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Die perfekte Tracht zum Aufsteirern

DISCLAIMER: Der Beitrag „Die perfekte Tracht zum Aufsteirern“ enthält KEINE gesponserten Inhalte. Jedoch wurden uns die Dirndl für die Dauer des Shootings von Seidl Trachten zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.


Man könnte fast meinen, wir Steirerinnen werden mit dem Dirndl am Leib geboren. Es ist unser Traditionskleidungsstück, welches in unseren Augen zu fast jedem Anlass passt: Hochzeiten, Taufen und natürlich auch zu unseren traditionellen Festen, wie das alljährliche Aufsteirern in Graz, welches kommendes Wochenende zum 16. Mal in der Grazer Innenstadt stattfinden wird. Das bedeutet, dass die Grazer Innenstadt für insgesamt zwei Tage zum Hotspot der Grazer Szene mutiert und man dort auf Jung und Alt in den schönsten Trachten trifft.

Es ist nicht nur ein einfaches Fest, welches jedes Jahr wiederholt wird. Das Aufsteirern ist für uns Steirer eine Art Lebensphilosophie. Ein Fest, das man nicht auslassen darf und wo sich das Who is Who der Grazer Society und gar darüber hinaus trifft. Nicht zu vergessen, ist das Aufsteirern auch ein Fest, in dem sich jeder Steirer und jede Steirerin in die trachtige Schale wirft und wieder zum persönliche Heimatbewusstsein zurückkehrt.

Auch ich werde dieses Jahr wieder in der Grazer Innenstadt anzutreffen sein und dafür sogar meine Einladung zur Fashion Week in Wien sausen lassen. Die Entscheidung fiel mir gar nicht schwer, denn ich nutze die Anlässe, in denen ich meine edle Tracht tragen kann. Doch warum sollten wir unsere Lieblingstrachtenstücke nur zu besonderen Anlässen hervorkramen und so teure Stücke nur sehr selten tragen?

Die Tracht wird wieder salonfähig, ja sogar streetstyletauglich. Tracht und Alltag? Geht das? Warum nicht? „Tracht kommt von Tragen“, erklärt mir Anna von Seidl Trachten, einem steirischen Trachtenunternehmen mit langer Tradition. Und damit hat Anna vollkommen Recht. Es bringt sich nichts, ein geliebtes, teures Kleidungsstück im Schrank verstauben zu lassen und es nur für besondere Anlässe hervorzukramen. Sie sind dazu da, um gezeigt zu werden und das auch im Alltag. Alte Werte hervorbringen wird wieder in. Und so auch das Tragen von Trachten, denn habt ihr gewusst, dass man Trachten wunderbar in den Alltag kombinieren kann? Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber je mehr ich mich mit den aktuellen Trachtenkollektionen bei Seidl beschäftigt habe, umso mehr wurde mir bewusst, dass es tatsächlich trachtige Kleidungsstücke gibt, die ich im Alltag tragen würde.

 

Die perfekte Tracht zum Aufsteirern

 

Zurück zum alten Heimatgefühl

Warum die Tracht wieder traditionell wird und das Moderne langsam verblasst

Als ich mir mein erstes Dirndl gekauft habe, war es vor allem wichtig, dass das Dirndl modisch ist. Es lag mir am Herzen, dass es mit den aktuellen Trends geht. Man mag es gar nicht glauben, aber nicht jedes Dirndl ist zeitlos. Zwar hat man diese Kleidungsstücke, investiert man in hochwertige Tracht, sehr lange, aber versteift man sich zu sehr auf einen vergänglichen Trend, wird das Dirndl in wenigen Jahren nicht mehr gerne getragen werden. Genauso verhält es sich mit der Qualität. Es gibt Fast Fashion Läden, in denen Dirndl und andere Trachtenstücke zu unschlagbar günstigen Preisen angeboten werden. Doch vergleicht man diese Tracht mit den hochpreisigen, zeitlosen Kollektionen aus den traditionsbewussten Trachtenhäusern, in denen das Handwerk noch groß geschrieben wird, merkt man schnell, dass sich solche Käufe nicht lohnen. Trachten von der Stange verlieren ihre Individualität, ja gar ihre zeitlose Eleganz.

Darum geht der Trend wieder zurück zur traditionellen Tracht. Tracht, wie man sie aus Österreich aus den alten Zeiten kennt. Und damit kann man nichts falsch machen, vor allem, wenn man in hochqualitative Trachtenmode investiert. Ich sage das nicht nur, weil ich eine überzeugte Steirerin bin, aber ich würde es jedem ans Herz legen, sich diese Investition zu überlegen. Gerade wenn man in einem Land wohnt, in dem Dirndl, Lederhose und Trachtenröcke zur Landestracht zählen.

 

Mein persönlicher Bezug zum Dirndl

Für mich persönlich hat sich der Stellenwert von Trachten in den letzten Jahren verändert. Inzwischen bin ich dazu bereit, mehr zu investieren und die Tracht auch öfters auszuführen. Vielleicht liegt es an meinem zunehmenden Alter. Vielleicht aber beruht es auch auf der Tatsache, dass ich seit meinem Geographiestudium zu meinem Heimatbewusstsein zurückgefunden habe.


 

Die perfekte Tracht zum Aufsteirern

 

Die perfekte Tracht zum Aufsteirern

Eine Trachtenmodestrecke mit Seidl Trachten, Black Beach Chair & My Café Au Lait

Tracht sollte keine Fast Fashion von der Stange mehr sein. Tracht soll ein Stück Heimat sein. Gerade deswegen war es mein innigster Wunsch, eine Trachtenmodestrecke auf den Blog zu bringen. Mit Unterstützung von Seidl Trachten, Alina von Black Beach Chair, Anna von Seidl Trachten, der Visagistin Manuela Fechter und der Fotografin Jasmin konnten wir diese Idee realisieren. Darum möchte ich euch heute die perfekte Tracht zum Aufsteirern präsentieren, euch etwas über die Bedeutung der Dirndlschleife erzählen und euch zeigen, welche Stücke sich besonders gut in den Alltag integrieren lassen. Bei Alina geht übrigens auch bald der Beitrag zu unserer Trachtenmodestrecke online. Wenn ihr neugierig seid, wie sie unsere gemeinsame Zusammenarbeit verpackt hat, schaut unbedingt bei ihr vorbei.

 

Die perfekte Tracht zum Aufsteirern

 

Die perfekte Tracht zum Aufsteirern: Das klassische & zeitlose Dirndl

Die wohl traditionellste Tracht für die Frau ist das Dirndl. Darum ließen wir es uns auch nicht nehmen, das Dirndl mit in die Strecke zu bringen. Mit seinem dörflichen Charakter impliziert es ein großes Stück Heimatgefühl. Wählt man dabei ein Stück, das wie für einem gemacht ist, hat man die perfekte Tracht zum Aufsteirern schon gefunden. Und man merkt auf den ersten Blick, ob das Dirndl wie für einem gemacht ist, oder nicht. Besonders gut sieht man das bei Alina, die ein traditionelles Dirndl von Ploom trägt. Passform, Länge, Farbe und Stil sind wie für sie gemacht. Apropos Passform: Die ist beim Dirndl das A und O. Ein Dirndl wird nur dann zum Hingucker, wenn es optimal sitzt. Insbesondere hier sieht man auf dem ersten Blick, wie wichtig eine kompetente Beratung von einem geschulten Modeauge wird.

