Tag : Weihnachtsmarkt

Fashion Adventskalender No.1: Sparkle & Shine

Der 1. Dezember ist ein Tag, der sich immer ganz eigen anfühlt. Auch wenn die Weihnachtszeit mit Glühwein, Punsch und dem Christkindlmarkt in Graz eingeleitet wurde, so wird mir immer erst am 1. Dezember bewusst, welch schöne Zeit mir nun bevorsteht. Wahrlich magisch ist der Tag heute in der Tat. Ich darf nicht nur das erste Türchen unseres Fashion Adventskalenders öffnen, sondern euch heute unter dem Motto „Sparkling Christmas“ die wohl schönsten Bilder zeigen, die es auf diesem Blog je gegeben hat. In fotografischer Zusammenarbeit mit meiner ehemaligen Studienkollegin und mittlerweile auch Freundin Carina, sowie mit meinem besten Freund und Partner in Crime Alex, darf ich euch heute eine erste Inspiration präsentieren, wie ein Weihnachtslook für mich aussehen würde. Dass dieser Look überhaupt zustande gekommen ist, ist ein Wunder. Ein kleines Weihnachtswunder sozusagen. Warum? Das erzähle ich euch heute im ersten Türchen von diesem Fashion Adventskalender.


 

 

Sparkling Christmas

Funkeln in vielen verschiedenen Facetten

Als ich das Motto „Sparkling Christmas“ zum ersten Mal hörte, war ich zweigespalten. Einerseits liebe ich den Glitzer und Glamour der Weihnachtszeit. Er gehört definitiv zu dieser magischen Zeit. Christbaumkugeln, Lichterketten und Glitzerstaub soweit das Auge reicht. Gepaart mit köstlichen Zimt- und Spekulatiusdüften versetzt mich das immer wieder zurück in eine wunderschöne Kindheit mit Schnee, Lokomotivfahrten und Engelshaar, aus welchem ich mir immer eine eigene Perücke gebastelt habe. Sparkling Christmas ist somit das ideale Motto zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Andererseits jedoch nahm der Glitzer modetechnisch bei mir über die Zeit hinweg ab. Pailetten und Gefunkel sind inzwischen nicht mehr ganz so mein Ding und finden sich nur noch in Ausnahmefällen in meinen Outfits wieder, wie ihr hier oder hier sehen könnt. Trotzdem habe ich mich auf die Suche nach glitzernden Outfits gemacht, schließlich wollte ich euch im ersten Türchen einen neuen, besonderen Look präsentieren, den ihr so auf My Café Au Lait noch nie gesehen habt. Es wurde zu einer Mission Impossible. Ich wollte meine Suche schon aufgeben, bis ich erkannte, dass man das Wort „Sparkling“ in so vielen verschiedenen Richtungen interpretieren kann. Sparkling bedeutet nicht nur Glitzern oder Funkeln – es heißt auch Glanzvoll. Das war genau die Richtung, in die ich gehen wollte und so interpretierte ich das Motto für mich komplett neu. Sozusagen: Sparkling in a multifaceted way.

 

 

Time to shine

Glanzvolle Outfits und Momente

In der Weihnachtszeit darf nicht nur das Outfit etwas ganz Besonderes sein, sondern auch die vielen schönen Momente. Die Zeit ist magisch. Noch magischer wird sie mit den richtigen Menschen, darum wollte ich diesen Adventskalender nicht ohne Verstärkung starten. Es gibt einen Menschen in meinem Leben, der sich in den letzten Jahren ganz tief in mein Herzchen eingegraben hat: Mein bester Freund und Partner in Crime Alex. Instagramhusband und derjenige, der insbesondere die letzen beiden Weihnachtszeiten zu einer für mich glanzvollen Reise gemacht hat – auch wenn ich während unserer ersten gemeinsamen Weihnachtszeit als Best Friends eine schwierige Zeit durchmachte. Dank ihm konnte ich diese funkelnde Zeit trotzdem auf irgendeine Art und Weise genießen. Ich konnte all die Probleme und Schwierigkeiten vergessen, wenn wir über den Weihnachtsmarkt schlenderten und Elfenzauberpunsch an unserem liebsten Stand’l, der Punschmanufaktur schlürften. Er hat mir das Funkeln in meine Augen für kurze Zeit zurückgebracht, als wir mit der Schlossbergseilbahn ganz nach oben gondelnden und wir einen atemberaubenden Ausblick über das beleuchtete Graz genossen. Ein Mensch, der einfach Goldwert ist.

 

 

Mein „Sparkling Christmas“ Look

Nicht funkelnd, aber glanzvoll

Das Herzstück meines Looks ist mein Tüllrock in Altrosa – er ist auch das Piece, welches diesen Look zu einem glanzvollen Auftritt verhilft. Wahrscheinlich werden viele von euch die Farbe Altrosa nicht mit Weihnachten assoziieren, ich tue es jedoch. Der erste Weihnachtsbaum, an den ich mich erinnern kann, war in dieser Farbe geschmückt. Somit versetzt mich dieser Rock doch zurück in wunderschöne Kindheitserinnerungen. Mit der richtigen Kombination wird die Farbe durchaus weihnachtlich. Darum habe ich mich bei meinem Jäckchen für eine klassische Weihnachtsfarbe entschieden: Rot. Das Jäckchen ist nicht nur unglaublich flauschig, sondern auch mit Glitzerfäden durchgezogen, sodass ich doch noch ein bisschen Gefunkel in meinem Look habe.

Da die Farbkombination mit altrosa und bordeauxrot schon ein kleines Wagnis und auffällig genug ist, schwäche ich den Look mit einer weißen Bluse ab. Eine weitere Farbe wäre viel zu übertrieben gewesen. Auch die Ankle Boots und meine Tasche haben eine andere Farbe, doch ich finde, im Gesamten harmoniert der Look und das, obwohl alle Elemente unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber genau diese Vielseitigkeit ist ein Inbegriff von Weihnachten – zumindest für mich.

 

 

Where to wear?

Vielleicht ist der Look nicht gerade weihnachtsmarkttauglich. In der Hinsicht habe ich die falsche Location ausgesucht, wobei er farblich natürlich super zur Location passt. Ich persönlich würde ihn auch nicht am Weihnachtsmarkt tragen. Höchstens tagsüber falls es einmal wärmer sein sollte. Ansonsten sehe ich diesen Look bei einem schönen Weihnachtsdinner mit dem Herzensmenschen, bei Weihnachtsfeiern oder am Weihnachtsabend selbst. Oh – und natürlich ist es ein absoluter „Ich-bin-Schwiegermamas-Liebling“-Look. Somit perfekt für das Weihnachtsessen bei der Schwiegerfamilie oder natürlich bei Oma.

 

 


Shop the Look


Skirt: ChiChi London (Same Here)
Bracelets: Daniel Wellington* (Same Here) & New One (Selection Here)
Earrings: H&M
Jacket: Mango (Same Here)
Blouse: 
Mango (Similar Here)
Shoes: Rieker (Similar Here)
Bag: Valentino Handbags


 

 


 

Fashion Adventskalender

Participating Bloggers

 

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Pictures Taken by

Carina Ramsauer

An dieser Stelle vielen Dank an meine ehemalige Studienkollegin und inzwischen auch Freundin Carina Ramsauer. Die Frau hinter der Kamera und die diese Momente eingefangen hat. Das hier ist keine bezahlte Werbung, sondern einfach etwas, was ich für eine gute Freundin tun möchte: Wenn ihr selbst aus der Steiermark kommt und noch eine passende Fotografin für Hochzeiten, Taufen, Paar- oder Babybauchshootings sucht, kann ich euch Carina nur ans Herz legen. Sucht ihr noch nach einem passenden Weihnachtsgeschenk? Bei Carina gibt es auch Gutscheine für ein Fotoshooting. Mehr Informationen gibt es -HIER-. 

