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Pimp my Körnerbrot: meine liebsten Brotbeläge

Pimp my Körnerbrot

Meine liebsten Brotbeläge

Probier es mal mit Vielseitigkeit. Heute zeige ich euch, wie ihr das Beste aus eurem Körnerbrot herausholen könnt. 

Heute gibt es was Gutes aufs Körnerbrot. In letzter Zeit habe ich eine kleine Liebe für Körnerbrot entwickelt – okay, was heißt in letzter Zeit? Seitdem ich zu Hause bin, denn dort gibt es immer frisches Brot. Wie sollte es anders sein, liebe ich als Steirerin besonders Kürbiskernbrot. Da ich Abwechslung liebe bzw. jetzt versuche, auch wieder abwechslungsreicher zu essen, wird der gleiche Brotbelag schnell langweilig. Darum habe ich ein paar verschiedene Varianten ausprobiert, wie ich mein Körnerbrot aufpimpen kann und verschiedene Belagideen zusammengestellt. Natürlich -und wie sollte es auch anders sein- möchte ich diese Ideen gerne mit euch teilen. Die Brote sind alle vegan, mit einer einzigen Ausnahme, aber da kann man eine Zutat getrost weglassen oder ersetzen und schon ist das Körnerbrot auch vegan.    

Körnerbrot

1. Variante

Körnerbrot mit Cashewbutter, Blaubeeren, Bananen und Blütenpollen

Das Körnerbrot schmeckt besonders gut zum Frühstück. Blütenpollen sind übrigens ein tierisches Produkt und somit nicht vegan. Wer das Brot gerne vegan haben möchte, kann die Blütenpollen gegen getrocknete Apfelstücke tauschen und diese klein hacken. Blütenpollen schmecken nämlich leicht nach Apfel mit einer leichten Honignote. 

Körnerbrot

2. Variante

Körnerbrot mit veganem Aufstrich, gegrillter Mango, Preiselbeermarmelade und gerösteten Mandeln

Da ich keinen Käse mehr esse, war ich auf der Suche nach einer guten Alternative für Ziegenkäse, den ich mir früher gerne aufs Brot geschmiert habe. Da bin ich auf Violife Creamy (Werbung, selbstgekauft) aufmerksam geworden – ein veganer Aufstrich auf Kokosölbasis, der mild, aber dennoch leicht würzig schmeckt und wie Käse perfekt mit fruchtigen und nussigen Noten harmoniert. 

Körnerbrot

3. Variante

Körnerbrot mit Avocado, gerösteten Kichererbsen und Balsamicotomaten

Der Klassiker: das Avocadobrot. Auch eines meiner Favoriten. Seitdem ich mich hauptsächlich vegan ernähre, lasse ich meistens das pochierte Ei weg. Darum habe ich nach einer Alternative gesucht und diese in gerösteten Kichererbsen (ich gebe sie für ca. 10 Minuten bei 180 Grad ins Backrohr) und Balsamicotomaten gefunden. Die Tomaten gebe ich kurz ins Backrohr, danach schneide ich sie an und tränke sie in Balsamico Essig. 

Körnerbrot

4. Variante

Körnerbrot mit Hummus, Gurke und schwarzen Oliven

Von allen Broten jenes, was am schnellsten fertig ist. Probiert unbedingt einmal Hummus mit schwarzen Oliven aus. Für mich einer der besten Kombinationen mit Hummus. 

Körnerbrot

5. Variante

Körnerbrot mit baked Sweet Potato, gerösteten Pecannuts und Dattelsirup

Diese Variante dauert ein bisschen länger, ist aber super easy. Einfach eine leicht vorgekochte Süßkartoffel ins Backrohr geben. Danach mit einer Gabel zerdrücken. Pecannuts rösten und auf das Brot streuen. Zum Schluss noch etwas Dattelsirup dazugeben. 

...oder steht dir der Sinn nach Backen?

Hot Chocolate Love: My Fave Combos

Hot Chocolate gehört in die Winterzeit, wie der Schnee in die Alpen. Okay, der Vergleich war jetzt ein bisschen abgedroschen. Nichtsdestotrotz weckt eine schöne Tasse Heiße Schokolade unvergleichliche Kindheitserinnerungen, die ich so in meinem Leben nicht mehr missen möchte. Es gab nichts schöneres, als Hot Chocolate mit ganz viel Schlagobers nach einem langen Eislauftag bei uns am Teich. Ja, damals war der Klimawandel noch nicht so weit fortgeschritten und es war tatsächlich möglich, fast den ganzen Winter lang auf natürlichen Gewässern eiszulaufen. Lange, lange ist es her. Ich vermisse diese Zeit. Was jedoch geblieben ist: Die allwinterliche Tasse Kakao.

Zwar haben sich meine Präferenzen weiterentwickelt und gehen inzwischen mehr in Richtung Kaffee, nichtsdestoweniger gönne ich mir im Winter öfters mal eine Heiße Schoki mit ganz viel Schlagobers. Eben genauso wie in der Kindheit. Oder fast genauso. Ab und zu darf es nämlich auch eine Heiße Schokolade mit Schuss sein. Damit meine ich nicht zwangsläufig Hochprozentiges, aber mittlerweile verfeinere ich mein liebstes Heißgetränk aus der Kindheit gerne mit Gewürzen oder verschiedenen Siruparten. Oh und natürlich mit Eierlikör. Eierlikör hat Opa damals schon immer ganz gerne getrunken. Damals habe ich nicht ganz verstanden, warum. Heute jedoch kann ich es verstehen. Gebt mir in der Weihnachtszeit Egg Nogg und es wird mit Sicherheit ein berauschendes Fest für mich.

