Tag : Therme

Parktherme Bad Radkersburg

*Dieser Beitrag entstand im Zuge einer Einladung von der Parktherme Bad Radkersburg (*)


Nachdem ich das Semester so gut wie hinter mich gebracht habe und mein Arbeitsalltag in den letzten Monaten irrsinnig intensiv war, kam mir eine kleine Auszeit in der Parktherme Bad Radkersburg ganz gelegen. Es ist über drei Jahre her, als ich in der Südsteiermark war. Damals konnte ich im Zuge einer Uni Exkursion das Thermenareal der Parktherme Bad Radkersburg nur von außen betrachten, doch letzten Freitag ergab sich endlich die Gelegenheit, ein paar erholsame Stunden dort zu verbringen.

Früh morgens starteten meine Begleitung Martina und ich in Richtung Süden. Wir waren ganz gespannt, was uns dort erwarten würde. Es war nicht mein erster Besuch in der Parktherme Bad Radkersburg, doch mein letzter Aufenthalt reicht bis in meine Kindheit zurück. Inzwischen bin ich in einem Alter, in dem ich auch Saunagänge schätze und genieße. Deswegen war das Saunadorf der Therme ein ganz besonderer Anreiz für uns. Ob unsere Erwartungen erfüllt wurden, erfährt ihr im heutigen Beitrag.

 

 

Fühl dich wie neu geboren…

…dank 8.000 mg Mineralstoffgehalt pro Liter

Der Blick in die Tourismuskarte Österreichs verrät, dass die Südsteiermark mit natürlichen Thermalquellen ausgestattet ist. Unweit entfernt von der slowenischen Grenze befindet sich auch eine dieser Quellen. Somit gibt es seit den späten 70er Jahren auf diesem Areal ein Thermalbad: Die Parktherme Bad Radkersburg. Gemäß einer Wasseranalyse des Instituts für Chemie an der Karl-Franzens-Universität in Graz zählt das Thermalwasser dieser Therme zu einer der mineralstoffreichsten Quellen in ganz Österreich. Der Mineralstoffgehalt beträgt dabei satte 8.000 mg pro Liter und gilt daher als besonders gesundheitsfördernd.

Mit einer Wasserfläche von ca. 2.700 m² bietet die Parktherme genügend Platz, um die gesundheitsfördernde Wirkung des Heilwassers in Anspruch zu nehmen.

Was besonders für die Parktherme Bad Radkersburg spricht, ist die Auszeichnung als „Beste Therme des Jahres 2016“. Selbige Auszeichnung hat die Therme bereits im Jahr 2014 erhalten (Platz 2 im Jahr 2015).

In Anspruch genommen wird die Therme übrigens nicht nur von Tagesgästen oder Thermenurlaubern. Auch für Kursuchende ist die Therme eine beliebte Anlaufstelle, um wieder zu neuen Kräften zu gelangen.

 

 

Zuerst plantschen, dann schwitzen

Das Saunadorf der Parktherme Bad Radkersburg

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich meine Liebe für Saunen entdeckt habe. Inzwischen gehört für mich der Gang in die Sauna zum richtigen Wellnessen einfach dazu. Darum war es ein absolutes MUSS, auch das Saunadorf der Parktherme Bad Radkersburg auf Herz und Nieren zu testen. Mit acht verschiedenen Saunen war die Auswahl entsprechend hoch. So konnten sich Martina und ich gemütlich durchtesten. Letztendlich entschieden wir uns für den Gang in vier verschiedene Saunen, wovon die Weinkeller Sauna unser Highlight darstellte. Mit ca. 80-100 °C zählt diese Sauna zu der heißesten des Areals. Das Saunieren in der Weinkeller Sauna fördert die Abwehrkräfte, stärkt das Herz-Kreislauf-System, entspannt die Muskulatur, reinigt den Körper und pflegt die Haut. Pluspunkt: Der Duft ist einfach himmlisch.

