausflug bzw. eine kurze Reise wert. Gute Nachrichten für alle, die sich bereits den Frühling herbeisehnen. Dieser ist in Ljubljana längst eingezogen. Überall blüht es und die Vögelchen zwitschern – ja, es liegt Frühling in der Luft. Vielleicht liegt es auch nur daran, weil Alex und ich wahnsinniges Glück mit dem Wetter hatten.

 

Vögel Vögel3Lisa_Laibach

 

Eine der fotogensten Städte, die ich je besucht habe

Bereits Kerstin hat in ihrem Ljubljana Post geschrieben, dass die Stadt eine der charmantesten Städte ist, die sie jemals besucht hat. Sie hat vollkommen Recht. Ich habe mich ebenfalls sofort in das malerische Bild der Stadt verliebt. Mein Fotografenherz ging auf. Ljubljana bietet DIE perfekten Fotolocations und Motive für einzigartige Bilder. Wer hätte das gedacht, dass mich eine Stadt, fernab von allen europäischen Metropolen wie London oder Berlin, so in ihren Bann ziehen kann? Genau das tut Ljubljana. Vielleicht steht die Stadt bei keinem auf der Topliste, was seine Travel-Bucketlist betrifft. Dabei sollte man genau das tun. Man entdeckt dort am Meisten, wo man sich am Wenigsten erwartet.

 

Laibach Brunnen Häuser

 

Was gibt es in Ljubljana zu sehen?

Ljubljana besitzt wohl einen der schönsten Flüsse, den ich bisher gesehen habe. Die smaragdgründe Farbe des „Ljubljanica“ ist magisch und klar. Kein Wunder, dass ein Großteil meiner Fotos den Fluss zeigen. Ich kann Kerstins Eindruck somit nur bestätigten: Der Fluss ist klar und rein. Ein kleiner Spaziergang entlang des Flusses ist ein absolutes Muss, wenn man in Ljubljana ist. Ansonsten liegt der ganze Charme der Stadt in den Seitengassen, die man unbedingt entdecken muss. Ja, ihr wisst, ich habe ein kleines Faible für Seitengassen. Aber gerade in diese sollte man einen Blick wagen. Es gibt so viel zu entdecken. Tolle historische Gebäude, sowie charmante Restaurants und Cafés. Die frühlingshaften Temperaturen laden bereits dazu ein, draußen zu sitzen. Alex und ich haben sowohl draußen zu Mittag gegessen, sowie unseren Kaffee outside getrunken. Gerade wenn die Sonne aus den Wolken hervorkriecht, kommt Frühlingsstimmung auf.

 

Ljubljana ConverseBrücke

 

Es sind die kleinen Dinge, die eine Stadt für mich ausmachen. Natürlich gibt es bekannte Sehenswürdigkeiten, die man sich als Tourist gerne ansehen möchte. Um ehrlich zu sein, habe ich mich zuvor gar nicht erkundigt, was man sich in Ljubljana alles ansehen kann. Aber das war nicht notwendig. Denn all die Dinge, die eine Stadt charmant machen, habe ich gesehen und selbstverständlich fotografisch festgehalten. Die bereits erwähnten Seitengassen, ein floristischer Balkon, sowie ein Konzert. Simple but significant. 

 

TischBalcony2Laibach Konzert

 

Food & Drinks

Das kulinarische Angebot ist hervorragend. Es war gar nicht so leicht, sich für ein Café und ein Restaurant zu entscheiden. Letztendlich kehrten wir im Makalonca ein – einem modernen Burgerrestaurant direkt am Fluss. Selbstverständlich nutzten wir das schöne Wetter, um am Steg zu sitzen und dort einen Burger zu essen. Das Restaurant ist wirklich sehr empfehlenswert, allen voran das Essen. Kleiner Tipp an alle Veggies und die, die gerne Vegetarisch essen: Probiert unbedingt den Cottage Cheese Burger. 

 

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Ich wünschte, ich könnte euch alle Bilder aus Laibach zeigen. Allerdings sind es einfach zu viele. Sogar der Snapshot Sunday würde übergehen. Darum wird es noch einen gesonderten Post geben – mit zahlreichen, weiteren fotografischen Eindrücken und vergesst nicht, auch einen Snapshot Sunday wird es noch geben. Natürlich auch mit zahlreichen Fotos aus Ljubljana. (Dafür aber wahrscheinlich mit kaum Fotos aus Kärnten – Alex der Langweiler *hust*)

Auf jeden Fall kann ich euch Ljubljana nur ans Herz legen. Eine tolle, sehr sehenswerte Stadt. Macht unbedingt mal einen Abstecher dorthin. 

 

Alex & Lisa in Budapest (Hungary)

Travel with us

Alex & Lisa in Budapest

Mittlerweile ist eine Woche seit unserer Budapestreise vergangen. Heute gibt es sogar eine Premiere auf diesem Blog, denn Alex und ich schreiben diesen Beitrag zusammen. In erster Linie können wir durchaus sagen, dass uns diese Reise sehr gut gefallen hat und wir jederzeit wieder nach Budapest reisen würden. In diesem Beitrag wollen wir euch die Stadt näher bringen und euch auf unsere Reise mitnehmen. Erlebt hautnah unsere persönlichen Eindrücke und wir hoffen, dass ihr mit unseren Tipps Lust bekommt, selbst in die ungarische Hauptstadt zu reisen. Eines soll gesagt sein: Es lohnt sich definitiv!

