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Laufmotivation: was mich wirklich antreibt

Laufmotivation

Was mich wirklich antreibt

Obwohl Laufen meine Lieblingssportart ist (ja, wirklich), habe ich es nicht immer so mit meiner Laufmotivation. Heute verrate ich dir, was mich wirklich antreibt. 

Laufmotivation

Zwischen dem inneren Schweinehund und Bewegungsdrang

In den letzten zweieinhalb Jahren habe ich mich zu einer leidenschaftlichen Läuferin gemausert. Unfassbar, wenn man bedenkt, dass ich als 10-jährige bei einem Schülerlauf fast nicht ans Ziel kam und den letzten Platz belegte. Damals betrug die Distanz -wenn überhaupt- nicht einmal 2 km. Heute laufe ich längere Strecken problemlos. 7 km sind Standard, manchmal sind sie kürzer, manchmal richtig ausgedehnt. Die wichtigste Sache ist jedoch: ich habe Spaß dabei.

Doch die Laufmotivation ist bei mir nicht immer gegeben. Meistens kostet mich jeder Lauf Überwindung – aus den unterschiedlichsten Gründen:

  • ich bin müde
  • das Wetter passt nicht (zu heiß, zu kalt, Regen, Schnee)
  • ich fühle mich lustlos
  • oder ich habe keine Kraft.

Letzteres ist für mich wirklich ein Grund, zu pausieren und nicht laufen zu gehen. Doch manchmal fällt es mir schwer, zwischen Lustlosigkeit und Kraftlosigkeit zu unterscheiden. Je besser wir unseren Körper kennen, umso besser können wir auch einschätzen, ob wir kraft- oder lustlos sind. 

Den Wind aus den Segeln nehmen

Laufen ohne Druck und Konkurrenzdenken

Oft habe ich mich beim Laufen unter Druck gesetzt. Gerade bei meiner Lieblingssportart sind mein Konkurrenzdenken und mein Wettbewerbsdrang unfassbar ausgeprägt. Regelmäßig muss ich mich selbst bremsen, denn in erster Linie geht es um Bewegung. Sich zu bewegen ist ein gutes Hauptziel, um die persönliche Laufmotivation zu steigern. Frei nach dem Motto: „Ich WILL mich bewegen!“ 

Natürlich sieht die ganze Sache als professioneller Läufer anders aus. Aber ich gehe mal davon aus, dass sich kein professioneller Läufer Tipps bei mir holt. 

Bereits mehrmals habe ich miterlebt, dass sich viele Läufer hauptsächlich auf ihre Pace fokussieren. Bei der Pace handelt es sich um die Laufgeschwindigkeit, sprich wie viel Zeit für einen Kilometer benötigt wird. Ich liege derzeit bei 05:37 min/km. Eigentlich ziemlich schnell. Doch die Pace der anderen sollte nie ein Fokuspunkt sein. 

Seitdem ich aufgehört habe, das Laufen als Konkurrenzsport zu betrachten, habe ich an Laufmotivation dazu gewonnen. Vor allem liegt der Kern der Wahrheit auch darin, dass Pace nicht alles ist. Vernachlässigen sollte man sie trotzdem nicht. Beim Trainingseffekt spielt sie eine wichtige Rolle. Das heißt: wird zu langsam gelaufen, wird kein optimaler Trainingseffekt erzielt. Das gleiche Schema gilt aber auch, wenn zu schnell gelaufen wird. Bei einer Überanstrengung droht im schlimmsten Fall sogar das Übertraining. Übertraining gilt es zu vermeiden – ansonsten kann es schnell zu einer Zwangspause oder permanenter Müdigkeit kommen. 

Merke: deine eigene Pace ist schnell genug. Laufe so, dass du den Lauf gut durchhältst und führe die Läufe je nach Trainingseinheit (Intervall-Läufe, Langstreckenläufe etc.) in geeigneter Intensität aus, damit du überhaupt einen Trainingseffekt erzielen kannst. 

Ich persönlich habe mein optimales Lauftempo herausgefunden, indem ich nach Körpergefühl laufe. Das benötigt natürlich eine gehörige Portion an Erfahrung und Fingerspitzengefühl, aber ich bin drangeblieben und kann mich inzwischen gut einschätzen. Auch die Herzfrequenz ist ein guter Orientierungspunkt, um das persönliche Tempo zu definieren.      

Tipps zur Laufmotivation

Trainiere dein Mindset und schaffe dir Rituale

Mit Psychologie zur Laufmotivation

Da Motivation von unserer Psyche ausgeht, war es für mich naheliegend, mein Mindset lauftauglich zu machen. Ich habe einige Denkmuster, Verhaltensweisen und Rituale entwickelt, die meine Laufmotivation boosten. Diese sind ganz simpel. Manchmal trickse ich mich sogar selbst damit aus. Heute möchte ich diese Tipps teilen, die für alle umsetzbar sind: 

1. Erstelle dir eine Playlist

HALT! Bitte nicht gelangweilt weg klicken. Denn ob ihr es glaubt oder nicht: die Erstellung einer Lauf- bzw. Sportplaylist kann zur richtigen Wissenschaft werden. Musik hat eine enorme Einflusskraft auf meine Läufe. Beispielsweise vermeide ich Drum & Bass Songs, weil mich diese immer schneller laufen lassen, als ich kann. Erstellt für den Anfang eine Playlist mit Songs, die auch mit eurem Lauftempo korrelieren. Was jedoch noch hilft: malt euch eine Geschichte zu dem Song aus. 

