Tag : Tamaris

Lookbook #24: Italian Mustard

Lookbook #24

Italian Mustard

Es ist schon ein großer Vorteil, keine „echte“ Fashionbloggerin zu sein. Natürlich bewundere ich Fashionbloggerinnen und viele von ihnen zählen auch zu meinen Vorbildern. Genauso gerne lese ich Fashionblogs, aber ich bleibe bei meinem geliebten Lifestyleblog mit ein bisschen Mode für Zwischendurch. 

Darum habe ich auch keinen Stress, stets ein komplett neues Outfit zu zeigen. Mal ehrlich, ein Studentenbudget macht das schwer möglich. Dieses Outfit ist somit eine Kombination aus bereits gezeigten Pieces und neuen Stücken. Es gibt dafür eine gute Nachricht: Drei neue Teile entstammen aus meiner Italienreise. Noch ein kleines Zuckerl: Eines der Teile kommt sogar aus einer typischen italienischen Boutique. Dreimal dürft ihr raten, welches.

The Italian Mustard

Camicetta e Senape

Na, habt ihr es erraten? Genau. Das markanteste Teil in diesem Outfit ist genau das Teil, welches ich in der italienischen Boutique gekauft habe: La Camicetta (und das Wort wusste ich sogar noch ohne Google Translator). Das Zusammentreffen mit der Bluse war reiner Zufall. Eigentlich waren meine Mama und ich mit unserer Shoppingtour bereits durch. Ich selbst war ein bisschen enttäuscht, weil ich in keiner italienischen Boutique etwas gefunden hatte. Fast alles, was ich mir in Triest gekauft habe, kam aus Läden, zu denen ich hierzulande leichten Zugang hätte. Dabei wollte ich typisch italienisch shoppen – eben in diesen hübschen kleinen Boutiquen.

Triest ist nicht der günstigste Ort, um seiner Shoppingleidenschaft freien Lauf zu lassen. Damit habe ich gerechnet und somit schon fleißig darauf hingespart. Der Plan war schließlich, Schuhe zu kaufen – schöne italienische Stiefel, so wie der Shape des Landes. Gli stivali habe ich natürlich nicht gefunden, darum trage ich meine Standardboots von Tamaris. Aber wer kennt dieses typische Shoppingproblem nicht? Geplante Shoppingtour = Leere Tüten! Ein spontaner Blick in die Läden = Impulskauf und Kontrollverlust!

Vielleicht habe ich in der italienischen Boutique, die sogar fast neben unserem Hotel lag, gerade deswegen etwas gefunden, weil ich bereits vom Shoppen zum Flanieren übergegangen war. Vielleicht, weil ich damit abgeschlossen hatte, nichts mehr zu kaufen. Denn neben der Bluse, durfte noch ein hübsches Kleidchen in meiner Lieblingsfarbe dunkelblau in meine Shoppingtüte wandern.

Mustard Mustard from Italy Schuhe Detail

Shopping in Italy

Wie stellt man sich einen Einkauf in einer typisch-italienischen Boutique so vor? Lederwaren, Einheitsgrößen und eine alte Registrierkasse bzw. Taschenrechner? Ja, genauso war es. Dazu noch eine euphorische Verkäuferin, die ein paar Rechenprobleme hatte und ich fühlte mich richtig angekommen in La Dolce (Shopping)-Vita Italiana. 

Mitkommen sollte eigentlich nur das Kleidchen mit dem süßen Gürtel in gold. Durch Zufall stach mir letztendlich diese senfgelbe Bluse ins Auge. Sofort wurde sie gedanklich mit meinem neuen Rock kombiniert, den ich etwa eine Stunde zuvor gekauft hatte. Tja und das ist ein kleiner Teil der Outfitgeschichte. Daheim habe ich noch nach einem schönen Cape gesucht und so wurde ein neuer Outfitpost geboren.

Mustard1 Senf

Last but not Least…

Da ich wirklich alles namentlich erwähnt habe, was in Italien gekauft wurde (und auch, was nicht in Italien gekauft wurde), möchte ich das letzte Italienstück nicht unbenannt lassen. Ein hübsches Lederarmband mit roségoldenen Beats und Magnetverschluss, haben mein Cuore ebenso höher schlagen lassen, wie die Bluse in giallo senape. 

Die Kette habe ich übrigens schon etwas länger. An sich sind die Kette und das Unendlichzeichen ein stinknormaler Modeschmuck von C&A. Den Ring habe ich selbst hinzugefügt und er hat eine sehr große Bedeutung für mich. Es ist die Hälfte des Eherings meines Vaters. Wir haben ihn teilen lassen und zwei Taufringe daraus schmieden lassen. Einen bekam meine Schwester für ihr erstes Kind, eines soll für meines sein – sollte ich jemals eines haben. Da ich momentan aber noch keines habe, trage ich ihn als Glücksbringer, obwohl ich alles andere als abergläubisch bin. Trotzdem gibt er mir ein gutes Gefühl und ich möchte mir sobald wie möglich eine Kette beim Juwelier kaufen, um sie würdig zu tragen.  

Wie gefällt euch das Outfit? 

