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Ibiza Vibes and Spanish Style

DISCLAIMER: Bei dem Post „Ibiza Vibes und Spanish Style“ dreht sich alles um ein PR-Event von OneVillas Ibiza. Hierbei handelt es sich um ein Presseevent, zu welchem ich eingeladen wurde. Unterkunft, Flug und teilweise die Verpflegung wurden vom Veranstalter übernommen. Die Tatsache, dass ich zu diesem Event eingeladen wurde, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung. 

 


 

Als Geographiestudentin liebe ich die Welt. Ich liebe die Natur, die Landschaften und Städte. Und ich liebe auch Inseln. Davon haben wir in Europa doch ein paar hübsche Exemplare und jede einzelne versprüht ihren eigenen Charme. Besonders beliebt sind dabei die Balearen. Natürlich, denn seien wir uns ehrlich: Wer würde nicht gerne einmal auf einer Baleareninsel Party machen? Der Ruf „Partyinseln“ wird den Balearen wohl immer voraus eilen, doch letztes Wochenende war ich selbst auf Ibiza und nun ja, auf Partys habe ich persönlich (fast) verzichtet, denn bei mir stand eine ganz andere Mission auf dem Programm: Gemeinsam mit fünf weiteren Bloggerinnen Ibiza erkunden. Gesagt, getan.

 

Ibiza

 

6 Bloggerinnen – eine Villa

6 junge Bloggerinnen, drei verschiedene Länder: Deutschland, die Niederlande und mit meiner Wenigkeit war nun auch Österreich vertreten. Persönlich kennengelernt haben wir uns erst auf Ibiza und auch wenn wir uns dort zum allerersten Mal über den Weg gelaufen sind, haben wir uns doch alle auf Anhieb verstanden. Residiert haben wir in einer Finca, einem spanischen Landhaus (oder auch Villa, wenn man so meinen mag), welches in seiner Architektur charakteristisch für das Landschaftsbild der Balearen ist. Verwöhnt wurden wir mit einem eigenen Pool, sechs verschiedenen Zimmern und darüber hinaus hatte jede von uns auch noch ihr eigenes Badezimmer. Auch an Champagner (wir nannten es so), Wein und Goodies hat es nicht gemangelt. An dieser Stelle noch einmal ein großes Danke an OneVillas.

Aber ich wäre doch keine „studierte Geographin“, wenn ich nur einen Blick in unseren Kühlschrank geworfen, die Insel jedoch nicht erkundigt hätte. Besonders deswegen freute ich mich auf diesen Ibiza Trip. Endlich hatte ich wieder einmal die Möglichkeit, etwas für mich ganz neues kennenzulernen.

 

 

Explore Ibiza

Geographische und wichtige Touristen Facts

Mit einer Fläche von rund 572 km² zählt Ibiza zu den flächenmäßig drittgrößten und einwohnermäßig zweitgrößten Inseln der Balearen im Mittelmeer. Darüber hinaus ist Ibiza Teil des andalusischen Felsengebirges und zeichnet sich durch trockene und heiße Sommer mit einer Durchschnittstemperatur von 26°C aus. Auch im Winter lässt es sich auf der Insel noch aushalten, denn das milde Klima mit durchschnittlich 12°C liegt zumindest für mich noch im Rahmen des Erträglichen. Doch Ibiza ist und bleibt eine Insel des Sommers. Da wir erst Mai haben, waren wir in der Nebensaison auf der Insel, doch die Temperaturen erreichen bereits jetzt tagsüber angenehme Grade von über 25°C.

Dadurch, dass es an meinen Aufenthaltstagen sehr windig war, ist es im Schatten noch äußerst kühl und auch die Nächte zeigen sich noch nicht von ihrer sommerlichen Seite. Darum ist es ratsam, auch etwas für kühlere Temperaturen dabeizuhaben, wenn man vor hat, jetzt nach Ibiza zu reisen. Jedoch kann man tagsüber durchaus im Pool plantschen und die ersten Sonnenstrahlen genießen. Wichtig: Sonnenschutz nicht vergessen und am besten auch schon mit einem hohen Lichtschutzfaktor starten. Auch jetzt schon!!! Trotz LSF 30 durfte ich nämlich mit einem Sonnenbrand heimreisen.

 

 

Tipps  für deine Ibiza Reise

Wer sich auf eine spannende Reise nach Ibiza begibt, ist besonders gut beraten, wenn er sich während seiner Aufenthaltsdauer ein Auto mietet. Das haben auch wir getan. Man ist nicht nur mobil, sondern hat dadurch die Möglichkeit, einige tolle Hotspots auf der Insel zu besuchen und sie bequem mit dem KFZ zu erreichen. Außerdem ist ein Roadtrip nicht nur lustig, sondern auch spannend. Keine Sorge, ich finde, die Preise eines Mietautos sind total in Ordnung und überhaupt nicht teuer. Pro Tag bezahlten wir ca. 25 € für das Auto insgesamt und nicht pro Person. Achtung: Am Tag der Autorückgabe muss genau so viel Sprit im Tank sein, wie am Tag der Vermietung. Darum bloß nicht das Tanken vergessen, was man auch aus eigener Tasche bezahlen muss, aber wenn sich mehrere Personen die Kosten teilen, steigt man sehr günstig aus.

Natürlich möchte ich euch nicht vorenthalten, was wir uns alles angeschaut haben. Vielleicht ist auch für euch ein spannender Tipp dabei.

 

 

Hippy Markets

Ibiza ist die Insel der Hippies. Zumindest hatte ich diesen Eindruck. Klamottenläden im Hippiestyle findet man in Ibiza an jeder Straßenecke, doch eine der Besonderheiten auf der Insel sind die sogenannten Hippy Markets. Hippy Markets sind inzwischen zu einem richtigen Tourismusding geworden und zählen mittlerweile zu einen der wichtigsten Tourismusattraktionen in Ibiza. Primär geht es um junge Designer und Handwerker, die Klamotten, Schmuckstücke, Keramik und viele andere Kunstwerke verkaufen. Erinnert ein bisschen an den Fesch’markt in Graz.

Wir besuchten einen Hippy Markt in San Juan, der jeden Sonntag und das ganze Jahr über dort stattfindet. Solltet ihr somit einmal in Ibiza sein, dürft ihr so einen Hippy Market nicht auslassen. Auch wenn sie bei Touristen beliebt sind, so spürt man hier doch noch sehr deutlich „Ibiza Vibes“. Weitere Informationen und mehrere Angebote an Hippy Markets findet ihr -HIER-

 

 

The Giri Café

Direkt neben dem Hippy Market in San Juan befindet sich auch das beliebte THE GIRI CAFÈ, das uns auch vorab empfohlen wurde. Darum entschlossen wir uns, auch dieses Café genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich sag es gleich: Wenn ihr dort etwas essen möchtet, dann solltet ihr unbedingt reservieren. So blieb es bei uns bei Smoothies und Milk Shakes. Tipp: Unbedingt den Pink Shake probieren. 

Das Herzstück des Cafés ist bestimmt der traumhaft schöne Gastgarten – ein idyllisches Gartenkunstwerk mit vielen verschiedenen bunten Blumen, Kieswegen und hochgewachsenen Maisstauden als Sicht- und Sonnenschutz. Wer es gerne bequem mag, der entspannt auf einer Liege und lässt sich dort seine Drinks oder sogar das Essen schmecken.