Diese Beratung bekommt man leider nicht, wenn man ein Dirndl von der Stange in einer Modekette wählt. Verzichten muss man beim Stangenkauf auch auf außergewöhnliche Details, aufwendige Stickereien, die noch von Hand gefertigt werden und auf Individualität. Das Dirndl von Ploom hat insbesondere deswegen Widererkennungswert, weil es hochwertig aufbereitet und aufwendig bestickt ist. Dabei ist vor allem das Markenzeichen von Ploom ein besonderer Eyecatcher: Die Libelle auf der Schürze und am Dekolletee.

Auch ich trage ein Dirndl der Marke Ploom. Neben den Libelleapplikationen besticht dieses Dirndl mit der außergewöhnlichen Farbkombination aus wiesengrün und bordeaux/violett. Kombiniert habe ich diesen Style mit flachen Boots, schwarzen Stutzen und einem schicken Trachtenjäckchen. Abgerundet wird der Look mit einem feschen Tuch. Alina hingegen entschied sich klassisch für Pumps in Nudetönen. Wer neben dem ohnehin schon aufwendigen Dirndl einen weiteren Eyecatcher haben will, kann gerne zum Blumenkranz greifen.

 

Die perfekte Tracht zum Aufsteirern

 

Die perfekte Tracht zum Aufsteirern: Lederhose und Trachtenrock

Obwohl das Aufsteirern das Fest des Dirndls ist, kann Frau auch gerne mit dieser Tradition brechen und zu einem anderen Look greifen. Mit den Jahren haben sich insbesondere Lederhosen zum It-Piece für die moderne, aber dennoch traditionsbewusste Frau etabliert. Gerade wenn man mehr Bein zeigen möchte, ist die Lederhose die Alternative zum Dirndl. Und auch Trachtenröcke sind immer mehr im Kommen. Pluspunkt bei Trachtenröcke: Sie passen richtig kombiniert auch ins Büro oder in den Alltag. Ich selbst würde mich damit auch definitiv ins Klassenzimmer stellen, ohne mich overdressed zu fühlen.

Alina kombiniert zu ihrer Lederhose von Meindl ein weißes Shirt im Trachtenstil, eine rockige Bomberjacke mit trachtigem Rosenprint von Sportalm, derbe Lederboots und jagdgrüne Stutzen. Abgerundet wird der Look mit einem jagdgrünen Tuch.

Zu meinem jagdgrünen Trachtenrock mit aufwendigem Muster kombiniere ich ein jagdgrünes Trachtenshirt, ein Trachtenjäckchen von Julia Trentini in naturweiß mit herzförmigen Knöpfen, welche aus einem Hirschgeweih gefertigt wurden, sowie ein pastellrosanes Trachtentuch.

 

Die perfekte Tracht zum Aufsteirern

 

Die perfekte Tracht zum Aufsteirern: Das richtige Accessoire

Wer glaubt, bei Trachten sei man an trachtige Accessoires gebunden, der irrt gewaltig. Insbesondere Trachtenstücke harmonieren wunderbar mit den Lieblingen aus unserem Alltag. Klassisch und trachtig wird es mit einem Blumenkranz, einem Trachtentuch und einer trachtigen Tasche, sowie mit Stutzen und Wanderstiefel. Doch wie ihr auf den Bildern sehen könnt, trage ich ganz normale Alltagsschuhe und auch Alina greift zu Pumps. Pumps gehen zu einem Dirndl übrigens immer. Egal, ob sie nun die Farbe des Dirndls aufgreifen oder ganz klassisch in Schwarz gehalten werden.

Die tollen Blumenkränze haben wir übrigens von Anna zur Verfügung gestellt bekommen. Sie hat uns nicht nur mit ihrem Händchen für Mode perfekt ausgestattet, sondern diese Blumenkränze auch noch selbst gefertigt.

 

 


 

 

Dirndl Binden

Was bedeutet die Seite der Schleife?

Mit Dirndl ein Statement setzen? Kein Problem. Das geht am besten mit der Schleife. Die Seite entscheidet, was man zu sagen hat bzw. welche Signale Frau der Männerwelt offenbart.

 

Ledig & Single: Schleife links

Bist du ledig oder Single, bindet man die Schleife links. Ledig bedeutet unverheiratet, darum kann man die Schleife auch links binden, wenn man in einer Beziehung ist. Ist man in einer Beziehung, herrschen beim Dirndl binden jedoch oft noch Unstimmigkeiten. Ich kenne sowohl vergebene Mädels, die ihre Schleife links binden, als auch vergebene Mädels, die ihre Schleife rechts binden. Ist die Schleife links, signalisiert sie jedoch auch oft, dass „Anbandeln“, sprich kleine Flirts erlaubt sind. Aber liebe Männerwelt, das sollte natürlich kein Freiticket für euch sein, frech zu werden.

 

Verliebt, Vergeben, Verlobt & Verheiratet: Schleife rechts

Wie gesagt kann Frau auch die rechte Seite zum Binden wählen, wenn sie vergeben ist. Das beseitigt auch Missverständnisse und signalisiert, dass man an kleineren Flirts kein Interesse hat. Für verheiratete oder verlobte Frauen ist die Seite rechts jedoch glasklar die richtige Seite.

 

Schleife in der Mitte

Traditionsgemäß bedeutet eine Schleife in der Mitte, dass die Trägerin des Dirndls noch Jungfrau ist. Mittige Schleifen sieht man somit oft bei kleinen Mädchen.

 

Schleife hinten

Gemäß des Brauchtums bedeutet eine Schleife, die nach hinten gebunden wurde, dass die Trägerin des Dirndls verwitwet ist.

 

 

Who?

Outfits: Anna Mlekuz
Hair & Make-Up: Manuela Fechter
Fotos: Jasmin

Vielen Dank an Seidl Trachten für die großartige Unterstützung. 

 

Wandern und Einkehren in der Steiermark

 

Solltet ihr euch einmal entscheiden, der Steiermark einen Besuch abzustatten (weise Entscheidung), ist wandern eine der besten Beschäftigungen, um das Bundesland und seine naturräumlichen Schönheiten besser kennenzulernen. Um euch ein kleines Feeling zu vermitteln, möchte ich euch ein paar Wandertipps geben, wie ihr euren Steiermarkurlaub gestalten könnt. Da die Verpflegung nicht außen vor bleiben darf, gebe ich euch ebenso Tipps zur Einkehr bzw. wie ihr eure Reise kulinarisch genießen könnt.

 

Wandern und Einkehren

mit ausgewählten Wandergebieten in der Steiermark

 

Schöckl Gipfelkreuz

Schöckl

Die Steiermark zeichnet sich durch wunderschöne Wanderwege und -gebiete aus. Zum oststeirischen Klassiker zählt mit Sicherheit der Schöckl, auch bekannt als Grazer Hausberg.  Mit einer Höhe von 1445 m liegt er am südlichen Alpenrand und zählt zum Grazer Bergland. Seine trapezförmige Gestalt ist außergewöhnlich und auch für nicht konditionierte Wanderer ist der Aufstieg schaffbar. Wer ganz faul ist, kann bequem mittels der Seilbahn „auffigondeln und obischweben“. Am Gipfelplateau findet man zahlreiche Dolinen, sowie sichtbare Karren. Der höchste Punkt befindet sich beim Sendemast, wofür das Gipfelkreuz extra versetzt wurde.

