Tag : Städtetrip

Darum solltest du den Vatikan gesehen haben

Als Enklave in die italienische Hauptstadt Rom eingebettet, ist der Besuch des Vatikan quasi ein Pflichtprogramm. Unabhängig von seiner eigenen Religion bekommt man dort nämlich noch mehr Geschichte zu spüren und Kunst zu sehen. Plus: Man kann einen weiteren Staat abhaken, den man besucht hat. Der Eintritt in den Vatikan selbst ist kostenlos. Möchte man das Vatikanische Museum besuchen, welches ich euch wirklich ans Herz lege, bezahlt man 17 Euro. Zusätzlich sind nur gewisse Bereiche des Vatikans der Öffentlichkeit zugänglich, während uns andere für immer verborgen bleiben.

Auch wenn sich der Vatikan hinsichtlich seiner Architektur und den Bauwerken kaum von der Stadt Rom unterscheidet, ist es ein ganz anderes Gefühl, ihn zu besuchen. Gemälde, Plastiken und Skulpturen aus Marmor und Alabaster, Fresken, Wandmalereien uvm. erwarten euch dort. Genauso wie uralte Ausgrabungen, gut erhaltene Teppiche in XXL-Größe, antike Landkarten und Globen. Der Vatikan erzählt eine Geschichte, also sollte man den Besuch des Vatikanischen Museums unbedingt in Betracht ziehen. Vor allem weil man dort die Kunst von Michelangelo hautnah zu spüren und sehen bekommt. Und mal ehrlich: 17 Euro sind wirklich ein günstiger Eintritt, für das, was man dort geboten bekommt. 

 

 

Der Vatikan

(Kuriose) Facts über eine Enklave inmitten von Rom

  • Der Vatikan (Langform: Staat Vatikanstadt) ist der kleinste anerkannte Staat der Welt und zählt neben Monaco, Liechtenstein, Andorra, Malta und San Marino zu einen der sechs europäischen Zwergstaaten.
  • Er ist der reichste Staat der Welt mit dem höchsten Katholikenanteil und der höchsten Kriminalitätsrate (dies kommt dadurch zustande, indem man die Anzahl der Straftaten mit der Einwohnerzahl in Relation setzt) – allerdings werden Kriminaldelikte hauptsächlich von Touristen ausgeübt und nicht von den Einwohnern (Taschendiebstahl).
  • Im Gefängnis ist nur Platz für zwei Häftlinge.
  • Im Vatikanstaat leben weniger als 1.000 Menschen auf rund 0,44 Quadratkilometer.
  • Der Vatikan ist der einzige Staat mit Latein als Amtssprache. Somit ist Latein im Grunde genommen keine tote Sprache. Alex wird’s freuen (er ist Lateinlehrer). Außerdem gibt es dort einen Geldautomaten mit lateinischen Anweisungen.
  • Hier regiert der Papst. Der Vatikan ist eine absolute Wahlmonarchie. Staatsoberhaupt ist der Papst (er wird als Monarch angesehen), der von den Kardinälen gewählt wird. Der Papst bleibt sein Leben lang Staatsoberhaupt. Vorausgesetzt er tritt vor seinem Tod nicht zurück.

 

 

Eine Tour durch das Vatikanmuseum

Dinge, die man beachten sollte

Eindrucksvolle Kunst und viel Geschichte, aber leider auch viele Gruppentouren. Bevor ihr euch ins Vatikanmuseum begebt, ein kleiner und vor allem gut gemeinter Rat von mir: Reserviert die Tickets vor, denn ansonsten geht es euch so wie uns und ihr müsst euch in der sengenden Hitze anstellen. Ich muss jedoch auch erwähnen, dass der Besuch im Vatikanischen Museum eine spontane Entscheidung unsererseits war, die wir nicht bereut haben. Wir mussten zwar keine Stunde warten, aber in der Hitze kam es uns doch so vor.

Wenn ihr euer Ticket vorbestellt, könnt ihr euch entscheiden, ob ihr eine geführte Tour haben oder den Vatikan lieber auf eigene Faust erkunden möchtet. Wer sich mit Kerstin und mir gut stellen will, wählt lieber die zweite Option. Scherz beiseite. Wir haben uns das Vatikanische Museum ohne Guide angesehen und empfanden es auf die Art und Weise viel angenehmer. Man lernt so oder so viel über die Geschichte, da die Kunstwerke allesamt beschriftet sind. Ansonsten gibt es auch noch Audioguides.

