Tag : Vienna

Mein Wienwochenende {Vienna Pass}

Während meines Wienwochenendes hatte ich die Möglichkeit, vieles zu entdecken, was ich mir sonst nie angeschaut hätte, wenn ich meine beste Freundin dort besuche. Ermöglicht wurde mir all das durch den „Vienna Pass.“ 

 

Was ist der „Vienna Pass“? Hierbei handelt es sich um ein Sightseeing-Paket, durch welches man die Möglichkeit hat, 60 beliebte Denkmäler, Museen und Sehenswürdigkeiten in Wien zu besichtigen. Der Pass ermöglicht einem freien Zutritt. Er ist besonders dann nützlich, wenn man vor hat, mehr von Wien zu besichtigen, als nur den Stephansdom, um ein Beispiel zu nennen. Außerdem kann man mit dem Pass zusätzlich kostenlos mit einem Sightseeingbus durch die City düsen.

Heute stelle ich euch drei Attraktionen vor, die wir besichtigt haben: Das Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett am Prater und den Donauturm. Des Weiteren sind wir auch mit dem Riesenrad gefahren. 

Madame Tussauds

Seit April 2011 gibt es Madame Tussauds nun auch in Österreich. Zu finden ist das berühmte Wachsfigurenkabinett am Wiener Riesenradplatz, also direkt am Eingang des Wiener Praters. Insgesamt sind 71 Wachsfiguren in den Räumlichkeiten ausgestellt. Besonders die historischen Figuren, wie Kaiser Franz Joseph und seine Sisi genießen eine große Relevanz in den Ausstellungsräumen. So sind sie doch ein wichtiger Teil der Geschichte Österreichs.

 

Daneben gibt es neben internationalen Promis auch nationale Stars zu besichtigen, wie beispielsweise Conchita Wurst oder David Alaba. Kleine Highlights sind Specials, wie Karaoke singen oder eine digitale Fußballwall, wo man selbst sein Glück als FußballerIn versuchen kann. Zumindest gingen bei mir zwei Bälle (von fünf) ins Tor.

Dass die Herstellung einer solchen Wachsfigur unglaublich teuer und zeitaufwändig ist, dürfte bekannt sein. Aber habt ihr auch gewusst, dass man insgesamt mehr als 500 präzise Körpermessungen und ca. 200 Fotos benötigt, um eine Figur so detailgetreu, wie möglich, herzustellen? Da wundert es mich nicht mehr, dass für eine einzige Figur 800 Arbeitsstunden notwendig sind.

 

Donauturm

Der Donauturm ist das höchste Gebäude Österreich und misst 252 m. Da geht es ganz schön hoch hinaus, also nichts für schwache Nerven mit Höhenangst. Wer sich aber hinauf traut, wird mit einer wunderschönen Aussicht über ganz Wien belohnt. Ganz Mutige können sich ihren Nervenkitzel beim Bungee Springen holen. Ich gebe es zu, ich habe kurzzeitig überlegt, ob ich es wagen sollte, aber das wäre mir dann doch etwas zu spontan gewesen. Somit gab es für mich nur den Ausblick auf die Stadt und einen leckeren Latte Macchiato (was sonst?) im Restaurant, welches sich um 360° dreht. Das bedeutet, dass man wirklich alle Ecken sieht, während man sich gemütlich seinen Kaffee, eine Torte oder ein Eis schmecken lässt. Absolut empfehlenswert.

Weitere Fakten: Der Donauturm zählt zu den 75 höchsten Gebäuden weltweit. Zur Aussichtsplattform gelangt man mit einem Expresslift, der nur 35 Sekunden benötigt, um nach oben zu fahren. Währenddessen hat man durch ein Fenster an der Decke die Möglichkeit, die Liftfahrt ganz genau zu beobachten.