Inspiriert von der lieben Hannah von Provinzkindchen, die alljährlich ihre neuesten Kreationen in Sachen „Hot Chocolate“ auf ihrem Blog vorstellt, habe ich mir gedacht, dass ich auch meine beiden liebsten Rezepte mit euch teilen könnte. Die sind zwar nicht neu kreiert und ganz sicher wird es auch keine neuen Kreationen von mir geben, weil ich manchmal doch auch gerne „dem Alten“ treu bleibe, aber nach jahrelanger Bestandsprobe möchte ich doch gerne meine liebsten Kombinationen mit euch teilen.

 

 

Hot Chocolate & Memories

Meine beiden liebsten Hot Chocolate Rezepte

Übrigens: Kakao oder heiße Schokolade ist eines der wenigen schokoladigen Dinge, die ich mag. Mit Ausnahme von weißer Schokolade oder Kinderschokolade kann ich mit Schokolade nämlich wenig anfangen. Ich gebe es zu: Ich bin nicht der größte Schokoladenfan. Dunkle Schokolade hasse ich sowieso. Damit kann man mich jagen. Ergo gilt: je heller die Schokolade, desto besser. Zwar mag ich Hot Chocolate auch in der normalen Milchschokoladenversion gerne, aber auch bei der Schokolade in trinkbarer Form gilt dann doch eher: je weißer, desto lieber mag ich sie. Darum sind diese beiden Rezepte allesamt mit weißer Schokolade bzw. Kuvertüre.

 

 

Maple Flavored White Chocolate with Speculoos

Spekulatius zählt zu meinem liebsten Weihnachtsgebäck. Darum esse ich beispielsweise auch am Liebsten Spekulatius als kleinen Snack dazu. Man darf sich in der Weihnachtszeit ja etwas gönnen. Unlängst, also schon vor ein paar Jahren, habe ich meine Liebe zu Ahornsirup entdeckt. Seit meiner Zeit in der Klinik gebe ich gerne ein bisschen davon in mein Joghurt. Nach meiner Entlassung gab es den dann auch in der Hot Chocolate. Darum ist das Rezept doch schon fünf Jahre alt.

 

[kindred-recipe id=“8993″ title=“Maple flavored White Chocolate with Speculoos“]

 


 

 

White Chocolate with Egg Nogg & Vanilla

Wenn das Wort „Schuss“ Sinn macht, dann wirklich hier. Normalerweise ist Kakao mit Schuss meistens mit Rum verfeinert, damit er schön Irish wird. Das ist jedoch eher weniger mein Ding, denn ich hasse Rum. Aber Eierlikör liebe ich. In den letzten Jahren habe ich sogar eine richtige Obsession dafür entwickelt. Es gibt nichts besseres in der Weihnachtszeit. Ich finde, Eierlikör harmoniert nicht wirklich mit dunkler Schokolade, wobei das natürlich Geschmacksache ist. Darum ideal, dass ich ohnehin weiße Schokolade präferiere. Und Vanille? Hallo? Frische Bourbon Vanille aus Madagaskar!!! Muss ich dazu noch mehr sagen? Ich denke nicht.

 

[kindred-recipe id=“8994″ title=“White Chocolate with Egg Nogg & Vanilla“]

 


 


Hot Chocolate

 

Ich hoffe, die Rezepte gefallen euch. Ich würde mich wirklich freuen, wenn ihr sie nachmachen und mich daran teilhaben lassen würdet.

 

Kastanien-Creme-Torte & Himbeer-Mohn-Torte

Wer mich kennt, der weiß, dass ich eine hoffnungslose Naschkatze bin, die Süßes einfach nicht verschmähen kann. Während ich im Sommer bevorzugt mein innig geliebtes Eis schlecke, steigert sich in den kalten Jahreszeiten meine Lust nach fluffigen Kuchen und ab und zu nach cremigen Torten. Normalerweise greife ich lieber zu Kuchen, denn Torten sind mir oft zu mächtig. Bereits mit kleinen Stücken habe ich zu kämpfen, doch manchmal gehört eine köstliche Torte dann doch zum Kaffee dazu. Und egal wie mächtig die Torte ist, ein Eis darf es dazu dann doch noch sein. Das heißt: Ich esse Eis nicht nur im Sommer, denn eigentlich, ja eigentlich geht Eis immer. Auch wenn es draußen Minusgrade hat und die Torte in Schlagobers ersäuft, sodass die Übelkeit alleine schon wegen dem Stück Torte vorprogrammiert ist. Bei einer Kugel Eis kann ich einfach nicht nein sagen #hoffnungsloserfall #eisjunkie. 

 

Meine beiden Lieblingstorten

Kastanien-Creme-Torte & Himbeer-Mohn-Torte

Zu zwei Torten kann ich immer schlecht nein sagen. Dazu zählt unter anderem meine Lieblingstorte. Eine fruchtige Himbeer-Mohn-Torte, die dank einer lockeren Topfencreme und säuerlichen Himbeeren dann doch nicht allzu mächtig ist. Auf der anderen Seite liebe ich auch Kastanientorten. Die sind zwar meistens gallig, wie wir in Österreich so schön zu sagen pflegen, aber insbesondere zu Allerheiligen liegt bei mir meistens eine dieser vollmundigen Torten auf dem Kuchenteller.

Weil ich Kastanien-Creme-Torte und Himbeer-Mohn-Torte so mag, habe ich mir gedacht, dass es an der Zeit ist, die Rezepte mit euch zu teilen. Vorweg muss ich allerdings zugeben, dass diese beiden Prachtstücke nicht aus meinem Ofen stammen, sondern eine talentierte Backfee diese für mich gebacken und mich damit überrascht hat. Mit meinen Bekannten und Freunden habe ich einfach Glück. Umso besser, dass ich eine Meisterkonditorin dazuzählen darf.