Wer den Vatikan erkundigen möchte, sollte Zeit mitbringen. Drei Stunden kann man durchaus einberechnen. Nehmt daher genügend zu trinken mit.

Konkrete Kleidervorschriften waren mit Ausnahme kurz vor dem Eintritt der Sixtinischen Kapelle nicht deutlich. Wir haben Touristen in Shorts, bauchfreien Tops und kurzen Kleidchen gesehen. Kurz vor dem Eintritt in die Sixtinische Kapelle wird man jedoch darauf aufmerksam gemacht, die Kleidervorschriften einzuhalten. Das heißt: Die Schultern, der Bauch und das Dekolleté sollten bedeckt sein und Röcke/Hosen bis über die Knie gehen. Und mal ehrlich: Es ist an so einem Ort einfach unangebracht, zu viel Haut zu zeigen. Auch wenn es heiß ist. Ich selbst habe meine Schultern später auch bedeckt.

Besichtigen kann man das Vatikanische Museum von Montag bis Samstag. Sonntags bleiben die Pforten geschlossen.

 

 

Das erwartet euch im Vatikan

  • Zahlreiche Museen und Kapellen wie:
    • Museo Gregoriano Egizio
    • Galleria Lapidaria
    • Museo Gregoriana Etrusco
    • Braccio Nuovo
    • Museo Pio Clementino
    • Museo Chiaramonti
    • Lapidario Profano ex Lateranense
    • Museo Gregoriano Profano
    • Kutschenmuseum
    • Kapelle des hl. Märtyrers Petrus
    • Saal der Nozze Aldobrandine
    • Sixtinische Kapelle
    • usw.
  • Archäologische Areale
  • Kunstwerke, wie
    • Das jüngste Gericht (Nordwand; Sixtinische Kapelle; Michelangelo Buonarroti)
    • Das letzte Abendmahl (Nordwand; Sixtinische Kapelle; Roselli)
    • Die Auferstehung Christi (Nordwand; Sixtinische Kapelle, Ghirlandaio)
    • Das Leben des Moses (Südwand; Sixtinische Kapelle)
    • Die Erschaffung Adams (Deckengemälde; Sixtinische Kapelle; Michelangelo Buonarroti)
    • Die Aldobrandinische Hochzeit (Vatikanische Bibliothek)
    • Augustus von Primaporta (Panzerstatue des ersten römischen Kaisers)
    • Venus und Amor (Statue)
    • Die Sammlung Moderner Religiöser Kunst (befindet sich großteils im ersten Obergeschoss „Appartamento Borgia“)
  • Die weltberühmte Spiraltreppe von Guiseppe Momo
  • Päpstliche Villen und Vatikanische Gärten
  • Petersdom
  • Wenn man Glück hat: Der Papst 🙂

 

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Mehr Infos zum Vatikanmuseum

Mehr Eindrücke meiner Romreise gibt es auf Instagram

 


 

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Auf Miss Getaway findet ihr einen ausführlichen Travelguide

Traveldiary: 4 Days in Rome (EN)

 

 

Throwback to Trieste [Video]

Throwback to Trieste

An Italian Love at the first sight

Über drei Wochen ist meine Reise nach Triest nun her. Drei Wochen – Wahnsinn. Und ich wünsche mich zurück. In dieses bunte Treiben. In diese bezaubernde, kleine Altstadt, die so hell erstrahlt mit all ihren italienischen Monumenten. Zurück an den Hafen, umgeben von Windböen, die mich fast weggeweht hätten. Triest – eine Liebe auf den ersten Blick. Pure Italian Amore!

 

Trieste

 

Ich vermisse Triest. Die Wärme, das schwüle, drückende Wetter, die Meeresbrise und den Karst, der während der Hin- und Rückfahrt an mir vorbeizog. Den ich verträumten Blickes betrachtete, als ich im Bus saß. In der Hand eine frisch gepflückte, fast noch unreife Khaki. 

Die Reise war kurz, sodass man gar nicht von einer Reise sprechen kann. Es war eher ein Trip – ein Kurztrip. Aber es war ein Kurztrip, der Eindruck hinterlassen hat. Der mein Herz höher schlagen lassen hat. Seitengassenromantik wohin man schaut. Genau das verzaubert mich und zieht mich in einen ZauberbannWeil es eben magisch ist. La Dolce Vita bereits im Norden – das ist Italien. Das richtige Italien. Nicht jenes, welches von deutschsprachigen Touristen umgeben ist. Die einen Teil Italiens zu ihrer/unserer Kultur gemacht haben.