 

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Sehenswertes in Budapest

Hősök tere (Heldenplatz)

Unsere Reise begann damit, dass wir die typischen Tourismushotspots besucht haben. Leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt, sodass wir uns nicht alles anschauen konnten, was auf unserem Plan stand. Unsere Sightseeingtour begann am Heldenplatz. Dieser war von unserem Hotel aus schnell zu Fuß erreichbar. Der Heldenplatz ist sogar ein Weltkulturerbe der UNESCO und ist aufgrund dessen, dass er ein typischer Tourismuspunkt ist, stark frequentiert. Besonders empfehlenswert ist der Heldenplatz für jene, die sich für Geschichte interessieren. Man findet dort zahlreiche Monumente, Denkmäler und Statuen. Einen besonderen Charme versprüht er bei Nacht – aufgrund der wunderschönen Beleuchtung.

 

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Gellért-Hegy (Gellértberg)

Der Gellért-Hegy ging uns ganz schön auf die Substanz. Vorab gesagt – ihr braucht eine gute Kondition. Wir benötigten (ungelogen) 45 Minuten um die Zitadelle am Gipfel zu erreichen. Aber es hat sich definitiv gelohnt. Obwohl es neblig war, hatten wir trotzdem einen schönen Ausblick auf die Stadt. Ein bisschen erinnerte uns der Gellért-Hegy an den Grazer Schloßberg. Aufgrund der zahlreichen Wege und Abzweigungen hatten wir kleine Orientierungsschwierigkeiten. Die Statue (Zitadelle) am Gipfel ist beeindruckend – nachtsüber ist sie sogar beleuchtet und vom Ufer der Donau aus gut sichtbar.

 

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Széchenyi lánchíd (Kettenbrücke)

Budapest ist eine Stadt der Brücken. Die wohl berühmteste und bekannteste Brücke ist definitiv die Kettenbrücke (von insgesamt 9 Brücken in Budapest). Sie verbindet die beiden Stadtteile Buda (Wohnbereich) und Pest (Stadtzentrum). Besonders nachts sollte man sie besuchen, wenn man in Budapest ist. Die Beleuchtung ist einzigartig und bei Fotografen sehr beliebt. Nachts tummeln sie sich am Ufer der Donau, um einen begehrten Nightshot der Brücke zu ergattern. Eine weitere schöne Brücke in Budapest wäre beispielsweise die Freiheitsbrücke.

 

Kettenbrücke Brücke1 Brücke

 

Weiters beliebt

Wenn das Wetter mitspielt, ist auch das Burgviertel einen Besuch wert. Dort findet man eine der herausragendsten Sehenswürdigkeiten Budapests – die Fischerbastei. Am Ostufer der Donau befindet sich auch die größte Synagoge Europas, sowie die St.-Stephans-Basilika, die größte Kirche der Stadt. Etwas außerhalb von Budapest könnt ihr euch das Schloss Gödöllő ansehen. Perfekt für all jene, die sich für die Habsburger interessieren. Das Schloss Gödöllő war nämlich die Hauptresidenz der Kaiserin Elisabeth von Österreich, wenn sie in Ungarn verweilte.

 

Lexchen

 

Kulinarik in Budapest

Okay – wir geben es zu. Typisch ungarisch essen waren wir nicht! Das lag daran, weil das ungarische Gulasch dort anders zubereitet wird, als wir es kennen. Trotzdem haben wir ein paar nette Lokale für uns entdeckt. Am ersten Abend waren wir im „Puder“ – einem Pub in der Nähe des Stadtzentrums (mit der U-Bahn-Linie M3 von Keletí aus leicht erreichbar). Dort gab es eine große Auswahl an selbstgemachte Burgern und Beilagen. Am besten gefiel uns jedoch die Pizzeria „Il Classico“ (Nyugati Platz). Das Essen dort ist sehr empfehlenswert. Unschlagbar ist der Preis. Wir beide bezahlten für eine Pizza (mit Extrabelag), einen Teller Penne mit Räucherlachs und zwei Flaschen Cola zusammen knapp über 10 Euro. Was will man mehr? Perfektes Essen zu einem günstigen Preis.

 

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Wer nach so einer leckeren Pizza oder Pasta noch etwas Süßes möchte, dem kann ich nur einen unsagbar leckeren Donutladen empfehlen. „The Box“ befindet sich in unmittelbarer Nähe und bietet eine Vielzahl an Donuts in viereckiger Form an. Oder ihr schaut bei Costa vorbei. Einem beliebten Coffeeshop, der sein Franchise global hat.

 

Donut Box The Box Donut Close up Donuts 2 Budapest

 

Nightlife in Budapest

In Budapest geht die Post ab. Am ersten Abend waren wir nur gemütlich etwas trinken. Das richtige Fortgehen haben wir auf den nächsten Tag verlegt. Zuerst waren wir im Szimpla. Man darf sich kein Schickimicki-Lokal erwarten, denn das Szimpla ist eine richtige Bruchbude. Das meinen wir im positiven Sinne. Ihr könnt euch das so vorstellen, dass es sich um ein altes Wohngebäude handelt, bei dem Türen herausgerissen wurden und die Wände bis aufs Letzte vollgeschrieben sind. Es ist etwas ganz Eigenes, Spezielles. Etwas, das man nicht jeden Tag hat. Dort trifft sich alles. Von jung bis alt. Außerdem ist das Szimpla bei Touristen sehr beliebt. Hier trefft ihr auf verschiedene Länder und Kulturen. Das Szimpla bietet einfach alles. Ihr könnt dort etwas trinken gehen, essen, sowie Shisha rauchen. Hier geht alles. Von Vortrinken bis zur unvergesslichen Partynacht. Weil es uns so gut gefallen hat, blieben wir bis zur Sperrstunde. Danach ging es weiter ins Instant. Dort haben wir den Abend ausklingen lassen.