Ich habe ein paar Songs auf meiner Playlist, zu denen ich mir eine bestimmte Geschichte ausgedacht habe. Diese Geschichten habe ich inzwischen in meinem Kopf manifestiert und sind im Zusammenhang mit den Songs jederzeit abrufbar. Quasi: Gehirnjogging fürs Joggen. Die Geschichten können Zukunftsvisionen oder auch schöne Erinnerungen sein, die ihr im Kopf durchspielt. Wenn ich merke, dass ich mich zu stark auf den Lauf fokussiere und mich dieser ergo dessen anstrengt, gebe ich diese Songs rein, um mit meinen Gedanken abzudriften. Das hilft mir, meine Laufmotivation aufrecht zu erhalten.  

2. An das Gefühl danach denken

Das Gefühl danach ist inzwischen einer der Hauptgründe, warum ich laufen gehe. Ja, wirklich. Das Gefühl nach einem Lauf ist unbeschreiblich angenehm, sodass mich alleine der Gedanke daran motiviert, mir meine Laufschuhe anzuziehen. 

3. Du machst es für dich, deine Gesundheit und nicht, um abzunehmen

Zugegeben: eigentlich habe ich mit dem Laufen angefangen, um möglichst viele Kalorien zu verbrennen. Das hat ganz schön auf meine Laufmotivation gedrückt. Inzwischen habe ich mir andere Motive gesucht, warum ich laufen gehe. Darüber hinaus bin ich auch nicht mehr allzu streng mit mir und bin nicht böse auf mich, wenn der eine oder andere Lauf weniger gut funktioniert. Das gehört dazu. Mein Hauptmotiv, warum ich laufen gehe: ich weiß, dass mein Körper Bewegung braucht und das ihm diese gut tut. 

4. Pausen sind erlaubt, nicht verboten

Oft fällt es mir schwer, mir Pausen einzugestehen. Aber manchmal sind Pausen während einem Lauf notwendig. Obwohl ich hinsichtlich des Laufsports mittlerweile gut trainiert bin, muss auch ich manchmal Geh-, Steh- oder Sitzpausen einlegen. Das kann bereits nach 2 km oder nach +8 km der Fall sein. Früher habe ich mich immer dazu gezwungen, weiterzulaufen. Pausen waren nicht erlaubt. Heute hingegen nehme ich sie mir bei einer Überanstrengung. Das macht meinen Lauf nicht weniger effizient. Im Übrigen stoppe ich dann meine Running App, wenn ich pausiere. 

5. Sich zu nichts zwingen

Wenn ich früher Assoziationen zu Laufsport herstellen musste, dann war „Zwang“ oft ein Top-Begriff. Ich habe mich schlichtweg gezwungen. Gezwungen, ständig schneller zu laufen, mehr zu laufen, größere Distanzen zurückzulegen – es überhaupt zu tun. Und wie ich bei Punkt 4 bereits geschrieben habe, habe ich mich auch gezwungen, weiterzumachen, obwohl ich nicht mehr konnte. Heute nehme ich mir den Wind aus den Segeln und setze mich nicht mehr unter Druck. Ich laufe nach Gefühl. Gerade Druck und Zwang zerstören die Laufmotivation.

6. Laufe nur dann, wenn du Kraft hast

Wenn du merkst, dass dir die Kraft ausgeht oder du dich generell kraftlos fühlst, dann lasse den Lauf lieber bleiben. Das geht auch mit dem Punkt 5 einher. Ich denke, sich zum Lauf zu zwingen, vor allem dann, wenn die Kraft fehlt, ist der falsche Ansatz, die Laufmotivation oder die Liebe zum Laufen zu pushen. 

Im Herbst und Winter die richtige Laufmotivation finden

Lustlosigkeit vs. Kraftlosigkeit

Höre und spüre deiner Laufmotivation zuliebe in dich hinein

Manchmal interpretieren wir Lustlosigkeit als Kraftlosigkeit. Wir fühlen uns müde und nehmen die Lustlosigkeit falsch wahr. Wir bilden uns ein, dass wir keine Kraft für einen Lauf haben. Um die Lustlosigkeit von der Kraftlosigkeit unterscheiden zu können, ist es wichtig, dass wir uns selbst gut kennen und einschätzen können. 

Ich persönlich finde es jedoch meistens nur dann raus, wenn ich mir wirklich die Laufschuhe anziehe und ausprobiere, ob ich kraft- oder lustlos bin. Im Endeffekt merke ich das schon nach ein paar Meter. Hinsichtlich dessen hilft wirklich nur eines: den inneren Schweinehund überwinden und es austesten. Man merkt, ob man wirklich keine Kraft hatte oder ein anderes Problem ursächlich für die fehlende Motivation war. Solltet ihr spüren, dass euch tatsächlich die Energiereserven fehlen, dann brecht den Lauf ab und wandelt ihn lieber in einen entspannten Spaziergang um oder kehrt nach Hause zurück. 

Fitness 2020: Das möchte ich erreichen!

Fitness 2020

Das möchte ich erreichen

Auch 2020 habe ich mir Ziele im Bereich Fitness gesetzt. Nachdem ich letztes Jahr für meine Verhältnisse gut voran kam, möchte ich 2020 noch eine Schippe drauflegen. So soll mein Fitnessjahr aussehen.