Mustard Detail 2 z_Detail Mustard 2

I’m wearing…

Mustard from Italy1
Blouse: Shopped in Italy
Skirt: Springfied – Shopped in Italy
Cape: Tom Taylor
Shoes: Tamaris
Leather Bracelet:
Shopped in Italy
Bag: Bipa

Lookbook #16: Kontrastprogramm

Lookbook #16

Kontrastprogramm

Ja, ich weiß. Auf dem Kalender steht dick und fett Frühling. Okay, okay, Frühling steht vielleicht nicht drauf, höchstens in der Zeile des 21. März‘, aber ihr wisst bestimmt, worauf ich hinaus möchte. Und wenn wir etwas gar nicht im Frühling haben wollen, dann ist es der Winter, stimmts? Also, warum trage ich dann wohl Winterboots im Frühling? Vielleicht weil ich die Boots sehr gerne mag oder aber, weil ich eine kleine Neigung zu Kontrasten habe. Ich mag den Gegensatz und das Kontrastprogramm ziehe ich nicht nur bei den Farben durch, die sich aus pastelligen Tönen, schwarz und weiß zusammensetzen, sondern auch bei den Schuhen. Oben frühlingshaft und unten doch noch ein bisschen Winter. Ihr werdet es nicht glauben, aber ich fahre sogar im Sommer gerne ein kontrastreiches Programm. Letztes Jahr im Juli trug ich zu einem Street Festival ein luftig leichtes Sommerkleidchen und Stiefel, die optisch so aussahen, als wären sie aus Veloursleder, für die aber im Endeffekt kein unschuldiges Tierchen seine Haut hergeben musste.

Auch die schwarzen Stiefel von Tamaris sehen so aus, als wären sie aus Veloursleder. Genau das Material bevorzuge ich im Winter bei meinen Schuhen. Anscheinend tue ich das aber nicht nur im Winter, sondern ganzjährig. Praktisch, schön und multisaisonal – zumindest für mich. Zugegeben, im Sommer war es mit solchen Schuhen doch richtig heiß und manchmal gab es sogar einen irritierten Blick von Leuten, die bei solch tropischen Abendtemperaturen lieber Flip Flops bevorzugten, aber jetzt im Frühling ist es immer noch angenehm, sie zu tragen. Vor allem, wenn ich vor sieben Uhr das Haus verlassen muss, um nach Graz zu fahren. Das Outfit trug ich übrigens auch letzten Freitag an der Uni.

Nicht nur dieses Outfit, sondern auch mein Leben und meine Charaktereigenschaften sind ein einziger Kontrast. Das stört mich ehrlich gesagt gar nicht. Im Gegenteil, ich finde es sogar witzig, spannend und interessant. Auf jeden Fall ist es alles andere, als langweilig. Ein paar Beispiele gefälligst? Nun… an der Uni oder vor bestimmten Menschen versuche ich immer wahnsinnig erwachsen und verantwortungsbewusst rüberzukommen, doch in Wahrheit bin ich noch ein halbes Baby. Ich esse meinen Porridge morgens immer mit Babybrei und mampfe meinem Neffen die Babykekse weg. Auf dem ersten Blick sehe ich wie das typische Mädchen von nebenan aus. Kein Wunder, ich kleide mich sehr mädchenhaft und gebe mich manchmal auch so, aber tief in mir drinnen bin ich ein richtiger Kerl. Ich schaue Fußball (und fluche dabei unheimlich gerne, wenn meiner Mannschaft Unrecht getan wird oder selbige irgendeinen Mist baut), kenne (pünktlich zur WM und EM) die Abseitsregel, trinke beim Weggehen lieber Bier als Cosmos (wobei ich diese natürlich auch sehr gerne mag) und steh auf Nerdstuff! Als Kind war nicht Barbie meine größte Leidenschaft, sondern Pokémon. Ich mache mich auch mal dreckig, ohne auszuflippen, habe keine Scheu davor, ein Regal zusammenzubauen oder Schränke (sporadisch) zu reparieren, obwohl ich so aussehe, als hätte ich vom Handwerkern keine Ahnung. Auch meine Haare sind momentan ein einziges Kontrastwirrwarr, aber dieses Programm kennt ihr schon länger von mir. Nicht mehr lange und ihr werdet eine etwas dunklere Haarfarbe an mir sehen (voraussichtlich :D). Doch die nächsten zwei Fashionposts kommen noch mit einem kontrastreichen „Ombre“. 

Meine liebe Freundin Caro hat sich Zeit für mich genommen, um mit mir ein kleines Fotoshooting zu veranstalten. Da habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, gleich mehrere Outfits einzupacken. Im Grunde genommen seht ihr jetzt endlich den ganzen Stuff, den ich mir während meines Wienwochenendes und des „Woman Day“ zugelegt habe. Außerdem war ich ganz erstaunt, dass es sogar in meinem „Hood“ ein paar nette Locations für Shootings gibt. Das hätte ich nicht gedacht. Allerdings verstehe ich jetzt gerade alle Fashionblogger, die das eine oder andere mal von ein paar neugierigen Blicken von gaffenden Passanten erzählen. Anfangs war das wirklich seltsam für mich, aber weil die Kleinstadt, in der ich mein energetisch positiv geladenes Dasein friste, samstags praktisch wie ausgestorben ist, kam dies zum Glück nur ganz, ganz selten vor.

Ich kann euch im Übrigen versprechen, dass die nächsten beiden Outfits mit Schuhen an meinen Füßchen bestückt sind, die wesentlich besser zu den momentan vorherrschenden Temperaturen passen. Zwar sind sie dunkel, aber für hitzige Tage bestens geeignet. Auf Stiefelparadies findet ihr übrigens auch tolle frühlingshafte Schuhe und sogar frühlingshafte Boots, also Boots, die wirklich für den Frühling gemacht sind und nicht nur für den Winter, so wie meine 😉

Wie gefällt euch das Outfit?
Vielleicht kommt es euch noch von älteren „Nichtfashion“-Postings bekannt vor!
 
Tunika: Forever 21 (Similar Here)
Blazer: H&M (Similar Here)
Scarf: sixx (Similar Here)
Skirt: Forever 21 (Similar Here – SALE)
Shoulder Bag: sixx (Similar Here)
Boots: Tamaris (Similar Here)
Sunnies: H&M (Similar Here)
Stud Earrings: H&M

 

*Linktausch