 

Schöckl SteiermarkStern SchöcklParagleiten

 

Beliebt ist der Schöckl vor allem bei Paragleitern und Mountainbikern. Damit sich Wanderer und Mountainbiker nicht in die Quere kommen, wurden sogar Downhillstrecken errichtet. Für diejenigen, die nicht ganz so extrem drauf sind, tut es auch die Sommerrodelbahn.

 

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Stärken kann man sich im Stubenberghaus, eine Gaststätte mit langer Tradition. Auf der Terrasse könnt ihr bei einem herrlichen Ausblick zahlreiche kulinarische Schmankerln genießen. Das Stubenberghaus passiert man sogar noch während dem Aufstieg zum Sendemast bzw. Gipfelkreuz. Als Wanderweg empfehle ich Weg Nr. 21 (Ausgangspunkt St. Radegund).

 

Desirequelle

 

Tipp: Wenn man sich schon auf der St. Radegunder Seite aufhält, unbedingt die Quellenwege besuchen. Die sind äußerst sehenswert und wunderschön.

 

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Almenland

Das ist mein „Place to be“, denn das Almenland befindet sich für mich in unmittelbarer Nähe und ist mit dem Auto bequem zu erreichen. Das Almenland ist einer von sieben Naturparks in der Steiermark und erstreckt sich über eine Fläche von 34.217 ha. Ab 2007 durfte sich das Almenland dank einem ganz bestimmten Erzeugnis zu einer GenussRegion zählen. Das Almenland Almochs ist jedoch heute keine GenussRegion mehr. Weitere Informationen zu den GenussRegionen in der Steiermark, findest du -HIER-.

Trotzdem findet man im Almenland zahlreiche schöne Plätze und Wanderwege. Insgesamt ist das Gebiet in Besitz von 125 Almen. Darum zählt es zum größten bewirtschafteten Niedrig-Alm-Gebiet in Europa. Auch hier muss man kein ambitionierter Wanderer sein, denn im Almenland findet jede Könnerstufe seinen optimalen Wanderweg.

Für Familien und Spaziergänger wäre der Moorlehrpfad sehr empfehlenswert. Bei 2 km dauert der Spaziergang in etwa eine halbe Stunde. Die Wanderung beginnt auf der Teichalm hinter der Latschenhütte. Der Weg befindet sich unmittelbar neben dem Teichalmsee und wurde mit schwimmenden Holzstegen im Latschenhochmoor begehbar gemacht. Die Stege erstrecken sich auf etwa 1 km. Von dort aus hat man einem Blick auf das Hochmoor, welches 0,2 Hektar groß ist und unter Naturschutz steht. Insgesamt kommt man auf diesem Weg an zwei Haltepunkten mit Informationen vorbei. Am Ende des Stegs führt eine Brücke über den Mixnitzbach. Danach gibt es weitere Informationstafeln an sechs Stationen.
(Quelle und weitere Informationen)

 

Almenland Friday

 

Auch Panoramawege sind für wenig konditionierte Wanderer und Familien geeignet, wie beispielsweise der Vogelbeerweg. Weitere Informationen -HIER-

Zählst du zu den sportlichen, ausdauernden Wanderern und möchtest du den höchsten Punkt im Almenland erreichen, dann ist die Hochlantschrunde genau das Richtige für dich. Der Hochlantsch ist mit 1720 m der höchste Berg der Region. Der Höhenunterschied zwischen dem Ausgangspunkt (Teichalmsee) und dem Ziel beträgt 1290 m. Heißt: Es geht ganz schön bergauf, besonders wenn der Gipfel unmittelbar naht. Darum dauert der Auf- und Abstieg insgesamt 6 Stunden bei einem Weg von 17 km.
(Quelle und weitere Informationen)

 

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Weitere Wanderempfehlungen in der Steiermark

Plankogel im Almenland

Grüner See in Tragöß

Dachstein Gletscherwelt

 

Wein

Einkehr

Im Almenland empfehle ich als Einkehr die Latschenhütte (LaHü), die sich dienstags abends übrigens von einem Tageslokal zu einem Almpartydomizil entwickelt (und da geht es wirklich sehr lustig zu). Zudem gibt es eine weitere Möglichkeit, eine typisch steirische Jause zu genießen: Buschenschänke. Diese werde ich euch auch näher vorstellen.

 

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Latschenhütte (LaHü)

Bleiben wir doch gleich im Almenland. Die LaHü, beliebt bei Jung und Alt, liegt direkt neben dem Teichalmsee auf der Teichalm. Sie ist nicht nur perfekt für eine kulinarischen Rast, sondern bietet gleichzeitig Übernachtungsmöglichkeiten, falls man sich entschließt, dem Gebiet etwas länger beizuwohnen.

Auf der Speisekarte ist definitiv für jeden etwas dabei. Empfehlenswert sind die Tagescremesuppen, sowie die Salate. Mein Favorit ist jedoch das gegrillte Forellenfilet. Die Forelle stammt selbstverständlich aus der Weizklamm und zeichnet sich dadurch in bester Qualität aus. (Ehrlich, es gibt keinen besseren, regionalen Fisch)

 

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Die Hütte versprüht insofern ein besonderes Flair, weil sie urig eingerichtet und gestaltet ist. Typisch für Almhütten. Im Winter ist die LaHü insofern deswegen ein tolles Domizil, weil es einen wunderschönen Christkindlmarkt gibt. Weitere Eventtermine findest du -HIER-

Wer abends die Sau rauslassen möchte, vorzugsweise dienstags, der ist auf der Almparty genau richtig. Keine Angst: Man kann mit normalen Klamotten auftauchen und muss sich nicht zwingend das Dirndl oder die Lederhose „auffireißen“, wie man es im Volksmund so schön zu sagen pflegt.

 

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Buschenschank

Buschenschänke sind tolle Möglichkeiten, um die Steiermark voll und ganz kulinarisch auszukosten. Buschenschänke konzipieren sich nicht ausschließlich in der Steiermark, aber bei uns gibt es definitiv eine riesengroße Auswahl an hervorragenden Buschenschänken. Bei einem Buschenschank handelt es sich um einem Betrieb, in welchem Landwirte ihre eigenen Produkte servieren bzw. ausschenken. Die Speisen und Getränke müssen darüber hinaus ausschließlich kalt sein; Mehlspeisen hausgemacht. Nicht jeder Wirt darf einen Buschenschank betreiben. Dies ist ausschließlich Besitzern oder Pächtern von Wein- und Obstgärten vorbehalten.

 

Österkronbrot Getränk

 

Der Buschenschank-Klassiker ist unzweifelhaft die „Brettljause“, bestehend aus Aufschnitt und Aufstrichen, welche mit Kren und Schwarzbrot auf einem Brettl aus Holz serviert wird. Obwohl viele Speisen fleischlastig sind, werden auch Vegetarier fündig. Mein Favorit: Käsebrot und Käferbohnensalat. Klassische Buschenschankgetränke sind: Wein, Schnäpse & Liköre (selbstgebrannt), Most, Traubensaft oder Nektare (falls die Möglichkeit besteht – unbedingt Birnennektar probieren). Wenn es dann noch etwas Süßes sein darf, ist eine traditionelle Straube die richtige Wahl.