 

Wiener Riesenrad

Ich war wirklich schon sehr oft in Wien. Mindestens genauso oft am Wiener Prater. Aber womit bin ich noch nie gefahren? Richtig. Mit dem „Wiener Riesenrad“. Ohne Zweifel – es ist wohl DAS Wahrzeichen Wiens. An unserem Wochenende wurde das nun endlich nachgeholt, da das Riesenrad ebenfalls im „Vienna Pass“ inkludiert ist. Schon seit dem 19 Jahrhundert konnte man damit fahren und den Ausblick über Wien genießen. Ganz so hoch wie der Donauturm ist das Riesenrad natürlich nicht, aber dennoch kann man eine wunderschöne Aussicht über ganz Wien genießen. Wir nutzten das Angebot genau zum Sonnenuntergang, sodass die ganze Stadt in ein angenehmes, warmes Sommerlicht getaucht wurde.

Der „Vienna Pass“ ist definitiv eine tolle Sache und rentiert sich ab 6-7 Sehenswürdigkeiten, Museen oder Denkmäler. Die Eintrittspreise sind in Wien leider relativ hoch, aber mit dem „Vienna Pass“ habt ihr die Möglichkeit, viel zu entdecken und weniger zu bezahlen.

*Der Vienna Pass wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt
Vielen Dank dafür

Mein Wienwochenende {Das Hotel}

Ibis Hotel Messe Wien

Wie der eine oder andere von euch bereits via Instagram mitbekommen hat, durfte ich ein ganzes Wochenende in Wien verbringen. Genächtigt haben meine Begleitung und ich im „Ibis Hotel Messe Wien“, ein Stadthotel der „Accorhotels“-Gruppe. Dadurch, dass wir so viel erlebt haben und es einiges zu erzählen gibt, habe ich beschlossen, diesen Post in drei Teile aufzuteilen. Heute möchte ich euch das Hotel näher vorstellen.

Hotel und Zimmer

Bei dem „Ibis Hotel Messe Wien“ handelt es sich um ein 3-Sterne Economy Stadthotel im zweiten Bezirk Leopoldstadt. Es liegt in unmittelbarer Nähe zum Messegelände, zur U-Bahnstation und zum Prater. Wir wurden überaus freundlich empfangen und durften sogar zwischen zwei Zimmern wählen: Ruhige Lage oder mit Blick auf den Prater. Nach einer kurzen Diskussion entschieden wir uns für ein Zimmer mit Blick auf den Prater. Trotzdem war ich, kurz nachdem wir unsere Zimmerkarten bekamen, etwas unsicher, ob dies die richtige Wahl war. Bei Lärm kann ich nicht wirklich schlafen, aber uns wurde schnell klar, dass es im Zimmer sowohl bei Tag, als auch bei Nacht ziemlich ruhig ist, obwohl sich die Straße direkt daneben befindet. Somit gab es nichts zu bereuen und wir freuten uns über den schönen Ausblick auf den Prater.

Die Zimmer an sich sind sehr schlicht, aber trotzdem schön und sauber. Auf unserem Kopfkissen lagen bereits zwei Bonbons in Herzform, die ich wirklich zuckersüß fand. Während sich meine Begleitung und ich akklimatisierten und uns von der anstrengenden Fahrt durch den Stadtverkehr erholten, brachte uns eine freundliche Hotelangestellte eine große Flasche Mineralwasser. Bei der Hitze kam dies wie gerufen und wir freuten uns wirklich sehr über diese kleine Aufmerksamkeit. Des Weiteren befand sich im Zimmer noch ein Fernseher. Im Bad gab es zudem noch einen Föhn und Shampoo. Übrigens: Die Betten waren sowohl bei unserer Ankunft, als auch nach der ersten Zimmerreinigung sehr schön gemacht und nicht zerknittert. Nur leider haben wir uns immer schon auf das Bett geschmissen, bevor ich vernünftige Fotos gemacht habe. Darum sieht das hier alles ein bisschen zerknittert aus.