Kastanien-Creme-Torte

[kindred-recipe id=“8597″ title=“Schokoladige Kastanien-Creme-Torte“]

Kastanien-Creme-Torte

 


 

Himbeer-Mohn-Torte

[kindred-recipe id=“8598″ title=“Fruchtige Himbeer-Mohn-Torte“]

Himbeer-Mohn-Torte Himbeer-Mohn-Torte Himbeer-Mohn-Torte

 

Ein weiteres Rezept mit Himbeeren findest du auf My Café Au Lait unter:

Amaranth Topfennockerl auf Himbeerspiegel

 

Goodbye-Summer-Party mit Thomas Henry

WERBUNG: Der Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Thomas Henry. Enthält PR Samples (Markierung: Asterisk (*))


„…und wir bauten ein Schloss. Im Himmel und im Sand.“ Ich lausche den sanften, aber doch starken und bestimmenden Klängen der Musik. Der Text, er passt wie die Faust aufs Auge. Er passt so gut zu diesen Sommermomenten, die ich heuer erleben durfte. Wir tanzten im Regen, mit nackten Füßen und stahlen uns diese Magie aus den lauen Sommerabenden. Die Haare hangen uns nass ins Gesicht, der Matsch klebte uns an den Füßen, das weiße Sommerkleid, welches ich mir im Sommer 2015 spontan in Triest gekauft habe, hing zerfetzt an meinem Körper. Aber das war uns egal. Wir tanzten im Regen und er war so wohlig warm. Vielleicht war er aber auch deswegen so warm, weil wir zuvor auf einer Cocktailparty waren. Vielleicht war es ein kleines Schlückchen zu viel Cuba Libre. Oder ein kleines Schlückchen zu viel vom Glück.

Oder es lag an den warmen Sonnenstrahlen, die immer noch am Horizont zu sehen waren. Die hellen Sonnenstrahlen, die den Sommerregen wohlig warm machten. Der Sommerregen, der sich so vertraut auf der zart gebräunten Haut anfühlte. Wir sprangen in Pfützen. Mit einer schier unendlichen Kraft, sodass uns das Wasser bis ins Gesicht spritzte.

And we build a castle – in the sky and in the sand.“ Und während ich diesen Klängen zuhöre, spüre ich die letzten Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Diese leichte Wärme -und doch, es mischt sich Kälte dazu. Herbstliche Kälte.

Wehmütig beobachte ich, wie die Sonne leicht nach unten sinkt. Zuerst ganz langsam, dann immer schneller. Ehe ich mich versehe, ist sie versunken. Am Horizont bleibt nur noch ein sanfter orangefarbener Schimmer. Die Sonne ist untergegangen und mit ihrem Untergang geht auch er: Der Sommer. Es wird Herbst. Eine neue Jahreszeit ist angebrochen. Meine Finger krallen sich am Geländer fest, umschließen das kalte Metall vor mir. Mein Griff wird immer fester und ich merke, wie sich langsam meine Fingernägel in meine Handballen bohren. Ich schließe kurz meine Augen, atme tief ein und stoße die kühle Luft mit einem scharfen Zug wieder aus. Ich blicke nach vorne. Vor mir ein großer Tisch und vier wunderbare Freundinnen. Sie lachen ausgelassen, unterhalten sich angeregt und ich muss schmunzeln. Ich schaue nach vorne. Nicht zur zu meinen Freunden, sondern auch nach vorne in die Zukunft. Es bricht eine neue Jahreszeit an und ich akzeptiere es. Trotzdem – heute gehört das letzte Stückchen Sommer noch uns.

 


 

Meine Goodbye-Summer-Cocktailparty mit Thomas Henry

…und wunderbaren Menschen, die diesen Sommer zu etwas ganz Besonderem machten

Neulich zelebrierte ich mit vier wunderbaren Freundinnen eine Goodbye-Summer-Cocktailparty mit den erfrischenden Szene-Getränk der Berliner Marke Thomas Henry*. Darunter auch ein ganz besonderer Mensch, den ich dank meiner Leidenschaft, dem Bloggen, kennenlernen durfte. Alina von Black Beach Chair machte diesen Abend zu einem kleinen Sommerhighlight, genauso wie meine langjährige Freundin Michaela und meine beiden Studienkolleginnen, die zu Freundinnen wurden: Nicole und Carolin. Wir genossen einen lauen, aber dann immer frischer werdenden Abend in stimmungsvoller Atmosphäre, mixten Cocktails, aßen Oliven und Käsesticks, lachten und quatschten über all das, was uns gerade auf der Seele lag. Und ich liebe solche Abende, bereute zugleich, dass ich diesen Cocktailabend nicht schon viel eher an einem warmen Sommerabend veranstaltet habe. Denn diese Momente sind immer kostbar, weil sie so selten sind. Weil sie vergänglich sind. Aber weil wir sie uns auch wieder holen können. Denn der nächste Sommer kommt in weniger als 365 Tagen und diese Freundschaften haben sich bewährt. Ich freue mich auf weitere magische Momente mit diesen Menschen und all den anderen wunderbaren Leuten, die mein Leben bereichern.

 

 

…und wir laden auch euch zu einer Goodbye-Summer-Cocktailparty ein

Ich bin zuversichtlich. Es wird auch im September noch einen warmen Tag geben. Ganz bestimmt. Und ich kann es euch nur ans Herz legen. Nutzt diesen warmen Tag aus, ladet eure Freunde ein und veranstaltet ebenso eine zauberhafte Goodbye-Summer-Cocktailparty. Dafür würde ich euch gerne mit den Getränken von Thomas Henry, sowie meiner personalisierten Goodbye-Summer-Cocktailparty Playlist ausstatten. Das Gewinnspiel findet ihr am Ende dieses Posts. Als kleine Inspiration gibt es noch drei leckere Cocktailrezepte für eure Goodbye-Summer-Cocktailparty.

[kindred-recipe id=“8401″ title=“Mango Libre“]

[kindred-recipe id=“8404″ title=“Blue Elderflower“]

[kindred-recipe id=“8406″ title=“Cherry in the Basement“]

 

Thomas Henry Premium-Bitterlimonaden Cocktailparty Thomas Henry Premium-Bitterlimonaden Cocktailparty

 

Gewinne ein Mini Set der Thomas Henry Premium Bitterlimonaden für deine Cocktailparty

Um eure Cocktailparty perfekt zu machen, darf ich heute ein Minipaket bestehend aus 6 Thomas Henry Premium Bitterlimonaden unter euch verlosen. Loggt euch dafür in den Rafflecopter ein und befolgt alle Anweisungen. Alle, die an dem Gewinnspiel teilnehmen, erklären sich mit den unten stehenden Teilnahmebedingungen einverstanden.

a Rafflecopter giveaway

 

  • Das Gewinnspiel endet am 20. September 2017 und wird auch an diesem Tag ausgelost
  • Teilnehmen können alle mit einem Wohnsitz in der EU
  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Bist du jünger, benötige ich im Falle des Gewinns die Einverständniserklärung deiner Eltern, die ich schriftlich einfordere
  • Der Gewinn wird auf postalischem Weg versendet. Für etwaige Versandschäden übernehme ich keine Haftung
  • Hinweis: der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht
  • Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Keine Barablöse möglich

 


*Die Tatsache, dass es sich um eine Zusammenarbeit handelt, ändert nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung. 

Welcher Lillet Typ bist du? (Inkl. Lillet Rezept)

Werbung: Der Beitrag „Welcher Lillet Typ bist du?“ entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Lillet. Die Lillet Flaschen wurden Miss Getaway und My Café Au Lait kostenlos zur Realisierung dieses Projektes zur Verfügung gestellt. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Kooperation handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung. Die Gestaltung dieses Beitrages oblag voll und ganz Kerstin und mir. Die Bildrechte liegen bei Daniel Eibl.

Für einen verantwortungsbewussten und sorgsamen Umgang mit Alkohol. Der Konsum von Lillet ist erst ab 18 Jahren erlaubt.  


 

 

Be different

 

What makes you different, makes you beautiful!

 

Manchmal beobachte ich die Social Media Welt, in der ich als Bloggerin durchaus auch lebe, mit einem argwöhnischen Blick. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass es in den unendlichen Weiten dieser Sphäre dutzende Accounts gibt, die sich einander bis aufs letzte Detail ähnlich sind. Und diese Ähnlichkeit war für eine sehr lange Zeit erfolgsversprechend. Einheitliche Feeds, einheitliche Frisuren und einheitlicher Kleidungsstil. Auch wenn alle darauf plädieren: Be different – die Wende ist auf Instagram immer noch nicht angekommen. Man schwimmt mit dem Strom, um Erfolg zu haben. Aber ist es nicht gerade dieses „Difference„, das uns so besonders macht?

Darum bin ich froh, dass Kerstin in mein Leben getreten ist. Wir kennen uns inzwischen seit mehr als anderthalb Jahren persönlich und haben uns auf Anhieb gut verstanden. Im Laufe der Zeit, als wir uns noch besser kennenlernten, kristallisierte sich schnell heraus, dass wir zwei in vielen Punkten unterschiedlich sind. Zwar teilen wir gemeinsame Leidenschaften, wie das Bloggen oder das Reisen, doch ansonsten sind wir nicht ein und derselbe Mensch, der zufällig in zwei unterschiedlichen Körpern lebt. Und das ist gut so. Solche Menschen, die nicht eins zu eins so sind wie du, führen einem immer wieder zu unterschiedliche Sichtweisen und Perspektiven. Man lernt für das Leben dazu. Genau das verstehe ich unter dem Wort Bereicherung.

Darum vergesst einheitlich und langweilig. Be different! Schreibt es nicht nur in eure Instagram Caption, sondern seid es auch!

 

 

Welcher Lillet Typ bist du?

In Zusammenarbeit mit Lillet haben Kerstin und ich nun eine kleine Herausforderung angenommen. Wir haben uns für das gleiche Thema und den gleichen Dresscode entschieden. Um unserer Individualität Ausdruck zu verleihen, wollen wir trotz dieser beiden ähnlichen Grundlagen unsere unterschiedlichen Charaktere hervorheben. Obwohl das Farbthema weiß war, haben wir versucht, unterschiedliche Looks zu kreieren. Nicht verkleiden lautete unsere Devise, sondern wir wollten so bleiben, wie wir wirklich sind. Darum hat sich Kerstin in kein Kleidchen gezwängt und ist ihrem Casual Style treu geblieben, während ich meine mädchenhafte Seite wieder hervorgekramt habe. Herausforderung Nummer eins scheint geglückt.

Doch wie können wir unsere unterschiedlichen Typen und Charaktere nun in einen Drink verwandeln? Das ist gar nicht so schwierig, wie es vielleicht klingen mag, denn analysiert man unsere Charaktere, so erkennt man, dass Kerstin die Toughe und Coole von uns ist, ich jedoch eher in die Kategorie süß und lieblich falle. Und genauso verhält es es sich mit unseren Geschmacksknospen und Vorlieben für Drinks. Das Beste: Lillet schafft es, die Süßen und Herben miteinander zu vereinen. Verschiedenste Kombinationsvarianten und ein bisschen kreatives Feingefühl ermöglichen es, für jeden den perfekten Drink zu mixen.

 

 

Ich bin Typ „La Vie en Rose“

Mit einem Hauch von Beere

Ein lauer Sommerabend beim Picknick, resche Baguettes und würziger Fromage aus Frankreich, Girl Talk und viele Stunden voller Lachkrämpfe und Freude. Französisches Flair inmitten von Graz. Dazu Live Musik im Burggarten, die ich gemeinsam mit einer bezaubernden Person neben mir auf der Picknickdecke und einem Glas eisgekühlten Lillet „La Vie en Rose“ in der Hand genieße. Trés bien – so stelle ich mir „la soirée parfaite“ vor.