Himmlisch duftete es auch im Murnockerl-Dampfbad. An diesem Tag hatten wir besonderes Glück, da meine zwei Lieblingsdüfte versprüht wurden: Kokos Vanille. Mit 45 °C ist das Murnockerl Dampfbad perfekt für jene, die es nicht ganz so heiß mögen. Außerdem regt das Dampfbad den Kreislauf an.

Heißer ging es wieder in der Vulkan Sauna zu. Bei ca. 70 °C werden die Abwehrkräfte gestärkt. Zusätzlich wird das Herz-Kreislauf-System in Schwung gebracht. Auch für die Regeneration der Muskulatur ist die Vulkan Sauna förderlich.

Besonders kreislaufschonend ist die Bio-Sauna, die wir im Zuge unseres Aufenthaltes zu Beginn besucht haben. Mit ca. 55°C ist sie ideal für Saunaeinsteiger oder Menschen, die mit viel Hitze nicht gut zurechtkommen. Trotzdem hat die Bio-Sauna die gleiche gesundheitsfördernde Wirkung, wie auch die heißeren Saunen.

 

 

Weitere Saunen der Parktherme Bad Radkersburg

  • Finnische Sauna (ca. 85-95°C)
  • Panorama Sauna (ca. 80-100°C)
  • Infrarot Sauna (ca. 45°C)
    • Infrarot Aktiv
    • Infrarot Relax

Das Saunenangebot umfasst zusätzlich Sauna Zeremonien und Spezialaufgüsse.

 

 

Regionale kulinarische Genüsse

Essen in der Parktherme Bad Radkersburg

Wir hatten die Wahl zwischen dem Restaurant Mehrblick und dem Restaurant Fontäne. Die beiden Restaurants unterscheiden sich nicht von den Speisen her, sondern lediglich vom Dresscode. Wer entspannt im Bademantel speisen möchte, hat im Restaurant Mehrblick die Gelegenheit dazu. Wer es etwas schicker mag, begibt sich in das Restaurant Fontäne. Wir entschieden uns für letzteres.

Abends wurde uns ein 4-Gänge-Menü geboten. Wir konnten aber auch á la Carte Speisen auswählen, wenn das Menü nicht unsere Geschmäcker getroffen hätte. Da ich nicht viel Hunger hatte, war ich mit dem Salatbuffet und der Suppe vollkommen zufrieden. Auch Vorspeisen und Desserts findet man am Buffet. Das Hauptgericht, sowie die Suppe werden serviert. Auswählen konnten wir zwischen drei verschiedenen Speisen. Top: Sämtliche Ernährungsweisen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden berücksichtigt.

 

 

Übernachten im Hotel Sporer

Martina und ich hatten das große Glück, dass wir in der Südsteiermark übernachten durften. Unser Quartier befand sich ca. 10 Minuten zu Fuß von der Therme entfernt. Genächtigt haben wir im Vier-Sterne-Hotel Sporer – einem sehr familiär gehaltenen Hotel im Herzen der Altstadt. Im Hotel Sporer wird den Gästen definitiv noch dieses Daheim-Gefühl vermittelt. Das Personal ist herzlich und freundlich, sodass man sich sofort wohl fühlt.

In familiärer Atmosphäre genossen wir unseren erholsamen Schönheitsschlaf in ruhiger Lage und wurden auch beim Frühstück bestens versorgt. Das Buffet ist nicht üppig, aber reichhaltig und vielfältig. Pluspunkt: Es gab gemischte Nüsse ohne Rosinen. Für jemanden, der eine nicht mehr ganz so heimliche Cashewkern-Sucht hat ein Traum. Ein weiterer Pluspunkt ist das getrennte WC vom Badezimmer in den geräumigen Zimmern.

 

Bad Radkersburg

 

Fazit

Die Südsteiermark ist definitiv einen Besuch wert. Nicht nur wegen der Therme per se, sondern auch wegen den zahlreichen Wanderwegen und dem steirischen Wein. Ein absolutes Ganzjahresdomizil, welches ich viel zu lange vernachlässigt habe. Die Südsteiermark sieht mich somit sobald wie möglich wieder.