 

 

Altstadt (Dalt Vila)

Natürlich führt der Weg auch nicht an der befestigten Altstadt vorbei – absolutes Must-Seen, wenn man in Ibiza ist. Dort findet ihr einerseits einen wunderschönen Hafen, andererseits aber auch eine imposante Architektur mit hellstrahlenden Bauwerken und engen Gassen. Letzteres lädt absolut zum Bummeln ein und ist für die Fashionblogger unter uns reich an hellen Fotolocations. Was will man also mehr, wenn man in der Fashionsparte unterwegs ist und ein bisschen mediterranes Feeling auf seine Bilder bringen möchte? Aber nicht nur deswegen lohnt sich der Besuch in der Altstadt. Man bekommt sofort das Gefühl, eine Zeitreise ins Mittelalter zu machen. On top hat man einen zauberhaften Ausblick, der bis nach Formentera reicht.

Ansonsten reihen sich in der Altstadt zahlreiche Restaurants. Typisch spanisch könnt ihr hier definitiv essen, denn Restaurants mit Paellas auf der Karte findet ihr an jeder Ecke. Weiters gibt es viele zauberhafte Boutiquen, welche die typische Mode Ibizas führen. Leichte, helle Tuniken in mint, weiß oder hellblau, sowie zauberhafte Strandkleider im Hippie Style. Mein Herz habe ich jedoch an den Laden „La Casita Ibicenca“ verloren. Dort gibt es Produkte einer ganz bestimmten Marke, welche sehr präsent in Ibiza vertreten ist: Sal de Ibiza. Ein Gewürzsalz habe auch ich mir gekauft.

Des Weiteren findet ihr in der Altstadt auch noch zauberhafte Stände für kleine Souvenirs und Mitbringsel für Zuhause. Ich konnte es nicht lassen und musste meinem Neffen unbedingt einen Traumfänger kaufen.

 

 

Benirras Sunday Sunset Drum Party

In den Sonnenuntergang hineinfeiern? Wenn, dann bitte auf Ibiza. Bei solchen Parties werden, wie der Name schon erahnen lässt, Sonnenuntergänge zelebriert. Begleitet von Trommlern kommt hier das ultimative Urlaubsfeeling auf, auch wenn solche Parties sehr stark frequentiert sind. Wir waren bei der Benirrás Sunday Sunset Drum Party am Benirrás Strand, ca. 10 Minuten von San Miguel entfernt.

 

 

Nächtigen in einer One Villa

Wie ich euch in diesem Post schon mehrmals verraten habe, nächtigten wir in einer zauberhaften Villa von OneVillas. Durch die leuchtend gelbe Außenfassade kommt spanisches Flair auf, die Orangen- und Zitronenbäumchen, die bereits leuchtende Früchte tragen, laden zum selber ernten ein (wobei wir das aus Respekt natürlich gelassen haben), der Pool ist eine willkommene Erfrischung zum trockenen-warmen Klima. Herrlich. Das richtige Feeling kommt aber erst durch die Liege- und Sitzgelegenheiten am Pool auf.

Außerdem gab es einen Steinofen, wo man auch seine eigene Pizza backen kann. Die Terrasse lädt zum Ausklang des Abends ein. Wir verbrachten definitiv wunderschöne, gemeinsame Stunden. Ich kann es euch nur ans Herz legen, so etwas auch einmal mit euren Freunden oder mit der ganzen Familie zu machen. Zimmer waren reichlich vorhanden. Insgesamt 6 verschiedene Zimmer gab es. Ausgestattet waren sie mit Doppelbetten und spanischem Interieur. Das heißt, es haben insgesamt 12 Leute Platz in der Villa. Darüber hinaus gab es noch mehrere Badezimmer, sowie ein Wohnzimmer und eine Küche.

 

 

Kostenaufstellung

Mir ist es wichtig, dass meine Travel Post noch mehr Mehrwert bekommen. Einerseits versuche ich das mithilfe von geographischen Facts, andererseits möchte ich euch nun auch verraten, was so eine Ibiza Reise im Style von 6 jungen Bloggerinnen kosten würden. Wer weiß: Vielleicht schnappt ihr euch nach meinem Post eure Freunde und verbringt auch ein paar wundervolle Tage in einer wunderschönen Finca auf den Balearen.

 

 

Die Villa, in welcher wir residierten würde für eine Woche in der Hauptsaison zwischen €5.500 – €5.900 kosten. Insgesamt, versteht sich. Dafür haben 12 Personen in der Villa einen Schlafplatz. Das heißt, wenn 12 Freunde oder drei Durchschnittsfamilien (2 Erwachsene + 2 Kinder) ihren Urlaub in der Villa verbringen würden, würde man auf rund €460 – €490 pro Person kommen, was ich für eine Woche vollkommen in Ordnung finde.

Der Preis für das Essen bezieht sich auf Restaurantbesuche ausgehend von €20 pro Restaurantbesuch. Ausgegangen bin ich von einem Restaurantbesuch pro Tag. Gerechnet habe ich mit dem Mindestpreis, da man pro Restaurantbesuch mit Hauptspeise plus Getränk und Gedeck auf diesen Betrag kommen wird. Je nach Wahl des Essen kann es auch minimal weniger oder wesentlich teurer werden. Natürlich gibt es auch Kebaphäuser oder McDonalds, wo man weitaus weniger bezahlen würde, aber ich habe zur Berechnung normale Restaurants herangezogen. Da man sich in der Villa allerdings auch super selbst versorgen kann, kann man auch im Supermarkt einkaufen und vor Ort selbst kochen. Die Preise in den Supermärkten sind in etwa gleich hoch, wie in Österreich.

Für eine Ibizareise lohnt sich die Anschaffung eines Mietautos. Unser Mietauto hat insgesamt €25 pro Tag gekostet. Aufgeteilt auf 4 Personen würde das Auto pro Person und Tag ca. €6 kosten. Für eine Woche wären das €42 pro Person. Das Auto muss getankt wieder abgegeben werden. Diese Kosten muss man auch selbst tragen.

Mein Flug hat hin und zurück ca. €250 gekostet. Zwar sehr günstig, aber auch anstrengend. Ich hatte lange Wartezeiten in Amsterdam und war sehr lange unterwegs. Bucht man frühzeitig, kann man auch einen Direktflug von Wien nach Ibiza für ca. €300 pro Person ergattern.

Pro Person würde diese Reise somit ca. €892 aufwärts kosten.

 


 

Ganz zum Schluss möchte ich euch noch mit meinen Bildern Gusto auf einen Ibizaurlaub machen. Vielleicht hilft euch genau dieser Post bei eurer Entscheidung. Ich würde mich sehr darüber freuen.

 

 

Mit dabei waren…

Brini von Brinis Fashionbook

Clara von Fashion Vernissage

Katharina von Caterinas Blog

Malena und Tatiane von Fashion Container

 

Alex & Lisa in Budapest (Hungary)

Travel with us

Alex & Lisa in Budapest

Mittlerweile ist eine Woche seit unserer Budapestreise vergangen. Heute gibt es sogar eine Premiere auf diesem Blog, denn Alex und ich schreiben diesen Beitrag zusammen. In erster Linie können wir durchaus sagen, dass uns diese Reise sehr gut gefallen hat und wir jederzeit wieder nach Budapest reisen würden. In diesem Beitrag wollen wir euch die Stadt näher bringen und euch auf unsere Reise mitnehmen. Erlebt hautnah unsere persönlichen Eindrücke und wir hoffen, dass ihr mit unseren Tipps Lust bekommt, selbst in die ungarische Hauptstadt zu reisen. Eines soll gesagt sein: Es lohnt sich definitiv!