Vorsicht! Die billigen Preise verleiten zum Trinken. Ihr solltet eure Grenzen also gut kennen. Ein Bier (0,5 l) kostet umgerechnet ca. 2,10 Euro, einen Strongbow bekommt ihr für 2,50 Euro. Beim Essen handelt es sich um typisches Streetfood, wie Burger und Wraps.

Leider können wir euch vom Szimpla nicht mehr bieten, als ein (schlechtes) Handyfoto. Trotzdem möchten wir es euch unbedingt zeigen, damit ihr euch darunter etwas vorstellen könnt.

 

Szimpla

 

Budapest by Night

Den letzten Tag haben wir gemütlicher verbracht. Die Partynacht hat doch ein paar Spuren hinterlassen 😉

Dennoch war es kein verschwendeter Tag. Insbesondere den Abend haben wir dafür genutzt, um Budapest by Night abzulichten. Das war es definitiv wert. Wir haben ein paar tolle Aufnahmen gemacht. Dabei ist uns auch aufgefallen, dass es zahlreiche „Hausboot“-Restaurants gab. Eigentlich wollten wir am letzten Abend schick essen gehen, was wir nach der vorherigen Nacht jedoch bleiben ließen. Jedoch denken wir, dass ein Besuch in einem dieser Restaurants lohnenswert gewesen wäre. Beim nächsten Mal holen wir das definitiv nach. Jedoch sind die Preise in diesen Restaurants etwas gehobener.

 

Nightshot NNacht

 

Wir hoffen, dass wir euch davon überzeugen konnten, Budapest einmal selbst zu besuchen. Von uns wird es noch ein Video geben, das die nächsten Tage online kommen wird. Alex fährt über die Osterferien übrigens nach Athen. Wenn ihr einen Reisebericht wollt, sagt Bescheid und Alex wird seine Kamera für euch glühen lassen.

Next Capital City: Ljubljana 

 

Hotel Lion’s Garden Budapest

Hotel Lion’s Garden Budapest (Hungary)

Mit unserem Hotel hatten Alex und ich wirklich Glück. Wir verbrachten insgesamt 3 Nächte im Hotel Lion’s Garden, einem vier Sterne Hotel am Stadtrand. Obwohl das Hotel etwas abgelegen war, waren wir innerhalb von 15 Minuten an der nächsten U-Bahn-Station. Zu Fuß wohlgemerkt. Insgesamt hatte das Hotel 4 Sterne und besteht aus 6 Stockwerken. Alex und ich hatten unser Zimmer im sechsten Stock. Die Zimmer, die sich in diesem Stockwerk befinden, sind im Übrigen die einzigen, die über einen Balkon verfügen.

 

Hotel Lion's Garden

 

Das Hotel

Lage, Ausstattung und Angebot

Gemütlicher Komfort und stylisches Design. Das Hotel liegt im 14. Bezirk, am Rande der Budapester Innenstadt und ist noch relativ neu. Es wurde im Jahr 2008 erbaut und ist umgeben von zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Es liegt direkt gegenüber einer hundertjährigen dominikanischen Kathedrale. Einen Ausblick, den auch Alex und ich täglich genießen durften.

 

Hotel Ausblick Kirche Hotel Ausblick

 

Darüber hinaus ist der Stadtpark (Városliget) nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt. Mit den Öffis ist die Innenstadt logischerweise schneller zu erreichen, als zu Fuß. Insgesamt benötigt man hierfür um die fünf Minuten. Außerdem befinden sich einige Lebensmittelgeschäfte in unmittelbarer Nähe. Bei den günstigen Preisen lohnt es sich definitiv, hier vorbeizuschauen. 

Das Hotel verfügt über 107 Nichtraucherzimmer. 30 Zimmer wurden mit Sofas als Zusatzbetten ausgestattet. Ansonsten handelt es sich bei den Zimmern um Zweibettzimmern. Der erste Stock ist mit behindertengerechten Zimmern ausgestattet. Jedes Zimmer verfügt über ein Badezimmer mit Dusche oder Badewanne, sowie einem Haartrockner und einem Make-up-Spiegel. Zusätzlich findet man in jedem Zimmer einen LCD Fernseher mit internationalen Kanälen, sowie ein Durchwahltelefon, einen Schreibtisch mit Sessel und Leselampe, eine gefüllte Minibar (nicht inkludiert) und einen elektronischen Safe.

 

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Darüber hinaus verfügt das Hotel über einen Spa-Bereich und ein Fitnessstudio. Leider konnten wir während unseres Aufenthaltes den Spa-Bereich nicht nutzen, da er gerade gewartet wurde. Ansonsten hat man auch noch die Möglichkeit, an der Hotelbar gemütlich einen Drink zu nehmen, was wir auch nicht gemacht haben, da wir lieber die Gastronomiebetriebe in Budapest erkundigen wollten.

 

Breakfast Hotel Lions

 

Unser Aufenthalt

Preis/Leistung

Alex und ich hatten das Glück, dass wir unser Zimmer ganz oben in der sechsten Etage hatten, welches ganz bequem mit einem Lift zu erreichen war. Somit hatten wir auch einen Balkon. Der Lift ist übrigens ein kleines Highlight, denn er ist gläsern und bietet einen Ausblick auf die Kathedrale.

Insgesamt haben Alex und ich für unseren gesamten Aufenthalt (4 Tage/3 Nächte) jeweils 84 Euro bezahlt. Frühstück (Buffet), Spa und Fitnessbereich waren inkludiert. Gebucht haben wir über Hofer Reisen. Unser Hotel ist dort sogar noch verfügbar – momentan für drei Nächte zwar um 5 Euro teurer, was aber auch nicht mehr so stark ins Gewicht fällt (-HIER). Lediglich die An- und Abreisekosten mussten wir noch extra buchen und bezahlen. Ehrlich gesagt, hat das das Kraut auch nicht mehr fett gemacht. Insgesamt beliefen sich unsere Kosten auf etwa 130 Euro, was ich für vier Tage echt wenig finde.