Buschenschänke eignen sich besonders zur Einkehr nach einer langen Wanderung, aber genauso für Feiern oder für ein gemütliches Beisammensein mit Freunden. Meistens hat man auch das Glück, eine tolle Aussicht (z.B. über die Weinberge) genießen zu dürfen.

 

Schafskäse Käferbohnensalat

Buschenschankempfehlungen

Weinhof Seyfried in Nitscha 

Weinhof Schantl in Gleisdorf

Weingut Maurer am Hohenberg

 

Schaut doch mal bei Viktoria von My Mirror World vorbei. Sie hat auf ihrem Blog bereits zwei Buschenschänke vorgestellt. Auf ihrem Blog stellt sie darüber hinaus öfters die Schönheit der Südsteiermark vor. Darum habe ich dieses Gebiet außen vor gelassen und überlasse dies den wahren Experten.

 

Weitere Blogs mit tollen Tipps rund um die Steiermark

Ausflugtipp: Grüner See in der Steiermark von Hannah (provinzkindchen)

Dancing on Clouds 

Wer den Besuch in der Steiermark zum Schwammerlsuchen nutzen möchte, sollte sich unbedingt -DIESEN- Beitrag von Steirerblut und Himbeersaft durchlesen.

Fossiliensuche in Retznei 

Ausflugtipp: Wipfelwanderweg Rachau von Hannah (provinzkindchen) 

 

Snapshot Sunday #16: I Love Graz

Snapshot Sunday #16

I Love Graz

Es ist wieder einmal Sonntag. Das heißt, es ist Zeit für einen neuen Snapshot Sunday. Diese Woche kommen meine ganzen Bilder aus Graz. Ich war die ganze Woche kaum zu Hause und habe sehr viel Zeit mit meinen Freunden verbracht. Darum wird es heute auch nicht so viele Bilder geben. Manchmal braucht man eben ganz viel Quality Time mit seinen Lieben. Trotzdem habe ich einige Eindrücke des Alltags für euch festgehalten, denn die Kamera war dank meiner hübschen Kameratasche stets mit dabei.

 

DAS KONZEPT HINTER DEM SNAPSHOT SUNDAY LAUTET: MEHR BILDER, WENIGER TEXT! JEDEN SONNTAG UM 18 UHR KOMMT EIN NEUER SNAPSHOT SUNDAY ONLINE. HIER LASSE ICH MEINE WOCHE (ODER BESSER GESAGT: EIN PAAR TAGE DER WOCHE) FOTOGRAFISCH REVUE PASSIEREN UND VERSUCHE, DIE EINDRÜCKE DES ALLTAGS SO GUT, WIE MÖGLICH FESTZUHALTEN.

 

Tuesday / Grünzeug/  Graz

Yum Yum! Smoothie-Time

Diese Woche hat das „Grünzeug“ in der Innenstadt aufgemacht. Da gab es gleich einen Smoothie für Alex und mich 🙂

 

Smoothie1 Smoothie

 

Friday / Graz

Macarons Time

Graz hat einfach so tolle Geschäfte *.* und es ist immer wieder aufregend, sie zu entdecken und kennenzulernen.

 

Verpackung 2 Maccarons 2

 

Saturday / Kunsthauscafé / Graz

Quality Time

Musste auch mal wieder sein 🙂 Ich war mit meinen Lieben im Kunsthauscafé. Irgendwie ein Klassiker und generell ein Must, wenn man in Graz ist. Solltet ihr mal hier sein: schaut vorbei!

 

Kunsthauscafe 2 Kunsthauscafé 1

 

Saturday / Murbrücke / Main Square / Graz

I Love this City

Hach, ich liebe diese wundervolle Stadt einfach und kann es gar nicht erwarten, bis mein Studium vorbei ist und ich endlich dorthin ziehen kann *.* Bis dahin – durchbeißen 😀

 

Schlösser DSC_2928 DSC_2927 Graz

 

Mehr Bilder findet ihr auf Instagram. Hier könnt ihr mich finden!

 

No. 9: Steirische Spagatkrapfen

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 9: Steirische Spagatkrapfen

Endlich wird es so richtig steirisch in meinem Adventskalender. Denn was könnte steirischer sein, als die Steirischen Spagatkrapfen? Bevor ich euch das unglaublich leckere, zugegeben nicht ganz figurfreundliche Rezept verrate, muss ich euch etwas gestehen. Ich selbst kenne den Begriff der Spagatkrapfen nur in unserem wildesten Steirerdialekt. Darum musste ich erst einmal die Google Suchmaschine anwerfen, um das hochdeutsche Wort dafür zu finden, denn wie ich die Steirischen Spagatkrapfen nenne, ist nicht einmal schriftlich leicht zu verfassen und ich glaube, kaum jemand kann sich etwas unter dem Wort „Spouwakroupfn“ vorstellen. Ungefähr so klingt es nämlich, wenn ich davon spreche. Seit meiner frühesten Kindheit hat sich dieser Begriff nun in meinem inneren Vokabular verankert und darum kannte ich den Begriff lange Zeit nicht, wobei ich mich da wohl auch zu einer Minderheit im Steirerländle zählen muss.

 

Spagat Sahnehäubchen Himbeer Himbeeren Spagatkrapfen

 

So yummy ist die Steiermark

Wir Steirer haben definitiv mehr zu bieten, als Kürbiskernöl oder Äpfel. Kulinarisch gesehen liebe ich mein Bundesland, denn es geht nichts über die gute alte Steirerküche. Bei den Spagatkrapfen handelt es sich um eine Art Schmalzgebäck, welches bei uns zu Hause in der Weihnachtszeit immer gebacken wird. Seit frühester Kindheit ist es die Lieblingsmehlspeise meiner Schwester und bis heute isst sie sie wahnsinnig gerne. Obwohl ich als Kind immer verrückt nach den Mürbteigkeksen war, war ich einem guten Spagatkrapfen nie abgeneigt. Spagatkrapfen sind vielleicht nicht die typischen Kekse, aber sie sind etwas ganz Feines. Darum eignen sie sich nicht nur für den Keksteller, sondern auch schön angerichtet als Dessert. Meine Bilder sollen dafür als Inspiration dienen. Auch wenn die Dinger an und für sich nicht gerade figurfreundlich sind, ein bisschen Schlagobers darf da ruhig noch drauf. Damit es wenigstens ein bisschen gesund wird, habe ich den Teller mit ein paar Himbeeren, die aus unserem eigenen Garten stammen, garniert.

Egal, wie man seine Spagatkrapfen auch essen möchte, sie dürfen bei keiner Adventsjause fehlen. Wenn ihr euch selbst ein bisschen Steiermark nach Hause holen wollt, verrate ich euch gerne das Rezept für die typisch steirischen Spagatkrapfen. Probiert es unbedingt aus, denn Weihnachten ist die Zeit des Genusses. 

 

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Spagatkrapfen Closeup

 

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Gusto machen. Der Tipp mit der einwöchigen Lagerung vor dem Verzehr ist übrigens Goldwert. Ich finde, sie schmecken in der Tat nach einer Woche besser, als frisch. Aber natürlich sind sie auch direkt aus der Fritteuse ein Hochgenuss. In diesem Sinne: gönnt euch einmal etwas Gutes. Die gesunde Ernährung kann man getrost auf nach die Feiertage schieben. 