 

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Sehenswertes in Budapest

Hősök tere (Heldenplatz)

Unsere Reise begann damit, dass wir die typischen Tourismushotspots besucht haben. Leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt, sodass wir uns nicht alles anschauen konnten, was auf unserem Plan stand. Unsere Sightseeingtour begann am Heldenplatz. Dieser war von unserem Hotel aus schnell zu Fuß erreichbar. Der Heldenplatz ist sogar ein Weltkulturerbe der UNESCO und ist aufgrund dessen, dass er ein typischer Tourismuspunkt ist, stark frequentiert. Besonders empfehlenswert ist der Heldenplatz für jene, die sich für Geschichte interessieren. Man findet dort zahlreiche Monumente, Denkmäler und Statuen. Einen besonderen Charme versprüht er bei Nacht – aufgrund der wunderschönen Beleuchtung.

 

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Gellért-Hegy (Gellértberg)

Der Gellért-Hegy ging uns ganz schön auf die Substanz. Vorab gesagt – ihr braucht eine gute Kondition. Wir benötigten (ungelogen) 45 Minuten um die Zitadelle am Gipfel zu erreichen. Aber es hat sich definitiv gelohnt. Obwohl es neblig war, hatten wir trotzdem einen schönen Ausblick auf die Stadt. Ein bisschen erinnerte uns der Gellért-Hegy an den Grazer Schloßberg. Aufgrund der zahlreichen Wege und Abzweigungen hatten wir kleine Orientierungsschwierigkeiten. Die Statue (Zitadelle) am Gipfel ist beeindruckend – nachtsüber ist sie sogar beleuchtet und vom Ufer der Donau aus gut sichtbar.

 

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Széchenyi lánchíd (Kettenbrücke)

Budapest ist eine Stadt der Brücken. Die wohl berühmteste und bekannteste Brücke ist definitiv die Kettenbrücke (von insgesamt 9 Brücken in Budapest). Sie verbindet die beiden Stadtteile Buda (Wohnbereich) und Pest (Stadtzentrum). Besonders nachts sollte man sie besuchen, wenn man in Budapest ist. Die Beleuchtung ist einzigartig und bei Fotografen sehr beliebt. Nachts tummeln sie sich am Ufer der Donau, um einen begehrten Nightshot der Brücke zu ergattern. Eine weitere schöne Brücke in Budapest wäre beispielsweise die Freiheitsbrücke.

 

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Weiters beliebt

Wenn das Wetter mitspielt, ist auch das Burgviertel einen Besuch wert. Dort findet man eine der herausragendsten Sehenswürdigkeiten Budapests – die Fischerbastei. Am Ostufer der Donau befindet sich auch die größte Synagoge Europas, sowie die St.-Stephans-Basilika, die größte Kirche der Stadt. Etwas außerhalb von Budapest könnt ihr euch das Schloss Gödöllő ansehen. Perfekt für all jene, die sich für die Habsburger interessieren. Das Schloss Gödöllő war nämlich die Hauptresidenz der Kaiserin Elisabeth von Österreich, wenn sie in Ungarn verweilte.

 

Lexchen

 

Kulinarik in Budapest

Okay – wir geben es zu. Typisch ungarisch essen waren wir nicht! Das lag daran, weil das ungarische Gulasch dort anders zubereitet wird, als wir es kennen. Trotzdem haben wir ein paar nette Lokale für uns entdeckt. Am ersten Abend waren wir im „Puder“ – einem Pub in der Nähe des Stadtzentrums (mit der U-Bahn-Linie M3 von Keletí aus leicht erreichbar). Dort gab es eine große Auswahl an selbstgemachte Burgern und Beilagen. Am besten gefiel uns jedoch die Pizzeria „Il Classico“ (Nyugati Platz). Das Essen dort ist sehr empfehlenswert. Unschlagbar ist der Preis. Wir beide bezahlten für eine Pizza (mit Extrabelag), einen Teller Penne mit Räucherlachs und zwei Flaschen Cola zusammen knapp über 10 Euro. Was will man mehr? Perfektes Essen zu einem günstigen Preis.

 

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Wer nach so einer leckeren Pizza oder Pasta noch etwas Süßes möchte, dem kann ich nur einen unsagbar leckeren Donutladen empfehlen. „The Box“ befindet sich in unmittelbarer Nähe und bietet eine Vielzahl an Donuts in viereckiger Form an. Oder ihr schaut bei Costa vorbei. Einem beliebten Coffeeshop, der sein Franchise global hat.

 

Donut Box The Box Donut Close up Donuts 2 Budapest

 

Nightlife in Budapest

In Budapest geht die Post ab. Am ersten Abend waren wir nur gemütlich etwas trinken. Das richtige Fortgehen haben wir auf den nächsten Tag verlegt. Zuerst waren wir im Szimpla. Man darf sich kein Schickimicki-Lokal erwarten, denn das Szimpla ist eine richtige Bruchbude. Das meinen wir im positiven Sinne. Ihr könnt euch das so vorstellen, dass es sich um ein altes Wohngebäude handelt, bei dem Türen herausgerissen wurden und die Wände bis aufs Letzte vollgeschrieben sind. Es ist etwas ganz Eigenes, Spezielles. Etwas, das man nicht jeden Tag hat. Dort trifft sich alles. Von jung bis alt. Außerdem ist das Szimpla bei Touristen sehr beliebt. Hier trefft ihr auf verschiedene Länder und Kulturen. Das Szimpla bietet einfach alles. Ihr könnt dort etwas trinken gehen, essen, sowie Shisha rauchen. Hier geht alles. Von Vortrinken bis zur unvergesslichen Partynacht. Weil es uns so gut gefallen hat, blieben wir bis zur Sperrstunde. Danach ging es weiter ins Instant. Dort haben wir den Abend ausklingen lassen.

Vorsicht! Die billigen Preise verleiten zum Trinken. Ihr solltet eure Grenzen also gut kennen. Ein Bier (0,5 l) kostet umgerechnet ca. 2,10 Euro, einen Strongbow bekommt ihr für 2,50 Euro. Beim Essen handelt es sich um typisches Streetfood, wie Burger und Wraps.

Leider können wir euch vom Szimpla nicht mehr bieten, als ein (schlechtes) Handyfoto. Trotzdem möchten wir es euch unbedingt zeigen, damit ihr euch darunter etwas vorstellen könnt.

 

Szimpla

 

Budapest by Night

Den letzten Tag haben wir gemütlicher verbracht. Die Partynacht hat doch ein paar Spuren hinterlassen 😉

Dennoch war es kein verschwendeter Tag. Insbesondere den Abend haben wir dafür genutzt, um Budapest by Night abzulichten. Das war es definitiv wert. Wir haben ein paar tolle Aufnahmen gemacht. Dabei ist uns auch aufgefallen, dass es zahlreiche „Hausboot“-Restaurants gab. Eigentlich wollten wir am letzten Abend schick essen gehen, was wir nach der vorherigen Nacht jedoch bleiben ließen. Jedoch denken wir, dass ein Besuch in einem dieser Restaurants lohnenswert gewesen wäre. Beim nächsten Mal holen wir das definitiv nach. Jedoch sind die Preise in diesen Restaurants etwas gehobener.

 

Nightshot NNacht

 

Wir hoffen, dass wir euch davon überzeugen konnten, Budapest einmal selbst zu besuchen. Von uns wird es noch ein Video geben, das die nächsten Tage online kommen wird. Alex fährt über die Osterferien übrigens nach Athen. Wenn ihr einen Reisebericht wollt, sagt Bescheid und Alex wird seine Kamera für euch glühen lassen.

Next Capital City: Ljubljana 

 

Throwback to Trieste [Video]

Throwback to Trieste

An Italian Love at the first sight

Über drei Wochen ist meine Reise nach Triest nun her. Drei Wochen – Wahnsinn. Und ich wünsche mich zurück. In dieses bunte Treiben. In diese bezaubernde, kleine Altstadt, die so hell erstrahlt mit all ihren italienischen Monumenten. Zurück an den Hafen, umgeben von Windböen, die mich fast weggeweht hätten. Triest – eine Liebe auf den ersten Blick. Pure Italian Amore!

 

Trieste

 

Ich vermisse Triest. Die Wärme, das schwüle, drückende Wetter, die Meeresbrise und den Karst, der während der Hin- und Rückfahrt an mir vorbeizog. Den ich verträumten Blickes betrachtete, als ich im Bus saß. In der Hand eine frisch gepflückte, fast noch unreife Khaki. 

Die Reise war kurz, sodass man gar nicht von einer Reise sprechen kann. Es war eher ein Trip – ein Kurztrip. Aber es war ein Kurztrip, der Eindruck hinterlassen hat. Der mein Herz höher schlagen lassen hat. Seitengassenromantik wohin man schaut. Genau das verzaubert mich und zieht mich in einen ZauberbannWeil es eben magisch ist. La Dolce Vita bereits im Norden – das ist Italien. Das richtige Italien. Nicht jenes, welches von deutschsprachigen Touristen umgeben ist. Die einen Teil Italiens zu ihrer/unserer Kultur gemacht haben.

 

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My Special Moments

Quality Time, Coffee and Breakfast

Bei so einer Reise gibt es immer Momente, die sie zu etwas Besonderem machen. Momente, die man womöglich auch zu Hause haben könnte, ohne dass man extra in ein anderes Land fahren müsste. Mit meiner Mama könnte ich in der Tat mehr Zeit verbringen, aber unsere zeitlichen Termine lassen es oftmals nicht zu – gerade jetzt, wo die Uni wieder angefangen hat. Außerdem arbeitet meine Mutter in einem Pflegeberuf, was bedeutet, dass auch sie sehr gebunden ist. Zusätzlich hat sie noch den Haushalt und ihren heißbeliebten Garten (natürlich versuche ich sie zu unterstützen, wo ich nur kann und wie es sich mir zeitlich ausgeht). Oftmals ist es nicht verwunderlich, dass wir da aneinander vorbei leben und uns nur „Guten Morgen“ und „Gute Nacht“ sagen können. So ist unser Alltag, darum habe ich es umso mehr genossen, ein komplettes Mutter-Tochter-Wochenende zu haben. Das vermisse ich wahnsinnig, doch dafür sind die gemeinsamen Momente, die wir nach ewig langen Zeitspannen haben, eine reine Erholung.

Endlich hatten wir wieder die Zeit, ein ganzes Wochenende miteinander zu verbringen. Wir waren shoppen, viel Kaffee trinken, sind Essen gegangen und haben zusammen gefrühstückt. Das Frühstück ist meine allerliebste Mahlzeit des Tages und leider auch die Mahlzeit, die ich, sofern der Alltag wieder eingekehrt ist, häufig ausfallen lasse (Schande über mein Haupt).

 

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Das Frühstücksbuffet war ein wahr gewordener „Breakfast Dream“. Ich bin es von Stadthotels ansonsten gar nicht gewohnt, dass so eine Vielfalt herrscht. Wenn ich so an mein Wienwochenende zurückdenke, erscheint mir das, was wir damals bekommen haben -natürlich nur im Vergleich zu Triest- unglaublich mickrig. Im Hotel Coppe 4* gab es alles, was das Herz begehrt. Egal, ob man ein pikanter oder süßer Frühstücker ist. Von vegetarisch, vegan bis hin zu deftigem Aufschnitt (um den ich einen großen Bogen mache – eh schon wissen) – es war alles dabei. Frische Früchte, Müsli, Kuchen und herrliches italienisches Gebäck (natürlich frisch). Es duftete wie im „Foodheaven“ und keine Wünsche blieben offen. Es gab sogar Soja- und Reismilch, sowie diverse gluten- und laktosefreie Produkte, eine Joghurtvielfalt und den besten Milchschaum, den ich je in einem Hotel bekommen habe. Wenn ich nur daran denke, will ich wieder zurück. Stattdessen sitze ich gerade an der Uni und trinke meinen Latte Macchiato mit frischer Bourbonvanille. Auch gut, aber ganz und gar nicht vergleichbar mit dem, was mir in Italien geboten wurde. Please take me back!

 

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Most magical moment

Ein unvergesslicher Zauber

Den unvergesslichsten Moment habe ich allerdings alleine verbracht. Das verrate ich euch heute jedoch noch nicht. Heißt: Ihr müsst euch bis zum nächsten Post gedulden. Soviel kann ich trotzdem schon verraten – es sind Anekdoten im Bezug auf Triest geplant, mit unglaublich persönlichen Gedanken und Gefühlen. Ich hoffe, es gelingt mir, euch in diese Gefühlswelt mitzunehmen, zu fesseln – genauso, wie es mich gefesselt hat, denn das war ein Zaubermoment. Dafür gibt es heute schon mein Video und da sieht man sogar einen kleinen Ausschnitt von dem, was euch das nächste Mal erwartet. Nur denke ich nicht, dass ihr auf den ersten Blick draufkommen werdet, um was es sich handelt.

Viel Spaß mit dem Video! 

 

Triest – Grande Amore in Italy

Triest

Grande Amore in Italy

Italien. Eine ganz große Liebe. La Dolce Vita im Nachbarland, mit zauberhaften Städtchen und Impressionen. Italien ist ein Land, für das mein Cuore schlägt. Für das mein Cuore sogar ganz hoch schlägt. Nicht für jeden Ort, aber für die ganz besonderen Plätzchen ist es eine große Liebe. Ich vermeide die typischen Stranddestinationen. Eingedeutscht und eingeösterreichert. Dort findet man nicht viel Kultur und kaum La Dolce Vita Italiana. Man spürt das Land nicht und es herrscht kein richtiges italienisches Leben. Lignano, Bibione, Jesolo. Schön zum Feiern, aber für mich so gar nichts. Das richtige Italien fehlt und es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass man dort Menschen aus seiner eigenen Umgebung trifft. Irgendjemand ist immer dort. Triest ist für mich das komplette Gegenteil. 

Das „Kleine Wien am Meer“ ist nicht nur eine Hafen- und Großstadt, sie ist eine Stadt für Kreative. Ein bisschen Vienna Feeling vermischt mit italienischer Architektur und Sprache.