Beim Frühstück ist wirklich für jeden etwas dabei. Es gab sogar Grießbrei, French Toast und Milchreis. Es ist zwar klein, aber trotzdem kann man nicht mäkeln (schon gar nicht bei dem Preis). Alles, was man für ein gelungenes Frühstück braucht, gab es am Buffet.

Zum Schluss gibt es noch ein (qualitativ mieses) Handyselfie von uns im Hotel, sowie das versprochene Video.

 

Hotelselfie

 

Wollt ihr mehr Videos mit Alex und mir?

 

Snapshot Sunday #15: Travel with me

Snapshot Sunday #15

Travel with me

Diese Woche habe ich einiges erlebt. Ich war zusammen mit meinem besten Freund Alex in Budapest. Ich habe euch bereits auf Snapchat und Instagram mitgenommen. Bevor es einem richtigen Post zu meinem Citytrip inklusive Video gibt, möchte ich ein paar Week Impressions mit euch teilen.

 

DAS KONZEPT HINTER DEM SNAPSHOT SUNDAY LAUTET: MEHR BILDER, WENIGER TEXT! JEDEN SONNTAG UM 18 UHR KOMMT EIN NEUER SNAPSHOT SUNDAY ONLINE. HIER LASSE ICH MEINE WOCHE (ODER BESSER GESAGT: EIN PAAR TAGE DER WOCHE) FOTOGRAFISCH REVUE PASSIEREN UND VERSUCHE, DIE EINDRÜCKE DES ALLTAGS SO GUT, WIE MÖGLICH FESTZUHALTEN.

 

Monday / Budapest / Hungary

Late Valentines Gift from my Crimey

Ich weiß, ihr seid jetzt alle neidisch auf mich, weil ich einen besten Freund habe, der backen kann und mir zum Valentinstag etwas gebacken hat, was er mir schon seit elendig langer Zeit versprochen hat: einen Kärntner (Mini)-Reindling 😀 ! Ein Weltwunder ist geschehen!

 

Reindling Budapest Monday

 

Tuesday / Lion’s Garden **** / Budapest / Hungary

My Partner in Crime

Damit ihr auch einmal wisst, WER sich hinter Alex aka. Partner in Crime aka. Crimey verbirgt. Auf Instagram habt ihr ihn zwar schon einmal gesehen und auch auf Snapchat, aber et voila. Hier noch einmal.

 

Budapest crimey Tuesday

 

Tuesday / Budapest / Hungary

Shopping

Dienstag war ein bisschen zum Shoppen da. Viel war es nicht, aber ich habe mir eine Hemdbluse von Stradivarius gekauft, sowie ein Duschgel von Victoria’s Secrets. Ob es der perfekte Vanilleduft ist?

 

Haul Tuesday VS Tuesday Travel

 

Wednesday / Budapest / Hungary

Coffee Action Shot Budapest Version

Coffee Action haben wir nach DER Nacht wirklich gebraucht! Vorher gab es noch einen Donut. Wir haben  uns gewundert, warum er viereckig ist. Aber ich bin mittlerweile schon draufgekommen. Alex sicher nicht, weil ich einfach tausendmal logischer denken kann, als er 😛 (*aufdiebitterbösewhatsappnachrichtwart*)

 

Coffee Action Shot Wednesday Donuts Wednesday

 

Wednesday / Budapest / Hungary

Budapest by Night

Ich muss zugeben, wir waren am Mittwoch wirklich verdammt faul. Das liegt aber daran, weil wir am Dienstag das Nightlife unsicher gemacht haben und erst um sechs Uhr morgens im Hotel waren. Wir wollten den Tag trotzdem noch nutzen und Budapest by Night fotografieren. Hier ein erstes Bild.

 

Wednesday Nightshot

 

Thursday / Vapiano / Vienna / Austria

Pasta Time

Nach einer langen Rückreise waren wir noch schnell bei Vapiano etwas essen, da wir beide auf die Anschlussverbindung noch zwei Stunden warten mussten. Für mich ging es zurück in die Steiermark und Alex fuhr heim nach Kärnten.

 

Thursday Vapi Thursday Vapiano

 

Saturday / Home

My personal Journal

Ich habe endlich bei einer Flasche Fritz Kola an meinem Journal weitergearbeitet. Das ist die erste Seite.

 

Fritz Kola

 

Sunday / Home

Sundays be like

Start your day right with Coconut Water. Yum!

 

Coconut Water

 

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche!

 

Travel Diary: Prague (Nov 2k15)

Travel Diary

I Love Prague

I am back! Nicht nur hier auf meinem Blog, den ich aufgrund diverser technischer Probleme ruhen lassen musste, sondern auch aus Prag. Wer mir auf Instagram folgt, hat es schon mitbekommen: Miss Lait verweilte einige Tage in Prag. Wieder eine europäische Hauptstadt auf meiner Liste, die ich abhaken kann, denn im Rahmen meines Geographiestudiums durfte ich an einer spannenden Exkursion in die Tschechische Republik teilnehmen.