 

Spagatkrapfen 8 Detail Kerze Sahne Himbeere

 

In Zusammenarbeit mit Mama Lait! Danke Mama, dass du eine so tolle Mehlspeise für meinen Blog gemacht hast (obwohl sie die Spagatkrapfen so oder so gemacht hätte). Mama Lait hat im Übrigen auch bei dem ein oder anderen Post, der in diesem Adventskalender noch kommen wird, brav mitgewirkt.

 

Snapshot Sunday #7: First Uni Week

Snapshot Sunday #7

First Uni Week

Nach einem kleinen, aber feinen Snapshot Sunday #6, gibt es heute auch einen kleinen, aber hoffentlich feinen Snapshot Sunday #7. Die erste Uniwoche ist vorbei, die Kamera war immer mit dabei, aber zum Fotografieren boten sich (wohl auch wettertechnisch bedingt) wenige Gelegenheiten.

Das Konzept hinter dem Snapshot Sunday steht für weniger Text und mehr Bilder. Auf diesem Wege versuche ich, meine Woche Revue passieren zu lassen und gesammelte Eindrücke/Momente mit euch zu teilen.

Der Snapshot Sunday erscheint jeden Sonntag um 18 Uhr hier auf „Café Au Lait“. Nun wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Snapshot Sunday #7: First Uni Week. 

 


Monday / Bus / Home – Graz

Busshot

Es geht wieder los. Ab jetzt wird wieder täglich gependelt. Im Bus beschäftige ich mich meistens mit meinem iPhone (man hat ja nichts besseres zu tun, ne?)

 

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Tuesday / KF-University Graz

Unizeit – Wartezeit

So viele lange Pausen wie in diesem Semester hatte ich noch nie. Wirklich heftig, aber dafür bleibt auch dazwischen Zeit zum Fotografieren.

 

Uni Week

 

Friday / Teichalm (Almenland)

Hiking Xtreme

Ich war wieder einmal im schönen Almenland unterwegs und habe mich gleich inspirieren lassen. Ein Extrapost zum Almenland ist geplant (bzw. mehrere Postings – ich freue mich schon so auf die Adventszeit dort)

 

Almenland Friday Friday Folder

 

Friday / Latschenhütte / Almenland

Essen fassen

Wir leben so g’sund, das ist ein Wahnsinn. Meins ist übrigens die Karottencremesuppe (yummy)

 

Esseeeeen EssenHirsch

 

Sunday / Home

Treats

cause rainy sundays deserve some extra treat. Ein bisschen die Bergwelten erforschen und dabei BOAH naschen. UND dabei meinen heißbeliebten und allerliebsten Lieblingspyjama von Bambi tragen *.*

 

Sonntag Sundaaaay

Habt noch einen schönen Sonntag, ihr Lieben!

Wir sehen uns dann beim nächsten Snapshot Sunday wieder (natürlich auch schon vorher – eh klar). Ich bin gespannt, was die neue Woche so bringt und womit ich diese Rubrik dann füllen kann. Auf der To Do Liste steht einiges.

Ich wünsche euch einen ganz, ganz tollen und angenehmen Start in die neue Woche!

Café Kleines Glück

Vintage Café „Kleines Glück“

Versteckt in den Seitengassen Gleisdorfs befindet sich ein zauberhaftes Kaufhaus, an welchem man nicht vorbei gehen kann, wenn man sich seinen Weg zum Hauptplatz bahnt. Was ihr dort finden könnt? Verspieltes Geschirr, Kleidung und Wohlfühlaccessiores wie Badebomben in CupCakes-Form sind nur einige der hübschen Dinge, die das Leben schöner machen. Das „Kleeblatt“ versprüht Glückseligkeit. Vielleicht ist gerade deswegen der Name „Kleines Glück“ so treffend. So heißt nämlich das verspielte Café, welches sich in einer Ecke der Ladefläche befindet. Auf Anhieb habe ich mich in den niedlichen Flair, welches „Kleines Glück“ auf mich ausstrahlte, verliebt. Bereits draußen findet man verschnörkelte Sitzgelegenheiten, sodass ich einfach nicht an diesem Laden vorbeigehen konnte und meine Mutter, sowie das Käferchen, auf einen kleinen Kaffeehaustratsch einlud. Da es etwas windig und frisch draußen war, begaben wir uns in die Innenräumlichkeiten. Ich habe mich sofort wohlgefühlt. Ein stimmiges Ambiente, welches zum Verweilen einlädt. 

Diesen niedlichen Flair findet man nicht oft in unseren Ortschaften und Gemeinden. Die meisten Lokale in der Umgebung sind Mainstream. Ein Kaffeehaus dieser Art würde ich am Ehesten in Graz erwarten, aber nicht in einer Kleinstadt. Darum ist es umso schöner, dass es solche außergewöhnlichen Läden doch noch in kleineren Städtchen gibt und man dafür nicht extra in die größere Stadt pilgern muss.

Aufmerksam wurde ich auf „Kleines Glück“ durch meine liebe Freundin Caro, die bereits des Öfteren von dem leckeren Frühstück im Kaffeehaus geschwärmt hat. Gefrühstückt habe ich dort bis jetzt leider noch nicht, aber ich bin mir sicher, dass ich das ganz bald nachholen werde. Dafür habe ich mir einen leckeren Vanille-Cappuccino mit Schlagobers gegönnt. Meine Mama blieb bei ihrem „Standardmenü“ und bestellte sich ihren heiß geliebten Verlängerten. Die liebevollen Details spiegeln sich im Service wider. Uns wurde kein Glas Wasser zum Kaffee serviert, sondern gleich eine mit Spitzenbordüre verzierte Wasserflasche. Besonders für meine Mama top, die zu ihrem Kaffee immer gerne viel Wasser trinkt. Außerdem war die Bedienung, die im Übrigen bezaubernd und absolut passend zum Ambiente des Lokals gekleidet war, sehr freundlich.

Ist das Kaffeegeschirr nicht zuckersüß? Auch der Porzellanlöffel ist mehr als bezaubernd. Mein Cappuccino war richtig lecker. Was mir besonders gut gefallen hat: er war nicht nur mit Schlagobers getoppt, die Milch war zudem, wie es sich für einen richtigen Cappuccino gehört, aufgeschäumt. Milchschaum und Schlagobers in Kombination? Was kann es Schöneres geben? Ich war im Milchproduktehimmel und schwebte auf einer Sahne-Milch-Wolke Sieben. Normalerweise esse ich die Kekse zu meinem Kaffee nie, da oftmals dieses Karamellgebäck, welches ich nicht sonderlich mag, dazuserviert wird. Im Café „Kleines Glück“ gibt es hingegen einen Doppelkeks mit Cremefüllung zum Kaffee, den auch ich mir schmecken ließ. Yummy.

Im Café kann man auch süße Köstlichkeiten erwerben, wie beispielsweise Marmelade, Cookies und Schokolade. Neuerdings wird auch Schokolade zum Selbermachen angeboten, diese vegan, gluten- und laktosefrei ist, sodass wirklich jeder sie genießen kann. Mit dabei sind diverse Spruchkarten für jeden Anlass. Selbstverständlich gibt es neben einer Frühstückskarte auch leckere Kuchen und Cupcakes.