 

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Eine Hafenstadt im Karstgebiet

Triest ist eine Hafenstadt im Nordosten Italiens und Hauptstadt der Region Friaul-Julisch Venetien. Die Großstadt gehörte einige Jahrhunderte lang sogar zu Österreich. Seit 1918 ist Triest nun ein Teil von Italien, wird aber immer noch liebevoll das „Kleine Wien am Meer“ genannt. Es stimmt! Triest hat starke Ähnlichkeit mit unserer österreichischen Hauptstadt, allerdings finde ich persönlich die Architektur und Kultur mehr italienisch, als österreichisch. Das ist jedoch Ansichtssache, aber eine Ähnlichkeit ist, wie bereits gesagt, definitiv vorhanden. Auf jeden Fall finde ich die Vorstellung eines kleinen Wiens direkt an der Adria mehr als attraktiv. Vielleicht mag es so klingen, als wäre Triest – wie Lignano & Co. –  eingedeutscht und eingeösterreichert, aber dem ist nicht so. Es war sogar richtig schwierig, mit den Einheimischen auf Deutsch zu kommunizieren. Dadurch, dass Triest noch sehr nördlich gelegen ist, war die Kommunikation auf Englisch möglich, was ansonsten in Italien ziemlich schwierig wird, je weiter es nach Süden geht. Ich selbst habe den Aufenthalt auch dazu genutzt, um zu sehen, ob meine Italienischskills noch vorhanden sind.

Über persönliche Eindrücke erzähle ich euch allerdings in einem anderen Triestpost, der noch kommen wird. Heute soll es primär um die Stadt und dessen Besonderheiten gehen.

 

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Die Kaffeehauskultur

Als Kaffeeliebhaberin dürfte es sich von selbst verstehen, dass ich mich damit verstärkt auseinandergesetzt  und mich erkundigt habe, wie es dort mit dem Kaffee so läuft. Kaffee ist in Italien sowieso quasi ein Nationalprodukt und wesentlich günstiger, als bei uns in Österreich (ein Latte Macchiato kostet im Schnitt nur 2 €). Kaffee ist in Triest sogar eines der Spitzenprodukte. Perfekt für mich. Ich glaube, ich sollte einen Umzug in dieses Städtchen in Erwägung ziehen.

In Triest befindet sich der wichtigste Mittelmeerhafen für den Kaffeehandel. Seit dem 18. Jahrhundert ist er sogar ein Freihafen für die Kaffee-Einfuhr. Freihafen bedeutet, dass für den Import von Waren und Güter keine Zölle oder Einfuhrumsatzsteuern bezahlt werden müssen, darum wird in Triest nicht nur für den nationalen Konsum importiert, sondern gar für den Welthandel. 

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Wenn man in Triest etwas mit Kaffee in Verbindung bringt, dann ist es die Literatur. Es gibt zahlreiche literarische Cafés in der Hafenstadt. Gastfreundschaft wird sowieso groß geschrieben. Egal, in welchen gastronomischen Betrieb man geht, sei es eine Bar oder ein Café, die Italiener servieren immer etwas zu den Getränken dazu. Zu Kaffee gibt es die klassischen Amarettini, ein leckeres Gebäck aus Mandeln (gelegentlich auch aus Aprikosenkernen – aber nicht so in Italien) und zu alkoholischen Getränken, wie Aperol Spritz oder Wein, wird Fingerfood, wie Oliven, Erdnüsse, Prosciutto, Käse oder Chips serviert. Top!

Geschmacklich ist der Kaffee selbstverständlich nicht zu übertreffen. Die Italiener verstehen etwas vom Baristahandwerk. 

 

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Shopping

Oh Italien, du Shoppingparadies. Triest ist ein kleines Schlaraffenland. Nicht wirklich günstig, aber trotzdem ein Einkaufshimmel der Extraklasse. Egal, ob Standardstores, die wir bei uns auch finden oder zahlreiche kleine Boutiquen, bis hin zu Feinkostläden. Dort gibt es wirklich alles. Die Boutiquen sind im Großen und Ganzen leider wirklich nicht erschwinglich. Für mich war es in der Tat sehr schwer, etwas zu finden, was ich mir auch leisten konnte und wollte. Trotzdem war es schön, in diese Shoppingwelt einzutauchen und mehrere Boutiquen und exklusive Läden auszuforschen.

Für die Jugend gibt es ansonsten noch kleinere Kaufhäuser, in denen sich mehrere Labels konzipieren. Als Einkaufscenter würde ich es noch nicht bezeichnen, denn dafür wäre die Größe noch nicht gegeben. Aber Triest ist für mich ohnehin ein Städtchen der Gassen, so wie auch mein geliebtes Graz. Ihr könnt euch schon denken, dass es nur eine Frage von Sekunden war, bis ich mich in die charmante Seitengassenromantik verliebt habe.

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Triest soll zwar angeblich immer noch die preiswertesten und schönsten Schuhe Italiens haben, aber das kommt auch darauf an, was man darunter versteht. Vielleicht definiert eine Studentin „preiswert“ etwas anders, wie jemand, der Vollzeit arbeitet. Bei Schuhen wurde ich leider nicht fündig. Dass sie sehr schön sind, stimmt, ich hätte am liebsten die ganzen Negozi di Scarpe leergekauft, aber preiswert? Na ja. Ich sollte wieder hierher kommen, wenn ich mit dem Studium fertig bin. Jedoch – wer suchet, der findet. Ich habe eine italienische Boutique gefunden, in der ich mir die Sachen leisten konnte und die von der Qualität her top sind. Wie der Laden hieß, weiß ich leider nicht mehr.

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Richtig cool finde ich übrigens, dass es in Triest einen Stradivarius gibt. Den haben wir in Graz leider nicht.

 

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Straßenkunst

Triest ist eine Stadt für Kreative. Kunst und Literatur wird hier allen Anschein nach groß geschrieben, genauso wie die Straßenkunst. Einfallsreichtum und perfektionierte, künstlerische Umsetzung. Das trifft man auf „La Piazza dell’Unitá d’Italia“ („Platz der Einheit Italiens“ – Hauptplatz). Egal, wie die Künstler versuchen, ihrer Kreativität Ausdruck zu verlieren, man sieht und spürt: Es steckt ein Gedanke dahinter. Straßenkünstler tragen maßgeblich zu dem Flair der Stadt bei und sind nicht mehr wegzudenken.

 

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Il Gelato

Italien – Land der kulinarischen Hochgenüsse. Pizza, Pasta, Parmigiano und -ganz wichtig- Gelato. Als Eistigerin habe ich es mir nicht nehmen lassen, mich durch die Sorten zu probieren. Auf dem Bild hier seht ihr übrigens das Eis meiner Mama: Yogurt con Amarena und Menta. Ich habe mir mein Eis erst abends nach dem Essen gegönnt, allerdings bei der gleichen Eisdiele. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich gefühlt habe, als ich das erste Mal mein Eis gekostet habe. Nicht nur, dass ich unheimlich stolz auf mich war, das Eis auf Italienisch bestellt zu haben, jede einzelne Kugel war ihren Preis so etwas von wert (wobei ich auch erwähnen sollte, dass das Eis, genauso wie der Kaffee, sehr günstig ist). Diese Cremigkeit und der vollmundige Geschmack, das findet man einfach viel zu selten in Österreich bzw. findet man das überhaupt? Ich war schon der Meinung, das Eis von „Eis Greissler“ sei die genialste Erfindung der Menschheit, aber das musste ich sofort revidieren, als ich mir die Sorten „Nutella, Cioccolata Bianca & Cocco“ -naturalmente con molta panna- bestellt habe. Ice Cream Heaven!

