Tag : Südsteiermark

Das war mein Sommer 2018 – meine Highlights

Meine Begeisterung, dass sich der Sommer dem Ende zuneigt, hält sich in Grenzen. Ich bin ein Sommermädchen. Die kalten Jahreszeiten kann ich ganz und gar nicht leiden. Hitze gibt mir gute Vibes, Kälte eher nicht. Zum Glück ist der Herbst keine Jahreszeit, in der es unerträglich kalt wird. Trotzdem – all diese sommerliche Leichtigkeit geht mit ihm flöten. Während meine liebe Freundin Kerstin den Herbst immer als eine Art Neustart sieht (sozusagen ihr Neujahr), kann ich dem nicht viel abgewinnen.

Heuer jedoch wird auch für mich der Herbst eine Art Neustart sein. Neuer Job, neue Stadt und neue Wohnung. So weit so bekannt. Auch wenn ich mich auf all das Neue freue -trotz Zweifel- so vermisse ich die Leichtigkeit des Sommers schon jetzt. Sommer ist für mich immer ein ganz anderes Lebensgefühl. 30 Grad Plus? Null Problemo. Man wird es selten erleben, dass ich mich darüber beschwere. Innerlich weine ich schon jetzt, sodass ich mich bereits mit einem Taschentuch in der Hand dem Sommer Adieu winken sehe.

Was ich am Sommer so mag? Neben der Wärme, der langen Tageszeiten, den lauen Sommerabenden, liebe ich am Sommer vor allem eines: Er fühlt sich jedes Jahr anders an. Und er ist jedes Jahr aufs Neue spannend. Ich selbst verändere mich, werde kommunikativer und es ist eine Jahreszeit, an der ich immer wieder Menschen kennenlerne, mit denen ich eine tolle Zeit erlebe. Unabhängig davon, ob die Kontakte danach aufrecht erhalten bleiben oder nicht.

 

 

Sommer 2018

Meine Highlights

Ende Mai ist Stichtag. Streng gesehen noch Frühling, aber für mich bereits die Einstimmung in die warmen Zeiten des Jahres. Der richtige Sommer hat im Juni begonnen. Während ich mich in meinem grauen Studentenalltag noch durch den Juni gequält habe (Hola Prüfungszeit), stand mir dieser Juni ganz offen. Klar, Prüfungen wären zum erledigen gewesen, ich konzentrierte mich jedoch lieber auf mein Bloggerdasein und flüchtete Anfang Juni nach Kärnten. Mein Wassermelonenfloatie war mir als treuer Kumpane lieber, als meine dicken Fachbücher. Ja, das zweite Studium in meinem Leben nehme ich wirklich um einiges lockerer, als mein Lehramtsstudium, das sechs ganze Jahre quasi nur aus Lernen bestanden hat. War trotzdem eine geile Zeit, aber ganz schön zach, wie man im österreichischen Fachjargon so schön zu sagen pflegt.

Wir halten fest: Highlight eins war meine Zeit mit Kerstin am Wörthersee. Party mit Klingande inklusive, auch wenn er am DJ Pult sich selbst feierte und wir unten auf der Tanzfläche unseren Start in den Sommer.

Danach folgte eine tolle Kooperation mit Murpark. Eine Kooperation, die mir die Augen geöffnet und gezeigt hat, dass Social Media Marketing weitreichender ist, als nur auf und an seinem eigenen Kanal zu arbeiten. Es war spannend, auch einmal eine Firma bei ihrem Social Media Auftritt zu unterstützen und in ganz neue Welten der Kreativität einzutauchen. Ich kann mir auch vorstellen, das in Zukunft öfters zu machen.

Was ich noch gelernt habe: Ich muss mehr Ausflüge machen. Insbesondere in die Südsteiermark. Es ist ein Fakt, dass Österreich so viel Schönheit zu bieten hat. Warum nicht ausnutzen? Trotz all der Schönheit zieht es mich jedoch immer in die Ferne. Selbst wenn die Ferne näher ist, als man denkt. Europa ist eben doch zu vielseitig, um es nicht zu erkundigen. Die große weite Welt steht mir noch offen – Fernreisen ebenso. Deshalb ist Rom wohl mein Highlight Nonplusultra. Meine Begeisterung hierzu könnt ihr in folgenden Blogposts nachlesen:

The Eternal City: Rom in Bildern

Mangiare La Dolce Vita: Foodspots in Rom

Darum solltest du den Vatikan gesehen haben

Una Cita & Una Spiaggia: Lido di Ostia

Ansonsten ging ich den Sommer sehr ruhig an. Statt um das Reisen habe ich mich eher um meine Wohnung und deren Einrichtung gekümmert. Jetzt dauert es wirklich nicht mehr lange bis zu meinem Umzug und ich kann es kaum glauben, dass ich den nächsten Sommer bereits in Graz verbringen werde (hoffentlich mit ein paar Reisen zwischendurch).