Rosen sind nicht nur ein Symbol der Liebe, sondern auch des Lebens. Sobald die Temperaturen nach oben klettern, steigt meine Lebensfreude ins Unermessliche. Doch Rosen sind viel mehr, als nur Symbolträger für Liebe, Schönheit und ewige Jugend. Sie sind verspielt, neckisch, aber auch unnahbar. Sie sind offen, herzlich, aber manchmal auch verschlossen. Rosen sind lieblich, mädchenhaft und auch wenn es sie überall auf der Welt gibt, so ist doch jede besonders und einzigartig. Darum bin ich ein „La Vie en Rose“

 

Wenn du eine Blume liebst, die auf einem Stern wohnt, dann ist es schön, in der Nacht den Himmel zu beobachten. Alle Sterne haben Blumen.

Antoine de saint-exupéry – Der kleine Prinz

 

Und doch bin ich manchmal ein unentschlossener Mensch. Oder nicht unentschlossen, sondern vielseitig.
Wandelbar.
Neugierig.
Experimentierfreudig.

So habe ich meinen „La Vie en Rose“ für mich personalisiert und statt Rosenblättern wilde Beeren aus meinem eigenen Garten in mein Glas hinzugefügt. Darum bin ich ein „La Vie en Rose“ mit einem Hauch von Beere. Oder ganz viel Beere. Viel zu viel Beere. Und das ist gut so!

 

[kindred-recipe id=“8042″ title=“Lillet „La Vie en Rose“ mit einem Hauch von Beere“]

 

Und welcher Lillet Typ bist du?

Finde es heraus und verrate es mir in den Kommentaren. -Hier- kommst du auf die Facebookseite, findest tolle Rezepte, sowie Inspirationen und ganz bestimmt einen Drink, der zu deinem Charakter passt.

 

Welcher Lillet Typ bist du?
Note: Ein bisschen müsst ihr noch warten, aber sie wird es euch bald verraten 🙂

 


In Kooperation mit Lillet, Miss Getaway und Daniel Eibl (Contact HERE). Ein großes Dankeschön geht an Daniel, der sich für uns die Zeit genommen hat und für uns dieses wundervolle Picknick mit der Kamera festgehalten hat. Vielen Dank auch an Lillet für diese einzigartige Zusammenarbeit.  

 

Exotisch in den Frühling starten

Exotisch in den Frühling starten

Smoothies mit Exotischen Früchten (inkl. Video)

Heute wird es richtig exotisch auf Café Au Lait. Weil ich zu wenig Material für meinen Snapshot Sunday habe, gibt es heute ein kleines „Exotic Special“ für euch. Gestern habe ich euch zu meiner Schande erzählt, dass mein letzter Einkauf nicht wirklich nachhaltig war. Nicht nur importierte Erdbeeren wanderten in mein Einkaufskörbchen, sondern zahlreiche exotische Früchte. Ich konnte nicht widerstehen und hatte beim Einkauf so viele Ideen im Kopf, die ich unbedingt umsetzen wollte. Weil ich die Nachhaltigkeit ein bisschen außen vor gelassen habe, habe ich mich dazu entschlossen, mich richtig ins Zeug zu legen. Dabei habe ich diverse Smoothierezepte für euch kredenzt. Doch das ist noch längst nicht alles. Zusätzlich habe ich mich ein bisschen über die einzelnen Früchte informiert und ein Video für euch gedreht.

 

Exotische Früchte

 

Hello Exotic

Diese Exoten wanderten in mein Einkaufskörbchen

Ich war ganz erstaunt von dem Angebot an exotischen Früchten, welches Billa Corso aktuell zu bieten hat. Es gab nahezu alles, was ich an exotischen Früchten kenne: Guaven, Papayas, Kumquats und und und! Ich selbst habe mich sofort in die Babyananas verliebt (obwohl ich Ananas pur nicht wirklich mag). Danach gab es kein Halten mehr und ich arbeitete mich durch das ganze Sortiment. Pitahayas, Passionsfrüchte, Karambole und Kiwibeeren wanderten in mein Einkaufskörbchen. Oh und natürlich eine Mango. Ein Klassiker, den ich bereits seit meiner Kindheit kenne, muss schließlich immer dabei sein.

Pitahayas

Pithayas sind vor allem als Drachenfrucht bekannt. Die exotische Frucht zählt zu den Kakteenfrüchten und liebt tropisches bzw. subtropisches Klima. Darum ist sie in Mittel- und Südamerika beheimatet. Das Fruchtfleisch ist weiß oder pink mit schwarzen Kernen. Gegessen wird die Drachenfrucht wie eine Kiwi. Einfach in der Mitte durchschneiden und auslöffeln. Viele beschreiben den Geschmack der Frucht als neutral. Meiner Meinung nach schmeckt sie leicht süßlich und erfrischend. Wichtig ist, dass man die Pitahaya in ihrer vollsten Reife isst – dann hat man auch einen Geschmack. Zudem ist die Drachenfrucht kalorienarm. Sie besitzt einen hohen Anteil an Kalzium, Eisen und Phosphor. Ihre schwarzen Kerne sind verdauungsfördernd.

 

[kindred-recipe id=“5221″ title=“Pink Dragon“]

Pink Dragon

 

Mango

Mango ist reich an Provitamin A. Außerdem ist sie appetitanregend und verdauungsfördernd. Sie hat einen milden Säuregehalt und ist daher auch für Personen geeignet, die unter einem empfindlichen Magen leiden. Reife Mangos sind sehr saftig und schmecken herbsüß.