Bekanntlich wird sich gern gestritten, wo es das beste Eis gibt, wahrscheinlich ist es mit den Eisdielen in Triest nicht anders. Der eine findet es dort am Besten, der andere wiederum da. Hört NICHT auf die, hört auf mich. Darum mein Tipp: Gelateria Bar Arnoldo. Wenn es eine High End Kategorie für Eis gäbe, dann würdet ihr sie hier finden.

 

„Gelateria Bar Arnoldo“

Viale D’Annunzio Gabriele 60
34138 Triest
Italien

 

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Triest bei Nacht

Triest bei Nacht ist unfassbar belebt. Es herrscht reges Treiben, laute Musik und trotzdem atmosphärisches Ambiente. Egal, wie viel bereits tagsüber los ist, erst am Abend erwacht die Stadt zu richtigem Leben. Perfekt für Jung und Junggebliebene. Triest ist keine Stadt für Langweiler. Triest ist eine Stadt für Menschen, die etwas erleben wollen. 

Dadurch, dass sich ein Ristorante neben dem anderen reiht, eine ansprechende Bar nicht weit entfernt ist und es selbstverständlich draußen genügend Sitzmöglichkeiten gibt, ist man immer mitten im Geschehen. Auch während des Essens. Ich habe es genossen, mitten im Leben zu Abend zu essen, meinen italienischen Weißwein zu trinken und diese Stimmung voll und ganz einzufangen. Wer auf belebtes Nightlife steht, ist in Triest vollkommen an der richtigen Adresse. 

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Teil 1 der Triestpostings: Prosciutteria San Daniele

Prosciutteria San Daniele

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Prosciutteria San Daniele

A Trieste Travel Diary

Über zwei Wochen ist mein kleiner Wochenendausflug nach Triest/Italien schon her. Nun möchte ich euch nicht mehr länger warten lassen und starte endlich mit meinem Traveldiary. Der heutige Post wird nicht der einzige Triestpost bleiben. Da kommen noch einige auf euch zu. Beginnen möchte ich mit unserem ersten Stop in San Daniele. 

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San Daniele

Eine bebende Kleinstadt mit weltberühmten Schinken

San Daniele del Fruili, eine Kleinstadt in der Provinz Udine, ist besonders für eine Sache bekannt und weltberühmt: Für ihren Prosciutto. Aber die Stadt ist viel mehr, als nur eine „Schinkenstadt“, um es salopp zu sagen. Sie hat auch eine kleine Geschichte. 

San Daniele zählt insgesamt über 8.100 Einwohner, ist reich bestückt mit historischen Bauwerken und wurde leider auch schon von dem einen oder anderen Erdbeben heimgesucht. Gravierend waren vor allem die Beben im Jahr 1348 und 1976. 

Im Jahr 1976 wurde San Daniele von einem etwa einminütigen Erdbeben heimgesucht, welches starke Übereinstimmungen mit dem besagten Beben aus dem Jahr 1348 aufwies. Auf der Mercalli-Skala, einer zwölfteiligen Skala, welche die Intensität von Erdbeben misst, erreichte das Beben eine Stärke von 10. Trotz der kurzen Dauer, erlitt die Kleinstadt gravierende Schäden und wurde weitgehend zerstört.

Die Gründe für die Erdbeben liegen darin, dass die Landschaft Friaul in einem tektonisch unruhigen Gebiet liegt. Wie in allen typischen Erdbebengebieten, stoßen hierbei zwei tektonische Platten bzw. Lithosphärenplatten aufeinander: Die Afrikanische Platte und die Eurasische Platte. Der Zusammenstoß bewirkt, dass sich die Alpen auffalten. Darum wird das Gebiet immer wieder von Erdbeben heimgesucht.

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Prosciutteria San Daniele

Ein Schinken, wie man ihn noch nie gegessen hat

Der Grund unseres Stops in San Daniele beruhte nicht darauf, weil wir mehr über die Geographie erfahren wollten (leider). Wir stoppten wegen einer Rundführung, die mir persönlich etwas weniger schmeckte. Wir hielten an der Prosciutteria San Daniele, da das kleine Örtchen besonders für ihren Prosciutto bekannt und vor allem weltberühmt ist. Obgleich Prosciutto für mich zur typischen Kulinarik Italiens gehört, war ich von diesem Programmpunkt weniger begeistert. Als Pescetariarin verzichtete ich somit, an dieser Führung teilzunehmen und wartete stattdessen auf die Reisegruppe. Trotzdem verging die Zeit rasend schnell, denn die Prosciutteria beherbergt unter anderem ein Café und einen süßen, kleinen Shop, der viel mehr Leckereien anbietet, als nur Schinken.

Die freie Zeit nutzte ich somit, mir einen herrlichen Latte Macchiato zu genehmigen, den ich nach der Plärre an der Raststation wirklich mehr als dringend nötig hatte und stöberte danach den ganzen Shop durch, den ich am liebsten leergekauft hätte. Vor allem jede einzelne Köstlichkeit, die auch nur irgendwie Vanille, Cashews, Kokos, Weiße Schokolade oder Mandeln enthielt – und wenn es nur eine kleine Essenz war.

DSC_0039 DSC_0049Prosciutteria_San_DanieleDie Verkostung

Prosciutto, Formaggio e Vino Rosso/Bianco

Nach der Führung, die ich sausen ließ, gab es noch eine Verkostung, welche sogar pescetariafreundlich war. Neben dem San-Daniele-Prosciutto, wurde Käse serviert. So eine Verkostung wird nicht nur mit italienischem Weißbrot begleitet, sondern auch wahlweise mit Rot- und/oder Weißwein. Meiner Mama hat der Prosciutto vorzüglich geschmeckt, aber Vorsicht! Der Prosciutto ist roh, darum ist der Geschmack wirklich sehr intensiv. In der Reisegruppe gab es Teilnehmer, die zwar Fleisch essen, mit dem Geschmack des Prosciutti allerdings wenig anfangen konnten und doch lieber zum Käse griffen.

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Die Prosciutteria war ein Programmpunkt, auf den ich persönlich verzichten hätte können. Trotzdem gefiel mir der Shop und auch der Latte Macchiato war superlecker. Cool finde ich vor allem, dass der Kaffee in Bella Italia wesentlich günstiger ist, als bei uns. Ich glaube, ich bezahlte nie mehr als 2 Euro für einen Latte Macchiato. Nicht nur in San Daniele, sondern auch in Triest. 

Weitere Eindrücke von unserem ersten Stop habe ich euch in einer Bildergalerie festgehalten.

On Tour with Opel Adam Rocks

 

*Werbung – Dieser Bericht beinhaltet Werbung. Das Auto wurde mir für drei Tage zur Verfügung gestellt. Alle Spesen bezüglich des Autos (Tank) wurden von Opel übernommen. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

Dass Adam und ich einmal aufeinander treffen würden, wusste ich schon einige Zeit lang. Nur wohin sollte mich mein kleiner, zeitlich beschränkter Cityflitzer bringen? Ganz Österreich stand mir offen. Ich empfand es als gar nicht schlimm, dass ich „nur“ im Inland mit Adam herumdüsen durfte, denn dadurch wurde mir erneut bewusst, in was für einem schönen Land ich lebe und wie sehr ich Österreich liebe. Hätte ich die Möglichkeit gehabt, ins Ausland zu fahren, wäre es wahrscheinlich Italien geworden, aber im Nachhinein bin ich froh, dass ich doch ein bisschen mehr Österreich genießen konnte.