 

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Life Goal: Die Europäischen Hauptstädte

Bevor ich zum Wesentlichen komme, möchte ich euch kurz etwas über mein „kleines“, feines Lebensziel erzählen. Wer den Blog von Anfang an mitliest, weiß womöglich bereits, dass ich davon träume, jede europäische Hauptstadt zumindest einmal in meinem Leben besucht zu haben. Nun ja, meine Reiseliste trägt noch nicht so viele Häkchen, denn nach Wien und London reiht sich Prag erst als dritte Hauptstadt auf meiner „Abgehakt“-Liste ein. Nichtsdestotrotz habe ich schon einige Länder besucht: Kroatien, Ungarn, Italien, die Schweiz, Deutschland und noch einige mehr. Doch in die Hauptstädte habe ich es bis jetzt noch nicht geschafft. Als es zum ersten Mal in meinem Leben in die Tschechische Republik ging, führte mich mein Weg (oder der Zug) direkt in die europäische Hauptstadt Prag.

 

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A Geography Students Life

Im Rahmen meines Geographiestudiums müssen oder dürfen wir Studenten an Exkursionen teilnehmen. Zwei davon sind Pflicht. Jetzt, wo sich mein Studium dem Ende zuneigt und ich nur noch zweieinhalb Semester studieren werde/möchte, habe ich es endlich auf meine erste Exkursion geschafft. Als ich bei den Anmeldungen Prag entdeckte, stand für mich sofort fest: Da will ich hin. Dank harter Arbeit, viel Fleiß, Ehrgeiz und leider auch Stress, durfte ich mir diesen Wunsch erfüllen und hatte genügend Prüfungen, Seminare und andere Lehrveranstaltungen absolviert, um an der Exkursion teilzunehmen. Juhu!

 

Meine erste Exkursion war ein Erlebnis, welches ich nicht mehr vergessen werde! Ich habe nicht nur eine tolle und vor allem wunderschöne Stadt kennengelernt, sondern auch wieder zahlreiche neue Studenten und Studentinnen meiner Studienrichtung, die ich vorher nicht kannte.

 

Geographische Exkursionen lohnen sich nicht nur, weil sie unser eigenes Fachwissen erweitern oder wir auf Reisen sind, sondern auch, weil man neue Leute kennenlernt, mit denen man zumindest eine Gemeinsamkeit, das gleiche Studium, teilt. Wir waren eine coole Truppe, die an und für sich wirklich gut miteinander harmoniert hat.

 

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Das war meine erste Exkursion

Mein erster Eindruck

Ich muss sagen: Prag hat mich positiv überrascht. Ich selbst habe mir unter einer ostmitteleuropäischen Stadt etwas vollkommen anders vorgestellt. Natürlich weiß ich, dass sich die Hauptstädte oftmals von den anderen Gebieten eines Landes unterscheiden, aber wie bereits erwähnt habe ich mir unter Prag etwas vollkommen anderes vorgestellt. Gerade wenn man noch nicht im Osten Europas war, verlässt man sich auf das, was man vom Hören kennt. Man malt sich innerlich sein eigenes Bild aus und verankert dieses Bild in seinem Kopf.

Trotzdem merkt man, dass das Stadtbild anders ist, als jene im westlichen Teil Europas. Prag ist etwas düsterer, als Graz, Wien oder Triest, wo ich Mitte September war. Während Triest vor Helligkeit nur so strahlte, war das Stadtbild in Prag gedämpfter.

 

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Das historische Erbe der Stadt

Prag ist moderner, als ich mir gedacht hätte. Besonders auffällig fand ich die Straßen. Ich habe kaum Asphalt entdeckt. Stattdessen dominierten Pflastersteine. So gut wie die halbe Stadt ist verpflastert, was mir persönlich ein komplett neues Stadtbild gezeigt hat. Außerdem ist Prag eine Stadt mit enormen historischen Hintergrund. Wir besichtigten zahlreiche Bauwerke in den unterschiedlichsten Baustilen. Barock, Renaissance, Postmoderne, Kubismus, Klassizismus und vieles mehr. Darunter zahlreiche Palais, die wir am letzten Tag kartieren und den diversen Baustilen zuordnen mussten. Und wir legten unser Augenmerk auf zahlreiche weitere Besonderheiten der Stadt: Stadtzerfall, Satellitenstädte, Stadterneuerung, physiognomische und funktionelle Aufwertungen und vieles mehr. 

 

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So habe ich Prag erlebt

Obwohl wir mitten im Geschehen waren, war es gar nicht so einfach, die Stadt kennenzulernen. Natürlich waren wir jeden Tag fleißig on Tour und schauten uns viel an, aber dadurch, dass es eine Studienreise war, stand die Uni im Vordergrund. Es blieb wenig Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkundigen und so war es schwierig, das Leben der Stadt einzufangen. Dafür konnten wir die Vergangenheit der Stadt einfangen und lernten viel über die Geschichte Prags kennen, was uns einen enormen Input vermittelte. Sollten wir einst als Lehrer und Lehrerinnen mit unseren Klassen zurückkehren, können wir ihnen viel historisches über die Stadt erzählen.

Was mir persönlich allerdings aufgefallen ist: in Prag herrscht eine kleine Coffeeshop-Kultur. Von denen habe ich viele entdeckt. Davon nicht nur Starbucks und Costa. Besonders gut gefiel mir auch die Kunst, sowie die hübsch drapierten Fensterscheiben. Es gab so viele Highlights (nicht nur auf die Stadt bezogen), die ich euch nicht vorenthalten möchte.