 

Das Frühstück

Das Frühstück in Form eines Buffets war zwar relativ klein, dennoch war für jeden Geschmack etwas dabei. Ich bin im Sommer, vor allem bei den hitzigen Temperaturen, nicht die große Esserin, darum beschränkte ich mich überwiegend auf Obst und Joghurt. Ansonsten gab es noch Eierspeis (Rührei), frisches Gebäck, Wurst, Käse, Butter, Marmelade, Kuchen, Müsli/Cornflakes, Aufstrich, Orangen- und Multivitaminsaft. Großer Pluspunkt: Die Kaffeemaschine. Für mich bedeutete das, dass ich nicht auf meinen geliebten Latte Macchiato am Morgen verzichten musste. Dadurch, dass die Kaffeemaschine eine externe Funktion für Milchschaum hatte, konnte ich ihn sogar mit viel Milchschaum, so wie ich es auch von zu Hause gewohnt bin, genießen.

Auch der Speisesaal sah sehr ansprechend und modern aus. Mir gefiel es dort gut und ich fühlte mich pudelwohl. Man hatte auch die Möglichkeit, draußen zu essen. Allerdings nutzten wir das nicht aus und hielten uns während des Frühstücks lieber drinnen auf.

Das Personal

Bei Economy Hotels gibt es oftmals das Problem, dass das Personal nicht so motiviert und freundlich ist, wie in anderen Hotels, bei denen man weitaus mehr bezahlt, aber das kann ich bei diesem Hotel nicht bestätigen. Wir wurden total freundlich empfangen, bekamen kurz nach unserer Ankunft Mineralwasser aufs Zimmer gebracht und am Tag unserer Heimreise durften wir uns noch ein Getränk an der Bar aussuchen. Daumen hoch für das nette Personal.

Fazit

Ein ausgesprochen modernen Stadthotel, welches vollkommen am Puls der Zeit liegt. Uns hat es dort wirklich sehr gut gefallen und ich kann es durchaus weiterempfehlen.

 
*Das Hotelwochenende wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt
Danke an Accorhotels und René
 

Am Wiener Ostermarkt mit Café Au Lait

Beim Besuch der österreichischen Hauptstadt in der Adventszeit gehört ein Abstecher zum Wiener Christkindlmarkt wohl dazu. Allerdings ist die Weihnachtszeit nun schon lange vorbei, jedoch gibt es auch zur Osterzeit zahlreiche Stände vor dem Schloss Schönbrunn. Die Rede ist vom Wiener Ostermarkt Schloss Schönbrunn, der ganz zauberhaft und kitschig, aber wesentlich weniger berühmt ist, als sein großer Bruder im Advent.

Lizzie und ich flanierten an zahlreichen Ständen vorbei, ließen uns ins bunte Getümmel reißen und genossen auf diese Art und Weise unsere letzten gemeinsamen Stunden bis zum nächsten Wiedersehen. Übrigens gilt dieser Ostermarkt vor dem Schloss Schönbrunn als einer der romantischen Ostermärkte. Insgesamt könnt ihr dort 60 Aussteller finden. Egal, ob ihr euch kulinarisch etwas gönnen wollt oder ob ihr noch dekorativen Osterschmuck braucht. Dadurch, dass es für die kleinen Besucher auch eine Osterhasenwerkstatt gibt, ist der Ostermarkt äußerst familientauglich. Ein paar Impressionen möchte ich nun mit euch teilen.

Besonders zauberhaft fand ich den Imkerstand mit diversen klassischen und außergewöhnlichen Honigspezialitäten, sowie Kerzen aus Bienenwachs und Pflegeprodukte für Haut und Haar. Für meine Studienkollegin habe ich dort sogar ein kleines Gläschen mit Vanillehonig gekauft. Für die Fruchttiger unter euch gibt es diverse Fruchthonigsorten wie Heidelbeere, Erdbeere, Himbeere usw. Richtig hübsch fand ich den grün leuchtenden Pistazienhonig, aber da habe ich mich nicht drüber getraut. Vor allem weiß ich nicht, wie exotisch meine Studienkollegin ist und ob sie diesen überhaupt gemocht hätte. Lizzie hat sich einen Himbeerhonig, sowie ein Honigduschgel gegönnt. Das Wort „Gönnen“ kann man hier übrigens wirklich groß schreiben, denn preislich gesehen ist es nicht gerade günstig. Jedoch muss man bedenken, dass alle Produkte aus eigenem Handwerk stammen, weswegen ich die Preise gerechtfertigt finde.