 

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My Special Moments

Quality Time, Coffee and Breakfast

Bei so einer Reise gibt es immer Momente, die sie zu etwas Besonderem machen. Momente, die man womöglich auch zu Hause haben könnte, ohne dass man extra in ein anderes Land fahren müsste. Mit meiner Mama könnte ich in der Tat mehr Zeit verbringen, aber unsere zeitlichen Termine lassen es oftmals nicht zu – gerade jetzt, wo die Uni wieder angefangen hat. Außerdem arbeitet meine Mutter in einem Pflegeberuf, was bedeutet, dass auch sie sehr gebunden ist. Zusätzlich hat sie noch den Haushalt und ihren heißbeliebten Garten (natürlich versuche ich sie zu unterstützen, wo ich nur kann und wie es sich mir zeitlich ausgeht). Oftmals ist es nicht verwunderlich, dass wir da aneinander vorbei leben und uns nur „Guten Morgen“ und „Gute Nacht“ sagen können. So ist unser Alltag, darum habe ich es umso mehr genossen, ein komplettes Mutter-Tochter-Wochenende zu haben. Das vermisse ich wahnsinnig, doch dafür sind die gemeinsamen Momente, die wir nach ewig langen Zeitspannen haben, eine reine Erholung.

Endlich hatten wir wieder die Zeit, ein ganzes Wochenende miteinander zu verbringen. Wir waren shoppen, viel Kaffee trinken, sind Essen gegangen und haben zusammen gefrühstückt. Das Frühstück ist meine allerliebste Mahlzeit des Tages und leider auch die Mahlzeit, die ich, sofern der Alltag wieder eingekehrt ist, häufig ausfallen lasse (Schande über mein Haupt).

 

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Das Frühstücksbuffet war ein wahr gewordener „Breakfast Dream“. Ich bin es von Stadthotels ansonsten gar nicht gewohnt, dass so eine Vielfalt herrscht. Wenn ich so an mein Wienwochenende zurückdenke, erscheint mir das, was wir damals bekommen haben -natürlich nur im Vergleich zu Triest- unglaublich mickrig. Im Hotel Coppe 4* gab es alles, was das Herz begehrt. Egal, ob man ein pikanter oder süßer Frühstücker ist. Von vegetarisch, vegan bis hin zu deftigem Aufschnitt (um den ich einen großen Bogen mache – eh schon wissen) – es war alles dabei. Frische Früchte, Müsli, Kuchen und herrliches italienisches Gebäck (natürlich frisch). Es duftete wie im „Foodheaven“ und keine Wünsche blieben offen. Es gab sogar Soja- und Reismilch, sowie diverse gluten- und laktosefreie Produkte, eine Joghurtvielfalt und den besten Milchschaum, den ich je in einem Hotel bekommen habe. Wenn ich nur daran denke, will ich wieder zurück. Stattdessen sitze ich gerade an der Uni und trinke meinen Latte Macchiato mit frischer Bourbonvanille. Auch gut, aber ganz und gar nicht vergleichbar mit dem, was mir in Italien geboten wurde. Please take me back!

 

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Most magical moment

Ein unvergesslicher Zauber

Den unvergesslichsten Moment habe ich allerdings alleine verbracht. Das verrate ich euch heute jedoch noch nicht. Heißt: Ihr müsst euch bis zum nächsten Post gedulden. Soviel kann ich trotzdem schon verraten – es sind Anekdoten im Bezug auf Triest geplant, mit unglaublich persönlichen Gedanken und Gefühlen. Ich hoffe, es gelingt mir, euch in diese Gefühlswelt mitzunehmen, zu fesseln – genauso, wie es mich gefesselt hat, denn das war ein Zaubermoment. Dafür gibt es heute schon mein Video und da sieht man sogar einen kleinen Ausschnitt von dem, was euch das nächste Mal erwartet. Nur denke ich nicht, dass ihr auf den ersten Blick draufkommen werdet, um was es sich handelt.

Viel Spaß mit dem Video! 

 

Mein Wienwochenende {Das Hotel}

Ibis Hotel Messe Wien

Wie der eine oder andere von euch bereits via Instagram mitbekommen hat, durfte ich ein ganzes Wochenende in Wien verbringen. Genächtigt haben meine Begleitung und ich im „Ibis Hotel Messe Wien“, ein Stadthotel der „Accorhotels“-Gruppe. Dadurch, dass wir so viel erlebt haben und es einiges zu erzählen gibt, habe ich beschlossen, diesen Post in drei Teile aufzuteilen. Heute möchte ich euch das Hotel näher vorstellen.