 

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Mein Geburtstag

Am Mittwoch, 11. November 2015, hatte ich Geburtstag und wurde 24 Jahre alt. Schon lange nicht mehr habe ich meinen Geburtstag so richtig gefeiert und ich war gespannt, wie der diesjährige so werden wird. Begonnen hat der Tag früh, aber das ist kein Wunder. Immer, wenn ich auf Reisen bin, stehe ich sehr früh auf. Nicht gewollt, aber meistens werde ich kurz vor sechs immer wach. Es stört mich aber auch nicht, denn so kann ich die Zeit oftmals für einen Morgenspaziergang nutzen. Das habe ich auch an meinem Geburtstag getan. Mir war das ganz Recht, denn ich wollte einfach noch ein paar Minuten für mich alleine haben. Da ich bereits viel von dem Coffeeshop „COSTA“ gehört habe, habe ich mich in einen hineingesetzt und mir meinen ersten Geburtstagskuchen für den Tag gegönnt und einen weihnachtlichen Gingerbread Latte Macchiato getrunken. Besser hätte mein Geburtstag nicht starten können, vor allem weil sich meine Mama noch bei mir gemeldet hat, während ich meinen Cheesecake gemampft habe.

Der Laden ist übrigens ganz nett, aber im Vergleich finde ich Starbucks etwas besser und von dem gibt es nicht gerade wenig in Prag. Ich bin ständig daran vorbeigelaufen. Komischerweise habe ich aber nie einen gefunden, wenn ich einen wollte.

 

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Anschließend gab es im Hotel Frühstück. Für die Exkursion mussten wir wirklich nicht viel zahlen und trotzdem war das Frühstücksbuffet genial und vielfältig. Es gab wirklich für jeden etwas. Einzig und alleine die Tassen hätten größer sein können. Madame braucht schließlich viel Milchschaum. An meinem Geburtstag gab es übrigens ein reichlicheres Frühstück, als sonst: Spiegelei, Mohnweckerl, Gemüse, Butter, Minitopfengolatsche, Müsli und Pancakes mit Schlagobers und Heidelbeermarmelade. Wie ihr seht, habe ich richtig reingehauen, aber einmal genussvoll frühstücken kann nicht schaden. Dafür war ich den halben Tag lang pappsatt.

 

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Der Vormittag und halbe Nachmittag ging wieder einmal für die Uni drauf. Wir haben uns noch ein bisschen etwas angeschaut. Ein bisschen trist fand ich es, dass wir ausgerechnet zu meinem Geburtstag in eine Satellitenstadt gefahren sind. Das sind sozialschwache Städte mit Plattenbauten und alles andere, als schön. Leben möchte ich dort nicht und es hat mir gezeigt, wie glücklich ich mich schätzen kann, dort zu leben, wo ich lebe. 

Glücklicherweise stand uns der restliche Nachmittag bis 18 Uhr zur freien Verfügung. Ich habe die Zeit genutzt, ein bisschen durch den Weihnachtsmarkt zu bummeln und zu fotografieren, aber dazu später mehr. Abends ging es dann nach unserem täglichen Seminar endlich zu meinem Big Birthday Bash! Schon vor einem Monat habe ich im Hardrock Café reserviert, dem größten in Europa. Bevor es dorthin ging, haben wir noch einen Glühwein getrunken und auf meinem Geburtstag angestoßen. Dort gab es von meinen Studis bereits das erste Ständchen. (DANKE) 

Das absolute Highlight jedoch war im Hardrock Café. Nicht nur, dass an diesem Tag eine ABBA Coverband spielte (es war so genial) und wir ein wahnsinnig leckeres Essen genossen haben (für mich gab es Fried Shrimps mit Fries und OMG KARTOFFELPÜREE, das ich in Ketchup ertränkt habe), es gab auch eine kleine Geburtstagsüberraschung für mich. Zwei Kellner kamen mit einer Birthday Surprise an unserem Tisch und stimmten ein weiteres Ständchen an. Ganz ehrlich: ich habe mich schon lange nicht mehr so besonders gefühlt und es war wirklich schön. Nur – wenn ich gewusst hätte, dass ich noch einen Eisbecher bekomme, hätte ich den Oreo Cheesecake nicht bestellt :D. Danach war mir nämlich ordentlich schlecht und ich hatte einen Zuckerschock. Aber das war es wert! Der Kuchen war genial, genauso wie das Eis.

Abschließend sind wir noch fortgegangen und haben bis halb fünf gefeiert. Es war der beste Geburtstag seit langem und ich danke allen, die diesen Tag mit mir gefeiert und ihn zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. So ganz vorbei ist meine „Geburtstagssause“ allerdings nicht. Ich habe meine Mädels richtig vermisst und fand es schade, dass wir nicht den Tag zusammen verbringen konnten, aber das wird nachgeholt. To be continued. Zumindest auf Instagram werdet ihr auf dem Laufenden gehalten. Auf jeden Fall soll es ganz gemütlich werden.

 

Das Bier

Bier als Highlight? Na klar! In Prag ist das Bier wahnsinnig günstig – günstiger als Wasser. Als ich davon gehört habe, war ich bereits der festen Überzeugung, dass das Bier nicht sonderlich gut schmecken konnte, aber ich fand es wirklich wahnsinnig gut. Trotzdem mag ich unser „Ösi-Bier“ lieber und spätestens nach meinem Geburtstag konnte ich kein Bier mehr sehen. Das wird jetzt vorerst mal eine ganze Weile so bleiben.

 

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Christmas in Prague

In Prag herrscht bereits Weihnachtsstimmung durch und durch. Zahlreiche Weihnachtsstände haben ihre Zelte aufgeschlagen und alles ist wunderschön beleuchtet. Das Beste: typisches Weihnachtsmarktessen. Der Baumkuchen mit Vanillezucker war göttlich.

 

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An den Weihnachtsmärkten wurde auch deutlich, wie wichtig Kunst und Handwerk für Prag zu sein scheint. Es gab so viele wunderschöne Stände mit selbstgefertigten Sachen: Honiglöffel, Strickwaren, Schnitzereien uvm. Sogar ich bin hier ein bisschen in Weihnachtsstimmung gekommen.