In der Parktherme Bad Radkersburg war insbesondere das Saunadorf mein persönliches Highlight. Besonders empfehlenswert finde ich dabei die Weinkeller Sauna und das Murnockerl-Dampfbad. Weil es uns so gut gefallen hat, haben wir dem Dampfbad sogar zwei Besuche an diesem Tag abgestattet. Die Weinkeller Sauna haben wir leider erst kurz vor dem Gehen entdeckt, ansonsten hätten wir darin mit Sicherheit mehrmals geschwitzt.

 


 

Mehr Infos rund um die Parktherme Bad Radkersburg gibt es -HIER-

 


(*) Ein großes Dankeschön geht an die Parktherme für die Einladung. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung. 

 

Thermalhotel Leitner in Loipersdorf

 

DISCLAIMER: PR-Event der Therme Loipersdorf. Hierbei handelt es sich um ein Presseevent, zu welchem ich eingeladen wurde. Alle Spesen wurden vom Veranstalter übernommen. Die Tatsache, dass ich zu diesem Event eingeladen wurde, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung. 

 


 

 

Ich bin immer ganz aufgeregt, wenn ich ein neues Hotel testen darf. Zum ersten Mal in meinem Leben residierte ich in einem Thermalhotel. Genauer gesagt nächtigte ich im Thermalhotel Leitner einer der wunderschönen Hotels in direkter Nähe zur Therme Loipersdorf. Das Hotel wurde mit insgesamt 4 Sternen prämiert und von mir ordentlich unter die Lupe genommen.

 

 

2 Nächte & 3 Tage im Thermalhotel Leitner

Gleich bei unserer Ankunft wurden Claudia und ich freundlich vom Team des Hauses begrüßt. Selbst die Chefleute des Thermalhotels Leitner nahmen sich die Zeit, um uns in ihrem Hotel persönlich willkommen zu heißen. Sofort fühlte ich mich gut aufgenommen und freute mich auf die kommenden Tage. Noch direkt an der Rezeption wurden wir mit Goodies ausgestattet, die uns den freien Eintritt in die Salzgrotte und den Alphasphere Cocoon ermöglichten. Wie es an einer Rezeption so üblich ist, bekommt man dort auch seine Zimmerschlüssel oder in unserem Fall Zimmeruhren, die wir bequem am Handgelenk tragen konnten. Diese Uhren waren multifunktional und gewährleisteten uns nicht nur den Zutritt in unser Zimmer, sondern auch der Eintritt in die Therme, sowie in das Schaffelbad wurde uns dadurch ermöglicht.

 

 

Mein Zimmer: Flower Room Typ A

Das Thermalhotel Leitner ist mit insgesamt 38 Doppelzimmer, 23 Flower Rooms, 5 Etagen- und 3 Familienzimmern ausgestattet. Weiters kann man es sich auch in einen der 3 Suiten gut gehen lassen. Meine Nächte durfte ich in einen der sogenannten Flower Rooms Typ A des Hotels verbringen. Das Zimmer zeichnet sich insbesondere durch seine Geräumigkeit aus. Auf 30 m² war für den Aufenthalt alles da, was ich benötigte und vor allem fühlte ich mich nicht eingeengt, was in manchen Hotelzimmer leider doch sehr oft der Fall ist. Außerdem hatte mein Zimmer einen Balkon mit direktem Blick auf den Freibereich der Therme Loipersdorf.

Ein kleiner Flur führte zu dem lichtdurchfluteten Schlafzimmer mit dunklem Holzboden und einem komfortablen Polsterbett in hellgrün. Bereits aus dem Panoramafenster konnte man erste Blicke auf die Therme erhaschen. Für die notwendige Dunkelheit während einem erholsamen Schlaf sorgten auf das Zimmer farblich abgestimmte Vorhänge. Ein wichtiges Kriterium für mich, denn wenn ich schlafe, muss es stockfinster sein, da ich ansonsten nicht einschlafen kann. Optische Hingucker waren weiters künstlerische Bilder, die ebenfalls auf die Farbe des Zimmers abgestimmt wurden. Direkt vor meinem Bett stand ein großer Flatscreen Fernseher auf einer langen Kommode. Darunter befand sich eine gut gefüllte Minibar, die mit Fruchtsäften, Soft Drinks, Spirituosen, Mannerschnitten und Erdnüsse keine Wünsche offen ließ.

 

 

Da ich an dem Wochenende eigentlich weiter an meiner Arbeit schreiben wollte, war vor allem die Sitzecke mit einem beigen Ledersofa und Lederdrehsessel, sowie einem gläsernen Couchtisch optimal für mich. Aber das Schreiben habe ich während dieses Wochenende doch lieber sein lassen, um mich endlich zu entspannen, was ich mir nach 45 Seiten Diplomarbeit wohl doch mehr als verdient habe, nicht wahr?

 

 

Das Badezimmer

Ebenso geräumig, wie das Schlafzimmer war das helle in Braun- und Beigetönen gehaltene Badezimmer mit einer gläsernen Regendusche und Toilette. Direkt über dem großen, weißen Keramikwaschbecken befand sich ein gigantischer Spiegel, groß genug für drei oder vier Lisas. Für das Abschminken war vor allem der schwenkbare Kosmetikspiegel vorteilhaft und zum Glück war das Badezimmer auch mit einem Fön ausgestattet, den man bei einem Thermenaufenthalt immer benötigt. Auch an Handtücher mangelte es nicht und so fühlte ich mich bestens ausgestattet.

 

 

Goodies für den Thermenaufenthalt

Während des Aufenthaltes im Thermalhotel Leitner wird man mit einem flauschigem Bademantel, Flip-Flops und einer mit Handtüchern bepackten Badetasche ausgestattet. Ansonsten findet man als weiteres Goodie Nuss- und Vollmilchschokolade, sowie eine Flasche stilles Mineralwasser in seinem Zimmer vor. Eine weitere besondere Aufmerksamkeit war ein Gutschein für die Flower Lounge, der hauseigenen Cocktailbar direkt neben dem Durchgang zur Therme.

 

 

Frühstück & Abendessen

Unser Frühstück und das Abendessen nahmen wir während unseres Aufenthaltes im Hotel ein. Morgens bietet das Thermalhotel Leitner ein Frühstücksbuffet. Es gab eine schöne Auswahl, denn mit verschiedene Müslisorten, Joghurt, Aufschnittplatten, Aufstriche, Marmeladen, Gebäck, sowie frisches Obst und Gemüse war definitiv für jeden etwas dabei. Außerdem gab es sämtliche Kaffeespezialitäten zur Auswahl, wie Latte Macchiato und Cappuccino. Für Veganer oder Menschen mit Laktoseunverträglichkeiten stand stets eine Packung Sojamilch bereit und auch Teeliebhaber gingen nicht leer aus. Besonders schön ist es, dass nahezu alle Produkte aus der Region kommen. Auch das Gebäck stammt von heimischen Bäckern. Daumen hoch für so viel Bewusstsein für Regionalität und Qualität.

Abends konnten wir es uns mit 4 bzw. 5 Gängen gutgehen lassen, wobei der Hauptgang und das Dessert serviert wurden. Die kalte Vorspeise und Suppe bekam man am Buffet. Wer zum oder nach dem Dessert gerne Käse isst, hat am Buffet die Möglichkeit, aus einer Käsevielfalt auszuwählen. Außerdem gibt es ein vielfältiges Salatbuffet für jeden Geschmack. Ob Gurken-, Mais oder Blattsalat, ich wurde schnell fündig und hatte auch eine große Auswahl an Dressings, Ölen und Essig. Hinsichtlich der Hauptspeisen konnte man zwischen drei verschiedenen Gerichten wählen, davon war eines immer vegetarisch. Fazit: Mir hat es an beiden Tagen sehr gut geschmeckt.

Die Getränke konnte man abends immer bei den freundlichen Kellnern bestellen. Was ich euch besonders empfehlen kann, ist der leckere Kürbiskernlikör, der vom Haus selbst gemacht wird.

 

 

Flower Lounge

Die Flower Lounge ist eine modern ausgestattete Cocktailbar im stimmungsvollen Ambiente mit einem Raucher- und Nichtraucherbereich. Die Lounge besticht mit viel Glasapplikationen und stilvollen Möbeln. Die Vielfältigkeit findet man in der Cocktailkarte, sodass es gar nicht so einfach ist, sich für einen Cocktail zu entscheiden. Am Ende wurde es ein Frozen Mango Daiquiri und somit für mich der ideale Ausklang nach der langen Nacht der Therme am Freitag.

 

 

Fazit

Ich hatte einen wunderschönen Aufenthalt im Thermalhotel Leitner und bin froh, dass ich die Diplomarbeit liegen gelassen habe, sodass ich mich richtig entspannen konnte. Besonders genossen habe ich das kuschelige Bett und die schöne Aussicht vom Balkon aus. Auch das Hotelpersonal war super freundlich und trug wesentlich zu einem angenehmen Aufenthalt bei. Natürlich konnte ich in dieser Review nur das berücksichtigen, was ich selbst erlebt habe, aber das Angebot des Hotels ist breiter gefächert, als ich es beschrieben habe. Mehr Informationen über und zum Thermalhotel Leitner gibt es -HIER-.

 

Thermalhotel Leitner

 

Wir Bloggerinnen haben nicht alle im selben Hotel übernachtet. Wenn du mehr über die Hotels Stoiser, Kowald und Sonnreich erfahren möchtest, schau die Tage bei den anderen Mädels ein. Hier die Liste, wer wo genächtigt hat:

Thermalhotel Leitner: Claudia und ich

Hotel Kowald: Alina und Yvonne

Hotel Sonnreich: Denise

Hotel Stoiser: Christina und Mirela

Hotel Vier Jahreszeiten: Clarissa und Diana

 


Thermalhotel Leitner

An der Therme 218
A-8282 Loipersdorf

Tel: +43 (0) 3382 – 8616 -0
Fax: +43 (0) 3382 – 8616 -86
E-Mail: info@hotel-leitner.at

Homepage 

Preisklasse: €€ – €€€

Sauberkeit: Top
Personal: Freundlich & aufmerksam

WLAN vorhanden
1 Parkplatz pro Zimmer
SAT-TV & Sky in jedem Zimmer

 


 

Ein herzliches Dankeschön geht an das Thermalhotel Leitner für den wunderschönen Aufenthalt & die zuvorkommende Gastfreundschaft. Ich habe die Zeit sehr genossen.

 


 

 

Entspannen in der Therme Loipersdorf

 

DISCLAIMER: PR-Event der Therme Loipersdorf. Hierbei handelt es sich um ein Presseevent, zu welchem ich eingeladen wurde. Alle Spesen wurden vom Veranstalter übernommen. Die Tatsache, dass ich zu diesem Event eingeladen wurde, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung. Das Urheberrecht der Fotos obliegt Denise von Neumodisch. 

 


 

Südlich des oststeirischen Riedellandes hat sich ein bedeutender Kulturtourismus entwickelt. Aufgrund der naturräumlichen Lage und den natürlichen Ressourcen kann man dieses Gebiet definitiv als eine Hochburg der Thermenkultur Österreichs betrachten. Man braucht nur einen Blick auf die Tourismuskarte Österreichs zu werfen und schon sieht man, dass diese Region mit einem Reichtum an Thermalquellen beschenkt wurde. Kein Wunder also, dass diese Region längst als Thermenland tituliert wird. Thermalquellen sind zwar über ganz Österreich verstreut, aber wenn ich das Wort Therme höre, denke ich trotzdem automatisch an die Steiermark und das Burgenland, sowie an die naturräumlichen Gegebenheiten, die dieses Gebiet zu bieten hat. Inmitten des steirischen Thermenlandes befindet sich auch meine Lieblingstherme seit Kindesbeinen an: Die Therme Loipersdorf, in welcher ich gemeinsam mit meinem Grazer Blogger Team und vielen weiteren BloggerInnen, sowie JournalistInnen gastieren durfte.

 

 

Loslassen. Erleben. Stärken.