Ananas

Die Ananas enthält die wertvollen Mineralstoffe Eisen und Calcium, sowie viel Vitamin A und C. Je ausgeprägter die Schuppen ihrer Schale sind, umso wohlschmeckender ist die Ananas. Hauptsächlich wird sie in Thailand angebaut, obwohl sie eigentlich aus Zentralamerika stammt. Die Babyananas unterscheidet sich geschmacklich kaum von der „normalen“ Ananas, jedoch kann man bei dieser den Strunk mitessen. Weil die Babyananas so niedlich ist, habe ich den zweiten Smoothie nach ihr benannt.

 

[kindred-recipe id=“5223″ title=“Baby Pineapple“]

Baby Pineapple Exotisch

 

Passionsfrucht

Passionsfrüchte oder Maracujas enthalten einen hohen Anteil an Vitamin C, B12, Kalzium und Eisen. Außerdem ist sie eine natürliche Hilfe bei Schlafstörungen. Passionsfrüchte haben nämlich eine beruhigende Wirkung und sollen Schlafprobleme, sowie Nervosität bekämpfen. Ihr Fruchtfleisch schmeckt leicht säuerlich und sehr exotisch.

Kokosnusswasser

Kokosnusswasser ist ein natürlicher iostonischer Drink. Es ist nahezu fettfrei und daher kalorienarm. Inzwischen kann man junge Kokosnüsse auch im europäischen Handel kaufen. Zwar gibt es sie auch abgepackt, aber der Geschmack ist meiner Meinung nach frisch aus der Kokosnuss noch um einiges besser.

Kiwibeeren

Kiwibeeren sind echte Vitaminbomben im Obstregal. Zudem sind sie im Gegensatz zur herkömmlichen Kiwi säurearm und schmecken daher milder als die großen Exemplare. Man kann sie problemlos mit der Schale essen. Die Frucht ist besonders reich an Vitamin C und E. Sie haben einen hohen Gehalt an Ballaststoffen und wirken Heißhungerattacken entgegen.

 

[kindred-recipe id=“5246″ title=“Green Passion“]

Kiwi Smoothie Grüner Smoothie

 

Wo bekomme ich die exotischen Früchte her?

Nicht jeder Supermarkt ist exotisch. Leider. Manchmal muss man ganz schön lange suchen, um all die Zutaten zusammenzubekommen. Die wahren Exoten, also nicht nur Mangos oder Bananen, habe ich allesamt bei Billa Corso gekauft. Dort findet ihr ein ausgezeichnetes Sortiment an exotischen Früchten. Auch bei Merkur und Interspar werdet ihr aktuell schnell fündig. Leider sind exotische Früchte echt teuer, aber manchmal darf man sich auch etwas gönnen.

 

Drachenfrucht

 

Video

Zusätzlich zu den Rezepten gibt es noch ein kleines Video. Die Hauptakteure? Na klar, meine exotischen Smoothies. Klickt einfach unten auf das Bild und ihr gelangt zu dem Video.

 

Smoothies Thumbnail

 

Fear Food Wins: February #2

Fear Food Wins

February #2

Wie auch im Januar, möchte ich euch nun meine Fear Food Wins im Februar zeigen. Wobei ich mir selbst sehr unsicher bin, ob ich hier noch von Fear Food oder Wins sprechen soll. Alles in allem war mein Essverhalten im Februar ziemlich normal und regelmäßig. Leider habe ich auch zugenommen, aber dieser Post soll nicht dazu dienen, um zu jammern, sondern einfach wieder ein Ansporn sein, weiter in Richtung normales Essen zu gehen. Ein paar Wins möchte ich euch heute zeigen. Im Übrigen waren wir im Februar sehr viel essen, was auch mit meiner Reise nach Budapest zu tun hatte. Ich war viel mit Freunden zusammen und irgendwie hilft es mir, eine Routine zu finden. Einerseits weil die Gefahr gebannt ist, eine Essattacke zu bekommen, andererseits weil man an allen Aktivitäten teilhaben möchte. Trotzdem stört mich mein Essverhalten momentan sehr. Es war nicht immer so gesund, wie ich mir das gewünscht habe und genau das ist das Ziel: Schritt für Schritt zu einer gesunden Ernährung zu gelangen. Schritt für Schritt Energie für Sport zu bekommen. Schritt für Schritt in einen Lifestyle schlittern, den ich als ideal ansehe.

 

Fear Food Win

Frozen Yogurt

Kiwi Stachelbeere

 

Donuts 3

Donuts

Oreo Donut

Der andere gehörte Alex.

 

Maccarons 3

Maccarons

ca. die Hälfte davon

 

Thursday Vapiano

Risotto mit Walnüssen

Vapiano

 

February

Pizza

Frutti di Mare

 

Kunsthauscafe

Ziegenkäse mit Pitabrot

Kunsthauscafé

 

Curry

Curry

mit Kichererbsen, Tofu, Zucchini, Garnelen, Karotten und Süßkartoffeln und Basmatireis

 

Mein Monat

Ich muss sagen, so viel auswärts essen, wie in diesem Monat, war ich schon lange nicht mehr. Wenn ich es im Nachhinein betrachte, wird mir das auf einmal viel zu viel und das schlechte Gewissen meldet sich zu Wort. Vielleicht habe ich wieder ein bisschen die Kontrolle über mich gewonnen, aber das macht mir Angst. Denn Kontrolle bedeutet für mich eigentlich immer, dass ich nicht zunehme. Und das habe ich. Mit der Tatsache kann ich mich nicht anfreunden und es macht mir schon ein bisschen Angst. Nichtsdestotrotz habe ich wieder so etwas wie Regelmäßigkeit in meinem Leben erfahren. Aber es ging mir einfach viel zu schnell. Das Wichtigste in so einer Situation: Nur nicht aufgeben! 