Da Adam ein echtes Stadtkind ist, entschlossen meine Freundinnen und ich uns, dass wir Adam eine ganz andere Seite von Österreich zeigen wollten. Somit ging es für uns nach Kärnten an den Wörthersee. Und wisst ihr was? Besser hätten meine Sommerferien nicht beginnen können. 

 

Schon lange träume ich davon, einmal selbst in ein anderes Bundesland zu fahren. Da ich mir „mein eigenes“ Auto mit meiner Mutter teile, ist es bis jetzt noch nicht so weit gekommen. Ihr wisst, wie Mütter sind und da das Auto auf ihrem Namen läuft, sitzt sie immer noch am längeren Hebel. Dank Adam konnte ich mich nun endlich selbst hinters Steuer setzen und erstmals eine „weitere“ Strecke fahren. Ansonsten konzipieren sich meine Routen lediglich zwischen Weiz und Graz, was auf Dauer ziemlich langweilig werden kann, da man die Strecken bereits in- und auswendig kennt. Endlich lernte ich neue Straßen und Strecken kennen. Für mich war das ein richtiges Freiheitsgefühl, auch wenn die Autobahn auf dem Weg nach Kärnten überwiegend zweispurig und sehr kurvenreich war. Ich selbst bin eher dreispurige, gerade Bahnen gewohnt, aber das schöne Landschaftsbild auf dem Weg dorthin hat natürlich alles wieder wett gemacht.

Alleine während der Fahrt ging es schon ziemlich lustig zu. Am Abend zuvor habe ich meine Playlist überarbeitet, sodass wir auf dem Weg von der Steiermark nach Kärnten tolle Musik hatten. Meine Top 10 Sommerlieder findet ihr übrigens am Ende des Beitrags. Diese Songs werde ich auf ewig mit diesem Kurztrip verbinden und sie gehören für mich einfach in das Sommerinventar 2015.

Da ich am Vortag bereits die weite Strecke von Wien bis zu mir nach Hause fahren musste, hatte ich mich bereits sehr an Adam gewöhnt. Wegen den vielen PS musste ich allerdings ziemlich aufpassen, dass ich es mit der Geschwindigkeit nicht übertrieb. Ich kann nur immer wieder betonen: mein Corsa hat 70 PS und da steh ich immer ziemlich tief im Gas, damit ich überhaupt über die Autobahn komme, ohne dass alle anderen an mir vorbeiziehen. Zumindest habe ich uns alle sicher nach Kärnten gebracht und das fast ohne Navi, aber auf einer Autobahn kann man nicht viel falsch machen. Vor Ort wurde ich sogar auf Adam angesprochen und anscheinend hat „mein“ kleines Autolein so viel Sympathie erweckt, dass wir kurzerhand zu einem schattigen Parkplatz gelotst wurden.

Den größten Teil des Tages verbrachten wir im Klagenfurter Strandbad. Auf den Bildern könnt ihr praktisch Step by Step zugucken, wie ich immer brauner wurde. Genau das war mein Ziel. Während der anstrengenden Prüfungsphase habe ich wenig Sonne gesehen, aber jetzt konnte ich den Bräunungsgrad meines Teints endlich ein bisschen auffrischen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie braun meine Freunde bereits waren und wie blass ich daneben aussah, aber so langsam komme ich einer gesunden Sommerbräune immer einen Schritt näher.

 

Endlich mal nichts tun, einfach die Seele baumeln lassen und die Sonne genießen. Mein Sommer hat angefangen! Dort wo es schön ist, würde man am Liebsten länger bleiben und es war wirklich schade, dass wir uns nur auf einen einzigen Tag beschränken mussten, weil es dort eben wirklich wunderschön ist, aber der Sommer ist zum Glück noch lang. Außerdem hatte ich endlich wieder ein bisschen mehr Zeit für die Mädels. Schön, dass es mir ermöglicht wurde, mit ihnen an einen traumhaften Ort zu fahren. So einen kleinen Kärntentrip hatten wir schon länger vor, aber durch die Möglichkeit, die mir Opel geboten hatte, konnten wir uns diesen kleinen Wunsch schneller erfüllen, als gedacht.

Mit dem Wetter hatten wir genau ins Schwarze getroffen. Es war den ganzen Tag über sehr warm, sonnig und nur einzelne Wölkchen waren am Himmel zu finden. Allerdings verdichteten die sich gegen Abend und kurz gegen 18 Uhr herum begann es, leicht zu tröpfeln. Also packten wir unsere Sachen und fuhren spontan nach Pörtschach weiter. Ich würde sagen, bevor ich mir hier noch die Finger mit langen Zeilen wundtippe, lasse ich einfach die Bilder sprechen. Die Auswahl fiel mir wirklich schwer, welche ich euch zeigen möchte, denn im Grunde genommen sind so viele schöne dabei, darum könnt ihr euch jetzt auf eine kleine Bilderflut gefasst machen.

An dieser Stelle möchte ich unbedingt ein bisschen für „mein“ Land werben. Österreich ist wunderschön und je älter ich werde, umso mehr weiß ich die Schönheit unseres Landes zu schätzen. Das heißt natürlich nicht, dass ich nie wieder in ein anderes Land reisen und Urlaub am Meer machen möchte, ganz im Gegenteil. Aber mittlerweile würde mich auch ein Österreichurlaub vollkommen zufriedenstellen. Vor ein paar Jährchen sah das noch ganz anders aus. Da wollte die pubertierende Lisa nur noch in die große weite Welt hinaus. Heute weiß ich, was ich an Österreich habe und jedes unserer Bundesländer ist auf seine eigene Art und Weise schön. Auf unseren 83.878,99 km2 gibt es so viel zu entdecken und zu sehen. Und genau das habe ich in diesem Sommer auch vor. Meine europäischen Hauptstädte stehen immer noch ganz oben, keine Frage, aber diese Wünsche werde ich mir nach und nach auch ganz bald erfüllen.

Wie versprochen gibt es jetzt noch meine persönliche Sommerplaylist. Worauf wartet ihr noch? Auf eure Playlist laden, ab ins Auto, Musik an, gegen den Sonnenuntergang fahren und genießen!

Einfach Draufklicken und ihr kommt direkt zum Song
Danke Adam, für den tollen Kurztrip mit dir <3 
 
*In Zusammenarbeit mit Opel

Die Grotte von Postojna (Slovenia)

Die Grotte von Postojna

Ein eindrucksvoller Ort

Mit der Grotte von Postojna endet nun meine dreiteilige Portorozreihe. Der Besuch in die Höhle, die ungefähr im Erdzeitalter des Pleistozäns entstand, bildete auch für uns den krönenden Abschluss dieses zweitägigen Trips. Sie ist die besucherstärkste Schauhöhle in ganz Europa und dementsprechend war auch an diesem Sonntag der Andrang entsprechend hoch.

Mit einem kleinen Zug ging es erstmals 2 km ins Innere der Tropfsteinhöhle. Die Temperatur liegt konstant bei 8-9 Grad Celsius. Da man aber viele steile Wege hat, wird einem auch nicht wirklich kalt. Mir war am Ende der Tour sogar richtig warm und das, obwohl ich Ballerinas trug.