Wenn ihr also neugierig geworden seid und auch noch andere Ostermärkte in Wien besuchen wollt, dann findet ihr -HIER die nötigen Informationen zu den Standorten und Öffnungszeiten. Ein Besuch lohnt sich allemal. Schade, dass der Ostermarkt nicht so berühmt ist, wie der Christkindlmarkt, aber vielleicht wird sich das bald ändern.

Zum Abschluss habe ich noch ein „Follow my Weekend“ für euch. Ich freu mich, dass es endlich wieder einmal geklappt hat. Ihr müsst einfach nur auf das Bild unter euch klicken, um zum Video zu gelangen.

 

Vienna Calling – Schloss Schönbrunn

Schloss Schönbrunn

Bevor ich morgen das kommende Semester einläute und meine ersten zwei von vier Prüfungen in dieser Woche bestreite, ging es am Wochenende wieder einmal in die wunderschöne Hauptstadt Österreichs, nach Wien. Diesmal aber nicht zu meiner besten Freundin, die ich abends zum Glück trotzdem in der Hotelbar getroffen habe, sondern mit meiner Mutter, da meine Schwester, die zusammen mit ihrem Freund mit dabei war, und ich ihr zum Muttertag einen Wientag schenkten.

Seit ewigen Zeiten wollte sie das Schloss Schönbrunn von innen sehen und diesen Wunsch wollten wir ihr nun endlich erfüllen. Dass die Freude groß war, könnt ihr euch vorstellen.

Nach einem kurzen Stopp in der SCS (Shopping City Süd) erreichten wir in der Mittagszeit das Stadthotel Airo Tower. So besonders war das Hotel nicht, vor allem, wenn man es mit dem von Portoroz vergleicht, aber für eine Nacht und vor allem für einen Stadttrip reichte es.

Von dort aus wurden wir von einem Shuttle Bus für eine Stadtrundfahrt, die meine Schwester dazu gebucht hat, abgeholt. Allerdings wurden wir bei einem größeren Bus abgesetzt. Mit dem wurden wir quer durch Wien gefahren. Für meine Mama war es sicher toll, diese Ecken von Wien zu sehen, ich jedoch habe schon alle einmal (oder auch mehrmals) gesehen, weswegen die Stadtrundfahrt für mich nicht mehr so besonders war. Allerdings war ich bis dato noch nicht im Schloss Schönbrunn.

Ich muss sagen, dass das Schloss von außen wirklich sehr hübsch ist. Auch der Schlosspark ist sehr schön gestaltet. An diesem Tag sah ich sogar zwei Brautpaare, die auf dem Areal rund um das Schloss fotografiert wurden.

Innen drin herrschte purer Prunk. Was ich ein wenig schade fand: Bei der gesamten Tour geht es eigentlich nur um Maria Theresia und nicht um die Kaiserin Elisabeth, von der meine Mutter ja so ein großer Fan ist. Aber ich habe auch schon damit gerechnet, da historisch gesehen Maria Theresia viel mehr erreicht hatte, als nur schön zu sein. So hat sie zum Beispiel die Schulpflicht in Österreich eingeführt.

 

Wenigstens hat meine Mama das Schloss endlich von innen gesehen. Das nächste Mal möchte ich mit ihr aber in die Hofburg, da es dort das Sisi Museum gibt und man somit auch weitaus mehr von der Kaiserin sieht. Ich selbst habe es schon gesehen, aber meiner Mama zu liebe würde ich es mir nochmals ansehen, denn es ist wirklich sehenswert. Dort sieht man neben den prunkvollen Kleidern beispielsweise auch die Mordwaffe, mit der Sisi ermordert wurde, sowie andere persönliche Gegenstände der Kaiserin.