 

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Weitere Highlights und Besonderheiten

  • Kunst, Handwerk und Straßenmusik
  • Straßenkunst (SEIFENBLASEN!!!)
  • Prag ist -im Vergleich zu anderen Groß-/Hauptstädten-  wahnsinnig ruhig. Die Leute sind viel gelassener, als in anderen Städten
  • Die Aussicht von Hradschin aus
  • Das Hokkaido Kürbis Eis von Angelato 

Übrigens – trotz Zeitmangel blieb sogar ein bisschen Freiraum, um meine Kronen rauszuhauen. Hier meine kleine Ausbeute in Bildern. Wisst ihr, was das süßeste an der ganzen Sache ist? Baby’s erste Tasse! Die habe ich nämlich meinem bezaubernden Neffen mitgebracht (der übrigens schon Laufen und „Goudi“ sagen kann – sein Lieblingswort ist allerdings „Bühe“, damit meint er Kühe)

Bought in Prague Prag Haul 2 Sephora

Snapshot Sunday #10: Birthday in Prague

Snapshot Sunday

Throwback, Prague & Birthday

Der Snapshot Sunday ist back! Back, back, back again! Juhu! Ihr merkt meine Euphorie und ja, das bin ich. Ich bin total euphorisch, weil ich endlich wieder meine Woche (oder in diesem Fall Wochen) Revue passieren lassen kann. Ich habe den Snapshot Sunday vermisst. Ihr auch? Das technische Gebrechen ist vergessen und so kann es endlich munter weitergehen. Weil ihr leider ein bisschen verzichten musstet, gibt es wahrlich eine Bilderflut. Auch die letzten Wochen sind vertreten.

Viel Spaß!

 

Das Konzept hinter dem Snapshot Sunday lautet: weniger Text, mehr Bilder! Jeden Sonntag um 18 Uhr gibt es einen neuen Snapshot Sunday. Hier lasse ich fotografisch meine Woche Revue passieren und nehme euch mit in meinen Alltag.

 

Throwback

Autumn Fototour with my Partner in Crime

 

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Schloßberg/ Graz

 

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Murbrücke /Graz

 

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Kunsthauscafé/ Graz

 

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Geography Excursion

Prague <3

 

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Tuesday / Short Break/ Prague

 

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Tuesday / Coffee Action Shot / Prague

 

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Tuesday / Lunch / Prague

Tomatencremesuppe

 

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Tuesday / City Inspirations / Prague

 

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Wednesday / My Birthday / Costa / Prague

Geburtstagscheesecake der Erste + Ginger Bread Coffee = Happy Bday Girl

 

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Birthday Treat / Baumkuchen (oder was auch immer) / Prague

Wer hat meine Instadiskussion zu dem „Baumkuchen“-Thema verfolgt? 😉

 

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Wednesday / More City Inspirations / Prague

Fruits & Vegs, Weihnachtsmarkt, Herbst und Straßenmusik

 

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Thursday / More Food / Prague

Suppe im Brotlaib & Macaroon

 

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Thursday / Charming Prague / Prague

 

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Thursday / Prag und seine Kunst / Prague

 

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Ich hoffe, euch gefallen all die Impressionen, die ich in Prag sammeln konnte. Wenn ihr nicht genug davon bekommen könnt: keine Angst, es wird noch einen gesonderten Post zu meiner Pragexkursion geben, welchen ihr dann am Dienstag zu lesen bekommt. Seid gespannt!

Nächsten Sonntag gibt es wieder einen neuen Snapshot Sunday. Ich bin gespannt, was die neue Woche so bringen wird. Ihr auch?

Ich wünsche euch einen zauberhaften Start in die neue Woche! 

PS: Vielen Dank für die ganz lieben und vielen Kommentare, die ich von euch bekomme. Ich versuche wirklich, so schnell wie möglich alle zu beantworten und gebe mir die größte Mühe dabei, euch auf eurem eigenen Blog zu antworten (sofern ihr einen habt). Viele Antworten findet ihr übrigens auch hier auf dem Blog 🙂 – also nicht, dass ihr denkt, ich hätte euch vergessen, aber nachdem der Mac kaputt wurde und ich quasi zwei Wochen lang zwangsoffline war, muss ich EINIGES aufholen, vorbereiten und darum dauert es meistens ein bisschen.

Weingut Fiegl in Oslavia/Italy

Weingut Fiegl

Fiegl viticoltori a Oslavia

Huch! Heute ist es tatsächlich soweit. Mit dem Weingut Fiegl in Oslavia enden meine Postings zu meiner Triestreise. Danach wird ein bisschen weniger Travelling auf dem Blog einkehren. Wobei – in drei Wochen geht es endlich nach Prag. 

Heute stelle ich euch den Abschluss unseres kleinen Ausfluges vor. Bevor es nach Hause in die wunderschöne Steiermark ging, machten wir einen kurzen Abstecher nach Oslavia. Dort erwartete uns eine Besichtigung über das Gelände des Weingutes Fiegl, welche mit einer Weinverkostung abgerundet wurde.

 

Weingut Fiegl

 

Oslavia – Strada del vino e delle ciliegie

Die Straße des Weins und der Kirschen

Bevor ich zum lustigen und spannenden Teil dieses Posts übergehe, nämlich der feuchtfröhlichen Sauferei, äh, ich meine natürlich der Verkostung, kann ich alte Geographin es einfach nicht lassen, ein bisschen über die topographische Lage Oslavias zu plaudern und euch ein paar Hintergrundinformationen über das Grenzgebiet zu liefern.