 


 

Locations

Christkindlmarkt „Wonderlend“ am Mariahilferplatz im Grazer Bezirk Lend

Christkindlmarkt am Grazer Hauptplatz

 


 

 

I see humans, but no humanity!

 

Ich bin wieder zurück aus Berlin. Und eigentlich, ja eigentlich wollte ich direkt loslegen. Beginnen mit den tollen Eindrücken, die ich in Berlin gewonnen habe. Ich wollte euch davon erzählen, wie inspirierend die Stadt für mich war. Und dass ich ein lernen musste, mit der Hektik der Berliner zurechtzukommen, uns aber immer weitergeholfen wurde, wenn wir nachgefragt haben. Ich wollte euch von dem Weihnachtszauber erzählen und von dem tollen Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz schwärmen. Und jetzt stellt sich mir die Gänsehaut auf, wenn ich daran denke. An Berlin, an den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz und an die Menschen.

Besonders jetzt, wo ich wieder zu Hause angekommen bin, realisiere ich erst wirklich, was passiert ist. Welche katastrophale Wende am Montagabend stattgefunden hat. Ich begreife, dass der pure Hass über den Breitscheidplatz gefegt ist und dass Menschen verletzt wurden oder gestorben sind. Und ich frage mich: Warum? Aber das Warum werde ich wohl -wie viele andere auch- nie verstehen.

 

I see humans, but no humanity

 

Ich wusste nicht so recht, ob ich diese Tragödie auf dem Blog erwähnen sollte. Ob ich einen Beitrag darüber schreiben sollte. Irgendwie war alles so surreal, so unbegreiflich, so schwer zu verstehen. Außerdem ist mein Blog nach wie vor ein Ort, um den Alltag zu entfliehen. Ein Ort für Inspiration, aber auch für persönliche Geschichten. Hass und Terror wollte ich hier nie einen Platz geben. Doch meine Gedanken überlaufen sich zu diesem Thema. Ich war nicht dabei, als der LKW in die Menschenmenge gerast ist, aber dennoch fühlt es sich so an, es hautnah erlebt zu haben. Noch am Vortag waren Alex und ich auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz. Er war der erste, den wir entdeckt haben. Der Erste, der mich in seinen magischen Bann gezogen hat. Noch am Sonntagabend herrschte ausgelassene Stimmung. Die Menschen trafen sich mit ihren Liebsten, tranken Glühwein und aßen Currywurst oder Langos. Und davon ist jetzt nichts mehr übrig.

12 Menschen haben ihr Leben verloren, 48 wurden verletzt, zum Teil schwer. Hass und Terror existierten für mich bis dato nur in den Medien. Selbst nach der schrecklichen Amokfahrt in Graz, was letztendlich kein Terroranschlag war. Doch auch danach existierten Hass und Terror für mich nur in den Medien. Weil ich es nie wahrhaben wollte, dass auch in meiner Nähe solche Dinge geschehen. Früher war alles so kilometerweit weg und plötzlich ist alles so nah. Es fühlt sich so lebensecht an und das beschäftigt mich.

 

Montagabend und der Tag danach…

Als wir davon erfahren haben, waren wir selbst gerade auf einem Weihnachtsmarkt. Zum Glück hatten wir uns zuvor für den Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg entschieden. Erst eine SMS verriet uns, dass in Berlin etwas ganz schlimmes passiert ist. Wir wussten jedoch noch nicht wo. Als wir zu unserer S-Bahn zurückfuhren, sahen wir mit unseren eigenen Augen, dass das Unglück genau an jenem Weihnachtsmarkt passiert ist, auf welchem wir am Vortag waren. Überall war Blaulicht und es herrschte die reinste Aufregung. Wir wollten nur so schnell wie möglich weg vom Ort des Geschehens. Im Hotel blieben wir lange wach, sahen uns ununterbrochen NTV an. Wir waren schockiert, dass so etwas passiert ist.