Eine Auszeit in der Therme Loipersdorf

Die Therme Loipersdorf erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von insgesamt 36.000 m2. Vielfältigkeit wird im Thermalbad groß geschrieben und zählt zur Philosophie des Hauses, darum werden die Flächen der Therme in dem Sinne genutzt, das Angebot für Jung und Alt so attraktiv wie möglich zu gestalten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich die Therme Loipersdorf in verschiedene Bereiche gliedert, wovon das Gelände des Freibereiches mit insgesamt 23.000 mflächenmäßig den größten Platz einnimmt. Die Besonderheit der Therme erstreckt sich allerdings auf  8.500 m2 – das sogenannte Schaffelbad, ein Wellnessbereich ab 16 Jahren, der zum ultimativen Entspannen mit 14 Saunen und 14 Entspannungsbecken einlädt. Nicht zuletzt deswegen zählt die Therme Loipersdorf zur vielfältigsten Therme Europas.

Den größten Bereich, nämlich den Freibereich, kann man zwischen April und September nutzen. Dort gibt es nicht nur Schwimmbecken (darunter übrigens ein Wellenbad), sondern auch Sportanlagen zum Auspowern. Das Angebot konnten wir jetzt leider noch nicht nutzen, aber da es nicht mein erster Besuch war, kann ich euch mit ruhigem Gewissen sagen, dass der Freibereich richtig toll ist. Vor allem das Wellenbad bringt viel Fun.

Indirekt habe ich den Slogan „Loslassen. Erleben. Stärken.“ bereits beschrieben. Dieser Slogan ist eine Zusammenführung von 3 Säulen, durch welche die Therme Loipersdorf zu einem unvergesslichen Erlebnis werden soll. Dabei steht „Loslassen“ für die mentale Stärke, „Erleben“ deckt den Funfaktor, sowie die sportlichen Aktivitäten ab und „Stärken“ umfasst den kulinarischen Aspekt, der besonders im Marktrestaurant der Therme geboten wird.

 

 

Was macht Thermalwasser so besonders?

Im Wasser schwimmen ist nicht gleich im Wasser schwimmen. Ein Schwimmbad mit chlorangereichertem Wasser unterscheidet sich deutlich von natürlichen Badequellen wie hydrothermale Quellen, Seen oder dem Meer. Wir alle wissen, welche gesundheitsfördernden Wirkungen Meerwasser auf uns hat und es ist uns bekannt, dass auch Thermalquellen ein absolutes Treatment für Haut und Seele sind. Aber was macht hydrothermales Wasser so besonders? In erster Linie ist Thermalwasser natürlich wärmer, als normales Grundwasser. Die Temperatur ist auch ein wichtiges Kriterium, um Wasser als Thermalwasser zu klassifizieren. Es wird aus den Tiefen unserer Erde befördert und muss dabei mindestens 20°C warm sein, um als Thermalwasser durchzugehen. Die Hauptbestandteile des Wassers setzen sich aus Calcium, Magnesium, Natrium und Hydrogencarbonat zusammen. Weiters besteht hydrothermales Wasser unter anderem aus Schwefel oder Kohlensäure. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Thermalwasser eine heilende Wirkung hat und den Cortisolspiegel senkt, was einen Stressabbau bewirkt.

Damit der Mensch von der gesundheitsfördernden Wirkung des Wassers profitieren kann, muss die Nutzung des Thermalwassers jedoch länger dauern. Das ist auch der Grund, warum ein Kuraufenthalt mehrere Wochen dauert. Trotz der Klassifizierung als Heilwasser ist Thermalwasser nicht für jeden geeignet. Besonders vorsichtig muss man sein, wenn man Probleme mit Krampfadern oder dem Kreislauf hat. Nicht umsonst hängen in Thermen Schilder, welche eine Maximalbadedauer im Wasser empfehlen.