Sobald ich mehr Zeit habe und kinderlos durch die Gassen Gleisdorfs streife, werde ich dem Kaufhaus und dem Café einen erneuten Besuch abstatten. Ich muss mir unbedingt ein paar hübsche Dinge aus dem Kaufhaus kaufen (vorwiegend für meine Foodfotos) und mich danach durch die Frühstückskarte und dem Kuchenangebot kosten. Also, „Kleines Glück“, mach dich bereit, ich komme wieder und hole mir erneut eine Portion „Kleines Glück“ ab. Ich freue mich schon aufs nächste Mal.

Wo finde ich „Kleines Glück“?

Kaufhaus „Kleeblatt“ & Café „Kleines Glück“

Bürgergasse 11
A-8200 Gleisdorf

Steirische Kulinarik: Locker & Légere

Beim letzten Snapshot Sunday habt ihr bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das Lokal bekommen, welches ich euch heute vorstellen möchte. Zumindest virtuell konnte ich euch mit der leckeren Haustorte des Locker & Légeres verköstigen. Heute geht es allerdings nicht um die Haustorte, die, wie ich zugeben muss, alleine schon von der Optik her verlockend aussieht, sondern um das unglaublich leckere Frühstück in Kombination mit dem modernen Interieur, welches das Lokal zu bieten hat. Natürlich möchte ich euch auch etwas über das Lokal erzählen, denn wer weiß, vielleicht kommt ihr ja einmal in meine Region oder ihr wohnt sogar in der Steiermark. Wenn ihr vor habt, einen Abstecher in die Oststeiermark zu machen, will ich euch nicht länger auf die Folter spannen, denn das Locker & Légere ist mehr als empfehlenswert. Nicht nur wegen dem Frühstück oder der Haustorte. Warum? Das erzähle ich euch heute. Los geht’s.

Locker & Légere

Hinter dem zeitgemäßen Namen Locker & Légere, welcher für mich voll und ganz am Puls der Zeit liegt, verbirgt sich ein Seminarhotel. Gelegen in St. Ruprecht/Raab (Oststeiermark) bietet es Komfort und Seminarmöglichkeiten für rund 40 Personen. Aufgrund der günstigen Lage ist das Locker & Légere ein optimaler Ausgangspunkt für Wanderungen. Beliebte Wanderziele, wie die Raabklamm sind gut zu erreichen, aber auch Fahrradwege befinden sich in unmittelbarer Nähe. Ein großer Pluspunkt ist, dass den Gästen ein kostenloser Fahrradverleih, sowie ein Vespa-Verleih zum Hoteltarif geboten wird. Mit der Genusscard, welche jeder Gast erhält, hat man die Möglichkeit, 170 Ausflugsziele kostenlos zu besuchen, wie unter anderem die Zotter Schokoladenfabrik, welche einigen von euch sicherlich ein Begriff sein dürfte.Nicht nur für Seminargäste ist das Hotel geeignet, sondern auch für Busgruppen – aufgrund der tollen Wander- und Ausflugsmöglichkeiten. Nebenbei wird auch Kulinarik großgeschrieben. Das Locker & Légere besitzt eine Café-Bar, welche erst am 29. Oktober 2014 eröffnet wurde. Das ansprechende Ambiente lädt zum gemütlichen Verweilen und Gustieren ein. Top: die Getränkeauswahl, die in meinen Augen alles andere als 08/15 ist, sowie die köstlichen Schmankerl. Wegen zahlreicher Empfehlungen von Freunden und Bekannten, lud ich nun meine Mutter, meine Schwester, sowie das Käferlein zum gemütlichen Frühstück in toller Atmosphäre ein.

Die Location

Persönliche Eindrücke

Viele verbinden (ländlich-gelegene) steirische bzw. regionale Kulinarik oft mit Buschenschänken und rustikalem Wirtshausflair mit traditioneller Hausmannskost auf der Mittagskarte. Zumindest bin ich solchen Vorurteilen schon das eine oder andere Mal begegnet. Gerade was Stadtmenschen betrifft. Dass dem nicht so ist und wir durchaus einige moderne Gastronomiebetriebe haben, beweist unter anderem das Locker & Légere. Ich selbst besuche bevorzugt Lokale und Restaurants mit modernem, zeitgemäßem Ambiente. Trotzdem ist mir der Wohlfühlcharakter immer noch unheimlich wichtig. Zu modern und zeitgemäß sollte es nicht sein. Hell und freundlich, ja, aber dennoch mit einer gewissen Essenz an Flair. Darum habe ich mich im Locker & Légere sehr wohlgefühlt. Stimmungsvolle Farben machen die Bezeichnung „Café-Bar“ mehr als gerechtfertigt: Dunkelbraune Möbel, eingesetzte Farbakzente in gedecktem Orange und Grau, sowie ausgewählte Wand- und Dekorationselemente verleihen der Moderne Charme. Hier wirkt nichts überladen, sondern man merkt, dass dahinter ein Gedanke steckt. Richtig toll.

Noch besser gefällt mir allerdings der Gastgarten. Leider ist die Sommerzeit bald endgültig vorbei und der regnerische Herbst zeigt sich bereits von seiner besten Seite. An wärmeren Tagen kann man es sich draußen im Gastgarten allerdings richtig gut gehen lassen. Vor allem den hellen Holzboden finde ich sehr schön, sowie die Möbel, die abgestimmt mit dem Boden harmonieren und alles andere als einen Gartenmöbelstil charakterisieren. Ganz im Gegenteil: auch draußen setzt man auf moderne, stilvolle Sitzmöglichkeiten. Letzte Woche hatten Caro und ich die Möglichkeit, die letzten Sonnenstrahlen einzufangen und diese dort im Gastgarten zu genießen.

Das Frühstück

Die meisten von uns frühstücken hin und wieder gerne auswärts. Beim Locker & Légere kommt ihr vor allem dann auf eure Kosten, wenn ihr Frühstück in Buffetform bevorzugt und gerne eine freie Auswahl an verschiedenen Speisen haben möchtet. Vorweg möchte ich sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut top war. Ich finde sogar, dass uns viel mehr geboten wurde und hätte mit einer kleineren Auswahl gerechnet. Ein Frühstück kostet pro Person 9,90 € und dafür bekommen die Gäste in meinen Augen wirklich ordentlich viel geboten. Toll, dass man hier auch auf Regionalität und ganz wichtig: QUALITÄT setzt. Da das Locker & Légere eine Schauküche besitzt, kann man mit eigenen Augen sehen, wie das Frühstück frisch zubereitet und angerichtet wird.

Viele essen zum Frühstück gerne Eiergerichte, wie Spiegelei oder Eierspeis. Oftmals ist es so, dass diese Gerichte zusätzlich zu bezahlen sind. Nicht so hier. Ein Eigericht pro Person ist im Frühstückspreis inkludiert. Super! Wer gerne ein weichgekochtes Ei haben möchte, kann sich dies selbst am Buffet zubereiten. Ein eigener Kocher, sowie frische Eier stehen bereit. Eine Sanduhr dient zur zeitlichen Unterstützung. So kann jeder Gast sein Ei so lange kochen, wie er das wünscht. Ich zum Beispiel hasse es, wenn mein Frühstücksei zu flüssig ist und mag es am liebsten, wenn der Dotter gerade noch so wachsweich ist.