Hotel und Zimmer

Bei dem „Ibis Hotel Messe Wien“ handelt es sich um ein 3-Sterne Economy Stadthotel im zweiten Bezirk Leopoldstadt. Es liegt in unmittelbarer Nähe zum Messegelände, zur U-Bahnstation und zum Prater. Wir wurden überaus freundlich empfangen und durften sogar zwischen zwei Zimmern wählen: Ruhige Lage oder mit Blick auf den Prater. Nach einer kurzen Diskussion entschieden wir uns für ein Zimmer mit Blick auf den Prater. Trotzdem war ich, kurz nachdem wir unsere Zimmerkarten bekamen, etwas unsicher, ob dies die richtige Wahl war. Bei Lärm kann ich nicht wirklich schlafen, aber uns wurde schnell klar, dass es im Zimmer sowohl bei Tag, als auch bei Nacht ziemlich ruhig ist, obwohl sich die Straße direkt daneben befindet. Somit gab es nichts zu bereuen und wir freuten uns über den schönen Ausblick auf den Prater.

Die Zimmer an sich sind sehr schlicht, aber trotzdem schön und sauber. Auf unserem Kopfkissen lagen bereits zwei Bonbons in Herzform, die ich wirklich zuckersüß fand. Während sich meine Begleitung und ich akklimatisierten und uns von der anstrengenden Fahrt durch den Stadtverkehr erholten, brachte uns eine freundliche Hotelangestellte eine große Flasche Mineralwasser. Bei der Hitze kam dies wie gerufen und wir freuten uns wirklich sehr über diese kleine Aufmerksamkeit. Des Weiteren befand sich im Zimmer noch ein Fernseher. Im Bad gab es zudem noch einen Föhn und Shampoo. Übrigens: Die Betten waren sowohl bei unserer Ankunft, als auch nach der ersten Zimmerreinigung sehr schön gemacht und nicht zerknittert. Nur leider haben wir uns immer schon auf das Bett geschmissen, bevor ich vernünftige Fotos gemacht habe. Darum sieht das hier alles ein bisschen zerknittert aus.

 

Das Frühstück

Das Frühstück in Form eines Buffets war zwar relativ klein, dennoch war für jeden Geschmack etwas dabei. Ich bin im Sommer, vor allem bei den hitzigen Temperaturen, nicht die große Esserin, darum beschränkte ich mich überwiegend auf Obst und Joghurt. Ansonsten gab es noch Eierspeis (Rührei), frisches Gebäck, Wurst, Käse, Butter, Marmelade, Kuchen, Müsli/Cornflakes, Aufstrich, Orangen- und Multivitaminsaft. Großer Pluspunkt: Die Kaffeemaschine. Für mich bedeutete das, dass ich nicht auf meinen geliebten Latte Macchiato am Morgen verzichten musste. Dadurch, dass die Kaffeemaschine eine externe Funktion für Milchschaum hatte, konnte ich ihn sogar mit viel Milchschaum, so wie ich es auch von zu Hause gewohnt bin, genießen.

Auch der Speisesaal sah sehr ansprechend und modern aus. Mir gefiel es dort gut und ich fühlte mich pudelwohl. Man hatte auch die Möglichkeit, draußen zu essen. Allerdings nutzten wir das nicht aus und hielten uns während des Frühstücks lieber drinnen auf.

Das Personal

Bei Economy Hotels gibt es oftmals das Problem, dass das Personal nicht so motiviert und freundlich ist, wie in anderen Hotels, bei denen man weitaus mehr bezahlt, aber das kann ich bei diesem Hotel nicht bestätigen. Wir wurden total freundlich empfangen, bekamen kurz nach unserer Ankunft Mineralwasser aufs Zimmer gebracht und am Tag unserer Heimreise durften wir uns noch ein Getränk an der Bar aussuchen. Daumen hoch für das nette Personal.

Fazit

Ein ausgesprochen modernen Stadthotel, welches vollkommen am Puls der Zeit liegt. Uns hat es dort wirklich sehr gut gefallen und ich kann es durchaus weiterempfehlen.

 
*Das Hotelwochenende wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt
Danke an Accorhotels und René