Lisa & Fitness

Die Vorgeschichte

Vor genau zwei Jahren habe ich nach einer längeren Pause wieder mein Sportprogramm aufgenommen. Begonnen hat alles mit dem Laufen. Ich konnte mich einfach nie sonderlich für Kraftsport begeistern. Ein paar Pamela Reif Übungen in meinem Wohnzimmer waren das höchste der Gefühle. Die Begeisterung für das Laufen war jedoch schon immer da. Inzwischen bin ich in diesem Sport auch schon viel mehr hineingewachsen und kann mir neue Ziele formulieren. Also Ziele, die darüber hinausgehen, als ausschließlich mehr Kilometer zu laufen, wie im Vorjahr.

Früher war Laufen meine absolute Hasssportart. Da sich diese jedoch zur einer Sportart entwickelt hat, die mir Spaß macht, beschloss ich letzten Juni, dem Kraftsport eine zweite Chance zu geben. Deswegen habe ich auch in diesem Bereich einige Ziele für mich formuliert.

Cardio

Ihr wisst, dass ich lieber Cardiosportarten mache, als Kraft. Dafür gibt es keine Gründe. Mir macht es einfach mehr Spaß. Ich gehe gerne laufen, radfahren und am allerliebsten schwimmen. Darum habe ich ein paar Cardio-Fitness-Ziele formuliert, die sich vor allem auf Ausdauer und Geschwindigkeit richten. Aber auch Alltagsziele sind dabei.

 

Laufen

340 km laufen

Letztes Jahr habe ich insgesamt 338 km erreicht und bin damit fast 200 km mehr, als im Vorjahr gejoggt. Auch dieses Jahr möchte ich meinen Rekord knacken. 340 km sind zwar nur zwei läppische km aber, aber wer weiß: vielleicht schaffe ich sogar mehr. Inzwischen habe ich schon damit angefangen. Im Vorjahr war der Start am letzten Januartag. Außerdem bin ich 2019 an zwei Monaten gar nicht gelaufen. Dieses Jahr habe ich vor, dass jeder Monat zum Laufen genutzt wird – hängt natürlich wieder von den sommerlichen Temperaturen ab. Jedoch werde ich jetzt auch meine gelaufenen Kilometer am Laufband mittracken, denn gelaufen ist gelaufen. 

Beim Ladies Run mitlaufen

Voriges Jahr war ich mit von der Partie. Auch in diesem Jahr möchte ich wieder meine 5 km beim „Ladies Run“ mitlaufen. 2019 habe ich sogar eine gute Platzierung erreicht. Von über 1.000 Läuferin (ich glaube, es waren sogar wesentlich mehr), erzielte ich Platz 148 (oder 147, ich weiß es nicht mehr ganz genau). Meine momentane Laufverfassung ist für so ein Ergebnis wahrscheinlich nicht gemacht, aber ich bin motiviert, wieder dahin zu kommen und vielleicht sogar ein besseres Ergebnis zu erzielen. Ich weiß, bei solchen Läufen geht es überwiegend um den Spaß und ums dabei sein. Jedoch entwickle ich bei Competitions immer einen extremen Ehrgeiz. Offen gesagt: darum möchte ich auch eine gute Platzierung erreichen.

Meine Pace verbessern

Als ich vor zwei Jahren den Laufsport wieder aufgenommen habe, lag meine durchschnittliche Pace bei 6,40 min/km. Innerhalb dieser Zeit konnte ich mich verbessern und meine Pace um eine Minute senken. Verdanken kann ich das einem regelmäßigen Lauftraining – habe jedoch auch ein „schnelles Naturell“. Ich persönlich finde langsame Läufe am anstrengendsten, aber Superspeed-Läufe pack ich auch nicht. Inzwischen liegt meine Pace bei durchschnittlich 5,40 min/km. Ich möchte unbedingt schneller werden. Unter 5 min/km wird zwar sehr unrealistisch – zumindest das auf Dauer zu schaffen (beim Ladiesrun war ich beispielsweise unter 5min/km), aber ich würde mich schon freuen, wenn dieses Jahr meinen Wert auf 5,30 min/km verbessern kann. Da wird einiges an HIIT Training notwendig sein.

Schwimmen

Laufen ist eigentlich gar nicht meine liebste Cardiosportart – es ist das schwimmen. Vielleicht liegt es daran, weil mein Sternzeichen ein Wasserzeichen ist. Anders als beim Laufen war ich im Schwimmen schon immer gut. Meiner Mutter war es immer wichtig, dass wir früh schwimmen lernen (einfach damit wir nicht absaufen :D). Sie selbst ist jeden Sommer täglich für eine Stunde im Schwimmbad, um zu schwimmen (bei ihr startet es quasi schon bei 19 °C – sofern das Schwimmbad offen hat). Als ich noch in Weiz gewohnt habe, bin ich öfters schwimmen gegangen. In Graz habe ich es letztes Jahr nur zwei- oder dreimal ins Schwimmbad geschafft. Mein Ziel beim Schwimmen ist es, weder besser noch schneller zu werden, sondern einfach mehr Bahnen zu schwimmen. 

Fitness
Fitness

Workouts/Gym

Oberstes Ziel: einfach wieder öfter ins Gym gehen. Das habe ich im Winter ziemlich schleifen lassen. Dementsprechend muss ich mich jetzt wieder reinhängen. Ich habe bereits begonnen, allerdings war jedes Training bislang mit Spatzen (Muskelkater) verbunden. Meine Regenerationsphase dauert dadurch länger, darum werde ich langsam anfangen und mich nach und nach steigern. Mein Ziel ist es, spätestens ab Frühlingsbeginn dreimal die Woche ins Gym zu gehen. Was das Gym betrifft, habe ich sonst noch weitere Ziele:

  • mehr Kraft in den Armen aufbauen (seriously, Puddingärmchen lassen grüßen)
  • endlich Liegestütze schaffen (zumindest einen) und Klimmzüge wären auch nicht schlecht
  • Haltung verbessern
  • Optik verbessern (Bauch – daran arbeite ich parallel mit meiner Ernährung)
  • den Leg Day nicht mehr sabotieren und wirklich durchziehen

Andere Sportarten ausprobieren

Neben all den Workouts und Sporarten, die ich ohnehin schon mache, ist es mir wichtig, neue Sportarten auszuprobieren oder alte wieder zu entdecken. Insbesondere auch Sportarten, die mich erden. Darum möchte ich wieder mehr Yoga machen (okay, wann habe ich überhaupt regelmäßig Yoga gemacht?) – Yoga hat aber keine allzu große Priorität – doch zum Ausgleich würde ich es wirklich gerne ab und an integrieren. Ein Profi-Yogini muss aus mir ja nicht werden. Früher mochte ich auch Kickboxen super gerne. Vielleicht versuche ich mich wieder an der einen oder anderen Boxstunde.

Obwohl das neue Jahr noch relativ jung ist, habe ich es trotzdem schon geschafft, etwas neues auszuprobieren. Neulich war ich zu einem Probetraining von CrossFit Live and Train in der Albert-Schweitzer-Gasse eingeladen. CrossFit war etwas, vor dem ich unheimlichen Respekt hatte (und weiterhin habe) – ich dachte immer, ich sei nicht fit genug. In meinem inneren Auge entstand immer ein bestimmtes Bild, wenn ich das Wort „CrossFit“ gehört habe. Aber das Training wurde natürlich unserem Niveau angepasst. Ich habe gemerkt, dass es super effektiv ist, Spaß macht und absolut ansport, weil man nicht alleine trainiert.

Ansonsten will ich mich einfach (spontan) durchprobieren. Wenn ich eine Sportart entdecke, die mir gefällt, möchte ich sie unbedingt ausprobieren. Früher habe ich es nämlich immer gelassen, weil ich mir dachte: „Du kannst das sowieso nicht.“ – denke ich mir bei Ballsportarten, für die ich absolut ungeeignet bin, immer noch. Aber das CrossFit Training ist ein gutes Beispiel, welches mir gezeigt, dass in mir auch mehr steckt, als ich dachte. Und das ist ein wichtiges Learning, was ich in diesem Jahr insbesondere im Sport ausleben möchte – denn gerade beim Thema Fitness lernt man sich noch ein Stückchen besser kennen.

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Fotos

5 Things I’ve learnt about nutrition & sport

Es ist nun ungefähr ein halbes Jahr her, als ich mich mit Sport dazu entschieden habe, meinen Lebensstil in eine positivere Richtung zu lenken. Meine Ernährungsumstellung liegt nicht ganz so lange zurück. Um genauer zu sein erst ca. 4 Monate. Trotzdem habe ich innerhalb dieser kurzen Zeit mehr über Ernährung gelernt, als in den 26 Jahren meines ganzen Lebens. Manche Erkenntnisse kamen nicht erst über Nacht oder über die Dauer meines Lifestylechanges. Ganz im Gegenteil. Doch so richtig kapiert und verinnerlicht habe ich sie erst jetzt.

Nachdem ich bereits einige Fortschritte und Erfolge verbuchen kann, möchte ich diese unbedingt an euch weitergeben. Gerade in der Anorexie ist es schwierig, viele verschiedene Dinge, welche den Ernährungsaspekt betreffen, zu akzeptieren. Und auch bei mir waren genügend Aspekte dabei. Unter anderem mein Carb-Problem. Dazu wird es allerdings noch einen gesonderten Blogbeitrag geben. Genauso wie zum Thema Laufen und wie ich den Sport lieben gelernt habe.

Doch heute soll es sich voll und ganz darum drehen, welche Dinge ich in letzter Zeit über Ernährung und Sport gelernt und verinnerlicht habe.

 

 

5 Things I’ve learnt about nutrition

1.) (Komplexe) Kohlehydrate sind nicht meine Feinde. Ich brauche Kohlehydrate, um funktionieren und meine Work-Outs ausüben zu können. Sie sind wichtig, um denken zu können und leistungsfähig zu bleiben.

2.) (Gesunde) Fette machen keinen dicken Hintern oder einen Schwabbelbauch. Ganz im Gegenteil. Nüsse, Avocados und Co. sorgen für glänzende Haare und verleihen meiner Haut Geschmeidigkeit.

3.) Es gibt kein „Bad Food“, sondern nur eine schlechte und unausgewogene Menge. Die Dosis macht das Gift.

4.) Das Sättigungsgefühl ist nichts schlimmes und auch kein Anzeichen dafür, dass man dick ist oder sich überfressen hat. Hunger hingegen ist kein gutes Gefühl. Es bedeutet auch nicht, dass man ein Vielfraß ist, wenn man nach einer kleinen Portion immer noch Hunger hat oder kurz nach dem Essen wieder Hunger bekommt, sondern dass der Körper mehr oder andere Nährstoffe braucht.

5.) Eine einseitige Ernährung macht auf Dauer nicht glücklich, nicht schlank und ist auch für den Körper nicht förderlich.

 

 

5 Things I’ve learnt about sport

1.) Kein Mensch ist ein Sportmuffel. Es gilt nur, den inneren Schweinehund zu überwinden, den wir alle haben.

2.) Es gibt für jeden eine Sportart die Spaß macht. Man muss sich nur dazu durchringen, diese auch zu suchen und so viel wie möglich auszuprobieren.