Jedenfalls habe ich gemerkt, dass es alleine nicht gut geht. Ich brauche immer Unterstützung. Das muss nicht zwangsläufig mit einer Therapie sein, es geht auch mit der Unterstützung meiner Freunde. Ich brauche immer jemanden dabei, sonst kann es schnell schief gehen. Die Selbstständigkeit muss ich also noch finden. Irgendwie fühle ich mich dadurch wie ein kleines Kind – es ist in der Tat komisch. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und irgendwann wird alles wieder gut sein, sodass ich ein glückliches, normales Leben führen kann.

 

Schnelles Mascarpone Dessert

Mit einem schnellen und vor allem leckeren Mascarponedessert melde ich mich zurück. Endlich sind Ferien, die mir hoffentlich doch mehr Freiraum bieten, öfters zu bloggen. Obwohl noch eine Review zu der neuen Alverde Palette, die man sich ja selbst zusammenstellen kann, aussteht, möchte ich euch doch zuerst ein neues Rezept vorstellen, dass ich gestern wieder einmal selbst zusammengestellt habe. Dafür braucht ihr auch nicht allzu viele Zutaten und es ist im Handumdrehen gemacht.

Schnelles Mascarpone Dessert 

mit Blaubeeren, Cashewkernen und Passionsfruchtspiegel
Für 4 Personen benötigt ihr
500 g Mascarpone | 125 ml Müller Milch Select Weiße Schokolade & Kokos-Mandel (ansonsten eine beliebige Müllermilch, die euch schmeckt) | 100 g Blaubeeren | 50 g Cashewkerne | 2 Stk. Passionsfrucht | 3 EL Staubzucker | Garnierung (z.B. Drachenfrucht)
 
Zuerst müsst ihr die Mascarpone mit der Müllermilch und dem Zucker verrühren. Cashewkerne hacken und unter die Creme heben. Blaubeeren hinzufügen und verrühren. Die Creme gerecht auf vier Gläser aufteilen. Obendrauf das Mark der Passionsfrucht geben und wenn ihr wollt, könnt ihr das ganze mit Früchten garnieren, so wie ich mit einer Drachenfruchtspalte und Blaubeeren.

Mamas Geburtstag: Rose Cake

Happy Birthday, Mum! Der 30. Geburtstag meiner Mama feiert am 3. März sein 24. Jubiläum. Ich glaube, ihr könnt euch ausrechnen, wie alt sie wirklich wird. Und weil ich es einfach liebe, meinen Liebsten kulinarisch eine ganz besondere Freude zu machen, habe ich für meine Mama etwas ganz Besonderes gebacken und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie glücklich ich bin, dass der Kuchen tatsächlich so geworden ist, wie ich es wollte.

Anfangs wollte ich wie bei meiner Kokosnuss Panna Cotta ein eigenes Rezept kreieren. Doch irgendwie fehlte mir dazu die richtige Idee und so nahm ich ursprünglich ein Rezept aus der Billa Zeitschrift, die ich jedes Monat gratis bekomme und so ganz neben dem Backen wurde es dann doch mein eigenes Rezept. Ursprünglich ging es aus einem Missgeschick hervor, das am Ende gar kein wirkliches Missgeschick war.

Das hat den Grund, dass wir seit Jahren nicht mehr mit einer Springform, sondern mit einem Tortenring backen, was eigentlich praktischer, doch auch oft mit vielen Gefahren verbunden ist. Gefahren, die man vorher auch schon etwas abschätzen kann. In letzter Zeit ist es mir aber immer ohne diese Gefahr gelungen. Denn wenn man mit einem Tortenring backt, kann es ganz leicht passieren, dass etwas Kuchenteig ausläuft. So ist es mir auch diesmal passiert. Es sah so aus, als würde der Tortenboden ganz flach werden, was mir ganz und gar nicht gefiel, doch am Ende ging der Tortenboden doch noch schön auf, sodass ich ihn in der Mitte durchschneiden konnte. Damit hätte ich allerdings gar nicht gerechnet, weswegen ich während der Backzeit bereits einen zweiten Teig gemacht habe und genau so entstand mein individuelles Rezept. Die passende Creme dazu habe ich aber so oder so selbst kreiert. Dieses Rezept möchte ich nun mit euch teilen.

Übrigens: Eigentlich hätte es ein Red Velvet Cake werden sollen, aber leider wurde der Red Velvet Teig nicht so red wie ich wollte. Ich schätze, das liegt an der Lebensmittelfarbe, die ich verwendet habe. Weil es viel besser zur Dekoration passte, habe ich mich dann entschieden, das Frosting doch blau anstatt rot/rosa zu machen. Richtig schlumpfblau ist es geworden.

 

Rose Cake

Teig 1
220 g weiche Butter + 2 EL Butter zum Einfetten
300 g Staubzucker
Mark einer Vanilleschote
6 EL rote Lebensmittelfarbe
300 g Mehl, glatt
2 TL Backpulver
1 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
180 ml Buttermilch

 

Teig 2
4 Eier
175 g Staubzucker
175 g Mehl, glatt
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker

 

Füllung
250 ml Schlagobers
300 g Brunch Zuckerbrot
1 Päckchen Vanillezucker
Ein paar Himbeeren

 

Für die Rosen 
375 g Butter
2 EL Puderzucker (man kann auch mehr nehmen, je nachdem, wie süß man es mag. Bei Originalfrostingrezept waren es sogar 150 g Puderzucker)
450 g Brunch Zuckerbrot
Lebensmittelfarbe (Menge ist abhängig von eurer gewünschten Farbintensität) 

 

Sonstiges
Tortendekor (z.B. Schokoladenschmetterlinge, ich habe außerdem auch noch Tortenglitzer verwendet)

Und wie?