Der Eindruck der Grotte war gigantisch. Große und kleine, dünne und dicke Tropfsteine, vereint zu Säulen, stehende Stalagmiten oder von der Decke ragende Stalaktiten. Viele verschiedene Farben waren vertreten, wie beispielsweise weiß. Verantwortlich dafür ist Kalk. Tropfsteinfarben entstehen durch diverse Mineralien, so waren auch noch rote, gelbe und grüne Tropfsteine enthalten. Wie diese entstehen, weiß ich nicht, außer das bei grüner Farbe die Algen dafür verantwortlich sind. Diese sind allerdings schädlich für die Tropfsteine. Was noch erwähnenswert ist, dass Tropfsteine sehr langsam wachsen. Nur um 1 cm pro 100 Jahre wird so ein Tropfstein größer. Manche brauchen mit 1000 Jahren sogar noch länger.

Selbst die Tierwelt ist in den dunklen Weiten der Postojna Höhle vertreten. Zum Glück liefen mir aber keine Skorpione, Krebse oder Spinnen über den Weg. Lediglich Grottenolme durfte ich in einem Aquarium bewundern. Da es in einer Höhle ohne Beleuchtung logischerweise stockfinster ist, besitzen die Tiere keine Pigmente und teilweise auch keine Augen. Der Olm ist wirklich eine beeindruckende, wenn in meinen Augen nicht so schöne, Tierart. Er kann bis zu 12 Jahre ohne Essen überleben und wird bis zu 100 Jahre alt, teilweise sogar noch älter. Leider dürfen die Besucher diese sensiblen Tiere nicht fotografieren. Durch Blitzlicht kann ihr Rhythmus gehörig auseinander gebracht werden, was letztendlich für die Tiere schädlich sein kann.

Trotzdem habe ich ein paar Fotos für euch, die ihr schon gesehen habt. Die Grotte ist auf jeden Fall sehenswert.

My Trip to Portorose (Slovenia)

Portoroz, oder wie es im Italienischen heißt: Portorose ist wirklich ein wunderschönes Fleckchen Erde.  Dieses Wochenende zog es mich in den slowenischen Rosenhafen, um den Kurort etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Das war gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass es direkt von der Arbeit um 7 Uhr morgens gleich mit dem Bus nach Slowenien ging. Ich bin kein Busschläfer und kann unter solchen Bedingungen nicht wirklich schlafen, doch schlechter Schlaf ist wenigstens ein bisschen besser, als kein Schlaf und so verpennte ich fast die ganze Busfahrt, die an einer slowenischen Raststation kurz unterbrochen wurde, wo ich feststellen durfte, dass es dort keinen guten Kaffee gab. Ein absoluter Horror für mich als bekennende Kaffeeliebhaberin.

Nach einer ewig langen Fahrt erreichten wir in der Mittagszeit die Idylle. Ich war sofort hin und weg von Portoroz. Lange Straßen entlang des Meeres, Olivenbäume soweit das Auge reichte und immer noch angenehme 25 Grad. Der Ausflug hätte nicht besser beginnen können. Mama, unsere Reisgruppe und ich checkten in ein traumhaft schönes Fünf-Sterne-Hotel ein, doch näheres dazu gibt es im nächsten Post der dreiteiligen Serie.

 

Das Programm des Ausfluges begann erst am nächsten Tag, somit hatten wir genügend freie Zeit zur Verfügung, um die Ortschaft auf eigene Faust zu erkunden. Ich war überrascht, dass anscheinend immer noch Badewetter herrschte. Damit habe ich ganz und gar nicht gerechnet. Ich habe mich eher für kühlere Tage gerüstet: Pullis, lange Hosen und Socken. Doch mit einem Bikini und einem Sommerkleid wäre ich tagsüber besser dran gewesen.

Was blieb mir anderes übrig, als mir einen Bikini vor Ort zu kaufen? Was die Geschäfte angeht, ist Portoroz wirklich ganz gut ausgestattet. Natürlich ist es keine Großstadt und dementsprechend ist auch die Auswahl an den Läden, aber es gibt einen DM (anscheinend haufenweise, denn ich habe, seit wir die Grenze passiert haben, wirklich einige gesehen), ein paar Boutiquen, Guess und Supermärkte, die auch in Österreich und Deutschland zu finden sind (Lidl, Hofer bzw. Aldi). Gibt es in Slowenien überhaupt eine Siesta? Das kam mir fast so vor, denn viele Läden waren vorerst vormittags und danach erst ab 15 Uhr wieder geöffnet. So musste ich anspruchslos zu den ersten Bikini greifen, den ich finden konnte, denn meine Mama wollte unbedingt schwimmen gehen.

Als Hotelgäste hatten wir kostenlosen Eintritt in eine Badeanlage. Mir persönlich war das Wasser viel zu kalt, doch meine Mama ist ziemlich abgehärtet. Die geht auch noch bei 19 Grad Außentemperatur schwimmen, sofern das Freibad noch geöffnet hat. Da ich aber unter Frostbeulentritis leide und bei den besagten 19 Grad am liebsten die Heizung ganz nach oben drehen würde, entspannte ich auf meiner Sonnenliege. 25 Grad halte ich noch gut aus, dennoch bildete sich schon ein Hauch von Gänsehaut auf meiner Haut, sobald sich die Sonne und die Wolken über den Weg kreuzten.

Trotzdem wollte ich ins Meer, doch weiter als bis zum Knöchel traute ich mich auch nicht rein, denn das Wasser war eiskalt. Mum empfand das nicht so, ehe ich mich versah, war sie im Wasser und auch andere Badegäste schienen das frische Wasser zu genießen. Somit ist es durchaus möglich, auch noch Mitte/Ende September im Meer zu schwimmen, doch wer genauso empfindlich ist, wie ich, wird keinen Gefallen daran finden.

 

Das Zeug kann ich euch nicht empfehlen. Schmeckt widerlich

Ganz umsonst habe ich mir den Bikini trotzdem nicht gekauft. Das Hotel besitzt eine kleine Thermenlandschaft mit Whirlpool und einen beheizten Swimmingpool, die Mum und ich nach einem kleinen mexikanischen Snack voll auskosteten. Über eine Stunde entspannten wir im 32 Grad warmen Whirlpool, schwammen etliche Längen und waren so erholt, dass wir vor lauter Entspannung auch noch unsere Zimmerkarte in der Umkleidekabine vergaßen. Zum Glück habe ich schnell reagiert – die Karte lag noch am selben Platz.

Den ersten Tag in Portorose ließen wir gemütlich beim Abendessen ausklingen. Auch dazu werde ich mehr im Hotelpost schreiben. Angrenzend war auch ein Casino. Ich bin nicht wirklich ein Freund von Glücksspielen, dafür ist mir das Geld viel zu schade, trotzdem wollte ich mal einen kurzen Blick nach innen werfen. So ein Casino sieht schon ziemlich luxuriös und edel aus. Einige aus unserer Reisegruppe spielten auch, hatten aber nicht so das richtige Händchen dafür und so ziemlich alle machten ein kleines Minus. Da bin ich doch froh, dass ich mein Geld nicht in Jetons, sondern in einen Cocktail und einen Campari Orange, den ich Mama spendierte, investiert habe, die wir als Abschluss an der Hotelbar, umrahmt von Pianoklängen, genossen haben.

Ich hätte wirklich noch gerne das Nachtleben von Portorose kennengelernt, aber ich war immer noch so kaputt von der Arbeit, sodass ich wirklich froh war, als ich mich endlich in ein richtiges Bett kuscheln und nur mehr schlafen konnte. Ein bisschen schade war das schon, doch dafür hatte ich viel mehr vom nächsten Tag. Was ich da gemacht habe, erfährt ihr dann im letzten Teil meiner Serie.