Nennenswert ist unter anderem, dass auch Gäste mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten berücksichtigt werden. Glutenfreies Brot, sowie laktosefreie Milch und diverse Joghurtsorten werden angeboten.

Was findet man ansonsten noch am Buffet? Die Aufzählungsliste wird nun lang werden. Es gibt diverse Wurst- und Aufschnittsorten, verschiedene Käsesorten, wie Gouda, Emmentaler und Camembert, sowie Cottage Cheese, Frischkäse, diverse Aufstriche, (Joghurt)-Butter und Margarine. Zudem hat man eine tolle Auswahl an verschiedenen Gebäcksorten. Übrigens: das frische Walnussbrot schmeckt ausgezeichnet. Es gibt aber auch Knäckebrot und Toast zum Selbertoasten. Für die Süßen gibt es diverse Marmeladensorten, wie Erdbeere, Marille und Brombeere (ich schätze allerdings, dass das immer mal wieder variiert), aber auch Nutella und Honig (Der Cremehonig ist so gut). Wer am Morgen gerne einen Kuchen isst, für dem ist auch gesorgt. Frisches Gemüse ist auch vorhanden. Es gab sogar frische Kresse. An Obst gibt es vor allem saisonale Sorten, sowie einen Obstsalat. 

Am besten gefiel mir die, ich nenne sie mal, Müslibar. Man konnte sein eigenes Müsli ganz nach Geschmack zusammenmischen. Die Auswahl war richtig toll: verschiedene Müslisorten, Cornflakes, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, getrocknete Pflaumen und Marillen usw. Natürlich gab es auch Joghurt und Orangensaft.

 

Jeder Gast bekommt zu seinem Frühstück ein Heißgetränk nach Wahl: Kaffee, Tee oder Kakao. Eine Besonderheit: Alles wird so schön auf hübschen Schieferplatten mit einem leckeren Keks angerichtet. 

Normalerweise kann ich nicht so viel essen, aber ich muss zugeben, dass ich es mir an diesem Tag richtig gut gehen ließ und mich durch so vieles kostete. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden und ich habe es auch irgendwie für euch getan, damit ich eine umfassende Review schreiben kann 😉

Das Personal

Das Personal ist wirklich superfreundlich. Bei meiner Reservierung habe ich gefragt, ob ich Fotos machen dürfte, um das Lokal auf meinem Blog vorzustellen. All das wurde positiv aufgenommen. Es wurde sogar Interesse an meiner Tätigkeit als Bloggerin gezeigt. Das fand ich superlieb. Aber auch die Gäste, die keinen Bericht über das Locker & Légere schreiben, werden superherzlich empfangen und mit äußerster Freundlichkeit behandelt. Darum keine Angst: Das war nicht nur wegen meinem Blog so. Ich habe einige Freunde, die dem Locker & Légere gerne mal einen Besuch abstatten und immer sehr zufrieden waren. Nicht nur mit dem köstlichen Essen, sondern auch mit dem äußerst kompetenten, herzlichen und zuvorkommenden Mitarbeitern. Es mangelt den Gästen an nichts und man fühlt sich sofort Willkommen.

 

Besonderheiten

 

  • Trotz der Professionalität, die das Locker und Légere ausstrahlt und trotz dem Fakt, dass es als Seminarhotel bekannt ist, so wird auch auf die kleinen Gäste eingegangen. Für die Kinder gibt es eine tolle Kinderspielecke. Der Preis für das Frühstück wird übrigens nach dem Alter des Kindes berechnet: 1 Euro pro Lebensjahr (z.B. das Kind ist 5 Jahre alt, also zahlt man 5 €). Das gilt so lange, bis das Kind den vollen Preis bezahlen würde.
  • Im Locker & Légere ist immer was los. Darum werden den Gästen zahlreiche Veranstaltungen geboten.
  • Die Käferbohne besitzt einen hohen Stellenwert. Beim Frühstücksbuffet gibt es zum Beispiel das Käferbohnenweckerl. Aber nicht nur das. Es gibt auch noch das Käferbohnenbaguette und Käferbohnenschokolade, welche im Hotel und an der Bar erhältlich ist.
  • Das Locker & Légere beherbergt die erste Baguetteria in der Oststeiermark. Der Name lässt darauf schließen, dass das Angebot an Baguettes groß sein muss. Und das stimmt. Die Auswahl ist gigantisch.
  • Mehr Informationen zum Locker & Légere gibt es -HIER-
Adresse
Locker & Légere
Parkstraße 29
A-8181 St. Ruprecht/Raab
 

Autumnal Cream of Pumpkin Soup

Der Kürbis gehört zur Steiermark, wie die Käferbohne, der Apfel, die Brettljause oder der Junker. Wir sind berühmt für unser Schwarzes Gold, das Kürbiskernöl. Die Steiermark – ein Bundesland, das aus purem Genuss besteht. Nicht umsonst beherbergt das Grüne Herz Österreichs insgesamt 17 Genussregionen. Unter einer Genussregion versteht man übrigens Regionen, die mit ihrem Leitprodukt für ein Stück steirische Genusskultur stehen. Dabei steht vor allem die traditionelle Verarbeitung im Vordergrund, sowie generationsübergreifendes Wissen und die liebevolle Hingabe zu unserer Kultur- und Naturlandschaft. 

Wöchentlich spaziere ich durch unsere schöne Umgebung. Gerade jetzt im Spätsommer, wo die letzten Sonnenstrahlen eine angenehme Wärme spenden, nutze ich die herrlichen Temperaturen der Abendsonne gerne für einen Spaziergang. Ein bisschen früher, als gewohnt, erstrahlen die Äcker bereits in einem leuchtenden Orange und Grün. Die Kürbissaison hat begonnen und damit auch der Genuss von den herrlichsten Kürbisgerichten.

 

Der Kürbis. Früher als Armeleutefrucht verschrien, ist er heute ein essentieller Bestandteil der steirischer Genussregion und -kultur, denn er beinhaltet die Kerne, aus denen wir unser Kürbiskernöl gewinnen. Für uns Steirer das wohl wertvollste Öl der Welt. Ja, wir bilden uns ein bisschen was darauf ein, aber wenn man aus so einer tollen Region kommt, darf man ruhig ein bisschen Nationalstolz zeigen. Allerdings ist es nicht nur das, was den Kürbis ausmacht. Heute boomt er in der gesunden Küche und als Spätsommer-/Herbstfrucht ist er nicht mehr wegzudenken. Ein echter Allrounder ist er zudem auch noch, denn die Kürbisküche ist vielseitig. Für kreative Köpfe genau die richtige Frucht. Ich stelle euch heute das wohl klassischste Kürbisrezept vor: Die Kürbiscremesuppe. Wer nun denkt, es wird steirisch, der irrt. Diese Kürbiscremesuppe ist ein bisschen exotischer. Was aber bleibt: Das steirische Kürbiskernöl. 

Das Rezept entstammt aus der neuen „friends“, der Zeitschrift des Supermarktes Merkur. Ich habe es nur ein klein wenig abgewandelt.