3.) Man sollte eine Sportart nicht sofort abschreiben. Manchmal lernt man erst später, sie zu lieben und zu schätzen. So war es auch bei mir beim Laufen.

4.) Sportpausen sind wichtig, darum sollte man Restdays unbedingt einhalten. Nur so wird ein Trainingserfolg erzielt.

5.) Sport und Bewegung gehen unglaublich stark mit dem persönlichen Mindset einher.

 

Gesunder Lebensstil: Sport und Ernährung

 

My Café Au Lait auf Instagram

 

Zurück zur Sportroutine: So hat’s geklappt!

Mir einzugestehen, dass regelmäßige Bewegung und eine Sportroutine für ein gesundes Leben wichtig sind, war kein leichtes Unterfangen. Menschen, die Sport lieben und ihn regelmäßig betätigen, werden mich schwer verstehen können. Schon von vielen Sportlern habe ich gehört: „Den inneren Schweinehund habe auch ich. Einfach überwinden.“ Mir ist klar, dass wir alle vom inneren Schweinehund betroffen sind, wir ihn auch alle überwinden müssen, aber es fiel mir wirklich schwer.

Jahrelang begleitet von negativen Sporterfahrungen, welche auf meinen einst ungesunden Bewegungsdrang zurückzuführen sind, war ich nachhaltig beeinflusst. Ich redete mir sogar ein, ein Sportmuffel zu sein. Der Zug ist abgefahren. Doch die Wahrheit ist: Da habe ich ganz schönen Blödsinn von mir gegeben.

Mittlerweile habe ich erkannt, dass meine Assoziationen zu Sport völlig falsch waren. Sport hatte für mich immer nur etwas mit Dünnsein zu tun, aber nichts mit Gesundheit, Wohlbefinden und Ausgleich. Eine verheerende Einstellung, die mich zum Sportmuffel machte, obwohl ich keiner bin.

Zugegeben, die Motivation wieder zu trainieren, beschränkte sich anfänglich tatsächlich auf den Wunsch, wieder dünner zu werden. Damit stand ich mir jedoch nur selbst im Weg, darum habe ich mir diesmal ernsthaft die Zeit für eine genauere Recherche genommen. Ich fragte mich: „Welche positiven Auswirkungen hat Sport auf mich?“ Klar, wusste ich schon immer, dass Sport gesund ist, nur blendete ich das aus, weil zuvor das Dünnsein im Fokus stand.

Notwendig war auch eine Schocktherapie. Ich wollte mich nicht nur über die positiven gesundheitlichen Auswirkungen informieren, sondern ging auch der Frage nach: „Was kann passieren, wenn ich mich nicht ausreichend bewege?“ Bum, das half mir, die Sache plötzlich aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Letztendlich führte es dazu, dass Sport tatsächlich zum Ausgleich wurde und ich eine Sportroutine entwickelte.

 

Zurück zur Sportroutine - So hat es geklappt

 

So habe ich meine Sportroutine wieder zurückgewonnen

Mein großes Problem: Ich will immer alles auf einmal und am besten gleich. Mein Hang zur Übertreibung führt dazu, dass ich immer sofort 110 Prozent geben muss und schnell die Freude an der ganzen Sache verliere. Mir einzugestehen, dass ich nicht von heute auf morgen meine beachtliche Kondition von damals zurückbekommen würde, war ein hartes Geständnis an mich selbst, aber nötig, um mich nicht sinnlos unter Druck zu setzen.

 

1. Klein anfangen

Begonnen hat alles mit einem Victoria Secret’s Ab Training auf YouTube. Zehn Minuten für den Anfang? Easy Cheesy. Mit dem Plan, das Training doppelt zu absolvieren, sprich die zehn Minuten ein zweites Mal auszuführen, musste ich mir nach Beendigung des Trainings eingestehen, dass ich nach zehn Minuten ausgepowert bin. Einerseits war es ein Schock, nur zehn Minuten durchzuhalten, andererseits wollte ich zu mir selbst nicht böse sein. „Wenigstens hast du etwas gemacht“, redete ich mir ein, klopfte mir anerkennend auf die Schulter und war am nächsten Tag sogar motiviert, weiterzumachen.

 

2. Sich nicht zwingen

Mein großes Problem und folglich auch Sportkiller: Zwang. Glaubt ihr, ich bin damals gerne fast jeden Tag ins Fitnessstudio gegangen? Nein, ich musste mich zwingen. Am Ende sogar vor jeder Trainingseinheit. Wenn ich jetzt keinen Bock habe, dann habe ich eben keinen Bock. Trotzdem versuche ich in mich hineinzuhorchen. Wann bin ich wirklich zu müde dafür und wann spielt mir der innere Schweinehund einen Streich? Sollte letzteres der Fall sein, gebe ich alles, mich aufzuraffen und merke dann, dass Sport genau das war, was ich eigentlich gebraucht habe.

 

Zurück zur Sportroutine - So hat es geklappt

 

3. Abwechslung hineinbringen

Früher waren meine Sportprogramme eintönig. Ich machte fast nur das gleiche: Joggen, Laufband und Crosstrainer. Das einzige, was damals wirklich Abwechslung hineinbrachte, waren die Kurse im Fitnessstudio wie Step Aerobic, Zumba oder Fila Kick Power, ein Kickboxprogramm mit Aerobic Elementen. An den Kursen hatte ich eigentlich immer Spaß, konnte sie jedoch nicht regelmäßig besuchen, weil sie zeitlich oft ungünstig stattgefunden haben.