 

Für Teig 1

Backrohr auf 160 °C Heißluft vorheizen. Butter, Zucker und Vanillemark mit dem Mixer 5-6 Minuten schaumig schlagen. Eier nacheinander unterrühren. Lebensmittelfarbe unterrühren, dann Mehl und Backpulver zugeben. Kakao in die Masse sieben, Salz zugeben und gut verrühren. Buttermilch zugeben und rühren, bis ein weicher Teig entsteht. Den Teig in eine gebutterte Springform oder in einen gebutterten Tortenring (16 cm Durchmesser) geben und auf mittlerer Schiene 60-90 Minuten (abhängig vom Backrohr) backen, bis der Kuchen aufgegangen ist. Der Kuchen ist fertig, wenn er zurückfedert, wenn man ihn leicht mit dem Finger andrückt. Ansonsten Stäbchenprobe machen (ist idiotensicher). Herausnehmen und 30 Minuten abkühlen lassen. Aus der Form lösen und 2 Stunden auskühlen lassen.

 

Für den Teig 2

Eier trennen. Die Dotter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen, bis die Masse sehr, sehr hellgelb ist. Schnee schlagen. Mehl und Backpulver in den Teig rühren, danach Schnee unterheben. In eine gebutterte Form mit 16 cm Durchmesser geben und 25 Minuten bei 160°C Heißluft backen. Stäbchenprobe machen. Kuchen herausnehmen und auskühlen lassen.

 

Für die Füllung

Schlagobers aufschlagen. Geschlagenen Obers mit dem Brunch Aufstrich Zuckerbrot und dem Vanillezucker vermischen.

 

Nächster Schritt

Die beiden Tortenboden in der Mitte auseinanderschneiden. Mit dem dunklen Teig beginnen. Creme auf den ersten Tortenboden hinaufstreichen. Himbeeren hineindrücken und einen hellen Tortenboden drauflegen. Auf den hellen Tortenboden das gleiche wiederholen und einen dunklen Tortenboden hinauflegen. Ich habe den letzten hellen Tortenboden nicht mehr draufgesetzt, weil die Torte ansonsten zu hoch geworden wäre. Das ist nun optional. Die Torte mit der restlichen Füllung bestreichen.

 

Für die Rosen

Weiche Butter locker schlagen. Staubzucker in Anteilen dazugeben und gut mit dem Mixer mischen. Brunch Zuckerbrot in Anteilen zum Butter-Gemisch geben und per Hand mit einem Holzlöffel zu einer homogenen Masse rühren. Nur so lange rühren, wie notwendig. Wichtig: Die Buttermischung und der Frischkäse müssen die gleiche Temperatur haben, ansonsten kann die Creme gerinnen.

Zum Schluss die Rosen auf die Torte spritzen. Das ist ganz einfach. -HIER wird euch gezeigt, wie es funktioniert.

Seitdem ich Brunch Zuckerbrot im Supermarktregal entdeckt habe, wollte ich unbedingt etwas damit machen. Als Brotaufstrich schmeckt mir dieser Frischkäse sehr gut, allerdings bevorzuge ich dann doch einen leichten Frischkäse als Alternative, aber ab und zu darf man sich auch etwas gönnen. Als Backzutat ist er mir aber lieber. Der Aufstrich besteht aus Frischkäse und weißer Schokolade, allerdings finde ich gar nicht, dass der Aufstrich schokoladig schmeckt. Er erinnert eher an eine Vanillecreme mit einer Frischkäsenote. Schade nur, dass er limitiert ist, denn er ist eine ideale Backzutat.

Heute waren wir mit meiner Mama bereits (reichhaltig) Frühstücken. Ich liebe es, in einem Restaurant oder Café Frühstücken zu gehen. Das mag ich manchmal sogar lieber, als abends zum Dinner Essen zu gehen. Allerdings habe ich schon gemerkt, dass es doch besser (und figurförderlicher) ist, wenn man ein fixes Frühstück bestellen kann, anstatt sich beim Buffet zu bedienen. Die Gefahr, alles probieren zu wollen, ist einfach zu groß.
Für den Nachmittag habe ich den Tisch schön gedeckt. Alles in hellblau. Ich finde es immer wunderschön, wenn farblich alles abgestimmt ist, obwohl dieser Tisch ein wenig an eine Tauffeier eines Jungen erinnert.
Mein Fazit zu der Torte. Sie hat echt lecker geschmeckt. Dadurch dass ich sie nicht mit der Buttercreme gefüllt habe, war sie gar nicht so „gallig“ wie vorerst angenommen. Und sie war auch nicht so klebrig süß, wie sie aussieht. Man ist mit einem Stück zwar gut bedient, aber es wird einem nicht schlecht davon (und mir wird leicht schlecht von Torten).
Ein kleines Geschenk gab es auch noch, aber das ist noch nicht alles. Das Richtige bekommt sie erst morgen, da es von meiner Schwester und mir zusammen ist, aber für den gemütlichen Geburtstagnachmittag habe ich ihr eine Schachtel Bonboniere gekauft (obwohl eh schon jeder einen Zuckerschock von der Torte hat). Die Lindt Diva Edition. Die hat einfach Stil. Alleine schon die Verpackung ist sehr edel und der Inhalt verspricht auch luxuriöse Schokoladenkreationen. 
Dekoliste
Ostereier: Libro
Schmetterling: Libro
Vögelchen: Libro
Tortenplatte: Vintage
Kaffeeservice und Geschirr: Vintage
Servietten: BUTLERS 

PS: Könnt ihr euch noch an mein Give Away erinnern? Ich habe nicht darauf vergessen. Endlich habe ich es geschafft, die Gewinnerin auszulosen. Gewonnen hat Kommentar Nr. 2, also die liebe Alicia. Ich habe dir bereits eine Mail geschrieben und würde dich bitten, mir innerhalb einer Woche zu antworten, ansonsten wird das Give Away neu ausgelost. Herzlichen Glückwunsch. 

 

An alle anderen: Nicht traurig sein. Mein nächstes Give Away, das bereits fleißig geplant wird, wird sogar noch besser.