 

Therme Loipersdorf

 

Watsu

Entspannen im Wasser

Hydrothermales Wasser wirkt etlichen Beschwerden entgegen. Nicht nur Rheuma- oder Durchblutungsbeschwerden können dadurch gelindert werden, sondern auch vegetative Erschöpfungszustände. Für mich war es daher perfekt, dass meine Entspannungsbehandlung direkt im Wasser stattgefunden hat. Ich durfte die hydrotherapeutische Anwendung Watsu genießen, eine Shiatsutechnik im Wasser. Dieser Methode wird eine stressabbauende Wirkung nachgesagt. Perfekt für jemanden wie mich, der nach den Strapazen der letzten Wochen nicht wirklich zur Ruhe gekommen ist.

Vor der Behandlung wurde ich von Barbara, welche die Behandlung mit mir durchführte, nach meinem aktuellen Wohlbefinden und eventuellen Beschwerden befragt. Sie hatte sofort eine vertraute Umgebung geschaffen, sodass ich mich rundum wohlfühlen konnte und ihr natürlich von meiner momentanen Stressituation, den Nackenbeschwerden durch das lange Sitzen vor dem Laptop und meinen unerträglichen Kopfschmerzen erzählte. Nach unserem Gespräch erklärte sie mir, dass solche Behandlungen sehr emotional werden können und ich alle Emotionen rauslassen soll, wenn ich das Bedürfnis danach hätte. Ich konnte mir diesen emotionalen Aspekt vor der Behandlung nicht wirklich vorstellen, aber da wusste ich noch nicht, welchen Verlauf die Behandlung nehmen würde.

Die Behandlung selbst fand im 36 °C warmen Wasser statt. Dabei liegt man schwebend auf dem Wasser, welches in seiner Textur sehr weich ist und dem Fruchtwasser ähnelt. Lediglich das Gesicht ist an der Wasseroberfläche, während der Kopf bis zu den Ohren mit Wasser bedeckt wird. Unter Wasser hört man dabei entspannende Musik. Weiters ist das Therapiebecken in einer Glaskuppel, sodass man während der Behandlung bei Strahlewetter von der Sonne gekitzelt wird, was zusätzlich angenehm ist. Insgesamt lässt man sich dabei eine Stunde im Wasser treiben, während alle Spannungen gelockert werden.

Nach der Behandlung wurde ich von Barbara wieder nach meinem Wohlbefinden gefragt. Sie erzählte mir auch, dass man meine Anspannung deutlich gespürt hat, ich während der Behandlung allerdings wesentlich lockerer wurde. Das Gespräch war sehr tiefgründig und ich glaube, sie hat gemerkt, dass trotz allem meine ganze Anspannung noch nicht ganz losgelassen hat. Darum lenkte sie das Gespräch behutsam in eine Richtung, in der es dann doch richtig emotional wurde und ich meine ganzen Belastungen letztendlich von mir abschütteln konnte. So wusste ich auch endlich, was sie damit gemeint hatte, als sie mir erzählte, es könnte emotional werden, darum kann ich Watsu wirklich jedem ans Herz legen, der momentan schwere Lasten zu tragen hat und im Dauerstress ist. Mir hat es wirklich gutgetan.

 

Wer noch dabei war:

Gemeinsam mit diesen tollen Bloggerinnen durfte ich dieses Wochenende verbringen:

Alina von Black Beach Chair

Christina von Christina Waitforit

Clarissa und Diana von Dogdays of Summer

Claudia von What bakes me smile

Denise von Neumodisch

Mirela von Coral and Mauve

Yvonne von No Envy 


 

Ein großes Dankeschön geht an die Therme Loipersdorf für die liebe Einladung zu diesem spannenden Presseevent. Darüber hinaus möchte ich mich von ganzem Herzen für die tolle Organisation und die herzliche, sowie zuvorkommende Gastfreundschaft bedanken.
Ein großes Dankeschön geht auch an Denise von Neumodisch für die tollen Bilder, die allesamt von ihr stammen.

 


Quellen

Therme Loipersdorf (2017) (Stand: 27.03.2017)

Thermenland Steiermark (2017): Thermenlexikon Thermalwasser (Stand: 27.03.2017)

Thermenland Steiermark (2017): Thermalwasser und Gesundheit in der Therme Loipersdor (Stand: 27.03.2017)

Foto: Neumodisch

Bearbeitung: My Café Au Lait