Oslavia gehört politisch gesehen noch zu Italien, liegt aber direkt an der Grenze zu Slowenien. Das Gebiet befindet sich in geringer Entfernung zu den Julischen Alpen und der Adria. Die ehrenwerte Bezeichnung als „Straße des Weines und der Kirschen“ hat Oslavia nicht von ungefähr. Das Gebiet ist nicht nur für den hervorragenden Wein bekannt, sondern auch für die Kirschen. Inmitten von zahlreichen Weingärten und Rebstockzeilen haben sich insgesamt sieben Weingüter in diesem wunderschönen Gebiet angesiedelt. Das Weingut Fiegl ist eines davon.

Der Wein Oslavias zählt zu den besten Weinen der Welt. Heute kann man ihn in den besten Restaurants der Welt trinken.

 

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Winery Fiegl

Italy at its finest!

Die Wurzeln der Winzerfamilie Fiegl lassen sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Bis heute ist das Unternehmen in Familienbesitz. Die Philosophie des Weingutes lautet: Das Wesen ihrer Region in ein Glas Wein zu übertragen. Und das ist der Winzerfamilie definitiv gelungen.

Ich bin keine Weinexpertin und bis zu meiner Alterung am 11. November habe ich eine kleine Challenge am Laufen, nichts zu trinken, aber für ein Gläschen Wein bin ich immer offen und zumindest kann ich guten Wein von einem Fusel unterscheiden. Das habe ich meiner schulischen Ausbildung zu verdanken, denn in der vorletzten Klasse gab es die eine oder andere Weinverkostung im Unterricht (ja, wirklich!). An dieser Stelle also Danke an meine alte Schule, dass sie meine Geschmacksknospen hinsichtlich des Weines so hervorragend geschult hat.

 

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Die Besichtigung

Nach unserer Ankunft am Weinberg, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe bekam eine deutschsprachige Führung, während die andere, vorzugsweise mit Personen, die der Sprache mächtig waren, an einer englischsprachige Führung teilnahmen. Zu dieser Fraktion gehörte auch ich. Leider habe ich persönlich nicht so viele Informationen mitnehmen können, da ich als persönliche Reisegruppenfotografin und -filmerin fleißig mit fotografieren und aufnehmen beschäftigt war.

Wir wurden durch die Räumlichkeiten geleitet. Uns wurde unter anderem der Weinkeller voller Barriquefässer gezeigt. Somit konnten wir hautnah sehen, wie und wie lange ein bestimmter Wein gelagert wird.

Im Anschluss der Besichtigung folgte eine kleine Weinverkostung, für die liebevoll gedeckt und aufgetischt wurde. Als kleiner Happen standen Salami- und Käseplatten, sowie Weißbrot bereit. Zum Neutralisieren der Geschmacksknospen gab es jede Menge stilles und prickelndes Mineralwasser. 

 

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Die Weine

Uns wurden zahlreiche Weine serviert. Ich schätze, es war wirklich jeder Wein dabei, den das Sortiment hergab. Ich selbst beschränkte mich nur auf eine kleine Auswahl, somit wirklich nur auf Weine, die ich mochte bzw. mögen könnte. Darum habe ich beispielsweise den „Sauvignon Blanc“ abgelehnt. Einer der Weine, den ich neben säuerlichen Weinen, wie Welschriesling oder Veltliner, einfach nicht trinken kann. Dafür habe ich den „Pinot Grigio del Collio“ probiert, da ich Grauburgunder allgemein sehr mag, sowie den „Chardonnay del Collio“, obwohl ich ansonsten keinen Morillon (andere Bezeichnung für Chardonnay) trinke. Mit dem Chardonnay konnte ich mich, wie ich es bereits vermutete, nicht viel anfangen. Jedoch hat er den anderen sehr gut geschmeckt, darum dürfte es sich wohl um einen guten Wein handeln. Er wurde von der Reisegruppe im Übrigen auch fleißig gekauft. Der Pinot Grigio hingegen hat mir ausgezeichnet geschmeckt.

Auch Rotweine wurden serviert, doch von diesen distanziere ich mich lieber. Bei Rotweinen bin ich immer sehr heikel. Ab und zu trinke ich ihn schon, aber ich mag auch hier nur sehr wenige Sorten. Dafür wurde mein Wunsch nach einem Dessertwein erfüllt. Mit dem „Meja“ habe ich ein gutes Tröpfchen gefunden, der mir auf Anhieb sehr gut gefallen hat. Darum habe ich mir auch eine Flasche gekauft. Mit 15 Euro war dieser Wein auch gar nicht so teuer, wenn man bedenkt, dass es sich um eine Spätlese handelt.

Spätlesen haben den Vorteil, dass sie nach dem Öffnen länger halten, als andere Weine. Die Flasche mag zwar etwas klein aussehen, aber dadurch, dass der Dessertwein sehr süß ist, kann man davon auch nicht allzu viel trinken.  

 

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Fazit

Mir hat dieser kleine Abstecher sehr gut gefallen. Ich kann das Weingut Fiegl wirklich jedem empfehlen, der gerne Wein trinkt. Mehr Informationen zum Weingut und zu den Produkten findet ihr -HIER-Was mir noch gut gefallen hat, waren die vielen anderen Früchte, die gerade dabei waren, zu reifen. So gab es am Weinberg neben Weinreben auch Khaki- und Feigenbäumen. Habt ihr schon einmal eine selbstgepflückte, frische Feige gegessen? Nein? Ihr wisst gar nicht, was ihr verpasst. Ein Traum! 

Ich selbst warte jetzt nur noch auf die passende Gelegenheit, mein Fläschchen „Meja“ zu öffnen und kann es kaum noch erwarten.