 


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Parktherme Bad Radkersburg

*Dieser Beitrag entstand im Zuge einer Einladung von der Parktherme Bad Radkersburg (*)


Nachdem ich das Semester so gut wie hinter mich gebracht habe und mein Arbeitsalltag in den letzten Monaten irrsinnig intensiv war, kam mir eine kleine Auszeit in der Parktherme Bad Radkersburg ganz gelegen. Es ist über drei Jahre her, als ich in der Südsteiermark war. Damals konnte ich im Zuge einer Uni Exkursion das Thermenareal der Parktherme Bad Radkersburg nur von außen betrachten, doch letzten Freitag ergab sich endlich die Gelegenheit, ein paar erholsame Stunden dort zu verbringen.

Früh morgens starteten meine Begleitung Martina und ich in Richtung Süden. Wir waren ganz gespannt, was uns dort erwarten würde. Es war nicht mein erster Besuch in der Parktherme Bad Radkersburg, doch mein letzter Aufenthalt reicht bis in meine Kindheit zurück. Inzwischen bin ich in einem Alter, in dem ich auch Saunagänge schätze und genieße. Deswegen war das Saunadorf der Therme ein ganz besonderer Anreiz für uns. Ob unsere Erwartungen erfüllt wurden, erfährt ihr im heutigen Beitrag.

 

 

Fühl dich wie neu geboren…

…dank 8.000 mg Mineralstoffgehalt pro Liter

Der Blick in die Tourismuskarte Österreichs verrät, dass die Südsteiermark mit natürlichen Thermalquellen ausgestattet ist. Unweit entfernt von der slowenischen Grenze befindet sich auch eine dieser Quellen. Somit gibt es seit den späten 70er Jahren auf diesem Areal ein Thermalbad: Die Parktherme Bad Radkersburg. Gemäß einer Wasseranalyse des Instituts für Chemie an der Karl-Franzens-Universität in Graz zählt das Thermalwasser dieser Therme zu einer der mineralstoffreichsten Quellen in ganz Österreich. Der Mineralstoffgehalt beträgt dabei satte 8.000 mg pro Liter und gilt daher als besonders gesundheitsfördernd.

Mit einer Wasserfläche von ca. 2.700 m² bietet die Parktherme genügend Platz, um die gesundheitsfördernde Wirkung des Heilwassers in Anspruch zu nehmen.

Was besonders für die Parktherme Bad Radkersburg spricht, ist die Auszeichnung als „Beste Therme des Jahres 2016“. Selbige Auszeichnung hat die Therme bereits im Jahr 2014 erhalten (Platz 2 im Jahr 2015).

In Anspruch genommen wird die Therme übrigens nicht nur von Tagesgästen oder Thermenurlaubern. Auch für Kursuchende ist die Therme eine beliebte Anlaufstelle, um wieder zu neuen Kräften zu gelangen.

 

 

Zuerst plantschen, dann schwitzen

Das Saunadorf der Parktherme Bad Radkersburg

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich meine Liebe für Saunen entdeckt habe. Inzwischen gehört für mich der Gang in die Sauna zum richtigen Wellnessen einfach dazu. Darum war es ein absolutes MUSS, auch das Saunadorf der Parktherme Bad Radkersburg auf Herz und Nieren zu testen. Mit acht verschiedenen Saunen war die Auswahl entsprechend hoch. So konnten sich Martina und ich gemütlich durchtesten. Letztendlich entschieden wir uns für den Gang in vier verschiedene Saunen, wovon die Weinkeller Sauna unser Highlight darstellte. Mit ca. 80-100 °C zählt diese Sauna zu der heißesten des Areals. Das Saunieren in der Weinkeller Sauna fördert die Abwehrkräfte, stärkt das Herz-Kreislauf-System, entspannt die Muskulatur, reinigt den Körper und pflegt die Haut. Pluspunkt: Der Duft ist einfach himmlisch.

Himmlisch duftete es auch im Murnockerl-Dampfbad. An diesem Tag hatten wir besonderes Glück, da meine zwei Lieblingsdüfte versprüht wurden: Kokos Vanille. Mit 45 °C ist das Murnockerl Dampfbad perfekt für jene, die es nicht ganz so heiß mögen. Außerdem regt das Dampfbad den Kreislauf an.