Außerdem habe ich früher nur Ausdauersport gemacht. Einseitiger gehts nicht! Nun versuche ich, so viel Abwechslung wie möglich hineinzubringen. Unter anderem probiere ich verschiedene Fitnessvideos auf YouTube aus. Dank Katy von La Katy Fox, die monatlich Sportchallenges veranstaltet, wurde ich schnell fündig und musste nicht allzu lange suchen.

Ansonsten war mir klar, dass ich neben all den körperspezifischen Übungen genügend Ausdauersport machen möchte, aber nicht nur. Da mir der Winter wenig Alternativen geboten hat, habe ich mich fürs Erste für meine Hasssportart entschieden: Joggen. Das Fitnessstudio ist einfach keine Option mehr für mich. Ich will in die Natur und frische Luft beim Sport schnuppern. Geplant war, das Laufen bis zur Schwimmsaison beizubehalten. Inzwischen tut mir Joggen jedoch so gut, dass ich es weitermachen möchte. Schwimmen wird trotzdem demnächst in meine Sportroutine integriert. Auch Seilspringen habe ich wieder für mich entdeckt, genauso wie Step Aerobic und Tanzen.

 

4. Ausdauer langsam steigern

Korreliert gut mit Punkt 1: Langsam anfangen. Als ich wieder mit dem Laufen begann, war mir klar, dass ich wahrscheinlich nur den Weg von einem Ortsschild zum nächsten packen würde. Darum ließ ich es ruhig angehen. Einige Wochen zuvor bereitete ich mich mit Spaziergängen vor, die ich nahezu täglich ausführte. So schaffte ich bei meinem ersten Lauf immerhin 3,1 km in 20 Minuten und konnte mich inzwischen auf ca. 7 km in 45 Minuten steigern.

Plus: Wenn ich merke, ich kann nicht mehr, dann kann ich eben nicht mehr und höre auf. Früher habe ich mir ein Zeitpensum gesetzt und das MUSSTE durchgelaufen werden. Lockerer zu werden, hat mir definitiv geholfen, meine Einstellung zum Joggen zu verändern.

 

Zurück zur Sportroutine - So hat es geklappt

 

5. Bewegung in den Alltag integrieren

Genauso simpel, wie effektiv: Bewegung in den Alltag einbauen. Ich nutze mein Auto inzwischen mehr als 50% weniger. Kleinere Einkäufe werden immer zu Fuß erledigt. Ich chauffiere mich nicht mehr zur Bushaltestelle, sondern gehe den Weg selbst hin und zurück. Auch in Graz versuche ich alle Wege zu Fuß zu gehen, anstatt den Bus zu nehmen oder ich steige 2-3 Haltestellen vorher aus. So komme ich locker auf mein Tagesziel von mindestens 10.000 Schritten. Der Lift ist ab sofort tabu und jetzt, wo es wärmer wird, werde ich auch wieder das Fahrrad satteln. Vor allem dann, wenn es ins Schwimmbad geht.

 

6. Den Neustart richtig angehen

Sportklamotten, Übungsmatte und Sportschuhe. Dinge, die ich zwar schon zu Hause hatte, die nach jahrelanger Sportabstinenz jedoch in die Jahre gekommen sind. Ich habe mich vollkommen neu ausgestattet, mir neue Laufschuhe, Klamotten und eine Übungsmatte gekauft. Zusätzlich kam noch eine Halterung für mein iPhone dazu, um bequem laufen gehen zu können, sowie ein neues Springseil. Einzig und alleine meine Gewichte und der Stepper für Step Aerobic Einheiten durften bleiben.

 

Zurück zur Sportroutine - So hat es geklappt

 

7. Eine Belohnung finden, die wirklich motiviert!

Eine Fitnessplaylist für den Sport haben wohl alle, die Sport machen. Auch ich. Anfangs bestand meine Playlist aus dürftigen 15 Minuten. Wann immer ich länger durchhalte, dürfen weitere Songs hinzu, die so lange dauern, wie ich länger durchgehalten habe. Das ist immer wieder eine große Motivation, weil ich es liebe, während dem Training verschiedene Songs zu hören. So ist meine Playlist inzwischen schon länger geworden.

 

8. Trainingspläne erstellen

Ich habe gerne Anhaltspunkte, darum habe ich mir auch einen groben Trainingsplan erstellt, den ich jedoch nicht allzu streng einhalte. Wenn ich mal spontan Lust auf etwas anderes habe, dann mache ich das auch.

 

Zurück zur Sportroutine - So hat es geklappt

 

9. Aufzeichnungen erstellen

Ich sehe meine Erfolge gerne. Nicht nur im Spiegel und an der verbesserten Gesundheit, sondern auch auf eine andere visuelle Art und Weise. Darum führe ich Aufzeichnungen und habe verschiedene Apps: YAZIO, Runtastic, MountainBike und die iOS App Health.

 

10. Sich nicht nur in Cafés mit Freunden treffen

Ich liebe meine Kaffeetratscherl mit meinen Mädels. Klar, behalte ich das bei. Aber wenn man sich trifft, muss man es nicht immer gemütlich angehen. Darum stehen Wanderungen wieder ganz oben auf meiner Sommerliste, genauso wie Fahrradtouren.

 

Zurück zur Sportroutine - So hat es geklappt

 

Achtung! Fertig! Los!

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Post zeigen, dass es nicht unmöglich ist, wieder in die Sportroutine zurückzufinden. Ihr könnt das auch. Vielleicht konnte ich einige von euch motivieren. Stresst euch nicht allzu sehr. Legt den Fokus auf die wichtigen Aspekte des Sports. Nicht Dünnsein sollte das Ziel sein, sondern ein gesunder Lebensstil. Viel Erfolg.

 


 

Bilder by Miss Getaway

 

#LiebeStattVorurteile: Danke Mama!

Disclaimer: Beinhaltet bezahlte Werbung. Der Beitrag „#LiebeStattVorurteile: Danke Mama!“ entstand in Zusammenarbeit mit P&G*.


 

Wohl behütet bin ich in einer Kleinstadt ca. 30 km nordöstlich von unserer steirischen Landeshauptstadt Graz aufgewachsen. Ich hatte eine schöne Kindheit. Eine angenehme Kindheit. Eine Kindheit, an welche ich immer gerne zurückdenke. Der Grund hierfür ist einerseits mein Vater, aber andererseits auch eine wichtige Frau, die mein Leben wohl stark geprägt hat und immer noch prägt: Meine Mama. Als wichtiger Teil in unserem Leben hat sie meine Schwester und mich erzogen, geformt und zu Menschen entwickelt, die wir heute sind. Sie spielte eine essentielle Rolle für unsere Charakterbildung, für unser Denken und für unsere Haltung in der Gesellschaft.

Mütter prägen uns. Ihre Erziehung und Vorbildfunktion sind entscheidend, wie wir in unserem sozialen System auftreten und auch, wie wir anderen Menschen gegenübertreten. Aber nicht nur das. Schon seit Urzeiten sind wir in unserer Gesellschaft mit Vorurteilen und Stereotype konfrontiert. Begegnen uns Menschen mit Vorurteilen, so kann dies ein maßgeblicher Einschnitt in unsere Charakterbildung sein. Es kann sogar so weit kommen, dass wir unsere persönlichen Ziele und Träume aufgeben. Warum? Weil wir den Mut und den Glauben an uns selbst verlieren. Doch gerade eine Mutter kann uns dabei helfen, an unsere Träume, Ziele und Wünsche zu glauben. Sie kann uns dabei helfen, dass wir immer wieder erneut den Mut fassen, unsere Träume zu verwirklichen. Egal, wie sehr die Gesellschaft uns mit ihren Vorurteilen entmutigt.

 


 

Danke Mama

Ohne dich hätte ich vieles nicht erreicht…

2017 war ein Jahr für mich, welches ich positiv abschließen kann. Voller Vorfreude blicke ich dem Jahreswechsel entgegen. Ich habe Mut gefasst. Mut, auch 2018 positiv und gut werden zu lassen. 2017 war ein Jahr, welches ich gebraucht habe. Es hat mich gepusht und mir endlich vor Augen geführt, was ich alles erreichen kann, denn ich habe in diesem Jahr viel erreicht. Die wohl wichtigste Ziellinie, welche ich überquert habe, war mein Uniabschluss im Juli. Dass ich ins Finish gekommen bin, verdanke ich allen voran einer Frau: Meiner Mutter.

Schon zu Schulzeiten habe ich es erlebt, dass viele Menschen nicht an mich und meine Fähigkeiten geglaubt haben. In manchen Fächern war ich einfach nicht gut und genau diese Lehrer haben mir immer wieder deutlich zu spüren gegeben, dass ich es nie zu etwas bringen werde. Einige hinterfragten sogar meine Pläne, nach der Schule zu studieren. Ich fühlte mich zurückversetzt und in eine dunkle Ecke gedrängt.

Ein anderer Meilenstein in meinem Leben war meine erfolgreich abgeschlossene Therapie gegen Magersucht im Oktober 2012. Meine Therapeutin ließ mich oft spüren, dass sie an meine Heilung nicht glaubt. Zwar hatte ich Rückfälle, das stimmt, aber ich habe mich immer wieder aus diesen Rückfällen herausgezogen oder es zumindest geschafft, ein halbwegs normales Leben mit der Krankheit zu führen. Während meiner Therapie konnte ich mir oft anhören, dass der Zug für mich schon abgefahren sei. Meine Therapeutin glaubte nicht wirklich daran, dass ich jemals wieder uneingeschränkt in der „freien Gesellschaft“ leben kann. Das tat weh und hat mich entmutigt.

Doch ich habe beide Hürden geschafft. Die Uni und auch, ein halbwegs normales Leben zu führen – mit einer Krankheit, die immer da sein wird, aber nicht immer ausgebrochen sein muss. Jedoch – alleine hätte ich es nie geschafft. Es war der Rückhalt meiner Mutter, der dazu geführt hat, die Zielgerade zu überschreiten. Sie hat mir dabei geholfen, diesen Vorurteilen mit Stärke gegenüberzutreten, um doch noch erfolgreich zu sein. Wo andere mich längst aufgegeben haben, war sie für mich da und hat mit mir gekämpft. Deswegen ist es nun an der Zeit, zwei Wörter auszusprechen: Danke Mama. 

 

 

Studien zeigen: Der Rückhalt der Mutter ist wichtig

Dass Mütter eine entscheidende Rolle in der Verwirklichung unserer Träume spielen und wie wir Vorurteilen gegenübertreten, zeigen auch Studien. Eine dieser Studien darf ich euch heute in Zusammenarbeit mit P&G vorstellen. Gemeinsam mit dem IOC (International Olympic Comittee) hat P&G eine Studie unter Athleten durchgeführt. Das Hauptergebnis dieser Studie zeigt, dass gesellschaftliche Vorurteile Olympia Athleten, egal welche Herkunft sie auch haben, auf ihren Weg zur Teilnahme an den Olympischen Spielen behindert haben. Mehr als die Hälfte, nämlich 55% der Befragten, waren in ihrer Kindheit oder Jugend mit Vorurteilen konfrontiert, davon konnten 53% diese Vorurteile mit der Unterstützung ihrer Mutter überwinden, was deutlich zeigt, dass Mütter eine wesentliche Rolle im Umgang mit Vorurteilen und Stereotype spielen.

Das beeindruckendste Ergebnis dieser Studie ist jedoch, dass fast alle Befragten der festen Überzeugung sind, dass sie es einzig und alleine zu den Olympischen Spielen geschafft haben, weil ihre Mütter nie den Glauben in sie und ihre Fähigkeiten verloren haben. Insgesamt sind 99% aller Befragten dieser Überzeugung. Ich habe in meinem Leben schon zahlreiche Studien durchgeführt und weiß, dass es schwierig ist, eine nahezu vollständige Zustimmung zu erreichen, darum ist das Ergebnis beachtlich.

Diese Studie war eine Herzensangelegenheit von P&G:

 

„P&G setzt sich für eine bessere Welt für alle ein, für eine Welt frei von Vorurteilen, in der alle gleichberechtigt vertreten sind, das gleiche Mitspracherecht und die gleichen Chancen haben.“

Marc Pritchard, P&G Global Brand Officer

 

Das Engagement von P&G soll vor allem im Video am Ende dieses Beitrages visualisiert werden, welches für die Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang gedreht wurde. Dieser Kurzfilm stellt die neue Kampagne „Danke Mama“ vor. Er zeigt einfühlsam, wie wichtig es ist, gesellschaftlichen Stereotypen den Kampf anzusagen, um Vorurteile zu überwinden. Die maßgebliche Rolle der Mutter wird hierbei besonders gut sichtbar. Insgesamt wird die Geschichte von 6 heranwachsenden Athleten gezeigt. Folgende Stereotype und gesellschaftliche Vorurteile werden dabei dargestellt:

  • ein Mädchen aus einem Kulturkreis, in dem Weiblichkeit und Wettkampf nicht miteinander vereinbar sind
  • ein Jungen, der von einer Sportkarriere träumt, obwohl seiner Familie das Geld für die richtige Förderung fehlt
  • Kinder verschiedener Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung, die erkennen müssen, dass sie in ihrer Sportart Außenseiter sind

Die Message hinter diesem Video: Die Mutter ist die entscheidende Schlüsselfigur, wenn es darum geht, Träume zu verwirklichen. Und ich selbst kann das nur bestätigen, denn ohne Mama würde ich jetzt nicht an dem Punkt stehen, wo ich mich gerade befinde. #dankemama

 


 


Quelle Bild 1, 2 und 3: P&G aus dem Video „#LiebeStattVorurteile“


*Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Kooperation handelt, ändert selbstverständlich nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung, die zu 100% meine eigene ist.  

 

Diadora – Feel the Team Spirit

Diadora

Feel the Team Spirit

Ich und Sport? Zugegeben, wir waren nie große Freunde. Dennoch versuche ich Sport in meinen Alltag zu integrieren. Warum ich eher zur Kategorie Sportmuffel zähle? Es liegt gar nicht an der Anstrengung, sondern eher daran, weil ich joggen langweilig finde. Momentan habe ich leider keine Möglichkeiten, eine andere Sportart zu betreiben. Eine faule Ausrede? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Vielleicht kann man aus dem Laufsport etwas Aufregendes machen. Womöglich, wenn man aus einem alltäglichen Ereignis etwas Episches macht.

 

Diadora1

 

Teamgeist und Zusammenhalt

Ich wurde auf eine spannende Kampagne der italienischen Kultmarke Diadora aufmerksam. Das Label und ihre Athleten schreiben seit 60 Jahren Sportgeschichte. Teamgeist, Zusammenhalt und gemeinsame sportliche Ziele stehen im Vordergrund. Das beginnt bereits bei der Lieferung. Klingt spannend! Genau darum geht es in dieser Kampagne. Zugegeben – wer würde sich nicht als etwas Besonderes fühlen, wenn er mit seiner Onlinebestellung den Startschuss zu einem Staffellauf gegeben hat?

 

Diadora

Die Kampagne

Hinter der Kampagne verbirgt sich eine besondere Idee. Man möchte aus einer normalen Alltagstätigkeit, wie ein paar Schuhe liefern, etwas Episches machen. Als eine Person ein paar italienische N9000 Schuhe bestellte, wusste sie dabei nicht, dass das der Startschuss für einen Staffellauf war. Der Schuhkarton durchlief sämtliche Stationen. Vom Produktionszentrum in Mailand bis zum Bestimmungsort in Barcelona. Läufer aus zehn verschiedenen Ländern machten dies möglich. Sogar ein Hund war mit dabei.

 

Team Team2 Delivery Diadora

 

Was bewirkt dieser Teamgeist mit mir?

Ich fand es interessant, wie viele Menschen zusammenhielten, nur um einer einzigen Person ein Paar Schuhe zu liefern. So erscheint der Laufsport in einem ganz anderem Licht. Laufen ist doch keine langweilige Angelegenheit, sondern kann im Team Spaß machen. Zusammenhalt und Teamgeist sind wundervolle Attribute und genau das hat diese Kampagne unter Beweis gestellt. „Make it bright“ – das ist das Motto von Diadora und genau das nehme ich mir nun zu Herzen, wenn ich laufen gehe.

Den ganzen Run seht ihr in diesem Video:

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