 
[kindred-recipe id=“2186″ title=“Cream of Pumpkin Soup“]

Kitchen Fact #3

Ich experimentiere wahnsinnig gerne mit Kürbis. Alleine schon dank der Sortenvielfalt kann man einige, verschiedene Kürbisgerichte zaubern. Man nehme den Spaghettikürbis als Beispiel. Dessen Fruchtfleisch besteht aus langen Fasern, eben wie Spaghetti. Damit kann man, wie der Name schon verrät, Kürbisspaghetti zubereiten. Mein Lieblingskürbis ist allerdings der Hokkaidokürbis. Kürbis muss nicht immer zu pikanten Gerichten zubereitet werden, man kann daraus auch süße Gerichte zaubern, wie Kürbiskuchen. -HIER- habe ich ein Rezept für euch gepostet. 

Ich selbst esse ihn allerdings nicht am Liebsten in Suppenform, sondern gegart aus dem Ofen. In einem Ratatouille darf er nicht fehlen. Gsund kau so guat sei 🙂 (steirisch für: Gesund kann so lecker sein).

 
Das Hibiskus-Kokos-Salz gibt es bei Merkur
Geschirr: Depot 

Mamas saftiger Zucchinikuchen

Heute war wieder einmal Mama Lait dran, um etwas zu backen. Meine Mama backt richtig gerne, gut und ist bei solchen Sachen sehr pingelig und genau. Ihr gelingt so gut wie immer alles und es sieht stets perfekt aus. Ob das wohl so eine Muttieigenschaft ist? Eigentlich könnte ich euch viel mehr zeigen, was aus Mama Laits Ofen entsprungen ist: Lambadaschnitten, ihre (gefakte) Malakofftorte, den saftigen Heidelbeertopfenstrudel, die fluffigen, cremigen Obstschnitten, das viele Weihnachtsgebäck (da ist sie sogar noch genauer, als sonst und meist seeeeeeehr genervt, weil sie alles so perfekt machen will)… und und und.

 

Bisher hat es allerdings nur ihr absolut legendärer Apfelschlankel (oder Apfelschlangel -HIER-) auf meinen Blog geschafft. Das ist schon eine Weile her. Um genauer zu sein zwei Jahre. Dabei glüht der Ofen wesentlich öfter, gar regelmäßig. Besonders die Lambadaschnitten möchte ich euch einmal vorstellen, denn die sind ein Gedicht. Oder ihre tollen Obstschnitten. Cremig, nicht zu süß und fluffiger Biskuit. Ein Traum für alle Naschkatzen. Das Problem: Meistens ist schon alles weg, bis ich dazu komme, zu fotografieren. Der Zucchinikuchen, um den es sich heute dreht, war über Nacht auch um ein ganzes Stück weniger geworden. Zauberei? Man munkelt. Man munkelt. Heute Morgen war er auf jeden Fall zentimeterweise geschrumpft. Zu gerne hätte ich das ganze Blech fotografiert, aber zwei Stückchen konnte ich noch für euch retten. Bei den nächsten Malen bin ich schneller. Ich verspreche es euch. 

Kitchen Fact #3
Am Liebsten koche ich spontan und kreativ. Ich halte mich nicht immer gerne an Vorgaben. Es macht mir wahnsinnig Spaß, einfach so alles in den Topf zu hauen, was gerade da ist und miteinander harmonieren könnte. Ich probiere gerne Neues aus, kreiere und mag es ganz und gar nicht, wenn immer alles gleich ist. Spannend finde ich dabei, dass man nicht weiß, was bei kreativen Experimenten herauskommt und wie alles schmecken wird. Manchmal entstehen interessante Kombinationen und es gibt Dinge, die zusammen wirklich super schmecken, obwohl man sich das anfangs nicht gedacht hat.
 
 

My Home: Plankogel im Almenland

Die Arme weit ausstrecken! Die Augen schließen! Durchatmen! Einfach frei sein. Jeden Luftzug bewusst erleben. Die frische Brise ums Haar wehen lassen. Die Augen öffnen und den Blick über die Berge schweifen lassen. Das ist Heimat. 

Ich möchte euch viel, viel mehr von meinem Heimatland zeigen. Es gibt wirklich zauberhafte Ecken und zahlreiche Geheimtipps. Beginnen möchte ich mit einem schönen Gebiet, welches quasi vor meiner Haustür liegt. Okay, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, schließlich muss ich doch noch fast eine halbe Stunde mit dem Auto dorthin fahren.

Letzten Sonntag verschlug es meine Schwester, meinen Schwager, meinen Neffen und mich ins Almenland, einem Gebiet, welches sich auf 34.217 ha erstreckt. Es befindet sich nordwestlich des Grazer Berglandes rund um die Teich- und Sommeralm und liegt auf einer Seehöhe von 464-1720 m. Die Gesteinsformationen sind unterschiedlich. Man findet in dem Gebiet sowohl Schiefer, als auch Kalkgestein. Außerdem ist das Almenland einer von sieben Naturparks in der Steiermark.

Berühmt sind auch die zahlreichen Almenlandspezialitäten. Bei uns sind sie praktisch der Klassiker in jedem Geschenkkorb und auch ich verschenke gerne Kulinarisches von der Alm. Ganz besonders gerne mag ich die „Moarhofhechtl“-Nudeln. Diese gibt es in unterschiedlichen Varianten, wie beispielsweise als Spiralen, Bandnudeln und Suppennudeln. Es gibt sogar einen eigenen Onlineshop. Diesen findet ihr -HIER-.

Bevor ich mich in meiner Schwärmerei über die Geographie und die Spezialitäten des Gebietes verliere, möchte ich euch noch ein bisschen etwas über unsere schöne Wanderung erzählen. Ich gehe wirklich wahnsinnig gerne wandern, obwohl ich es aus Zeitgründen viel zu selten mache. Zum Glück schreibe ich im nächsten Semester eine Seminararbeit über einen weiteren Berg ganz bei uns in der Nähe und das heißt natürlich: „Forschen“ im Gelände.

Meine Schwester ist mit ihrem Freund und dem Kind öfters wandern, darum habe ich sie spontan gefragt, ob wir nicht einmal zusammen eine Wanderung unternehmen könnten. Gesagt getan. Bereits am Sonntag fand ich mich am Gipfelkreuz des Plankogels wieder. Das Wetter hat optimal gepasst. Es war nicht wirklich warm, aber auch nicht zu kalt. Genau richtig, sodass der Aufstieg schön angenehm war.

Solche Wanderungen nutzen wir auch gerne zum Geocachen. Mittlerweile gibt es überall auf der Welt verstreute Caches. Wenn ihr das selbst einmal ausprobieren wollt: Einfach googlen. Ihr findet zuversichtlich einige Caches auch in eurer Nähe.

Eingekehrt sind wir in der „Holdahüttn“ auf der Sommeralm. Ja, es klingt wirklich sehr steirisch und genau das macht es aus, damit ich mich so richtig heimisch fühle. Dort gab es erstmals eine kleine Stärkung, obwohl das mit einem zehn Monate alten Kind nicht wirklich einfach ist. S. ist momentan sehr neugierig und erkundet gerne seine Umgebung. Da muss man wirklich aufpassen, dass alles auf dem Tisch stehen bleibt, was dort steht. Nach einer kleinen Stärkung wollten wir wieder zurückwandern. Leider hat uns der Regen überrascht, weswegen wir lieber auf das Auto zurückgegriffen haben. Schade, ich wäre gerne noch ein Stückchen gegangen, aber zum Glück ist die Alm nicht weit von mir entfernt.