Am nächsten Tag wirkte die Stadt leer. Nicht leer im Sinne von keine Menschenseele ist mehr auf der Straße. Aber sie wirkte so leer. Man sah, dass es an niemanden spurlos vorbeigegangen ist. Alle Weihnachtsmärkte waren aus Solidarität geschlossen. Obwohl es gewohnt laut in der Stadt war, war es so still und ruhig. Berlin war plötzlich anders. Und wir waren es auch. Noch am Vortag machten wir uns Pläne, wollten den Checkpoint Charlie besuchen und uns die Siegessäule ansehen. Am Tag danach haben wir nichts mehr davon gemacht. Nicht mehr fotografiert oder gefilmt.

 

But there is humanity…

Ich sehe Menschen, aber keine Menschlichkeit. Ein Satz, den ich in diesem Jahr viel zu oft gelesen habe. Sollten wir so ein Bild von uns Menschen bekommen? Warum gibt es Menschen, die so inhuman sind? Die keinen einzigen Funken an Empathie übrig haben. Warum sind Menschen zu so etwas fähig?

Doch auf der anderen Seite -und das darf man nicht vergessen: Man hat am Tag danach die Solidarität gespürt. Man hat gelesen, dass diejenigen, die nicht verletzt wurden, den Verletzten geholfen haben. Es gibt Menschen, die sich täglich Gefahren aussetzen und einen Beruf gewählt haben, der anderen Menschen Sicherheit gibt. Jeden Tag setzen PolizistInnen und Feuerwehrleute ihr Leben aufs Spiel, um das der anderen zu schützen. ÄrztInnen und SanitäterInnen arbeiten an ihrem Limit, um das Leben von anderen zu retten. Zahlreiche Menschen spenden Blut, damit andere eines bekommen, wenn sie es dringend brauchen. Und das lässt mich den Glauben an die Menschheit nicht verlieren. An unserem letzten Tag in Berlin habe ich gemerkt, dass die Berliner Stärke beweisen. Dass sie sich nicht unterkriegen lassen. Sie lassen den Terror und all den Hass nicht gewinnen, denn Liebe ist stärker als Hass. 

 

„Ich möchte Berlin weiterhin mit Inspiration, Lebensfreude und Stärke verbinden.“

Ich habe auch lange darüber nachgedacht, ob ich meine geplanten Postings zu Berlin schreiben werde oder ob es total unangebracht wäre. Doch auch in der Hinsicht inspirieren mich die Berliner. Sie machen weiter, beweisen Stärke, lassen sich nicht unterkriegen. Würde ich euch die schönen Eindrücke von Berlin verwehren, die ich für mich persönlich gesammelt habe, würde ich mich ebenfalls unterdrücken lassen. Darum kommt alles online, was ich geplant habe: Eine Hotelreview, ein Reisebericht und der Vlog.

Ich weiß, dass dadurch die Erinnerungen wachgerüttelt werden. Ein bitterer Beigeschmack wird bleiben, doch ich kann den Hass nicht gewinnen lassen. Selbst wenn es sich nur um Blogbeiträge handelt. Allerdings möchte ich für mich die schönen Erinnerungen mitnehmen und diese verstärken. Natürlich kann ich das Negative nicht vergessen. Es wird immer präsent sein und das soll es auch, denn solche Ereignisse sollten nicht vergessen werden. Doch ich möchte Berlin nicht mein Leben lang mit einem Terroranschlag und Hass verbinden, sondern mit Inspiration, Lebensfreude und Stärke! Und all das möchte ich in den kommenden Beiträgen rüberbringen. All die Schönheit, ohne an das negative Ereignis zu erinnern oder es zu erwähnen (mit Ausnahme in dem Vlog).