Heißer ging es wieder in der Vulkan Sauna zu. Bei ca. 70 °C werden die Abwehrkräfte gestärkt. Zusätzlich wird das Herz-Kreislauf-System in Schwung gebracht. Auch für die Regeneration der Muskulatur ist die Vulkan Sauna förderlich.

Besonders kreislaufschonend ist die Bio-Sauna, die wir im Zuge unseres Aufenthaltes zu Beginn besucht haben. Mit ca. 55°C ist sie ideal für Saunaeinsteiger oder Menschen, die mit viel Hitze nicht gut zurechtkommen. Trotzdem hat die Bio-Sauna die gleiche gesundheitsfördernde Wirkung, wie auch die heißeren Saunen.

 

 

Weitere Saunen der Parktherme Bad Radkersburg

  • Finnische Sauna (ca. 85-95°C)
  • Panorama Sauna (ca. 80-100°C)
  • Infrarot Sauna (ca. 45°C)
    • Infrarot Aktiv
    • Infrarot Relax

Das Saunenangebot umfasst zusätzlich Sauna Zeremonien und Spezialaufgüsse.

 

 

Regionale kulinarische Genüsse

Essen in der Parktherme Bad Radkersburg

Wir hatten die Wahl zwischen dem Restaurant Mehrblick und dem Restaurant Fontäne. Die beiden Restaurants unterscheiden sich nicht von den Speisen her, sondern lediglich vom Dresscode. Wer entspannt im Bademantel speisen möchte, hat im Restaurant Mehrblick die Gelegenheit dazu. Wer es etwas schicker mag, begibt sich in das Restaurant Fontäne. Wir entschieden uns für letzteres.

Abends wurde uns ein 4-Gänge-Menü geboten. Wir konnten aber auch á la Carte Speisen auswählen, wenn das Menü nicht unsere Geschmäcker getroffen hätte. Da ich nicht viel Hunger hatte, war ich mit dem Salatbuffet und der Suppe vollkommen zufrieden. Auch Vorspeisen und Desserts findet man am Buffet. Das Hauptgericht, sowie die Suppe werden serviert. Auswählen konnten wir zwischen drei verschiedenen Speisen. Top: Sämtliche Ernährungsweisen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden berücksichtigt.

 

 

Übernachten im Hotel Sporer

Martina und ich hatten das große Glück, dass wir in der Südsteiermark übernachten durften. Unser Quartier befand sich ca. 10 Minuten zu Fuß von der Therme entfernt. Genächtigt haben wir im Vier-Sterne-Hotel Sporer – einem sehr familiär gehaltenen Hotel im Herzen der Altstadt. Im Hotel Sporer wird den Gästen definitiv noch dieses Daheim-Gefühl vermittelt. Das Personal ist herzlich und freundlich, sodass man sich sofort wohl fühlt.

In familiärer Atmosphäre genossen wir unseren erholsamen Schönheitsschlaf in ruhiger Lage und wurden auch beim Frühstück bestens versorgt. Das Buffet ist nicht üppig, aber reichhaltig und vielfältig. Pluspunkt: Es gab gemischte Nüsse ohne Rosinen. Für jemanden, der eine nicht mehr ganz so heimliche Cashewkern-Sucht hat ein Traum. Ein weiterer Pluspunkt ist das getrennte WC vom Badezimmer in den geräumigen Zimmern.

 

Bad Radkersburg

 

Fazit

Die Südsteiermark ist definitiv einen Besuch wert. Nicht nur wegen der Therme per se, sondern auch wegen den zahlreichen Wanderwegen und dem steirischen Wein. Ein absolutes Ganzjahresdomizil, welches ich viel zu lange vernachlässigt habe. Die Südsteiermark sieht mich somit sobald wie möglich wieder.

In der Parktherme Bad Radkersburg war insbesondere das Saunadorf mein persönliches Highlight. Besonders empfehlenswert finde ich dabei die Weinkeller Sauna und das Murnockerl-Dampfbad. Weil es uns so gut gefallen hat, haben wir dem Dampfbad sogar zwei Besuche an diesem Tag abgestattet. Die Weinkeller Sauna haben wir leider erst kurz vor dem Gehen entdeckt, ansonsten hätten wir darin mit Sicherheit mehrmals geschwitzt.

 


 

Mehr Infos rund um die Parktherme Bad Radkersburg gibt es -HIER-

 


(*) Ein großes Dankeschön geht an die Parktherme für die Einladung. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung.